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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

486 Beiträge, Schlüsselwörter: Plasmauniversum, Plasma-universum
Heizenberch
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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

22.01.2013 um 20:40
@mojorisin
Danke für deinen Post.


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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

23.01.2013 um 10:41
@Bubba78


@Heizenberch hat geschrieben:
Heizenberch schrieb:Der Link, auf den du dich beziehst ist über Schwarze Löcher. Bei Galaxien ist die Rotverschiebung so gering, dass man sie zwar messen, aber nicht sehen kann. Es bedarf schon einer starken Masse.
Dazu ist mir noch etwas eingefallen. Große gravitative Frequenzverschiebung erhält man wenn man große Raumkrümmungen hat. Große Raumkrümmungen werden durch eine hohe Energie(massen)dichte erreicht, nicht durch hohe Energien(Massen) allein.

Das heißt allein von der Gesamtmasse eines Systems kann man nicht auf die "gravitative" Rotverschiebung schließen, erst wenn man auch die räumlichen Außmaße kennt, weiß man um die Energiedichte.

Beispiel: Stern mit 10-facher Sonnenmasse leuchtet hell und ein externer Beobachter würde eine kleine Rotverschiebung beobachten, Nach Supernova-Explosion kollabiert der Stern zu einem schwarzen Loch und plötzlich ist das Licht ins Unendliche rotverschoben. Was sich geändert hat ist die Massen- bzw. Energiedichte, die den Raum nun stärker krümmt.
Ja...aber gerade mit der Entfernung akkumulieren sich doch die Gravitationsfelder, oder nicht? Einzelnen Sterne können wir ja kaum noch auflösen. Wenn, dass sehen wir Galaxien und picken wir uns eine aus, dann ist diese bereits Bestandteil eines Clusters und bei zunehmender Entfernung Bestandteil eines Superclusters und entfernen wir uns noch weiter, kommen wir schon zu den filligranen Strukturen des Universums...

Diese hier...

Und Gravitationslinsen beweisen, dass diese Galaxien und Cluster schon Gravitativ wirken..

Deswegen sollte man doch eine Rotverschiebung infolge der Gravitationstrichter nicht unter den Tisch kehren.

Ich bin somit nicht überzeugt, dass einzig und alleine eine Expansion die Rotverschiebung verursachen kann und soll.
--> Die Aussage je mehr Masse je mehr Raumkrümmung je mehr Rotverschiebung kann man daher so nicht stehen lassen.

Dazu kommt natürlich immer noch das was bereits @Heizenberch gesagt hat. Licht hat nach dem Vorbeiflug an einem Trichter gleichviel Energie wie vorher. Rot- und Blauverschiebung hebt sich auf.


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Heizenberch
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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

23.01.2013 um 10:54
mojorisin schrieb:Beispiel: Stern mit 10-facher Sonnenmasse leuchtet hell und ein externer Beobachter würde eine kleine Rotverschiebung beobachten, Nach Supernova-Explosion kollabiert der Stern zu einem schwarzen Loch und plötzlich ist das Licht ins Unendliche rotverschoben. Was sich geändert hat ist die Massen- bzw. Energiedichte, die den Raum nun stärker krümmt.
Genau. Es kommt eben auf das Gravitationspotential an. Das ist in der Nähe einer kompakten, schweren Masse größer, als am Rand einer weit verteilten Masse. Deswegen bildet ein Galaxiencluster auch keinen großen "Trichter" aus.


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Bubba78
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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

28.01.2013 um 11:23
@Heizenberch
@mojorisin

Danke für die Details, meine Zweifel sind soweit beseitigt.


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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

09.02.2013 um 15:16
Mir bietet die Idee des Plasmauniversums zumindest mehr plausible Erklärungen, als Ideen wie 'dunkle Materie' u.ä. an den Haaren Herbeigezogenes.
Zudem ist die komplette Verneinung bestimmter Forschungen auf dem Gebiet der Plasmaphysik eher verdächtig; ebenso wie die einer mittelalterlichen Hexenjagd gleichenden Tiraden einiger Jünger der schwarzen Löscher hier in diesem Forum.
Ich vermute, den etablierten Forschenden geht es mehr um Sicherung ihrer Pfründe und Forschungsgelder bis zur Rente, denn es bestünde ja sonst die Gefahr, daß sich alles (?) erklären liesse und wohlmöglich keine Fragen mehr offen blieben. Oder es ist nur ein erweiterter Selbstbetrug, weil man die Wahrheit nicht sehen will.


