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Zu Diesel- und Verbrennungsmotoren allgemein

332 Beiträge, Schlüsselwörter: Diesel
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11.11.2018 um 11:37
taren schrieb:Naja, Tatsache ist, es ist nicht Lebensverlängernd, wir alle bezahlen dies mit einer kürzeren Lebenserwartung, mehr Krankheiten und mehr Kosten für das Gesundheitssystem.
Was ist schon lebensverlängernd, es geht halt um die Dosis, klar kann ich ein Nullemissionsbeförderungssystem fordern, dann kann ich aber nichts mehr befördern, auch nicht mit Elektroautos.

Die Studie zum Anteil des Feinstaubes in Stuttgart durch Diesel und Hippe Schwedenöfen finde ich grade leider nicht mehr.


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11.11.2018 um 11:42
berlinandi schrieb:Das Fahrzeug wird nach der Verbrennung der 50 Liter natürlich cirka 37,5 kg "leichter" sein, als mit 50 Liter Benzin im Tank.
Und wenn man die Idee des TE verfolgt, wäre es nach der Verbrennung um 518 kg (x14) schwerer...


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11.11.2018 um 11:55
Nein diese Rechnung ist falsch. Die angesaugte Luft, als auch dasAbgas haben eine andere Dichte als Benzin.


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11.11.2018 um 11:57
Nee doch stimmt, jetzt hatte ich den Denkfehler


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11.11.2018 um 12:40
taren schrieb:Naja, Tatsache ist, es ist nicht Lebensverlängernd, wir alle bezahlen dies mit einer kürzeren Lebenserwartung, mehr Krankheiten und mehr Kosten für das Gesundheitssystem.
Wieso gelten dann für den Arbeitsplatz deutlich höhere Grenzwerte ? ;-)


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11.11.2018 um 13:21
Genau deshalb was taren gesagt hat


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11.11.2018 um 13:33
Ganz allgemein: Ich halte von beiden nichts. J.R.R. Tolkien sagte einmal: "Die furchtbarste Erfindung der Menschheit ist der Verbrennungsmotor". Die Quittung bekommen wir langsam und trotzdem bleibt man daran kleben wie Süchtige auf einem Trip. Ich bin froh, daß ich mich im Alltag nur durch Muskelkraft bewege. Kein Arzt verdient daran, Fettdiäten sind nicht nötig und es gibt jede Menge frische Luft. Die Gaukelei von immerwährender Mobilität verfliegt langsam. Natürlich werden diese Motoren auch woanders eingesetzt, aber auch dort ist das meistens überflüssig. Wenn ich an Laubbläser denke, werde ich wütend. Das kann doch gar nicht sein, daß eine simple Harke soviel weniger effektiv sein soll als diese Krachmacher.


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11.11.2018 um 13:52
berlinandi schrieb:Genau deshalb was taren gesagt hat
behind_eyes schrieb:Wieso gelten dann für den Arbeitsplatz deutlich höhere Grenzwerte ? ;-)


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11.11.2018 um 14:00
behind_eyes schrieb: taren schrieb:
Naja, Tatsache ist, es ist nicht Lebensverlängernd, wir alle bezahlen dies mit einer kürzeren Lebenserwartung, mehr Krankheiten und mehr Kosten für das Gesundheitssystem.

Wieso gelten dann für den Arbeitsplatz deutlich höhere Grenzwerte ? ;-)
Grundsätzlich gelten am Arbeitsplatz vergleichbare Grenzwerte. Allerdings gibt einzelne Arbeitsplätze, für die höhere Grenzwerte gelten (z.B. in der Stahlbranche am Hochofen).

Und nur weil dort die Grenzwerte höher sind, heisst das nicht, dass diese Grenzwertmengen zu keinen gesundheitlichen Schäden führen können.


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11.11.2018 um 14:07
@Chemik
Wenn 20fach höher für dich "grundsätzlich vergleichbar" ist..
http://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft

Ich kann dieser Argumentation bei 8h am Tag nicht folgen.


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11.11.2018 um 14:08
Chemik schrieb:Und nur weil dort die Grenzwerte höher sind, heisst das nicht, dass diese Grenzwertmengen zu keinen gesundheitlichen Schäden führen können.
Korrekt. Das zeigt aber auch das diese Debatte völlig absurd ist. Es ist - für mich - kein logisch nachvollziehbarer Grundsatz zu erkennen.


