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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

760 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Ungeklärt, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
LackyLuke77 Diskussionsleiter
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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 14:33
Ob die Sehnsucht nach Stille oder die Lust durch das lauernde Halbdunkel des Waldes zu wandeln die 45-jährige Gitta Schnieder in den frühen Abendstunden des 10.04.1989 zu einem Waldspaziergang mit ihrem Hund getrieben hat, ist nicht bekannt. Feststeht nur, dass sie auf einem Waldweg zwischen den Ortschaften Holm-Seppensen und Sprötze (Landkreis Harburg) auf ihren Mörder getroffen sein muss, der sie mit einem Messerstich in den Hals getötet hat. Vergangenen Sommer sind die Ermittlungen in diesem mittlerweile zu einem "cold case" gewordenen Verbrechen wieder aufgenommen worden, was aber nicht der einzige Grund ist, warum ich ihn gerne mit Euch diskutieren möchte. Näheres dazu am Ende des Eröffnungsbeitrags.

https://www.pd-lg.polizei-nds.de/startseite/kriminalitat/sachgebiet_cold_case/mordfall-gitta-schnieder-116239.html

Wie schon erwähnt, wurde Gitta Schnieder, Mutter eines damals sechs Jahre alten Sohnes, im Wald ermordet. Jogger fanden ihre Leiche, die von ihrem Hund bewacht wurde. Gitta Schnieder wird wie folgt beschrieben:
Gitta Schnieder war etwa 1,65cm groß und brünett. Sie war zum Tatzeitpunkt mit einer grünen Hose und einer hellgrauen Jacke bekleidet. Zudem trug sie eine schwarze Handtasche sowie eine rote Hundeleine („Flexileine“) bei sich
https://www.hna.de/niedersachsen/mord-gitta-schnieder-cold-case-neue-ermittlungen-polizei-lueneburg-91602692.html

Nach erneutem Durcharbeiten der Akten haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass sich um den Tatort noch Beweismittel befinden könnten, weshalb es Ende Februar 2023 zu einer großangelegten Suchaktion gekommen ist:
Am Dienstag entfernten Polizisten und Ehrenamtliche des Technischen Hilfswerks aus der Region deswegen das Unterholz, wie Fotos eines Reporters zeigen. Gesucht werden Gegenstände, die dem Opfer oder dem Täter zuzuordnen sind, so die Sprecherin. Bisher fehle zum Beispiel auch die Tatwaffe. Das Waldgebiet sei für die Suchmaßnahmen bis mindestens Ende dieser Woche weiträumig abgesperrt.
https://www.t-online.de/region/hamburg/id_100136108/cold-case-gitta-schnieder-polizei-durchsucht-waldgebiet-in-harburg.html

In der kommenden Ausgabe von "Aktenzeichen XY" (22.02.23) wird ein Fall unter dem Titel "Beim Gassi gehen ermordet" dargestellt werden, dessen Beschreibung sich ziemlich genau mit den Umständen des Tötungsdelikts an Gitta Schnieder deckt:
Eine Frau geht mit ihrem Hund im Wald spazieren. Kurze Zeit später wird sie gefunden, brutal ermordet. Wer hat die Mutter eines kleinen Jungen getötet – und warum?
https://www.zdf.de/gesellschaft/aktenzeichen-xy-ungeloest/aktenzeichen-xy-ungeloest-vom-22-maerz-2023-100.html (Archiv-Version vom 20.03.2023)

Unabhängig davon, ob es sich bei dem Fall um den Fall Gitta Schnieder handelt oder nicht, benötigt die Cold-Case-Einheit Lüneburg Antworten auf folgende Fragen:

-wer hat Gitta Schnieder am Tag ihres Todes gesehen?

-wer hat am Tattag verdächtige Beobachtungen in besagtem Waldgebiet gemacht?

-wer besitzt Informationen über das persönliche und berufliche Umfeld der Gitta Schnieder?


