Timmy und die Beziehung Mensch und Wal
07.05.2026 um 09:20Und warum gerade in den nächsten beiden Tagen?Justsaying schrieb:
Das kann er dann ja in den nächsten beiden Tagen zeigen.Nyx_07 schrieb:Jetzt sollte er sich wieder seinen Aufgaben widmen.
Und warum gerade in den nächsten beiden Tagen?Justsaying schrieb:
Das kann er dann ja in den nächsten beiden Tagen zeigen.Nyx_07 schrieb:Jetzt sollte er sich wieder seinen Aufgaben widmen.
Er spricht halt viel und schnell. Allerdings stellt er dem MM eine 5- aus , ob seines fehlerhaften Gutachtens.Shiloh schrieb:Findest du? Ich finde das ganz interessant. Bei RML sollte man immer zwischen den Zeilen lesen.
Bei dem , der mehr weiß und dem , der garnixx weiß , fiele mir die Entscheidung der Wahl nicht schwer.Justsaying schrieb:2 konträre Meinungsaeusserungen.
Wie die Wahrheit aussehen könnte - da ist viel Spekulation und wenig Fakten. Also: unklar

Meinst Du die Daten, die Strandings-No-More gerne erhoben gehabt haette?RomanTisch schrieb:Allerdings stellt er dem MM eine 5- aus , ob seines fehlerhaften Gutachtens.
Backhaus gehört zu den letzteren.RomanTisch schrieb:dem , der mehr weiß und dem , der garnixx weiß
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus verteidigt die Rettungsaktion weiterhin ausdrücklich. Gegenüber dem NDR sagte er: „Ich kann Ihnen heute sagen: Der Wal lebt.“ Als Beleg verweist er auf einen am Tier befestigten Tracker, den Spezialisten aus den USA angebracht hätten. Die übermittelten Signale deuteten darauf hin, dass sich der Wal noch bewege. Zudem gebe es Hinweise, dass sich das Tier in Gebieten aufgehalten habe, in denen Möwen Nahrung suchten – ein mögliches Zeichen dafür, dass der Wal gefressen habe.Quelle: https://www.berliner-kurier.de/news/buckelwal-timmy-lebt-minister-backhaus-macht-hoffnung-li.10034805
Das Problem: Das Umweltministerium hat bislang keinen Zugriff auf die Trackerdaten. „Warum, das müssen sie die Initiative fragen“, so Backhaus. Wer behaupte, das Tier sei tot, müsse das belegen.
Die UMK v. Bund u LaendernShiloh schrieb:Und warum gerade in den nächsten beiden Tagen?
Ist dir entgangen , das 2 kompetente Expertinnen ( Frau Dr. Janine Bahr-van Gemmert und Frau Dr. Wallache ) den Zustandes des Wales feststellten und dies direkt am Objekt ? im Gegensatz zu den "Ferngutachten " der Gutachter , mittels einer Drohne und 5m Entfernung zu Hope. Wurde doch schon mehrmals hier erwähnt.Justsaying schrieb:Ist Dir aufgefallen, dass auch die Rettungsinitiative diese nicht erhoben hat?
Das ist ja schon einige Zeit her.RomanTisch schrieb:Ist dir entgangen , das 2 kompetente Expertinnen ( Frau Dr. Janine Bahr-van Gemmert und Frau Dr. Wallache ) den Zustandes des Wales feststellten und dies direkt am Objekt ?
Informationen zum Gesundheitszustandsind nicht an das Ministerium übermittelt worden.
Ich finde auch, dass das nicht zu viel verlangt ist.Motzfussel schrieb:Ich empfinde es tatsächlich als Pflicht der Verantwortlichen, die Sache mit den Trackerdaten öffentlich zu machen. Natürlich nicht wo Hope ist, das bitte auf keinen Fall. Aber ob er lebt und was die Daten,sollte es sie geben, verraten.
Tja. Mal schauen, wie Backhaus sich hier verhält.Motzfussel schrieb:Und damit meine ich nicht Hope als Einzeltier, aber die Thematik dieser Art von Fischerei, Geisternetze, Zustand der Meere usw.
Danke - Gunz ist für mich bisher nicht so greifbar.Motzfussel schrieb:Heute wird es auf news5 ein Interview mit Herr Gunz geben.
Finde ich nicht . Eher das Gegenteil ist der Fall , da vorher bestimmt nicht viele Personen wussten , was Geisternetze überhaupt sind , in welchem Zusammenhang also dies zu sehen ist.Motzfussel schrieb:Schade finde ich, dass das Thema im ganzen bereits medial (und bei jedem einzelnen "Hope- Interessierten) versandet. Und damit meine ich nicht Hope als Einzeltier, aber die Thematik dieser Art von Fischerei, Geisternetze, Zustand der Meere usw.
Na , Gott sei Dank , kann man da nur schreiben , wenn ich mir dein ganzes Politikerbashing hier ansehe.Justsaying schrieb:Danke - Gunz ist für mich bisher nicht so greifbar.
