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Reale Welt VS. World Wide Web - Wo fühlt man sich besser?

118 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Reale Welt vs World Wide Web ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Reale Welt VS. World Wide Web - Wo fühlt man sich besser?

21.04.2020 um 22:07
@Doors

Das Kennenlernen von neuen, lieben, spannenden Menschen, auch durch das Internet, stellt eine tolle Ergänzung zum RL da.

Ich teile voll und ganz deine Meinung.
:hug:


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Reale Welt VS. World Wide Web - Wo fühlt man sich besser?

21.04.2020 um 23:03
Vor 15 Jahren zog man sich noch ins Internet zurück, um aus der sozialen Welt im Real Life zu flüchten. Heutzutage geht man offline, um aus der sozialen Welt im Internet zu flüchten.


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Reale Welt VS. World Wide Web - Wo fühlt man sich besser?

21.04.2020 um 23:04
Zitat von DoorsDoors schrieb:Auch im realen Leben gibt es Kontakte, intime zumal, bei denen Menschen anonym bleiben
jep gibt es besonders bei einer Affäre oder One Night Stands.

Aber, das brauche ich nicht. Wenn ich keine Partnerin habe, dann brauche ich auch bei keiner einmaligen Sache anonym bleiben.
Zitat von DoorsDoors schrieb:Ich kann mir auch im reallife bei Sixt einen Porsche mieten und damit aus der Disco Mädels abschleppen. Hauptsache, ich nehme vorher die Fahrradklammern von den Hosenbeinen.
Den Mädels vortäuschen dass du dir einen Porsche leisten kannst, meinst das?

Ja, jeden seins. Wer Spaß daran hab, bitteschön.
Zitat von mummmumm schrieb:Das Kennenlernen von neuen, lieben, spannenden Menschen, auch durch das Internet, stellt eine tolle Ergänzung zum RL da.
Kehrtwendung:

Das Kennenlernen von neuen, lieben, spannenden Menschen, auch durch das RL, stellt eine "tolle" Ergänzung zum WWW da.

RL kennenlernen, plaudern, lachen, spaß haben uvm. und das unter 4 Augen. Is better.
Dann als Ergänzung Whats App, Nachrichten wie, Wie schön es war, wann machen wir es wieder?
und noch so ein paar Nachrichten.
Ich würde da nicht so viel schreiben sondern mir das für RL aufbewahren.


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Reale Welt VS. World Wide Web - Wo fühlt man sich besser?

21.04.2020 um 23:06
@Avic.A3

Das Problem ist nur, dass es teuer ist und Greta in den Whn treiben würde, wenn ich meine internationalen Kontakte jedesmal von Angesicht zu Angesicht treffen wollte.


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Reale Welt VS. World Wide Web - Wo fühlt man sich besser?

22.04.2020 um 02:06
@Avic.A3
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:einen Schraubenzieher/Werkzeug benutzt man nur wenn man es braucht (Möbelmontage etc...) oder beruflich als Handwerker
Smartphone ist für mich kein Werkzeug. Ich kenne kein Wekrzeug den man ständig mit sich führt und ständig hineinschaut.
Tja. Also wenn ich das Haus verlasse, hab ich eigentlich immer mein Fahrradwerkzeug dabei (also auch einen Schraubenzieher ;) ). Mein Telefon dagegen, lasse ich sehr oft zuhause liegen. Zum Arbeitsplatz nehm ich es im Normalfall schon gar nicht mit. Und wenn ich es für die Arbeit brauche (oder eine dringende Nachricht erwarte), dann pack ich es genauso ein, wie mein Fahrradwerkzeug: Nämlich weil ich es brauche oder gebrauchen könnte.
(Und die, die mich erreichen wollen, können mich trotzdem immer erreichen. Es ist eben nur umständlicher, als gewohnt. Dadurch erreichen mich, solange ich das will, also nur wichtige Nachrichten, während ich mir die Ablenkung dosiert und individuell verabreiche.)

