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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

93 Beiträge, Schlüsselwörter: Gehirn, Intelligenz, Hochbegabung

Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

27.03.2017 um 16:47
troublerin77 schrieb:Warum sollen die Begabungen denn fehl am Platz sein?
Auch in so einem Umfeld kann eine Hochbegabung helfen. Selbst wenn die Hochbegabung in Krimineller Energie endet.
Oder tödlich sein, weil er den Babo nicht als Babo sondern als dummen Clown sieht.


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

27.03.2017 um 23:45
Ich denke vieles ist auch einfach in den Genen drin.
Die Lehrerin meines Sohnes drängelt schon immer dass ich meinen Sohn auf Hochbegabung in Mathe untersuchen lasse.
Als ich Klein war, habe ich sehr viel gelesen, und tue es heute noch gern.
Damit war ich der “Ausnahmefall“ in meiner Familie. Am Lesen hatte keiner sonst so wirklich Interesse. 
Mein Sohn geht seit letztem Jahr in die Schule und liebt die Mathematik. Die Lehrerin gibt ihm mittlerweile den Stoff der 2. teilweise 3. Klasse.
Von mir hat er das nicht, definitiv nicht. Er scheint es nach einmaligem Erklären sofort zu verstehen. Ohne tausend Jahre üben.
In anderen Fächern ist er aber ganz normaler durchschnitt. 

Vieles wird heute leider sehr schnell übertrieben. Ist das Kind zu gut in der Schule, ist es hochbegabt. Ist es schlecht, ist es möglicherweise auch Hochbegabt und langweilt sich, oder es ist unterdurchschnittlich.
Zappelt es hat es Ad(h)s, ist es still ist es depressiv.

Ich bin der Meinung, manche Kinder haben Talent und gutes Verständnis für manche Sachen und andere eben nicht so. 

Dennoch ist es heutzutage ein viel zu großes Thema. Ich habe mich hingestellt und gesagt “Mein Kind ist normal.“ damit kann bisher noch kein Lehrer umgehen. Es scheint nicht normal zu sein, mit der Leistung eines Kindes zufrieden zu sein. :D


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

28.03.2017 um 09:00
@Addy
Also ich würde wohl auch keine große Sache machen. Vielleicht würde ich trotzdem testen lassen, einfach deswegen, damit er in Mathe gut gefördert werden kann, einfach damit es ihm nicht langweilig wird.
Aber ansonsten alles beim alten lassen. Alles gut, solang der Kleine zufrieden ist.
Auch bei mir war ich mit lesen die Ausnahme in der Familie. Klar haben meine Eltern gelesen, meine Mutter die Bunte, mein Vater die Coupé. War für mich nicht ergiebig, lach. Meine Eltern hatten vielleicht zehn Bücher im Schrank stehen, das meiste Konsalik. Auch uninteressant für mich. Aber dort stand auch die unendliche Geschichte und ein Buch von Stephen King. Beide hab ich verschlungen und danach einen Teil von meinem Taschengeld in Bücher investiert.


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

28.03.2017 um 10:19
Addy schrieb:Mein Sohn geht seit letztem Jahr in die Schule und liebt die Mathematik. Die Lehrerin gibt ihm mittlerweile den Stoff der 2. teilweise 3. Klasse.
Von mir hat er das nicht, definitiv nicht. Er scheint es nach einmaligem Erklären sofort zu verstehen. Ohne tausend Jahre üben.
In anderen Fächern ist er aber ganz normaler durchschnitt.
Das hört sich doch gut an... er hat bestimmt eine Begabung in den naturwissenschaftlichen Fächern, könnte man annehmen... ich denke mal, dass er später auch in Physik, Biologie oder Chemie glänzen wird... da braucht man ebenfalls diese schnelle Auffassungsgabe...

