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E-Scooter-Straßenzulassung

129 Beiträge, Schlüsselwörter: E-roller, E-scooter, Straßenzulassung

E-Scooter-Straßenzulassung

13.05.2019 um 19:39
Es werden immer mehr E-Scooter verkauft.
Bis jetzt haben sie noch keine Straßenzulassung, man kann sie nur auf nicht öffentlichen Straßen und Wegen benutzen - steht zumindest in der Beschreibung.

Was ich daran nicht verstehe, weshalb werden die E-Scooter rechtlich nicht genau so behandelt wie die E-Bikes?
Die sind nicht schneller als diese, sind sogar kleiner, aber es wird so ein Aufhebens im Vergleich zu den E-Bikes gemacht?

Was meint Ihr, sollte der Gesetzgeber die beiden Fahrzeugtypen als gleichwertig ansehen und dementsprechend sollte man mit dem E-Scooter auch auf Fahrradwegen fahren dürfen?


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E-Scooter-Straßenzulassung

13.05.2019 um 19:49
In Österreich gibt es ab Juni einen neuen Paragraphen in der Straßenverkehrsordnung, der die E-Scooter regelt.

- Fahren auf Gehsteigen, Gehwegen und Schutzwegen ist verboten
- Erlaubt mit Scooter unter 600 W und max. 25 km/h sind Fahrbahnen mit Fahrraderlaubnis
- Verhaltensvorschriften sind wie die von Fahrradfahrern

Dazu gibt es noch einige Bestimmungen bezüglich Alter und Ausstattung.

Verordnungstext im Spoiler

§ 88b. Rollerfahren

(1) Das Fahren mit Klein- und Minirollern mit elektrischem Antrieb (elektrisch betriebene Klein- und Miniroller) ist auf Gehsteigen, Gehwegen und Schutzwegen verboten. Ausgenommen von diesem Verbot sind Gehsteige und Gehwege, auf denen durch Verordnung der Behörde das Fahren mit elektrisch betriebenen Klein- und Minirollern mit einer höchsten zulässigen Leistung von nicht mehr als 600 Watt und einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h erlaubt wurde. Das Fahren ist ferner mit elektrisch betriebenen Klein- und Minirollern mit einer höchsten zulässigen Leistung von nicht mehr als 600 Watt und einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h auf Fahrbahnen, auf denen das Radfahren erlaubt ist, zulässig.

(2) Bei der Benutzung von elektrisch betriebenen Klein- und Minirollern sind alle für Radfahrer geltenden Verhaltensvorschriften zu beachten; insbesondere gilt die Benützungspflicht für Radfahranlagen (§ 68 Abs. 1) sinngemäß. Bei der Benützung von Radfahranlagen haben Rollerfahrer die gemäß § 8a vorgeschriebene Fahrtrichtung einzuhalten.

(3) Benutzer von elektrisch betriebenen Klein- und Minirollern haben sich so zu verhalten, dass andere Verkehrsteilnehmer weder gefährdet noch behindert werden; insbesondere haben sie auf Gehsteigen und Gehwegen Schrittgeschwindigkeit einzuhalten sowie die Geschwindigkeit in Fußgängerzonen, in Wohnstraßen und in Begegnungszonen dem Fußgängerverkehr anzupassen.

(4) Kinder unter 12 Jahren dürfen auf Straßen mit öffentlichem Verkehr, außer in Wohnstraßen, nur unter Aufsicht einer Person, die das 16. Lebensjahr vollendet hat, mit elektrisch betriebenen Klein- und Minirollern fahren, wenn sie nicht Inhaber eines Radfahrausweises gemäß § 65 sind.

(5) Elektrisch betriebene Klein- und Miniroller sind mit einer wirksamen Bremsvorrichtung, mit Rückstrahlern oder Rückstrahlfolien, die nach vorne in weiß, nach hinten in rot und zur Seite in gelb wirken sowie bei Dunkelheit und schlechter Sicht mit weißem Licht nach vorne und rotem Rücklicht auszurüsten.

