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Highlands: Der mysteriöse Mord an Familienvater Alistair Wilson

Highlands: Der mysteriöse Mord an Familienvater Alistair Wilson

20.05.2020 um 08:46
JestersTear schrieb:Falls allerdings die " Hitman"-Theorie stimmen sollte,wäre der Täter in diesem Fall selten dämlich gewesen. Bei einem Auftragsmord wird zumindest der Name Paul, vielleicht auch die Farbe des Umschlags eine symbolische Bedeutung gehabt haben.
Also einen Auftragsmord halte ich komplett für unrealistisch.
1. Sowas könnte man aus einem Hinterhalt machen, ohne gesehen zu werden. Man geht ja nicht das Risiko ein, dass die Frau einen sieht.
2. Warum 10 Minuten reden, den Mann hochgehen lassen und ihn dann erschießen? Wenn, macht man es sofort.
3. Warum dann der Umschlag?

Das macht alles für mich überhaupt keinen Sinn und daher ist diese Theorie für mich komplett raus.

Ich halte es am wahrscheinlichsten, dass der Mann, wie hier schon erwähnt, irgendwie zum Verhandeln kam oder irgendwelche Sachen haben wollte, deswegen der Umschlag und das lange Gespräch und vorher der Gang nach oben zur Frau, es dann aber zur Eskalation kam und Wilson in der Folge dessen erschossen wurde. Die Hintergründe, dass er bei einer Bank im Kreditwesen arbeitete, lassen ja auch irgendwie darauf schließen. Anscheinend wurden von der Polizei keine Hinweise darauf gefunden, aber das muss nix heißen. Ich finde den Fall ehrlich gesagt auch gar nicht so mysteriös, weil ich hier eine Verbindung zu seinem Job vermute.


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20.05.2020 um 09:00
Kann ganz einfache sein, z. B. Veronica weiß um was für 's ging... kann es aber nicht sagen, würde sich und ihre Familie in Gefahr bringen.


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20.05.2020 um 09:16
Stockholm schrieb:Kann ganz einfache sein, z. B. Veronica weiß um was für 's ging... kann es aber nicht sagen, würde sich und ihre Familie in Gefahr bringen.
Da ich es nicht mehr belegen kann, muss ich es als Gerücht kennzeichnen:

Ich habe gelesen, dass sie von der Polizei gebeten wurde über den Inhalt des Gesprächs Stillschweigen zu bewahren.

Ich weiß, wie gesagt, nicht mehr wo ich es gelesen habe, aber das ergibt schon Sinn.


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20.05.2020 um 10:04
Rapha7 schrieb:Also einen Auftragsmord halte ich komplett für unrealistisch.
1. Sowas könnte man aus einem Hinterhalt machen, ohne gesehen zu werden. Man geht ja nicht das Risiko ein, dass die Frau einen sieht.
...und vor allem schien ein "Pub" auf der anderen Straßenseite gewesen zu sein,siehe das Zitat aus " The Press and Journal" von gestern.


Gegen Auftragsmord spricht m.E. die Tatwaffe: welcher Hitman wüde zur Vollendung seines Geschäfts eine kleine,deutsche Pistole nutzen,die um 1920 hergestellt wurde und laut einem der Links den Spitznamen "Damenwaffe" trägt?

Die wird wahrscheinlich von Onkel Jock oder Opa Archie aus dem Krieg mit heim gebracht worden sein und in einem Karton auf dem Speicher geschlummert haben,bis sich der Schütze ihrer erinnert hat.
Rapha7 schrieb:3. Warum dann der Umschlag?
Der könnte (Konjunktiv) in einen Auftragsmord passen,wenn er z.B. als Drohung insgesamt oder Ansage an einen Paul gedacht war, wird auch in einem der Links vermutet.


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20.05.2020 um 11:08
JestersTear schrieb:...und vor allem schien ein "Pub" auf der anderen Straßenseite gewesen zu sein,siehe das Zitat aus " The Press and Journal" von gestern.
Könntest du die Stelle bitte kurz zitieren?

In der BBC-Doku spricht Veronica von einem Hotel, zu dem sie gelaufen ist um Hilfe zu holen.


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20.05.2020 um 11:21
Rotkäppchen schrieb:JestersTear schrieb:
...und vor allem schien ein "Pub" auf der anderen Straßenseite gewesen zu sein,siehe das Zitat aus " The Press and Journal" von gestern.

