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Entstehung des Denkens

58 Beiträge, Schlüsselwörter: Mensch, Evolution, Geschichte, Denken, Naturgesetze, Anthropologie

Entstehung des Denkens

01.09.2007 um 03:38
ist doch klar die ausserirdischen haben uns das wissen gebracht. also auch alles übel was religionen betrifft, was gibt es da noch zu bereden :-)


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DieSache
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01.09.2007 um 05:21
Link: www.egol.de (extern)

Hat sich alles langsam entwickelt, Glaube entstand schon wesendlich früher, als erst mit Judentum und den darauf folgenden Religionen, in einigen frühen Formen war sehrwohl auch der Grundstock von Wissenschaft vorhanden. Gute Reihen bezüglich Menschwerdung und Religion gibt es bei BBC...(sorry für die Schleichwerbung, aber ich finde deren Serien und Berichte wirklich gut um sich ein Bild von so allerlei Dingen zu machen !), hänge dir mal nen Link an, musst halt suchen, ob du etwas findest, was dir zumindest Teilantworten gibt ;).

Gruß Sis


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Entstehung des Denkens

01.09.2007 um 18:48
@DieSache:
Danke für den Tipp. Ich habe mal auf die BBC-Hauptseite geschaut, und werde mir dort etwas durchlesen.
Mal sehen, ob sich da was ergibt.
Werde danach die Diskussion hier weiterführen.


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02.09.2007 um 15:20
"Dann definier doch erstmal Intelligenz... Das kann man nämlich pauschal garnicht.
Zitat Wikipedia:
Intelligenz (lat.: intelligentia „Einsicht, Erkenntnisvermögen“, intellegere „verstehen“ bezeichnet im weitesten Sinne die Fähigkeit zum Erkennen von Zusammenhängen und zum Finden optimaler Problemlösungen.

Optimale Problemlösungen sind aber natürlich abhängig vom Problem und die auftretenden Probleme wiederum sind abhängig vom Lebensumstand des Lebewesens.

IQ-Tests kannst du vergessen, die sind nämlich auf Menschen genormt."

Klar kann man einen menschlichen Intelligenztest nicht 1:1 auf Tiere übertragen, aber ich denke schon, dass die Fähigkeiten, die darin geprüft werden (etwa logisches Denken, Abstraktionsvermögen, Erkennen von Ursache und Wirkung und somit das Ziehen von Schlussfolgerungen usw.) auch bei Tieren diejenigen sind, die darüber entscheiden, ob man es als intelligent oder weniger intelligent einstuft. Klar haben viele Tiere auch garkein Bedürfnis, Werkzeuge zu entwickeln, aber einer Kellerassel gegenüber bin ich nicht politisch korrekt, sie ist aus der Sicht des Menschen einfach primitiv und dämlich :D Kann natürlich nichts dafür, die Arme ...



"Doch das tun sie, im Bericht war auch die Rede davon, daß das mit Welpen schon klappt.

http://www.br-online.de/wissen-bildung/sendungen/faszinationwissen/
(Sendung vom 30. August)"

Auf der Seite steht doch sogar überdeutlich, dass Hunde unübertroffen einfühlsam sind, genau wie ich es vorher schon schrieb. Es steht nicht dort, dass sie sehr intelligent seien. Kann gut sein, dass Wölfe bezüglich des menschlichen Umgangs, und auch nur diesem, nicht so einfühlsam sind wie Hunde, aber in deren Welt hätten Hunde keine Chance, weil ihnen die Einfühlsamkeit für die komplexe Welt eines Wolfsrudels fehlt.
Zudem glaube ich dir bzw. der Doku nicht, dass ein Wolf, der von Anfang an nur bei Menschen aufwächst, einen Fingerzeig nichtversteht. Es wird ja auch schwer sein, solche Versuche überhaupt durchzuführen, denn Wöfe stehen unter Schutz und werden nicht einfach der Forschung geopfert (immerhin kann man den vermenschlichten Wolf nie wieder in die Natur zurückgeben).



