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Traum Deutung

11 Beiträge, Schlüsselwörter: Traumdeutung, Vohersage, Bedeutung Ihrer Gefühle
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Traum Deutung

02.09.2018 um 14:14
Eine gute freundin von mir erzählte von ihrem Traum:"Ich schlief in einer mir fremden gegend, in einem Hotel oder ähnliches.
Mit einer fremden Person in getrenten Betten.
Ich fing an zu sagen das meine Mutter verstorben ist. Dannach fing ich an zu Heulen und fand mich in einer bekannten gegend wieder, es war die Treppe runter zur Sportumkleide der Mädchen.
Ich sah da eine "Raupe"die mich an meine Mutter erinnerte, ich schrieb meiner Mutter und sie antwortete"
dann ist sie aufgewacht, mehr wusste Sie nicht.

Genauso wirr wie das klingt, Interessiert es mich was es aussagen soll,
Klar ist ja das sie angst davor hat wenn ihre Mutter die lebt, wirklich stirbt.
1.Ich habe nicht viel ahnung von traumdeutungen, aber mit Menschen, ihren taten, gründen und ihren denkweisen.
Deswegen vermute ich das mit dem Handy im letzten teil das sie ihre Mutter schreibt, vlt aussagt das sie nicht mehr wüsste an wenn sie sich wendet wenn ihr, ihre Mutter dann fehlt...


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Traum Deutung

02.09.2018 um 14:38
Nach Sigmund Freud stellen Träume verborgene Wünsche, Sehnsüchte, Ängste, aber auch Bedürfnisse dar. Außerdem sollen Träume dabei helfen, Erlebtes (oft traumatische Ereignisse) zu Verarbeiten.


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02.09.2018 um 19:22
@AiMaKi-andi
Hört sich für mich nach einem Traum an, der klassisch das Loslösungs-Thema der Adoleszenz widerspiegeln könnte sowie das eigene Heranreifen vom Mädchen zur Frau - also die Entwicklung der eigenen weiblichen Identität. Im ersten Teil des Traumes ist die Betreffende nicht (mehr) zu Hause, wobei das Gefühl von "zu Hause" sowie das Gefühl von Sicherheit real mit ihrer Mutter verknüpft sein dürfte. Dass sie dann ausspricht, ihre Mutter sei verstorben, erachte ich nicht als visionäres Element, sondern lediglich als Symbol dafür, dass sie sich plötzlich als abgetrennt, allein und einsam - schlichtweg "fremd" - erachtet, wenn sie nicht zu Hause, z.B. bei ihrer Mutter ist. Es ist vielleicht vergleichbar mit dem Heimweh, das man als Kind erlebt, wenn es erstmals ins Ferienlager geht. Einigen macht das Spaß, andere wiederum leiden und wollen wieder heim.
Dass der Mensch, mit dem die Betreffende dort im Hotelzimmer ist (Symbol für einen männlichen Beziehungspartner), ihr scheinbar nicht das Gefühl von Sicherheit geben kann, könnte symbolisch bedeuten, dass dieser Aufbruch ins selbständige, eigenständige Leben (anderer Wohnort, Partnerschaft, eigene Familie), schwierig ist und die Loslösung von der Lebensphase der Heranwachsenden, die zu Hause Sicherheit erfuhr, nicht bewältigt ist. Schlichtweg Furcht vor Eigenständigkeit und Selbstverantwortung könnte hier angezeigt sein.

Denn: Der Kontakt zur Mutter und diese Einsamkeit, die die erste Traumsequenz vermittelt, ist nicht mehr vorhanden, als sie die Mädchenumkleide betritt - einen Ort also, wo ihre Peer ist, also Mädchen (nicht Frauen), die allesamt ebenfalls noch zu Hause leben dürften. Die (emotionale) Lage scheint sich also zu entspannen, sobald die Betreffende wieder "Mädchen" sein darf, geschützt von ihrer Peer, eingebunden in eine Struktur (Schule o.Ä.). Dann ist ihre Mutter wieder greifbar. Spannend auch das Detail mit der Raupe, die ja das Sinnbild schlechthin für Entwicklung, Metamorphose und Transformation ist, da aus ihr letztlich der Schmetterling wird: Raupe - Kokon - Schmetterling.
Die Betreffende könnte also, wie der Traum und dieses Detail anzeigt, tatsächlich unmittelbar vorm Stadium des Kokons stehen, was ihr real wahrscheinlich schwant und dieser neue Entwicklungsschritt mit Unsicherheit und Verlustangst einhergeht.
Das wären meine Ideen zu diesem Traum.