Ich war immer ziemlich gut in den Sprachen... bin aber in den naturwiss. Fächern nicht besonders gut, um es mal vorsichtig auszudrücken... um bspw. in Physik auf eine "3" zu  kommen, musste ich mich richtig anstrengen, in Biologie habe ich auch mal eine 4- auf dem Zeugnis gehabt (und das auch nur, weil der Lehrer wirklich beide Augen zugedrückt hat und die mündliche Note ordentlich eingewichtet hat, ich hätte sonst nämlich die 5 haben müssen).

Und Chemie hat mich auch null,komma,null interessiert...

Ich finde auch, dass viel zu schnell "Hochbegaaaabuunnng" gebrüllt wird, wenn ein Kind mal ein bisschen auffällig irgendwo gut ist...

Allerdings, wenn die Lehrer schon sagen, man solle sein Kind testen lassen, dann kann das schon sein, dass es in diese hochbegabte Richtung geht.

Ich kann aber auch verstehen, wenn man als Elternteil bei dem Zirkus dann nicht mitmachen will...


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

28.03.2017 um 20:39
@troublerin77
Fehl am Platz finde ich das auch nicht wirklich. Es ist nur leider immer noch mit viel Stigma besetzt, gerade hier in Deutschland. Wenn man hier sagt, dass man hochbegabt ist, heißt es oft, man würde doch nur angeben wollen - bestenfalls. Schlimmstenfalls wird einem noch unterstellt, man wäre gar nicht hochbegabt; man hätte da also gelogen.

Das ist nicht nur sehr unangenehm, sondern kann auch zu Problemen führen. Als ich meinen Lehrern erzählt habe, dass ich mich unterfordert fühle, haben sie mir nicht geglaubt und dann natürlich auch nichts gegen die Unterforderung gemacht, obwohl ich Vorschläge gemacht hatte. Unser Koordinator warf mir sogar vor, ich würde doch nur Extrawürste haben wollen (was definitiv nicht stimmte; seine "Extrawürste" waren einmal Dinge, die sich aus meiner Behinderung ergeben haben und die ich mir ganz sicher nicht ausgesucht habe, und einmal eben die Unterforderung).


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

28.03.2017 um 20:48
@CountDracula
Ja, die Welt besteht aus vielen engstirnigen Menschen.
Grad als Teenager oder junger Erwachsener wird man leider oft nicht ernstgenommen. Das fängt schon bei Kleinigkeiten an. Ich muss meine fast achtzehnjährige Tochter zum Arzt begleiten, aber nicht weil sie sich nicht traut, sondern weil der Arzt sie nicht ernst nimmt und meint sie hätte einfach keine Lust auf Arbeit/Schule.

Hast du denn einen Test gemacht? Dann hättest du was in der Hand, um es deinem Lehrer unter die Nase zu reiben.


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

28.03.2017 um 20:54
@troublerin77
Da hab ich mit meinem Arzt ja noch Glück. Einmal hatte ich eine Woche vor den Herbstferien eine dicke Grippe und musste mich krankschreiben lassen. Er schaute mich an und fragte: "Willst Du die Woche noch zur Schule?" Ich hatte aber gemerkt, dass ich eine längere Pause brauchte, und antwortete: "Nein." Er so: "Gut, dann schreib ich Dich die ganze Woche krank. Sonst hätte ich Dich nur drei Tage krankgeschrieben." :D

Na ja. Zurück zum Thema.

Ich habe sogar mehrere Tests gemacht: Den ersten noch im Kindergarten. Der wurde dann nach etwa elf Jahren wiederholt. Das waren beides normale IQ-Tests, laut denen ich nicht hochbegabt bin.

So. Dann habe ich aber einen deutlich ausführlicheren Test beim Berufspsychologischen Service des Arbeitsamtes gemacht, in dem auch Mathematik und Sprache (in dem Fall nur Deutsch) getestet wurden; das war bei den anderen Tests nicht der Fall. Ergebnis? Ich bin laut dem Gutachten, das auf Grundlage dieses Tests angefertigt wurde, mathematisch und sprachlich hochbegabt.

