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Asteroiden & Meteoriten

56 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Meteoriten, Asteroiden ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Asteroiden & Meteoriten

18.07.2022 um 20:15
@Blues666
@Demiurg
Mit dem bloßen AUge dürfte es erstmal nichts werden, laut Stellarium im Moment ungefähr bei 7m. Einfach im Suchfeld nach "C/2017 K2" suchen, eventuell vorher
<F2> (Einstellungen) -> Erweiterungen -> Sonnensystemeditor -> "Konfigurieren"-Button -> Reiter "Sonnensystem" -> "Bahnelemente im MPC Format importieren"-Button -> "Listen"-Reiter -> "Typ wählen" = "Kometen", "Quelle auswählen" = "MPC's list of observable comets" aus Dropdown-Menu -> "Bahnelemente importieren"-Button -> "Füge neue Objekte hinzu und aktualisiere vorhandene" -> "Objekte hinzufügen"; ggfs. hier noch "nur Bahnelemnte aktualisiseren". Wer's bis hierhin geschafft hat: :)


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Asteroiden & Meteoriten

10.08.2022 um 21:55
So, übermorgen ist es wieder soweit: die Perseiden erreichen ihr Maximum. Der Mond leider auch, der ist dieses Jahr am 12. voll und dürfte die Sternschnuppen überstrahlen.


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26.09.2022 um 14:40
Testmanöver zur Asteroidenabwehr steht kurz bevor
Erstmals soll eine Raumsonde einen Himmelskörper von seiner Bahn ablenken. In der Nacht zum Dienstag wird die Sonde der DART-Mission auf dem Asteroiden Dimorphos einschlagen.
Quelle: https://www.spektrum.de/news/dart-mission-testmanoever-zur-asteroidenabwehr-steht-kurz-bevor/2061147

Das kann ja interessant werden, ob eine solche Distanz mit einem Treffer enden kann..


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Asteroiden & Meteoriten

29.11.2022 um 15:34
Mal ne frage

Ist es eigentlich warscheinlicher dss ein größerer brocken eher den mond treffen könnte und ihn sogar zerstören könnte als die erde? Der mond wäre doch die perfekte zielscheibe und die erde wird dann langsam ungemütlich


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Asteroiden & Meteoriten

29.11.2022 um 16:30
AFAIK gibt es keinen Erdbahnkreuzer der groß genug wäre, den Mond zu zertrümmern. Und ohne den Mond gäbe es sogar noch mehr Einschläge auf der Erde, der fängt eine ganze Menge ab. Die großen dunklen Gebiete, Mare (Meere) genannt, sind die Überbleibsel solcher Impakte


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Asteroiden & Meteoriten

30.11.2022 um 02:39
War eher nur so ein gedanke was währe wenn. Wie würde sich das auf die erde auswirken? Oder könnten wir dadurch sogar mehrere kleine monde erhalten?


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Asteroiden & Meteoriten

02.01.2023 um 13:34
Zitat von csch92csch92 schrieb am 30.11.2022:War eher nur so ein gedanke was währe wenn. Wie würde sich das auf die erde auswirken? Oder könnten wir dadurch sogar mehrere kleine monde erhalten?
Es würde sich auf jeden Fall an den Küsten bemerkbar machen. Der Mond ist ja für die Gezeiten verantwortlich. Mehrere kleine Monde halte ich nicht für realistisch, eher umherfliegende Trümmerteile, die nicht groß genug sind. Außerdem könnte der Restmond dadurch komplett aus der Umlaufbahn verschwinden oder mit der Erde kollidieren


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20.01.2023 um 16:54
Zitat von csch92csch92 schrieb am 30.11.2022:War eher nur so ein gedanke was währe wenn. Wie würde sich das auf die erde auswirken?
Nicht nur auf die Gezeiten würde sich ein Fehlen unseres Trabanten auswirken. Diese hatten vor allem auch für das Leben auf der Erde eine entscheidende Rolle gespielt. In der Frühphase der Erdgeschichte verlief die Rotation um die eigene Achse nämlich noch viel schneller. Der Tag hatte in der Zeit nur 6 Stunden. Erst nachdem der Mond in unsere Nachbarschaft zog, bremsten die Gezeitenkräfte den "Turbo" der Erde allmählich aus, wodurch via Ebbe und Flut später auch den Landgang der damaligen Wasserbewohner begünstigt wurde.