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 14:41
Die im Eröffnungsbeitrag erwähnte Suche nach der Tatwaffe im Lohberger Forst ist seit Anfang März abgeschlossen und kann ersten Erkenntnissen zufolge als erfolgreich eingestuft werden:
Insgesamt wurden 150 Gegenstände sichergestellt, wie die Ermittler am Montag mitteilten. Vier davon wurden als relevant eingestuft. Sie sollen in den kommenden Wochen näher untersucht werden
https://www.ndr.de/Cold-Case-Polizei-findet-Hinweise-im-Fall-Gitta-Schnieder,coldcase234.html

Auch wenn mittlerweile fast 34 Jahre vergangen sind, gibt die Polizei nicht auf den Täter noch zu bekommen:
"Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass der Täter im Fall Gitta Schnieder noch lebt", sagte Thilo Speich vom Sachgebiet Cold Case bei der Polizei Lüneburg. Weil Mord nicht verjährt, sei es Aufgabe der Polizei die Ermittlungen mit Nachdruck und Akribie zu führen - "in der Hoffnung, den Täter zu ermitteln und einem beweissicheren Verfahren zuzuführen", so Speich.



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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 15:34
Weiß man denn um wieviel Uhr Frau Schnieders zu Hause mit ihrem Hund losgegangen ist?

Wenn man sich den Tatort mal auf Maps anschaut, dann wird man feststellen, dass die Tat anscheinend irgendo im Nirgendwo stattgefunden hat. Es war ja anscheinend schon dunkel - Anfang April würde ich dann schätzen, dass es nach 20:00 Uhr gewesen ist.
Aber kennt man diese Uhrzeit genauer?

Insgesamt vermute ich, dass der Täter einen Bezug zu dieser Gegend hat. Es läuft ja kein Ortsfremder abends/nachts durch die Wälder eines fremden Ortes.

Es fällt mir schwer einen Grund zu finden dort abend/nachts langzugehen, außer man hat kein Auto und möchte von einem Kaff zum anderen Kaff "durch den Wald abkürzen"

Ich könnte mir vorstellen, dass der Täter aus einem dieser Käffer kommt: Holm-Seppensen, Sprötze, Haneloh oder was da sonst noch an Käffern vorkommt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jmd der ein Messer in den Hals rammt, noch nie iwie auffällig geworden ist.

Weiß man den wer befragt und überprüft wurde? Wurde das Jugendferienheim und seine Gäste überprüft? Gibt es iwelche Infos zu den Ermittlungen aus der Presse?


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 15:46
Unbeantwortet ist bis heute auch noch die Frage, warum Gitta Schnieder sterben musste. Sind Opfer und Täter zufällig aufeinandergetroffen oder handelt es sich um eine geplante Tat einer ihr nahestehenden Person? Ausgeschlossen wird nur ein Sexualdelikt.
Man ermittle weiter in alle Richtungen, es könne ein Raubmord, ein Zufallsdelikt oder auch eine Beziehungstat gewesen sein. Um ein Sexualdelikt handele es sich nicht, bestätigte eine Polizeisprecherin in Lüneburg.
https://www.abendblatt.de/region/harburg-landkreis/article237823911/landkreis-harburg-polizei-erfolgreiche-suchaktion-im-cold-case-gitta-schnieder-ermittler-mord-fundstuecke.html?service=amp


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 15:58
https://www.wunderweib.de/thomas-holst-erst-gruesste-er-hoeflich-die-nachbarn-dann-toetete-er-frauen-115371.html

https://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-aktuell/heidemoerder-thomas-holst-das-geheimnis-der-abgetrennten-finger-59850350.bild.html

Wurde "Heide" Mörder Thomas Holst eigentlich jemals als Täter ausgeschlossen? Die Leiche seines dritten Opfers, der Kosmetik- Schülerin Lara Holtz, legte er nur ca. 800 m von dem Auffindeort der Gitta S. ab.
Lara H. ermordete und missbrauchte er am 26. November 1990 in seinem Holzhaus in Holm- Seppensen.

Zwar war der Modus operandi anders und es kam zum sexuellen Mißbrauch, aber bei Gitta S. könnte es anders verlaufen sein, da ihr Hund dabei war.
Evtl. hat er durch einen Messerstich einfach seinen Haß ausgedrückt und Gitta ist am Ende nicht besser weggekommen, als seine vorherigen Opfer, sie musste zumindest auch sterben.
Vom Zeitrahmen und den regionalen Örtlichkeiten würde er jedenfalls gut passen.

Aber vermutlich wurde er inzwischen ausgeschlossen, sonst bräuchte man den Fall nicht neu aufzurollen. Allerdings hätte man dazu auch eine Meldung machen können. Sicher ist sein Ausschluß evtl. auch nicht.