Könntest du die Stelle bitte kurz zitieren?

In der BBC-Doku spricht Veronica von einem Hotel, zu dem sie gelaufen ist um Hilfe zu holen.
https://www.pressandjournal.co.uk/fp/news/highlands/1899112/15-years-of-twists-and-turns-but-no-arrest-motive-or-suspect...

( Zitat) "Indeed, if this was the job of a professional hitman, would he have spent so much time on the Wilsons’ doorstep?
The house was across the road from a pub, so the risk of being spotted would have been enormous."

So etwa nach einem Drittel des Textes.


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20.05.2020 um 11:26
@JestersTear
Danke dir. Ich hatte es nicht gefunden.


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20.05.2020 um 11:35
JestersTear schrieb:Gegen Auftragsmord spricht m.E. die Tatwaffe: welcher Hitman wüde zur Vollendung seines Geschäfts eine kleine,deutsche Pistole nutzen,die um 1920 hergestellt wurde und laut einem der Links den Spitznamen "Damenwaffe" trägt?

Die wird wahrscheinlich von Onkel Jock oder Opa Archie aus dem Krieg mit heim gebracht worden sein und in einem Karton auf dem Speicher geschlummert haben,bis sich der Schütze ihrer erinnert hat.
Das sehe ich genauso. Wenn ich schon jemanden umbringen will, dann gehe ich doch sicher und nehme eine "richtige" Waffe. Andererseits hat sie ihren Zweck erfüllt.

Ich hätte aber mit einer solchen Waffe auch Angst dadurch identifizierbar zu sein, da diese sehr selten ist oder war. Scheint allerdings auch nicht bei der Aufklärung geholfen zu haben.


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20.05.2020 um 11:36
Ich habe die Adresse mal bei Google eingegeben. Per Street View bekommt man eine gute Übersicht. Die Straße ist recht schmal und schräg gegenüber des Hauses Nr 10 ist ein Hotel mit Bar.
MMn ist der Täter ein ganz schönes Risiko
Screenshot 20200520-113110 MapsOriginal anzeigen (0,3 MB)

Screenshot 20200520-113135 MapsOriginal anzeigen (0,2 MB)
eingegangen.


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20.05.2020 um 11:36
Rotkäppchen schrieb:Wie gelangte der Mörder denn dann aber wieder an den Umschlag?
Irgendwer muß den Umschlag abgegriffen haben. Wenn es ihn denn gab! Wie den " YOGTZE-Zettel"....

(Zitat) "The banker took it upstairs to show wife Veronica. When he returned to the door, he was shot. The envelope was never seen again."



Hier ist noch eine Quelle, die sich auf die Recherchen des Ermittlers/Authors Bleksley bezieht.

https://www.dailyrecord.co.uk/news/scottish-news/murdered-nairn-bankers-life-could-11587533

Letztlich glaubt er das herausgefunden zu haben,was gestern hier auch schon besprochen wurde,Auszüge:



( Zitat) Banker shot dead on doorstep 'could have been spared if he'd agreed to gunman's terms'

Wenn er auf die Bedingungen des Schützen eingegangen wäre,hätte er leben können.

(Zitat): "“The information is that the man who went to the front door of the house went to negotiate and not assassinate."

Der Täter wollte primär verhandeln,nicht töten...

(Zitat) "“He was prepared to kill, clearly because he had a gun, but he did not intend to kill. Something went wrong."

Etwas ist schief gelaufen,der Täter war zwar auf den Mord vorbereitet,hatte ihn aber nicht beabsichtigt.

(Zitat): “I’ve also been told it’s common knowledge among some in the legal profession in the central belt as to why Alistair was murdered.
“Those in the know will not come forward for fears that an assassin will shoot them.”


Das Motiv sei allgemein bekannt,aus Angst würde geschwiegen.


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20.05.2020 um 12:45
Rotkäppchen schrieb:Highlands: Der mysteriöse Mord an Familienvater Alistair Wilson
heute um 11:36
Ich habe die Adresse mal bei Google eingegeben. Per Street View bekommt man eine gute Übersicht. Die Straße ist recht schmal und schräg gegenüber des Hauses Nr 10 ist ein Hotel mit Bar.
MMn ist der Täter ein ganz schönes Risiko
Screenshot 20200520-113110 Maps

Screenshot 20200520-113135 Maps
eingegangen.
Danke, Rotkäppchen ,die hilfreichen Screenshots sehe ich ja jetzt erst!