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Heizenberch
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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

09.02.2013 um 16:15
ngc0815 schrieb:Mir bietet die Idee des Plasmauniversums zumindest mehr plausible Erklärungen, als Ideen wie 'dunkle Materie' u.ä. an den Haaren Herbeigezogenes.
Das Problem ist, dass die Theorie des Plasmaversums unbegründet ist. Desweiteren beruht die Hypothese, dass es etwas, wie Dunkle Materie (was nur ein platzhalter für etwas unbekanntes ist) geben soll, auf Beobachtungen, wärend die Plasmaversumstheorie noch nichteinmal eine Theorie ist, welche auf Beobachtungen fundiert ist. Die Plasmaversumstheorie ist keine wissenschaftliche. Ich habe bisher noch keine einzige Mathematische Beschreibung der Theorie gesehen. Daher lässt sie sich auch nicht überprüfen, weshalb sie auf der Ebene der Wissenschaftlichkeit vollkommen versagt.
ngc0815 schrieb:Zudem ist die komplette Verneinung bestimmter Forschungen auf dem Gebiet der Plasmaphysik eher verdächtig
Quelle? Wo wird etwas verneint? Die Plasmaphysik ist ein etabliertes Forschungsgebiet. Das einzige, was ViaVeto nicht versteht ist, dass diese das Universum nicht allein erklären kann. Das ist so, als würde man versuchen die komplette Chemie mit der organischen Chemie zu erklären.
ngc0815 schrieb:ebenso wie die einer mittelalterlichen Hexenjagd gleichenden Tiraden einiger Jünger der schwarzen Löscher hier in diesem Forum.
Beispiel? Einfach unbegründete Behauptungen aufstellen bringt hier garnichts.
ngc0815 schrieb:Ich vermute, den etablierten Forschenden geht es mehr um Sicherung ihrer Pfründe und Forschungsgelder bis zur Rente, denn es bestünde ja sonst die Gefahr, daß sich alles (?) erklären liesse und wohlmöglich keine Fragen mehr offen blieben.
Davon, dass uns die Forschungsgebiete ausgehen sind wir noch Jahrhunderte entfernt. Allein schon simple Fragen, wie die, warum warmes Wasser schneller gefriert als kaltes Wasser bereiten uns Probleme.
ngc0815 schrieb:Oder es ist nur ein erweiterter Selbstbetrug, weil man die Wahrheit nicht sehen will.
Und du meinst, dass ALLE Wissenschaftler auf dem Planeten unter einer Decke stecken und sich absprechen? Gäbe es einen klaren Hinweis, dass eine neue Theorie stimmt, dann werden viele hellhörig. Warum sollten alle Forscher diese Hinweise missachten? Und warum wirst du nicht Physiker und ergründest es selbst? Natürlich muss man dazu studieren, aber dort lernt man nicht, alles so hinzunehmen, wie andere es sagen - ganz im Gegenteil.


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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

09.02.2013 um 17:25
O.k. - Ich habe etwas überzogen. Zum Einen, um auf Diskrepanzen hinzuweisen, die aus meiner Sicht offensichtlich sind, zu Anderen, um vielleicht auch gerade Dich aus der selbstherrlichen Pseudo-Sicherheit des etablierten Weltbildes herauszureißen.
Mir geht es nicht darum, die diversen Theorien gegeneinander abzuwägen oder gar auszuspielen, sondern vielmehr die Denkmöglichkeiten zu erweitern.
Nachdem ich mich nun auch schon viele Jahre sehr umfassend mit sehr vielen physikalischen und kosmologischen Überlegungen befasst habe, wage ich es, auch ohne entsprechend abgeschlossenes Studium, eine Meinung zu haben.

Ich glaube nicht, daß alle etablierten Wissenschaftler unter einer Decke stecken, sondern daß viele innerhalb eines System arbeiten, das korrumpiert bzw. 'unbequeme' Meinungen nicht zulässt.
Zumal Menschen, wenn es um Geld oder Karriere geht, gerne auch mal Prinzipien fallen lassen.
Das gilt leider wohl in allen Bereichen, auch, wenn ich selbst gerne an den idealen Wissenschaftler glauben würde, der sich nur der Wahrheit verpflichtet fühlt.
Nebenbei bemerkt halte ich die Thematik der Struktur der sozialen Systeme, in denen wir leben, für zu komplex, um das mal eben hier am Rande abzuarbeiten.