"Es geht darum, daß der Hund versteht, was der Mensch von ihm will. Das setzt ganz eindeutig Intelligenz vorraus, da das selbst beim ersten Versuch funktioniert, der Hund also keinerlei Trainingsmöglichkeiten hatte, die Situation gänzlich unbekannt ist und der Hund trotzdem mit verschiedenen Versuchsaufbauten zurechtkommt."

Wie oben schon beschrieben, ist sicherlich richtig, dass der Hund extrem einfühlsam ist und gut mit dem Menschen kann. Er ist halt auf die Welt des Menschen eingeschossen, bei Menschen würde man sagen, ein Fachidiot, oops, Experte ;)



"Auch kann er sein Wissen auf neue Sachverhalte übertragen."

Das tut auch jedes andere halbwegs intelligente Tier, ob Waschbär, Hyäne,Gorilla, Wal, Elefant oder Wolf.




"Dem Blick folgen hat auch weniger mit Intelligenz zu tun..."

Wieso sollte das weniger mit Intelligenz zu tun haben als dein Fingerzeigversuch? Es geht um genau dasselbe, nämlich die Absicht des Menschen zu erkennen, wobei ein gewisses Maß an Interesse, Neugier etc. seitens des Tiers sicherlich hilfreich ist.




"Handaufgezogene Wölfe kennen weder den Mensch als böses Wesen noch sind sie mißtrauisch gegenüber ihrem Herrchen. Trotzdem finden sie das Leckerli nicht."

Das ist nicht richtig, viele Tiere haben die Vorsicht vor Menschen oder anderen gefährlichen Tieren regelrecht von Geburt an ins Gehirn eingebrannt. Zudem, siehe oben zur mangelhaften Glaubwürdigkeit der Versuche mit Wölfen, weil es aus guten Gründen kaum solche Versuche gibt, nur ganz isolierte, die nur bedingt Aussagen über die Wölfe als Art zulassen.


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02.09.2007 um 15:28
Versteh mich nicht falsch, ich denke nicht, dass Hunde dumm sind, keineswegs (perverse Fehlzüchtungen mal außen vor). Aber ich denke, sie sind extrem abhängig vom Menschen, was ja auch kein Problem ist, solange wir uns um sie kümmern.
Aber wenn man einen IQ-Test für hundeartige Tiere entwickeln würde, denke ich dennoch, dass Wölfe (und auch Waschbären) besser abschneiden würden (wobei man natürlich sagen muss, dass unsere Kriterien für Intelligenz schon stark in eine gewisse Richtung zielen, während "soziale Intelligenz" bei IQ-Tests auf der Strecke bleibt. Genau diese Intelligenz ist es auch, warum man Hunde und Wölfe nicht richtig vergleichen kann, denn eine menschliche Familie funktioniert einfach anders als ein Wolfsrudel).


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02.09.2007 um 15:41
Neulich war ein Film über New Orleans im TV, und zwar über die Haustiere. Bei der Evakuierung bestand ja das Verbot, Haustiere mitzunehmen, sie mussten zurückbleiben. Als Wochen später die ersten Menschen zurückkehrten, standen auf x Dächern total abgemagerte Hunde und Katzen, obwohl das Wasser schon längst weg war. Ich denke nicht, dass ein Wolf zu dumm wäre, dort oben lieber zu verhungern, als einen Sprung von den gar nicht so hohen Dächern zu wagen (waren fast allesamt diese typischen 1- bis 2-geschössigen Südstaatenbilllig-EFH). Aber die Hunde, selbst große Boxer, warten dort oben, bis vielleicht ihr Herrchen kommt und sie rettet, was bei vielen nicht der Fall gewesen wäre, wenn nicht Tierschutzvereine die Viertel durchkämmt hätten. Da fehlt einfach die geistige Flexibilität, denke ich.


