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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

137 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Leiche, NRW, DER ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

31.01.2025 um 15:11
Zitat von SeperateSeperate schrieb:Genau, im Radio Sauerland man so darüber berichtet.

Heute hatte da man den Fall nochmal aufgegriffen: Der Unbekannte soll nicht bei Martinrea Honsel angestellt gewesen sein, sondern im Zeitraum 2016/2017 für eine Fremdfirma gearbeitet haben, die damals im Betrieb tätig gewesen sein soll.
Danke für die Info, auch an @Manatee !
Aber das finde cih schon wieder krass, dass sich jemand daran erinnern soll, dass vor 7 bis 8 Jahren jemand irgendwoi über eine Fremdfirma gearbeitet haben soll. Selbst wenn das nicht der Tipp von der Anruferin bei XY war, muss er ja von irgendwem kommen, der sich daran erinnern kann. Das kann ich mir nur vorstellen, dass das von jemandem kommt, der länger mit dieser Person zusammengearbeitet hat, ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand den Mann wiedererkennt.
Und wenn er 2016/2017 bei dieser Firma gearbeitet hat, also entweder wohl am Standort Meschede oder Nuttlar, würde das ja bedeuten, dass der Mann sich durchaus längere Zeit in der Region aufgehalten hat, in der er jetzt gefunden wurde. Also nicht nur für vorrübergehend als Fremdarbeiter dort war. Wäre schon ein arger Zufall, wenn er vor 7 oder 8 Jahren mal genau dort gearbeitet hat, danach nichts mehr mit der Region zu tun hatte, und jetzt ausgerechnet dort tot von einer Brücke geworfen wurde.
Wieso erinnern sich dann nicht mehr Menschen an ihn und erkennen ihn wieder?


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

31.01.2025 um 16:04
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Und wenn er 2016/2017 bei dieser Firma gearbeitet hat, also entweder wohl am Standort Meschede oder Nuttlar, würde das ja bedeuten, dass der Mann sich durchaus längere Zeit in der Region aufgehalten hat, in der er jetzt gefunden wurde. Also nicht nur für vorrübergehend als Fremdarbeiter dort war. Wäre schon ein arger Zufall, wenn er vor 7 oder 8 Jahren mal genau dort gearbeitet hat, danach nichts mehr mit der Region zu tun hatte, und jetzt ausgerechnet dort tot von einer Brücke geworfen wurde.
Wieso erinnern sich dann nicht mehr Menschen an ihn und erkennen ihn wieder?
Das lässt sich eigentlich ganz einfach beantworten.

Nehmen wir mal an, es war wirklich so: Es war ein Drittunternehmen, was z.B. bei Honsel Abbruch- oder Installationsarbeiten oder ähnliches vornahm. Dieses Unternehmen ist mit ein paar Leuten eigene Belegschaft in der Region tätig und wenn einmal ein 'großer Brocken' anliegt, sucht man sich über Arbeitsvermittler, Agenturen, entsprechende Websites Handwerker/Subunternhmer/Werkvertragskräfte von irgendwo zusammen. So 2016/2017. Irgendwer erinnerte sich noch da dran, vielleicht irgendein anderer Beschäftigter, der etwas näheren Kontakt aufgenommen hatte.

Die, die sich bewährt haben, werden 'warmgehalten' und das nächste Mal, wenn wieder so ein großer Brocken anliegt, direkt wieder angefragt. Dann sind die alle Jahre mal in der Region und selbst da vielleicht nicht in derselben Stadt oder so. Aber vielleicht erinnert sich die Bäckereiverkäuferin, dass dieser Typ drei Wochen lang jeden Tag Kaffee holen kam und danach nicht mehr. Das fällt in einem sauerländischen Dorf schon auf...

Wie geht es nun weiter?

Entweder das (hypothetische sauerländische Abbruch- oder Installations-) Unternehmen selbst ist der krumme Hund, wollte den (hypthetischen) Unfall vertuschen und dessen Beschäftigte halten (noch) dicht.

Oder diejenigen in diesem Unternehmen kennen den Toten gar nicht so genau und wissen davon nix, weil dieser kam mit ner ganzen Subunternehmer-Crew an, und die arbeiteten die Baustelle ziemlich für sich selbständig ab und vertuschten die Sache auch ziemlich unter sich.

Eher seltsam jedoch, dass sonst niemand den Toten vermisst gemeldet zu haben scheint? Wenn er Familie hat und nur mal ein paar Wochen auf Arbeit außerhalb war, müsste die doch zumindest sein Verschwinden bemerkt haben, und vermutlich auch grobe Ahnung haben, wo er sein 'sollte' und könnten entsprechend Vermisstenanzeige erstatten. Kein Problem. Passierte aber wohl nicht.