Stimmt,die enge Straße ist ein Faktor,ist wirklich ein großes Risiko für den Täter gewesen!

Zumal auf der anderen Straßenseite zwei Leute das Gespräch an der Haustür beobachtet haben!

( Zitat aus der BBC-Doku) : "On the night of 28 November, two people standing on the opposite side of the road see two men talking at the door. They don’t see the visitor’s face."

Auf mich wirkt das so,als habe der Täter nichts zu verlieren gehabt!
waytogo schrieb:Ich hätte aber mit einer solchen Waffe auch Angst dadurch identifizierbar zu sein, da diese sehr selten ist oder war. Scheint allerdings auch nicht bei der Aufklärung geholfen zu haben.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe,sind im Laufe der Zeit mehrere solcher ungewöhnlichen Waffen in Nairn aufgetaucht.

Da ich jetzt nicht so der Waffenexperte bin,habe ich das nur überflogen und mich damit zu Frieden gegeben, daß die ungewöhnliche Tatwaffe die Ermittler nicht weitergebracht hat.

Und ich suche immer noch nach der ähnlichen Tat aus Glasgow,auch wenn Nairn weit entfernt ist....


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20.05.2020 um 13:22
JestersTear schrieb:Danke, Rotkäppchen ,die hilfreichen Screenshots sehe ich ja jetzt erst!
Gerne. Und wenn du bei Google "10 Crescent Road Nairn" eingibst, kannst du dir noch bessere Eindrücke verschaffen und aus unterschiedlichen Richtungen auf das Haus blicken.


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20.05.2020 um 14:17
Rick_Blaine schrieb:Genau. Und da uns hier die entscheidenden Informationen fehlen, erscheint mir eine Diskussion auch müssig.
Auch das sehe ich jetzt erst: bei allem Respekt für die Qualität deiner Beiträge,lieber Rick: so argumentiert dürfte im Forum ja gar kein Cold Case mehr diskutiert werden, weil allen diesen Fällen letztlich die entscheidenden Puzzle-Teilchen zur Aufklärung gefehlt haben.

Und es hätte keinen Grund für die toll aufgezogene BBC-Doku 13 Jahre danach gegeben,weil der BBC "diese Informationen" ebenso gefehlt haben.

Ich wollte mich übrigens bei der Registrierung letztes Jahr " Rick Blaine " nennen - und war entsetzt,daß der Name schon vergeben war :p
Rotkäppchen schrieb:Gerne. Und wenn du bei Google "10 Crescent Road Nairn" eingibst, kannst du dir noch bessere Eindrücke verschaffen und aus unterschiedlichen Richtungen auf das Haus blicken.
Flucht nach links ( von Veronica aus gesehen, Zitat: "From the porch Veronica sees her husband’s killer leave, heading down Crescent Road to her left. He is walking. ") macht demnach auch Sinn: der Täter vermeidet, rechts am Pub vorbei Richtung Hauptstrasse zu gehen, sondern nach links, wo sich mehr Buschwerk befindet und am Ende der Strasse rechts eine dunkle Gasse Richtung Küstenstraße abgeht. Von dort hätte man z.B. gut mit einem Wagen verschwinden können.


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20.05.2020 um 14:27
JestersTear schrieb:Wenn ich das richtig in Erinnerung habe,sind im Laufe der Zeit mehrere solcher ungewöhnlichen Waffen in Nairn aufgetaucht.
Ich meine, dass nur eine weitere dieser Waffen in Nairn aufgetaucht ist. Dies hat auch eine entsprechende Welle geschlagen, verlief jedoch letztendlich im Sande.


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20.05.2020 um 14:32
JestersTear schrieb:sondern nach links, wo sich mehr Buschwerk befindet und am Ende der Strasse rechts eine dunkle Gasse Richtung Küstenstraße abgeht. Von dort hätte man z.B. gut mit einem Wagen verschwinden können.
Hätte er dann nicht an dem Hotel vorbei gemusst ? Also wenn man davon ausgeht, dass zum Tatzeitpunkt Pup und Hotel bereits dort waren.


