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BILD über Erdogan

881 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Krieg, Gewalt, Türkei ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
JPhys ehemaliges Mitglied

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03.02.2009 um 19:11
@informer
"Wieso kommt den keiner aud idee das die juden schon immer dort gelebt haben ,unter dem diktat der araber waren sie auch tag täglich represalien seit jahrhunderten ausgesetzt."

Das ist schon wahr nur sie haben da nicht schon immer alleine gewohnt....

"Als die Herrschaft der Araber zu ende ging ergriff man diese chance mit waffengewalt ,was dan geschah steht ja auf wikipedia 6 muslimisch geprägte Nationen stürzten sich wie Löwen auf diese Anomalien der Geschichte."

Nun das ist 60Jahre her 60 Jahre in denen das eine Volk in Wohlstand gelebt hat und das andere im Elend...

da gibt es einen Zaun und wer auf der einen Seite des Zaunes geboren wird hat gewonnen und wer auf der anderen Seite des Zaunes geboren wird hat verloren.....Von anfang an.
Haelst du das fuer einen akzeptabelen Zustand?

Ganz unabhaenig davon wer vor 60Jahren mal angefangen hat.


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03.02.2009 um 19:12
www.travelworldonline.de/sephardimundaraber.html


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03.02.2009 um 19:14
Ich habe deine Quelle gefunden. :)

Wie es scheint, wurden die Juden nicht nur schlecht behandelt. Sie wurden für Jahrhunderte gut behandelt, und wurden sogar von der Unterdrückung befreit. Am Ende, wo das Kalifat mehr und mehr seine Macht verlor und irgendwann unterging, wurden die Juden schlecht behandelt.
Befreiung aus der Unterdrückung durch die Goten

Die Invasion Spaniens durch die Araber im Jahr 711 befreite die sephardischen Juden von der zunehmenden Unterdrückung durch die Goten. Sie hießen die Eroberer willkommen und stellten ihnen bald ihre Dienste zur Verfügung. Die Araber fanden bei den Juden Unterstützung gegen gotische Widersacher. Erste freundschaftliche Beziehungen entwickelten sich zwischen den beiden Volksgruppen.

Die Interpretation vieler Historiker, dass die jüdische Unterstützung der Grund dafür war, dass Spanien so schnell von den Arabern eingenommen werden konnte, stimmt jedoch nicht. Vielmehr war es das Überraschungsmoment des schnellen Vormarsches durch den Berber Tarik, das die Halbinsel so bald unter arabische Herrschaft zwang. Die Juden waren in dieser Zeit aus den Städten verbannt und lebten über das ganze Land verstreut. Wenn sich kleine Gruppen in dieser Zeit den Arabern anschlossen, so verstärkte es deren Streitmacht nicht so stark, dass es einen bedeutenden Unterschied gemacht hätte. Aus späteren Quellen weiß man, dass die Juden kein Recht erhalten hatten, Waffen zu tragen und zu kämpfen.
top


Blütezeit unter dem Kalifat
Trotz spärlicher Quellen aus dieser Zeit wird allgemein akzeptiert, dass während des 8. und 9. Jahrhunderts zahlreiche Juden aus Nordafrika nach Spanien einwanderten. Andalusische Städte wie Granada oder Lucena hatten einen so großen jüdischen Bevölkerungsanteil, dass sie von arabischen Geographen sogar als "jüdisch" beschrieben worden waren.

Die Juden Andalusiens brachten es im 10. Jahrhundert unter dem Kalifat Abd ar-Rahmans III. zu großem Wohlstand und sozialem Rang. In diesem goldenen Zeitalter der Sepharad entstanden die Judenviertel Sevillas, Granadas und Cordobas. Die Mauren tolerierten ihre religiösen Riten und Überlieferungen, und viele von ihnen stiegen in einflussreiche Positionen in der Verwaltung des Kalifats auf. Andere brachten es als Händler zu Reichtum, indem sie orientalische Luxuswaren wie Tuche und Gewürze über die Karawanenstraßen und die iberischen Handelsstraßen nach Europa transportierten. Wieder andere waren hochangesehene Gelehrte und Wissenschaftler.

Ein einflussreicher Staatsmann dieser Zeit war Chasdai ibn Schaprut, der sowohl Arzt als auch Berater Abd ar-Rahmans III. war. Er begrüßte in dessen Auftrag Johann von Gorze, den Gesandten des deutschen Kaisers Otto I. in Medinat Al Zahra, der legendären Kalifenstadt, die vor den Toren Cordobas errichtet worden war. Aus Gorzes Bericht wissen wir von der Pracht dieser Stadt und ihrer Bewohner, die einen großen Eindruck auf ihn gemacht hatten.

Ihre Stellung zwischen europäischer und arabischer Welt versetzte sie in die Lage, sich mit dem Gedankengut zweier Welten auseinandersetzen zu können. Sie brachten Wissen aus dem Orient nach Europa. Juden der Zeit taten sich als Dichter, Übersetzer, Wissenschaftler und Philosophen hervor. Das Wissen jüdischer Kartographen sollte später Europa dazu bewegen, sich über den Kontinent hinaus zu wagen. Viele Errungenschaften der Medizin jüdischer Ärzte der Zeit erstaunen den heutigen Betrachter. Augenoperationen waren keine Seltenheit.