Ein IQ wurde bei dem ausführlichen Test nicht ermittelt (das war auch gar nicht das Ziel. Ziel war, zu schauen, welche Berufe meinen Fähigkeiten entsprechen würden - ein erweiterter Berufswahltest sozusagen). Bei dem zweiten Test kam ein IQ von 111 und ein Gedächtnis-IQ von 121 raus; bei dem ersten lag das Ergebnis auch in dem Bereich.


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

28.03.2017 um 20:59
@CountDracula
Trotzdem hat es deine Lehrer nicht interessiert?
Echt miese. Da wäre ich als Mutter aber mächtig auf die Barrikaden gegangen, bzw hätte eine andere Möglichkeit für mein Kind gewählt.

Bist du denn da jetzt raus?
Machst du ne Ausbildung oder ein Studium?


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

28.03.2017 um 21:19
@troublerin77
Leider kein Stück weit. Ich war auch nicht der Einzige, der da regelrecht rausgemobbt wurde - und zwar nicht von den Schülern, sondern von den Lehrern. In dem Jahr, in dem ich gegangen bin, sind allein aus meiner Klasse noch fünf andere gegangen.

Das hat so weit gereicht, dass wir beim Schulamt eine anonyme Beschwerde eingereicht haben. Anonym deswegen, weil wir Angst haben mussten, sonst noch mehr Ärger zu bekommen.

Da gab es Unterforderung. Über einen Schüler, der oft krank war (und er war wirklich krank; er hat nicht geschwänzt), wurden Sprüche gemacht. Von einer Lehrerin wurden wir wegen nichts angeschrien und vor dem ganzen Kurs vorgeführt. Der Klassenlehrer hat sich darüber ausgelassen, wie eklig und unnatürlich Schwule doch seien (ganz toll, so als schwuler Transmann).
Der Koordinator hat uns wegen des "Uhrenstreits" angeprangert, der gar kein Streit war. Unsere Nachbarklasse hat uns immer als Spaß die Uhr geklaut und wir haben sie dann zurück geklaut. Das ging über ein paar Wochen hinweg, und jeder wusste, dass es Spaß war. Irgendwann hing an dem Platz, an den unsere Uhr gehörte, sogar mal eine krumm und schief gezeichnete Uhr. Selbst unser Klassenlehrer hat mitgemacht.
Irgendwann kam der Koordinator dann rein und hat uns alle zur Schnecke gemacht; die Nachbarklasse hätte behauptet, wir hätten deren Uhr geklaut, was nicht einmal so war: Ihre Uhr war kaputt gegangen und dann hat dieser Witz mit dem Klauen angefangen. Dann haben wir unsere Sicht der Dinge erklärt, ganz ruhig und sachlich.
Später hieß es dann vom Klassenlehrer, der Koordinator wäre zu ihm gekommen; wir wären frech und vorlaut gewesen. Anstatt uns mal ein bisschen in Schutz zu nehmen - er war ja schließlich von Anfang an dabei gewesen und hat sogar selbst mitgemacht - hat er uns dann auch noch zur Minna gemacht. ...

Ja, ich bin da jetzt weg, Buddha sei Dank. Jetzt bin ich auf Ausbildungssuche.


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

28.03.2017 um 21:35
@CountDracula
Oh shit, was für ein Kindergarten, echt gruselig.
Schön, dass du es endlich hinter dir hast.

Welche Ausbildung schwebt dir denn so vor?
Hast ja vorhin geschrieben, dass du eine Behinderung hast, das macht es mit Sicherheit nicht einfacher.
Ich hoffe, dass du was findest, was dir Spaß macht und du quasi aufblühen kannst!
Drücke dir die Daumen.

Also wenn ich hier so mit lese, denke ich zum Glück ist meine Tochter Durchschnitt.
Da tun sich für alle Beteiligten echt viele Probleme auf und es werden einem Steine in den Weg gelegt.