Zu der Verneinung: Für bestimmte kosmologische Phänomene bieten sich plasmaphysikalische Erklärungen tatsächlich eher an, als z.B. 'herkömmliche' Einschlagstheorien. Da tatsächlich aber derartige Überlegungen nirgendwo in Publikationen anerkannter Einrichtungen (NASA, Max Planck Gesellschaft, ...) auch nur Erwähnung finden, kann man hier aus meiner Sicht durchaus von Ignoranz oder Verneinug sprechen. Allerdings ist es mir nicht möglich, für die Negation eine Quelle zu nennen ... .
Heizenberch schrieb:... dass die Theorie des Plasmaversums unbegründet ist. Desweiteren beruht die Hypothese, dass es etwas, wie Dunkle Materie (was nur ein platzhalter für etwas unbekanntes ist) geben soll, auf Beobachtungen, wärend die Plasmaversumstheorie noch nichteinmal eine Theorie ist, welche auf Beobachtungen fundiert ist. ...
Es ist durchaus nicht unbegründet, nach Theorien zur Erklärung bisher ungelöster Phänomene und Beobachtungen zu suchen. Dazu möchte ich z.B. auf den achten Teil (Marsoberfläche) der Dokumentation des von Dir so verschmähten Raphael Haumann hinweisen, in dem mir durchaus plausibel und erkennbar Parallelen zwischen bekannten Elektrizitätswirkungen und Oberflächenveränderungen diverser Körper erkennbar wurden.
Übrigens gibt es tatsächlich eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Plasma.

Die Tatsache, daß es möglicherweise keine Dir adäquat ausreichende mathematische Beschreibung der plasmaphysikalischen Möglichkeiten gibt, schließt aus meiner Sicht nicht aus, gesunden Menschenverstand walten zu lassen und unbefangen Vergleiche anzustellen oder zu versuchen, sich durch andere Meinungen überzeugen zu lassen. Wissenschaftlich, oder nicht ... -

Gruß


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Heizenberch
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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

09.02.2013 um 18:04
ngc0815 schrieb:zu Anderen, um vielleicht auch gerade Dich aus der selbstherrlichen Pseudo-Sicherheit des etablierten Weltbildes herauszureißen.
Wo schreibe ich, dass die moderne Wissenschaft unanfechtbar ist? Nirgens. Ich sage nur, dass die Plasmaversumstheorie im gegensatz zur modernen Wissenschaft nicht überprüfbar ist. Sie macht weder Voraussagen, noch ist sie in irgendeiner Weise eindeutig formuliert, was auch daran liegt, dass der Herr Haumann die Mathematik verteufelt.
ngc0815 schrieb:Mir geht es nicht darum, die diversen Theorien gegeneinander abzuwägen oder gar auszuspielen, sondern vielmehr die Denkmöglichkeiten zu erweitern.
Die Gedanken, die Raphael da hat, mögen ganz toll sein, aber gerade da macht es Sinn, wenn er diese ausformuliert und überlegt, wie man diese Überprüfen kann. Ihm fehlt ein Wichtiger Schritt in seinen Gedankengängen.

