Römische Marschlager in Nordwestdeutschland
13.12.2020 um 19:27Korrektur:
https://www.evolution-mensch.de/Anthropologie/Kimbern
Erstes Treffen mit den Römern/Schlacht bei NoreiaQuelle:
Erstes Treffen mit den Römern/Schlacht bei NoreiaQuelle:
Alles falsch. Der Bau zog sich über 37 Jahre hin - alles andere als ad hoc! Und fürs Beilaunehalten wäre die Bauzeit ne arge Durststrecke. Und was soll der klischeehafte Stereotyp "einige wenige - die Massen"? Das ist ein VT-Schnellbausatz, mehr nicht!24-7-H schrieb:Das Aufstellen des Herrmann -Denkmal war wohl eine Attoc Reaktion von einigen wenigen um die Massen bei Laune zu halten
Alles falsch. Arier und Deutsche teilen sich die selbe Sprachfamilie. Und wie auch immer Du Dein "Germanen" inhaltlich füllst, Arminius war einer von ebendiesen.24-7-H schrieb:sowenig wie die Arier was mit den Deutschen gemein haben hat Arminius/herrmann ebenso wenig mit den Germanen zu tun.
Alles falsch. "Urdeutsche" haben eh keine historischen Aufzeichnungen hinterlassen. Im Nibelungenlied jedenfalls kommen auch keinerlei Hinweise auf Varusschlacht odgl. vor. Es gibt halt eine randständige These, die aber aus guten Gründen in der Forschung nicht übernommen wird, wonach eine Erinnerung, mündlich überliefert, im Verborgenen weit über 1000 Jahre hinweg tradiert worden sein soll und schließlich ins Nibelungenlied Eingang gefunden hätte - und in all diesen Jahrhunderten, wo diese Erinnerung lebendig geblieben ist, hat nie mal einer ein schriftliches Wort darüber fallen lassen? Jadalexmi!24-7-H schrieb:Es gibt keine Erwähnung von Arminius bei den Urdeutschen einen Hinweis auf die "Varusschlachten" am/im Teutoburgerwald lassen sich im Nibelungenepos finden aber selbst dort kann man im Siegfried einen gesamtsieg der Germanen interpretieren statt einer einzel Person und dies für den Arminius herhalten.
Falsch. Es wurde durchaus von der Niederlage berichtet. Sonst hätte Tacitus das nicht wiedergeben können.24-7-H schrieb:Die Siegverwöhnten Römer kamen in Westfalen nicht weiter und die Nachwelt dürfte nicht von einer Niederlage berichten deshalb meiner Meinung nach wurde der Arminusverrat erfunden.
Auch ein typischer GreWi- und VT-Topos. Weil "sowas passiert ja immer mal" oder "das wurde schon oft gemacht", darum ist dies nun auch in dem konkreten Fall XY so. Nee Du, das ist deduktiver Bullshit!24-7-H schrieb:Das man Niederlagen vertuschen möchte oder sogar andere verantwortlich machen möchte hat sich bis Heute ja nicht geändert.
Schon vor Caesar gab es schon die Fremdbezeichnung "Germanen", und zwar für rechtsrheinische Gruppen. Daß Caesar auch mal Germanen Kelten nannte, kann schon hinkommen, schließlich nannte er auch Kelten Germanen. Ist nur irrelevant. Ebenso bringt es nichts, auch wenn "Germanen" keine ethnische und nicht mal kulturelle Einheit darstellen, sie mit dem Begriff "Kelten" zu erfassen, da diese Begrifflichkeit genauso weder ethnisch noch kulturell definierbar ist. Bleib einfach bei keltisch und germanisch in Unterscheidung voneinander, auch wenn "Grenzen fließend" sind. Und wie fließend auch immer: Skandinavier sind keine Kelten.24-7-H schrieb:Das die Römer die skandinavischen Kelten zu Germanen machten obwohl sie zu Cesarzeiten sie noch als Gallier genannt wurden war wohl auch eine Taktik um die Klimaflüchtlinge aus dem Jütland bei den Kontinentalkelten umbeliebt zu machen.
