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Unverpackte Lebensmittel - positiv oder negativ?

50 Beiträge, Schlüsselwörter: Lebensmittel, Unverpackt, Weniger Müll

Unverpackte Lebensmittel - positiv oder negativ?

14.02.2019 um 08:02
Funzl schrieb:beim Waschen von einem frischen Laib Brot, oder 10 Brötchen unter fließend Wasser....von Streuselkuchen gar nicht zu reden.
Ist mir herzlich egal, so 'ne Scheiße kaufe ich nicht. Backe ich alles selber und mit dem Dreck meiner eigenen Griffel komme ich ganz gut klar


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Unverpackte Lebensmittel - positiv oder negativ?

14.02.2019 um 09:12
gastric schrieb:das gibts seit jahren unverpackt beim bäcker. Wer den fertigkram im laden kauft, dem ist doch nicht mehr zu helfen.
Ich kaufe beim Bäcker....aber der hat sein Personal entsprechend aufgeteilt - nur eine Person bedient - und nur die zweite kassiert.
gastric schrieb:und nach dem händewaschen mit den sauberen händen nochmal :troll:
Wenn man es falsch macht ist das so, ja.


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14.02.2019 um 09:13
Kc schrieb:doch die Vorteile sind klar: weniger Verpackungsmüll, häufig bessere Qualität der Lebensmittel, besser für die Umwelt.
Ob die Qualität tatsächlich teilweise besser ist, möchte ich bezweifeln.

Man muss diese Lebensmittel gründlicher waschen als verpackte, was mit Verschwendung kostbaren Trinkwassers verbunden ist u. das kann auch nicht sooo toll sein ;)


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14.02.2019 um 09:56
Funzl schrieb:Ich kaufe beim Bäcker....aber der hat sein Personal entsprechend aufgeteilt - nur eine Person bedient - und nur die zweite kassiert.
Warum dann der einwand brot und streuselkuchen abzuwaschen? Beim hier örtlichen bäcker gibts nur einen..... der zieht nen handschuh an.^^
Funzl schrieb:Wenn man es falsch macht ist das so, ja.
Es machen sehr sehr viele falsch. Es gab dazu mal ne studie, wie versifft handtücher eigentlich sind. Man kam zur erkenntnis, dass es bei 90% der untersuchten handtücher nach 2 tagen hygienischer wäre das gesicht ins klo zu tunken, als es mit dem handtuch abzutrocknen :D Willkommen in unserer keimbelasteten welt :lv: Da hilft wohl nur noch sagrotan, nicht gut für die gesundheit, aber gut fürs gewissen ^^


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Unverpackte Lebensmittel - positiv oder negativ?

14.02.2019 um 10:55
gastric schrieb:Beim hier örtlichen bäcker gibts nur einen..... der zieht nen handschuh an.
Bei Lidl u. Co. kann es aber sein, das Leute z. B. das Brot mit den Fingern anfassen.

Möchte mir die Praxis nicht vorstellen, wenn es sämtlich Lebensmittel nur noch ohne Verpackung zu kaufen gäbe, von der Hygiene her u. dem immensen Aufwand für Verbraucher, wobei es bei Singles noch geht, aber für Familien mit (mehreren) Kindern?


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14.02.2019 um 11:38
@borabora
borabora schrieb:Bei Lidl u. Co. kann es aber sein, das Leute z. B. das Brot mit den Fingern anfassen.
Das ist schon jetzt der fall und ich sagte bereits, wer "frische" backwaren im supermarkt eingepackt kauft, dem ist nicht mehr zu helfen.
borabora schrieb:u. dem immensen Aufwand für Verbraucher
Welcher aufwand? Ist es aufwand für dich die zwiebeln einzeln einzusammeln, anstelle ein 500g netz zu nehmen? Ich bin immer wieder froh, wenn ich hier lose lebensmittel mitnehmen kann und selbst entscheiden darf, wieviel ich mitnehmen möchte.
borabora schrieb:Hygiene her
Hygiene hier, keime da. Das wir nicht gerade förderliches mikroplastik über die nahrung aufgrund der verpackung zu uns nehmen, wird da gern mal ausgeblendet. Die gesundheit trifft es letzlich eh. Es ist nur die frage, wie lange unser imunsystem den mist schon kennt. Keime seit jahrhunderten, mikroplastik nicht ganz so lang. Da sind mir mit kacke belastete lebensmittel lieber, das meiste wird eh erhizt oder geschält, der rest gewaschen. Ich verstehe die sorgen in keinster weise ^^