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20.05.2020 um 14:51
Schnully schrieb:Hätte er dann nicht an dem Hotel vorbei gemusst ? Also wenn man davon ausgeht, dass zum Tatzeitpunkt Pup und Hotel bereits dort waren.
Nein. Mit dem Rücken zum Haus Nr 10 in der Crescent Road, das bei Google als Lothian House auftaucht, liegt das Hotel schräg gegenüber, wenn man nach rechts sieht.

Allerdings, was den Fundort der Tatwaffe angeht, hat der Täter dann entweder einen Bogen geschlagen oder hat die Waffe später entsorgt. Es sei denn, er konnte sich durch irgendwelche Gärten schlagen. Warum ich darauf komme?

Dies berichtet der Mann, der die Waffe gefunden hat:
The discovery of the pistol at around 3pm was followed quickly by the arrival of a fleet of police vehicles at the scene near Nairn Old Parish Church
Es folgen Screenshots, damit man sich die Lage Tatort zu Waffenfund besser vorstellen kann.

Zudem fand ich folgende Aussage noch recht interessant. Die Waffe war wohl winzig, nicht größer als eine Handfläche (also gut zu verbergen) und wurde gerne von russischen Prostituierten benutzt, die sie in ihren Strümpfen versteckt.
We got to this one particular drain and that’s where we found the oddest gun I have ever seen.

“It was tiny, no bigger than the palm of my hand. We were later told that it was the type of gun Russian prostitutes used, as it was small enough to hide in their tights.
Quelle zu den Zitaten:
https://www.google.com/amp/s/www.pressandjournal.co.uk/fp/news/highlands/411380/the-day-i-found-the-gun-that-killed-alis...
Screenshot 20200520-143742 MapsOriginal anzeigen (0,3 MB)


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20.05.2020 um 15:02
Rotkäppchen schrieb:Allerdings, was den Fundort der Tatwaffe angeht, hat der Täter dann entweder einen Bogen geschlagen oder hat die Waffe später entsorgt. Es sei denn, er konnte sich durch irgendwelche Gärten schlagen. Warum ich darauf komme?

Dies berichtet der Mann, der die Waffe gefunden hat:

The discovery of the pistol at around 3pm was followed quickly by the arrival of a fleet of police vehicles at the scene near Nairn Old Parish Church

Es folgen Screenshots, damit man sich die Lage Tatort zu Waffenfund besser vorstellen kann.
Ich bin mir ziemlich sicher,daß die Tatwaffe erst 10 Tage später, am 8. Dezember, gefunden wurde.

Und zwar wegen eines verstopften Gullys, der Teile der Straße überspülte.

Die Waffe wird jetzt nicht der Grund für die Verstopfung gewesen sein,wenn sie so winzig wie von dir beschrieben war, allerdings könnte der Täter sie auch erst bis zu neun Tage nach der Tat dort platziert haben.

Dann hätte er bei der Flucht nicht kreuz und quer laufen müssen.

Eine spätere Platzierung der Waffe wäre ein Hinweis auf die Ortsbezogenheit des Täters.


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20.05.2020 um 15:12
JestersTear schrieb:Ich habe natürlich keine Ahnung,was in dem Umschlag drin war, oder anders herum,rein sollte,glaube aber mittlerweile,daß der Farbe "blau" und dem Namen "Paul" zuviel Bedeutung entgegengebracht wird. Vielleicht hatte sich der Fremde einfach den erstbesten Umschlag zum Transport eines Dokuments gegriffen,der ihm in die Hände fiel,weil er selbst nicht glaubte,daß er an diesem Abend ein Gewaltverbrechen begehen muß.
Wenn er vorhatte ihn zu erschiessen, ist es wirklich dämlich einen Umschlag ins Spiel zu bringen mit dem Namen, lassen wir die Farbe mal kurz aussen vor. Denn, als Al damit ins Haus ging, muss dem Täter klar gewesen, sein, dass auch Veronica den Namen später benennen kann oder die Gefahr besteht, dass er ihr den Umschlag mit Namen zeigt. Ich denke schon, dass es durchaus einen Grund gibt für das ganze Drumherum: Umschlag, die Farbe, der Name. Was mich aber noch aufhorchen lässt, auch, wenn dem wohl keine Bedeutung zukommt, ist, dass es noch einen Typen mit dem gleichen Namen im Ort gab. Das ist auf jeden Fall sehr schräg. Vielleicht wurde was übersehen bei der Überprüfung oder was eigentlich plausibler ist: Der Namensvetter hat sich tunlichst unauffällig verhalten um nicht auf sich aufmerksam zu machen und den Täter von sich fern zu halten. Auf der anderen Seite ist das doch nicht so plausibel, weil der Fall ja dermaßen durch die Presse ging, dass die Info, womöglich falscher Al,mit Sicherheit in den Kreisen angekommen ist.