Dann könnte es so gewesen sein: Die Familie weiß dass er tot ist! Weil die Crew von weit weg, die da als Subunternehmer bei dem Unternehmen im Sauerland war und den Arbeitsunfall gebaut hat, ist sozusagen selber ein Familienunternehmen bzw. eine Kombo aus dem gleichen Dorf, und Geld und Druck haben dabei mitgeholfen, diese dazu zu bringen, dass die Familie eben genau das nicht tut: Ihn als vermisst melden.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

31.01.2025 um 16:17
Zitat von teqteq schrieb:Dann könnte es so gewesen sein: Die Familie weiß dass er tot ist!
Möglich wäre das. Vielleicht hatte die Familie sogar die Hoffnung, dass der Tote schnell identifiziert wird und man ihn dann in die Heimat überführen lassen kann, ohne dass herauskommt, wo er gearbeitet hat: "Ja, also, er hat nur gesagt, er geht nach Deutschland, wo er da gearbeitet hat und was dann passiert ist, das wissen wir nicht....Er hat sich plötzlich nicht mehr gemeldet, aber das war so bei ihm, der hat manchmal wochenlang nichts von sich hören lassen, deshalb haben wir nichts unternommen...."

Wenn der Tote relativ schnell identifiziert worden wäre, hätte das vielleicht auch geklappt, weil es dann keine Öffentlichkeitsfahndung gegeben hätte und man der Familie auch geglaubt hätte, dass sie nichts unternommen haben, weil er sich immer nur unregelmäßig gemeldet hat.

Allerdings funktioniert das nun heute nicht mehr so recht, weil ja doch eine lange Zeit vergangen ist, seitdem er sich nicht mehr gemeldet hat. Und nun vielleicht auch noch herauskommt, wo er gearbeitet hat weil ihn jemand in der Fahndung wiedererkennt.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

31.01.2025 um 16:23
Gab es eigentlich irgendwo eine Info zur Todesursache? Er muss ja nicht unbedingt durch einen Arbeitsunfall verstorben sein. Auch ein plötzlicher Herztod, Schlaganfall, Aneurysma oder Embolie könnte während der Arbeit oder in einer Monteursunterkunft passiert sein.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

31.01.2025 um 16:51
@anthe
Gute Frage.
Ich habe mich auch gefragt, wie man eigentlich einen einen Arbeitsunfall von einer Tötung abgrenzen möchte. Umgekehrt geht das (eine Kugel im Kopf ist eher kein Arbeitsunfall) aber so?

Ich kenne mich nicht sehr gut aus, aber mir fallen als mögliche Arbeitsunfälle ein, wenn wir davon ausgehen, dass der Tote im weitesten Sinne Bauarbeiter war:
- Sturz aus großer Höhe zB von einem Gerüst
- Quetschen zB durch eine umkippende Mauer bei einem Abriss
- Verschüttung zB Baugruppe stürzt ein
- Stromschlag
- Fehlfunktion vom Arbeitsgerät
- Überrollen durch Arbeitsgerät wie zB Bagger


Eigentlich wäre die Bekanntgabe der Unfallart/ Todesart hier hilfreich, lässt es doch Rückschlüsse auf die Art der Arbeit zu.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

31.01.2025 um 17:36
Zitat von vorsichtfallevorsichtfalle schrieb:Ich kenne mich nicht sehr gut aus, aber mir fallen als mögliche Arbeitsunfälle ein, wenn wir davon ausgehen, dass der Tote im weitesten Sinne Bauarbeiter war:
- Sturz aus großer Höhe zB von einem Gerüst
- Quetschen zB durch eine umkippende Mauer bei einem Abriss
- Verschüttung zB Baugruppe stürzt ein
- Stromschlag
- Fehlfunktion vom Arbeitsgerät
- Überrollen durch Arbeitsgerät wie zB Bagger
Ich würde jedenfalls irgendwas vermuten, was aus Laiensicht ähnliche Verletzungen wie ein Sturz aus großer Höhe hervorruft. Das wäre dann die Begründung, warum man sich die Mühe gemacht hat, ihn von der Autoahnbrücke zu werfen, was eben recht aufwendig und auffällig ist im Vergleich dazu, ihn irgendwo in der Sauerländischen Pampa von einem abgelegenen Waldweg aus aus dem Kofferraum ins Gebüsch zu schleifen in der Hoffnung, dass er lange nicht gefunden wird.
Er ist vielleicht gestürzt oder gequetscht worden oder es ist was von oben auf seinen Kopf gedallen und man dachte sich, dass die Sturzwunden von der Brücke diese Wunden entweder kaschieren/überdecken würden oder aber dass man denken würde, auch die todesursächlichen Wunden wären durch diesen Sturz entstanden.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

11.09.2026 um 10:19
Arbeiter finden im Dezember 2024 eine Leiche unter der A46-Talbrücke in Nuttlar. Der Mann wird offenbar von niemandem vermisst. Es ist ruhig in diesem Fall geworden, mit Stand 04/2026 konnte seine Identität bislang nicht geklärt werden. Ein Fall, der sogar die Staatsanwaltschaft betroffen macht.