Würde nun der Mond von einem auf den anderen Tag verschwinden (sei es via Impakt oder dergleichen), müssten wir uns Dank einer dann nun instabilen Erdachse vorallem auch von gemäßigten Tages- und Jahreszeiten verabschieden. Ein massives Kippen der Erdachse wäre eine ständige Bedrohung. Das Leben auf der Erde würde für uns jedenfalls äußerst ungemütlich werden.

Von daher können wir uns um unseren Nachbarn sehr glücklich schätzen und hoffen, daß er uns noch lange erhalten bleibt.


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26.01.2023 um 10:09
Youtube: LIVE TRACKER! Asteroid 2023 BU Final Appoach
LIVE TRACKER! Asteroid 2023 BU Final Appoach
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.


warum wird hier nichts dazu geschrieben?

merkwürdig.


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26.01.2023 um 11:24
Weil "er" erst vor 5 Tagen entdeckt wurde, von einem Hobby-Astronomen auf der Krim.
Dieser meldete ihn an die NASA. Das ist der normale Weg:

Wikipedia: 2023 BU

Presseerwähnungen gibt es folgedem erst seit 4 Tagen.
Die Einordnung als Asteroid ist meiner Ansicht nach unrichtig:
Ein Objekt von der Grösse eines Kleinlieferwagens mit 3.5 x 8,5 Metern ist ein Meteor.
Er stammt aus der Gruppe der sogenannten Apollo-Objekte:

https://www.deutschlandfunk.de/entdeckung-der-erdkreuzer-der-erste-apollo-asteroid-100.html

Passieren wird er unsere Erdkugel in ca. 3.500 Kilometern Höhe über der Erdoberfläche
heute Nacht unserer Zeit zwischen 0.30 und 1 Uhr über der Südspitze Südamerikas:

https://www.scinexx.de/news/kosmos/naher-vorbeiflug-eines-asteroiden/


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26.01.2023 um 22:20
Zitat von EchoM1EchoM1 schrieb:Ein Objekt von der Grösse eines Kleinlieferwagens mit 3.5 x 8,5 Metern ist ein Meteor.
Unter "Meteor" versteht man die Leuchterscheinung, das Aufleuchten eines Objektes welches in der Erdatmosphäre verglüht.
"Meteor" ist keine Objektkategorie.


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27.01.2023 um 02:10
@RogerHouston
Dennoch ist es eher ein Meteoroid als ein Asteroid.
Meteoroid ist das, was da draußen rumschwirrt, größer als kosmischer Staub und kleiner als ein Asteroid.
Meteor ist die Leuchterscheinung am Himmel.
Meteorit ist das, was dann auf der Erde ankommt und übrig bleibt.


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27.01.2023 um 10:54
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Dennoch ist es eher ein Meteoroid als ein Asteroid.
Ja, das war auch nicht mein Einwand.

Diese Aussage
Zitat von EchoM1EchoM1 schrieb:Ein Objekt von der Grösse eines Kleinlieferwagens mit 3.5 x 8,5 Metern ist ein Meteor.
ist falsch, da nun mal ein Meteor keine Kategorisierung bzgl. Größe eines Objektes ist, sondern eben die Leuchterscheinung bezeichnet.

Falsche Verwendung des Begriffes "Meteor" halt.

Sagst Du ja selber:
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Meteor ist die Leuchterscheinung am Himmel.
Verstehe daher Dein
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Dennoch
in dem Zusammenhang nicht.

Auch ein Asteroid, der in der Atmosphäre verglüht, erzeugt die Leuchterscheinung "Meteor".


