Guten Abend, ich habe mir alle Beiträge durchgelesen und etc. Ich habe eine Vermutung was mit der Weinflasche passiert sein könnte und es hängt mit Robert Roloff zusammen (Ob er wirklich nicht existiert hat oder er hat wirklich existiert, aber es Decknamen waren? Fragen über Fragen):
Freya Barschel hatte damals der WELT (17.08.2007, hier der Link:
https://www.welt.de/politik/article1114628/Fall-Barschel-Warum-seine-Witwe-an-einen-Mord-glaubt.html) folgendes erzählt: „Er rief mich aus Genf vom Hotel aus an. Wir sprachen gar nicht darüber, in welchem Hotel er war. Er sagte mir, dass er Roloff am Flughafen getroffen hatte und er sich für 20 Uhr noch einmal mit ihm verabredet hätte. Er klang sehr frohgemut. Er hat so sehr auf das Entlastungsmaterial gehofft“.
Meine Vermutung: Robert Roloff war echt, Barschel traf sich tatsächlich mit ihm nachdem er gelandet ist (Zwischen 15:35 Uhr und 15:45 Uhr nahm er das Taxi, er checkte um 16:30 Uhr im Hotel ein, vom Flughafen bis zum Hotel sind es ca. 15 Minuten mit dem Fahrzeug. Also hatte Uwe Barschel fast eine halbe Stunde Zeit gehabt sich mit Roloff zu treffen. Laut Eike Barschel war das Gespräch zwischen Uwe und Robert 15 bis 20 Minuten lang).
Uwe Barschel bestellte eine Weinflasche mit zwei Gläsern um 18:30 Uhr (Das könnte dafür sprechen, dass er Besuch erwartet hat (Das wäre Robert R.)). Um 20 Uhr kam Roloff ins Zimmer 317, er und Barschel hatten (Wie lange auch immer) geredet. Danach übergab Barschel dem Robert die Weinflasche, er kann es mitnehmen. Robert nimmt dankend an und das könnte erklären warum die Weinflasche im Tatort nicht da war.
Also worauf ich noch hinauswill (Außer mit der Weinflasche): Die Existenz von Robert Roloff schließt keinen Selbstmord von Barschel aus. Nachdem Gespräch (Und wahrscheinlich den Nachrichten aus Deutschland) könnte Barschel realisiert haben, dass seine politische Karriere endgültig vorbei ist. Er nahm sich das Leben, weil er es nicht ertragen kann, dass seine politische Karriere vorbei sein könnte oder war (Das würde bedeuten, dass Uwe Barschel erst nachdem Gespräch wirklich Selbstmordgedanken entwickelt hat, nicht davor. Das würde Sinn machen, das passte eigentlich nicht zu seinem Verhalten in den letzten Stunden, Tagen und Wochen gegenüber Menschen die ihm nahe standen (Er hatte Hoffnung seine Lage umzudrehen, die Notizen, die ganzen Telefonate im Hotel und Gran Canaria und etc.)).
Roloff könnte mit seinem Tod nichts zu tun haben (Er könnte die Weinflasche mitgenommen haben, deshalb war es nicht im Tatort).
Aber was mich ratlos macht, wieso hat Barschel keinen Abschiedsbrief geschrieben? Er hatte doch mehrere Kinder gehabt, will er es denen nicht erklären, wieso er sich das Leben nimmt?
Es wurde hier diskutiert über Selbstmord das wie Mord aussehen sollen. Das glaube ich nicht, weil hier auch diskutiert wurde, dass Barschel nach Sterbehilfe Anleitung vorgegangen ist und der Tatort sieht auch nach Selbstmord aus (Nicht nach Mord). Deshalb ist es für mich wahrscheinlicher, wenn Barschel sich selbst umgebracht hatte, dann war es auch so von ihm gewollt (Dafür spricht der Tatort, es wurde schnell als Selbstmord eingestuft, es sieht auch so aus (Leiche lag auf der Badewanne, Wasser, Medikamentencocktail, die Whiskey Flasche und etc.). Rex und andere seriöse Ermittler haben auch nie diese Mord Inszenierung Theorie jemals geglaubt.
Der fehlende Abschiedsbrief wird wohl für immer offen bleiben (Entweder hat Barschel es nicht für nötig gehalten oder wenn man Mord vermutet, dann könnte es ein Indiz sein, dass er umgebracht wurde und wenn man meine Vermutung nimmt, von Roloff umgebracht wurde. Aber das ist natürlich Spekulation, ich habe dazu kein Urteil).
Wie sieht ihr diese Vermutung?