Mir ist schon klar, dass es da draußen von Menschen wimmelt, die ihre Augen nicht von ihrem Miniaturflachbildschirm lassen können. Aber das liegt an ihrem Umgang mit dem Werkzeug, nicht am Werkzeug selbst. Niemand zwingt sie, ständig nach Neuigkeiten zu blättern oder Scherzgrafiken zu teilen oder ihr verdammtes Mittagessen zu fotografieren und an die ganze Familie zu senden.
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Keine Aktivitätenverfolgung, Tracking etc. (Würde lustig aussehen wie mich die Marketingabteilung auf Schritt und Tritt verfolgt.)
Ja, stimmt, würde lustig aussehen, wenn die Leute ständig über ihr Smartphone Informationen verteilen, wo sie sind, wo sie hingehen und was sie da wollen...
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Ich denke, die Menschen, die das nicht können wären vielleicht selbst entäuscht oder Schmerz empfinden wenn Ihnen jemanden mit Kritik kommt bzw. sagt "dass das so nicht passt oder nicht schmeckt.
Rückschlüsse über die Kritikfähigkeit der Menschen hätte ich mir in dem Moment gar nicht erlaubt, aber es liegt im Bereich des Wahrscheinlichen. Überschneidet sich ja dann auch mit meiner Aussage, dass kein Echo zu erwarten ist, wenn man seinen Frust aus sicherer Entfernung kundtut.
Also ich hatte nie ein Problem, egal ob beim Friseur oder beim Kellner.
Das hat auch niemand behauptet. :) Ich habe lediglich das Beispiel aus deinem Eingangspost aufgegriffen. Du hast gefragt, warum Menschen bspw. so etwas tun und ich habe eine mögliche Begründung angegeben.
--->
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb am 25.02.2020:Manche/Viele haben mehr Mut im Netz als in der realen Welt. Ich frage mich oft, warum dass so ist? Verbal wäre es doch viel einfacher gewesen.
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Solche Kundenbewertungen bringen auch Verluste für den Friseur oder für ein Gastrogewerbe etc.??!!??
!!!!
Richtig. Sonst würde es ja nicht den Abbau des Frustes solcher Menschen erleichtern.
Das der damit angerichtete Schaden in keinem Verhältnis steht und eine solche Kritik wesentlich größer/existenzgefährdender sein könnte, als die verflixte Strähne, die der Friseur vielleicht vergessen hat, wirklich wert war, ist eine vernunftbegabte Überlegung die von negativen Emotion (Wut/Frust) schon im Keim erstickt wird. Daher habe ich auch von mangelnder (Selbst-)Reflexion gesprochen.
(Und wie du schon so schön festgestellt hast, man nimmt solchen Menschen den Wind aus den Segeln, wenn man sich im Zweifelsfall einfach selbst von etwas überzeugt.)
Wie gesagt, ich spreche hier nur von einem Menschenschlag, den ich so bereits beobachten konnte. - Eine mögliche Begründung. Ich will hier keine allgemein gültige Antwort auf das Phänomen geben.
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Ich brauche keine imaginären Freunde. In der realen Welt kannst du die Leute eher und besser kennenlernen.
Niemand hat dir so etwas unterstellt! Wie kommst du denn darauf?
Außerdem sind Menschen, die man über das Medium des Internets kennen lernt, nicht imaginär. Sie mögen vielleicht nicht immer sein, was sie scheinen, aber ganz sicher kann man sie nicht als Fantasiegebilde abstempeln.
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Außerdem, warum ist euch die Anonymität so wichtig im Netz? Findet Ihr eure Meinungen peinlich? Oder soll keiner erfahren was Ihr denkt? Man braucht ja sein Namen nicht preisgeben aber ein Foto geht ja, oder?
In der realen Welt sieht euch ja auch jeder, klar, aber keiner weiß was Ihr denkt oder fühlt,- ist es deshalb? Kann ja möglich sein dass euch jemand hier findet der euch kennt?
Ich glaube, du wirfst da gerade zwei grundverschiedene Dinge in ein- und denselben Topf.
Ich habe von dem Vorteil der (möglichen) Anonymität gesprochen - und zwar in Bezug auf jemanden, der etwas tut, das nicht rechtens ist. Ein Schandmaul, dass sich selbst einen Höhenflug damit verschafft, andere zu denunzieren, will selbstverständlich unerkannt bleiben, denn in der nicht-digitalen Welt würde man ihm ganz sicher zu verstehen geben, dass er sein Verhalten überdenken sollte. Ich glaube jedenfalls nicht, dass so ein Verfasser von mieser Kritik ernst genommen werden würde, wenn er aus dem Friseurladen heraustritt und direkt lauthals Passanten auf sich aufmerksam macht und zu schimpfen anfängt. Im Bestfall kommen dann irgendwann uniformierte Männer und bitten den Kritiker höflichst, das Gelände freiwillig zu verlassen. Die selbe Kritik aber ohne Gesicht, ohne Ort und ohne die entsprechende Lautstärke... das macht (aus einem mir unverständlichem Grund) schon wieder Eindruck auf die Menschen.