Einer dieser großen Wissenschaftler ist Moises ben Maimon oder Maimonides, der einen Großteil seines Lebens außerhalb Spaniens verbrachte, sich aber immer als Sepharde betrachtete. Seine philosophischen Schriften beeinflussten das ganze mittelalterliche Denken. Als herausragender Arzt diente er Sultan Saladdin.
http://www.travelworldonline.de/sephardimundaraber.html (Archiv-Version vom 07.08.2007)

Du musst ja nicht nur die Hälfte kopieren. Du kannst auch die Stellen, die dir nicht passen kopieren. :)


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03.02.2009 um 19:15
@informer

Warst wohl schneller. :)


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03.02.2009 um 19:18
Das kann ja kein akzeptabler zustand sein wenn eine andere volksgruppe einen anderen status genießt ,wie ich schon öffter beschrieben habe ist die nahost frage eine angelegenheit der UN und nicht die der Israelis oder nicht mehr.Israel hat sich eindeutig disqualifiziert um dieses problem zu lösen ,jetzt müßen spezialisten ans werk um einen dauerhaften fireiden zu gewährleisten.


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03.02.2009 um 19:20
@al-mekka

Nach deiner meinung hätte ich dann den geposteten post von mir auch noch einschwärzen sollen ,denn auch hier kann man positive sachen herauslesen und ausserdem habe ich die quelle für jeden zugänglich gemacht.


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JPhys ehemaliges Mitglied

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03.02.2009 um 19:36
@informer
Ja es waere nur schoen, wenn
a) die UN handlungsfaehig genug waere um ihre Aufgaben zu erfuellen
b) es Spezialisten fuer sowas auch gaebe....


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04.02.2009 um 08:53
Zitat: Nach dem II Weltkrieg fragte man die Juden, wieso habt ihr euch nicht verteidigt, heute fragt man die Juden, wieso verteidigt ihr euch?


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04.02.2009 um 13:54
Der Türke Erdogan zeigt den Arabern wie man es macht

Über den Auftritt des Premierministers in Davos und einen Verstoß gegen die Pressefreiheit, weil Lobbyismus und Medien getrennt bleiben müssen

Der türkische Premierminister sorgte beim Weltwirtschaftsforum in Davos für einen Eklat. Was hat er nur getan? Als einziger Regierungschef wehrte er sich offen gegen Israels Kriegspolitik und spricht aus, was der Großteil der Welt denkt: Krieg gegen Frauen und Kinder zu führen ist nicht OK und: Warum bekommen die Mächtigen der der Welt es nach 60 Jahren nicht hin, die Streithähne an einen Tisch für eine Zweistaatenlösung zu zwingen? Stattdessen begnügen sie sich mit einem Urlaubs-Stelldichein im schweizerischen und schneebedeckten Davos.

"Danke, danke, danke. Ich komme nicht mehr nach Davos". Mit diesen Worten quittierte der türkische Premierminister eine überraschend laut und aggressiv geführten Rede des israelischen Präsidenten Shimon Peres, der sein Statement um fast 20 Minuten überzog und so den Zorn Erdogans auf sich zog.

Nach seiner Ankunft in der Türkei warteten mehr als 5.000 Menschen (04.00 Uhr Ortszeit) und jubelten ihm zu. Auch der ehemalige britische Premierminister Tony Blair konnte die Reaktion Erdogans nachvollziehen. Von den arabischen Machthabern kam ein solches Signal nicht. Erdogan ist seit dem in der islamischen Welt ein Held. Die muslimischen Massen sind begeistert und die arabische Presse feiert ihn. Der türkische Premier hatte den Mut Israel deutlich die Meinung zu sagen. Sie, die arabischen Massen meinen, dass er es auch den arabischen Regierungen gezeigt, wie man es macht.

Erdogan ärgerte sich zudem über das Klima und die Moderation in Davos. Der Moderator wollte ihm nach der zeitlich überzogenen Rede von Peres keine Minute Rederecht geben und die Reaktion im Publikum stimmte mehr als deprimierend: "Es ist sehr traurig, wenn hier Menschen applaudieren. Es sind so viele Menschen gestorben. Das war falsch und völlig unmenschlich", so der türkische Premierminister. Später sagt er in einem Interview, dass Palästina immer noch Freilichtgefängnis gleiche.

David Ignatius, die Pressefreiheit und die Vermengung von Politik und Journalie

Der Moderator David Ignatius ist indes kein unbeschriebenes Blatt. Er ist Kommentator der Washingtoner Post, jene Tageszeitung, die bisher in den USA dadurch aufgefallen ist, dass sie drei hintereinander folgende Demonstrationen (jeweils 30.000 Menschen) für Frieden in Nahen Osten einfach ignorierte und diese mit keine Zeile würdigte. Diese äußerst ungeschickte und aggressive Form von Nutzung der Pressefreiheit veranlasste wiederum die Demonstranten in diesem Sinne die Kampagne: „Wirf die Washington Post in den Mülleimer (wir berichteten; siehe Kommentar islam.de vom 20.01.09 und unterer link) ins Leben zu rufen.