Du und Dein Verschwörungswahn. Wenn die Römer irgendwen Germanen nennt, dann nicht deswegen, um die "Kelten" gegen jene aufzubringen. Die Bezeichnung Germanen wurde von Römern bei Mitteilungen an andere Römer verwendet, nicht in Propagandaschriften für keltische Massen. Echt, denkst Du auch mal nach?24-7-H schrieb:war wohl auch eine Taktik um die Klimaflüchtlinge aus dem Jütland bei den Kontinentalkelten umbeliebt zu machen.
So viele Fehler..24-7-H schrieb:Das Aufstellen des Herrmann -Denkmal war wohl eine Attoc Reaktion von einigen wenigen um die Massen bei Laune zu halten ,den sowenig wie die Arier was mit den Deutschen gemein haben hat Arminius/herrmann ebenso wenig mit den Germanen zu tun.
Dann schau mal in welcher Rubrik.24-7-H schrieb:Dass du mir aber einen Aluhut aufsetzten möchtest weil ich auch bei diesem Thema anderer Meinung bin finde ich nicht gerechtfertigt.
Sie hatten etwa 20 Jahre Zeit vom Schritt über den Rhein bis zu ihrem endgültigen Rückzug.Neonweiss22 schrieb:aber meiner Recherche nach müssten Römer auch im Bereich Minden ihre Spuren hinterlassen haben.
Die Römer werden die Weserlinie genutzt haben wenn sie so weit gekommen sind.EinElch schrieb:Jedenfalls werden die Felder der Idistaviso auch hier in der Nähe vermutet und das Streitgespräch zwischen Arminius und seinem Bruder über die Weser hinweg fand zwischen Hameln und Minden statt. Nördlich von Hesssisch Oldendorf gibt es den Hohenstein, ewigalter germanischer Kultplatz.
Also so oder so viel los hier.
Neee, du. Ich hab jahrelang direkt an der Weser gewohnt und mich mehrfach an exakt dieser Stelle mit gegenübersitzenden Anglern gut verständigen können.Lupo54 schrieb:Selbst bei der heute begradigten und darum schmaleren Weser muß man laut schreien um auf dem anderen Ufer verstanden zu werden.


Du darfst nicht die schmalste Stelle nehmen. Tacitus erwähnt ausdrücklich dass das Gespäch an oder in der Nähe eines Übergangs stattgefunden hat (wo immer der auch war). An Übergängen, also seichten Stellen (Brücken gab es noch nicht) ist ein Fluß aber breiter als gewöhnlich und nicht schmaler. Zu breit für eine größere Unterhaltung. Und nach Tacitus gab es da viel zu bereden. Selbst die von Dir gemessenen 87 Meter dürften einer angeregten Unterhaltung enge Grenzen setzen.EinElch schrieb:Neee, du. Ich hab jahrelang direkt an der Weser gewohnt und mich mehrfach an exakt dieser Stelle mit gegenübersitzenden Anglern gut verständigen können.
Genau darum geht es. Es kommt im Grunde gar nicht darauf an wo sich die beiden getroffen haben haben und was sie gesagt haben. Sie stehen mehr symbolisch für zwei unterschiedliche Lebenskreise (Römer/Germanen) und sollen dem ausschließlich römischen Leser der Analen die unterschiedlichen Lebensauffassungen verdeutlichen.EinElch schrieb:Natürlich wird Tacitus das nicht im Zitat wörtlich wiedergeben können; er war ja nicht dabei. Aber der Witz eines Streits ist allzu häufig gerade die Lautstärke.
