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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

340 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Köln, Autobahn ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

09.03.2026 um 15:27
@kf1801
ganz genau das meinte ich ja diese zwei Möglichkeiten sind am plausibelsten....mMn


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

09.03.2026 um 17:17
Zitat von kf1801kf1801 schrieb:Nachdem der Tatort = Fundort an der Strecke liegt, die sie und ihr Vater für gewöhnlich genommen haben, hat der Täter sich wohl auch in dem Bereich aufgehalten.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Tat so ganz im stillen abgelaufen ist. Da muss doch jemand Schreie mitbekommen haben.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

09.03.2026 um 18:16
@schluesselbund
Kommt darauf an, wie geräuschintensiv die Umgegend zum Zeitpunkt der Tat war.

Die Haltestelle hieß seinerzeit „Poll Autobahn“. Wenn „nomen“ im gegenständlichen Fall „Omen“ war, deutet das mMn auf eine entsprechende Geräuschkulisse hin.

Hinzu könnte der Überraschungseffekt kommen. Ein unerwarteter Angriff auf die junge Frau, der ein Täter die Hand auf den Mund legt und sie entschlossen und blitzschnell vom Weg hinter ein Gebüsch zerrt und dort entweder bewusstlos schlägt/würgt/mit einer Waffe bedroht, sodass sie es nicht wagt, zu schreien/sich zu wehren - der muss nicht zwingend geräuschvoll ablaufen.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

09.03.2026 um 20:08
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Da muss doch jemand Schreie mitbekommen haben.
Sie wurde erwürgt, das kann völlig geräuschlos abgelaufen sein. Allerdings dauert es sehr lange, bis zu 5 Minuten und der Ort ist völlig ungeeignet für eine Vergewaltigung, weil jederzeit Leute auftauchen können.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

09.03.2026 um 20:41
@Dancingfool
Ich dachte, der Tatort lag hinter einer Gebüschreihe? Dorthin kommt man nicht einfach so mal hin, es sei denn, man muss mal austreten.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

10.03.2026 um 01:27
Also wenn ich mich an die Darstellung bei XY recht erinnre lief der Finder nur in die Gebüschreihe. Ich schätze das waren etwa 15 - 20 Meter vom Fussweg weg. Und ja eine Vergewaltigung mit erdrosseln kann schnell mal 10 min dauern. Ich gehe schon in der Annahme, dass sich das Opfer heftig gewehrt hat. Mag ja sein, dass man da akustisch nicht viel mitbekommen hat. Aber so ganz still wird es auch nicht gewesen sein.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

10.03.2026 um 06:12
Wie gesagt, es kommt nur darauf an, wie frequentiert die Stelle dort war und ob die junge Frau bereits bewusstlos war, als sie vom Täter missbraucht wurde. Und wenn der sich dabei nicht unnötig laut gebärdet hat, dann muss niemand etwas mitbekommen haben, egal wie lange "es gedauert" hat.

Und wenn jemand etwas gehört hat, denkt man bestimmt nicht als erstes daran, dass da gerade jemand überfallen und gewürgt wird. Das denkt Ihr hier, weil Ihr wisst, was dort geschehen ist.

Fakt ist, dass wohl niemand etwas gehört hat und wenn, dann ist niemanden etwas komisch vorgekommen. Damit sollte man es gut sein lassen. Es ändert leider eh nichts mehr im Nachhinein.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

10.03.2026 um 12:06
Wenn ich das richtig gesehen habe, und ich kenne ja die Gegend, ist der Fundort in Gebüsch zwischen 2 Fußweg gewesen. Direkt an der Gabelung "im Wasserfeld" und dem Weg hoch zur Wahnheider Straße.
Heute ist das kein Gebüsch mehr, aber es ist halt super nah an der Haltestelle und der Fundort eben auch super nah am Weg.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

10.03.2026 um 15:55
Zitat von dante81dante81 schrieb:Heute ist das kein Gebüsch mehr, aber es ist halt super nah an der Haltestelle und der Fundort eben auch super nah am Weg.
Genau darum ist das ein Ort, wo ich zuletzt an eine Vergewaltigung denken würde. Es war eine Exekution.
Ich kenne die Statistiken nicht, aber ich denke, 80% der Vergewaltigungen beginnen mit einem Fahrzeug und enden im einsamen Wald.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

10.03.2026 um 16:11
@Dancingfool
Das ist eine Behauptung, die aber nicht belegbar ist, oder?

Zählt man 1 (Gelegenheit: einsam, einsetzende bzw bereits eingesetzte Dämmung) und 1 (geeignetes Opfer) zusammen, ergibt das für einen entschlossenen Täter eben 2 (Tatausführung auf der Stelle).

Ob das jetzt der „ideale“ Ort für eine Vergewaltigung ist, oder ob jemand Geräusche jedweder Art gehört oder nicht gehört hat, ist für die Klärung ziemlich Wurscht.

