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Frauenleiche in Hasbergen gefunden

72 Beiträge, Schlüsselwörter: Frau, Leiche, Tötungsdelikt, Fingernägel, Hasbergen

Frauenleiche in Hasbergen gefunden

27.12.2018 um 20:30
@Lichtenberg
Ich komme aus der Gegend, kenne mich aber speziell in Hasbergen nicht aus. Ich weiß aber, dass der Teutoburger Wald in unmittelbarer Nähe liegt und es fallen mir zahlreiche Möglichkeiten ein, eine Leiche gut versteckt abzulegen. Deswegen kann ich mir einen ortskundigen Täter und Leichenablage so schwer vorstellen. Wenn ich mir vorstelle, ich wäre der Täter, würde ich wollen, dass die Leiche nicht gefunden wird. Und wenn ich dann schon die Leiche im Auto habe, suche ich mir einen Ort, der geeignet ist, die Leiche für längere Zeit, bestenfalls für immer zu verbergen. Dafür fahre ich dann auch ggf. 5 km weiter.
Aber Du hast Recht: Wir wissen nicht, was den Täter bewegt hat, zu tun, wie er getan hat.


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27.12.2018 um 20:35
jacki79 schrieb:Deswegen kann ich mir einen ortskundigen Täter und Leichenablage so schwer vorstellen.
Sehe ich anders. Ich verweise immer auf Axel Petermann, einen der bekanntesten Fallanalytiker in Deutschland, der die These vertritt, Täter bewegen sich dort, wo sie sich auskennen. @Lichtenberg hat oben auf die Entfernung Melle-Hasbergen hingewiesen. Eine Fahrt, angenommen die Tat hat sich in Melle ereignet, worüber wir nur spekulieren können, ins Blaue über die A 30 an OS vorbei zum Augustaschacht, erscheint mir, noch zudem vielleicht bei Dunkelheit, sehr unwahrscheinlich. Da bieten sich abgelegene Ecken rund um Melle für eine Ablage weit eher an, als dort.

Ich denke, der oder die Täter hat sich im Bereich Hasbergen/Holzhausen ausgekannt.


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27.12.2018 um 20:39
@Thorhardt
Aber das meine ich ja: wenn er sich ausgekannt hat, frage ich mich, warum er die Leiche nicht besser, versteckter abgelegt hat.


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27.12.2018 um 20:40
Das ist die gute Frage. Wenn sie bei einsetzender Dämmerung gefunden wurde, kann sie nicht sehr weit weg vom Weg gelegen haben. Was wiederum für eine hektische Ablage spricht.


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27.12.2018 um 20:51
Möglicherweise ging es nicht darum, die Leiche zu verstecken, sondern allein darum, sie unbemerkt ablegen zu können.

Was ich hier wieder sehe ist: Man schließt von sich auf den Täter. Das funktioniert aber so nicht. Es geht nicht darum, was man selbst in einer mutmaßlich vergleichbaren (zudem unbekannten) Situation machen würde. Es geht darum, was der Täter mutmaßlich getan hat. Ob man das für nachvollziehbar hält oder nicht, ist nicht wichtig. Wichtig für die Ermittlungen ist, ob es plausibel ist.


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27.12.2018 um 20:55
@Lichtenberg
Na, man wird sich wohl in den Täter versetzen müssen, um Mutmaßungen anzustellen. Insbesondere, wenn man den Täter, Motiv etc. nicht kennt. Mir persönlich bleibt da nichts anderes übrig, als von mir auszugehen. Kriminalisten, Profiler etc. zehren von Erfahrungen, Statistiken usw.


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27.12.2018 um 20:59
Ob man sich zum jetzigen Zeitpunkt in den Täter versetzen kann, halte ich für fraglich. Ich halte es ebenso für fraglich, ob man das bei diesem Fall überhaupt muss.

Ich denke, dass dieser Fall mehr mit klassischer Polizeiarbeit gelöst werden wird und weniger mit Erfahrungen aus dem Profiling.


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27.12.2018 um 21:07
@Lichtenberg
Ich hoffe jedenfalls, dass wir es bald erfahren.


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28.12.2018 um 20:22
Lichtenberg schrieb:Ich denke, dass dieser Fall mehr mit klassischer Polizeiarbeit gelöst werden wird und weniger mit Erfahrungen aus dem Profiling.
Das Problem ist wir wissen ja nicht mal ob es sich um ein Raubmord handelt oder eine Rache Aktion war.
Es fehlt schlicht das Motiv zu dieser Tat.
Auch fehlen jede Menge infos vom opfer.