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09.09.2018 um 23:10
@traces
Vielen dank, wie du das erklärt hast leuchtet ein.
Grob konnte ich mir einiges denken, aber das mit dem Hotelzimmer
traces schrieb am 02.09.2018:Dass der Mensch, mit dem die Betreffende dort im Hotelzimmer ist (Symbol für einen männlichen Beziehungspartner), ihr scheinbar nicht das Gefühl von Sicherheit geben kann,
Das ist etwas worauf ich niemals gekommen wär. Die Raupe als Symbol der Weiterentwicklung ist auch ziemlich offensichtlich, wieso ich nicht darauf gekommen bin wundert mich schon ein wenig.
Teils passt es wirklich gut zu ihrer momemtanen Situation. Sie ist bei ihrem Freund eingezogen.
Und ihre Arbeit stresst sie, die sich teils sogar "zuhause" abspielt, da sie sich oft umalles kümmern muss. Und ihr Freund ist zwar Realist...aber er verliert auch teils den bezug zur Realität und nimmt alles auf die leichte Schulter, teils ist er auch von sich und seinem Umfeld enttäuscht. Aber ihre Mutter ist nun in der nähe eingezogen, weswegen ich hoffe das es ihr dadurch etwas besser geht.
traces schrieb am 02.09.2018:Schlichtweg Furcht vor Eigenständigkeit und Selbstverantwortung könnte hier angezeigt sein.
Ist es möglich das sie es so Empfindet aber selber nicht realisiert und deswegen durchs Unterbewustsein als Traum erschien?


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09.09.2018 um 23:20
AiMaKi-andi schrieb:Ist es möglich das sie es so Empfindet aber selber nicht realisiert und deswegen durchs Unterbewustsein als Traum erschien?
Sicher. Jetzt, da du die Lebensumstände näher beschrieben hast, wird deutlicher, dass dieser Traum schlichtweg Überforderung anzeigen könnte und Regressionswünsche - also das Bedürfnis, wieder "klein" sein zu dürfen, der Wunsch, dass jemand Anderer die Verantwortung übernimmt. Kennen wir doch wahrscheinlich alle. Da versucht man, mit dem Partner ein gemeinsames Leben aufzubauen und muss feststellen, dass er einen mit Vielem allein dastehen lässt. Das mag sich dann so anfühlen, als ob nicht nur das eigene Leben sondern auch noch das des Anderen auf den eigenen Schultern lastet. Nur: Wenn einer zwei Leben gleichzeitig tragen muss - wer entlastet dann ihn?


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10.09.2018 um 00:24
traces schrieb:wer entlastet dann ihn?
Sie kümmert sich um den antrieb das er in schwung kommt und etwas mehr macht.
Natürlich habe ich das leben der beiden hart zusammen gefasst auch wenn einiges etwas anders ist als es aussieht, Sie hat einen eigenen nutzen und vorteile dort zu leben und Er kümmert sich natürlich um sie. Aber es muss trotzdem da alles für sie neu ist ein schwerer schritt sein, wenn sie schon solch einen traum hatte.

Und mal eine persönliche frage, wenn man nix träumt, man kann ja nicht davon ausgehen das alles gut ist, aber dann hat man doch keine ängste, sehensüchte etc von dennen man träumt. Ich weis nicht wie ich die frage stellen soll aber ist das "normal" ?
Ich schätze mal das der großteil warscheinlich auch nix träumt, aber das muss ja nicht bedeuten das es gut ist. Oder ?


