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Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht

90 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: ONE, Dieter Nuhr, Das Erste ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht

10.01.2026 um 19:26
@Peter0167
wie sehr du mir bezüglich der Lebensart als Jugendlicher 80er-Jahre und der Kritik an der heutigen Smartphone-Kultur aus dem Herzen sprichst.....besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.


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Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht

10.01.2026 um 19:41
@goldenerReiter

Gern geschehn. :)

Übrigens erinnert mich dein Nickname noch an etwas anderes aus den 80ern. Der "Goldene Reiter" markierte u.a. Anfang der 80er den längst überfälligen Kurswechsel in der Musik. Ich habe die NDW geliebt, und nahezu alles mit meinem nagelneuen Stern Radiorecorder R4100 mitgeschnitten.

Ich werd das mit dem OT aber besser mal nicht überstrapazieren, auch wenn der Sperrcounter für mich heute nicht mehr so bedrohlich erscheint wie früher :D


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Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht

10.01.2026 um 19:50
@Peter0167
richtig die Sache mit dem Nick;-)
Und nur noch ein letzter OT für alle die die 80er nicht miterlebt haben:
82/83 mit der NDW war wohl die geilste Zeit und dazu wurde die muffige ZDF-Hitparade mal so richtig aufgewirbelt.
Dazu noch der RubiksCube,und,und,und....man könnte dazu einen Extra-Thread eröffnen.

aber nun genug geschwelgt zurück zum Thema;-)))


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Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht

10.01.2026 um 23:49
Zitat von MomjulMomjul schrieb:Einige Schüler hatten sogar den RAF-Stern auf ihren Schulheften.
Den hatten die aber eher auf den Schulheften, weil man damit prima provozieren konnte. Sogar Pentagramme, Slayer oder Motörhead T-Shirts/Aufnäher und Co (gab noch nicht viel Auswahl) haben manchen Lehrer provoziert. Ist aber interessant, dass ein damaliger RAF Stern auf dem Schulheft heute noch scheinbar Reaktion hervorruft.
Die Grünen hat man als Schüler der 80er doch eher als strickende Hippies wahrgenommen, die als Anti Parteien Partei ein bisschen Wind in die Abendnachrichten aus dem Bundestag der damaligen Zeit gebracht haben.
Und durch die Schärfung des Umweltbewusstseins, für Greenpeace etc auch in der Schule (Waldturniere etc in denen mit Förstern Wissenswettbewerbe im Wald gemacht wurden etc kannte ich vorher nicht usw), Anti Walfang Kampagnen etc
Zitat von MomjulMomjul schrieb:aber viele bei uns hatten dafür Funkgeräte. Ich auch
Wäre heutzutage mitunter wieder vorteilhaft
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Das Ende jeglicher Lebensqualität fiel dann zusammen mit dem Erscheinen der ersten Smartphones, welche völlig normale Menschen in stumpfsinnige Zombies verwandelten, und dieser Trend setzt sich bis heute fort.
Gut auf den Punkt gebracht.
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Und während dieser gesamten Zeit half mir Dieter Nuhr mit seiner Kunst, dieses Elend mit Humor zu ertragen. Indem er immer wieder den Finger in die Wunden steckte, von denen ich annahm der Einzige zu sein der sie wahrnahm
Dann sollte ich mir ein paar alte Sachen von ihm mal anhören


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Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht

11.01.2026 um 02:50
taz (04.04.2013):

"(...)
Sie taten es: Am 10. Mai wurde bei der Demonstration der damals 23-jährige Polizist Jürgen Weber von Putzgruppen-Aktivisten lebensgefährlich verletzt. Joschka Fischer musste sich 2001, damals noch grüner Außenminister, für seine Teilnahme an gewalttätigen Aktionen rechtfertigen. Fischer beteuerte, er habe stets etwas gegen den Einsatz von Molotowcocktails gehabt.