Er sieht ein Phänomen, also denkt er sich eine Erklärung dafür.
Da hört er auf. Er überlegt nicht, was diese Theorie, die er aufstellt für andere Folgen hätte. Was hätte es zum Beispiel für Folgen, wenn nicht die Gravitation die Planeten auf ihren Bahnen hält, sondern die EM-Kraft? Dann müsste man einen Ladungsunterschied messen können. Kann man aber nicht, also gibt es Probleme mit seiner Theorie. Genau so ist es mit all seinen Formulierungen der Theorie. Er denkt nur so weit, dass er gerade alles erklären kann, aber die anderen logischen Folgerungen lässt er außer acht.
ngc0815 schrieb:Nachdem ich mich nun auch schon viele Jahre sehr umfassend mit sehr vielen physikalischen und kosmologischen Überlegungen befasst habe, wage ich es, auch ohne entsprechend abgeschlossenes Studium, eine Meinung zu haben.
Darfst du gerne, sollst du auch. Das ist auch gut so. Besser, alswenn man alles nachlabert. Aber du solltest wenigstens das tun, was Raphael nicht tut. Weiterdenken. Die Physik ist komplett überprüfbar. Wenn du also etwas über Elektrodynamik lernst, dann kannst du es theoretisch selbst überprüfen. Und dann auch anwenden. Das macht Raphael nicht. Er wendet keine überprüfte Erkennis an. Er philosophiert. Mehr nicht. Mathematik ist Logik. Ich sehe bei ihm keine Mathematik - nur seine eigene Logik (zB die Physik über seine abgeänderten Definitionen widerlegen zu wollen).
ngc0815 schrieb:Ich glaube nicht, daß alle etablierten Wissenschaftler unter einer Decke stecken, sondern daß viele innerhalb eines System arbeiten, das korrumpiert bzw. 'unbequeme' Meinungen nicht zulässt.
Setz dich mal mit der Geschichte auseinander. QM und RT waren sehr unbequem für die Physik. Sie wurden erst nach Jahrzehnten einigermaßen akzeptiert. Sie mussten sich durchsetzen. Diejenigen, die sie komplett ablehnen sind nicht die, die fortschrittlich denken, sondern die, die vor 113 Jahren stehen geblieben sind. Das Plasmaversum hat heute die gleiche Position, wie QM vor 100 Jahren. Nur, dass Raphael, anstatt seine Theorie durch Logik, Funktionalität und eine starke Fähigkeit die Natur zu beschreiben, durchzusetzen, prangert er die moderne Physik an, dogmatisch zu sein. Würde seine Theorie überprüfbar und gut formuliert sein, dann würden viele Leute diese überprüfen und weiterentwickeln. Nur ist sie überhaupt nicht wissenschaftlich. Vielleicht macht er sie aus diesem Grund nicht überprüfbar - damit er nicht damit auf die Nase fällt.
ngc0815 schrieb:Für bestimmte kosmologische Phänomene bieten sich plasmaphysikalische Erklärungen tatsächlich eher an, als z.B. 'herkömmliche' Einschlagstheorien.
Du musst davon Abstand gewinnen, dass es eine Unterscheidung zwischen "Plasmaphysik" und "nomaler Physik" gibt. Die Plasmaphysik ist ein Teilgebiet der Physik. Nur das, was Raphael da macht hat nichts mit Plasmaphysik zu tun. Er versucht, wie bereits geschrieben, ALLES mit Plasmaphysik zu erklären. Das ist so, als würde man die komplette Biologie mit der Antropologie erklären wollen.
ngc0815 schrieb:Da tatsächlich aber derartige Überlegungen nirgendwo in Publikationen anerkannter Einrichtungen (NASA, Max Planck Gesellschaft, ...) auch nur Erwähnung finden, kann man hier aus meiner Sicht durchaus von Ignoranz oder Verneinug sprechen.
Nur weil irgendjemand eine These aufstellt, dass alles durch EM erklärbar ist? Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder einfach so Theorien aufstellen könnte und die Forschungseinrichtungen alles sofort überprüfen? Warum formuliert der Herr Haumann nicht einfach alles gut aus? Warum überprüft er seine Theorien nicht erst einmal selbst und veröffentlicht seine Experimente mit Ergebnissen? DANN kann man weitermachen. Aber nur weil ich behaupte, dass Glühlampen nur deshalb leuchten, weil Gravitationsenergie in Licht umgewandelt wird, heißt das noch lange nicht, dass diese "Überlegungen" irgendwo behandelt werden müssen. Oder? Wenn ich das noch begründen würde, dann würde man drauf schauen, aber wo kämen wir hin, wenn jeder behaupten kann, was er will und dann die Wissenschaft das überprüfen müsste.
ngc0815 schrieb:Es ist durchaus nicht unbegründet, nach Theorien zur Erklärung bisher ungelöster Phänomene und Beobachtungen zu suchen.
Das meinte ich auch nicht. Es ist umbegründet in dem Sinne, dass es in keinem Logischen Zusammenhang zu den Beobachtungen und Messungen steht. Es gibt keine mathematische Beschreibung und auch keine logische Herleitung.
ngc0815 schrieb:Dazu möchte ich z.B. auf den achten Teil (Marsoberfläche) der Dokumentation des von Dir so verschmähten Raphael Haumann hinweisen, in dem mir durchaus plausibel und erkennbar Parallelen zwischen bekannten Elektrizitätswirkungen und Oberflächenveränderungen diverser Körper erkennbar wurden.
Ich habe mir alle seine Videos angesehen und viel über seine Theorien nachgedacht. Ich habe zig Probleme seiner Theorien gefunden.
Nur, weil etwas plausibel erscheint, muss es noch lange nicht richtig sein. Früher dachte man auch, dass Steine am Boden liegen, weil das ihr natürlicher von der Natur gegebene Ort sein sollte und Vögel fliegen, weil dies ihr natürlicher Ort sei (so lange sie leben - danach seien sie Schlamm). Klang damals plausibel, weil man es nicht besser wusste. Heute kann man das alles überprüfen.
ngc0815 schrieb:Übrigens gibt es tatsächlich eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Plasma.
Nochmal: "Der Weg des Einspruchs" (ViaVeto) hat das Plasma nicht erfunden. :D
ngc0815 schrieb:Die Tatsache, daß es möglicherweise keine Dir adäquat ausreichende mathematische Beschreibung der plasmaphysikalischen Möglichkeiten gibt, schließt aus meiner Sicht nicht aus, gesunden Menschenverstand walten zu lassen und unbefangen Vergleiche anzustellen oder zu versuchen, sich durch andere Meinungen überzeugen zu lassen.
Weißt du, was Mathematik ist? Logik. Man fasst beoachtetes in Formeln, um Voraussagen treffen zu können. Wenn du einen Ball fallen lässt, dann fällt er in der Zeit t eine Strecke von s = 1/2 g * t². Jeder weiß, was gemeint ist.

Raphael benutzt zB den Pinch-Effekt. Man kann seine Auswirkungen genau voraussagen, da es Formeln gibt. Diese hat er aber nie angerührt. Man kann also ganz gut überprüfen, ob der Pinch-Effekt bei der Sternentstehung eine Rolle spielen kann. Warum macht er das nicht?

