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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

330 Beiträge, Schlüsselwörter: Schizophren

Die andere Sichtweise der Schizophrenie

11.12.2010 um 21:47
@Dämonlilith

Dazu habe ich gegoogelt, aber nichts gefunden.

Da stand, dass die Proteinstruktur der betreffenden nachhaltig geändert wird, da stand aber nicht, dass es weitervererbt wird an die Kinder.

Ich mein, ansonsten müsste ja die gesamte Menschheit immer weiter degenerieren.

Wenn jeder seine traumata weitervererbt auf die nächste generation.

Außerdem müsste man z.B. eine erhöhte rate psychischer krankheiten in Deutschland gegenüber z.B. Australien feststellen, wenn man bedenkt, dass im zweiten weltkrieg sehr viele leute traumas durchlitten.

das erschließt sich mir jetzt noch nicht so ganz.


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

11.12.2010 um 21:59
Mach die Augen auf und guck Dir die Menschen an. Die meisten sind depressiv und süchtig. Befriedigen ihren Mangel an Liebe mit Geld, Macht, Drogen, Parties, Sex, Spiel, Fett und Zucker, Arbeit, Anerkennung von Aussen. Da Psyche und Körper Eins sind, reagieren einige auf Traumatisierungen auch somatisch: Krebs, MAgenleiden, Herzerkrankungen, Gicht, Rheuma, die ganzen Autoimmunerkrankungen, Allergien.
Traumatisierungen schwächen das Immunsystem, man wird anfälliger für Erkrankungen.

Mache mal einen Anfang mit zwei links:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-58656897.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,610297,00.html


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 02:48
Erfahrungen fliessen mit Sicherheit in den Genpool ein, anders wären Änderungen oder Anpassungen von Lebewesen ja gar nicht möglich.


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 02:54
Es gab da ein Fischexperiment. es wurde mit Kois durchgeführt, bestimmte Farbschläge wurden bevorzugt behandelt. mehr Futter, grössere Teiche, mehr Pflege etc. Die Kois in dem Feldversuch insgesamt strebten in ihrer Färbung diejenige an, die bevorzugt behandelt wurde. Soviel zum Thema Anpassung. Aber weiss der Teufel wie das vonstatten geht, der Genpool verändert sich jedenfalls.


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 03:05
In Bezug auf Traumata denke ich das es in der Vererbung hauptsächlich darum geht, hilfreiche, positive, bessere Eigenschaften weiter zu vererben. Wäre der ganze traumatische Kram unserer Vorfahren vererbt worden, wären wir doch schon längst erledigt. Die Zeiten früher waren doch noch ein wenig rauhbeiniger, brutaler und unzivilizierter als heute.


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 08:42
@darkExistence

>>Erfahrungen fliessen mit Sicherheit in den Genpool ein, anders wären Änderungen oder Anpassungen von Lebewesen ja gar nicht möglich.
<<

? 0.o
Mutation?
.


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 08:44
@Dämonlilith

Das kommt darauf an, was du als süchtig und depressiv ansiehst.
Außerdem, verallgemeiner mal bitte nicht alle Menschen <:

Das eine schlechte psychische lage auch den Körper beeinträchtigt habe ich nie bezweifelt.
Du stellst es aber gerade als die einzige Ursache dar.
Und das ist so nicht richtig.

Die Links die du hast sind interessant.
Aber trotzdem würde ich darauf noch keine Überbewertung herausziehen.


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 11:05
shionoro schrieb:@darkExistence

>>Erfahrungen fliessen mit Sicherheit in den Genpool ein, anders wären Änderungen oder Anpassungen von Lebewesen ja gar nicht möglich.
<<

? 0.o
Mutation?
.
Was denkst du denn warum Mutationen erfolgen? Mutationen sind Anpassungen von Lebensformen um sich gegenüber der Umwelt besser aufzustellen, warum sollten da psychische Erfahrungen nicht einfliessen..


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 12:21
@darkExistence
Ich würde da nicht von Mutation reden. Die Gene bleiben die selben. Erfahrungen, die man sammelt, sowohl positive, als auch negative, haben dennoch Einfluss auf das Erbmaterial, jedoch in epigenetischer Hinsicht, heisst, bestimmte Gene werden an oder ausgeschaltet.
Und zwar erfolgt das über Methylierung der DNA.
Wikipedia: DNA-Methylierung


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 12:33
@shionoro
Das kommt darauf an, was du als süchtig und depressiv ansiehst.