Eine gute Nachricht am Rande: Erdogan und der armenische Präsident Serzh (Serge) Sarkisian haben erstmals direkte Gespräche miteinander geführt – in Davos. Das Verhältnis zwischen der Türkei und Armenien ist wegen der unterschiedlichen Deutung der 1915 verübten Massaker an den Armeniern belastet.

Pikant und wiederum ungeschickt von den Veranstaltern von Davos ist, dass sie hier David Ignatius als Moderator ausgewählt haben. Er ist auch in diesem Zusammenhang kein unbeschriebenes Blatt. Der US-Bürger mit armenischen Wurzeln ist in der Türkei bei Kommentatoren seit Jahren eine höchst umstrittene Figur, weil er sich mit seiner herablassenden Art (ausdrücklich konnte man sich ja davon durch das ständige Betätscheln an den Schultern des Premiers durch den Moderators vor laufender Kamera selber ein Bild machen) gegenüber Türken stets ins Gespräch bringt.
Er gehört in den USA zur armenischen Lobby die sich aktiv für eine Verurteilung der Türkei wegen des Armenier - Konflikts einsetzen. Soviel zur Pressefreiheit und Vermengung von politischen Lobbyismus und Medien. Ob die Organisatoren von Davos das gewusst haben – hoffentlich nicht. Denn Pressefreiheit funktioniert in Wahrheit nur dann, wenn man wirklich unparteiisch ist und dies ist Herr Igantius wirklich nicht. (HANY JUNG)

http://islam.de/11489.php


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04.02.2009 um 14:30
@ Alisah

erzähl uns doch bitte, warum die Juden sich nicht verteidigt haben damals,
es ist schon sehr erstaunlich und gg die Natur des Menschen,
da sie wirklich nicht nur getötet wurden, sondern auch Hunger erleiden mussten und Zwangsarbeit..


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04.02.2009 um 14:36
so so

na wen das stimmt, ist es auch kein Wunder das der Moderator sich wie ein Ar*** verhalten hat.


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04.02.2009 um 15:08
@montecristo
Das ist eine gute Frage, ich nehme an du hast bereits eine eigene Meinung dazu, also worauf soll es hinaus?

...viell. weil sie keine Terroristen waren? ;)


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04.02.2009 um 16:01
Zitat von alisahalisah schrieb:...viell. weil sie keine Terroristen waren?
Und was sind sie heute?


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04.02.2009 um 16:08
@alisah

also das ist das mit abstand d... was ich seit langem gelesen habe,

wieso sollten die Juden nicht das Recht haben gg die Nazis sich zu wehren,
sehr.. wenn man sich gegen Unrecht, in diesem Fall gg Nazis wehrt,
ist man dann ein Terrorist ?
also.. mir fehlen die Worte (die die mir einfallen wsind hier nicht erlaubt :) )


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04.02.2009 um 16:12
@freestyler

ja Bruder, hätte ich das gewusst, dann hätte ich gg alsah nichts, überhaupt nichts geschrieben,

daher bitte ich alle, freestylers Beitrag zu lesen.. :)


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04.02.2009 um 16:32
@montecristo
sorry, dass ich überhaupt noch schreiben darf!;)

Natürlich, durften die Juden sich wehren lieber montecristo, was sie auch getan haben.
Du hast aber gefragt "wieso haben sich die Juden nicht verteidigt" und nicht "wieso durften sie sich nicht verteidigen".

Worauf du hinaus wolltest, war schon von vornherein klar, dass die Palästinenser sich wehren dürfen und auch die Hamas wohl keine Terrororganisation ist, das diese Art von Wehren legitim ist. Die Situation kannst du aber leider nicht mit der im II Weltkrieg vergleichen.


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BILD über Erdogan

04.02.2009 um 16:33
Hätten sich die Juden im 2.WK gegen die SS gewährt so wären sie keine Terroristen gewesen ,hätten die juden sich bewaffnet mit sprengstoffgürteln und wären damit in die öffentlichkeit gegangen so wären sie als terroristen einzustuffen.

Die bombardierung der städte der allierten und der Nazis sehe ich als terroristischen Akt ,das gleiche auf der Israelischen und der palästinesischen seite heute.


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BILD über Erdogan

04.02.2009 um 16:37
ich habe freestylers beitrag gelesen.
um so mehr stellt sich mir die frage,
mit welchen erwartungen erdogan in diese diskussion gegangen ist, die von einem armenischen juden moderiert wurde.
naiv, dumm oder gezielte provokation ?

buddel


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04.02.2009 um 16:38
@buddel
Zitat von buddelbuddel schrieb:ich habe freestylers beitrag gelesen.
Das hast du gut getan ;)


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04.02.2009 um 16:39
ja,
pikant und ungeschickt war eventuell die teilnahme erdogans

buddel


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