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/RegV/REGV_COO_2026_100_2_1619417/REGV_COO_2026_100_2_1619417.pdf (Seite 2)


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13.05.2019 um 21:03
Narrenschiffer schrieb:- Fahren auf Gehsteigen, Gehwegen und Schutzwegen ist verboten
- Erlaubt mit Scooter unter 600 W und max. 25 km/h sind Fahrbahnen mit Fahrraderlaubnis- Verhaltensvorschriften sind wie die von Fahrradfahrern
Das finde ich sehr vernünftig.

Ich verstehe nicht, wieso man in D erstens so lange braucht, um sich einig zu werden und zweitens es nicht genau so macht? (wo doch die Gleichstellung von Fahrrad und Roller so logisch wäre?)


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14.05.2019 um 00:10
Narrenschiffer schrieb:Fahren auf Gehsteigen, Gehwegen und Schutzwegen ist verboten
Bin ich mal gespannt, wie viele sich daran halten. Der erste, der mir in die Hacken fährt, ist dran ;)


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14.05.2019 um 06:21
Optimist schrieb:Ich verstehe nicht, wieso man in D erstens so lange braucht, um sich einig zu werden und zweitens es nicht genau so macht?
Vermutlich genau deswegen:
JamieStarr schrieb:Der erste, der mir in die Hacken fährt, ist dran ;)
Im allgemeinen kann man, so denke ich zumindest, den Autofahrern schon ein gutes mass an Rücksicht gegenüber den schwächeren Verkehrsteilnehmern attestieren. Aber das Verhältniss zwischen diesen schwächeren Verkehrsteilnehmern, also Radfahrern und Fussgängern, ist irgendwie gestört, besonders da wo die Gehwege einfach aufgeteilt sind. Erinnert mich oft an Krieg wenn ich am Rhein entlang spazieren gehe :D


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14.05.2019 um 07:51
@JoschiX
Narrenschiffer schrieb:Fahren auf Gehsteigen, Gehwegen und Schutzwegen ist verboten
Optimist schrieb:Ich verstehe nicht, wieso man in D erstens so lange braucht, um sich einig zu werden und zweitens es nicht genau so macht?
JoschiX schrieb:Vermutlich genau deswegen:
JamieStarr schrieb:Der erste, der mir in die Hacken fährt, ist dran
das ist doch aber kein Argument für meine Frage, weshalb ein E-Scooter und E-Fahrrädern nicht gleich behandelt werden? Denn mit einem Fahrrad könnte man es doch gleichermaßen ignorieren, dass das Fahren auf dem Fußweg verboten ist?

Also muss ich noch mal fragen: Weshalb gehts (seitens des Gesetzgeber) für E-Bikes so easy, aber für die kleineren Roller nicht?


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14.05.2019 um 08:20
Optimist schrieb:Also muss ich noch mal fragen: Weshalb gehts (seitens des Gesetzgeber) für E-Bikes so easy, aber für die kleineren Roller nicht?
Das eine Entscheidung gefunden werden muss ist klar. Aber auch klar ist das eine Genehmigung, wie auch immer sie ausfällt, zu mehr Verkehrsunfällen führt. Was versucht wird ist herauszufinden was am wenigsten Schaden verursacht. Und da hat jeder eine andere Meinung. Politik ist immer das finden eines vertretbaren Kompromisses und das dauert halt.


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14.05.2019 um 08:35
JoschiX schrieb:Aber auch klar ist das eine Genehmigung, wie auch immer sie ausfällt, zu mehr Verkehrsunfällen führt.
auch ein Verkehrsministerium kann doch nicht den Anspruch haben, alle Gefahren zu 100% abzuwenden, mMn.
100%-Sicherheit gibts nun mal nicht.

Ich würde es als Ungleichbehandlung gegenüber den E-Bikes ansehen, wenn die Scooter nicht das Gleiche dürften. Mit welchem Recht so ungleich?

Da soll einerseits die E-Mobilität gefördert werden und andererseits schmeißt man dann evtl. solche Knüppel rein?
Und nützen - für die Sicherheit - würde ein Verbot für den Fahrradstreifen (falls es so käme) sicher auch nichts, es könnten in Zukunft mal (anstatt Scooter) viel mehr E-Bikes rumfahren...
... und dann hätte man genau wieder dieses:
JoschiX schrieb:... zu mehr Verkehrsunfällen führt.


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14.05.2019 um 08:37
Optimist schrieb:Also muss ich noch mal fragen: Weshalb gehts (seitens des Gesetzgeber) für E-Bikes so easy, aber für die kleineren Roller nicht?
Persönlich empfinde ich ähnlich wie du. Ist halt typisch deutsch.