Wie ich es auch drehe und wende, die 10 Minuten kommen mir lang vor. Selbst im kompletten Ablauf: Frau geht zur Tür, öffnet, ruft Mann von unten, Mann kommt runter, Frau geht nach oben zu den Kindern, Mann kommt hoch, kurze Kommunikation (oder war er vielleicht doch länger oben und hat sich mit seiner Frau besprochen? Vllt. hat er ihr da gebeichtet, in was er verstrickt ist und man hat sich beraten und erst dann ist er wieder runter??)dann wieder runter und die Schüsse. Definitiv ist, dass der Täter nicht bekommen hatte durch den Umschlag, was er wollte. Der Umschlag scheint wichtig zu sein in der Geschichte. Er hatte auch nicht vor, den Umschlag dazu lassen, schon aber ihn wieder mit zu nehmen. Ich frage mich gerade, was passiert wäre, wenn Al den Umschlag oben bei der Frau gelassen hätte und ohne ihn zur Tür gegangen wäre, ob er dann nach oben gegangen und auch die Frau erschossen hätte, nur um an den Umschlag zu kommen, wo seine DNA sowie der Name drauf stand, auch, wenn wir nicht wissen, ob es sein Name war.


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20.05.2020 um 16:09
sundra schrieb:Was mich aber noch aufhorchen lässt, auch, wenn dem wohl keine Bedeutung zukommt, ist, dass es noch einen Typen mit dem gleichen Namen im Ort gab
Der andere Alistair Wilson war bereits über 60 Jahre alt.

Falls ein gedungener Killer den mit dem 30jährigen Opfer verwechselt hätte,wäre er entweder zu blöd für seinen Job gewesen oder hatte ein Kommunikationsproblem mit seinem Auftraggeber .
sundra schrieb:muss dem Täter klar gewesen, sein, dass auch Veronica den Namen später benennen kann oder die Gefahr besteht, dass er ihr den Umschlag mit Namen zeigt.
Ich glaube, daß der Täter den Umschlag wieder an sich nahm,weil der Name "Paul" Rückschlüsse auf ihn zuliess.

Demzufolge war es kein Auftragsmord,weil ein Hitman solch einen Umschlag nicht mit zum Tatort bringen würde,wenn er nicht ganz gezielt eine Bedeutung,z.B. eine Warnung an einen Paul,hätte sein sollen. Dann wiederum hätte aber er den Umschlag nicht wieder an sich nehmen müssen,weil sonst "die Warnung an Paul" nicht angekommen wäre.

Ich vermute,daß der Täter gehofft hatte,daß Veronica Wilson den Namen " Paul" nicht zur Kenntnis genommen hatte.

Wie bereits heute zitiert, der Ex-Cop und jetzige Author Bleksley ist sich sicher,daß der Mann nicht zum Töten,sondern zum "verhandeln" kam. Der Umschlag wäre demnach erst für ihn gefährlich geworden,als es dann doch zur Tat gekommen ist.

Andere Möglichkeit,ganz wild spekuliert: im Umschlag war Schmiergeld drin. Beim Chaos am Tatort nach den Schüssen,als auch Hotel-/Pubbesucher über die straße kamen,hat jemand das Schmiergeld bemerkt und unentdeckt an sich genommen.

Aber eher unwahrscheinlich.

Veronica sagte,der Umschlag sei leer gewesen,als Al ihn mit hoch brachte,aber der wird ihr gegenüber wohl nicht erwähnt haben,daß er gerade Schmiergeld zumindest angenommen hat .Aber dann 10 Min. später wieder zur Tür brachte,was der Auslöser für die Schüsse war...


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20.05.2020 um 16:26
Rotkäppchen schrieb:Nein. Mit dem Rücken zum Haus Nr 10 in der Crescent Road, das bei Google als Lothian House auftaucht, liegt das Hotel schräg gegenüber, wenn man nach rechts sieht.
Ich meine das Hotel, nicht den Pub.

2020 05 20 16 26 32 Original anzeigen (2,9 MB)



2020 05 20 16 27 09 WindowOriginal anzeigen (2,6 MB)


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