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02.09.2007 um 17:12
yoyo schrieb:Klar haben viele Tiere auch garkein Bedürfnis, Werkzeuge zu entwickeln, aber einer Kellerassel gegenüber bin ich nicht politisch korrekt, sie ist aus der Sicht des Menschen einfach primitiv und dämlich
Beschränken wir uns doch auf höherentwickelte Lebewesen. Korinthenkackerei ist schlecht zum Argumentieren. Man könnte in unserer Diskussion immer mit nem Einzeller kommen und hätte das perfekte Totschlagargument...
yoyo schrieb:Auf der Seite steht doch sogar überdeutlich, dass Hunde unübertroffen einfühlsam sind, genau wie ich es vorher schon schrieb. Es steht nicht dort, dass sie sehr intelligent seien.
Versuch dir bitte einmal den Film anzugucken. Ich hoffe den gibts irgendwo bei populären Video-Download-Portalen.

Diese Dokumentation geht explizit über Intelligenz bei Tieren. Auch meine unteren Links lesen.
yoyo schrieb:Zudem glaube ich dir bzw. der Doku nicht, dass ein Wolf, der von Anfang an nur bei Menschen aufwächst,einen Fingerzeig nichtversteht
Ich erfinde nichts, alles was ich schreibe versuche ich mit meiner begrenzten Zeit bestmöglich zu recherchieren.
Ich glaube das Thema hat so wenig Verschwörungspotential, daß man diese Doku schon als seriös ansehen kann :D

Da noch andere Quellen:
http://science.orf.at/science/news/95838
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/628569
yoyo schrieb:Es wird ja auch schwer sein, solche Versuche überhaupt durchzuführen, denn Wöfe stehen unter Schutz und werden nicht einfach der Forschung geopfert (immerhin kann man den vermenschlichten Wolf nie wieder in die Natur zurückgeben).
2. Quelle lesen. Es wurde gemacht. Das ist nun mal ne Tatsache. Kann auch noch mehr Quellen liefern.
yoyo schrieb:Das tut auch jedes andere halbwegs intelligente Tier, ob Waschbär, Hyäne,Gorilla, Wal, Elefant oder Wolf.
Naja, ein Wolf z.B. kann das ja offensichtlich NICHT. Jedenfalls nicht in dieser Situation.Was wiederum meine These untermauert, daß jedes Tier so intelligent ist, wie es seine Umwelt erfordert und man Intelligenzunterschiede nicht explizit messen kann - es also keine dummen und klugen Tiere gibt.
yoyo schrieb:Wieso sollte das weniger mit Intelligenz zu tun haben als dein Fingerzeigversuch?
Weil das verfolgen eines Blickes eine hohe Aufmerksamkeitsspanne vorraussetzt - was sich die meisten Tiere in der Natur überhaupt nicht leisten können.
yoyo schrieb:Das ist nicht richtig, viele Tiere haben die Vorsicht vor Menschen oder anderen gefährlichen Tieren regelrecht von Geburt an ins Gehirn eingebrannt.
Es gibt keine genetisch verankerte Furcht vor dem Menschen bei Tieren.
Du kannst mich mit Quellen vom Gegenteil überzeugen, ich bezweifle aber stark, daß es da etwas gibt.

So, die Antwort ist nun etwas länger geworden :)


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02.09.2007 um 22:32
Ich glaube auch nicht, dass Tiere eine Disposition diesbezüglich aufweisen.
Dann wohl eher gegen alles, was sie nicht bezwingen können!


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03.09.2007 um 21:41
"Beschränken wir uns doch auf höherentwickelte Lebewesen. Korinthenkackerei ist schlecht zum Argumentieren. Man könnte in unserer Diskussion immer mit nem Einzeller kommen und hätte das perfekte Totschlagargument..."

Na ja, hättest ja nur nicht mit der Pauschaliererei anzufangen brauchen ;) Natürlich kannst du nachträglich plötzlich nur mehr von höher entwickelten Lebewesen sprechen ...