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10.09.2018 um 22:34
@AiMaKi-andi

Es ist davon auszugehen, dass jeder Mensch träumt und dies wahrscheinlich auch mehrmals in der Nacht tut. Nur nicht jeder Mensch erinnert sich auch am nächsten Morgen daran. Darüber hinaus gibt es Menschen, deren "Zensur" recht gut funktioniert. Vor allem sehr rational denkende und "gepolte" Menschen geben häufiger an, "nicht" zu träumen. Da Träumen die Funktion der Abreaktion und Verarbeitung (=Bindung) ungebundener/ unverarbeiteter Emotionen hat, ist es aus meiner Sicht auch plausibel, dass jene bildhaften Emotionssymbole, wie Träume darstellen, generell von ihnen schlechter erinnert werden, als gedankliche (=rationale) Abbilder oder Zahlen o.Ä. Das zumindest meine Erfahrung.


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10.09.2018 um 23:37
Sowie ich das verstehe, sind bildhafte Träume die Deutlicher zu sehen sind also emotionen die verarbeitet werden müssen, aber jmd der emotional stabiel ist wenniger Bildhafte träume hat als gedanklich (=Rationale) Abbilder die wargenommen werden?

Als bsp. Jmd Der gedankloser ist, aufmerksamer und sorgloser erscheint könnte eher Bildliche darstellungen von Träumen hab als jemand der leichter abzulenken ist und eher merkbar gedanklich zurückgezogen? (Wird nicht immer zu treffen aber so im verhältnis, wenn ich das richtig verstanden habe?)
traces schrieb:Es ist davon auszugehen, dass jeder Mensch träumt und dies wahrscheinlich auch mehrmals in der Nacht tut. Nur nicht jeder Mensch erinnert sich auch am nächsten Morgen daran.
Das aber ist etwas was ich halt schwierig finde, auch wenn man träumt es aber nicht bemerkt, weis man nicht ob man geträumt hat, deswegen habe ich so gefragt.
AiMaKi-andi schrieb:wenn man nix träumt, man kann ja nicht davon ausgehen das alles gut.


Danke für deine zeit und mühe mir zu antworten :)
Kurz: ich Persönlich finde es eher seltsam das man von dingen träumt desen symbolic wir uns selber beibring und uns so (bsp. Raupe) erklärt bekommen das wenn wir dies nicht kennen würden garnicht nutzen könnten um davon zu träumen ?! Wir müssen ja zumindest selbst genug über bestimmte dinge wissen um von ihnen zu träumen, da emotionen einfließen und jeder vieles als anders empfindet, aber in kombination (schule -> Arbeit + wohnung - Mutter = Rauppe) dann doch selbsterklärend ist :/ wie gesagt, ich kenne mich damit nicht so gut aus was , was alles symbolisieren kann.


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11.09.2018 um 00:04
AiMaKi-andi schrieb:Sowie ich das verstehe, sind bildhafte Träume die Deutlicher zu sehen sind also emotionen die verarbeitet werden müssen, aber jmd der emotional stabiel ist wenniger Bildhafte träume hat als gedanklich (=Rationale) Abbilder die wargenommen werden?
Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe.
Ich würde nicht zwischen seelisch stabilen und instabilen Menschen unterscheiden. Beide träumen aller Wahrscheinlichkeit nach gleichviel und mitunter ähnlich lebhaft. Menschen, die beispielsweise in Bildern denken und fühlen, schildern meiner Erfahrung nach weitaus komplexere und "intensivere" Träume, als Menschen, die eher einen rationalen Zugang zur Welt haben. Jene geben häufiger an, nicht zu träumen (obwohl sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit tun). Ich vermute, dass das ein stückweit mit angelegten Kontrollmechanismen in Menschen zu tun hat. Hat ein Mensch einen eher emotionalen Zugang zur Welt und erlebt sich und seine Umwelt eher über Atmosphären, Stimmungen und eben Emotionen, dann gibt es eine Bahnung, also einen vorhandenen Kanal und Pfad, über den das Gehirn Erfahrungen bevorzugt verarbeitet und einordnet. Ein eher rationaler Mensch, der sich und seine Welt materiell und manifest wahrnimmt, für Emotionen und Stimmungen wenig empfänglich oder irritierbar ist, ist es meist deswegen, da das Gehirn geneigt ist, solche Stimmungen zu selektieren, also herauszufiltern und eher Pfade bei der Verarbeitung zu verwenden, die lediglich reine (materielle) Informationen einordnen und verarbeiten. Emotionen haben es dann schwerer, ins Bewusstsein zu dringen (obwohl sie wie beim emotionalen Menschen in gleichem Maße auch bei ihm vorhanden sind). Das dürfte zur Folge haben, dass jenen Träume seltener präsent sind oder erinnert werden.

