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Ekelhafte Dinge im Essen

450 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Ekelhaft Essen Frosch Ratte Maus Spinne Insekt Käfer Industrie Verpackt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ekelhafte Dinge im Essen

12.01.2026 um 20:09
Beim Discounter hatte ich mir mal ein Päckchen Flusskrebsfleisch gekauft, beim öffnen fiel mir dann ein langes schwarzes Haar auf. Haare im Essen sind für mich so ziemlich das ekligste!!!


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Ekelhafte Dinge im Essen

12.01.2026 um 21:31
Ich hatte im Aldi an beiden Gurken Rotze dran. Ich vermute mal das einer im Vorbeigehen in den Einkaufswagen geniest hat.
Fand ich auch ziemlich eklig und hab die zurückgehen lassen.


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Ekelhafte Dinge im Essen

12.01.2026 um 23:31
Ein geringer Mehlwurmanteil in Mehl und damt in Brot-und Backwaren ist seit jeher toleriert worden und ist neuerdings gem. einer EU-Verordnung auch offiziell erlaubt. Muß aber deklariert werden.

Alles was draußen wächst kann Schnecken, Fliegen, Würmer... enthalten. Und wird es auch. Oder glaubt wirklich jemand dass bei der Ernte jedes Stück Gemüse akribisch abgesucht wird?


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Ekelhafte Dinge im Essen

12.01.2026 um 23:53
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Alles was draußen wächst kann Schnecken, Fliegen, Würmer... enthalten. Und wird es auch. Oder glaubt wirklich jemand dass bei der Ernte jedes Stück Gemüse akribisch abgesucht wird?
Ich habe jetzt bislang nirgendwo herausgelesen, dass sich jemand gewundert hätte, warum irgendwelches Getier im Essen gelandet ist. Wie du schon schreibst: Vollkommen ausschließen kann man das insbesondere bei Lebensmitteln, die quasi direkt vom Acker kommen nicht. Und selbst bei den Maden, die ich im Müsli hatte, ist mir durchaus bewusst, dass man nie ganz ausschließen kann, dass sich irgendein Getier in so eine Fabrikhalle verirrt und dann seine Eier legt.

Aber ekeln darf man sich doch trotzdem. Ich habe mir bei den Maden jedenfalls nicht gedacht "Yummie, zusätzliches Protein", sondern sowohl den Rest, der noch in der Schüssel war, als auch die restliche Packung möglichst rasch entsorgt. Zumal bei vielen zum Ekel auch noch ein gewisser Überraschungsmoment hinzu kommen dürfte. Nur, weil man weiß, dass etwas im Essen auftauchen könnte, erwartet man es ja nicht direkt.

Ich halte mich übrigens bei dem Thema für relativ robust. Klar, dass mit den Maden war nicht so toll, wobei das auch daran liegen mag, dass mich die Viecher an eine Madenplage erinnern, die wir mal während meiner Kindheit daheim hatten. Da waren so viele in der Küche und so richtig was dagegen unternommen haben meine Eltern lange auch nicht. Meine Mutter hat da sogar noch gekocht, während es überall gelebt hat. Brr. Und Schimmel ist mein Endgegner, da können mich manche Leute noch so oft überzeugen wollen, dass man dieses und jenes Stück bloß abschneiden muss und den Rest dann weiter essen kann. Wenn ein Lebensmittel irgendwo schimmelt, wird es weg geworfen und ggf. neu gekauft. So viel Geld habe ich gerade noch übrig.

Mit Haaren im Esse komme ich hingegen in den meisten Fällen ganz gut klar, zumindest wenn ich sie finde, bevor sie im Mund landen. Ebenso habe ich meinen Frieden mit der einen oder anderen Rattensichtung in Supermärkten gemacht (sind mir aber auch erst zweimal in zwei unterschiedlichen Supermärkten begegnet). Ich informiere die Mitarbeiter, guck ggf. bei Verpackungen in den unteren Reihen, die nicht bissfest sind, dass sie nicht beschädigt sind und gut ist.


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Ekelhafte Dinge im Essen

13.01.2026 um 00:11
@Lupo54
Passiert. Nicht nur bei der Ernte wird nicht alles abgesucht, geht gar nicht, auch in der Küche kann realistischerweise, auch bei bester Aufmerksamkeit, etwas übersehen werden.
Und damit habe ich auch kein Problem (siehe: Schnecke). Rausnehmen und weiteressen.