Dann sagt er, dass die Rotverschiebung durch den Compton-Effekt ausgelöst wird und nicht durch die Dopplerverschiebung. Was aber das Problem ist, ist, dass der Compton-Effekt eine so gleichmäßige Verschiebung eben NICHT erklären kann. Das alles überprüft er aber nicht. Er schmeißt viele Begriffe ein, ohne überhaupt irgendetwas zu überprüfen. Und da sagst du mir, dass ich meinen gesunden Menschenverstand benutzen solle. Ich habe mich hingesetzt und man genau hingeschaut, bei dem, was er behauptet. Vielleicht solltest du das auch einmal tun, anstatt ihm blind nachzusprechen. Komisch, dass du anderen vorwirfst, der Wissenschaft nachzulaufen und selbst Raphael folgst, ohne drüber nachzudenken.


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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

09.02.2013 um 21:43
@Heizenberch
Also erstmal: Ich wollte Dich keinsfalls persönlich angreifen. Vielmehr habe ich mich auf den ersten Seiten dieses Threads darüber geärgert, das behauptet wurde, jene Plasmaversum-Theorie würde Relativitätstheorie und Quantenphysik leugnen, was so pauschal einfach nicht stimmt.
Zudem finde ich es sehr schade, daß dem armen Herrn Haumann von irgendjemandem das 'goldene Brett vor dem Kopf' verliehen wurde, wo doch eigentlich eher gerade die, die es ihm verliehen haben, es vielmehr verdient hätten und er auch ansonsten bei der Internet-Gemeinde eher mit Häme verrissen wird.
Aber das ist wohl auch eines der Grundprobleme unserer Zeit, dass das, was nicht Mainstream ist, eher in Richtung Verschwörungstheorie und Lächerlichkeit gedrängt wird.

Mein Anliegen ist nicht, hier jemanden oder etwas zu verteidigen oder zu überzeugen.
Auch bin ich beileibe nicht der Meinung, daß der liebe Raphael nun die Weisheit mit Löfffeln gefressen und deshalb uneingeschränkt mit allem Recht hat. Aber er scheint mit Einigem sehr nah an der Wahrheit, sagt mein Gefühl. Mehr jedenfalls als 'dunkle Materie' und 'Ereignishorizont'. Auch kann ich natürlich irren und mein Gefühl kann täuschen und aber auch folge ich hier keinesfalls blindlings neuer Ideologie.

Ich verstehe aber auch, daß Dir die mathematisch dargelegte Wahrheit wichtig ist; das wäre Sie mir auch, aber dafür ist noch nicht die Zeit. Wahrscheinlich ist das mit der Mathematik auch nicht direkt des Herrn Haumanns Anliegen oder Aufgabe, sondern er sucht wie ich nur nach Wahrheit und schlüssigen Zusammenhängen. Und er liefert einen Impuls. Warum muß nun jemand, der etwas Neues zu sehen glaubt, wie Du meinst, dies bis ins Letzte zu Ende denken und ausanalysieren. Reicht es nicht manchmal nur, Anstoß zu geben?

Auch unterscheide ich nicht wie Du meinst zwischen verschiedenen Physiken, denn es gibt nur eine. Und eben darum geht es mir auch: Mit Hilfe der einen Physik die Zusammenhänge zu erkennen. Und da fehlte mir immer schon ein Teil. Ich komme aus der Elektrotechnik und habe mich immer schon gewundert, daß elektrische Kräfte außer in ein paar ionisierten Atomen und einzelnen Elektronen angeblich keine Rolle spielen sollten.
Ich wünschte, ich wäre in der Lage, die Theorien rund um Plasma und Universum mathematisch auszuarbeiten. Bin ich aber nicht und es wird wohl auch noch eine Weile dauern, bis das andere schaffen werden.
Man muß ja vielleicht auch die Schwerkraft nicht gleich 'wegwerfen'. Wahrscheinlich ist es dann eh nicht ganz so trivial, daß nur das eine oder das andere des Pudels Kern ist, sondern vielmehr etwas ganz neu zu Erkennendes aus mehreren Komponenten.

Ich bin selbst erst vor kurzer Zeit auf jene andere Sicht der Dinge gestossen und war direkt fasziniert ob der für mich offensichtlichen Klarheit mancher Zusammenhänge. Auch wenn es einem Teil meines Wesens wohl auch erziehungsgemäß widerstrebt, althergebrachtes 'Wissen' teilweise derart bereitwillig über Bord zu werfen. Aber das, was mir da gezeigt wurde, hat für viele für mich bisher ungeklärter Fragen zumindest den Ansatz einer Lösung geboten. Möglicherweise werde ich aber auch manches nie ganz verstehen können, weil der Mensch an sich auch manches zumindest noch nicht verstehen kann und soll.