Das verstehe ich nicht. Erkläre es bitte genau und ausführlich. Was meinst du mit diesen Aussagen konkret? Danke dir schon mal vorab.RomanTisch schrieb:Weiß ich doch alles , als Gedankenstütze :
a) das Momentum zählt
b) Stichwort : Titanic
Was soll da groß kommen? Andere Umweltministerien, Initiativen und Institute wollen Daten haben und Fakten sehen. Das alles hat Herr Backhaus nicht und damit ist es auch schon vorbei.Justsaying schrieb:Tja. Mal schauen, wie Backhaus sich hier verhält.
Unbestätigte Buckelwal-Sichtungen seit 2. MaiIch kann die Karte nicht verlinken, aber zum Zeitpunkt der Aussetzung war mind. noch ein anderer Wal im Gebiet unterwegs (Sichtung am Sa, 9:02)
Was da noch kommt: Nix brauchbares, befürchte ich.Ahmose schrieb:Was soll da groß kommen? Andere Umweltministerien, Initiativen und Institute wollen Daten haben und Fakten sehen. Das alles hat Herr Backhaus nicht und damit ist es auch schon vorbei.
Backhaus pendelt munter zwischen Aktionismus, Optimismus, Zurückhaltung und Rückzug hin und her. Er hätte von Anfang an viel mehr tun können oder sich komplett bzw. weitgehend heraushalten können. Haben andere Politiker ja auch getan. Wenn man aber als hemdsärmeliger Macher dastehen will, dann muss man halt auch mit anpacken. Oder man überlässt es der Initiative und gut ist es.Justsaying schrieb:Was da noch kommt: Nix brauchbares, befürchte ich.
Ich frage mich, warum Backhaus die WM so mit Samthandschuhen anfasst.
Er könnte stärker auf die Daten pochen, so mein Empfinden - aber da geht er auf Kuschelkurs.
Wenn man schöne Bilder von einem entschwimmenden Timmy hätte zeigen können - das majestätische Tier gleitet von selbst aus der unter Wasser gesetzten Barge - dann würden sich alle drum reissen, mit dabei gewesen zu sein.Ahmose schrieb:Backhaus pendelt munter zwischen Aktionismus, Optimismus, Zurückhaltung und Rückzug hin und her.
Justsaying schrieb:Nochmal ein aktuelles Interview mit der Toennies zur Freisetzung: Timmy war am Schiff (also wohl der Robin Hood) fixiert, als die Barge herausgezogen wurde:
https://www.fr.de/panorama/timmy-wurde-am-schiff-fixiert-tieraerztin-schildert-leid-des-buckelwals-zr-94294643.htmlAuch aus dem Interview:Justsaying schrieb:So viele Schiffe gibt es da draussen doch nicht....waren Toennies und Bambaren beide auf der Brücke der Fortuna am Sa morgen?
Zusammen mit den anderen ausser Jeffrey - und der war auf der Robin Hood?
Hier waren es 5 Personen auf dem Schiff (also Toennies, Jeff und 3 andere) - als nur Jeff mit übersetzen durfte und Toennies nicht.
Die anderen (auch die beiden anderen Amerikaner) waren auf einem Schiff weiter hinten - also doch mehr Schiffe als ich dachte.
Was auch neue Information ist:
Sie - also die Rettungsinitiative - hatte den Plan, das Seil um die Fluke zu legen (0:58 min) und mit Hand (Toennies spricht Hand mit 5 Ausrufezeichen) zu ziehen.
Interessant. Das klingt sehr anders als das, was die Toennies bisher sagte.
Hatte sie nicht gesagt, dass sie am Freitag Abend gg 'das Seil um die Fluke' protestiert hatte (ich meine in dem nächtlichen Interview direkt nach der Rückkehr).
Ja. Das wäre sicher so gewesen. Aber an diese Möglichkeit glaubte meiner Meinung nach am Ende keiner mehr. Das Umweltministerium hätte sich beim Thema Tracker, Medizincheck und Videoüberwachung vorab viel mehr einbringen können. Hinterher jammern kann ja jeder. Aber sie haben sich nicht eingebracht. Das wird schon seine Gründe gehabt haben. Die Initiative hätte auch viel mehr tun können, und kann dies immer noch, macht aber auch nix. Die sagen ja nicht einmal was für ein Trackermodell verwendet wurde. Einen sachlichen Bericht über Bergung, Reise und Verbringung des Wals gibt es auch nicht. Also hier mangelt es an grundlegenden Dingen. Auch die Kapitäne der beiden Schlepper könnten mal was konkretes sagen, was sie aber auch nicht tun. Dann haben wir noch Gunz und Walter-Mommert, die nichts zur Aufklärung rund um die Freilassung beitragen, sich aber vorsorglich schon mal schriftlich von allem distanzieren.Justsaying schrieb:Wenn man schöne Bilder von einem entschwimmenden Timmy hätte zeigen können - das majestätische Tier gleitet von selbst aus der unter Wasser gesetzten Barge - dann würden sich alle drum reissen, mit dabei gewesen zu sein.