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Quelle:
https://www.wp.de/lokales/meschede-und-umland/article410916156/a46-leiche-in-nuttlar-das-macht-menschlich-und-fachlich-betroffen.html

Was ist mit Ergebnissen?
Zitat von SeperateSeperate schrieb am 06.01.2025:Es stehen außerdem noch einige Ermittlungsergebnisse aus. Dazu zählt der Abgleich der DNA-Analyse sowie ein Abgleich des Fingerabdrucks mit den Datenbanken des BKA. Zudem möchte man das Foto zeitnah im Ausland verbreiten.
Wir haben sogar mal diskutiert, ob der Mann vielleicht auch Saisonarbeiter sein könnte!
Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um einen Saisonarbeiter handelt.
Danach könnte dieser Mann vor ein paar Jahren bei Martinrea Honsel in Meschede gearbeitet haben.
Durch den jetzt aktuell bei XY gezeigten Fall der ermordeten Joggerin in Lampertheim bin ich auf die Idee gekommen. Gibt es bei diesem im Sauerland gefundenen Toten Mann auch einen DNA-Hinweis auf Verwandtschaft im Ausland?


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

11.09.2026 um 11:22
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Durch den jetzt aktuell bei XY gezeigten Fall der ermordeten Joggerin in Lampertheim bin ich auf die Idee gekommen. Gibt es bei diesem im Sauerland gefundenen Toten Mann auch einen DNA-Hinweis auf Verwandtschaft im Ausland?
Dafür bräuchte es doch Vergleichproben.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

11.09.2026 um 11:46
@1cast

Ich beziehe mich da auf den aktuellen Beitrag von @Gildonus aus dem Thread der Ermordeten Joggerin aus Lampwertheim...
Zitat von GildonusGildonus schrieb:In den USA werden mit Hilfe von DNA und Verwandschaftsanalyse ständig irgendwelche unbekannte Tote identifiziert oder Schwerverbrecher ermittelt, da ist das fast schon Routine. Mein bisheriger Eindruck war das man in Europa, besonders in Deutschland, so etwas wie Etnoprofiling oder Ahnensuche so sehr fürchtet wie der Teufel das Weihwasser.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Man höre, sehe und staune, bahnt sich da ein "Gesinnungswandel" bei den Kriminalisten und dem Gesetzgeber an ?
Warum nutzt man nicht diese Möglichkeiten? 🙏


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

11.09.2026 um 12:05
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb:Warum nutzt man nicht diese Möglichkeiten?
So einfach ist das in Deutschland leider nicht. Die amerikanische Variante mit GEDmatch & Co., bei der man über entfernte Verwandte einen Stammbaum rekonstruiert und sich so an eine unbekannte Person heranarbeitet, ist hier gerade nicht zulässig. Dafür bräuchte man zunächst entsprechende Vergleichsproben bzw. einen zulässigen genetischen Anknüpfungspunkt.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

23.09.2026 um 13:51
Die USA sind auch hauptsächlich ein Einwandererland von Menschen aus allen Ländern, insbesondere auch aus Europa. Wenn in einer Kleinstadt in den USA eine Person tot aufgefunden wird mit Vorfahren aus z.B. Dänemark, dann kann man im Umkreis schauen, wer sonst so einen Migrationshintergrund aus Dänemark hat. In Deutschland bzw. Europa kann man das Prinzip nicht anwenden, zumindest nicht von Jane Does, die europäisch aussehen oder die DNA Hinweise auf die Herkunft aus Europa hat. Anders sieht dies mit Herkünften aus Afrika oder Asien aus. Aber dann haben wir wieder das "Problem" mit dem Datenschutz.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

24.09.2026 um 13:44
@HolzaugeSHK

Es gibt in den USA tatsächlich riesen grosse DNA Datenbanken. Den Menschen dort ist auch ziemlich gleich was mit den Daten passiert. Dort gehört es doch schon fast zum guten Ton seine DNA auf einer Datenbank zu hinterlegen. Entsprechen ist auch der Umgang wenig bis gar nicht geregelt. In Europa zeigen die Menschen auch deutlich weniger Interesse an solchen Datenbanken. Und sind von daher auch recht klein. Die aber müssten sehr gross sein um Erfolge zu erzielen. Anbei der rechtlich Umgang auch viel enger geregelt ist als in den USA. Zu Recht wie ich finde. Zumal es für eine Phänotypisierung keine Datenbanken baucht. Da reicht die DNA der gesuchten Person völlig aus.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