Was nun die logischen Folgen der neuen Überlegungen betrifft: Wahrscheinlich wird es genau wir mit der RT und QM sein und einige Zeit dauern, bis die 'ernstzunehmende' Wissenschaft überhaupt auch nur dazu bereit sein wird, den neuen Weg wenigstens mal anzusehen und eventuell auch mal da was zu messen versuchen, wo man bisher nichts zu messen zu haben glaubte.

Was den Dogmatismus der etablierten Wissenschaft betrifft, so halte ich das sture Festhalten an Theorien für ebenso falsch, wie das Vergöttern von Neuem.
Aber ich denke auch, dass etwas Philosophie der Physik und Kosmologie nicht schaden kann.
Das ist aus physikalischer Sicht vielleicht unwissenschaftlich, aber ich glaube, dass die Wissenschaft ohne ein paar philosophische Gedanken in der Vergangenheit heute nicht da wäre, wo sie ist. Auch wenn sie da vielleicht auch noch nicht ganz richtig steht.

Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.


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Heizenberch
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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

10.02.2013 um 00:10
ngc0815 schrieb:jene Plasmaversum-Theorie würde Relativitätstheorie und Quantenphysik leugnen, was so pauschal einfach nicht stimmt.
Ich zitiere Raphael hier mal aus seinem Forum:
Wieso habt ihr denn die Relativitätspseudotheorie in Physik? Die gehört doch in den Religionsunterricht.

Seine Notizen stammen aus dem Jahr 1939, und es wirkt, als habe er die schlimme Mode der Einsteinschen Relativität und der Quantenpseudotheorie jener Zeit vollständig und komplett unkritisch mitgemacht.

Das Buch heißt "Die Physik des Nichts - Warum Urknall, Relativität und Quantenmechanik gescheitert sind".

Und Quantenmechanik und Relativitätstheorie mögen dem Namen nach "Mechanik" und "Theorie" sein, aber nicht ihrem Charakter nach. In der Quantenwelt herrschen Spuk und Wirkung ohne Ursache, die RT ist das Unlogischste und geradezu Lächerlichste, was je ins Gewand der Wissenschaftlichkeit gezwängt wurde.

Hätte jemand Einstein 1905 wegen seiner lächerlichen "Definition" von Zeit als das, was die Uhr anzeigt, und darauf folgender Vermengung der vier Bedeutungen von "Zeit" auf die Finger gehauen, wäre es nie zur Relativitätstheorie gekommen.

Naja, erst einmal muß eine Theorie die "Logikhürde" nehmen, d. h. sie muß in sich widerspruchsfrei sein. Schon daran scheitern viele Theorien der modernen Physik, vom Urknall, über Schwarze Löcher, Relativität bis hin zur Quantentheorie.

Die Quantenmechanik hingegen ist ein Witz ohne Pointe, bei der u. a. das dynamische Konzept des Lichts in Form von sog. "Quanten" verdinglicht wurde.

Es ist eine Pseudotheorie, die Quantenpseudotheorie.

Ich denke mal das reicht.
ngc0815 schrieb:Aber er scheint mit Einigem sehr nah an der Wahrheit, sagt mein Gefühl. Mehr jedenfalls als 'dunkle Materie' und 'Ereignishorizont'.
Ohne dir nahetreten zu wollen, aber das liegt hauptsächlich daran, dass du nicht in der Materie steckst. Raphael kann reden und alles klar und deutlich darstellen. In der richtigen Physik klappt das nicht immer. Würde ich nicht tiefer in der Materie stecken, würde ich Raphael wahrscheinlich auch glauben. Aber ich hoffe, dass du merkst, dass ich mich viel mit seiner Theorie beschäftigt habe und diese genauer beleuchtet habe, anstatt sie einfach nur als Unsinn abzutun.
ngc0815 schrieb:Ich verstehe aber auch, daß Dir die mathematisch dargelegte Wahrheit wichtig ist; das wäre Sie mir auch, aber dafür ist noch nicht die Zeit.
Mathematik ist Logik, da stimmst du mir zu, oder? Da frage ich mich, warum er sich so dagegen wehrt. Warum benutzt er diese Logik nicht?
ngc0815 schrieb:Warum muß nun jemand, der etwas Neues zu sehen glaubt, wie Du meinst, dies bis ins Letzte zu Ende denken und ausanalysieren. Reicht es nicht manchmal nur, Anstoß zu geben?
Weil man es so nicht überprüfen kann. Wenn ich jetzt behaupte, dass man nur eine drehende Scheibe braucht, um fliegen zu können, dann würde jeder gleich "warum" fragen. Dann müsste ich diesen Gedanken weiterführen und beschreiben, was genau da passiert. Vielleicht muss ich neue größen einführen, um das Beobachtete erklären zu können. Aber wenn ich es ausformuliert habe und weitergedacht habe, was daraus folgen muss (zB. Fahrräder werden beim Fahren leichter), dann kann ich das überprüfen. Macht der liebe Herr Haumann aber nicht.
ngc0815 schrieb:Auch unterscheide ich nicht wie Du meinst zwischen verschiedenen Physiken, denn es gibt nur eine. Und eben darum geht es mir auch: Mit Hilfe der einen Physik die Zusammenhänge zu erkennen.
Auch das macht Raphael nicht. Es gibt keine Herleitungen aus der Physik. Alles basiert auf seinen philosphischen Gedankengängen. Die Phänomene aus der Physik, die erbenutzt (Compton, Pinch, etc) benutzt er auchnoch falsch. Es gibt keinerlei Verknüpfung zur Physik, er benutzt zwar Begriffe aus der Physik, aber nur weil ich Hund und Schwein in meinen Texten benutze, heißt es noch lange nicht, dass es ein biologischer Fachtext ist.