Brandsätze hätten nicht seiner „Haltung und Überzeugung entsprochen“. Im Bundestag erklärte Fischer 2001: „Ich habe niemals Molotococktails geworfen, und ich habe auch nicht dazu aufgerufen, Molotowcocktails zu werfen.“ Im Übrigen, so Fischers 2001 wenig überzeugende Verteidigung, könne er sich an den 9. Mai 1976 leider nicht erinnern.

Im aktuellen Stern liest sich dies etwas anders. Michael Schwelien, später Redakteur der Zeit und Autor einer Biographie über Fischer, war laut eigenem Bekunden am 9. Mai 1976 bei der Versammlung der Militanten dabei. Schwelien zufolge hat Fischer „die Leute regelrecht ermuntert, er hat die Stimmung aufgeheizt“. An dem Abend sei auch konkret besprochen worden, wie man die Brandsätze anfertigt. Wenn Schweliens Erinnerung richtig ist, hat Fischer den Bundestag 2001 belogen.
(...)"


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Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht

11.01.2026 um 06:39
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Und dafür werde ich ihm für immer dankbar sein, und belege zudem alle seine Kritiker samt Nachfahren bis zur dritten Generation mit einem fürchterlichen Fluch, den ich hier nicht näher beschreiben möchte. :D
Danke, das war ein schöner Beitrag :)
Zitat von Peter0167Peter0167 schrieb:Der "Goldene Reiter" markierte u.a. Anfang der 80er den längst überfälligen Kurswechsel in der Musik. Ich habe die NDW geliebt, und nahezu alles mit meinem nagelneuen Stern Radiorecorder R4100 mitgeschnitten.

Ich werd das mit dem OT aber besser mal nicht überstrapazieren
Kenn ich nicht :-) Aber Nena war ein Weltstar, das weiß ich gut :-)) Und dafür sind Umfragen doch gut :-)))
Zitat von abberlineabberline schrieb:Den hatten die aber eher auf den Schulheften, weil man damit prima provozieren konnte. Sogar Pentagramme, Slayer oder Motörhead T-Shirts/Aufnäher und Co (gab noch nicht viel Auswahl) haben manchen Lehrer provoziert. Ist aber interessant, dass ein damaliger RAF Stern auf dem Schulheft heute noch scheinbar Reaktion hervorruft.
Die Grünen hat man als Schüler der 80er doch eher als strickende Hippies wahrgenommen
Willst du jetzt RAF und Slayer auf eine Stufe stellen? Oder sagen, dass deine Mitschüler solche Vollhonks waren?

Wie dem auch sei, für etwas Nachhilfe empfehle ich das Buch von

Jeffrey Herf: „Unerklärte Kriege gegen Israel. Die DDR und die westdeutsche radikale Linke 1967-1989“

Kuirzbesprechung hier
das zu einer denkbar ungemütlichen Lektüre werden dürfte. „Unerklärte Kriege gegen Israel. Die DDR und die westdeutsche radikale Linke 1967-1989“ räumt nämlich nicht nur mit ostdeutschen Legendenbildungen auf:

„Am 13. Februar 1970 ereignete sich der tödlichste Anschlag auf Juden in Deutschland seit dem Holocaust. Ein Brandstifter legte Feuer in einem Altenheim, das in einem jüdischen Gemeindezentrum in München untergebracht war. Sieben Bewohner starben, sechs in den Flammen und einer an den Verletzungen nach einem Sprung aus dem Fenster. Niemand bekannte sich zu dem Anschlag, bis heute ist der Fall ungelöst, auch wenn Indizien auf eine Beteiligung westdeutscher linker und oder palästinensischer Terroristen schließen lassen.“

Linksradikaler Antisemitismus wird bis heute relativiert

Wenige Tage später schrieb der linksextreme Dieter Kunzelmann, seinerzeit eine führende Gestalt der Westberliner „Tupamaros“, seinen „Genossen an der Heimatfront“: „Von Amman aus frage ich mich: Wann endlich beginnt bei Euch der organisierte Kampf gegen die heilige Kuh Israel?“