Abgesehen davon: Wenn wir in "stabile" und "instabile" Menschen unterscheiden, dürften instabile Menschen wahrscheinlich eher Alpträume erleben, als jene, die gerade eine sehr gefestigte, routinierte Alltagsharmonie erleben.
AiMaKi-andi schrieb:Das aber ist etwas was ich halt schwierig finde, auch wenn man träumt es aber nicht bemerkt, weis man nicht ob man geträumt hat, deswegen habe ich so gefragt.
Naja, das muss kein Nachteil sein. Es ist nicht wichtig, ob man sich erinnert oder nicht. Wichtig ist, dass das Gehirn im Traum seinen Job erledigt - und i.d.R. tut es das ;) Das Hirn schickt uns nicht unbedingt Träume, damit wir uns damit beschäftigen oder darüber nachgrübeln sollen. Es kreiert Szenen, damit es das höchstmögliche Maß an noch nicht eingeordneten Emotionen binden und "einrahmen" kann. Erst dann, wenn etwas eine "Form" hat, ist es be-GREIF-bar und somit handhabbar. Das ist auch der Grund, weswegen wir Menschen mit Angst so schlecht umgehen können. Angst hat keine Form. Sie ist eine formlose dunkle Wolke, die sich in alle Richtungen ausdehnen kann, ohne, dass wir sie greifen oder handhaben können. Erst, wenn wir sie konkret benennen können, ihren konkreten Grund kennen und sie verstehen, wird sie handhabbar. Und das meint "einrahmen".
AiMaKi-andi schrieb:Kurz: ich Persönlich finde es eher seltsam das man von dingen träumt desen symbolic wir uns selber beibring und uns so (bsp. Raupe) erklärt bekommen das wenn wir dies nicht kennen würden garnicht nutzen könnten um davon zu träumen ?! Wir müssen ja zumindest selbst genug über bestimmte dinge wissen um von ihnen zu träumen, da emotionen einfließen und jeder vieles als anders empfindet, aber in kombination (schule -> Arbeit + wohnung - Mutter = Rauppe) dann doch selbsterklärend ist :/ wie gesagt, ich kenne mich damit nicht so gut aus was , was alles symbolisieren kann.
Das ist das Spannende an Trauminhalten. Wenn man mal die alten Psychoanalytiker bemüht, z.B. Jung, der vom kollektiven Unterbewusstsein sprach, dann scheint es so etwas wie ein abgespeichertes Wissen in uns Menschen zu geben, das womöglich nicht mal erlernt ist, sondern angeboren - und zwar eines, das Menschen sogar kulturübergreifend hinweg verbindet. So assoziiert nahezu jede Kultur mit dem Herzen den "Sitz der Seele" sowie Wahrheit. Mit dem Leben wird symbolisch das Wasser verknüpft usw. Und dennoch ist jeder Traum wiederum nur vor dem Hintergrund des Träumenden zu verstehen. Daher sehe ich ehrlich gesagt auch keinen Sinn in Traumdeutungs-Büchern, die allgemeine Schlagworte liefern, wie welches Symbol zu verstehen ist. Eine Schlange zum Beispiel kann Archetypisch Symbol für Gefahren oder Heilung sein. Individuell kann es jedoch auch sein, dass ein Mensch erfahrungsbedingt mit Schlangen Wärme und Sanftheit verbindet. Das wiederum dürfte ausschlaggebender sein, was die Schlange dann letztlich in seinem Traum bedeutet.