Desweiteren gibt es auch für mich nur eine Physik. Wenn du nochmal genau liest, schrieb ich von einem Teilgebiet der Physik.
ngc0815 schrieb:Ich komme aus der Elektrotechnik und habe mich immer schon gewundert, daß elektrische Kräfte außer in ein paar ionisierten Atomen und einzelnen Elektronen angeblich keine Rolle spielen sollten.
Genau deswegen, weil es in der Natur gleich viele positive, wie negative Ladungen gibt. Ladungsunterschiede gleichen sich aus. Solltest du als Elektrotechnik-Kundiger wissen. Wo wären wir, wenn die Erde eine starke positive oder negative Ladung hätte?
ngc0815 schrieb:Wahrscheinlich wird es genau wir mit der RT und QM sein und einige Zeit dauern, bis die 'ernstzunehmende' Wissenschaft überhaupt auch nur dazu bereit sein wird, den neuen Weg wenigstens mal anzusehen und eventuell auch mal da was zu messen versuchen, wo man bisher nichts zu messen zu haben glaubte.
Das wird erst dann passieren, wenn es einen Grund dafür gibt. Gibt es aber momentan nicht. Die Theorien sind gut ausformuliert (für physikkundige - Laien verstehen da leider nicht sehr viel) und sie funktionieren perfekt.
ngc0815 schrieb:Was den Dogmatismus der etablierten Wissenschaft betrifft, so halte ich das sture Festhalten an Theorien für ebenso falsch, wie das Vergöttern von Neuem.
Es gibt dort keinen so starken Dogmatismus, wie er von Raphael behauptet wird. Klar dauert es etwas, bis sich eine neue Theorie durchsetzt. Das war aber bei RT und QM genau so. Man wusste es halt nicht besser. Wenn du dich mit den Theorien auskennen würdest, dann würdest du auch verstehen, warum diese Theorien so toll sind.
ngc0815 schrieb:Aber ich denke auch, dass etwas Philosophie der Physik und Kosmologie nicht schaden kann.
Das ist aus physikalischer Sicht vielleicht unwissenschaftlich, aber ich glaube, dass die Wissenschaft ohne ein paar philosophische Gedanken in der Vergangenheit heute nicht da wäre, wo sie ist. Auch wenn sie da vielleicht auch noch nicht ganz richtig steht.
Klar, Philosophie ist die Mutter der Wissenschaften. Aber ohne die Wissenschaftliche Methode und Arbeitsweise würden wir heute keine tollen Computer haben und nicht wissen, wieso genau Lampen leuchten (das ist Quantenmechanik).


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Zum Thema Dogmatismus:

Die Themen, mit denen wir uns hier beschäftigen wollen, reichen von der revolutionären
Plasmakosmologie, über grundsätzliche Physikkritik, Atheismus, Psychologie bis hin zur
Medienkritik. Dabei betrachten wir diese Themenkomplexe auf Grundlage einiger zuvor festgelegter Axiome, die allerdings nicht jeder teilt. Sie sind herzlich eingeladen, an Diskussionen teilzunehmen, falls Sie mit den Grundannahmen dieses Forums übereinstimmen.



Diese Definitionen können uns helfen, den Unterschied zwischen Objekt und Konzept in der Physik zu beachten.

