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Mord an 16-jähriger Kölnerin Seçkin Çağlar im Oktober 1991
um 11:53Ich wollte noch mal eben auf einen Aspekt hinweisen, der zu Beginn des Threads 2023 ein paar Mal thematisiert wurde, in der Diskussion nach Ausstrahlung des XY Filmfalls in diesem Februar allerdings nicht mehr so präsent war:
Der Tatort und zugleich Fundort liegt direkt neben dem rechtsrheinischen Abschnitt der A4, die dort als Teil des Kölner Autobahnrings kurz darauf über die Rodenkirchener Brücke auf die linke Rheinseite führt - damals wie heute einer der meistbefahrenen Autobahnabschnitte des Landes, mittlerweile aber recht gut isoliert. In den 1980er Jahren wurde der Südring jedoch zunächst zwischen den Autobahnkreuzen Köln-West und Köln-Süd von 4 auf 6 Fahrstreifen erweitert. Und von 1990 bis 1994 wurde die Strecke zwischen dem Kreuz Köln-Süd und Dreieck Köln-Heumar ausgebaut, wobei die dazwischenliegende Rodenkirchener Autobahnbrücke ebenfalls extrem aufwändig verbreitert werden musste und zudem dann auch Lärmschutzwände errichtet wurden.
Bei der Studionachbesprechung zum XY Filmfall war nun auf der eingeblendeten Karte zu ersehen, dass Seçkin bereits kurz nach dem Überqueren der Straßenbahngleise und dem linksseitigen Abbiegen in den Fußweg Richtung Wahnheider Str. offenbar nach rechts in ein sehr dicht bewachsenes Gebüschareal abgedrängt wurde, das so heute nicht mehr besteht. Wenn ich mich recht entsinne, erwähnte Hauptkommissar Markus Weber, der übrigens im Mai pensioniert wird, bei einem der Tatortfotos obendrein, das am Bildrand Materialien für damals dort stattfindende Bauarbeiten zu erkennen sind.
Es ist also wohl davon auszugehen, dass an der Stelle ein mehr oder weniger durchlässiger Bereich zur A4 bestanden hat, auf der an einem Mittwoch um die Uhrzeit neben dem Feierabendverkehr möglicherweise auch noch Krach von schweren Straßenbaumaschinen erzeugt wurde - ohne fertiggestellten Lärmschutz oder verlegten Flüsterasphalt. Dafür aber mit Autos, deren Motorenlautstärke sich heutzutage kaum mehr vorstellen bzw erinnern lässt, wie ich erst die Tage bemerken durfte, als ein Ford Taunus '80L (Baureihe 1979 bis 1982) in einigen Metern Entfernung angelassen wurde und sich in Bewegung setzte - man hätte fast meinen können, da wird gerade ein Sport- oder Rennwagen in den 6. Gang hochgeschaltet.
Es könnte für den Täter daher durchaus gereicht haben, sich mit Seçkin mal rasch aus dem Blickfeld zu bewegen und zumindest ein paar Meter Abstand zum Weg zu gewinnen. Wenn es ihm dabei zudem gelungen ist, sie bedrohlich in Schach zu halten bzw ruhig zu stellen, wenigstens Schreie zu unterdrücken oder sie gar in einen bewusstlosen Zustand zu versetzen, könnte sich die Tat wohl sogar bei einem Aufenthalt des Vaters in einiger Entfernung fortgesetzt haben - was natürlich eine üble Vorstellung ist, sich aber wohl auch nicht völlig ausschließen lässt...
Der Tatort und zugleich Fundort liegt direkt neben dem rechtsrheinischen Abschnitt der A4, die dort als Teil des Kölner Autobahnrings kurz darauf über die Rodenkirchener Brücke auf die linke Rheinseite führt - damals wie heute einer der meistbefahrenen Autobahnabschnitte des Landes, mittlerweile aber recht gut isoliert. In den 1980er Jahren wurde der Südring jedoch zunächst zwischen den Autobahnkreuzen Köln-West und Köln-Süd von 4 auf 6 Fahrstreifen erweitert. Und von 1990 bis 1994 wurde die Strecke zwischen dem Kreuz Köln-Süd und Dreieck Köln-Heumar ausgebaut, wobei die dazwischenliegende Rodenkirchener Autobahnbrücke ebenfalls extrem aufwändig verbreitert werden musste und zudem dann auch Lärmschutzwände errichtet wurden.
Bei der Studionachbesprechung zum XY Filmfall war nun auf der eingeblendeten Karte zu ersehen, dass Seçkin bereits kurz nach dem Überqueren der Straßenbahngleise und dem linksseitigen Abbiegen in den Fußweg Richtung Wahnheider Str. offenbar nach rechts in ein sehr dicht bewachsenes Gebüschareal abgedrängt wurde, das so heute nicht mehr besteht. Wenn ich mich recht entsinne, erwähnte Hauptkommissar Markus Weber, der übrigens im Mai pensioniert wird, bei einem der Tatortfotos obendrein, das am Bildrand Materialien für damals dort stattfindende Bauarbeiten zu erkennen sind.
Es ist also wohl davon auszugehen, dass an der Stelle ein mehr oder weniger durchlässiger Bereich zur A4 bestanden hat, auf der an einem Mittwoch um die Uhrzeit neben dem Feierabendverkehr möglicherweise auch noch Krach von schweren Straßenbaumaschinen erzeugt wurde - ohne fertiggestellten Lärmschutz oder verlegten Flüsterasphalt. Dafür aber mit Autos, deren Motorenlautstärke sich heutzutage kaum mehr vorstellen bzw erinnern lässt, wie ich erst die Tage bemerken durfte, als ein Ford Taunus '80L (Baureihe 1979 bis 1982) in einigen Metern Entfernung angelassen wurde und sich in Bewegung setzte - man hätte fast meinen können, da wird gerade ein Sport- oder Rennwagen in den 6. Gang hochgeschaltet.
Es könnte für den Täter daher durchaus gereicht haben, sich mit Seçkin mal rasch aus dem Blickfeld zu bewegen und zumindest ein paar Meter Abstand zum Weg zu gewinnen. Wenn es ihm dabei zudem gelungen ist, sie bedrohlich in Schach zu halten bzw ruhig zu stellen, wenigstens Schreie zu unterdrücken oder sie gar in einen bewusstlosen Zustand zu versetzen, könnte sich die Tat wohl sogar bei einem Aufenthalt des Vaters in einiger Entfernung fortgesetzt haben - was natürlich eine üble Vorstellung ist, sich aber wohl auch nicht völlig ausschließen lässt...