Eklig finde ich v.a.: Verdorbenes, grobe Küchenfehler. Letzteres z.B. massiv Sand im Salat - nicht ein Körnchen, passiert, sondern so dass man ernsthaft Sorgen um die Zähne haben muss.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Aber ekeln darf man sich doch trotzdem. Ich habe mir bei den Maden jedenfalls nicht gedacht "Yummie, zusätzliches Protein", sondern sowohl den Rest, der noch in der Schüssel war, als auch die restliche Packung möglichst rasch entsorgt. Zumal bei vielen zum Ekel auch noch ein gewisser Überraschungsmoment hinzu kommen dürfte. Nur, weil man weiß, dass etwas im Essen auftauchen könnte, erwartet man es ja nicht direkt.
Dito, wäre mir genauso gegangen.
Ich habe mal in einem Laden Nüsse gekauft, zu Hause gemerkt dass Lebensmittelmotten drin sind, und da das Geschäft in der Nähe war (um die 20 Gehminuten) die Packung denen gleich wieder vorbeigebracht.
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Ich halte mich übrigens bei dem Thema für relativ robust. Klar, dass mit den Maden war nicht so toll, wobei das auch daran liegen mag, dass mich die Viecher an eine Madenplage erinnern, die wir mal während meiner Kindheit daheim hatten. Da waren so viele in der Küche und so richtig was dagegen unternommen haben meine Eltern lange auch nicht.
Ich finde die auch aus dem Grund eklig, dass schnell massenweise Lebensmittel verderben. Ich werfe selber nicht gerne etwas weg, hatte etliche Zeit sehr wenig Geld, wenig Zeit - insbesondere da war ein Auftauchen von Lebensmitteln schon mit einem gehörigen Schrecken verbunden (a la: heute abend noch alles absuchen, und evl. ist auch mein schöner Tee, die ein oder andere Packung Gewürze... vielleicht auch etwas Spezielleres wie essbares Geschenk schon voll damit).

Anders z.B.: eine Raupe. Die eine Raupe im Brokkoli, oder auch zwei, werden mir nicht Gewürze, Tee, Mehl... verderben lassen. Auch nicht die Schnecke o.ä.

Wir waren mal in einem Hostel in dem die Küchenschaben unterwegs waren. Hatten da einige Tage bzgl. Umzug zwischenzeitlich gewohnt. Finde nun das Tier "Schabe" selbst nicht schlimm, züchte und verfüttere auch Schaben (keine Küchenschaben, keine Gefahr eines Befalls der Wohnung) an ein Reptil, halte Madagaskar-Fauchschaben als weitere Haustiere. Ganz schön coole Insekten. Die Küchenschabenplage im Hostel verheißt aber, dass ggf. der Einzug in die neue Wohnung rasch vom Besuch des Kammerjägers mit entsprechenden Folgen (teuer, Wohnung nicht benutzbar, Vermieterstress) einhergehen kann wenn man die "ungebetenen Gäste" mitbringt. Klar finde ich das mit dem Gedanken an die Folgen eklig.
Ebenso bei Mäusen: Stören mich nicht in der Natur, auch nicht als einzelnes in ein Gebäude gelaufenes Tier - komme vom Land, habe längere Zeit in einem Institut gearbeitet das in einem Wald gelegen ist, Vereinsheim auch im Wald. Da ist halt mal 'ne Maus in einem Gebäude, na und. Werde da bestimmt nicht auf einen Stuhl steigen und schreien ;) Wir hatten aber auch schon Mäusebefall in einer eher maroden Wohnung, bei der die Mäuse u.a. aus dem Boden sowie aus der Wand der Speisekammer kamen. Warum fand ich das eklig? Hanta-Virus, kann da sein. Die Mäuse liefen auch aus Küchenschränken, Lebensmittelpackungen waren angefressen. Auf einmal so viele Metalldosen und Schraubgläser zu besorgen kostet. Was mit dem Sack Kartoffeln, der Obstschale? Es fühlt sich sehr unentspannt an, wenn man Lebensmittel auch nicht kurz unbeaufsichtigt stehenlassen kann und Geschirr besser vor jeder Benutzung nochmal gespült gehört weil beim Rausnehmen schon mal ein Köttel auf Geschirr gefunden wird, es klebt, oder auch nur es realistisch ist, dass die da drüberliefen (schon das kann Hanta übertragen). In ein von Mäusen abisoliertes Kabel, das zusätzlich zu ekelhaften Dingen im Essen, habe ich fast reingefasst - die Isolierung wurde an einer vom typischen Benutzer abgewandten Stelle entfernt (nahe des Steckers, in Richtung Wand); gerade noch gemerkt, da schaut doch was so kupferfarben aus um die Ecke. Dann wird es eklig/ unangenehm und sorgt für Tatendrang...


