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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

25 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissen, Archimedes
salani
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 17:41
12. Jahrhundert, ein Kloster in der Wüste Judäas: Ein Mönch überschreibt die Seiten eines Buches, das er in der dortigen Bibliothek gefunden hat. Er weiß nicht, dass er dadurch eines der Hauptwerke der antiken Naturwissenschaft verschwinden lässt: eine Abschrift von sieben Texten des griechischen Mathematikers Archimedes.

Dass die Erkenntnisse des antiken Genies die Welt hätten verändern können, ist auch 800 Jahre später dem dänischen Griechenlandexperten Johan Ludwig Heiberg nicht klar. 1906 entdeckt er das Gebetbuch in einer Bibliothek in Konstantinopel – und erkennt die Spuren einer Schrift, die sich rechtwinklig zum biblischen Text über das Pergament zieht. Schnell bemerkt der Forscher, dass es sich um ein Werk des großen Archimedes handelt. Doch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 verschwindet das Archimedes-Manuskript wieder von der Bildfläche.

Erst als das Buch 80 Jahre später wieder auftaucht, können Wissenschaftler beginnen, es vor dem Verfall zu retten und vor allem gründlich zu untersuchen. Was dabei zum Vorschein kommt, ist nichts weniger als eine Sensation.
Wie konnten die Schriften des Archimedes mehr als 2.000 Jahre überdauern? Die Reise durch die Jahrhunderte beginnt in Alexandria: Dort nutzen Forscher die Aufzeichnungen des griechischen Mathematikers als Lehrmaterial. Die Schriften werden immer wieder kopiert und zu Büchern gebunden. Das wiederaufgetauchte Exemplar stammt wahrscheinlich aus dem 10. Jahrhundert.

Ein Mönch braucht mehr Pergament

Als rund 200 Jahre später einem Mönch beim Verfassen eines Gebetbuches das Pergament ausgeht, holt er sich Nachschub aus der Bibliothek seines Klosters. Er nimmt sich ein Buch, dessen Inhalt er nicht versteht, löst die Pergamentseiten heraus und versucht, das Geschriebene mit einem Schwamm und Limettensaft zu löschen – was allerdings nicht vollständig gelingt. Dann schneidet er die Bögen durch, dreht sie um 90 Grad und bindet sie neu zusammen. Schließlich überschreibt er – ohne es zu wissen – die letzte bekannte Kopie von Archimedes’ Werk mit seinen Bibelversen.

Wanderschaft durch Klöster und Bibliotheken

Dieses Palimpsest – die Bezeichnung für ein Schriftstück, dessen Zeilen entfernt und überschrieben wurden – verschwindet immer wieder und taucht dann im Laufe der Jahrhunderte in verschiedenen Bibliotheken und Klöstern erneut auf. Durch die nach wie vor erkennbaren geometrischen Zeichnungen fällt das Buch allerdings jedes Mal auf, und so lässt sich sein Weg einigermaßen präzise nachvollziehen.

1906 in Konstantinopel entdeckt

Als Johan Ludwig Heiberg 1906 in einer Bibliothek in Konstantinopel das Werk entdeckt, darf er das Manuskript nicht für weitere Untersuchungen mitnehmen. Man gestattet ihm lediglich, Fotografien der Seiten anzufertigen. Anhand der Kopien kann Heiberg den Text nur teilweise entziffern, vieles bleibt verborgen. Aber eines ist schnell klar: Es handelt sich um ein Werk des großen Archimedes.

Auf der Titelseite der New York Times

Als Heiberg bekannt gibt, dass das verschwundene Manuskript wieder aufgetaucht ist, sorgt das für Furore in der Wissenschaftswelt. Die Story schafft es sogar auf die Titelseite der New York Times. Doch bevor der Däne nach Konstantinopel zurückkehren kann, um das Manuskript weiter zu untersuchen, bricht 1914 der Erste Weltkrieg aus. Ganz Europa versinkt im Chaos, ebenso die Gebiete der heutigen Türkei.