Nur Objekte können physisch existieren. (Objektivismus)

Die materielle Welt existiert unabhängig von einem Beobachter. (Materialismus)

Abstrakte Konzepte können niemals physischen Einfluß haben.
Ein Konzept kann kein Objekt werden und ein Objekt kein Konzept. (Ablehnung des Immaterialismus)

Jede Wirkung hat eine Ursache. (Determinismus)

Ein Objekt kann nicht aus nichts entstehen.
Die Lokation eines Objekts kann sich nicht instantan (ohne Zwischenschritte) verändern.
Die Bewegung eines Objekts kann sich nicht spontan (ohne Berührung durch ein anderes Objekt) verändern. (Ablehnung des Indeterminismus)

Jede Ursache ist selbst eine Wirkung mit einer Ursache; die Kette von Ursache und Wirkung ist endlos. (Kausalität)

Jede physische Veränderung eines Objekts oder Veränderung der Bewegung eines Objekts wird durch Berührung eines anderen Objekts ausgelöst. (Mechanik)

Eine wissenschaftliche Theorie muß eine logisch schlüssige, widerspruchsfreie, mechanistische Erklärung eines natürlichen Phänomens sein, nicht bloß eine (mathematische) Beschreibung. (Klassische Physik)


Teilt man diese Axiome nicht oder stellt sie in Frage, so wird man von jeglicher Diskussion ausgeschlossen. Quelle: http://viaveto.yooco.de/



Liebe Grüße


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10.02.2013 um 10:24
@Heizenberch
Gut - Ich war da wohl etwas zu oberflächlich und werde erstmal in mich gehen bzw. mich besser informieren.
Danke erstmal.

L.G. dto.


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12.02.2013 um 09:59
ngc0815 schrieb:Ich komme aus der Elektrotechnik und habe mich immer schon gewundert, daß elektrische Kräfte außer in ein paar ionisierten Atomen und einzelnen Elektronen angeblich keine Rolle spielen sollten.
Sind elektrische Kräfte nicht dafür verantwortlich, dass es überhaupt feste Materie gibt oder verwechsle ich jetzt was?


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Rho-ny-theta
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12.02.2013 um 13:11
@naas

Ich glaube, du meinst die starke Wechselwirkung, die zusammen mit der schwachen Wechselwirkung, der Gravitation und dem Elektromagnetismus die vier Grundkräfte der Physik bildet.

Wikipedia: Grundkräfte_der_Physik


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12.02.2013 um 13:46
Rho-ny-theta schrieb:Ich glaube, du meinst die starke Wechselwirkung, die zusammen mit der schwachen Wechselwirkung, der Gravitation und dem Elektromagnetismus die vier Grundkräfte der Physik bildet.
So wie ich es bisher verstanden habe (was ich auch auf der verlinkten Seite bestätigt sehe) spielen starke/schwache Wechselwirkung eher nur innerhalb von Atomen eine Rolle. Sie erklären aber nicht die Verbindung zwischen Atomen oder Molekülen. Da die Gravitation offensichtlich ebenfalls aussscheidet weil sie viel zu schwach ist bleibt ja nur noch die elektromagnetische Kraft als Ursache übrig....


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Rho-ny-theta
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12.02.2013 um 13:48
@naas

Ach so, sorry, dann hatte ich dich missverstanden, ich habe überlesen dass es dir um feste Materie geht und nicht um Materie überhaupt. In dem Fall hast du Recht, die Bindungen zwischen Atomen sind elektromagnetischer Natur.


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12.02.2013 um 14:00
@Rho-ny-theta

Passiert :)

Wenn man es sich genau überlegt es geht ja nicht nur um feste Materie sondern wohl auch um alle anderen Aggregatszustände. Könnten Atome ohne die EM Wechselwirkung überhaupt voneinander abprallen? In was für einem Universum würden wir leben ohne die Elektromagnetische Kraft ? Unvorstellbar :D


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Heizenberch
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12.02.2013 um 14:08
@naas
Trotzdem spielt der Elektromagnetismus auf großen Skalen eine kleinere Rolle als die Gravitation, ne?


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12.02.2013 um 15:45
Heizenberch schrieb:Trotzdem spielt der Elektromagnetismus auf großen Skalen eine kleinere Rolle als die Gravitation, ne?
Was wäre denn eigentlich die maximal denkbare Rolle? Das Magnetfeld eines großen Sterns?


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Heizenberch
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12.02.2013 um 15:55
@naas
Ja, aber auch das spielt keine große Rolle - wir könnten es zwar messen, wir müssen statt der Sonne schon einen Magnetar in unserem System haben, damit es große Auswirkungen hat.

Das Problem ist halt, dass E-Felder schneller abfallen, als das Grav-Feld, da es immer annähernd gleich viel Ladungen gibt. Und ein Magnetfeld wirkt nur auf Ladungen, da Planeten und co aber keine großen Ladungen tragen, gibt es keine signifikante Auswirkung.


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Plasmauniversum - Verdrehung der Tatsachen oder Plausibel

12.02.2013 um 16:08
@Heizenberch

Laut Wikipedia haben Magnetare ein etwa tausendfach stärkeres Magnetfeld. Wenn ich in meinem naiven Ansatz davon ausgehe, dass die Magnetkraft quadratisch zum Abstand abnimmt dann wäre der relevante Wirkbereich doch ohnehin "nur" 1000^(-1) also etwa 32 mal so groß wie der von einem normalen Stern.


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