Ansonsten bliebe evtl. noch Kurt Werner Wichmann. Das Alter seiner Opfer war sehr verschieden und zumindest die weiblichen Göhrde Opfer sind im gleichen Alter gewesen wie Gitta S.
Auch an ihnen gab es keine direkten Nachweise für Vergewaltigung und mit Hunden konnte er umgehen. Er besaß selbst Schäferhund "Rex".


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 16:05
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Aber vermutlich wurde er inzwischen ausgeschlossen, sonst bräuchte man den Fall nicht neu aufzurollen
Definitiv ausgeschlossen wurde er nicht, aber die Kripo stuft die Wahrscheinlichkeit, dass Gitta Schnieder dem Heidemörder zum Opfer gefallen ist als niedrig ein:
Dass die damals 45-Jährige Opfer des sogenannten Heidemörders wurde, hält die Polizei nach eigenen Angaben für unwahrscheinlich. Die Leiche der Frau war ebenfalls 1989 in demselben Waldstück im Lohberger Forst entdeckt
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Cold-Case-Gitta-Schnieder-Polizei-prueft-erneut-Lohberger-Forst,coldcase232.html


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 16:13
Zitat von steviebullittsteviebullitt schrieb:Gibt es iwelche Infos zu den Ermittlungen aus der Presse?
Ich denke, dass die hier im Thread vorhandenen Links einen guten Überblick über das bislang Bekannte geben.

Informationen über ihre Familie (was ist mit dem Vater des Sohnes bzw. war sie zum Zeitpunkt der Tat in einer Beziehung?) und über ihre berufliche Tätigkeit vor der Frühpensionierung fehlen aktuell auch noch, ebenso wie exakte Zeitangaben für den 10. April.


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 18:47
Ein ebenso interessanter, wie auch mysteriöser Mordfall. Ich frage mich, warum das Umfeld des Fundortes nicht schon nach dem Leichenfund untersucht wurde. Wenn die Tatwaffe und/oder andere Gegenstände fehlen, ist das ja sehr naheliegend. Ich bin gespannt, was die aufgefundenen Gegenstände zur Lösung beitragen können...


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 19:27
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Ich frage mich, warum das Umfeld des Fundortes nicht schon nach dem Leichenfund untersucht wurde. Wenn die Tatwaffe und/oder andere Gegenstände fehlen, ist das ja sehr naheliegend.
Du scheinst ein echter Tausendsassa zu sein, der Thread in dem Dein Name nicht unter den Diskutanten auftaucht muss erst noch erstellt werden ;)

Die nähere Umgebung um den Fundort der Leiche wurde seinerzeit sicherlich untersucht, aber eben nicht so ein großes Gebiet wie das jetzt gemacht wurde.
Daher suchen die Beamten derzeit in einem rund 10 Hektar großem Gebiet – das entspricht etwa 14 Fußballfeldern – nach Spuren. Dabei werden auch Metalldetektoren eingesetzt.
https://www.t-online.de/region/hamburg/id_100136108/cold-case-gitta-schnieder-polizei-durchsucht-waldgebiet-in-harburg.html

In den 80igern hat es möglicherweise an Manpower oder Ausrüstung gefehlt, um eine solch große Fläche mit Erfolgsaussichten abzusuchen.


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 19:39
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Du scheinst ein echter Tausendsassa zu sein, der Thread in dem Dein Name nicht unter den Diskutanten auftaucht muss erst noch erstellt werden ;)
Danke ! Ja es ist ein großes Interesse von mir und ich habe gerade Zeit und Möglichkeit mich einzubringen...
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Die nähere Umgebung um den Fundort der Leiche wurde seinerzeit sicherlich untersucht, aber eben nicht so ein großes Gebiet wie das jetzt gemacht wurde.
Stimmt, man hat das Gebiet ziemlich ausgedehnt. Das hatte ich in der Kürze der Zeit überlesen. Dann wäre ja noch interessant, warum man zum aktuellen Zeitpunkt nochmals ausgedehnter nachsuchte.Ob es daran lag, dass man..
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:In den 80igern hat es möglicherweise an Manpower oder Ausrüstung gefehlt, um eine solch große Fläche mit Erfolgsaussichten abzusuchen.
...Oder ob es einen anderen Grund dafür gab ?