Hab deine beiden Quellen gelesen. Auch wenn mir Zahlenangaben und generell Konkretes fehlen und ich nicht restlos überzeugt bin, so sind Hunde dennoch zumindest vorübergehend ein wenig in meinem Ansehen gestiegen. Andererseits finde ich es bedenklich, wie abhängig sie vom Menschen gemacht wurden, was auch in deinen Quellen betont wird. Wären dann ja schon eher verkappte Menschen im Hundefell. Sie haben sozusagen die Seiten gewechselt und ich habe schon in mehreren Quellen gelesen, dass sie dafür andererseits nicht mehr die Intelligenz besitzen, um mit einem komplexen Wolfsrudelzurechtzukommen. Sie verstehen zwar menschliches Verhalten, aber dafür das ihrer eigenen Verwandten nicht mehr.

Einge gute Freundin hatte bis vor 3 Wochen auch einen Hund. Er ging auch immer zum Kühlschrank und fuchtelte mit der Pfote an der Tür rum, wenn er Hunger hatte, was lustig ist, denn er bekam nie etwas aus dem Kühlschrank zu essen. Scheinbar hat er das menschliche Verhalten kopiert, da der Mensch oft zum Kühlschrank geht, wenn er Hunger hat :)
Umso schlimmer, wenn die Menschen dann ihre Hunde aussetzen, da muss so ein Hund ja die Welt nicht mehr verstehen, wenn ihre Bezugsperson sich plötzlich von ihm abwendet :(

Von Ratten und Mäusen hab ich auch mal gelesen, dass sie den Menschen seit Jahrtausenden beobachten, auch wenn sie natürlich nicht domestiziert sind. Sie können aber auch wie Hunde die Mimik und Gestik des Menschen interpretieren.


"Es gibt keine genetisch verankerte Furcht vor dem Menschen bei Tieren."
Ich denke, dass jedeArt eine Liste von anderen Arten im Gehirn hat (ob angeboren oder seit der Geburt von den Erwachsenen eingebrannt). Auch Menschen haben eine intuitive Angst vor Spinnen und Schlangen, selbst hier in Europa, wo es eigentlich gar keine Schlangen gibt. Ich vermute, das kommt noch aus einer Zeit, als unsere Vorfahren barfuß durch den Busch liefen. Klar können wir intelligenten und geistig flexiblen Menschen diese Angst in Maßen rational eindämmen. Aber die "Werkseinstellung" ist Angst vor Spinnen und Schlangen, habe ich den Eindruck.

Neulich kam ein Film über rote Feuerameisen, die in Texas zu einem Riesenproblem werden. Die Forscher haben entdeckt, dass diese furchtlosen Ameisen einen natürlichen Feind haben, eine besondere Fliegenart, die sie sich bei der Bekämpfung zu Nutze machen wollen. Die Ameisen brechen sofort in Panik aus, wenn sich diese Fliegenart nähert (bei anderen Fliegen passiert gar nichts), ihre ganze Struktur und Ordnung bricht zusammen, sie laufen wildumher und vernachlässigen ihre Nachkommen und Königin. Scheinbar wissen sie instinktiv genau, warum nur bei dieser Fliegenart Panik angesagt ist, denn diese Fliege ist auf sie spezialisiert. Sie sticht die Ameisen im Sturzflug und legt dabei in jeder Ameise ein Ei ab, das sich dann in der lebenden Ameise zu einer Made entwickelt.


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kiko-j
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04.09.2007 um 00:09
fing er an sein Gehirn zu entwickeln" ne ein Lebewesen beschließt nicht einfach mal sich zu entwickeln, du kannst gerne dein lebenlang ins wasser gehen bekommst aber keine schwimmheute.
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Mach das mal tausende Generation, dann schon!


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04.09.2007 um 03:06
Hab deine beiden Quellen gelesen. Auch wenn mir Zahlenangaben und generell Konkretes fehlen und ich nicht restlos überzeugt bin [..]
yoyo, du bist aber hartnäckig...
Mehr machen als Quellen liefern kann ich nicht. Wenn du die ignorierst oder permanent als unaussagekräftig abstempelst, kann ich auch nix machen. Obwohl, ich könnte ja mal das Gehirn von sonem Hund sezieren und gucken, was ich so finde.