Obwohl dies und anderes – so etwa Ulrike Meinhofs jubelnde Reaktion auf den tödlichen Anschlag auf die israelischen Athleten der Münchner Olympiade von 1972 – präzise dokumentiert ist, scheinen im kollektiven Gedächtnis des selbsternannten „Erinnerungsweltmeisters Deutschland“ hier noch immer blinde Flecke zu existieren. Fällt der Name Dieter Kunzelmann, sind es jedenfalls nicht nur die verbliebenen Veteranen des damaligen Milieus, sondern auch vermeintlich besser informierte Nachgeborene, die ihn, den geradezu pathologischen Antisemiten, vor allem mit einem vermeintlichen „Provokateur und Spaß-Kommunarden“ assoziieren.

Sogar die Namen von Wilfried Böse und Brigitte Kuhlmann, die sich 1976 bei der Flugzeugentführung im ugandischen Entebbe – als erste Deutsche seit 1945 – persönlich an der Selektion der Juden unter den Passagieren beteiligt hatten, sind kaum noch bekannt.

Die DDR beteiligte sich an Kriegen gegen Israel

Eine seltsame Amnesie, die umso größer ist, geht es um die DDR ...
Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/jeffrey-herf-unerklaerte-kriege-gegen-israel-eine-100.html

Strickende Hippies? Auch Dieter Kunzelmann war bei den Grünen.
Von 1983 bis 1985 war Kunzelmann knapp zwei Jahre lang Abgeordneter der Alternativen Liste im Berliner Abgeordnetenhaus.[23] Er sammelte akribisch ordnerweise alle Pressemeldungen, in denen er eine Rolle spielte. Anschließend arbeitete er als Archivar in der Anwaltskanzlei von Hans-Christian Ströbele.
Quelle: Wikipedia: Dieter Kunzelmann
Bündnis 90/Die Grünen Berlin ist der Landesverband der Partei Bündnis 90/Die Grünen in Berlin. Er wurde am 14. Mai 1993 mit dem Zusammenschluss der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz (AL) und des Bündnis 90 gegründet. Die Alternative Liste wurde am 5. Oktober 1978 in West-Berlin gegründet. Sie war eine selbstständige Partei, die ab 1980 die Aufgaben eines Landesverbandes der Grünen wahrnahm.
Quelle: Wikipedia: Bündnis 90/Die Grünen Berlin

Klar, es gab auch Andere.

Wie Marieluise Beck, die sich wie kaum eine Zweite für die Ukraine eingesetzt hat und dies immer noch tut (deshalb kenne ich sie). Eine große Frau, die für die Grünen wohl immer etwas zu bürgerlich war. Als sie 2017 aus dem Bundestag schied, schrieb Andrea Siebel eine schöne Würdigung in der Welt.
Man mag Christian Ströbele, der auch den Bundestag nach dieser Legislatur verlässt, getrost einen Ur-Grünen nennen. Marieluise Beck ist das nicht, sie ist nie Parteisoldatin gewesen. Sie will sich nicht beklagen, sie ist höflich. Die Partei ließ ihr Freiräume und Freiheiten, das stimmt. Sie musste sich nicht verbiegen. Aber geschenkt bekam sie auch nichts ...

Dieser zentrale Perspektivwechsel, diese Paradoxie, war grundstürzend und bewegend für viele dieser Generation. Die jüdischen Stimmen waren Marieluise Becks stärkste Begleitung. Sie nennt Marek Edelman, den Überlebenden des Warschauer Gettos, und Heinz Brandt, den Holocaustüberlebenden. „Es geht um Freiheit und Demokratie, um nichts anderes.“ Damals und heute. Immer wieder. Immer weiter.

Jeder, der eine expressive und attraktive Frau wie sie erlebt, kennt den Sound der Kritik. Sie sei eitel, eine Diva. Die Kluft zwischen ihr und ihrem linken Bremer Landesverband wurde immer größer, bis man sie nicht mehr aufstellte.

