Vermisst - 52-jährige Jutta Schulz aus Thale
12.07.2026 um 23:57Besonders ansteht dem Text ist mir folgende Passage aufgefallen:
Für mich liest sich das eher so, als wenn sie da in einer Art Selbstfindungskrise gesteckt hätte.
In XY war es eher so dargestellt, als habe sie mit Kurtknut einen reichen Financier kennengelernt, der mit ihr shoppen gegangen ist. Die Prostituierten fragen sie ja , ob die neue Handtasche von Knurtknut gesponsert wurde.
Hier hört es sich so an, als habe sie sich bemüht, mehr aus sich zu machen, um das Selbstbewusstsein aufzupolieren und dem jüngeren Liebhaber zu gefallen.
Später im Artikel steht, sie habe teure Kleidung in Köln zurückgelassen, sie scheint also nicht nur viel, sondern auch teuer eingekauft zu haben.
Wie soll das gehen, von dem Gehalt von 1200 € +x für Trinkgeld? Zumal sie das Geld ja brauchte, um Rechnungen und Schulden in Thale bezahlen zu können?
Für mich klingt das wie gesagt ein bisschen nach Selbstfindungskrise: Umstyling auf jünger, Tod der Mutter, Häuser mit Maklerin anschauen und erwägen, den langjährigen Lebensgefährten zu verlassen.
Das heißt natürlich nicht, dass sie sich freiwillig heimlich abgesetzt hat. Dazu gäbe es für sie ja gar keinen Grund. Selbst wenn sie den Lebensgefährten hätte heimlich verlassen wollen, um einen offenen Konflikt aus dem Weg zu gehen, hätte sie keinen Grund gehabt, auch in Köln oder wo auch immer anonym zu leben. Sie hätte dort einfach offen ein neues Leben beginnen können.
Tatsächlich stirbt Jutta Schulz‘ Mutter Ende des Jahres. 2014. In Köln geht Schulz jetzt immer öfter zum Friseur. Sie lässt sich Augenbrauen und Lippen pigmentieren, kauft säckeweise Kleider und Handtaschen – teure Handtaschen. Die Freundinnen mutmaßen, Jutta habe jetzt einen reichen Freund. Beim Friseur erzählt Schulz, sie habe jemanden kennengelernt, einen jüngeren Mann, der ihr das Gefühl gebe, eine Frau zu sein.Quelle: https://web.archive.org/web/20220124152015/https://issuu.com/whmuellenberg/docs/einsichten16_pr__sentation
Für mich liest sich das eher so, als wenn sie da in einer Art Selbstfindungskrise gesteckt hätte.
In XY war es eher so dargestellt, als habe sie mit Kurtknut einen reichen Financier kennengelernt, der mit ihr shoppen gegangen ist. Die Prostituierten fragen sie ja , ob die neue Handtasche von Knurtknut gesponsert wurde.
Hier hört es sich so an, als habe sie sich bemüht, mehr aus sich zu machen, um das Selbstbewusstsein aufzupolieren und dem jüngeren Liebhaber zu gefallen.
Später im Artikel steht, sie habe teure Kleidung in Köln zurückgelassen, sie scheint also nicht nur viel, sondern auch teuer eingekauft zu haben.
Wie soll das gehen, von dem Gehalt von 1200 € +x für Trinkgeld? Zumal sie das Geld ja brauchte, um Rechnungen und Schulden in Thale bezahlen zu können?
Für mich klingt das wie gesagt ein bisschen nach Selbstfindungskrise: Umstyling auf jünger, Tod der Mutter, Häuser mit Maklerin anschauen und erwägen, den langjährigen Lebensgefährten zu verlassen.
Das heißt natürlich nicht, dass sie sich freiwillig heimlich abgesetzt hat. Dazu gäbe es für sie ja gar keinen Grund. Selbst wenn sie den Lebensgefährten hätte heimlich verlassen wollen, um einen offenen Konflikt aus dem Weg zu gehen, hätte sie keinen Grund gehabt, auch in Köln oder wo auch immer anonym zu leben. Sie hätte dort einfach offen ein neues Leben beginnen können.