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Diagnose: Kassenpatient

121 Beiträge, Schlüsselwörter: Krankenhaus, Arzt, Praxis, Hausarzt, Privatpatient, Kassenpatient, AOK

Diagnose: Kassenpatient

13.05.2016 um 14:10
@kleinundgrün

Selbstverständlich. Ich kenne ebenfalls solche Ärzte. Ärzte, die einem nicht mal in die Augen schauen. Aber natürlich gibt es auch ungehobelte Patienten, die Theater machen. Im Grunde genommen kann man das runter brechen auf die Allgemeinheit. Da gibt eben inkompetente und kompetente, Idioten und empathische Menschen.
kleinundgrün schrieb:"aber ich habe im Internet gelesen ..."
Kann ich mir vorstellen Wobei das in zwei Richtungen interpretiert werden kann. Diejenigen, die sich durch das Internet verrückt machen und diejenigen, die sich seriös informieren und gerechtfertigterweise den Arzt darauf hinweisen, dass er noch etwas übersehen haben könnte. Das ist der Segen und Fluch der ubiquitären Verfügbarkeit von allen Informationen.


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Diagnose: Kassenpatient

13.05.2016 um 14:19
Aldaris schrieb: Wobei das in zwei Richtungen interpretiert werden kann.
Absolut.

Aber da gibt es eben die beiden "Grundtypen".

Typ A: Ist interessiert und kritisch. Informiert sich u.a. im Internet. Ist sich aber des Umstands bewusst, dass er nicht Medizin (bei Jura ist es auch ganz schlimm) studiert hat und akzeptiert grundsätzlich die Erklärung des Experten. So jemandem hat man eigentlich ganz gerne, weil es eine zusätzliche Fehlerkorrektur bedeutet und weil interessierte Menschen meist die angenehmeren Gesprächspartner sind.

Typ B: Auch interessiert und kritisch, erkennt aber nicht, dass fachliche Vorbildung bei der Interpretation des Gelesenen nahezu immer erforderlich ist. Dieser Typus liest etwas, versteht es falsch, ist dabei aber überzeugt, es nicht falsch zu verstehen und ist nicht bereit, seinen Standpunkt zu hinterfragen. Da erklärt man dann auch einmal oder wenn man einen besonders netten Tag hat auch ein zweites oder drittes Mal - aber irgend wann reicht es.
Die Folge ist, der Patient fühlt sich nicht verstanden, der Arzt ist genervt und es wurde sinnlos Zeit vernichtet.


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Diagnose: Kassenpatient

13.05.2016 um 14:28
@kleinundgrün

Da kann ich dir in deiner Kategorisierung bloß zustimmen. Besonders gefährlich wird es ..

A: Wenn Typ B auf einen desinteressierten, inkompetenten, nicht empathischen Arzt trifft, und/oder ..

B: Wenn sich der Patient in diese medizinischen Themen reingesteigert hat, d.h., sich in fragwürdigen Foren oder auf fragwürdigen Internetseiten (insbesondere wie solche, wo sich Impfgegner oder Aids-Leugner aufhalten) informiert. Manchmal reichen da aber auch unverdächtige Seiten wie Wikipedia. Das Problem ist halt, dass man beschriebene Symptome einer vermeintlichen Krankheit schnell auf sich selbst übertragen kann. Da wird der Schmerz im Kopf schon zum Hirntumor erklärt und so weiter.


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Diagnose: Kassenpatient

13.05.2016 um 15:11
Meine Erfahrungen aus den letzten Jahren bei der Vergabe von Facharzt-Terminen:

Privat: Nächste Woche
Kasse: Nächsten Monat
Flüchtling: Nächstes Jahr


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Waldkind
ehemaliges Mitglied

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Diagnose: Kassenpatient

13.05.2016 um 15:25
Hat nur selten was mit der Art der Versicherung zu tun. Wie überall anders auch gibt es Arschgeigen, da sind Ärzte (meiner Meinung nach vor allem Ärzte) keine Ausnahme.

Was mich nur immer verwundert ist die Berufswahl. Manche Ärzte sind so unhöflich dass ich mich Frage warum genau diese Menschen einen Beruf gewählt haben in welchem Empathie einer der wichtigsten Eigenschaften ist.

Über die Qualität der heutigen Ärzte brauch man gar nicht diskutieren, letztens in der Reflexion des Fensters gesehen wie der Arzt selber gegoogelt hat, dachte ich sehe nicht recht.