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Asteroiden & Meteoriten

27.01.2023 um 12:10
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Ja, das war auch nicht mein Einwand.
War auch nicht als Einwand gegen Dich gemeint, sondern sollte nur nochmal - allgemein, für die Mitlesenden - hervorheben, daß Dein berechtigter Einwand diesen Hinweis von EchoM1 nicht betrifft. Denk Dir ein @all vor dem "Dennoch" mit.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Auch ein Asteroid, der in der Atmosphäre verglüht, erzeugt die Leuchterscheinung "Meteor".
Auch das ist ja ein wichtiger Hinweis, der in meiner Darlegung nicht deutlich geworden ist. Und so lese ich ihn als nützliche Ergänzung, nicht als kritischen Einwand gegen meine Äußerung. Versteh mich bitte ebenso, anders war es nicht gemeint. Alles geschmeidig.


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01.02.2023 um 21:55
Ziemlich cool: https://www.geo.de/wissen/weltall/winchcombe-meteorit-enthaelt-bausteine-des-lebens-33152770.html?utm_campaign=geo_fanpage&utm_medium=posting&utm_source=facebook&fbclid=IwAR2Nsmm2AmLl4FGMS37LAnDy-Xzlt5QlatOyIS8R_Au0wmnYU3Nz1ys_AkY
Im Bruckstück eines Meteoriten wurden anscheinend Aminosäuren und Spuren von Abwasser gefunden.

Das Abstract des zugehörigen Artikels schreibt frei übersetzt Folgendes:
Die Zusammensetzung des Winchcombe-Meteoriten, der nur Stunden nach dem Fall geborgen wurde, ist weitgehend unverändert durch die terrestrische Umgebung. Es enthält reichlich hydratisierte Silikate, die während Fluid-Gesteins-Reaktionen gebildet werden, und kohlenstoff- und stickstoffhaltige organische Stoffe, einschließlich löslicher Protein-Aminosäuren. Die nahezu unberührte Wasserstoffisotopenzusammensetzung des Winchcombe-Meteoriten ist vergleichbar mit der terrestrischen Hydrosphäre, was einen weiteren Beweis dafür liefert, dass flüchtige kohlenstoffhaltige Asteroiden eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Wassers auf der Erde spielten.
Quelle: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/maps.13936


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01.02.2023 um 22:09
In der Zusammenfassung des Papers ist auch noch einmal dargelegt warum man nicht davon ausgeht dass die gefundenen Verbindungen durch Kontamination in den Brocken kamen:
[…]amino acid analysis of the Winchcombe meteorite hot water extracts has identified a range of proteinogenic and non-proteinogenic amino acids with distributions clearly distinct from the fall site soil indicating their indigeneity. Some of these amino acids, including alanine, isovaline, and norvaline, have enantiomeric ratios of 0.91–1.13 supporting an extraterrestrial origin. The most abundant extraterrestrial, non-proteinogenic amino acids observed in Winchcombe are a-aminoisobutyric acid and isovaline that are also commonly observed in CM2. However, the amino acid abundance of Winchcombe is low, which is unexpected for a CM2 meteorite that demonstrates moderate to intense aqueous alteration. The high free:total amino acid ratio and the racemic ratio observed for isovaline are also inconsistent with an extensive aqueous history.
[…]hat dies bei der Aminosäureanalyse der Heißwasserextrakte des Winchcombe-Meteoriten der Fall identifizierten eine Reihe von proteinogenen und nicht-proteinogenen Aminosäuren mit Verteilungen, die sich deutlich von denen des Fallstandortbodens unterscheiden, was auf ihre Ursprünglichkeit hindeutet. Einige dieser Aminosäuren, einschließlich Alanin, Isovalin und Norvalin, haben Enantiomerenverhältnisse von 0,91–1,13, was einen außerirdischen Ursprung unterstützt. Die am häufigsten vorkommenden außerirdischen, nicht-proteinogenen Aminosäuren, die in Winchcombe beobachtet werden, sind a-Aminoisobuttersäure und Isovalin, die auch häufig in CM2 beobachtet werden. Die Aminosäurehäufigkeit von Winchcombe ist jedoch gering, was für einen CM2-Meteoriten, der eine mäßige bis intensive wässrige Veränderung aufweist, unerwartet ist. Das für Isovalin beobachtete hohe Verhältnis von freien zu Gesamtaminosäuren und das racemische Verhältnis stehen ebenfalls im Widerspruch zu einer ausgedehnten wässrigen Vorgeschichte.


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