Der Grund warum ein Unterschied zu E Bikes gemacht wird: Bei E Scooter, E Boards und ähnlichem ist der Antrieb nicht nur Hilfe bei der Fortbewegung. Die müssen nicht mit Körperkraft dauerhaft betrieben werden.


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14.05.2019 um 08:39
Cantaloupe schrieb:Bei E Scooter, E Boards und ähnlichem ist der Antrieb nicht nur Hilfe bei der Fortbewegung. Die müssen nicht mit Körperkraft dauerhaft betrieben werden.
das hat man doch aber bei einigen E-Bikes genauso:
Man tritt mal kurz an und dann fährt es von alleine.
Ich saß sogar mal auf einem, wo man nicht mal antreten musste.

Und was dieser Unterschied auf die Gefährdung für einen Einfluss haben soll, erschließt sich mir auch nicht. Ob man selbst mit Muskelkraft unterstützt oder nicht, man kommt auf eine gewissen Geschwindigkeit und das Fahrrad ist zudem größer und somit sogar gefährlicher.

Ich werde deshalb den Eindruck nicht los, man möchte generell die E-Scooter (so eine tolle Erfindung) irgendwie behindern, diesen Spaß und Nützlichkeit (weil gut tragbar) verderben, falls man die gar nicht irgendwie zu lässt oder mit starken Auflagen, wie z.B. Versicherung.

Ich meine, in Ö gehts doch auch? Passieren dort wer weiß wie viel mehr Unfälle?


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14.05.2019 um 08:44
Optimist schrieb:100%-Sicherheit gibts nun mal nicht.
Deshalb schrieb ich ja:
JoschiX schrieb:Politik ist immer das finden eines vertretbaren Kompromisses und das dauert halt.
Es hat nun mal jeder eine andere Meinung dazu, gerade bei der politischen Entscheidungsfindung. Egal ob nun Versicherer, Krankenkassen, Einzelhändler oder wer auch immer. Gerade bei dem E-Scooter hick-hack doch schön zu erkennen... Straße, Radweg, Fussweg, Geschwindigkeitsbegrenzer, Versicherungspflicht.
Optimist schrieb:Ich meine, in Ö gehts doch auch? Passieren dort wer weiß wie viel mehr Unfälle?
Mit Sicherheit.


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14.05.2019 um 08:49
Optimist schrieb:Ich meine, in Ö gehts doch auch? Passieren dort wer weiß wie viel mehr Unfälle?
JoschiX schrieb:Mit Sicherheit.
was zu beweisen wäre ;)
Aber selbst wenn es so wäre, ist es wieder das Ding, dass die Mehrheit darunter leiden müsste (wenn die nicht zugelassen werden), weil es ein paar Rücksichtslose gibt.

Und dann muss ich auch noch mal dieses Argument bringen:
Optimist schrieb:Und nützen - für die Sicherheit - würde ein Verbot ... sicher auch nichts, es könnten in Zukunft mal (anstatt Scooter) viel mehr E-Bikes rumfahren...
... also dann mal die gleiche Gefährdung und sogar vielleicht noch mehr, da Fahrräder größer sind.


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14.05.2019 um 08:58
@Optimist

Ich vermute mal einfach so ins blaue, auch ohne das Beleg, das dein persönliches Interesse so schwer wiegt das du den Weg der politischen Entscheidungsfindung einfach nicht verstehen willst.

Ich persönlich werde so einen E-Scooter wahrscheinlich nie benutzen und es ist mir eigentlich vollkommen egal was da jetzt draus wird. :D


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14.05.2019 um 09:03
Optimist schrieb:das hat man doch aber bei einigen E-Bikes genauso:
Man tritt mal kurz an und dann fährt es von alleine.
Ich saß sogar mal auf einem, wo man nicht mal antreten musste.
Mit E Bikes hatte ich jetzt nur die angesprochen wo der Motor bis zu 25kmh unterstützt. Alles darüber abweichend ist gesondert geregelt, bzw. ich weiss nicht was davon wo und ob überhaupt erlaubt.

Mein Wunsch nach nem EScooter ist aufgekeimt weil ich jemanden gesehehen habe der auf einem unterwegs war. In Deutschland. Unerlaubterweise.