Versteigerung bei Christies in Paris

Nach den Wirren des Krieges gilt das Archimedes-Manuskript erneut als verschollen – bis es 80 Jahre später von einer alteingesessenen Pariser Familie zum Verkauf angeboten wird. Ein Mitglied dieser Familie, ein Sammler, war in den 20er Jahren nach Konstantinopel gereist und dabei zufällig auf das Palimpsest gestoßen. Als das Buch 1998 bei Christies in Paris versteigert wird, erzielt es einen Preis von 2 Millionen US-Dollar. Wer das wertvolle Objekt erworben hat, bleibt unbekannt – der Käufer will anonym bleiben. Man weiß lediglich, dass es sich um einen Multimilliardär aus der Computerbranche handelt. Das Leben des griechische Mathematikers Archimedes beginnt wahrscheinlich 287 vor Christus in dem griechischen Stadtstaat Syrakus auf Sizilien. Zum Studium geht Archimedes nach Alexandria, wo die besten Wissenschaftler der hellenischen Welt lehren.

Heureka!

Nach seiner Rückkehr in die Heimat widmet sich Archimedes ausgiebig der Mathematik und der Physik. Bekannt ist die Geschichte, dass er bei einem Bad das Prinzip des Auftriebs entdeckt haben soll: Das Gewicht eines schwimmenden Körpers entspricht stets dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeit. Diese Erkenntnis hat ihn angeblich zu dem berühmten Ausruf veranlasst: „Heureka“ – „Ich habe es gefunden“!

Wunderwaffen der Antike

Außerdem betätigt sich Archimedes als Kriegswaffeningenieur König Hierons II. von Syrakus. Die Entdeckung der Hebelgesetze ermöglicht es ihm, Kräne zu konstruieren, die ganze Schiffe hochheben und anschließend zerbersten lassen können. Nicht zuletzt ist er der erste, der die Quadratwurzel aus der Zahl drei zieht und einen Näherungswert für die Zahl Pi errechnet.

Verbindung von Mathematik und Physik

Archimedes gilt als sehr vielseitig und originell in seinen mathematischen Erforschungen und Berechnungen. Wie keinem anderen vor ihm ist es ihm gelungen, Mathematik und Physik miteinander in Verbindung zu setzen und somit eine Grundlage für die moderne Naturwissenschaft zu schaffen. Das zeigt sich vor allem in seiner „Methodenlehre“, in der Archimedes beschreibt, wie er seine mathematischen Sätze über die Berechnung von Flächen mechanisch realisiert.
Der gewaltsame Tod des Archimedes durch die Römer 212 vor Christus bedeutet das Ende der Blütezeit der griechischen Mathematik. Doch zurück zum lange verschollenen Buch des Archimedes, das 1998 von einem Unbekannten erworben wurde: Über den Händler, der das Manuskript für den Käufer ersteigert hat, wendet sich William Noel vom Walters Museum in Baltimore an den neuen Besitzer – mit der Bitte, das Buch erforschen und vor dem Zerfall retten zu dürfen. Und bekommt seinen Wunsch erfüllt.

Das scheußlichste Buch

Noel beschreibt das kostbare Palimpsest als „das scheußlichste Buch, das ich je gesehen hatte“, da der Einband aus Schafsleder verschlissen und mit einem violetten Schimmel überzogen ist. Die Restauratorin Abigail Quant erhält den Auftrag, das angegriffene Stück zu reinigen: Der alte Text soll so gut wie möglich wieder zum Vorschein kommen. Dazu kratzt sie mithilfe von Skalpellen und Pinzetten Wachsflecken und Schimmelspuren ab. Außerdem versucht sie, den jahrhundertealten Leim zu lösen und löchrige Stellen mit Reispapier zu verstärken.

Fotos unter multispektralem Licht

Jetzt bleibt noch das Problem zu lösen, die überschriebenen Zeilen des Archimedes von denen des Bibeltextes zu trennen. Dazu werden die einzelnen Seiten unter multispektralem Licht fotografiert. Denn die Tintenreste der Archimedes-Abschrift aus dem 10. Jahrhundert reagieren auf eine andere Wellenlänge als die Buchstaben des Mönches. Nun können die Experten beide Handschriften deutlich erkennen und mit einer Computersoftware separieren.

