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Das Wissenschafts-Dilemma

281 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wissenschaft ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Wissenschafts-Dilemma

08.01.2018 um 16:36
Ich weiß, daß ich mir jetzt speziell hier in der Rubrik Wissenschaft keine Freunde mache. Aber meine Argumentation ist richtig.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Im Übrigen seh ich da kein Dilemma der Wissenschaft. Die Wissenschaft ist schlichtweg unschuldig an dem, was die Menschheit aus den, mit ihrer Hilfe gewonnenen, Erkenntnissen macht.
Okay. Wenn ich nun aber ganz sicher weiß, daß JEDE wissenschaftliche Erkenntnis von anderen Menschen und Wissenschaftlern definitiv auf ihre Verwertbarkeit als Waffe abgeklopft wird : Kann ich dann meine Hände in Unschuld waschen ?

Aus meiner Sicht dreht sich das Rad dieser Welt viel zu schnell : Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung, Klimawandel, Waffentechnologie.

Und der Motor, der dieses Rad antreibt, ist die Wissenschaft.


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Das Wissenschafts-Dilemma

08.01.2018 um 16:41
Zitat von schtabeaschtabea schrieb: Aber meine Argumentation ist richtig.
Nein.


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08.01.2018 um 16:41
Zitat von schtabeaschtabea schrieb:Und der Motor, der dieses Rad antreibt, ist die Wissenschaft.
Und dir ist sicher klar, dass auch du ein Rädchen im Wissenschaftsgetriebe bist!?
Die Wissenschaft (mittelhochdeutsch wizzen[t]schaft = Wissen, Vorwissen, Genehmigung für lat. scientia)[1] ist der Inbegriff der Gesamtheit des menschlichen Wissens, der Erkenntnisse und der Erfahrungen einer Zeitepoche, welches systematisch erweitert, gesammelt, aufbewahrt, gelehrt und tradiert wird.[2]
Wikipedia: Wissenschaft


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08.01.2018 um 16:42
@schtabea

Frage:

Wenn die Wissenschaft für dich so böse ist...warum benutzt du dann ihre Errungenschaften und hockst nicht Nackt in einer Höhle?


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Das Wissenschafts-Dilemma

08.01.2018 um 16:43
Zitat von schtabeaschtabea schrieb:Und der Motor, der dieses Rad antreibt, ist die Wissenschaft.
Die Wissenschaft ist nur das Werkzeug. Die Baggerschaufel meinetwegen. Der Motor ist die menschliche Wissbegier.

Und wie die meisten Dinge, birgt Wissen sowohl Nutzen als auch Gefahr. Wenn ich weiß, wie ich ein Messer herstelle, kann das nützen oder schaden. Je nachdem, wie ich es anwende.

Die Frage ist nun, soll ich darauf verzichten, schneiden zu können, weil es missbraucht werden könnte oder soll ich das nicht. Überwiegen die Vorteile oder überwiegen die Nachteile.
Und bisher würde ich doch klar sagen, dass die Vorteile überwiegen. Die Alternative wäre eine menschliche Gesellschaft, die ohne jegliche Werkzeuge nackt in Höhlen lebt und jeder äußeren Einwirkung schutzlos ausgeliefert ist.


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Das Wissenschafts-Dilemma

08.01.2018 um 16:44
Zitat von schtabeaschtabea schrieb:Aus meiner Sicht dreht sich das Rad dieser Welt viel zu schnell : Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung, Klimawandel, Waffentechnologie.

Und der Motor, der dieses Rad antreibt, ist die Wissenschaft.
Ehrlich gesagt kann ich dir da nicht ganz folgen. Mal davon ab, dass viele Faktoren an dem ganzen beteiligt sind.

Um es mal mit den satirisch überspitzten Worten von "Life of Brian" zu sagen
Wir kommen aus dem Nichts und wir gehen wieder ins Nichts, was also haben wir schon zu verlieren?


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08.01.2018 um 16:45
Zitat von schtabeaschtabea schrieb:Aber meine Argumentation ist richtig.
Sie ist nicht richtig. Weil sie die Lage nur einseitig beleuchtet. Du beziehst Dich nur auf Nachteile und potentielle Nachteile, verkennst aber in Deiner Argumentation die Vorteile. Du musst Vor- und Nachteile saldieren und dann erst wird Deine Argumentation "richtig".


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08.01.2018 um 16:48
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Und bisher würde ich doch klar sagen, dass die Vorteile überwiegen.
Das sehe ich genauso. Und ich profitiere davon. Aber mein Beitrag bezieht sich auf die Zukunft. Und da bin ich mir eben sicher, daß sich das Rad viel zu schnell dreht.


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08.01.2018 um 16:52
Zitat von schtabeaschtabea schrieb:Und da bin ich mir eben sicher, daß sich das Rad viel zu schnell dreht.
Was wäre denn die Alternative? Wie würdest Du global und für alle Menschen bindend wissenschaftliche Forschung beschränken?

Da wäre doch ein Streben nach mehr Verantwortung und aufgeklärtes Denken die weitaus effektivere Maßnahme, um mit den Gefahren der wissenschaftlichen Erkenntnisse besser umgehen zu können.
Man kann den menschlichen Drang nach Erkenntnis nicht allzu effektiv einschränken. Vor allem nicht weltweit.

Und dann sind wir eben wieder an dem Punkt von Risiko und Nutzen. Und bei der Hoffnung, dass auch zukünftig der Nutzen überwiegt.