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14.05.2019 um 09:06
Cantaloupe schrieb:Mit E Bikes hatte ich jetzt nur die angesprochen wo der Motor bis zu 25kmh unterstützt.
Das sind auch die, welche ich meine und mit den E-Scootern vergleiche. :)
Cantaloupe schrieb:Mein Wunsch nach nem EScooter ist aufgekeimt weil ich jemanden gesehehen habe der auf einem unterwegs war.
und ich selbst kann bestätigen, dass dies eine feine Sache ist:
Man kommt die Berge genauso gut hoch wie mit E-Bikes.
Es macht viel mehr Spaß damit und es ist prakisch, weil man es auch in eine Bahn leicht mitnehmen kann.
JoschiX schrieb:und es ist mir eigentlich vollkommen egal was da jetzt draus wird. :D
glaube ich, wenn du den sowieso nie nutzen würdest.
Dann sicherlich auch kein E-Bike rate ich jetzt mal ;)

Aber wer ein E-Bike nutzt oder nutzen würde, für den ist dann unter Umständen, wegen des viel geringeren Gewichts so ein E-Scooter evtl. die bessere Alternative (schon alleine in den Keller tragen...). Am Ende würden sich dann eben vielleicht mehr Leute einen Scooter kaufen anstatt ein Fahrrad und dann käme es wegen der Gefährdung aufs Gleiche raus.

Aber wenn schon der Gesetzgeber - im Sinne der Gefahrenbegrenzung - bei den E-Scootern "Knüppel in de Beine werfen wöllte" (z.B. Versicherung), dann wäre ich wenigstens für eine Gleichbehandlung...
... nämlich dass sich dann auch die E-Biker versichern müssten.

Es wäre doch wirklich unlogisch und ungerecht, wenn dies ein viel kleineres Fahrzeug (weniger Gefahrenpotential als ein Großes) müsste und das um einiges Größere müsste es nicht?


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14.05.2019 um 09:15
Optimist schrieb:Dann sicherlich auch kein E-Bike rate ich jetzt mal ;)
Korrekt.
Was mich aber interessieren könnte sind steigende Kosten der Krankenkassen die mich finanziell belasten.
Jeder zweite Unfall auf dem E-Scooter endet mit Kopfverletzungen

Bei Unfällen mit E-Scootern sind Verletzungen am Kopf die häufigste Folge, zeigt eine US-Untersuchung. Sicherer fährt es sich demnach auf Bürgersteigen.

Fast die Hälfte aller Unfälle mit Elektro-Scootern endet mit schweren Verletzungen am Kopf. Das ergab jetzt eine Studie des Center for Disease Control and Prevention (CDC). Die US-Gesundheitsbehörde wertete knapp eine Million E-Scooter-Fahrten in der Stadt Austin im Bundestaat Texas aus.

Während eines Untersuchungszeitraums von zwei Monaten registrierte das CDC 190 Unfälle, bei denen sich Fahrer von E-Scootern verletzten. Dabei zogen sich 48 Prozent der Fahrer bei dem Unfall Kopfverletzungen zu, bei der Hälfte davon handelte es sich zudem um schwere Verletzungen.
Wenn vermehrt Fussgänger auf E-Scooter umsteigen, wird dein E-Bike vergleich hinfällig und wir müssen mit höheren Ausgaben der Krankenkassen rechnen.
Wie ich bereits schrieb... es wird versucht werden einen Kompromiss zu finden der halbwegs von allen Lobbyisten mitgetragen wird. Sinn und Zweck ists nicht dir deinen Spass zu nehmen.


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E-Scooter-Straßenzulassung

14.05.2019 um 09:22
JoschiX schrieb:Was mich aber interessieren könnte sind steigende Kosten der Krankenkassen die mich finanziell belasten.
JoschiX schrieb:Jeder zweite Unfall auf dem E-Scooter endet mit Kopfverletzungen...
Hat man dazu auch einen Vergleich mit E-Bikes erhoben?
Wenn vermehrt Fussgänger auf E-Scooter umsteigen, wird dein E-Bike vergleich hinfällig und wir müssen mit höheren Ausgaben der Krankenkassen rechnen.
Nein, das ist für mich nicht plausibel.
Erstens habe ich keinen Vergleich zu den Unfällen mit E-Bikes (die könnten auch unerlaubter weise auf dem Fußweg fahren...)
Und zweitens, wer keinen Scooter kaufen oder benutzen könnte (weil verboten oder Erschwernisse), der würde dann eben eher ein E-Bike nehmen. ... und man hat dann auch dadurch ein Gefährdungspotential.