Archimedes entdeckte die Grundlage moderner Technologien

Als die Schriften des Archimedes endlich vollständig zu lesen sind, kann ihre inhaltliche Aufarbeitung beginnen. Es sind weniger Zahlenkolonnen oder Textpassagen, welche die Forscher in Erstaunen versetzen – es sind vor allem die Diagramme. Denn eines davon zeigt, dass der Grieche ein Verfahren angewandt hat, das erst 1.800 Jahre später wieder neu erfunden wurde. Um den Rauminhalt eines komplizierten Körpers zu berechnen, teilte Archimedes diesen in eine unendliche Menge einzelner Flächen auf – und erhielt so das gewünschte Volumen. Damit hatte das griechische Genie bereits in der Antike ein Verfahren erfunden, das die Grundlage aller heutigen Technologien ist, ob in Architektur, Maschinenbau, Computerbau oder Raumfahrt: die Integral- und Differentialrechnung.

Dieses Buch hätte die Welt verändern können, wäre es nicht vor 800 Jahren von einem Mönch überschrieben worden.


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t.durden
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 18:08
Genau diese Schweine also was machen wir ???
Reisen wir zurück und killen diesen Mönch !

Aber sehr infomative

Schreibt ins Gästebuch !!!
:) Bitte :)


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oberheimer
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 18:12
Ja, und das Integral und Differentialrechnen, das Archimedes ursprünglich erfunden hatte, wurde im ca. 18 Jh oder so auch wieder erfunden (Schuld an dem Verlust war meines Wissens auch wieder ein Mönch).

N/A


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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 18:38
Der Mensch vergisst; und je mehr Zeit er dafür zu verfügung hat, desto mehr vergisst er!

Wer lebt, der denkt;
wer denkt, der zweifelt!
Wer nicht zweifelt,
muss verrückt sein!


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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 19:00
@salani

Bei solchen Meldungen wird einem immer wieder klar, was durch die Brände der Bibliothek von Alexandria alles an Wissen verlorengegangen ist.

Desgleichen durch die Verbrennungsaktionen der Inquisition weltweit.

Anedererseits wäre Europa OHNE die kulturellen Leistungen der Klöster zwischen 350 und 800 n. Chr. noch mehr in Barbarei und Unwissenheit zurückgefallen.

Das kybernetische Äquivalent von Logik ist Oszillation.
Ganz unten auf dem Grunde des Lebendigseins treffen wir auf die Metapher. (Gregory Bateson)


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tmk
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 19:03
Ohne Religion wären wir warscheinlich technisch viel weiter entwickelt.

Nebenbei ->

Die meisten Kriege und Barbareien wurden im Zeichen der Religion geführt...

wHaT aBoUt HiP HoP ?


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mûreth
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 20:07
Etliche Dinge in der Physik wurden auch mehrmals gefunden, die Relativitätstheorie eingeschlossen - was ist schon dabei? Es liegt einzig und allein an den Menschen, die nur Augen für den "Erstfinder" haben, dass das niemand weiß.


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seltsam
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 20:09
äußerst faszinierend dieses buch....
hmm.... die sache mit der bibliothek von alexandria....
was da alles für schätze an wissen lagerten...
doch im grunde bringt es nichts, nachzutrauern... somit sollten
wir uns auf den hosenboden setzen und zu forschen anfangen


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seltsam
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 20:10
@ mûreth

wie, die relativitätstheorie wurde schon mehrmals erfunden??? ähm.. wann???