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14.02.2019 um 11:46
gastric schrieb:Welcher aufwand? Ist es aufwand für dich die zwiebeln einzeln einzusammeln, anstelle ein 500g netz zu nehmen?
Nicht von sich auf Andere schließen ;)

Ich möchte u. werde nicht mit zig leeren Dosen losziehen, um einkaufen zu gehen.
gastric schrieb:Ich bin immer wieder froh, wenn ich hier lose lebensmittel mitnehmen kann und selbst entscheiden darf, wieviel ich mitnehmen möchte.
Das kann ich auch, deshalb nehme ich das 500 g Netz ;)
gastric schrieb:Hygiene hier, keime da.
Es ist im Grunde Pott wie Deckel. Nur eben, das der Verbraucher wesentlich mehr Aufwand hat mit dem Einkauf, sollte er sämtliche Lebensmittel ohne Verpackung kaufen.


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14.02.2019 um 12:02
borabora schrieb:Ich möchte u. werde nicht mit zig leeren Dosen losziehen, um einkaufen zu gehen.
Ich nehm netze, leichter zu verstauen, weniger gewicht, waschbar
borabora schrieb:Das kann ich auch, deshalb nehme ich das 500 g Netz ;)
Ich nehm 726g lose mit, statt entweder 500g oder 1kg und hab zu hause kein netz, was ich wegschmeißen muss. 500g pfff ... für einen zu viel, für 2 zu wenig :D
borabora schrieb:Nur eben, das der Verbraucher wesentlich mehr Aufwand hat mit dem Einkauf, sollte er sämtliche Lebensmittel ohne Verpackung kaufen.
Dafür ist der aufwand zu hause geringer. Müllentsorgung entfällt großteils, keine sorge mehr um mülltrennung. Von wesentlich mehr sehe ich aber immernoch nichts. "hui ich brauch reis, dann schnapp ich mir mal nen paar kilo in einem sack". Witzigerweise haben das die ein oder anderen supermärkte auch schon gerafft, dass es einfacher ist einen 5kg sack zu hantieren, als 5 1kg plastiktütchen :D Verpackungslos muss es nicht immer sein, aber eine nachhaltige verpackung in bereichen, in denen es sinn macht, verpackungslos in anderen bereichen. Im bereich obst und gemüse sehe ich verpackung als sinnfrei an. Nen netz zwiebeln ersteinmal durchgucken, ob auch wirklich alle geil sind und nicht eine dabei ist, die gammelt, das gleiche bei obst. Und sowas nennt sich dann weniger aufwand. Ich stehe beim einsammeln in mein netz nicht mal halb solange da, wie diejenigen, die ihr netz nach gammelzeug untersuchen :D


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stanmarsh
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Unverpackte Lebensmittel - positiv oder negativ?

14.02.2019 um 12:58
Nereide schrieb:Um da regelmäßig hinzufahren, wäre es aber zu viel Fahrerei, somal Freising verkehrstechnisch ne Katastrophe ist.
Ein wichtiger Faktor, ich verzichte z.B. freiwillig auf ein Auto, zu Fuß einkaufen ist für meine Wohnsituation kein Problem. Extra Leerverpackung mitnehmen und viele Kilometer mit dem Rad in einen solchen Laden fahren, ist aber noch mal eine andere Hausnummer.
Irgendwie möglich wäre es schon, aber eben deutlich aufwendiger. Mir helfen leichte Einwegverpackungen beim Verzicht auf ein Auto, so wie es Onlineversender mit sehr kurzen Lieferzeiten auch tun.

Wenn man mit dem Auto extra Kilometer zu solchen Geschäften fährt, gerät die Ökorechnung schnell ins Gegenteil. (Kommt es mir nur so vor oder stehen vor den Bio-Supermärkten doch recht häufig Cayennes, Panameras und BMW X4/5?)


Ich bilde mir ein, durch den Verzicht auf ein Auto wesentlich mehr Rohstoffe und Energie einzusparen, als durch die Verpackung meiner Waren oder meine Nutzung von Paketlieferservice (Amazon&Co.) verbraucht werden.
gastric schrieb:Dafür ist der aufwand zu hause geringer. Müllentsorgung entfällt großteils, keine sorge mehr um mülltrennung.
Klar ist kein Müll besser als Müll, aber der Aufwand für Mülltrennung ist doch minimal. Ich habe eine Tüte für Altglas und Papier, die gleichzeitig als dauerhafte Einkaufstüte dient. Um die Ecke stehen die Container, nach Entsorgung falte ich die Tüte klein und erledige mit freien Händen meine Einkäufe.

