Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht
09.01.2026 um 23:26Das man sich um paar Jahrzehnte oder mehr vertan hat, würde ich jetzt nicht so groß aufhängen.Momjul schrieb:Wo sind die Motive?
Das Waldsterben hierzulande ist real.
Das man sich um paar Jahrzehnte oder mehr vertan hat, würde ich jetzt nicht so groß aufhängen.Momjul schrieb:Wo sind die Motive?
Keine Ahnung, ich war da nicht dabei. Wen interessiert das "Waldsterben" der 80er?Momjul schrieb:die Grünen, grüne Lehrer und die damaligen Leitmedie
Wer hätte mit einem solchen Befund des Zusammenhaltsberichtes des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt gerechnet: Ausgerechnet die Wählerschaft der Grünen sind das bei weitem größte, in sich abgeschlossene Milieu. Und, was sagt dies über die Politikproduktion dieser Partei aus?Quelle: https://www.fr.de/meinung/gastbeitraege/politische-zumutungen-aus-der-ideellen-blase-92690624.html
Im erstmals erschienenen Bericht zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland wird zunächst festgestellt, dass große Teile der Bevölkerung in Deutschland über homogene Bekanntenkreise verfügen, was nicht weiter verwunderlich ist. Denn wir neigen eher zum Gleichen, als zum weniger Bekannten oder Fremden. Überraschend ist aber, dass von den diversen gesellschaftlichen Milieus ausgerechnet das grün-liberale Milieu dasjenige ist, in dem eine besonders starke Tendenz besteht, unter sich zu bleiben, sich also nicht parallel hierzu auch in anderen gesellschaftlichen Bezugsgruppen zu verorten. 62 Prozent der potenziellen Grünen-Wähler und -Wählerinnen verbleiben ausschließlich in ihren eigenen, politisch homogenen Netzwerken. Das nächstfolgende stark ausgeprägte Milieu selbst vollziehender Netzwerksegregation ist das der AfD mit 50 Prozent. Es scheint nicht ganz abwegig, aus diesem Befund auf Aspekte einer gewissen „politischen Parallelgesellschaft“ im Wähler:innenmilieu der Grünen zu schließen, das offensichtlich über nur recht bescheidene Zugänge und Einblicke in andere lebensweltliche Klassen, Schichten und Kulturen verfügt.
Die post-materielle Erzählung hat zudem viel ihrer Kraft und auch mediale Unterstützung verloren. Selbst die Vorstellung, dass der eingeschlagene Weg großen Anklang bei jüngeren Menschen findet muss, wurde durch die Ergebnisse der Europawahl widerlegt und war für die Partei intern ein Schock, denn gerade die nachrückenden Generationen wollte man sich sichern und setzte auch deswegen auf die Herabsetzung des Wahlalters. Die grüne Welt geriet ins Wanken.Quelle: https://www.focus.de/experts/ziel-volkspartei-sozialforscher-analysiert-wie-grob-sich-die-gruenen-bei-den-waehlern-verschaetzt-haben_id_260070412.html
Der Wind hatte sich gedreht, aber das haben die Verantwortlichen der Grünen zu spät erkannt und stattdessen ein Stück weit auch die Realität ausgeblendet sowie sie marginalisiert. Oder wie es Robert Habeck ausdrückte: „Die einzige Antwort, die ich geben kann, ist, dass ich so sehr im Fokus war, fossile Energie einzusparen, dass ich nicht gesehen habe, wie sich die mentale Haltung im Land schon wieder woanders hinbewegt hat.“
Das Umschwenken kam spät, halbherzig und wird deswegen wenig in den Umfragen honoriert – ...
Der Nachredner erkennt halt ohne Probleme, daß sein Vorredner Unsinn schwurbelt.Fellatix schrieb:Vielleicht werden sie ja deshalb so leicht ausfallend und beleidigend (siehe dein Nachredner)?
Deiner auch und wird trotzdem nicht gleich beleidigend :)Stirnsänger schrieb:Der Nachredner erkennt halt ohne Probleme, daß sein Vorredner Unsinn schwurbelt.
Ich denke, das ist deine Art zu sagen vor ein paar Wochen, als ich dies hier schrieb:Momjul schrieb:Daher ist es sachlogisch richtig, wenn ich behaupte, dass die deutsche Umweltbewegung, die Grünen, grüne Lehrer und die damaligen Leitmedien alle die These vertraten, dass der Wald bis spätestens 2000 sterben werde und wir - ohne diesen - sofort darauf auch sterben müssten.
Ich denke, jetzt habe ich die kausallogischen Zusammenhänge deutlich genug dargestellt.
"da habe ich totalen bullshit erzählt"Momjul schrieb am 28.12.2025:Ich habe in den 1980ern erlebt, dass grüne Journalisten und Lehrer (die Partei war damals noch neu) mit absolut ernster Mine behauptet haben, wir hätten ein Waldsterben und würden zusammen mit dem Wald in den 1990ern alle sterben - spätestens aber bis 2000!
Was haben wir jetzt? Die Jahreswende 2025-2026. :fuya:
Damals starb angeblich nicht nur der Wald, sondern auch die Fische, die Vögel, die Insekten, die Würmer ...... eigentlich alles.