Ea ist auch „off topic“ und wenn wir so weitermachen, droht der rote Balken 🤣🤣🤣


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

10.03.2026 um 17:39
@Dancingfool
Dem würde ich auch widersprechen. Ich denke die Mehrzahl der Vergewaltigungen geschehen im Nahbereich des Aufeinandertreffens von Täter und Opfer. Wobei ich davon abgesehen behaupten würde, dass 80% der Vergewaltigungen in den eigenen vier Wänden geschehen. Ein davon bringen mit einem Fahrzeug ist eher selten.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

10.03.2026 um 17:41
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Vielleicht gibt es auch keine Mitwisser. Weiss man ob der Fundort auch der Tatort ist?
Ja, bei dem Fundort handelte es sich auch um den Tatort.
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Allerdings dauert es sehr lange, bis zu 5 Minuten und der Ort ist völlig ungeeignet für eine Vergewaltigung, weil jederzeit Leute auftauchen können.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Und ja eine Vergewaltigung mit erdrosseln kann schnell mal 10 min dauern.
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Genau darum ist das ein Ort, wo ich zuletzt an eine Vergewaltigung denken würde. Es war eine Exekution.
Ich kenne die Statistiken nicht, aber ich denke, 80% der Vergewaltigungen beginnen mit einem Fahrzeug und enden im einsamen Wald.
Ich denke, dass der Zeitansatz hier definitiv zu hoch angesetzt ist. Geht man von einer sehr wahrscheinlichen hohen Erregung des Täters aus, so wird die Tathandlung an sich, wohl eher kürzer als länger angedauert haben. Interessant wird es bei der Tötungshandlung. Liegt hier ein bewusstes Handeln des Täters vor, z. B. da das Opfer ihn gekannt hat oder geschah dies im Affekt der eigentlichen Tathandlung, dem sexuellen Übergriff?

Die Tatörtlichkeit spricht hier wohl für beide Varianten gleichermaßen. Natürlich könnten sich, nachdem die Strecke durch Seckin regelmäßig genutzt wurde, Opfer und Täter zumindest vom Sehen her gekannt haben und so sich der Täter gezwungen gesehen haben, Seckin zu töten. Andererseits ist eben die Tatörtlichkeit, die wohl zur relevanten Tatzeit durchaus auch einigermaßen durchgehend frequentiert wurde, auch dafür geeignet, ein sich wehrendes und eventuell auch verbal verzweifeltes Opfer zum Schweigen zu bringen.

Bezüglich der Tat wäre natürlich auch das Wissen, wie stark denn diese Haltestelle zur relevanten Zeit normalerweise frequentiert ist, sehr hilfreich. Soll heißen, wie groß ist zu dieser Zeit die durchschnittliche Personenanzahl, die sich aufgrund des Ein- oder Aussteigens an dieser Haltestelle aufhält. Dies wird sicherlich, schon alleine aufgrund der Suche nach möglichen Zeugen, erfasst worden sein, jedoch ist eine Zahl meines Wissens nicht bekannt.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

11.03.2026 um 07:18
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Dies wird sicherlich, schon alleine aufgrund der Suche nach möglichen Zeugen, erfasst worden sein, jedoch ist eine Zahl meines Wissens nicht bekannt.
Es gibt, nach dem Fahndungsaufruf von damals zwei Leute, die sich dort aufgehalten haben. Ein junger Mann in dunkler Lederjacke an der Haltestelle und an den Wegen ein junger Mann in verwaschenen Jeans. Ein Pärchen und ein junger Mann gingen in Richtung der Haltestelle. Diese Angaben sind wahrscheinlich vom Vater, der bekanntlich zu spät kam. Die beiden jungen Männer sollten im Focus stehen.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

11.03.2026 um 08:09
Tatsächlich glaube ich nicht daran, dass diese Personen etwas mit der Tat zu tun haben, dennoch hätten sie sicher gute Zeugen sein können. Damals.

Vielmehr gehe ich davon aus, dass der Täter sich nach wie vor im Gebüsch aufhielt, als der Vater am Bahnsteig ankam.
Erwürgen dauert seine Zeit, und er wird sich nachher nicht noch großartig am Bahnsteig aufgehalten haben.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

11.03.2026 um 08:15
Mir erscheint das Zeitfenster einfach zu klein. Bahn hält, Leute steigen aus, sind dort unterwegs, der Vater kommt nur wenige Minuten später dort an. Auch da ggf. Leute im nahen Umfeld oder an der Haltestelle. Wann und wo soll Seçkin in der Zeit überwältigt und erwürgt worden sein?


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

11.03.2026 um 08:49
@sooma
Genau deswegen glaube ich, dass der Täter noch vor Ort war.

Ich hatte vorher im Thread geschrieben, dass so ein Bahnsteig, nach Abfahrt der Bahn, ruckzuck menschenleer und a weng gruselig sein kann.