Alle zwei Wochen den gelben Sack raus stellen macht nun auch keinen Aufwand, bei mir steht der auf der Terrasse und stört dort niemanden.

Die Mehrfachnetze werde ich demnächst mal testen, ist ja kein Problem ein paar davon mitzunehmen. Natürlich hilft jede Tüte weniger, ich nutze die Einwegtüten zu Hause aber gerne noch für andere Sachen, z.B. für Verpflegung für Radtouren, wenn ich was einfriere (nein, ich habe keine Angst vor Gefrierbrand) usw.

Wenn ich durch Mehrfachnetze dann im Jahr ggf. 100 Einkaufstütchen oder Fertignetze für Zwiebeln oder Orangen sparen kann, wie viele Ressourcen habe ich damit geschont? 100 Tüten wiegen vielleicht 100g. Lt. dieser Quelle: https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/wie-viel-oel-steckt-in-plastiktueten/ benötigt man dafür 200g Öl.

Ganz vereinfacht: Wie weit kommt man mit 200ml Kraftstoff im Stadtverkehr bei 7l/100km: ca. 3 km und das aufs Jahr gerechnet.
Ich spare mit dem Verzicht auf Tüten als so viel, wie wenn ich pro Tag auf 8 Meter Autofahrt verzichte.

Fazit: Ich finde es prima, wenn man einspart wo es geht, aber ansetzen muss man dort, wo es besonders weh tut und da gehört unsere Bequemlichkeit und Mobilität nun mal dazu, an ganz oberster Stelle.


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14.02.2019 um 13:13
Hier sind aber einige empfindlich.
Nichts gegen grundsätzliche Hygiene, aber man kann‘s auch übertreiben.
Nur, weil man tagtäglich und überall potenziell von Krankheitserregern umfleucht ist, ist man nicht gleich tödlichen Gefahren ausgesetzt.

Wer ein gesundes Immunsystem hat, kann das ab.
Da braucht man keine Zustände bei jedem Einkaufswagen oder der Haltestange im Bus kriegen.


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14.02.2019 um 13:24
Pest, Ebola, Dengue, Tollwut - um nur die häufigsten von Einkaufswagen übertragenen Krankheiten zu benennen.

Mein Tipp: Immer eine grosse Flasche Sagrotan dabei haben und alles und jeden damit einsprühen.
Schutzkleidung nicht vergessen!


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14.02.2019 um 13:25
stanmarsh schrieb:bei mir steht der auf der Terrasse und stört dort niemanden.
Ich hab keine terrasse. Ich habe nichteinmal sonderlich viel platz, ergo steht der mülleimer neben dem kühlschrank fast mitten im weg genau an der tür, weil er woanders einfach nicht hinpasst.... naja ausser ins schlafzimmer, aber will ich da müll sammeln?
stanmarsh schrieb:Ich spare mit dem Verzicht auf Tüten als so viel, wie wenn ich pro Tag auf 8 Meter Autofahrt verzichte.
Und das nur durch tüten. Reden wir dann noch von anderer umverpackung, tetrapacks, einwegplasteflaschen ectpp, dann wird es interessant. Der pro kopf verbrauch von plastik liegt in deutschland bei 220kg und das ist nur verpackungsmüll.
https://orange.handelsblatt.com/artikel/47395

Darum geht es ja im großen und ganzen bei unverpacktläden. Die umverpackung weglassen, wo möglich. Reis muss nicht in plastik eingeschweißt werden, das gleiche gilt für andere haltbare lebensmittel wie linsen, bohnen und erbsen. Das gleiche gilt für haferflocken, nüsse und andere zutaten eines müslis. Da stellt sich doch schon die frage, ob der weg von 18km einfache fahrt aufs jahr gerechnet nicht doch weniger öl verbraucht, als es die verpackung macht, die so weiter gekauft wird. Immerhin komm ich mit 100g eingesparten tüten schon 3km, bei 220kg liegen wir dann bei 6600km im jahr... das heißt jeden tag 18km. Da kaum jemand täglich einkaufen fährt, wäre durchaus eine ölersparnis drin. Viel interessanter ist aber die einsparung von plastikmüll, die noch dazu kommt. Falls ich jetzt nicht einen doofen rechenfehler intus habe. Bin ein wenig abgelenkt :D