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Ekelhafte Dinge im Essen

13.01.2026 um 00:27
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Aber ekeln darf man sich doch trotzdem
Natürlich. Der Meister in einer Tortenbodenfabrik in der ich arbeitete ermöglichte mir einen Blick in den Mehlbunker. Dort war es sehr lebendg. Tausende von Mehlwürmern.
lst 50 Jahre her. Und ich habe nie mehr einen Tortenboden dieser Firma gegessen. Die kurze Zet später auch pleite ging. Aber ich mache mir keine llusionen darüber wie es in den Mehlbunkern existerender Tortenbodenfirmen aussieht. Und esse trotzdem ihre Produkte. Frei nach der Devise "was ich nicht sehe kümmert mich nicht".


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Ekelhafte Dinge im Essen

13.01.2026 um 01:26
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb:Frei nach der Devise "was ich nicht sehe kümmert mich nicht".
Solange es nicht gesundheitsschädlich ist, ist das m.E. auch okay es für sich so zu handhaben (Mehlwürmer sind essbar).

Anders sieht es m.E. bei Befall aus, den man nicht so direkt sieht, der aber doch gesundheitlich (sehr) bedenklich ist. Z.B. die Teepackung, Nudelpackung... die man gerade noch nicht biss-sicher umfüllen konnte, und die jetzt Nagespuren besitzt. Das Lebensmittel zu mir nehmen? Kot etc. seh' ich nicht dran, so aufreißen könnte man die Packung auch per Hand... nehme ich nicht zu mir, Hantavirus.
Oder vom Teller essen, der sauber erscheint; der Mäuseköttel liegt auf dem Schrank-Zwischenboden, nicht auf dem Teller? Nein danke, Hantavirus.

So eine Maus die Hanta in sich trägt könnte durchaus schon im Teelager drübergelaufen sein, reingepieselt haben. Ich weiß es nicht. Bei obigem besteht aber eine hohe Chance, dass das stattfand, auch wenn der Packungsinhalt noch ordentlich aussieht.

Auch ein heikles "sieht man nicht": In der Küche wird ein Hähnchen abgespült, es spritzt durch die Gegend - und ab auf ein anderes Gericht. Und da ist die Salmonelleninfektion, obwohl man nicht einmal etwas Tierisches bestellt hat. (Betraf nicht mich.)


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Ekelhafte Dinge im Essen

13.01.2026 um 12:00
Was in der Küche so abgeht, weiß niemand.

Tierisches wie Insekten im Essen stört mich eher weniger - die Schnecke im Salat hole ich raus und setze sie vorsichtig auf den Boden, die Fliege in der Cola wird nach Möglichkeit auch gerettet. Bei toten Tieren bin ich empfindlicher - da kommt's aber drauf an, um was es sich handelt.

Als ich kürzlich Essig verwenden wollte, hatte die Flasche einen Bodensatz aus toten Trauermücken. - Ich hab den Essig durch ein Sieb abgegossen und verwendet. Schließlich stand der Essig bei mir selber in der Küche und es waren meine eigenen Trauermücken - ich hatte wohl den Deckel nicht richtig drauf.

Tierhaare im Essen - kein Problem! Menschenhaare eher. Andere Körperteile: no-go!

Vor einiger Zeit hatte ich in einer Eisdiele ein Haar in der Eiskugel. Ich fischte es raus, legte es auf den Tellerrand und aß mein Eis. Als ich das nächste mal dort war, fragte mich die Besitzerin, ob ich das Haar im Eis gefunden hätte. (Sie hatte es wohl beim Abräumen gesehen.) Als ich bejahte, sagte sie gereizt, das nächste solle ich ihr sowas gefälligst sagen, da sie sowas wissen müsse. - Fand ich leicht übertrieben, aber auch wieder gut.