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11.11.2018 um 19:36
behind_eyes schrieb:Wenn 20fach höher für dich "grundsätzlich vergleichbar" ist..
Hast du dir den Artikel komplett durchgelesen? Da steht z.B. :
Arbeitsplatzgrenzwerte gelten nur für Arbeitende an Industriearbeitsplätzen und im Handwerk, bei denen aufgrund der Verwendung oder Erzeugung bestimmter Arbeitsstoffe eine erhöhte Stickstoffdioxid-Belastung zu erwarten ist. Stickstoffdioxid entsteht beispielsweise – bzw. wird verwendet – bei Schweißvorgängen, bei der Dynamit- und Nitrozelluloseherstellung oder bei der Benutzung von Dieselmotoren.
sowie
Für Büroarbeitsplätze sowie Privaträume finden MAK-Werte keine Anwendung. Hier gelten vielmehr die Richtwerte des Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR), vormals Ad-hoc-Arbeitsgruppe der Innenraumlufthygienekommission (IRK) und der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG)). Die Innenraumlufthygienekommission leitete in den 1990er Jahren einen sog. „Richtwert II“ für Stickstoffdioxid in der Innenraumluft von 60 µg/m³ (Wochenmittelwert) ab. Der Richtwert II (RW II) ist ein wirkungsbezogener Wert, bei dessen Erreichen beziehungsweise Überschreiten unverzüglich zu handeln ist.
Wie du siehst gilt der 20 fach höhere Grenzwert für die meisten Arbeistsplätze nicht!
behind_eyes schrieb:Korrekt. Das zeigt aber auch das diese Debatte völlig absurd ist. Es ist - für mich - kein logisch nachvollziehbarer Grundsatz zu erkennen.
Und was sollte man dann deiner Meinung nach machen? Grenzwerte komplett abschaffen oder so hoch auslegen, dass man sie erst gar nicht erreichen kann?


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11.11.2018 um 20:12
Chemik schrieb:Und was sollte man dann deiner Meinung nach machen?
Sinnvolle Grenzwerte für ALLE.
Ein gesunder Mensch kann also an einem bestimmten Arbeitsplatz sein ganzes Leben lang 8h am Tag 24fach höhere Grenzwerte erleiden als eine Chefsekretärin.
Das ist meiner Meinung nach unlogisch und widerspricht dem Schutzgedanken.
Chemik schrieb:Grenzwerte komplett abschaffen
Oder
Chemik schrieb:so hoch auslegen, dass man sie erst gar nicht erreichen kann?
ist für mich dasselbe, beides Unsinn.


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11.11.2018 um 20:54
Noch ein Denkansatz meinerseits zum Thema CO2-Problematik von Verbrennungsmotoren:
Der (leistungs-)spezifische CO2-Ausstoß hängt auch stark vom verwendeten Treibstoff ab. Wenn ich Benzin verbrenne dann stoße ich mehr CO2 als bei der Dieselverbrennung aus. Verbrenne ich ein Erdgasgemisch, (dem ich immer auch noch etwas H2 zumischen kann,) dann sind meine CO2-Emissionen gleich nochmal ein ganzes Stück geringer. Politisch hätte man schon lange die Weichen in diese Richtung stellen können. Hat man dummerweise verschlafen. Und die Automobilindustrie sind die letzten die von alleine handeln wenn der Rubel so schön rollt.
Vor allem die ganze Feinstaubproblematik wäre einem an dieser Stelle erspart geblieben. Die wird in der aktuellen "Dieseldebatte" gefühlt völlig unter den Tisch gekehrt.


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12.11.2018 um 00:33
behind_eyes schrieb:Sinnvolle Grenzwerte für ALLE.
Ein gesunder Mensch kann also an einem bestimmten Arbeitsplatz sein ganzes Leben lang 8h am Tag 24fach höhere Grenzwerte erleiden als eine Chefsekretärin.
Er darf ihn erleiden. Nur weil der Grenzwert so hoch ist, heißt das nicht, dass er auch tatsächlich dauerhaft erreicht wird.

Und welcher Grenzwert wäre denn nun sinnvoll, wenn wir z.B. eine Sekretärin mit einem Schweißer vergleichen. Beim Schweißen entstehen zwangsläufig Stickoxide die nur im begrenzten Maße abgefangen werden können. Dadurch ist die Arbeit eines Schweißers zwangläufig mit einer Stickoxid-Exposition verbunden.
Bei der Sekretärin ist die Arbeit hingegen nicht mit einer Stickoxid-Exposition verbunden. Sollte es nun im Büro der Sekretärin zu einer erhöhten Stickoxidbelastung kommen, so hat diese Ursachen, die nicht mit der Arbeit der Sekretärin zusammenhängen, und daher beseitigt werden können, ohne den Arbeitsablauf der Sekretärin zu stören.