Stimme ich grundsätzlich zu, das spricht aber nicht gegen eine entsprechende Begegnung der beiden Brüder mit einem kurzen, wie auch immer gearteten Wortgefecht oder einer anderen, analogischen Begebenheit.Lupo54 schrieb:Genau darum geht es. Es kommt im Grunde gar nicht darauf an wo sich die beiden getroffen haben haben und was sie gesagt haben. Sie stehen mehr symbolisch für zwei unterschiedliche Lebenskreise (Römer/Germanen) und sollen dem ausschließlich römischen Leser der Analen die unterschiedlichen Lebensauffassungen verdeutlichen.
Deswegen ja das zweite Bild. Ja, der Ort, an dem ich es tat, ist schmaler - wenn auch nicht bedeutend schmaler als die Weser auf ihrem restlichen Verlauf durch die Region. Aber ich zeigte auch die Aher Kämpe, ein Naturschutzgebiet das in einer Hufeisenförmigen Senke liegt, die den ehemaligen, breiteren Flussverlauf skizziert, der irgendwann zum Nebenarm, dann zur Graft und schließlich zu einem winzigen, meist stehenden Rinnsal wurde.Lupo54 schrieb:Du darfst nicht die schmalste Stelle nehmen.
Auch, weil ein Ton von 3000 Hertz und 85 Dezibel - ein typischer Schrei, der auf der Erde im offenen Gelände etwa 1,2 Kilometer weit trägt - auf dem Roten Planeten schon nach 16 Metern unhörbar wäre.Mehr steht explizit zu der Reichweite menschlichen, artikulierten Rufens nichts im Artikel.
Ja, das ist tatsächlich vorgekommen und im archäologische Befund gibt es das bis ins ehemalige Ostpreußen.perttivalkonen schrieb:Ne germanische Siedlung, in der mit Denaren bezahlt wurde?
Eben drum. Geld spielte generell in germanischen Siedlungen eine sehr nachrangige Rolle. Sie haben auch keine Kaurimuschen oder sonstige Wertstücke täglich hin und her geschoben als Entgelt für Waren oder Dienste. In ner germanischen Siedlung würde ich eher erwarten, daß da überhaupt keine Zahlungsmittel gefunden würden. Wenn, dann in nem Hort. Nur wenn die Leute regelmäßig mit Geld unterwegs waren, kann auch mal ne Münze "sedimentieren" und von uns heute als Einzelstück gefunden werden.wepermädchen schrieb:Erstens gab es keine zentrale m0nzprägende Institution im germanischen Bereich und auch keine eigene Währung.
Wird wohl stimmen da man keine germanischen Münzen aus der Zeit und Gegend gefunden hat. Ist zwar arg OT aber ich frage mich wie sie ihren Warenaustauch hinbekommen haben, auch wenn der minimal war. Ich glaube nicht dass der Fernhändler für die neue Brosche 20 Hühner und eine Kuh akzeptiert hat - oder vielleicht doch weil es nichts anderes gab?perttivalkonen schrieb:Eben drum. Geld spielte generell in germanischen Siedlungen eine sehr nachrangige Rolle. Sie haben auch keine Kaurimuschen oder sonstige Wertstücke täglich hin und her geschoben als Entgelt für Waren oder Dienste.
Die "neue Brosche" konnten sich eh nur die "Wohlhabenden" leisten, und die hatten ihre Wertstück-Depots, aus denen die das bezahlen konnten und bezahlt haben. Egal, ob das nun römische Münzen waren, "alte Broschen", zerhackte Gold- und Silberobjekte oder dergleichen. Aber solche Händel waren dann doch eher selten und werden nicht zu verlorenen Einzelmünzen geführt haben, von denen im selben Dorf gleich mehrere von Archäologen einzeln gefunden würden. Wie gesagt, mehrere Münz-Einzelfunde klingen mir dann nach regelmäßigem, geradezu alltäglichem Geldverkehr.Lupo54 schrieb:Ich glaube nicht dass der Fernhändler für die neue Brosche 20 Hühner und eine Kuh akzeptiert hat - oder vielleicht doch weil es nichts anderes gab?
Ja, ich habe das an der Uni belegt.perttivalkonen schrieb:Kennst Du da Näheres zu? Bin da nun auch nicht arg mit vertraut.