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14.02.2019 um 13:59
gastric schrieb:.. der zieht nen handschuh an.^^
...um dann mit der anderen Hand das Geld in die Kasse zu zählen :)
gastric schrieb:Wenn man es falsch macht ist das so, ja.
Es machen sehr sehr viele falsch. Es gab dazu mal ne studie, wie versifft handtücher eigentlich sind. Man kam zur erkenntnis, dass es bei 90% der untersuchten handtücher nach 2 tagen hygienischer wäre das gesicht ins klo zu tunken, als es mit dem handtuch abzutrocknen :D Willkommen in unserer keimbelasteten welt :lv: Da hilft wohl nur noch sagrotan, nicht gut für die gesundheit, aber gut fürs gewissen ^^
Ich verwende in öffentlichen Toiletten weder diese Warmlufttrockner, noch die Rollhandtücher, nicht mal die Einweg-Papiertücher, sondern schlichtweg eigene Papiertaschentücher.

Das fängt beim Anfassen aller erforderlichen Türgriffe und Hebel an, und hört mit dem Wegwerfen der Papiertaschentücher nach dem Verlassen der Pipibox auf. Seife habe ich in kleinen, selbstgemachten Scheibchen von der Größe einer 1€ Münze im Notfall auch dabei.

Sagrotan wäre falsch. - Einfache Seife, und gut isses.


Die "Kritiker" von gesunder und SINNVOLLER Hygiene reden sich immer leicht....wenn du mal wegen einer Nachlässigkeit einen Ausschlag gehabt hast, aufgeblühte Herpeslippen von der Größe eines Blumenkohls siehst man es gänzlich anders.

Ich jedenfalls hatte sowas in den letzten 7 Jahren nicht mehr - vor sieben Jahren habe ich meinen Hygiene-Level hochgeschraubt.


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stanmarsh
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14.02.2019 um 14:01
@gastric

Ja, alles richtig. Aber gerade bei diesen Lebensmitteln ist der Kunststoffanteil doch gar nicht so groß. Haferflocken, Mehl, Zucker, Nudeln kaufe ich in Papier und Karton verpackt. Gefühlt sind das höchstens 10% meines Papiermülls, dabei hab ich nicht mal eine gedruckte Tageszeitung dabei, die pro Tag alleine so viel Papier verbrauchen würde, wie eine Monatsration dieser Lebensmittel.
Der größte Teil sind Werbeblättchen, die ich trotz "Bitte keine Werbung" dennoch erhalte. Naja, lieber so als heimlich im Wald entsorgt.

Reis, Linsen, Bohnen, Erbsen müssen vermutlich luftdicht verpackt sein, weil sie sonst zu viel Wasser ziehen. Aber wie groß ist der Anteil der dünnen Tütchen an den 220kg Plastik pro Jahr?

Interessant wird es bei frischen Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Käse, Milch usw. Da kommen gerne mal unsere strengen Hygienevorschriften dazwischen, die selbst mitgebrachte Behältnisse über der Theke verbieten.
gastric schrieb:Immerhin komm ich mit 100g eingesparten tüten schon 3km, bei 220kg liegen wir dann bei 6600km im jahr... das heißt jeden tag 18km. Da kaum jemand täglich einkaufen fährt, wäre durchaus eine ölersparnis drin. Viel interessanter ist aber die einsparung von plastikmüll, die noch dazu kommt. Falls ich jetzt nicht einen doofen rechenfehler intus habe.
Ne, das stimmt schon und das ist natürlich eine beeindruckende Zahl. Man darf natürlich die Kosten nicht vergessen, denn für einen Kilometer muss man mindestens 30 Cent kalkulieren, das wären dann fast 2000€ Fahrtkosten für die 6600 km ;)


Solche Rechnungen sind aber zu pauschal, um sie auf den Alltag jedes einzelnen zu übertragen. So lange man das alles im Überblick hat und eben auch die nicht so offensichtlichen Effekte berücksichtigt (Auto ist ja nur ein Beispiel), spricht alles dafür möglichst viel Verpackung zu sparen.