Im Übrigen bringst du überhaupt keine Quellen :D
yoyo schrieb:Auch Menschen haben eine intuitive Angst vor Spinnen und Schlangen, selbst hier in Europa, wo es eigentlich gar keine Schlangen gibt.
Das ist eigentlich auch nicht richtig. Die Angst vor Spinnen und Schlangen ist rein kulturell bedingt. Das kann man schön daran sehen, daß diverse Urvölker überhaupt keine Angst davor zeigen.
yoyo schrieb:Neulich kam ein Film über rote Feuerameisen, die in Texas zu einem Riesenproblem werden.
Wenn möglich hätte ich dazugerne Quellen. Alles was ich auf die Schnelle recherchieren konnte sagt etwas über die Fliegen aber nichts über einen Fluchtreflex der Ameisen.

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/155917.html

Witziges Zitat aus der Quelle :D
Die Larve frisst sich ins Gehirn der Ameise und entwickelt sich dort zur Fliege. Schließlich fällt der Kopf der Ameise ab und die Fliege fliegt davon.
kiko-j schrieb:Mach das mal tausende Generation, dann schon!
Falsch, du hast die Evolutions-Theorie nicht verstanden. Solange kein Selektionsdruck herrscht ändert sich garnix.

Evolution entsteht hauptsächlich durch Mutation und erworbene Fähigkeiten werden nicht weitervererbt (Ich weiß, gibt es gegenläufige Meinungen aber keine größere Studie konnte das nachweisen...).

Bedeutet: Durch das im Wasser stehen ändert sich die genetische Struktur nicht. Dazu müßte jemand geboren werden, der genetisch besonders gut im Wasser stehen kann ( hehe:D ). Jemand der sich antrainiert, besonders gut im Wasser stehen zu können vererbt dies nicht weiter.

Und dann müßte diese Eigenschaft auch noch einen Vorteil bringen, so daß sich so ein Mensch entweder besser vermehrt oder besser überlebt.


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04.09.2007 um 12:10
@Quimbo

Was heißt hartnäckig? :) Du kopierst und kommentierst nur meine Aussagen, die nicht deiner Meinung entsprechen und ignorierst den Rest. Nimm das halbvolle Glas, statt dich über das halbleere zu beklagen. Ich habe ja geschrieben, dass Hunde aufgrund der Quellen, die du angegeben hattest, bei mir etwas im Kurs gestiegen sind. Also, was willst du mehr? Weiter als dass Hunde nicht dümmer als Wölfe sind oder zumindest in einem anderen Bereich erstaunliche Fähigkeiten besitzen, kann ich dir nicht entgegenkommen.
Dass Wildtiere zumeist intelligenter sind als ihre domestizierten Pendants ist übrigens die standardmäßige Lehrmeinung seit Jahrzehnten, ich brauche dafür keine Quellen anzugeben. Wer die Lehrmeinung ändern will, ist derjenige, der dies begründen muss.

Zudem war ja auch nicht nur von Wölfen/Hunden die Rede, sondern generell von domestizierten Tieren. Was ist z. B. mit Kühen, Schafen, Schweinen oder Ziervögeln?

Nö, ich denke, die Angst vorSpinnen und Schlangen ist überall auf der Welt die "Werkseinstellung" beim Menschen, aber in der Tat spielt die Kultur insofern eine Rolle, als sie es uns ermöglicht, diese Angst rational zu eliminieren. Das geschieht meiner Ansicht nach im Dschungel, wo Indios ihren Kindern schon von Kindesbeinen an erklären, wie sie sich gegenüber solchen Viehern zu verhalten haben. Es wäre ja auch töricht, sich vor solchen Tieren nicht vorzusehen, denn ein Fehler kann tödlich sein, was sich viele Naturvölker gar nicht leisten können. Mir hingegen hat als Kind niemand gesagt, ich solle mich vor Schlangen oder Spinnen fürchten, habe auch nichts in dieser Richtung in Schulbüchern oder wo auch immer gelesen. Meine Furcht vor Schlangen ist also nicht kulturell bedingt.