Das hier dagegen, ein Forum zum Austausch, hat nichts mit meinem Beispiel zu tun.
Natürlich sind hier auch sehr viele vollkommen anonym unterwegs, aber dafür hat auch jeder persönliche Gründe, die zu beurteilen oder gar zu verurteilen niemand ein Recht hat. Vielleicht hat das berufliche Gründe, vielleicht sind die Leute schüchtern (so wie die Leute, die sich immer an den Tisch in der hintersten Ecke setzen, um ihre Ruhe zu haben), vielleicht sind sie in einer Selbstfindungsphase.
Ich glaube kaum, dass die Leute es vermeiden, ein Foto von sich hoch zu laden, weil ihnen etwas peinlich ist. Es ist einfach eine grundlegende persönliche Distanz. Oder hängst du jeden Monat im Rathaus Fotos von dir aus, damit auch ja jeder in der Stadt weiß, wie du aussiehst?
Man will doch wählen, wen man kennt und wen nicht. Und keiner kann mir erzählen, dass das auf der Straße völlig anders wäre. Wenn du den entgegen kommen Passanten mit hochgradigem Interesse entgegen blickst, wirst du ein erstaunliches Spektrum an Reaktionen erhalten. Der eine grüßt einfach nur unbeteiligt, der nächste schaut verlegen zu Boden und wiederum ein andrer wird dir vielleicht ein genervtes "Was guckst du so!" entgegen schleudern.
Und genauso vielschichtig sind die Menschen auch hier. Hier gibt es nämlich Möglichkeiten, sich nur mit seinem Geist und seinem Denken zu identifizieren. - Etwas, das wesentlich wichtiger ist, als ein Gesicht oder ein Name.
Oder willst du mir erzählen, dass du dir deine >>nicht imaginären<< Freunde nur aufgrund ihres Gesichtes ausgewählt hast?




Abschließend hier noch:
Deine Frage lautete
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb am 25.02.2020:Wo fühlt Ihr euch besser bzw. wo fühlt man sich besser, in der realen Welt oder in der digitalen Welt
Und meine Antwort lautet: Ich fühle mich in beiden Welten genauso gut/schlecht.
Ich kann diese zwei Welten nicht gänzlich von einander trennen, weil ich in der einen Welt etwas für die andere lerne und umgekehrt. Das Medium des Internets kann unseren Horizont genauso erweitern, wie es uns zu dummen Zombies heranwachsen lassen kann, es kann mir Dinge vereinfachen und es kann mich schier in den Wahnsinn treiben. Ganz genauso wie die Welt, aus der das World Wide Web stammt. Ob ich mich hier oder da wohler fühle, oder in beiden gleich, hängt davon ab, wie ich damit umgehe und auf was ich meinen Fokus lege.
Oder um es mit den Worten vieler anderer hier zu sagen: Man zieht sich aus beiden das Beste heraus und findet ein Gleichgewicht zwischen der materiellen Welt, und der digitalen Welt.