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Diagnose: Kassenpatient

13.05.2016 um 15:45
Waldkind schrieb:Manche Ärzte sind so unhöflich dass ich mich Frage warum genau diese Menschen einen Beruf gewählt haben in welchem Empathie einer der wichtigsten Eigenschaften ist.
Die wichtigste Eigenschaft eines Arztes ist, die Erkrankung zu erkennen und zu wissen, wie man sie am besten behandelt.
Da ist es mir recht egal, wenn dieser Arzt dann nicht ein Bier mit mir trinken möchte. Höflichkeit UND Kompetenz ist natürlich besser - aber wenn ich wählen müsste, wäre es eben zweiteres.
Waldkind schrieb:Über die Qualität der heutigen Ärzte brauch man gar nicht diskutieren, letztens in der Reflexion des Fensters gesehen wie der Arzt selber gegoogelt hat, dachte ich sehe nicht recht.
Was spricht dagegen? Das ist weder für Rechtsanwälte, KFZ-Mechaniker oder eben Ärzte verwerflich. Ganz im Gegenteil. Vielleicht stößt man ja auf etwas, das man übersehen hat.
Der etwas ungnädige Patient verwechselt das nur damit, der Arzt müsse sich online überhaupt erst informieren und solle lieber ausschließlich sein Gedächtnis bemühen. dabei ist es ein erheblicher Unterschied, ob ein Laie nach etwas googled oder ein Experte. Letzterer kann das Gefundene nämlich in einen fachlichen Kontext einordnen.


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Diagnose: Kassenpatient

13.05.2016 um 17:01
@Waldkind


Mir persönlich ist es lieber das ein Arzt Googlt, im Buch nachschlägt oder einen Kollegen fragen muss als das er irgendwie eine Diagnose/ Therapie vorschlägt die dann gefährlich werden könnte oder eine Verschlechterung bringt.


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Waldkind
ehemaliges Mitglied

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Diagnose: Kassenpatient

13.05.2016 um 17:09
@kleinundgrün
kleinundgrün schrieb:Die wichtigste Eigenschaft eines Arztes ist, die Erkrankung zu erkennen und zu wissen, wie man sie am besten behandelt.
Da ist es mir recht egal, wenn dieser Arzt dann nicht ein Bier mit mir trinken möchte. Höflichkeit UND Kompetenz ist natürlich besser - aber wenn ich wählen müsste, wäre es eben zweiteres.
Und was sollen das für Kompetenzen sein?
Meine Erfahrung hat mir gezeigt..Allgemeinärzte...taugen eh nichts, da sucht man sich die höflichsten aus wenn es um eine Krankschreibung oder ein Rezept geht.
Wenn es etwas komplizierteres ist, sucht man sich Hilfe beim Fachmann, der hat es auch nicht nötig sein Wissen virtuell aufzufrischen.
Genau so einen habe ich gefunden, der hat das Problem nach genauer Betrachtung meiner Lebensweise sofort gefunden während andere "Google-Hanswurst-Ärzte" genervt ihr Prozedere runterleierten....
Man merkte der Herr hatte Freude daran, Freude daran anderen zu helfen. Kompetenz...was nutzt mir das wenn der unhöfliche Typ von Arzt einen schlechten Tag hat oder mich einfach nicht leiden.


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Diagnose: Kassenpatient

13.05.2016 um 17:10
Doors schrieb:Meine Erfahrungen aus den letzten Jahren bei der Vergabe von Facharzt-Terminen:
@Doors: Hat persönlichen Leibarzt

:D


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Diagnose: Kassenpatient

13.05.2016 um 17:13
@Waldkind
Ich gebe @kleinundgrün Recht. Kenne das von meiner Anwältin. Jedes Jahr zig bis hunderte Euro im Bücherregal für novellierte Fassungen etc. Online ebenso, ständige Änderungen wegen neuer Urteile, Einstufungen und und und...

Dabei geht es nur um nationales Recht. Medizin hingegen ist international, also eine weit größere Datenmenge, die ständig aktualisiert wird, oft genug auch noch in anderen Sprachen.

mfg
Eye


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Diagnose: Kassenpatient

14.05.2016 um 10:10
Hallo an alle, ich arbeite seit 4 Jahren als medizinische Fachangestellte, hatte 2 Arbeitgeber (beides orthopädische Krankenhäuser) und kann den massiven Unterschied zwischen Kasse und Privat bestätigen.

Das "Drum herum" wie schnellere Termine und längere Beratungszeiten bis hin zum Kaffee im Wartezimmer und den Obstkorb auf Station sind Zeugnis eines 2-Klassen-Systems. Ich war anfangs auch sehr schockiert, wieviel mehr Aufwand und Ar***kriecherei bei Privaten unternommen wird. Teilweise standen der Chef- UND Oberarzt mit im Beratungszimmer, beide natürlich 'sehr kompetent und vertrauenswürdig' - so kam der Patient schneller zu der Entscheidung, sich operieren zu lassen.

Der Witz (und auch das Gute) an der Sache ist: im OP werden exakt die selben Verfahren angewandt und die gleichen Materialien eingesetzt. Vielleicht operiert der Chefarzt, was wieder mehr Geld bringt. Der Privatpatient hat also keinerlei Vorteil gegenüber dem Kassenpatient was medizinische Versorgung angeht. (zumindest im OP, IGEL-Leistungen sind wieder eine andere Sache.)