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14.02.2019 um 14:09
Da wir Küstenbewohner vom Plastikmüll sichtbarer betroffen sind als Binnenländer, haben wir beschlossen, etwas zu tun:

https://www.kueste-gegen-plastik.de/ueber-uns/


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14.02.2019 um 14:15
Funzl schrieb:...um dann mit der anderen Hand das Geld in die Kasse zu zählen :)
Darf er machen, den handschuh hat er mit der hand nicht berührt, das brot ebenfalls nicht, den kuchen nicht und mich auch nicht.
Funzl schrieb:Ich jedenfalls hatte sowas in den letzten 7 Jahren nicht mehr - vor sieben Jahren habe ich meinen Hygiene-Level hochgeschraubt.
Klasse, ich hatte sowas noch nie und ich hab mein hygienelevel nun wirklich nicht hochgeschraubt. Ich schleppe aber auch keine seife mit und auf versiften autbahnraststätten nutze ich trotzdem die keimschleuder wärmetrockner. Intaktes imunsystem nenne ich das.

@stanmarsh
stanmarsh schrieb:Ja, alles richtig. Aber gerade bei diesen Lebensmitteln ist der Kunststoffanteil doch gar nicht so groß.
Das waren auch nur beispiele :D
stanmarsh schrieb:Reis, Linsen, Bohnen, Erbsen müssen vermutlich luftdicht verpackt sein, weil sie sonst zu viel Wasser ziehen.
Müssen sie nicht. Ist auch nicht möglich, wenn man die tüte einmal offen hatte. Mittlerweile wird reis gern mal in säcken verkauft, statt in plastik. Zu hause fülle ich um in glasbehälter, weil diese sich leichter stapeln lassen. Alles nicht luftdicht.
stanmarsh schrieb:Interessant wird es bei frischen Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Käse, Milch usw. Da kommen gerne mal unsere strengen Hygienevorschriften dazwischen, die selbst mitgebrachte Behältnisse über der Theke verbieten.
Es gibt dahingehend tatsächlich kein eindeutiges verbot. Viele berufen sich darauf aus unsicherheit oder aber gehen den kompromiss ein mitgebrachte behälter auf der theke zu befüllen, nicht dahinter. Dahingehend ist das problem bei fleisch, wurst und käse behoben. Was milch und milchprodukte anbelangt, sind diese natürlich auch im unverpackt laden verpackt, allerdings meist in glas.... soweit ich weiß greift da ein pfandsystem.
stanmarsh schrieb:So lange man das alles im Überblick hat und eben auch die nicht so offensichtlichen Effekte berücksichtigt (Auto ist ja nur ein Beispiel), spricht alles dafür möglichst viel Verpackung zu sparen.
Da sind wir uns einig ^^


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14.02.2019 um 14:24
gastric schrieb:Intaktes imunsystem nenne ich das.
Ich auch...und ich denke nicht das meines "angeschlagen" ist......was aber noch lange kein Grund ist mich vermeidbaren Siff auszusetzen.....


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14.02.2019 um 14:25
Ich versuche, möglichst wenig Verpackungsmüll zu produzieren. Was unverpackt zu kaufen ist, die Adresse meines nächstgelegenen Unverpackt-Ladens hatte ich schon mal hier genannt, kaufe ich unverpackt. Getränke gibt's nur in Mehrweg-Glasflaschen. Obst und Gemüse kaufe ich entweder auf dem Markt und packe es in meine Leinentasche, im Supermarkt lege ich es ohne Plastiktüte so auf's Band. Brot gibt's in Papier beim Bäcker, Fleisch in Papier beim Schlachter. Altglas geht in den Container, Altmetall wird gesammelt und zum Recycling gebracht, Altpapier wird entweder zum Feuer anmachen verwendet oder für das Einwickeln kompostierbarer Küchenabfälle. Rest kommt in die Papiertonne.
In unserer zweiwöchentlich geleerten kleinsten verfügbaren Restmülltonne ist fast nichts, meine gelbe Tonne ist fast immer zu drei Vierteln leer.
Mit etwas Nachdenken und Suchen nach Lösungen lässt sich der Privatmüll gut reduzieren.


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14.02.2019 um 14:30
Doors schrieb:Mit etwas Nachdenken und Suchen nach Lösungen lässt sich der Privatmüll gut reduzieren.
So siehts aus.


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14.02.2019 um 14:31
@Funzl
Nur hilft da eine verpackung eher weniger. Den siff hast du trotzdem an den händen. Vermeindliche sicherheit, die keine ist.


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