Gruß.
Moire


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22.04.2020 um 08:52
Zitat von MoireMoire schrieb:Tja. Also wenn ich das Haus verlasse, hab ich eigentlich immer mein Fahrradwerkzeug dabei
ja richtig, man hat es dabei aber nicht ständig in der hand sondern nur wenn man es sicherheitshalber braucht.
Zitat von MoireMoire schrieb:Mir ist schon klar, dass es da draußen von Menschen wimmelt, die ihre Augen nicht von ihrem Miniaturflachbildschirm lassen können. Aber das liegt an ihrem Umgang mit dem Werkzeug, nicht am Werkzeug selbst. Niemand zwingt sie, ständig nach Neuigkeiten zu blättern oder Scherzgrafiken zu teilen oder ihr verdammtes Mittagessen zu fotografieren und an die ganze Familie zu senden.
Im Netz bist du leicht kontrollierbar. Mit Tricks hält man Sie lang im Netz, die Menschen. Manche wissen gar nicht wie Sie sich im Netz verhalten. Sie stecken fest drinnen und kommen schwer raus.
Zitat von MoireMoire schrieb:Richtig. Sonst würde es ja nicht den Abbau des Frustes solcher Menschen erleichtern.
Wer sich im RL das nicht zutraut, der ist ein Weichhei, ist so. Man kann das trainieren, zu sagen "Entschuldigung, ach das und dies schmeckt oder gefällt mir nicht" Ich finde das sehr schlecht wer das macht.
Es gibt auch eine Gruppe die in beiden Welten schüchtern sind, das versteht sich. In beiden Welten sich gleich benehmen, da sag ich nix.
Aber im RL der ängstliche und schüchterne zu sein und in der virtuellen Welt genau das Gegenteil, sorry, da kann jeder seine Sichtweise schreiben aber ich hab keine Achtung vor solchen Menschen.
Zitat von MoireMoire schrieb:Niemand hat dir so etwas unterstellt! Wie kommst du denn darauf?
Ich hab auch niemandem unterstellt dass es mir unterstellt wurde, ich habe es einfach nur dazu erwähnt..

Die Frage lautet auch, wo fühlt MAN sich besser? Also im Allgemeinen betrachtet, wie sieht Ihr die Menschen im Netz, auch die Menschen die Ihr persönlich/flüchtig kennt und sieht Ihr da Unterschiede?
Zitat von DoorsDoors schrieb:Das Problem ist nur, dass es teuer ist und Greta in den Whn treiben würde, wenn ich meine internationalen Kontakte jedesmal von Angesicht zu Angesicht treffen wollte.
JEdesmal? Also jedesmal das brauche ich nicht. Auch ich habe Freunde in anderen Ländern. Ich muss Sie nicht jedesmal besuchen. Alle Jahre wieder irgendwann. Naja, Kein Porsche mieten dann spart man sich so einiges und mit den Jahren geht sich das schon aus hehe ;)

LG


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22.04.2020 um 12:04
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb am 25.02.2020:Essen bestellen - ich muss mich nicht raus bewegen das Essen wird zu Hause geliefert - zu Hause kann ich essen wie ich will ohne beobachtet zu werden)
Essen bestellten wir noch nie online. Wir gehen aber auch sehr selten auswärts essen.
Einerseits, weil es zu teuer ist. Außerdem trauen wir der Sache nicht ganz, wie (hygienisch) das Essen von Fremden zubereitet wird.
Daheim essen hat aber den Vorteil, dass es egal ist, wie man gerade angezogen ist und dass man sich nicht an Tischmanieren halten muss.
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb am 25.02.2020:Ich zum Beispiel shoppe auch gern Online aber auch nur weil ich es billiger bekomme als im Handel
Ich versuche, dem Online Shopping auszuweichen, wo es nur geht.
Einerseits habe ich jedes Mal ein ungutes Gefühl bei der Bezahlung im Netz. Ebenso kommen die Pakete meistens dann, wenn keiner daheim ist - dann muss man wieder Zeit investieren, um doch noch an seine Ware zu kommen.
Das Problem ist nur, dass man vieles nur mehr im Internet bekommt.
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb am 25.02.2020:Online Partnersuche/
Da ich in einer langjährigen Beziehung bin, habe ich das noch nie in Anspruch genommen.
Wenn ich online einen Partner suchen würde, wäre ich absolut ehrlich. Ich würde mein richtiges Alter angeben und ein Foto, das mich so zeigt, wie ich auch tatsächlich bin.
Auch bei Lebensumständen, Hobbys, Eigenschaften, Ziele,... würde ich die Wahrheit schreiben.
Man kann diese Dinge auf Dauer so wie so nicht verheimlichen (will ich auch nicht) und deshalb sollen sich nur Leute melden, die mich so akzeptieren, wie ich bin.
Ich verstehe es absolut nicht, warum viele Menschen sich besser präsentieren, als sie sind.