Nöö, die Frage ist: Was sind deine Motive, die Realität umzulügen?Momjul schrieb:Die Frage ist nur, WARUM es zu so einem modernen Massenwahn kam? Wo sind die Motive?
Damit meinst du wohl dich und deine Lügenagenda?Momjul schrieb:Das Problem ist, dass gezeigt wurde, wie leicht ein dem Mittelalter bzw. der Frühen Neuzeit ähnelnder Hexenwahn wieder aufflammen kann.
Bitte zitieren, wo ich beleidigend wurde.Nyx_07 schrieb:Deiner auch und wird trotzdem nicht gleich beleidigend :)
ist die aussage "Du machst dich zum Löffel" beleidigend
Ja, die Aussage "Du machst dich zum Löffel" istAlles in Allem denke ich, die Reaktionen auf deine Beiträge sind stark überzogen, insbesondere da sie auch zum Teil beleidigend sind. Andererseits solltest du vielleicht auch auf sachlich vorgetragene Kritik reagieren, und der berechtigten Belegpflicht regelkonform nachkommen.
stark abwertend und beleidigend, weil sie jemanden als dumm, einfältig oder als Leichtgläubigen darstellt, der sich lächerlich macht oder die Wahrheit nicht versteht, ähnlich wie jemand, der Weisheit mit dem Löffel gefressen hat, aber dumm ist, oder sich lächerlich macht, weil er etwas Einfaches nicht versteht, also sich blamiert oder als Narrenfigur hinstellt, was eine Herabwürdigung der Ehre ist.
Was findest du gut an ihm?Peter0167 schrieb:ich mag den Kerl einfach,
Na, wenn die KI das sagt, dann muss es ja stimmen. ;-)Peter0167 schrieb:Frage an Google KI:
ist die aussage "Du machst dich zum Löffel" beleidigend
Okay, jetzt ist es wirklich pure Comedy. *lach*Peter0167 schrieb:Und falls du hier eine gewisse Person wegen Beleidigung melden möchtest, habe ich hier noch eine kleine Argumentationshilfe für dich:
Ich denke da spielen viele Faktoren eine Rolle, die von verschiedenen Personen durchaus unterschiedlich empfunden werden. Daher ist es auch gar nicht so einfach, das jemanden zu erklären, der eine gänzlich andere Wahrnehmung von im hat.philae schrieb:Was findest du gut an ihm?
Genau das und es wurde die nötige Aufmerksamkeit erzeugt und das war gut und richtig. Auch ohne Ökobrille. Nu(h)r was hat das mit dem Thema zu tun? Das frag ich mich die ganze Zeit. Also nicht Dich...Groucho schrieb:der letzten Sete gibt es einen Beitrag, der zeigt, dass der Wald nicht gestorben ist, weil der Alarmismus, wie du es nennst, Früchte getragen hat und die Politik zum Handeln gebracht hat:
Das fragen sich hier einige.abberline schrieb:Das frag ich mich die ganze Zeit.
Das ist es tatsächlich auch, was ich bislang an ihm geschätzt hatte.Peter0167 schrieb:Ich mag seine Art von Humor, gepaart mit dem Talent skurile Dinge des Alltags zu erkennen, und diese teils subtil, teils überspitzt auf seine einmalige Weise rüberzubringen.
Ich melde zwar nie, aber dafür brauchst du KI :ask:Peter0167 schrieb:Und falls du hier eine gewisse Person wegen Beleidigung melden möchtest, habe ich hier noch eine kleine Argumentationshilfe für dich:
Frage an Google KI:
Bitte gerne mehr :)Peter0167 schrieb:ich habe diese Zeit schließlich miterlebt.
Kohl reagierte nie auf irgendeine Provokation. Selbst der jedes Zusammenhangs entkleidete Titel „Massenmörder Kohl“ stieß auf keine Reaktion. Beweist das seine Größe oder seine Ignoranz? Es hat uns jedenfalls viel Geld erspart.Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article165639832/Hans-Zippert-Mit-Kohl-ging-bei-der-Titanic-einfach-alles.html
Der SPD-Saubermann und kurzzeitige Kohl-Widersacher Björn Engholm war da aus anderem Holz geschnitzt und erstritt 40.000 D-Mark – das damals höchste Schmerzensgeld der deutschen Pressegeschichte, das „Titanic“ beinahe ruinierte. Als Reaktion darauf entstanden die Roten Strolche. Ein Comic, der sich dem aussichtslosen Kampf der sozialdemokratischen Waldbewohner gegen einen übermächtigen Oberförster widmete.
Du machst dich auch ziemlich zum Löffel.Fellatix schrieb:Wenn "Schwachkopf" eine Beledigung ist, dann ist "Löffel" auch und erst recht eine :)
Aber so sind sie halt die Grünen ... selbstgerecht und zweierlei Maß und so :)
Die 80er waren der Hammer. Es gibt wohl kein Jahrzehnt, welches mich so geprägt hat wie dieses. Als Teenager bin ich da reingeraten, und als Erwachsener wieder raus. Vieles von dem was ich in meinem Leben so verzapft habe, tat ich zuerst in den 80ern.Fellatix schrieb:muss ne ziemlich verrückte Zeit gewesen sein