Gute Frage, was ist Sucht, was ist Depression?
Ich denke, Depression ist ein Symptom einer Sucht. Sucht ist der biochemische Mangel im Gehirn, der ausgeglichen werden will. Heisst also, Sucht ist vor der Droge da. Wenn jemand eine Droge konsumiert, sei es Alkohol, Nikotin, Zucker, Fett, illegale Drogen, Spiel, Essensverweigerung, usw., ist das schon der Versuch, die Sucht, also den Mangel auszugleichen im Gehirn. Der Konsum einer Droge wäre demnach die Gewöhnung, nicht die Sucht.
Depression ist der Mangel an Serotonin und Endorphin. Kommt durch die verkürzten Serotonintransporter, die bewirken, dass sich bei Stress das Gehirn schlechter zurückpendeln lässt Richtung Ruhe, Gelassenheit und Gleichmut.
Deswegen wird der depressive oder süchtige Mensch sich so verhalten, dass sein Gehirn Serotonin und Endorphine ausschüttet, z.B. in dem er sich Schmerzen zufügt, das Essen verweigert, Drogen jeglicher Art konsumiert, egal, ob legal, oder illegal, stofflich, oder nicht-stofflich.
Sucht ist innerer Liebesmangel, Liebesentzug.

Werde noch ein paar links reinsetzen, bin heute aber leider nicht Herrin über meine Zeit, also habt ein wenig Geduld.
Grüsse


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 13:24
@Dämonlilith
Dämonlilith schrieb:Depression ist der Mangel an Serotonin und Endorphin. Kommt durch die verkürzten Serotonintransporter, die bewirken, dass sich bei Stress das Gehirn schlechter zurückpendeln lässt Richtung Ruhe, Gelassenheit und Gleichmut.
wobei sich die frage stellt, ob es sich tatsächlich um ein ursache->wirkung - prinzip handelt,
im sinne von ursache: serotoninmangel - auswirkung: depression
oder um eine gleichzeitigkeit: was in der psyche als depression angezeigt wird - wird im körper als serotoninmangel wahrgenommen?


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 14:33
@Dämonlilith

Du kannst jetzt aber wohl nicht die Zufälligkeit der Mutationen abstreiten.
Sonst wären wohl kaum Mutationen gehäuft dort vorhanden wo z.B. starke radioaktive strahlung präsent ist.

Wen dem so ist, wie du sagst und der Bericht, dass Erlebnisse auch bei der nächsten Generation genetisch drin sein können, bitte.
Neue erkenntnis, wenn die das ausreichend belegen gebe ich gern zu dass ich Unrecht habe.

Aber evolution funktioniert auch komplett ohne.

Schließlich erstreckt sich die evolution auch über viele viele lebewesen die gar keine psyche in dem sinne haben.
Und die Mutieren auch.