Ich finde das Internet praktisch, um sich zu informieren. Das gilt für Nachrichten genau so, wie für Neuheiten.
Ebenso trifft man auf unendlich viele Charaktere, denen man im Realleben nie begegnen würde. Auch wenn jemand weit weg wohnt, kann man übers Internet leichter in Kontakt bleiben.
Leute, die einem wirklich wichtig sind, möchte man (wenn auch selten) real begegnen. Darin sehe ich kein Problem. Innerhalb von Europa kommt man in weniger Stunden überall hin (wenn keine Krise ist). Man geht mit dieser Person in ein Cafe, Essen oder einfach spazieren und fliegt danach wieder heim.
Wenn sie auf einen anderen Kontinent sind, ist es etwas aufwendiger.

Das Internet ersetzt aber niemals das Realleben. Es ist eine tolle Ergänzung.


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22.04.2020 um 20:45
@Avic.A3


Ich lasse Dir deine Kehrtwende im RL...

Aber im Internet eine Abfuhr kassieren oder im RL. Letzteres ist schon für mich Sensibelchen sehr hart...

Außerdem bin ich schwerst gehbehindert und ohne Auto, Öffis kann ich leider nicht mehr nutzen, zu weite Wege und Fahrrad fahren nur kurze Strecken....zweimal im Jahr, da oft entzündete Knie mich ausbremsen.....

Also jede/r so wie Er/Sie kann....


Sorry! Kann nicht zitieren hier! Bin zum Blöde mit Smartphone das hinzubekommen ;-((( shit happens;--)


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23.04.2020 um 05:14
@Avic.A3

Ein letztes Mal noch, will ich etwas antworten, dann lass ich dich in Ruhe weiter Dinge feststellen.
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:ja richtig, man hat es dabei aber nicht ständig in der hand sondern nur wenn man es sicherheitshalber braucht.
Und kannst du zumindest nachvollziehen, dass jemand, der sein Telefon nur sicherheitshalber dabei hat, dieses lediglich als Werkzeug ansieht? Meinetwegen im Gegensatz zu anderen Mentalitäten?
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Im Netz bist du leicht kontrollierbar.
Man ist entweder leicht kontrollierbar oder man ist es nicht. Das Internet ist keine andere Dimension in der völlig andere Gesetze gelten. Wer im Internet einkauft, weil es da "billiger" ist, der wird sich auch von "Aktionspreis" - Schildern im Supermarkt beeindrucken lassen. Wer seine Augen nicht vom Chatprogramm lösen kann, der wird auch unter echten Menschen ein Kommunikationsbedürfnis empfinden. Und wer sich im Internet von Modeseiten beeinflussen lässt, der wird sich auch von den unzähligen riesigen Werbeplakaten an jeder Straßenecke beeinflussen lassen.
Ob und wie man mit Dingen umgeht, hängt davon ab, wie bewusst man im Allgemeinen ist.
Wie du so schön sagst:
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Manche wissen gar nicht wie Sie sich im Netz verhalten.
Manche wissen auch nicht, wie sie sich in der nicht - digitalen Welt verhalten. Auch das Weichei mit der Beschwerde ist sich seines Verhaltens nicht bewusst, weder hier noch dort. Oder glaubst du, er würde sich selbst eingestehen, dass er feige ist, wenn ihn im echten Leben jemand auf sein Verhalten ansprechen würde? Nein, für den wäre es das Normalste der Welt. Vermutlich würde er dir mit dem Argument kommen, dass der Friseur es ja nicht ernst nehmen würde, wenn man ihn direkt anspricht. Man müsse ja solch drastische Maßnahmen ergreifen, sonst würde sich ja nichts ändern.
Man kann die digitale und die materielle Welt nicht getrennt voneinander betrachten.
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Die Frage lautet auch, wo fühlt MAN sich besser? Also im Allgemeinen betrachtet, wie sieht Ihr die Menschen im Netz, auch die Menschen die Ihr persönlich/flüchtig kennt und sieht Ihr da Unterschiede?
Mhm. Irgendwie erübrigt sich meine Antwort auf diese Frage jetzt. Ich habe ja gerade geschrieben, dass die wahrnehmbaren Verhaltensunterschiede für mich keine richtigen Unterschiede sind, sondern nur Spiegel des (noch) Unbewussten. Und ich kann nicht beantworten, ob sich diese Leute hier oder dort wohler fühlen würden, weil sie meines Erachtens diese Bereiche überhaupt nicht voneinander trennen.
Aber es gibt auch Menschen, bei denen ich kaum Unterschiede zwischen ihrem Verhalten im Internet und ihrem Verhalten in freier Wildbahn ausmachen kann. Und diese Menschen aus meinem Bekanntenkreis würden sich ohne Internet auch pudelwohl fühlen.
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Naja, Kein Porsche mieten dann spart man sich so einiges
Ich glaube, dein Ironiedetektor ist kaputt gegangen.
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Ich würde da nicht so viel schreiben sondern mir das für RL aufbewahren.
Das mach ich jetzt auch!