Welcher Grenzwert sollte nun für beide gelten?
Der niedrige, der dann praktisch dazu führt, dass der Schweißer seiner Arbeit nicht mehr nachgehen kann
oder der höhere, mit dem du der Sekretärin einer unnötigen Gefahr aussetzt.


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12.11.2018 um 06:44
Chemik schrieb:Welcher Grenzwert sollte nun für beide gelten?
Aus meiner Sicht für alle Menschen der Gleiche. Wenn der niedrige Grenzwert den Arbeitsplatz vernichtet, sollte man über die Sinnhaftigkeit der Höhe Grenzwertes nachdenken oder eine Technologie entwickeln die den Arbeitsplatz erhält .

Ich verstehe den Ansatz, jedoch aus meiner Sicht absolut zu kurz gedacht.
So wie: "Rassismus im Fussballstadion ist okay, aber bitte nicht auf Arbeit und bitte nicht auf der Straße". Das Wort "Rassismus" kann durch jedes Wort ersetzt werden, durch welches Menschen leiden .


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12.11.2018 um 11:54
Chemik schrieb:Und welcher Grenzwert wäre denn nun sinnvoll, wenn wir z.B. eine Sekretärin mit einem Schweißer vergleichen. Beim Schweißen entstehen zwangsläufig Stickoxide die nur im begrenzten Maße abgefangen werden können. Dadurch ist die Arbeit eines Schweißers zwangläufig mit einer Stickoxid-Exposition verbunden.
Gerade beim Schweißer sind Lungenerkrankungen auch eine Berufskrankheit, ja sicherlich gibt es teilweise höhere Grenzwerte aber in diesen Berufen muss man halt auch eben mit Berufskrankheiten rechnen. Insofern ist die Argumentation schlecht, weil höhere Grenzwerte halt auch mehr Krankheiten bedeuten. Das am Arbeitsplatz durchaus mit Berufskrankheiten zu rechnen ist ist leider traurige Tatsache, noch trauriger ist allerdings die Tatsache das Menschen mit Berufskrankheiten dann auch noch im Stich gelassen werden. Wenn aber noch eine Belastung neben der Arbeit dazu kommt dann wird es sicherlich nicht besser.


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12.11.2018 um 17:34
bettman schrieb:Vor allem die ganze Feinstaubproblematik wäre einem an dieser Stelle erspart geblieben. Die wird in der aktuellen "Dieseldebatte" gefühlt völlig unter den Tisch gekehrt.
Keine Angst, die Sau wird durchs Dorf getrieben, wenn die Dieseldiscussion beendet ist und man sich auf die bösen Benziner konzentriert;) Ach ja, dass ein E-Auto auch Feinstaub erzeugt, wird natürlich gerne mal unter den Tisch fallen gelassen.


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12.11.2018 um 18:10
Dam man seine Beiträge ja nur kurze Zeit editieren kann, als Ergänzung, Öfis erzeugen natürlich auch nicht unerheblich Feinstaub.


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12.11.2018 um 18:35
Schluss Ende Aus. Weihnachten fällt aus, genauso Lagerfeuer, Grillen oder das heimische Wohlfühlambiente. Ende der pfannenschwingenden Maestros an Gasherden, etc.

Feinstaubbelastung durch Kerzen und Teelichter:

https://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/umwelt/article107097668/Hausgemachte-dicke-Luft.html

Zu hohe Feinstaubbelastungen tauchen eher in Wohnungen als in der Außenluft auf. Dies ist das erste Zwischenergebnis von Messungen in insgesamt 175 Hamburger Wohnungen.

Putzmuffel aufgepasst!

Wer mit einem schlechten Staubsauger (ohne Feinstfilter) mehr Staub aufwirbelt als entfernt oder einen glatten Boden selten feucht wischt, erhöht vor allem den Gehalt an dem etwas gröberen Feinstaub (PM 10). Er ist der Brüsseler Maßstab für die Außenluft ....

In Kindergärten entsteht nicht nur ein Lärmpegel wie ein Düsenjet beim Starten, nein durch das Rumtoben entsteht eine hohe Staubbelastung. Ein Wunder das Erzieherinnen noch am Leben sind:

Besonders alarmierend waren zusätzliche Messungen in vier Kindergärten: Die beiden Chemiker fanden dort PM 10-Gehalte von 150-400 9g/Kubikmeter Luft während die Kinder am Toben waren. Zwei Stunden nach Betriebsende sank der Feinstaubpegel auf etwa 50 9g/Kubikmeter - ein Zeichen, daß die Belastung vor allem durch das Herumtollen der Kinder entsteht.


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