Das verletzte sie: „Wer von euch hat über 2000 Bürgerinnen und Bürger bei sich zu Hause bewirtet, die Stühle geschleppt, Tee gekocht, Wein ausgeschenkt, Geschirr gespült? Wer hat Pakete gepackt mit Mehl, Öl und Zucker und sie selber nach Bosnien gefahren? Wenn eine Diva so ein Leben führt, dann ist es doch gut.“ Sie gründete eine Stiftung, organisierte Gelder für Patenkinder und Kriegerwitwen. Sie ist und bleibt eine Kümmerin. Aber eine gut angezogene.

Ein Satz von Joseph Beuys

Im Falle der von Russland bedrängten Ukraine erlebt sie ein Déjà-vu, auf das sie gerne hätte verzichten können. Es geht wieder um Grundsätzliches, um Souveränität, um Zivilgesellschaft, um Zugehörigkeit zu Europa. Einfach um eine Chance für die ukrainischen Menschen, von den russischen ganz zu schweigen.

Die tiefe Schwingung in (nicht nur) unserer Gesellschaft sei doch die, dass man fasziniert von Russland sei und ein Gefühl geistiger Verwandtschaft empfinde, im Gegensatz zu den vermeintlich oberflächlichen und unkultivierten Amerikanern. Das sei beängstigend.

Nun ist sie nicht mehr Teil des parlamentarischen Kosmos. Ihre Stimme wird fehlen. Klar, die Alten müssen irgendwann gehen, und die Jüngeren rücken nach. Aber wer ist heute alt und wer jung? Darüber ließe sich trefflich streiten. Im Talmud stehe, dass es nicht möglich sei, das Werk zu beenden, aber auch nicht erlaubt, es zu verlassen. Über ihrem Schreibtisch hängt ein Satz von Joseph Beuys: „Ich ernähre mich durch Kraftvergeudung.“ Man ahnt, wohin die Reise des Grünen-Paares Beck/Fücks geht: Go East.

Die Grüne kam im königinnenblauen Seidenmantel zu unserem Treffen. Das Taxi fuhr vor, und auch in Berlin geschehen Wunder: Der Taxifahrer stieg aus, umrundete das Auto und öffnete der Dame die Tür.
Quelle: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article166044342/Abschied-Die-Gruene-Marieluise-Beck-geht.html

2022 hätte sie womöglich gar Bundespräsident werden können, wenn die Grünen ein wenig gemurrt hätten (auch die FDP durfte schon und noch nie eine Frau usw. die Medien wären wohl drauf aufgesprungen, das Angebot der Union stand), und das Land wäre erlöst gewesen von Frank-Walter :)


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Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht

11.01.2026 um 11:23
@Peter0167

Ich glaub, allgemein glorifiziert jeder die Zeit, in der er jung war. Oder die Kindheit. Wird auch die Gen Z wieder genau so machen, so wenig man sich das auch vorstellen kann.
Meine Zeit waren die 00er Jahre, und demnach kenn ich auch noch die Zeit ohne Smartphones. Ein Handy zum Telefonieren und Nachrichten schicken hat völlig gereicht, das Internet in seiner damaligen Form auch. Und Dieter Nuhr kenn ich auch erst seitdem, war damals wie gesagt um einiges besser.


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Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht

11.01.2026 um 13:11
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Willst du jetzt RAF und Slayer auf eine Stufe stellen?
Nö, aber provoziert hat Symbolik schon immer und darum ging's bei Kritzeleien auf dem Schulklo 😉
Hat mit Slayer damals noch funktioniert. Angel Of Death als Lieblingslied im Musikunterricht vorgestellt, ging immer gut. War anders als heute.
Und was den Kunzelmann etc angeht - klar gab es da ein paar Hobby Revoluzzer, aber im Kern kamen die Grünen im Fernsehen der 80er für Jugendliche wie strickende Hippies rüber (plus Wackersdorf, Brokdorf, Anti AKW Bewegung etc), was sie zb in der radikaleren Punkszene gerne mal zu Feindbildern machte.("Linke Spießer"/Slime, "Kernkraftritter"/OHL usw)
Den Kunzelmann dürften außerhalb Berlins die wenigsten Jugendlichen gekannt haben.
Heutzutage weiss man viel mehr über die damaligen, lokalen Szenen als damals. Es gibt Bücher darüber, Internet etc. - damals gab es drei Fernsehsender, von denen einer nur regional war.
Aber ist schon witzig - von Nuhr zu Joschka und seinen Strassenkämpfen, das war aber vor den Grünen und eher zu Zeiten des Frankfurter Häuserkampfs. Die frühen Grünen waren halt eine schräge Mischung aus verschiedenen Szenen, da waren auch sehr dubiose Gestalten bei, das bestreitet niemand.
Ich mag die Grünen eigentlich gar nicht (sie waren in den 80ern allerdings in der Nachtbetrachtung fraglos wichtig), die kann aber verstehen, warum sich Anfang der 80er viele Leute zu dieser (damaligen) Anti Parteien Partei hingezogen fühlten, wie zb auch Herr Nuhr.
Zitat von philaephilae schrieb:glaub, allgemein glorifiziert jeder die Zeit, in der er jung war. Oder die Kindheit. Wird auch die Gen Z wieder genau so machen, so wenig man sich das auch vorstellen kann.
Das stimmt - "es gibt bessere Zeiten, doch diese ist unsere" wird (fast) immer das Motto sein.
Gerade junge Menschen erleben viele Dinge zum ersten Mal und das bleibt in Erinnerung.


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Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht

11.01.2026 um 15:32
Zitat von abberlineabberline schrieb:Gut auf den Punkt gebracht.
"Das Ende jeglicher Lebensqualität[...]"

Das findest du gut auf den Punkt gebracht?
Also so formuliert ist das für mich eher das Gejammer alter Männer.
Oder wie Zappa es gesagt hat: "Tod durch Nostalgie"
Zitat von abberlineabberline schrieb:Den hatten die aber eher auf den Schulheften, weil man damit prima provozieren konnte. Sogar Pentagramme, Slayer oder Motörhead T-Shirts/Aufnäher und Co (gab noch nicht viel Auswahl) haben manchen Lehrer provoziert.
Also meine Lehrer hat sowas nicht provoziert (an RAF Sterne kann ich mich allerdings nicht erinnern, die hat in meinem Umfeld niemand benutzt.)
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Strickende Hippies?
Ja.

Auch der ehemalige Bundeswehr General Gerd Bastian war bei den Grünen und hat später sich selbst und seine Partnerin, die Vorzeige GRüne Petra Kelly erschossen.

Nichtsdestotrotz wurden sie als strickende Hippies wahr genommen.
So saßen sie nämlich im Bundestag


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Dieter Nuhr, wer mag ihn, wer mag ihn nicht

11.01.2026 um 16:11
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Das findest du gut auf den Punkt gebracht?
Also so formuliert ist das für mich eher das Gejammer alter Männer.
Wer ist hier alt?😉
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Das Ende jeglicher Lebensqualität[...]"
Naja das jetzt nicht gerade, aber der Punkt, dass Smartphones viele zu "Alltagszombies" machen (besonders im Straßenverkehr), trifft schon zu.
Oder wie Zappa es gesagt hat: "Tod durch Nostalgie"
In Sachen Musik war der ja auch weniger nostalgisch. Der Metaller ist da traditioneller und scheut "neue Einflüsse"😉
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:an RAF Sterne kann ich mich allerdings nicht erinnern, die hat in meinem Umfeld niemand benutzt.)
Bei uns war mal einer an der Wand vom Schulklo...nicht lange allerdings...und schäbig ausgesehen hat er auch. Nicht mal bunt.
Musste man aber nicht überbewerten, da war nix ideologisch.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Also meine Lehrer hat sowas nicht provoziert
Ach wir hatten da schon ein paar Kandidaten. Nicht alle natürlich, viele hat das auch gar nicht interessiert
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:als strickende Hippies wahr genommen.
Bei älteren Leuten sogar besonders. Diese "unmögliche Strickerei"...das war schlimmer als alles andere. Wer im Bundestag strickt...der macht noch andere schlimme Sachen. Hat Nuhr auch gestrickt?


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