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23.04.2020 um 09:38
Zitat von MoireMoire schrieb:Und kannst du zumindest nachvollziehen, dass jemand, der sein Telefon nur sicherheitshalber dabei hat, dieses lediglich als Werkzeug ansieht? Meinetwegen im Gegensatz zu anderen Mentalitäten?
ja ich kenne so ein paar Leute die ein Handy ohne Internetverbindung haben. Sie brauchen es nur sicherheitshalber.
Eher etwas ältere Generation.
Zitat von MoireMoire schrieb:Man ist entweder leicht kontrollierbar oder man ist es nicht. Das Internet ist keine andere Dimension in der völlig andere Gesetze gelten. Wer im Internet einkauft, weil es da "billiger" ist, der wird sich auch von "Aktionspreis" - Schildern im Supermarkt beeindrucken lassen. Wer seine Augen nicht vom Chatprogramm lösen kann, der wird auch unter echten Menschen ein Kommunikationsbedürfnis empfinden. Und wer sich im Internet von Modeseiten beeinflussen lässt, der wird sich auch von den unzähligen riesigen Werbeplakaten an jeder Straßenecke beeinflussen lassen.
Ob und wie man mit Dingen umgeht, hängt davon ab, wie bewusst man im Allgemeinen ist.
Wie du so schön sagst:
In Zeiten vor WWW gab es die Verkaufspsychologen in den Geschäften, Sie installierten Kameras in den Geschäften und beobachteten aus dem Hintergrund aus die Bewegungen, Körpersprache, Mimik, Gestik der Kunden. Wenn du minutenlang vor einem Produkt stehst und nachdenkst ob du es kaufen sollst oder nicht. Du kaufst es nicht aber sobald du dich in eine andere Richtung bewegst nimmst du eine andere Ware. Im WWW geht das aber viel viel besser. Du kannst über einen Menschen so viel erfahren, ein Profil erstellen was für ein Typ er ist und wo er sich so im Netz herumtreibt und was er so von sich gibt.

Im Facebook zum Beispiel, ein Medienunternehmen veröffentlicht ein Thema "Die Mietpreise steigen wieder"
Was passiert als nächstes in der Kommentarspalte? Was liest man denn da so?
Beiträge wie "Nein, nicht mit uns, es reicht, alles wird teurer nur die Gehälter bleiben gleich und und und"
Oder, die besten Kommentare dich ich hin und wieder mal gelesen habe
"Sehr geehrte/r liebe/r Kanzler/in, Sie haben Ihr Versprechen nicht gehalten usw...)
Als ob ein Kanzler oder eine Kanzlerin das Lesen würden bzw. auf das eingehen würde.

Man liest die Wut und den Ärger der Menschen und auch hier beobachten die Psychologen im WWW die Menschen, - den Aufbau einer Kommunikation, die Meinungsvielfalt, den Streit untereinander.
Ich kann mir ein Fake Profil erstellen und mit Absicht die Leute ärgern, Stimmung, Action und Streit aufbauen damit die stille Mitleser was zu lesen haben oder mitdiskutieren.
Zitat von MoireMoire schrieb:Ich glaube, dein Ironiedetektor ist kaputt gegangen.
Nein, Nein. Falscher Glaube. Und in der virtuellen Welt kann das ja auch oft passieren, da wir uns ja nicht persönlich kennen.