Sollte der Täter mit Seckin ausgestiegen sein, könnte ich mir vorstellen, dass sie dort nicht allein mit ihm bleiben wollte und daher ihrem Vater entgegen ging - raus aus dieser Situation.

Für den Täter war es dann ein Leichtes, sie von hinten zu überfallen und ins Gebüsch zu ziehen.
Das kann vollkommen lautlos vonstatten gegangen sein, wenn er ihr den Mund zuhielt.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

11.03.2026 um 08:57
Zitat von DancingfoolDancingfool schrieb:Die beiden jungen Männer sollten im Focus stehen
Weshalb denn? Glaubst Du ernsthaft daran, dass (falls es sich bei einem davon ernsthaft um den Täter gehandelt haben sollte) dieser in einer so kurzen Zeitspanne seine Tat bereits "vollendet" hatte und sich schon wieder auf den Weg nach keineAhnungwohin gemacht hat?


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

11.03.2026 um 09:03
Zitat von ZiegenpetraZiegenpetra schrieb:Genau deswegen glaube ich, dass der Täter noch vor Ort war.
Genau, vor Ort kann ich mir auch vorstellen, aber nicht auf dem Weg, wo sich auch der Vater der jungen Frau bewegt hat.
Der Täter hatte wahrscheinlich dreckige Klamotten, er war wohl auch noch bis obenhin voll mit Adrenalin und musste erst runterkommen und, so merkwürdig das klingen mag, war er bestimmt auch erschöpft.

Dass er sich in so einem Zustand gleich auf den Weg nach *keineAhnungwohin* gemacht hat und dabei auch noch neugierig darauf war, Menschen zu begegnen, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Er wird wohl darauf geachtet haben, dass er tunlichst keinem Menschen begegnet und sich im Schutz der Dunkelheit und Einsamkeit auf den Weg nach *keineAhnungwohin* gemacht haben.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

11.03.2026 um 09:24
Zitat von soomasooma schrieb:Mir erscheint das Zeitfenster einfach zu klein. Bahn hält, Leute steigen aus, sind dort unterwegs, der Vater kommt nur wenige Minuten später dort an. Auch da ggf. Leute im nahen Umfeld oder an der Haltestelle. Wann und wo soll Seçkin in der Zeit überwältigt und erwürgt worden sein?
Möglich, dass gleichzeitig mit Seckin mehrere Personen ausgestiegen sind. Sollte sie jedoch in der Annahme, dass ihr Vater sie gleich abholen würde, vor Ort noch kurz gewartet haben, könnte daraus die Situation entstehen, dass sie ziemlich schnell alleine am Bahnsteig war. Nimmt man dazu noch die Nähe des Tatortes zum Bahnsteig, sehe ich es für nicht unwahrscheinlich an, dass der Übergriff bereits dort, kurz nachdem die Bahn weitergefahren ist, stattgefunden hat und Seckin zum anschließenden Tatort mit Gewalt verbracht wurde.


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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991

14.03.2026 um 09:05
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Sollte sie jedoch in der Annahme, dass ihr Vater sie gleich abholen würde, vor Ort noch kurz gewartet haben, könnte daraus die Situation entstehen, dass sie ziemlich schnell alleine am Bahnsteig war.
Das glaube ich auch. Wer weiß, wie zeitnahe der Vater wirklich gekommen ist. Selbst nach einer Viertelstunde wären alle Leute, die mit ihr ausgestiegen sind, bereits weit weg, auch am Weg nicht mehr anwesend. Deshalb glaube ich auch nicht, dass der Vater der Zeuge ist, der die Mitfahrenden gesehen hat. Je nachdem, wann die nächste Bahn mit den nächsten Fahrgästen gekommen ist, hatte der Täter genügend Zeit. Viel Lärm wird sie auch nicht gemacht haben, wenn er ihr den Hals zugedrückt hat. Ob der Täter noch im Gebüsch war, als der Vater kam, lässt sich schwer sagen. Er wird schnell abgehauen sein nach der Tat. Tut auch nichts zur Sache, außer dass der Gedanke den Vater noch mehr quält. Jedenfalls hat der Vater nichts bemerkt und er ist ja den Weg entlang gekommen und hat noch eine Weile gewartet auf die nächste Bahn.
Meine Theorie ist immer noch, dass der Täter mit ihr ausgestiegen ist, sie vielleicht schon vorher ausgeguckt hat, aber keine Chance hatte, weil sie immer abgeholt wurde. Natürlich kann er auch am Weg auf ein Zufallsopfer gewartet haben. Dazu müßte man halt wissen, was dran ist an den Gerüchten, dass Frauen dort vorher belästigt wurden, oder ob das durch den falschen Brief entstanden ist. Vielleicht melden sich ja noch Frauen durch Aktenzeichen.


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