Noch kurz zum Kassenpatient: trotz der Terminierung (15 Minuten pro Patient) haben unsere Ärzte sich immer die Zeit genommen und den Patienten länger beraten, falls noch Fragen offen waren.


Fazit: Ich denke es kommt immer darauf an, mit welcher Motivation der Arzt hinter seinem Beruf steht!

:-)


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Diagnose: Kassenpatient

14.05.2016 um 10:23
@sweetblueberry
Außerdem gibt es ja auch ne extra beratungsziffer die der Arzt eingeben kann, wenn ein gespräch länger als 10 oder 20min dauert


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CosmicQueen
ehemaliges Mitglied

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Diagnose: Kassenpatient

14.05.2016 um 11:44
Geld regiert die Welt, das ist auch wieder nichts neues.

So läuft der Kapitalismus. Biste was, haste was, biste nichts, haste nichts.. ;)


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Diagnose: Kassenpatient

14.05.2016 um 13:27
@Asparta

Orthopädie war bei mir bis jetzt auch das Schlimmste! So abgewimmelt und bevormundet hab ich mich selten gefühlt.


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Diagnose: Kassenpatient

14.05.2016 um 13:53
@Kuschki
Ja. Die sind mir bis jetzt auch am negativsten aufgefallen.
Ich verstehe das die in meine Fall wirklich viele Patienten haben und es eher einer Massen Abfertigung gleicht aber es ist nach etlichen besuchen bei anderen nicht besser.

Zu meinem Fall:
Bekam bei einem eine spritze. Weiß Bis heute nicht was es war, es hat geholfen keine frage leider bin ich dagegen allergisch und mir ging es so richtig schlecht. Auf den Hinweis bekam ich ein " Oh gut zu wissen." und weg war er.
Ok zur Anmeldung und gefragt ob sie mir den Wirkstoff sagen könnte (wäre ja nicht schlecht wenn ich das auch wüsste)
"Nein, das weiß sie nicht und kann es auch nicht aus dem Arztbericht herraussehen.") Ich empfinde solch eine Verhaltensweise grob fahrlässig.

Es ist beängstigend das ich über die Jahre lieber alles selbst irgendwie behandle. Erst wenn ich merke ich komme nicht mehr weiter gehe ich zum Arzt meines Vertrauens (ja es gibt welche).


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Diagnose: Kassenpatient

14.05.2016 um 14:18
@Waldkind
Waldkind schrieb:Meine Erfahrung hat mir gezeigt..Allgemeinärzte...taugen eh nichts, da sucht man sich die höflichsten aus wenn es um eine Krankschreibung oder ein Rezept geht.
Erfahrungen kannst du ja machen.
Dein Fehler liegt aber darin, dass du aus DEINEN persönlichen Erfahrungen allgemeingültige Sätze ableiten willst.

No offense, aber ich glaub nicht, dass du beurteilen kannst, ob ,,alle Allgemeinärzte nichts können".


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mal_schauen
ehemaliges Mitglied

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Diagnose: Kassenpatient

15.05.2016 um 16:57
privatpatienten haben 'seltsamerweise`?'
auch immer den bonus der chefarztbehandlung
sie bezahlen allerdings auch ne menge dafür
aber... das heißt noch lange nicht
dass sie auch gesünder werden... als jeder andere auch...

die allgemeinärzte behandeln trotzdem
auch privatpatienten immer zuvorkommender...

kürzere wartezeiten ect...


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Gerania
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Diagnose: Kassenpatient

15.05.2016 um 20:15
Also ich habe Gott sei Dank bisher weder bei mir, noch bei meiner Familie, schlechte Erfahrungen als Kassenpatientin gemacht.
Schon mal schlechte Erfahrungen mit dem einen oder anderen Arzt, aber das hatte wohl andere Gründe.

Vielleicht liegt es daran, dass wir recht ländlich wohnen ... ich weiss es nicht.

Wir hatten auch als Kassenpatienten schon Einzelzimmer und auch schon Chefarztbehandlung.

Ich hoffe das bleibt so und klopfe dreimal auf Holz !


Gruß Gerania


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Diagnose: Kassenpatient

15.05.2016 um 20:16
@Gerania
Ist das echt so dass es auf dem land "besser " ist? Habe ich hier schon paar mal iwie gelesen, dass es unterschied zw Stadt und land gibt??


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Gerania
ehemaliges Mitglied

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Diagnose: Kassenpatient

15.05.2016 um 20:20
@apart
Ich kann ja nur für mich sprechen und ich denke, dass es bei uns auf dem Land schon noch etwas beschaulicher zu geht
und ... ja ... vielleicht etwas "familiärer" ?

Ich weiss es nicht, aber bisher fühlte ich mich und meine Lieben recht gut behandelt und habe keinen Unterschied zu Privatpatienten gemerkt.


Gruß Gerania


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