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24.04.2020 um 15:01
Ich habe vor längerer Zeit mal mit meinen Kindern und ihren Freunden in einem kleinen Workshop folgende Regeln erarbeitet - die übrigens auch für Erwachsene gelten können:

Ausdrucken und über den PC nageln:

Zehn Goldene Regeln zum Selbstschutz im Internet




1. Weniger ist sicherer

Meine Informationen können theoretisch sieben Milliarden Erdbewohner einsehen. Darunter auch mein Chef, mein Lehrer, und auch alle Menschen, die mich, aus welchen Gründen auch immer, nicht mögen. Facebook, SchülerVZ, StudiVZ & Co. haben keine Türsteher. Die lassen jeden rein.



2. Lügen erlaubt

Ich muss im Netz nicht heissen, wie ich heisse. Und ich muss auch nicht so aussehen. Ich kann mich mit einem Fantasienamen und einem originellen Bild anmelden. Ob ich dann guten Freunden verrate, wer ich tatsächlich bin, kann ich selbst entscheiden.



3. Privates bleibt privat

Ich verlasse mich nicht darauf, was der Betreiber eines sozialen Netzwerkes für eine Vorstellung von Privat und Öffentlich hat, sondern lese die Einstellmöglichkeiten genau und nutze den höchst möglichen Schutzgrad, schotte also mein Profil möglichst gegen Suchmaschinen ab.



4. Werbung unerwünscht

Wovon lebt eigentlich so ein “soziales“ Netzwerk, wenn es keine Mitgliedsbeiträge erhebt? Von meinen Daten, die es an Werbetreibende verkaufen kann, um diesen möglichst zielgerichtete Werbung zu ermöglichen. Faustregel: Je mehr ich über mich preisgebe, desto mehr werde ich mit Werbung zugemüllt.



5. Multiple Persönlichkeiten

Bin ich in mehreren Sozialen Netzwerken präsent, so wähle ich dort meine „Rolle“ und gebe nur die dazu passenden und notwendigen Informationen ein. Meine Hobbies sind nur dort von Interesse, wo es auch darum geht, mein Liebesleben oder meine Berufstätigkeit sind es jeweils nur dort. So erschwere ich es anderen, alles über mich zu erfahren.



6. Jedem Netzwerk seine E-Mail

Ich habe nicht in jedem Netzwerk die gleiche E-Mail-Adresse, denn darüber kann man mich identifizieren und Verknüpfungen herstellen. Ausserdem weiss ich so, wer aus welchem Netz etwas von mir will.



7. Das Netz vergisst und vergibt nichts

Ich studiere die Geschäftsbedingungen genau. Kann ich beim Ausscheiden meine Daten wirklich spurlos löschen? Sonst können meine „Jugendsünden“ mir unter Umständen noch nach vielen Jahren das Leben beruflich wie privat schwer machen.



8. Sachdienliche Hinweise

Wer Bilder mit meinem Namen versieht, egal, ob ich drauf bin oder nicht, sorgt dafür, dass ich in Suchmaschinen erscheine. Möglicherweise in Zusammenhängen, die mir durchaus unangenehm sind. Ich lasse nicht zu, dass andere meinen Namen und Bilder von mir ungefragt veröffentlichen.



9. Wer bin ich – und wo

Alle paar Wochen gucke ich bei Google, Yasni oder ähnlichen speziellen Personen-Suchmaschinen nach meinem Namen. So weiss ich, was andere über mich wissen bzw. wissen können. Gefallen mir die Zusammenhänge nicht, so unternehme ich etwas dagegen.



10. Lasst die Kinder nicht allein

Die meisten Netzwerke wie Facebook oder SchuelerVZ wenden sich an auch an Kinder und Jugendliche. Wer angesagt sein will, muss angeblich drin sein. Bei meinen Kindern passe ich auf, was sie über sich veröffentlichen und weise sie altersgemäss auf Risiken und Nebenwirkungen hin. Es gibt absolute Tabus, wie Adresse, Kommunikationsdaten oder Bankverbindungen. Ich schaue mir mit meinen Kindern an, was sie dort mit wem machen. Ich achte ja auch im realen Leben auf den Umgang meiner Kinder.


Hinweis:

Stand von 2011 - seitdem haben sich Anbieter und Möglichkeiten zwar geändert, aber die Grundsätze sind noch aktuell.


