CaiaLia
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Vermisst - 52-jährige Jutta Schulz aus Thale
11.07.2026 um 14:43Auch von mir vielen Dank, auch wenn es dann zum binge-watching wurde und heute sicher damit weitergeht; die Mediathek hat echt gute Dokus über True Crime.HolzaugeSHK schrieb:möchte nochmals auf die NDR-Reportage Panorama - Die Reporter "Verschwunden im Harz" aus dem Jahre 2017 aufmerksam machen! Den Film muss man als Ergänzung zum XY-Beitrag unbedingt anschauen!
Die Doku zu JS ist schon recht tendenziös. Gerade das zweite Gespräch mit dieser Harzhexe ist mir im Kopf geblieben, in dem es um die Gerüchteküche in Thale ging. Da meinte sie ja, sie sähe es schon ein, dass man diese Gerüchte nicht befeuern sollte, aber wenn alle tratschen und offen jemanden beschuldigen, warum sollte es gerade sie sein, die es nicht tut. Das war für mich mit eine der dümmsten Aussagen überhaupt.
Allerdings sehr typisch. Die Angst sich Feinde zu machen oder aus einer Gruppe (hier Bewohner von Thale) ausgeschlossen, ist oft sehr tief verankert.
Zum möglichen Täter kann ich mir wenig ein Bild machen. Der Lebenspartner erschien mir in der ARD-Doku und XY ziemlich locker, eher lax und schnoddrig, wobei ich mir problemlos vorstellen kann, dass er aggressiv und/oder gewalttätig wird, wenn etwas nicht passt oder er sich bedrängt fühlt. Und es gab ja Zeugen für diese Aggressionen; mindestens die Sexworkerin, die JS gerne beruflich nach Thale geholt hätte.
Und trotzdem gibt es auch hier wohl unterschiedliche Aussagen von JS bei verschiedenen Personen.
Aber vielleicht war es eben auch der große Unbekannte, von denen es wohl, laut Harzhexe zwei gab.
Möglicherweise, wenn es diesen Kurtknut wirklich gab, kann es sein, dass JS die Beziehung anders empfunden hat, als Knutkurt.
Dieses Überhäufen mit Geschenken wenn man sich gerade annähert, hat für mich immer den Touch des.“Anfütterns“. Erinnert mich immer an diese Lover-Boy-Masche. Auch wenn JS ü50 war; sie sah doch ziemlich gut aus.
Und wenn es wirklich etwas Ernstes mit Kurtknut war, dann wäre dieser sicher nicht in den Harz gezogen, wenn er in Düsseldorf sein Standbein hatte.
Dass man aber so gar nichts über diesen Mann finden konnte, obwohl er wohl ein Bordell besessen hat(-te) und/oder im Gefängnis war, irritiert mich. Gerade Bordellbesitzer sind in der Szene bekannt, haben ein Gewerbe angemeldet und eine Schanklizenz. Das alles ist über viele Jahre rückwirkend nachvollziehbar.
Entweder war es nur eine Legende, um einen Badboy zu mimen oder JS hat ihn ‘interessanter’ gemacht, als er war. Wollersheim wird’s ja nicht gewesen sein.
Seltsame Story.