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mûreth
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 20:35
@ seltsam: Die wichtigste mathematische Operation der RT gab es schon vor Einstein, durch Lorentz. Poincare hat ebenfalls Gedanken gehabt, die zu der Theorie geführt hätten, wäre weiter in diese Richtung gegangen. Und nach Einstein, gab es auch so manchen, der ähnliche Gedanken hatte. Der Unterschied dieser Leute zu Einstein ist einzug und allein der, dass Einstein in dieser Richtung weitergegangen ist. Tja, und ich kenne einen, der hat die Kinematik der Speziellen Relativitätstheorie einschließlich der Lorentzschen Gleichungen selbst noch mal gefunden - und das im Alter eines Gesamtschülers. So welche gibt es, man kennt sie nur nicht und das ist meiner Meinung nach eine Schande; denn die Menschen haben wie bereits gesagt nur Augen für die großen Forscher. Fakt ist aber, dass sie nur groß waren, weil sie etwas wichtiges gefunden haben - ein anderer, der dasselbe wieder findet, ist genauso groß, wird aber nicht als solcher anerkannt. Einstein wäre ohne die Unterstützung von Planck vielleicht nie entdeckt worden und man muss sich mal überlegen, welch große Dinge schon wieder hätten gefunden werden können, wenn solche Leute, wie ich sie beschrieben habe, anerkannt und unterstützt würden. Ich für meinen Teil werde mein Leben lang Begabungen immer unter meine Fittiche nehmen, wenn ich sie erkenne.


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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 20:41
Es waren nicht nur Religionen, es waren allgemein Konservative Menschen, es ist meines Eissen nach immer wieder Wissen zerstört worden, weil Menschen fürchteten, dieses würde ihre Macht bedrohen.

Menschen sind wie Feuer...die einen hinterlassen ein Licht in Deinem Leben,die anderen einen Brandfleck...
Das Leben ist wie Ketchup aus der Flasche: zuerst kommt gar nichts, dann alles auf einmal...
Immer wenn Du im Leben denkst, es geht nicht mehr weiter, gibt es einen Depp der hinter Dir steht und hupt...
alle Tippfehler © by Oxayotel 2004-2005


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seltsam
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 20:43
wenn du die möglichkeit dazu hast, solche begabten menschen unter deine fittiche zu nehmen find ich das super...
sicherlich sind diese leute auch genauso groß wie der "große" erfinder, der die sache bekannt gemacht hat... doch es heißt eben und es ist auch so, wer zuerst kommt, malt zuerst....
wer versteht schon die relativitätstheorie, sicher nicht viele... wer sie gleich nochmal erfindet.. respekt... wenn sie jetzt noch weiter forschen, denke ich werden sie auch mal wirklich große leute...
das problem dabei ist einfach, das die gesellschaft neues sehen will, alles was schon mal da war ist ein alter hut... das interessiert dann nicht mehr, obwohl es eine unglaubliche leistung ist...

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mûreth
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 21:06
"wer zuerst kommt, malt zuerst..."

Halte ich für grundfalsch in einer Gesellschaft, die in die Zukunft will. Vorallem ist es in der Wissenschaft falsch; wenn zwei Leute das selbe an der Natur bemerken, sind beide gleich gut.


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photon
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

14.02.2005 um 21:22
Leutz macht euch keine Sorgen. In den letzten 5 Jahren wurden mehr Probleme, Aufgaben, Erkenntnisse (etc) der Mathematik bzw Physik bewiesen, als in den sämtlichen multiversen Urknallzeiten zusammen (allein seit 2 Jahren über 200.000 Seiten) Auch wenn etwas verschollen ist, das Wachstum an wissenschaftlichen Ermittlungen und Beweisführungen scheint keine Grenzen zu haben und tendiert weiterhin exponentiell - wie ein Lemma, als wär so ein kompliziertes und aufwendigeres schon ein Hilfssatz. Ich meine damit, wenn schon was verschollen ist, ist heute schon längst "normal". Natürlich ergibt es jedoch nur(?) geschichtlich zusammenhängende Probleme.

Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
-Marie von Ebner-Eschenbach


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14.02.2005 um 21:32
@oxayotel
<"Es waren nicht nur Religionen, es waren allgemein Konservative Menschen, es ist meines Eissen nach immer wieder Wissen zerstört worden, weil Menschen fürchteten, dieses würde ihre Macht bedrohen.">

Volle Zustimmung! Und das ewig platte Argument von der Religion" als Feindin der Wissenschaft ist auch nichts wert. Die Maya WAREN religiös und dennoch entwickelten sie eine Mathematik und Astronomie, die uns heute noch Bewunderung abringt. Hatte China KEINE wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfindungen gemacht. Wem verdanken wir unsere Zahlen?