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25.04.2020 um 10:53
@Doors

da du hier auch Kinder erwähnst.
Ich weiss jetzt nicht wie es den Kindern in der Schule geht, hab da noch nie so ein Auge darauf geworfen oder ein Gespräch geführt, nur eines habe ich mal kurz gehört. Das Kinder am Laptop schreiben und auch das Internet benutzen. Ab welcher Schulstufe weiss ich jetzt leider nicht mehr.

Damals ohne Internet haben wir mit der Hand unsere Aufgagen und Geschichten geschrieben, das waren manchmal bis zu 3 A4 Seiten wenn nicht mehr. Bei mir waren es sogar mehr, da ich die Schuldordnung mit der Hand schreiben musste, ja immer ein bisschen schlimm in der Schule gewesen. Ich selbst kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal mit der Hand geschrieben habe und wie es mir mit der Hand gehen würde, 3 - A4 Seiten zu schreiben. Wenn geschrieben, dann meist nur kurze Sätze oder Stichwörter. Ob ich meine Handschrift noch draufhabe, keine Ahnung hehehe


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25.04.2020 um 11:24
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Das Kinder am Laptop schreiben und auch das Internet benutzen. Ab welcher Schulstufe weiss ich jetzt leider nicht mehr.
Öhm ... Kleinstkinder bekommen heute von den Eltern das Smartphone in die Hand und wissen sehr schnell, wie man damit umgeht. In den Schulen wird das sicherlich immer früher gelehrt, hoffentlich heute besser als damals bei mir. Wir hatten ab der sechsten Klasse Unterricht, ab der siebten Klasse jeder einen eigenen Laptop. Heute gibt es an dieser Schule Tablets, keine PCs mehr. Damit waren wir damals schon relativ fortgeschritten.


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25.04.2020 um 20:07
@Avic.A3

Die Kinder, die ich kenne, können alle noch mit der Hand schreiben. Solche elementaren Kulturtechniken werden immer noch vermittelt.


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25.04.2020 um 21:38
Zitat von DoorsDoors schrieb:Die Kinder, die ich kenne, können alle noch mit der Hand schreiben. Solche elementaren Kulturtechniken werden immer noch vermittelt.
Als Kind hab ich es auch können. Nur wie oft schreibt man schon mit Kugelschreiber. Wenn dann, Formular ausfüllen, das ist das einzige wo ich letztens ein Kugelschreiber gebraucht habe.
Zum Großteil wird alles am Computer und übers Internet erledigt. Man auch Vorlagen, vieles fertig geschrieben und da braucht man nur noch das Copy & Paste


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25.04.2020 um 21:46
@Avic.A3

Ich schreibe noch ausgesprochen viel mit der Hand. Im Auto und am Bett liegen stets Notizblock und Stift bereit. Aber ich stamme ja auch noch aus dem vorigen Jahrtausend.


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25.04.2020 um 22:01
Ja Notizblock und Stift habe ich auch. Sind ja nur Notizen/Stichwörter. Sogar das verwende ich kaum oder fast nie.

Ich denke grad nach. Früher hat man Bewerbungen noch mit der Hand geschrieben.

Heute erledigt man dies am PC und zum Großteils sendet man es per Mail, wird auch von vielen so gewünscht.
Also nicht per Post sondern elektronisch.

Ich stehe da eher auf Old School. Nur ob ich da noch meine schöne Handschrift halten kann, naja, das weiss ich nicht.
Und der einzige Nachteil ist, sobald man ein Fehler gemacht hat, muss ein neues Blatt her und noch einmal alles von Anfang schreiben.


Ich würde mich für den Bewerber entscheiden der viel Aufwand dafür bringt, elektronisch ist meiner Meinung viel zu einfach.
Und ich glaube kaum dass es noch jemand macht, also so viel werden Sie per Post nicht bekommen.


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26.04.2020 um 16:12
Zitat von Avic.A3Avic.A3 schrieb:Ich denke grad nach. Früher hat man Bewerbungen noch mit der Hand geschrieben.
Es gibt durchaus auch heute noch Unternehmen, die Handgeschriebenes bei einer Bewerbung verlangen. Die beschäftigen Graphologen. Das Mittelalter ist eben noch nicht überall vorbei. Ich war mal in einem Unternehmen, in dem die Bewerber nach Sternzeichen ausgesucht wurden.


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