Zu den Ameisen, ich habe den Artikel zur Doku gefunden, dort heißt es:

"When the ants see the adult flies, they run and hide, freeze, or twist upside down to avoid getting stung, says Sanford Porter, anentomologist at the USDA's research unit in Gainesville."

Die Doku dauerte eine 30 Minuten oder länger, obige Beschreibung ist wirklich noch zurückhaltend, sie sind wirklich in Panik ausgebrochen, als sie die Fliegen gesehen haben. Und nur bei diesen "phorid flies", wie auch immer die auf Deutsch heißen mögen, hier kommt leider alles von National Geographic auf Englisch.

http://news.nationalgeographic.com/news/2005/12/1221_051221_fire_ants_2.html


Noch eine andere Überlegung: Wieso sollte es bei Wölfen, die ja auch seit vielen Jahrtausenden dieselben Gegenden wie der Mensch bewohnen, nicht zu einer indirekten Züchtung gekommen sein, mit entgegen gesetztem Ergebnis zu Hunden? Immerhin hat der Mensch den Wolf gejagt und fast ausgerottet. Es haben also die Wölfe überlebt, die schlau genug waren, sich vom Menschen fern zu halten, was sich, wie das entgegengesetzte Verhalten bei Hunden, sehr wohl in den Genen verankert haben kann.


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04.09.2007 um 13:32
yoyo schrieb:Was heißt hartnäckig? Du kopierst und kommentierst nur meine Aussagen, die nicht deiner Meinung entsprechen und ignorierst den Rest. Nimm das halbvolle Glas, statt dich über das halbleere zu beklagen.
Sorry, wenn ich deine Aussagen stichhaltig widerlege und dafür Quellen angeben kann und du das als "kopieren und kommentieren" siehst (im Übrigen ist das nicht kopieren sondern zitieren), dann kann ich auch net helfen.
yoyo schrieb:Dass Wildtiere zumeist intelligenter sind als ihre domestizierten Pendants ist übrigens die standardmäßige Lehrmeinung seit Jahrzehnten
Ganz genau das habe ich seit etlichen Seiten widerlegt, ich glaub es ist aussichtslos mit dir :(
yoyo schrieb:Zudem war ja auch nicht nur von Wölfen/Hunden die Rede, sondern generell von domestizierten Tieren. Was ist z. B. mit Kühen, Schafen, Schweinen oder Ziervögeln?
Lies mal, was ich zur Messung von Intelligenz gesagt hab.
yoyo schrieb:Das geschieht meinerAnsicht nach im Dschungel, wo Indios ihren Kindern schon von Kindesbeinen an erklären, wie sie sich gegenüber solchen Viehern zu verhalten haben.
Abgesehen davon, daß viele Naturvölker im Regenwald die Spinnen mit der Hand fangen, lebend in Blätter einwickeln, am Körper nach Hause tragen, dann braten und essen - ja, sie haben Angst vor Spinnen... Ächz

http://www.dradio.de/dlr/sendungen/mahlzeit/153016/

Ich hab jetzt keine Lust mehr, du bist ignorant. Alles was ich dir sage und belege wird dann an anderer Stelle wieder als Tatsache hingestellt und ich muß es erneut sagen. Ist aber leider so üblich hier im Forum.


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04.09.2007 um 13:41
yoyo schrieb:Wieso sollte es bei Wölfen, die ja auch seit vielen Jahrtausenden dieselben Gegenden wie der Mensch bewohnen, nicht zu einer indirekten Züchtung gekommen sein, mit entgegen gesetztem Ergebnis zu Hunden? Immerhin hat der Mensch den Wolf gejagt und fast ausgerottet. Es haben also die Wölfe überlebt, die schlau genug waren, sich vom Menschen fern zu halten, was sich, wie das entgegengesetzte Verhalten bei Hunden, sehr wohl in den Genen verankert haben kann.
Ein Wolf wird nicht mit Angst vorm Menschen geboren. Wenn er geboren wird, kennt er keinen Menschen. D.h. die "Fähigkeit" der Angst vorm Menschen erwirbt er sich irgendwann.

Bloß werden erworbene Fähigkeiten leider nicht weitervererbt. Schade.