Das wird ihnen von Anwälten und Juristen sicherlich so geraten. Das Kind ist in den Brunnen gefallen und nun muss Schadensbegrenzung betrieben werden.Justsaying schrieb:Und jetzt? Alle weichen zurück und 'distanzieren' sich. Und versprühen Zweckoptimismus.
Das ist doch positiv, Timmy wurde in einem Gebiet ausgesetzt, wo ab und zu Wale vorkommen.Justsaying schrieb:Ich kann die Karte nicht verlinken, aber zum Zeitpunkt der Aussetzung war mind. noch ein anderer Wal im Gebiet unterwegs (Sichtung am Sa, 9:02)
Es gab ja keine andere Möglichkeit. Der Wal konnte sich in der zu engen Barge nicht alleine drehen und selbst mit Hilfe der Mannschaft gings auch nicht, also konnte er nur rückwärts rausgezogen werden.Justsaying schrieb:Auch die Rettungsinitative war nicht abgeneigt, Timmy mittels 'Seil-um-die-Flucke' aus der Barge zu bekommen.
Hab ich das geträumt oder haben die ihn nicht schon vor Poel über den Sand gezogen?Justsaying schrieb:Auch die Rettungsinitative war nicht abgeneigt, Timmy mittels 'Seil-um-die-Flucke' aus der Barge zu bekommen.
Das ist auch mein Eindruck.parabol schrieb:Es gab ja keine andere Möglichkeit. Der Wal konnte sich in der zu engen Barge nicht alleine drehen und selbst mit Hilfe der Mannschaft gings auch nicht, also konnte er nur rückwärts rausgezogen werden.
Ja - nach vorne gezogen. Das ist ok.Nyx_07 schrieb:Hab ich das geträumt oder haben die ihn nicht schon vor Poel über den Sand gezogen?
Nur kopfvoran und das absolute Verbot des Schleppens am Schwanz
Das Tier wird kopfvoran und ausschließlich kopfvoran geschleppt, in jeder Phase, ohne
Ausnahme. Beide Quellen sind kategorisch. Der WHOI-Bericht stellt fest, dass das Schleppen
eines gestrandeten Wals am Schwanz schwere Subluxationen und Schäden an den unteren
Wirbelgelenken verursacht. Das Tasmania-Handbuch stellt fest:
"Unter KEINEN Umständen darf ein Wal am Schwanzstiel geschleppt werden"
[NRE Tas 2022, Bd. 2, S. 30].
das Tier sanft nach vorn gezogen wird, wobei dasQuelle: Dokument Rettungsplan V3
Wasser in der natürlichen Richtung von vorn nach hinten über seinen Körper fließt. Die
Brustflossen sind nicht fixiert und können sich frei bewegen. Die Fluke ist an nichts befestigt.
Die Kopfvoran-Richtung ist keine Präferenz oder Voreinstellung. Es ist die einzige zulässige
Richtung in jeder Phase der Operation, vom Moment, in dem das Heben beginnt, bis zum
Moment der Schnelllösung.
Das wird aber nur für einen gestrandeten Wal beschrieben, wo der Wal mit seinem gesamten Körpergewicht aufliegt.Justsaying schrieb:Das ist aus dem Stranded-no-more Dokument:
Nur kopfvoran und das absolute Verbot des Schleppens am Schwanz/
Das Tier wird kopfvoran und ausschließlich kopfvoran geschleppt, in jeder Phase, ohne
Ausnahme. Beide Quellen sind kategorisch. Der WHOI-Bericht stellt fest, dass das Schleppen
eines gestrandeten Wals am Schwanz schwere Subluxationen und Schäden an den unteren
Wirbelgelenken verursacht. Das Tasmania-Handbuch stellt fest:
"Unter KEINEN Umständen darf ein Wal am Schwanzstiel geschleppt werden"
...
https://strandednomore.org/buckli-hopre-timmy-a-juvenile-humpback-in-germany/
Es gibt keine Verpflichtung für die Initiative, Daten zur Verfügung zu stellen. Das ließ sich wegen des Duldungsstatus nicht durchsetzen. Das Ministerium konnte nur Erwartungen formulierenJustsaying schrieb:Ja, ich fand Backhaus wurde da etwas schwammig im NDR Interview.
Vielleicht wurde diese Absprache nicht schriftlich festgehalten?
Nein - es geht darum dass keine Zugkräfte auf den Schwanz kommen - da ist die Verletzungsgefahr einfach groß:parabol schrieb:In der Barge ist er im Wasser geschwebt, das war ein viel geringeres Gewicht
Note:
live whales should never be towed by their flukes.
Hinweis:Quelle: WHAI_2024_05 Dokument
Lebende Wale sollten niemals an ihren Schwanzflossen geschleppt werden.