Ansonsten lebe ich nach der Devise: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. (Gesundheitsschädliche Dinge natürlich ausgenommen.) Mehlwürmer im Mehl? Egal. Durchgemixte Würmer in der Himbeermarmelade? So what? Die Reste vom abendlichen Hühnchen am nächsten Tag im Geflügelsalat? Wunderbar, das nennt man Nachhaltigkeit!

Was mich interessieren würde: Wer von Euch würde ein Schnitzel, das er selbst in seiner Küche hat auf den Boden fallen lassen, wegwerfen?


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Ekelhafte Dinge im Essen

13.01.2026 um 12:57
Zitat von Cleo13Cleo13 schrieb:Was in der Küche so abgeht, weiß niemand.
Darum esse ich auch selten(st) auswärts und wenn, am liebsten in Restaurants mit Fenster Richtung Küche. Bin mir aber auch bewusst dass man trotzdem nicht alles mitbekommt.
Zitat von Cleo13Cleo13 schrieb:Was mich interessieren würde: Wer von Euch würde ein Schnitzel, das er selbst in seiner Küche hat auf den Boden fallen lassen, wegwerfen?
Vorweg: Ich weiß dass es in einer professionellen Küche weggeworfen werden muss.

ich persönlich esse keine Schnitzel, werde aber auch ein vergleichbares Lebensmittel (sagen wir mal: mir fällt beim Apfelkuchenbacken ein Apfelschnitz herunter, oder beim Tofugulasch ein Tofuwürfel) das aufgehoben werden kann und abgespült werden kann essen. Ich koche viel, es passiert alle paar Tage dass etwas herunterfällt. Ein Problem sehe ich darin zu Hause (= ich kenne unser Putzverhalten, und wir verarbeiten z.B. auch kein Fleisch, es laufen keine Haustiere in der Küche herum) nicht. Es würde mich auch nicht stören wenn mein Gastgeber das so macht.

Grundsätzlich finde ich es nicht schlimm, etwas das in einer normal geputzten Küche heruntergefallen ist und sowieso geschält wird oder abgespült wird, zu essen.
Mir ist aber klar dass es in einer professionellen Küche weggeworfen werden muss.
Unterschied m.E.:
- Da sind verschiedenste Lebensmittel unterwegs, u.a. auch Fleisch, Eier. Und nein, ich möchte nicht z.B. vom Obstsalat die Salmonellen kriegen, weil der Apfel just in die Lache vom Hähnchenschenkel fiel...
- Ohne konsequente Regeln wird es schnell Auslegungssache... Wie bei vielem müssen da Regeln her, die evl. ein wenig strenger sind als das worum es geht. (Wie: "Turnhalle nicht mit Straßenschuhen betreten". Klar geht der Turnhallenbelag nicht kaputt, wenn einmal eine Person langsam in sauber geputzten Schuhen einen Meter in die Turnhalle läuft. Es get aber ums Prinzip. Genauso wie niemand krank werden dürfte wenn ein Schnitzel auf den sauberen Küchenboden fällt, danach sorgfältig abgespült wird, und der Boden wieder piccobello gereinigt wird.)

Genauso: Privat habe ich auch kein Problem damit, Essen das auf dem Teller von Menschen aus dem engsten Umfeld war oder an dem allgemein dieser Mensch schon gegessen hat aufzuessen. Ich meine, wenn ich meinen Mann küsse, dann kann ich auch einen Teller Suppe der ihm zu viel war auslöffeln und brauche mir dafür auch nicht mal einen neuen Löffel holen.
Definitiv möchte ich aber nicht in einem Restaurant etwas serviert bekommen das andere schon auf dem Teller hatten.