Wenn ein Wolf von Geburt an Angst vorm Menschen hat, dann liegt daß nicht daran, daß er explizit eine "Liste" von Freßfeinden in dene Genen verankert hat, sondern dann muß er generell von ängstlicher Natur sein, nicht nur gegen denMenschen.

So das wars von mir.


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04.09.2007 um 14:28
Wie du willst ...


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03.12.2007 um 16:28
Mastermind, dazu solltest du "Denken" erst mal eindeutig definieren, damit nicht über auch nur leicht verschiedene Denkbegriffe diskutiert wird, das führt oft zu Missverständnissen.


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03.12.2007 um 16:49
@mastermind:

hätte da spontan einen Buchtipp: "Halbzeit der Evolution" von Ken Wilber.
Da geht es um die Evolution des menschlichen Bewußtseins; den "Verlust des Paradieses" aus der Sicht der Bewußtseinsforschung. Weiß aber nicht, wie aktuell die letzte Auflage ist.
Vielleicht beantwortet es dir ja trotzdem einige Fragen. Ich fand`s ganz schlüssig.
Beste Grüße


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03.12.2007 um 16:58
@mastermind

<<Dann muss irgendetwas passiert sein, und dann haben Menschen plötzlich Menschen geopfert für Gottheiten, und Religionen, gar der Glaube ist entstanden.<<

was meinst du mit "plötzlich"?

Das ging nicht von heute auf morgen sondern war ein Jahrtausende umfassender, sich selbst verstärkender Prozeß. Wie ich auch schoin mal schrieb waren Proiester die ersten "Spezialisten" die damals auch noch Ärzte, ;Märchenonkel, Unterhalter usw. waren.

Wo das anfing ist nicht klar. Es ist ja nicht mal klar ob Tiere nicht auch etwas "religiöses" an sich haben.

Grundsätzlich muss es aber,m wie du auch geschribenen hast, mit dem Fragen anfangen. Und dazu benötigt es einen Verstand der weiter als denkt als über eine allumdfassende Akzeptanz hinaus. Ein animalistischer Gott aber ist die logische Antwort auf unbeantwortete Fragen, da er der gleichen Logik folgt die man in der Natur antreffen kann, nämlich das irgendetwas direkt etwas anderes bewirkt. Und wenn man die Ursache für das Bewirken nicht kennt, dann ordnet man es einem Fragezeichen zu und nennt das Fragezeichen Gott.

Dazu noch Politik, Vetternwirtschaft, Egoismus und schon hat man eine Religion und ihre Priester.


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03.12.2007 um 17:04
<<Zudem glaube ich dir bzw. der Doku nicht, dass ein Wolf, der von Anfang an nur bei Menschen aufwächst, einen Fingerzeig nichtversteht.<<

Hunde verstehen auch nicht was ein ausgestreckter Zeigefiunger bedeutet. Das lernen Sie erst nach und nach.

Wenn man einem Welpen etwas zeigen möchte und mit dem Finger darauf deutet, dann kommt er sehr interesiert herangedackelt, schnüffelt und schleckt den Finger ab und schaut einem fragend an was den nun mit diesem Finger ist.

Bis der kapiert das er an der Stelle nachschauen soll auf die man zeigt, dauert es lkange. Und meist schaut er dann acuh nicht da nach, wo man hinzeiht, sondern da, wo man hinschaut. Das ist nämlich genetisch einprogrammiert., So zeigen Hunde auch das Objekt ihres Interesses indem sie mit gespannter Körperhaltung darauf starren.


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moretti
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03.12.2007 um 17:39
Eines der Schlüsselereignisse der Evolution war der Übergang vom vierfüßigen Gang zum aufrechten Gang der Vorfahren des Menschen. Die Hände waren frei, im Blickfeld der Augen und der Mensch konnte seine Umwelt begreifen.

Dies hat die Entwicklung des Gehirns wesentlich gefördert, wenn nicht sogar erst ermöglicht. Besonders die Hand beansprucht große Areale in der Endhirnrinde für ihre Motorik und Sensorik.


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