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

28.03.2017 um 21:38
@troublerin77
Ich hab mich jetzt schon bei ganz verschiedenen Sachen beworben: Ergotherapeut, beim Archiv, Fachinformatiker, in der Bibliothek,...
troublerin77 schrieb:Also wenn ich hier so mit lese, denke ich zum Glück ist meine Tochter Durchschnitt.
Da tun sich für alle Beteiligten echt viele Probleme auf und es werden einem Steine in den Weg gelegt
Oh ja, leider


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

28.03.2017 um 21:48
@CountDracula
Das hört sich ja nach breitgefächertem Interesse an. Ich hoffe, dass du Erfolg hast.

Denn wie ich hier schon mal geschrieben habe, das Land braucht kluge Köpfe!


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

30.03.2017 um 11:39
Bei meinem großen Bruder wurde als Kind eine Hochbegabung festgestellt worden. Er konnte gerade erst sprechen und konnte Automarken + Modell nennen, anhand der Wagenform (ohne weitere Hinweise)
Er merkte sich alles unglaublich schnell und behielt alles im Kopf. Mit 5 Jahren wurde dann bei ihm Rheuma festgestellt und im Krankenhaus untersuchte ihn ein Professor. Er wollte den Jungen direkt in eine bestimmte Schule stecken...
Meine Eltern wollten das damals nicht und mein Bruder langweilte sich und schaffte gerade so seinen Schulabschluss. Heute ist er nur Lagerarbeiter, gebracht hat das Ganze nichts....


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

31.03.2017 um 21:30
Ich bin hochbegabt und komm voll super damit klar :cat:

Ernsthaft, die einzigen probleme die ich hatte waren weil meine mutter etwas übereifrig war und mich in solche AG's gepackt hat wenn ich lieber zocken wollte.


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Maine-Coon
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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

01.05.2017 um 13:31
Shionoro schrieb am 25.03.2017:Hochbegabung ist komplett irrelevant meiner Meinung nach.
Wenn der Mensch als hochbegabt erkannt und gefördert wurde/wird gibt es vermutlich kaum Probleme.

Allerdings werden Hochbegabte nicht immer erkannt, bzw. -als Kinder/Jugendliche- entsprechend gefördert und gefordert.
Dieses kann dann z.B. zu ADHS-ähnlichen Symptomen führen
Ähnliche Symptome wie die ADHS können auslösen:
Minderbegabung und Hochbegabung sowie daraus resultierend Über- beziehungsweise Unterforderung
Quelle: http://www.vitanet.de/krankheiten-symptome/adhs/symptomatisch-aehnliche-krankheiten

.. was wohl kaum komplett irrelevant  ist, wenn dem Kind aufgrund dieser Fehldiagnose in der Folge ADHS-Medis wie Ritalin o.Ä. 
verordnet und auch verabreicht werden. 


Aber vllt. gibt's ja bald auch einen Schnelltest zur "Begabungsdiagnostik" ;)
IQ-Spucken
http://www.kas.de/wf/doc/kas_14041-1442-1-30.pdf?141009154645


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

01.05.2017 um 13:34
Maine-Coon schrieb:Wenn der Mensch als hochbegabt erkannt und gefördert wurde/wird gibt es vermutlich kaum Probleme.

Allerdings werden Hochbegabte nicht immer erkannt, bzw. -als Kinder/Jugendliche- entsprechend gefördert und gefordert.
Dieses kann dann z.B. zu ADHS-ähnlichen Symptomen führen
Ob sie nun gefördert werden oder nicht, würde ich den IQ als (sofern die person nicht lernbehindert ist oder ähnliches) einen sehr untergeordneten faktor beim persönlichen lebenserfolg beschreiben wollen, selbst im akademischen bereich.

Fleiß, mentale verfassung, frustrationstoleranz, networking fähigkeiten und leidenschaft werden immer eine wesentlich größere rolle als der IQ spielen, aber an dem hängen sich alle auf.