Ebenso: Kühlkette. Ja, die Kühlkette wird bei jedem übliche privaten Einkauf kurz unterbrochen - passiert nix. Man kann auch z.B. einen Joghurt, noch verschlossen, einige Tage ungekühlt in der Wohnung aufbewahren (wir hatten mal einige Zeit keinen Kühlschrank wegen Umzug). Beim Öffnen der Packung ist im Zweifelsfall zu sehen, ob der Joghurt noch gut ist.
In einem Restaurant, bei dem ich das Öffnen der Packung nicht sehe, die Zutat mit etwas anderem vermischt wird, ich nicht weiß wie genau eine unterbrochene Kühlkette unterbrochen wurde (Joghurt bei Zimmertemperatur? Joghurt steht inder prallen Sonne? mit den Fleischhänden drüber?)... sehe ich das schon anders.
Zitat von Cleo13Cleo13 schrieb:Tierisches wie Insekten im Essen stört mich eher weniger - die Schnecke im Salat hole ich raus und setze sie vorsichtig auf den Boden, die Fliege in der Cola wird nach Möglichkeit auch gerettet. Bei toten Tieren bin ich empfindlicher - da kommt's aber drauf an, um was es sich handelt.

Als ich kürzlich Essig verwenden wollte, hatte die Flasche einen Bodensatz aus toten Trauermücken. - Ich hab den Essig durch ein Sieb abgegossen und verwendet. Schließlich stand der Essig bei mir selber in der Küche und es waren meine eigenen Trauermücken - ich hatte wohl den Deckel nicht richtig drauf.
Mach' ich genauso - und mir tun die Tiere da leid.
Zitat von Cleo13Cleo13 schrieb:Die Reste vom abendlichen Hühnchen am nächsten Tag im Geflügelsalat? Wunderbar, das nennt man Nachhaltigkeit!
Im Kühlschrank aufbewahrt sollte das doch kein Problem darstellen. Gerade das mit Hühnchen und Geflügelsalat machen finde ich ganz normal und vernünftig wenn man denn Fleisch isst. Was genau ist da eklig? Eklig könnte für mich allenfalls sein: Das Hähnchen spritzt beim Abspülen desselben im Spülbecken herum auf den frisch erledigten Abwasch daneben, sodass man nun ggf. beim Salatessen die Salmonellen kriegt.

(Wir essen zwar kein Fleisch, aber Reste kommen auch in den Kühlschrank, werden am nächsten Tag für etwas verwendet, gerade weil wir viel selbermachen. Das wären dann z.B.: Nudeln vom einen Tag, gleich einen Nudelsalat für den nächsten Tag mitmachen. Auch: Obst, Gemüse kann man ausschneiden. Ich rede jetzt nicht von übel verschimmelt, aber eine Druckstelle, den "Wurm" im Apfel: Ausschneiden. Ich hatte letztens eine Kaktusfeige (hier ein übliches Alltagsobst wie in Deutschland der Apfel) mit einer Larve am einen Ende der Frucht, an dem Ende war das Fruchtfleisch auch braun, der größte Teil der Frucht war grün, hat normal frisch geschmeckt: den Teil habe ich gegessen.)


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Ekelhafte Dinge im Essen

13.01.2026 um 13:52
@Raspelbeere

Ich meinte die Frage nach dem runtergefallenen Schnitzel nicht provokativ! Es interessiert mich wirklich, wie die Leute das handhaben. Ich gebe Dir völlig Recht - vor allem in Bezug auf die "Auslegungssache"! Könnte man sicher sein, dass nur Dinge verwendet werden (runtergefallen oder nicht), die einwandfrei sind, bräuchte es eh die ganzen strengen Regeln nicht. Problem ist allerdings, dass diejenigen, von denen ich NICHTS vom Boden essen möchte, es vermutlich auch mit den Regeln nicht so genau nehmen ...

Beim Geflügelsalat gebe ich zu: Hier sprach ich tatsächlich von Restaurants. Ich hatte den Satz umgeschrieben und dann war er nicht mehr vollständig: Ich war mal in einem (türkischen) Hotel, in dem es ganz eindeutig die Reste des Abendbuffets am nächsten Tag in den Salat geschnibbelt gab. Ich weiß, ganz sonnenklar: Das geht GAR NICHT! Im Sinne der Nachhaltigkeit und eben weil ich nicht empfindlich bin, fand ich es nicht schlimm. Die haben aber auch extrem darauf geachtet, dass ja nichts mit den Fingern berührt wurde: Ich habe selbst gesehen, wie ein Angestellter einer Dame, die versehentlich (!) mit dem Finger an die Sahne eines Puddings gekommen war, diesen Pudding mit freundlichem Lächeln auf ihr Tablett gestellt hat.

Aber ich glaube, ich werde hier OT. :-)


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