24.09.2026 um 17:58
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Zumal es für eine Phänotypisierung keine Datenbanken baucht. Da reicht die DNA der gesuchten Person völlig aus.
Nur das man hier keine Phänotypisierung braucht, msn weiß doch, wie der Mann ausgesehen hat.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

24.09.2026 um 18:40
Zitat von HolzaugeSHKHolzaugeSHK schrieb am 11.09.2026:Warum nutzt man nicht diese Möglichkeiten? 🙏
So, wie ein Mörder vor 40 Jahren nicht ahnte, dass ihn dereinst eine winzige Hautschuppe entlarven und letztlich zu seiner Verurteilung im 21. Jahrhundert beitragen würde, so können wir uns vielleicht heute noch nicht vorstellen, was in naher oder ferner Zukunft mit unseren DNA-Daten passiert, welche Möglichkeiten dann bestehen werden.

Bereits heute wäre es möglich, anhand der DNA das Vorhandensein oder die Neigung zu bestimmten Krankheiten sowie den Phänotyp und auch die Abstammung bzw. ethnische Zugehörigkeit zu ermitteln.

Nicht zuletzt "speichert" die DNA in gewissem Umfang auch Zurückliegendes - eine Art mikrobiologischer Tugendcheck wäre ebenso denkbar wie die Vorhersage bestimmter Dinge, die man heute nicht einmal denken darf.

Ich kann die Zurückhaltung hinsichtlich der freiwilligen Abgabe seiner DNA für kommerzielle Datenbanken schon verstehen, gegenüber staatlichen Bestrebungen sowieso. Unser Rechts- und Wertesystem gesteht jedem zu, gegenüber dem Staat als unbeschriebenes Blatt zu gelten - bis zum Beweis des Gegenteils.

Wenn jemand aber schon über die Stränge geschlagen hat, wäre ich auch für eine längere Speicherung von DNA, und, obwohl ich mir da vielleicht selbst widerspreche, im Fall von Neigungstätern, auch dauerhaft.

Zumal wir ja die Verwendung von Hinweisen, die z.B. aus Amerika kommen und unter dortigen Gesetzen zustande gekommen sind, keinesfalls ablehnen. Da wird es dann unglaubwürdig, wenn hier, überspitzt gesagt, nichts erlaubt ist, und anderswo fast alles.

Man kann sich auf Dauer nicht überall nur die Rosinen herauspicken. Man wird zu einer Neuabwägung kommen müssen, die den Strafverfolgern nicht vorenthält, was sinnvoll ist.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

25.09.2026 um 00:21
@Grillage

Die Phänotypisierung kann natürlich helfen Zeugenaussagen zu bestätigen. Finde ich sehr wichtig.

@sallomaeander

Bei Straftätern wird die DNA nicht ganz aus den Daten gelöscht. Und bei verdächtigen oder beschuldigten Personen muss ein Antrag zur sofortiger Löschung der DNA Daten gestellt werden. So ist es mir aus meinem Land bekannt.

Dann zum Thema USA. Hinweise welche nicht mit unserer Gesetzgebung erlangt werden, und diese der Polizei gemeldet werden, setzt schon voraus, dass die hiesigen Behörden um Amtshilfe bitten. Einfach so wird dort trüben niemand für ein Straftat begangen bei uns tätig werden. Und schon gar nicht, wenn es darum geht einen Täter über nicht polizeiliche DNA Daten ausfindig zu machen. Abgesehen davon, dass das eine mühsame und zeitintensive Arbeit ist. Und eigentlich nur von pensionierten Polizeibeamten betrieben wird. Meist noch nur aus Fällen bei welchen sie selbst tätig waren.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

25.09.2026 um 00:23
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Die Phänotypisierung kann natürlich helfen Zeugenaussagen zu bestätigen. Finde ich sehr wichtig.
Was soll das in dem Fall helfen? Damit kann man Haut-, Haar- und Augenfarbe bestimmen. Die Parameter sind für den Toten aber doch eh bekannt, dazu musste man ihn doch nur anschauen.


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Unbekannter Mann im Sauerland von Brücke geworfen

25.09.2026 um 00:52
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Die Parameter sind für den Toten aber doch eh bekannt, dazu musste man ihn doch nur anschauen.
Nebst Haut, Haar und Augenfarbe kann auch die ethnische Zugehörigkeit bestimmt werden. Klar beim Diskutierten Fall ist das jetzt nicht von besonderer Wichtigkeit. Kann aber in anderen Fällen ganz anders sein.


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