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28.12.2018 um 22:30
Die Ermittler halten sich absolut bedeckt. Es gibt ja quasi gar keine Informationen. Das schürt die Hoffnung, dass man dem oder den Täter(n) auf der Spur ist!


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Mikado
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29.12.2018 um 00:30
jacki79 schrieb:Diskussionsleiter
Die Ermittler halten sich absolut bedeckt. Es gibt ja quasi gar keine Informationen. Das schürt die Hoffnung, dass man dem oder den Täter(n) auf der Spur ist!
Da denke ich leider genau das Gegenteil. Finde auch, dass der Tatort irgendwie bewusst gewählt wurde und es dem Täter nicht darum ging, die Leiche gut zu verstecken. Das sieht mir eher nach einer sehr gut geplanten Tat aus und auch danach, dass sich der Täter wohl sehr sicher bewegt, denn es scheint ihm keine Sorge gemacht zu haben, dass die Gegend dort wohl häufiger durch Polizeipräsenz geprägt ist wegen dieser Gedenkstätte. Ob man so einem Täter recht schnell auf die Spur kommt - ich fürchte eher nein.


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29.12.2018 um 08:06
@Mikado
Es ist doch eigentlich eher so, dass öffentlich um Hinweise gebeten wird, wenn die Ermittler so gar keine Anhaltspunkte haben. Das ist hier nicht der Fall. Lediglich als die Identität noch nicht feststand wurde öffentlich gefragt, wer die Frau kennt bzw. die Fingernägel/Uhr erkennt. Es wird nicht gefragt, wer Frau XYZ zuletzt wo gesehen hat, wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder was auch immer. Es wird nichts öffentlich gefragt. Aus diesem Grund nehme ich an, dass aus dem Umfeld der Frau entsprechende Hinweise bereits gekommen sind.
Bzgl. des Täters:
Du nimmst an, dass sich der Täter sicher fühlt und dass er geplant vorgegangen ist. Auch, dass er den Ablageort gezielt gewählt hat.
Wenn ihm egal war, dass die Frau schnell gefunden wird, warum hat er sie dann nicht am Tatort belassen? Oder nimmst Du an, dass Tatort auch Fundort ist?


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29.12.2018 um 09:33
Thorhardt schrieb:Ich verweise immer auf Axel Petermann
Na prima. Das Petermännchen, das neuerdings zu allem und jedem Fall viel spricht, aber eigentlich nichts sagt .... 🤔


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29.12.2018 um 10:22
Kleinerose15 schrieb:Raubmord handelt oder eine Rache Aktion
Ich verstehe nicht, warum bei derzeitiger (geringer) Informationslage bereits Vermutungen zu potentiellen Straftatbeständen und/ oder Motive des Täters angestellt werden.
Mikado schrieb:Das sieht mir eher nach einer sehr gut geplanten Tat aus und auch danach, dass sich der Täter wohl sehr sicher bewegt, denn es scheint ihm keine Sorge gemacht zu haben, dass die Gegend dort wohl häufiger durch Polizeipräsenz geprägt ist wegen dieser Gedenkstätte.
Man darf nicht eine möglicherweise gut organisierte oder wohl überlegte Entsorgung der Leiche gleichsetzen mit der Ausführung der Tat. Über die Tat wissen wir hier nichts. Wir wissen nichtmals, wie die Frau konkret getötet wurde oder wo sie getötet wurde.

Zudem: Weiter oben habe ich etwas zur Situation am Augustaschacht geschrieben. Selbst wenn dort Polizeipräsenz vor Ort ist (und es wären bei solchen Objekten Streifenwagen und nicht zivile Fahrzeuge), man kann vom Augustaschacht und dessen direkter Umgebung den Auffindeort der Leiche nicht einsehen. Man kann auch vom Auffindeort der Leiche nicht den Augustaschacht sehen, es sei denn, man ginge direkt an die mit Bäumen und Sträuchern bewachsene Böschung.


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29.12.2018 um 10:32
jacki79 schrieb:Wenn ihm egal war, dass die Frau schnell gefunden wird, warum hat er sie dann nicht am Tatort belassen?
Das ist auch wieder so eine Suggestivfrage, die ich nicht verstehe. Zudem ist die potentielle Antwort recht simpel: Unterstellt, die Frau wurde nicht am Auffindeort getöet und weiter unterstellt, dass es dem Täter weniger um das Verstecken der Leiche, als vielmehr um eine ungestörte Entsorgung der Leiche ging, dann kann man vermuten, dass der Täter den Tatort "schützen" will. Er will also (möglicherweise) nicht, dass es Ermittlungen am Tatort gibt. Und das legt (und ich lehne mich hier etwas aus dem Fenster) die Vermutung nahe, dass Opfer und Täter sich kannten und der Tatort von beiden frequentiert wurde.