Wie gesagt, mir gehts nur um die Gleichbehandlung:
Optimist schrieb:Aber wenn schon der Gesetzgeber - im Sinne der Gefahrenbegrenzung - bei den E-Scootern "Knüppel in de Beine werfen wöllte" (z.B. Versicherung), dann wäre ich wenigstens für eine Gleichbehandlung...... nämlich dass sich dann auch die E-Biker versichern müssten.
Es wäre doch wirklich unlogisch und ungerecht, wenn dies ein viel kleineres Fahrzeug (weniger Gefahrenpotential als ein Großes) müsste und das um einiges Größere müsste es nicht?
Und auch das hier ist doch nicht ganz abwägig finde ich:
Optimist schrieb:Am Ende würden sich dann eben vielleicht mehr Leute einen Scooter kaufen anstatt ein Fahrrad und dann käme es wegen der Gefährdung aufs Gleiche raus.
Ich könnte es also noch immer nicht verstehen, weshalb diese beiden E-Mobile unterschiedlich behandelt werden sollten?


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14.05.2019 um 09:34
Optimist schrieb:Und zweitens, wer keinen Scooter kaufen oder benutzen könnte (weil verboten oder Erschwernisse), der würde dann eben eher ein E-Bike nehmen.
Nein, der würde unter Umständen einfach wie bisher zur U-Bahn Station laufen, mit der U-Bahn fahren, aussteigen und den Rest zur Mall wieder laufen anstatt die beiden 5-minütigen Fusswege mit dem E-Scooter zu überbrücken.
Klar ist nur ein Einzelbeispiel aber der Unterschied zum E-Bike ist einfach das sie viel leichter zu handeln sind. Die klappst du zusammen packst sie in dein Rucksackding und nutzt sie da wo es zu weit für ist um mit dem Bike hinzufahren.


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14.05.2019 um 09:42
Optimist schrieb:Es macht viel mehr Spaß damit und es ist prakisch, weil man es auch in eine Bahn leicht mitnehmen kann.
Und nicht extra zahlen muss.


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14.05.2019 um 09:44
JoschiX schrieb:aber der Unterschied zum E-Bike ist einfach das sie viel leichter zu handeln sind. Die klappst du zusammen packst sie in dein Rucksackding und nutzt sie da wo es zu weit für ist um mit dem Bike hinzufahren
Das ist richtig. Und das sind die entscheidenden Vorteile.
Ich fänd es schade, wenn diese Vorteile vielleicht nicht zum Tragen kommen könnten - wegen bestimmter Gesetze.

Da heißt es, die Leute sollen vom Auto abgehalten werden...
... mich könnte so ein Scooter tatsächlich abhalten. In eine Bahn könnte man mich weniger zum Umsteigen bewegen, ist nämlich um einiges teurer (als E-Bike oder Scooter) und nicht so bequem und unabhängig wie ein Auto.

Also noch mal mit anderen Worten:
Der Umwelt zuliebe könnte man mich z.B. sehr leicht bewegen aufs Auto im Stadtverkehr zu verzichten...
... wenn man nicht zu viele Hürden bei einem E-Scooter hätte. E-Fahrrad wäre ja auch ein guter Anreiz gewesen, aber ist eben zu schwer. Bahn kommt eben eher weniger infrage für mich.

Kann mir vorstellen, dass ich da nicht die Einzige wäre.
Optimist schrieb:Es macht viel mehr Spaß damit und es ist prakisch, weil man es auch in eine Bahn leicht mitnehmen kann.
Cantaloupe schrieb:Und nicht extra zahlen muss.
Und das kommt noch hinzu.
So ein Gerät hat nur Vorteile.
Das Argument, dass jemand damit auf dem Fußweg fahren könnte, kann ich nicht gelten lassen, denn das machen Fahrradfahrer genauso wenn sie ignorant sind oder wo es keine Radwege gibt.


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