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11.09.2018 um 09:47
traces schrieb:Ein eher rationaler Mensch, der sich und seine Welt materiell und manifest wahrnimmt, für Emotionen und Stimmungen wenig empfänglich oder irritierbar ist, ist es meist deswegen, da das Gehirn geneigt ist, solche Stimmungen zu selektieren, also herauszufiltern und eher Pfade bei der Verarbeitung zu verwenden, die lediglich reine (materielle) Informationen einordnen und verarbeiten.
Du hast mich soweit, richtig verstanden und meine frage guy beantwortet. Auch wenn ich es eher ungerne zu gebe aber, deine beschreibung zu einem eher Rationalen Mensch passt zu mir.
traces schrieb:Angst hat keine Form. Sie ist eine formlose dunkle Wolke, die sich in alle Richtungen ausdehnen kann,
Ja sie kann zugleich alles und nichts sein, so meine Erfahrung.
traces schrieb:Wenn man mal die alten Psychoanalytiker bemüht, z.B. Jung, der vom kollektiven Unterbewusstsein sprach, dann scheint es so etwas wie ein abgespeichertes Wissen in uns Menschen zu geben, das womöglich nicht mal erlernt ist, sondern angeboren - und zwar eines, das Menschen sogar kulturübergreifend hinweg verbindet.
Das ist etwas sehr intresssanyes was du angesprochen hast, ich wusste nicht das schon soweit theorien aufgestehlt wurden :)
traces schrieb:Archetypisch Symbol für Gefahren oder Heilung sein. Individuell kann es jedoch auch sein, dass ein Mensch erfahrungsbedingt mit Schlangen Wärme und Sanftheit verbindet.
Deswegen sage ich das ich nicht viel ahnung davon habe, da es weit aus umfangreicher ist als das es in einem buch stehen könnte.

Da die Erfahrung mit einfließt umd jeder andere macht, könnte bei 2 personen mit dem gleichen traum - unterschiedliche deutungen gemacht werden, was für den einen gilt, muss nicht auch für den anderen gelten. Deswegen fasziniert mich das wissen und due Person eines menschen. Aych wenn wir struckturtechnisch gleich sind, sind wir nicht gleich. Und diese Traumdeutung und das "Träumen" scheint laut dir sogar ein weit aus größerer bestandtteil des menschen zu sein als ich anfangs vermutete


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11.09.2018 um 19:48
AiMaKi-andi schrieb:Und diese Traumdeutung und das "Träumen" scheint laut dir sogar ein weit aus größerer bestandtteil des menschen zu sein als ich anfangs vermutete
Es gibt einen Schlafforscher (keine Ahnung mehr, wie er heißt), der was interessantes gesagt hat, nämlich dass davon auszugehen ist, dass der Zustand des Träumens gar nicht aufhört, sondern wir uns trotz Wachbewusstseins auch tagsüber parallel im Zustand des Träumens befinden. Manchmal ist es uns bewusst, manchmal unbewusst, aber es läuft immer ab. Es ist vergleichbar beim Tagträumen. Wir beschäftigen uns zum Beispiel mit irgendeiner Arbeit, führen sie routiniert aus und denken währenddessen an den Einkauf, den letzten Urlaub, das Gespräch mit der Freundin am Vortag usw.
Ich finde das ziemlich treffend. Auch du wirst das von dir kennen, was anzeigt, dass auch du wahrscheinlich ohne Unterlass im Zustand des Träumens sein kannst ;)
AiMaKi-andi schrieb:Auch wenn ich es eher ungerne zu gebe aber, deine beschreibung zu einem eher Rationalen Mensch passt zu mir.
Was soll daran schlecht sein? Es klingt, als wölltest du dich dafür entschuldigen, eher rational zu sein. Es gibt kein gut oder schlecht. Der Mensch ist wie er ist. Und das ist alles, was er zu sein braucht.


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