Gut, so sehr lehne ich mich mit der Vermutung nicht aus dem Fenster. 98% aller Tötungsdelikte finden im sozialen Nahfeld statt.


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29.12.2018 um 11:17
@Lichtenberg
Das war keine Suggestivfrage. Ich wüsste auch nicht, wo ich zuvor Suggestivfragen gestellt haben sollte. Ich bin daran interessiert, wie andere zu ihren Annahmen kommen. Dadurch kann man sein eigenes Gedankenspektrum extrem erweitern! Ich finde die unterschiedlichen Ideen / Gedanken sehr interessant und bin halt kein Mensch, der nur schwarz / weiß sieht. That's it!


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Mikado
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30.12.2018 um 00:04
jacki79 schrieb:Du nimmst an, dass sich der Täter sicher fühlt und dass er geplant vorgegangen ist. Auch, dass er den Ablageort gezielt gewählt hat.
Wenn ihm egal war, dass die Frau schnell gefunden wird, warum hat er sie dann nicht am Tatort belassen? Oder nimmst Du an, dass Tatort auch Fundort ist?
Ja, ich bin eigentlich davon ausgegangrn, dass Fundort auch Tatort ist. Es wäre schon seltsam, wenn man sich zur Entsorgung einer Leiche in ein viel frequentiertes Gebiet begibt, das noch dazu auch zeitweise von Polizeistreifen befahren wird.

Warum ist da überhaupt zeitweise Polizei vor Ort? Was macht diese Gegend bzw den Augustaschacht denn so besonders?

Die Leiche kann eigentlich auch nicht lange gelegen haben, das veröffentlichte Bild mit der Hand und den rotlackierten Nägeln sah eigentlich ziemlich frisch aus, wenn man diesen Ausdruck bei einer Leiche überhaupt noch verwenden kann.


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30.12.2018 um 00:33
Wie kommt Ihr alle darauf, dass dieser Fundort stark frequentiert wird? Wir fahren ca. 5- 10 x pro Monat dort an der Gedenkstätte vorbei, irgendwelche Fahrzeuge jeglicher Art (evtl. auch Zivilpolizei) haben wir noch nie gesehen, Fuss- bzw. Spaziergänger oder Fahrradfahrer ca. 3 - 4 mal in den letzten 12 Monaten!
Also würde ich das schon als sicheren Ablageort, der super gut mit Fahrzeugen erreichbar ist, bezeichnen!
Ein evtl. Täter aus der Umgebung mit Ortskenntnis geht in der Dunkelheit dieser Jahreszeit m.E. gar kein Risiko ein!! Zumal die Ablage einer Frau - aus einem Auto raus - kaum Zeit beansprucht.....


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30.12.2018 um 10:42
Mikado schrieb:Es wäre schon seltsam, wenn man sich zur Entsorgung einer Leiche in ein viel frequentiertes Gebiet begibt, das noch dazu auch zeitweise von Polizeistreifen befahren wird.

Warum ist da überhaupt zeitweise Polizei vor Ort? Was macht diese Gegend bzw den Augustaschacht denn so besonders?
Liest Du auch, was andere hier schreiben oder schreibst Du einfach mal so nebenbei hier rein?

Ich frage nur, weil Du erstens etwas behauptest, was hier niemand mit Ortskenntnissen behauptet hat und zweitens, weil Du eine Frage stellst, dessen Antwort weiter oben gegeben wurde.


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Mikado
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31.12.2018 um 00:26
Lichtenberg schrieb:Liest Du auch, was andere hier schreiben oder schreibst Du einfach mal so nebenbei hier rein?
Warum so unfreundlich? Muss ich jetzt Deine Ortskenntnisse, die du von deinen Mountainbiketouren gewonnen hast, der offiziellen Erklärung des Pressesprechers voranstellen? Ich habe mich hierauf bezogen
Thorhardt schrieb am 27.12.2018:Etwas anderes in dem Zusammenhang: Wenn aber, wie vom Pressesprecher angedeutet, es eine erhöhte Polizeipräsenz rund um den Augustaschacht gibt
und ich hoffe, das beantwortet jetzt deine Frage, ob ich auch andere Beiträge lese. Tust Du das auch?

Außerdem wird nicht jedes Mahnmal oder jede Gedenkstätte bewacht oder es fahren auch dort keine Polizeifahrzeuge, denn dann hätte die Polizei ja viel zu tun. Insofern hättest Du deine Vor-Ort-Kenntnis gerne mal dazu benutzen dürfen, uns Unwissende darüber aufzuklären, was nun genau dieses Augustaschacht oder dieses Mahnmal von zig anderen abhebt.


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