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Das Wissenschafts-Dilemma

08.01.2018 um 17:01
Zitat von NerokNerok schrieb:Wenn die Wissenschaft für dich so böse ist...warum benutzt du dann ihre Errungenschaften und hockst nicht Nackt in einer Höhle?
Ich habe nirgends geschrieben und auch nicht gemeint, daß Wissenschaft böse ist. Ich habe geschrieben, dass Wissenschaft das Rad zu schnell antreibt und wir deshalb auf eine Katastrophe zusteuern.


Ich hocke nicht nackt in einer Höhle, weil ich ein Mensch bin. Menschen sind egoistisch und materialistisch, auch ich. Wenn Du ein Smartphone hast, will ich auch eins. Wenn es aber keine Smartphones gäbe, wäre ich genauso glücklich und wir hätten weniger Ressourcen Verbrauch.


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Das Wissenschafts-Dilemma

08.01.2018 um 17:04
Zitat von schtabeaschtabea schrieb:Ich hocke nicht nackt in einer Höhle, weil ich ein Mensch bin. Menschen sind egoistisch und materialistisch, auch ich. Wenn Du ein Smartphone hast, will ich auch eins. Wenn es aber keine Smartphones gäbe, wäre ich genauso glücklich und wir hätten weniger Ressourcen Verbrauch.
Du widersprichst dir hier selbst.

"Du hockst nicht nackt in einer Höhle" weil du ein Mensch bist...
das liegt aber nur daran das du weißt das du es besser oder komfortabler haben kannst.

Ist genau das gleiche wie mit dem Smartphone.

Solange du es nicht besser wüsstest wärst du auch glücklich in deiner Höhle.


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08.01.2018 um 17:05
Zitat von schtabeaschtabea schrieb:Wenn Du ein Smartphone hast, will ich auch eins. Wenn es aber keine Smartphones gäbe, wäre ich genauso glücklich und wir hätten weniger Ressourcen Verbrauch.
Das ist aber eine unrichtige Argumentation.

Wenn keiner Feuer oder Kleidung kennen würde, wärst du nackt in Deiner Höhle auch glücklich (jedenfalls solange es warm genug ist und solange kein Bär Deinen Schlafplatz möchte).

Du musst eben wirklich die Vor- und Nachteile abwägen. Und alleine der Umstand, dass die Menschheit ziemlich prosperiert und das vor allem in Industrienationen spricht eigentlich dafür, dass die Vorteile stark überwiegen.

Natürlich entstehen auch neue Risiken. Aber es werden auch vorhandene Risiken minimiert. das ist keine einseitige Sache.


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08.01.2018 um 17:07
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Was wäre denn die Alternative ?
Ich sehe keine. Deshalb spreche ich ja von einem Dilemma. Wäre ich 19 Jahre alt, würde ich mich bewußt gegen ein naturwissenschaftliches Studium entscheiden.


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08.01.2018 um 17:09
Zitat von schtabeaschtabea schrieb:Ich sehe keine. Deshalb spreche ich ja von einem Dilemma. Wäre ich 19 Jahre alt, würde ich mich bewußt gegen ein naturwissenschaftliches Studium entscheiden.
Du musst kein Naturwissenschaftler sein....auch der Koch von nebenann ist Wissenschaftler wenn er ein neues Rezept kreiert.


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Das Wissenschafts-Dilemma

08.01.2018 um 17:11
Auch unsere Urahnen aus den Höhlen haben Wissenschaft betrieben, indem sie die Saatzeiten bestimmten, Werkzeuge benutzten und weiterentwickelten, die Sterne beobachteten ... etc.

Wissenschaft ist keine Erfindung von Wissenschaftlern, sondern von allen Menschen. Wer die Wissenschaft kritisiert, kritisiert das Menschsein an sich.


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Das Wissenschafts-Dilemma

08.01.2018 um 17:13
@kleinundgrün

Es geht immer darum, zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun. Ich bin froh, daß ich nicht mehr in Höhlen lebe. Aber jetzt und vor allem mit Blick in die Zukunft bin ich der Meinung, daß sich das Rad viel zu schnell dreht. Das ist doch absolut nachvollziehbar, oder ?


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Das Wissenschafts-Dilemma

08.01.2018 um 17:21
@Peter0167

Ich kritisiere nicht das Streben des Menschen nach Wissen. Ich behaupte aber, daß zu schneller Fortschritt im Bereich Technologie der Menschheit schaden wird bis hin zu der sehr realen Gefahr der Selbstvernichtung.


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08.01.2018 um 17:22
@schtabea
Zu schnell heisst?
Von welchen Kriterien machst du deine Einschätzung abhängig?


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08.01.2018 um 17:29
@Zyklotrop

Zu schnell heisst viel schneller als die moralischen Fähigkeiten. Die zu schnelle technologische Entwicklung gibt uns Macht über die Natur und andere Menschen, mit der wir noch nicht umgehen können.


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Das Wissenschafts-Dilemma

08.01.2018 um 17:32
Zitat von schtabeaschtabea schrieb: Die zu schnelle technologische Entwicklung gibt uns Macht über die Natur und andere Menschen, mit der wir noch nicht umgehen können.
Das gleiche hättest du sagen können als die ersten Menschen angefangen haben Waffen aus Steinen zu basteln...oder herausgefunden haben wie man Feuer macht um alles nieder zu brennen.


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