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wheelman
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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 19:41
@Dämonlilith
Dämonlilith schrieb:Nehmen wir an, dieser Junge, von dem Du schreibst, hat die genialen Eigenschaften des Vaters geerbt , wie Phantasie, Hang zum Denken, große Willensstärke und Wahrheitsliebe, dann wird er anders sein, als die anderen. Und es wird ihm und den anderen auffallen. In der Schule erlebt das Kind eine Ausgrenzung, im schlimmsten Fall wird er gemobbt, weil er anders ist, als seine Klassenkameraden. Seine Mutter wird ihren Sohn vielleicht mit anderen vergleichen und sich Sorgen machen, warum ihr Sohn ruhiger ist und anders. Um seiner Mutter zu gefallen und dafür zu sorgen, von ihr geliebt zu werden, wird er sich anpassen. Über diese Anpassung an die Masse wird dieser Junge wesentliche Anteile seines Wesens abspalten. Diese Abspaltung beginnt in der frühen Kindheit, wodurch sich der Betroffene immer mehr von seinem Wesenskern entfernt, nur um nicht anzuecken oder aufzufallen. Ausserdem wird er lernen, dass es seiner Mutter gefällt, dass er nicht aneckt und ihn dafür loben und mit Liebe beschenken.
Die Kriegstraumatisierungen seines Vaters wird er über Stress-und Angstgene als Abdrücke auch mitbekommen haben. Über diese legen sich seine eigenen Traumatisierungen, wie den Liebesverlust seines Vaters, den Schmerz durch die Trennung zu seinem Vater, und die nicht bedingungslose Liebe von seiner Mutter, als auch das Gemobbe in der Schule, dass ihn einsam werden lässt.
Nun kommen wir zu Deinem Vulerabilitäts-Stressmodell. Nehmen wir an, zu dem Pubertätsstress kommt noch die persönliche Freiheitsberaubung während der Bundeswehrzeit, in der er sich noch mehr anpassen muß, und das auf militante Art und Weise, wird er sich auf sehr dünnem Eis bewegen. Durch die Abspaltung seines Wesens über Jahre ist sein Ich geschwächt. Gerät dieser junge Mann in Stress welcher Art auch immer, wird es ihn aus den Fugen bringen, da sein Ich so schwach ist, dass er den ganzen Turm aus Traumatisierungen nicht verarbeiten kann und dieser in ihm zusammenfällt. Die Psychose ist angereift über Jahre und ausgebrochen. Er landet in der Psychiatrie, und man sagt ihm, er sei geisteskrank. Dadurch wird ihm sein Selbstbewusstsein, dass wegen der mangelnden Ich-Stärke eh sehr stressanfällig ist, gänzlich weggenommen. Er bekommt Selbstzweifel und weiß nicht mehr, wer er eigentlcih ist. Der Stempel des Pschotikers ist ihm aufgedrückt.
Der Text ist einfach nur genial.....und so nahe an der Realität !


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 19:55
@wheelman

Ernst gemeint oder Ironie? <:


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wheelman
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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 19:57
@shionoro
Ernstgemeint !

Vor solch einem Thema hab ich Respekt ^^


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 20:13
@wheelman

Achso, na dann.
Ich fand's ein stück weit hergeholt, darum die Frage.
Weil ich finde, im allgemeinen werden: 'wie Phantasie, Hang zum Denken, große Willensstärke und Wahrheitsliebe' heutzutage respektiert.


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wheelman
ehemaliges Mitglied

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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 20:19
@shionoro
Ich lese hier nur mit..

Ich äußere mich zu diesem Thema absichtlich nicht weiter, da es sinnlos wäre.
Es kann sich nicht jeder in die Sichtweise des anderen eindenken..
Dazu denken und fühlen/empfinden wir Menschen in zu verschiedenen Mustern/Realitäten/Ebenen.


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 20:39
@wheelman

Find ich nich.
Ich hab auch ne andere Meinung und Sichtweise als Dämonlilith, trotzdem sehe ich ein, dass einiges was sie sagt hand und fuß hat und ändere meine meinung dementsprechend.

Diskussionen sollten nicht durch einstellung abgeblockt werden.


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wheelman
ehemaliges Mitglied

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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 20:42
@shionoro
Was jetzt auch wieder eine Diskussion wert wäre ^^ ;)

Meine "letzten Nerven" werden gehegt und gepflegt. :)


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Die andere Sichtweise der Schizophrenie

12.12.2010 um 21:16
shionoro schrieb:Weil ich finde, im allgemeinen werden: 'wie Phantasie, Hang zum Denken, große Willensstärke und Wahrheitsliebe' heutzutage respektiert.
aber in unserem schulsystem nur bedingt.
zumindest bei uns in österreich.

in der grundschule hatte meine tochter nur probleme weil ihr hang zum denken und ihre eigenständige art dinge zu hinterfragen und laut zu denken nicht gefragt waren.

jetzt im gymnasium ist es besser.
momentan wird ihre intelligenz noch mehr geschätzt,
als ihr drang, unangenehme wahrheiten laut zu hinterfragen, zu problemen mit lehrern führt.
schauen wir mal wie es weitergeht.
mobbing von mitschülerinnen war auch immer wieder ein thema weil sie 'anders' ist und gute noten hat und die meisten jungs sie mögen.

mit zunehmendem selbstbewußtsein ist es ihr aber mehr und mehr egal.


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