Das ist eigentlich so klar, daß es ein Witz ist, das immer wieder wiederholen zu müssen. Wiisenschaftlich gesehen ist diese Behauptung jedenfalls abzulehnen da total unwissenschaftlich!

Vor allem aber ist sie nicht gescheit!


Das kybernetische Äquivalent von Logik ist Oszillation.
Ganz unten auf dem Grunde des Lebendigseins treffen wir auf die Metapher. (Gregory Bateson)


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salani
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15.02.2005 um 10:44
Was mich an der Sache aufregt sind die verpassten Gelegenheiten, im Prinzip könnte die Menschheit schon vor Jahrhunderten zum Mond geflogen sein! Wir hätten jetzt schon eine raumfahrende Spezies sein können, aus dem Grund ist es noch ärgerlicher dass so wenig für Bildung und Wissenschaft getan wird, denn Wissenschaft ist das einzige Mittel und die einzige Möglichkeit unsere Probleme zu lösen und zwar auch was den Umweltschutz die Überbevölkerung, die Desertifizierung etc. anbetrifft. Die Völker müssen für Bildung und Wissenschaft noch mehr sensibilisiert werden. Das kann durch interessante aufkärende Filme geschehen die komplexe naturwissenschaftliche Sachverhalte anschaulich und interessant darstellen. Erst wenn Lehrfilme ein ähnliches Budget wie heutzutage aufwendiger Hollywood-Müll bekommen werde ich zuversichtlicher.


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Disc
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15.02.2005 um 12:08
gute einstellung, mußte nur grad daran denken wie ich selber noch vor einigen Jahren kein richtiges Interesse an Wissenschaftliche Dingen gehabt hab. Ich glaub wir könnten das alles bishcen ändern wenn man das Schulsystem ändern würde.

Bessere Förderung.
Es würde sich sogar lohnen jedem Schüler einen persönlichen Betreuer zuzuteilen.


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gromzen
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

16.02.2005 um 17:01
zitat disc:
"..Es würde sich sogar lohnen jedem Schüler einen persönlichen Betreuer zuzuteilen."
Ja natürlich dass lohnt sich ungemein für das staatliche Finanzwesen und wirkt sich äußerst positiv auf die Steuern aus o_0 ^^

nee aber mal im ernst: VOm prinzip her hast du recht, so würde vielen (jungen) Menschen geholfen werden einen besseren Start von Anfang an in das Leben vorallem die BIldung zu haben..
Und Genies wären frühzeitig erkennbar und förderbar --> Wissen wächst noch schneller & neue ERkenntise kommen hinzu.
Aber wer bezahlt jedem SChüler einen einzelen Betreuer? Richtig niemand.

:) so long mfg gromZen


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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

16.02.2005 um 18:20
Allein an meiner Karre haben sie es vermutlich 4mal erfunden - und das sogar noch ohne Lenk-und Reserverad.

Es ist leichter, corey zu vernichten, als die Menschheit.

Die Zeit ist eine -ung, die wir uns selbst erschaffen haben.


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gsb23
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Verschollenes Wissen das Rad wurde 2mal erfunden

18.02.2005 um 01:56
Salani,

stell dir vor, es hätte den schreibwütigen Mönch mit seiner Vorliebe für 90° Drehungen nicht gegeben...Dann wäre der wissenschaftlichen Welt um, ab und vor 1906 viel Nachdenken erspart geblieben und frische Wissenschaftler hätten heute keine Aufgaben. Der Ausspruch "heureka" bekommt doch erst mit Entdeckung des Manuskripts seine Absolution. ;)

Gruß

Die Reihenfolge ist:
Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot.


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mûreth
ehemaliges Mitglied

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18.02.2005 um 02:37
Archimedes' Idee der ifinitesimalen Partierung hätte keine derartigen Auswirkungen gehabt...


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