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 19:42
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:In der kommenden Ausgabe von "Aktenzeichen XY" (22.02.23) wird ein Fall unter dem Titel "Beim Gassi gehen ermordet" dargestellt werden
Hast Du Dich hier verschrieben?

Ich habe noch nie von dem Fall gehört, weiss man was für einen Hund sie dabei hatte?

Überhaubt fehlen sehr viele Informationen, ich hoffe, das Du die nächste Folge von Aktenzeichen XY meinst, dann erfahren wir vieleicht mehr.


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 19:42
Ich finde es spannend, dass die Polizei davon ausgeht, dass der Tatverdächtige noch lebt. Demnach hätte sie da jemandem im Fokus?
Wenn er noch lebt, ermittelt man auch nicht gegen Tote und hat erst Recht auch heute noch Anlass zu ermitteln.

Dass der Mord so gezielt und gegen den Hals verlief und zudem kein Sexualdelikt ist, ist ja schon ein auffälliges Täterhandeln.

Der Mord wurde mal als Prüffall in Sachen Kurt-Werner Wichmann eingestuft. Ob man da schon weiter ist? Oder ob genau deshalb wieder ermittelt wird, um das auszuschließen oder zu bestätigen?
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:...Oder ob es einen anderen Grund dafür gab ?
Erzähl mal...


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 19:45
Zitat von Sonnenlicht333Sonnenlicht333 schrieb:Überhaubt fehlen sehr viele Informationen, ich hoffe, das Du die nächste Folge von Aktenzeichen XY meinst, dann erfahren wir vieleicht mehr.
Ja, das Datum ist falsch, aber kommende Sendung ist richtig. Muss natürlich der 22.03 sein und nicht der 22.02, danke für das darauf aufmerksam machen!
Zitat von Sonnenlicht333Sonnenlicht333 schrieb:habe noch nie von dem Fall gehört, weiss man was für einen Hund sie dabei hatte?
Der Hund wird detailliert beschrieben und es gibt auch ein Foto von ihm:
Neben der toten Frau wachte ihr Hund, ein schwarzer Pointer-Schäferhund-Mischling,
https://www.pd-lg.polizei-nds.de/startseite/kriminalitat/sachgebiet_cold_case/mordfall-gitta-schnieder-116239.html


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 19:50
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Neben der toten Frau wachte ihr Hund, ein schwarzer Pointer-Schäferhund-Mischling,
Hmm, ist ja nicht gerade ein kleiner Hund, wer wagt sich denn dann, eine Frau anzugreifen, ohne den Hund zu kennen.

Wäre es ein Chihuahua, Mops oder ähnlich kleiner Hund gewesen, ja ok, könnte man dann riskieren, aber bei einem grösseren Hund?

Wer nicht weiss, ob der Hund Frauchen verteidigt, lässt doch dann lieber bleiben,also das klinkt für mich eher danach, das es jemand aus dem Umfeld/ Nachbarschaft war, der den Hund kannte, und wusste, das er harmlos ist.


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 19:50
Zitat von RotmilanRotmilan schrieb:Wurde "Heide" Mörder Thomas Holst eigentlich jemals als Täter ausgeschlossen? Die Leiche seines dritten Opfers, der Kosmetik- Schülerin Lara Holtz, legte er nur ca. 800 m von dem Auffindeort der Gitta S. ab.
Lara H. ermordete und missbrauchte er am 26. November 1990 ...
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Mordfall Gitta Schnieder (1989)
Die Auffindungen liegen nicht nur räumlich dicht beieinander, sondern auch zeitlich.
Man kann gar nicht anders, als an Thomas Holst als Täter denken.


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17.03.2023 um 19:51
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Ich finde es spannend, dass die Polizei davon ausgeht, dass der Tatverdächtige noch lebt.
Was überrascht Dich daran? Die Tat liegt zwar schon 34 Jahre zurück, aber selbst wenn der Täter zur Tatzeit 40 Jahre alt gewesen wäre, wäre er mit Mitte 70 in einem Alter, in dem man durchaus noch am Leben sein kann.
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Dass der Mord so gezielt und gegen den Hals verlief und zudem kein Sexualdelikt ist, ist ja schon ein auffälliges Täterhandeln.
Stimme ich zu. Von allem was bisher bekannt ist, halte ich es für durchaus möglich, dass es sich aufgrund der Brutalität auch um eine Beziehungstat handeln könnte.