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Maine-Coon
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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

01.05.2017 um 13:54
Shionoro schrieb:Fleiß, mentale verfassung, frustrationstoleranz, networking fähigkeiten und leidenschaft werden immer eine wesentlich größere rolle als der IQ spielen, aber an dem hängen sich alle auf.
ADHS-Symptome bzw. ADHS-ähnliche Symptome VERHINDERN die Entwicklung der von Dir aufgezählten Eigenschaften. IQ hin oder her. 

ADHS: Wikipedia: Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

01.05.2017 um 15:58
@Maine-Coon
@Maine-Coon

Nun ist es aber kein signifikant häufiger fall, dass jemand wegen hocbegabung adhs medikamente bekommt.
Das kommt wohl eher aus dem reich der märchen der anti ritalin lobby.


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Maine-Coon
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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

01.05.2017 um 16:34
Shionoro schrieb:Nun ist es aber kein signifikant häufiger fall, dass jemand wegen hocbegabung adhs medikamente bekommt.
Das kommt wohl eher aus dem reich der märchen der anti ritalin lobby.
Was möchte ich dazu schon sagen: a) Behauptung ohne Nachweis b) eigene unbewiesene Annahme?  
Aber das bringt nicht wirklich weiter. Daher ein, zwei Zitate zum Thema, und gut ist's meinerseits (ist mir echt zu öde auf diesem Niveau):
Selbstwertgefühl und soziale Kompetenz zu verbessern, sind die wichtigsten Ziele bei der Behandlung von hoch- und sehr begabten Kindern mit AD(H)S-bedingten Lern- und/oder Verhaltensschwierigkeiten. Therapie bedeutet für diese hochbegabten Kinder und Jugendlichen das Beseitigen des Konfliktes zwischen ihrem Anspruch und der täglich erlebten Enttäuschung und dem Schaffen von Voraussetzungen, damit sie uneingeschränkt über ihre Fähigkeiten verfügen können. Denn Erfolge und Anerkennung von Seiten ihres sozialen Umfeldes erwarten und brauchen sie, um ein stabiles Selbstwertgefühl aufzubauen. Wird ihnen nicht rechtzeitig geholfen, reagieren sie in ihrer Hilflosigkeit mit Verhaltensauffälligkeiten, Schulversagen, Ängsten, Aggressionen, oppositioneller Verweigerungshaltung oder weiteren Störungen, entsprechend dem Schweregrad ihrer AD(H)S-bedingten Beeinträchtigung. Der Gesellschaft geht dadurch ein großes geistiges Potential verloren und das meist unwiederbringlich.
Quelle: http://www.adhs-deutschland.de/Home/ADHS/Schule/AD-H-S-und-Hochbegabung.aspx
Aktuelle Studien zeigen, dass bis zu 80% der Diagnosen einer ADHS bzw. ADS nicht zutreffend sind bzw. nicht bestätigt werden können. Dabei werden häufig die Symptome von Hochbegabung bei Unterforderung mit den Symptomen einer ADHS bzw. ADS wie z. B. erhöhte Ablenkbarkeit, Konzentrationsschwäche, Zappeligkeit oder Aggressivität verwechselt.
http://www.dr-karin-joder.de/hochbegabung-oder-adhs.html


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Hochbegabung: Umweltfaktoren oder Genetik?

01.05.2017 um 16:44
Maine-Coon schrieb:Was möchte ich dazu schon sagen: a) Behauptung ohne Nachweis b) eigene unbewiesene Annahme?  
Aber das bringt nicht wirklich weiter. Daher ein, zwei Zitate zum Thema, und gut ist's meinerseits (ist mir echt zu öde auf diesem Niveau):
So nicht. Du hast die behauptung mit den fehldiagnosen aufgestellt mit einer quelle die ziemlich unseriös ist.
Also komm mir jetzt bitte nicht so.
So vonwegen behaupten, studien würden etwas zeigen, diese aber nicht verlinken.
So kenn ich meine unseriösen internetseiten.

Wie gesagt: Typische anti ritalin lobby.


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