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 19:55
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:Erzähl mal...
Na ja, wie muß ich mir das vorstellen ? Nach Jahren bekommt jemand die Akten auf den Tisch und überlegt sich spontan, den Wald nochmals weit großflächiger abzusuchen. Ich meine, Manpower und Einsatzmaterial kosten Zeit, Geld und binden Resourcen. Das macht man doch sicher nicht einfach so aus Spaß an der Freude oder weil damals etwas versäumt oder nicht realisiert werden konnte. Von daher kann ich mir vorstellen, dass es plötzlich Grund zur Annahme gab, dort noch etwas finden zu können oder müssen. Die Frage dazu lautet also, was trieb die Einatzkräfte tatsächlich in den Wald zur Nachsuche ?

Ebenfalls interessant ist das was du schon angesprochen hast. Warum ist man sich so sicher, dass der Täter noch lebt ?

Ein weiterer Aspekt ist für mich auch die Art der Tötung. Es war keine Vergewaltigung. Mutmaßlich fand kein Kampf statt, denn das hätte Spuren hinterlassen und wäre wahrscheinlich erwähnt worden. Die Tötung erfolgte mit nur einem Stich in den Hals. Keine Übertötung oder ein Gemetzel was besonderen Hass impliziert.

Dann der Hund...Hat er sich nicht in das Geschehen eingemischt ? Oder erfolgte der Stich so schnell und unerwartet, dass der Hund darauf nicht reagierte ? Oder kannte der Hund den Täter ? Oder war er ohnehin eher passiv ?


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 19:57
Zitat von Sonnenlicht333Sonnenlicht333 schrieb:Wer nicht weiss, ob der Hund Frauchen verteidigt, lässt doch dann lieber bleiben,also das klinkt für mich eher danach, das es jemand aus dem Umfeld/ Nachbarschaft war, der den Hund kannte, und wusste, das er harmlos ist.
Das ist ein guter Punkt von Dir und ich denke die Ermittler haben ähnliche Gedanken, da sie unbedingt Informationen über Gitta Schnieders privates und berufliches Umfeld bekommen wollen:
Darüber hinaus sind Informationen aus dem persönlichen und beruflichen Umfeld von Gitta Schnieder für die Ermittlungen interessant.
https://www.pd-lg.polizei-nds.de/startseite/kriminalitat/sachgebiet_cold_case/mordfall-gitta-schnieder-116239.html

Leider ist bisher wenig bis nichts über das Opfer bekannt, hoffentlich ändert sich das in den nächsten Tagen...


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Mordfall Gitta Schnieder (1989)

17.03.2023 um 20:06
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Was überrascht Dich daran? Die Tat liegt zwar schon 34 Jahre zurück, aber selbst wenn der Täter zur Tatzeit 40 Jahre alt gewesen wäre, wäre er mit Mitte 70 in einem Alter, in dem man durchaus noch am Leben sein kann.
In den meisten Cold Cases wird betont, dass man nicht weiß, ob der Täter noch lebt. Hier wird betont, dass er noch lebt. Weshalb diese Sicherheit, wenn man nicht einen quicklebendigen Tatverdächtigen im Auge hat?
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Stimme ich zu. Von allem was bisher bekannt ist, halte ich es für durchaus möglich, dass es sich aufgrund der Brutalität auch um eine Beziehungstat handeln könnte.
Bei Beziehungstat ist aber oft eine Art Übertötung der Fall oder irgendeine andere Form von Emotion. Hier scheint das nicht der Fall zu sein. Daher könnte es auch einfach um das Töten an sich gegangen sein.

Dann ist auch der Hund, der ja auch keinesfalls gefährlich aussieht, kein Hindernis. Erst Recht, wenn der Täter sich mit großen Hunden auskennt.
Zitat von LackyLuke77LackyLuke77 schrieb:Das ist ein guter Punkt von Dir und ich denke die Ermittler haben ähnliche Gedanken, da sie unbedingt Informationen über Gitta Schnieders privates und berufliches Umfeld bekommen wollen:
Oder es sollen Bezugspunkte zu möglichen Tatverdächtigen und Bewegungsprofile hergestellt werden


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17.03.2023 um 20:41
https://www.podcastfabrik.de/podcasts/lichtinsdunkel/

In Folge Nummer 17 gehts um den Mord an Gitta Schnieder


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