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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

662 Beiträge, Schlüsselwörter: Hotel Mama, Kostgeld, Nebenkosten

Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 09:24
Zitat von borabora
borabora
schrieb am 07.09.2020:
Ein Wocheneinkauf für 4 Personen bezahlen und zusätzlich noch 100 Euro abgeben?
Dann kann er auch gleich sein Lehrlingsgehalt von 500 Euro hinblättern.
Nicht jeder gibt für 4 Personen in der Woche 400 Euro aus.
Zitat von EinElch
EinElch
schrieb am 07.09.2020:
Das war die ursprüngliche Absprache, also ja.
Da hat die TE aber vermutlich noch nicht gewusst, dass alles an ihr hängen bleibt, weil der Junge im Haushalt keinen Finger krumm macht.

BTW: Wenn man feststellt, dass es nicht reicht: Verhandeln geht immer. Und sollte man auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, lässt sich die "WG" auch auflösen.



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 09:27
Zitat von EinElch
EinElch
schrieb am 07.09.2020:
Und was ist nun mit den Schüssen nach hinten? Belege oder nur Blabla?
Seit wann müssen persönliche Meinungen belegt werden?



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 09:29
Zitat von Mailaika
Mailaika
schrieb am 07.09.2020:
Wenn ich überlege, meine Tochter käme auf die Idee, dass ihr Freund bei uns einzieht (die wohnlichen Voraussetzungen sind zumindest mit Anzahl der Zimmer gleich zur TE), müsste ich auch Kostgeld von ihm nehmen, ob ich das nun will oder nicht, aber ich könnte es mir schlicht nicht leisten die Mehrkosten für eine weitere Person zu tragen, ohne anderswo Abstriche zu machen. Und bspw. den Familienurlaub streichen, nur damit ich nicht geldgeil wirke, sehe ich nicht ein.
Das kannste doch mal machen für deine Tochter. ;)



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 09:37
Zitat von Multiversum
Multiversum
schrieb am 08.09.2020:
Darf ich bei dir für 150€ im Monat wohnen? Scheint dir ja zu reichen.
Ich bin dabei.

Rundumservice für 150 Euro ist wirklich der absolute Schnapper.



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 09:40
Zitat von Cassandra71
Cassandra71
schrieb:
Rundumservice für 150 Euro ist wirklich der absolute Schnapper.
Mal angenommen der junge Mann zahlt monatlich 200 Euro, ist ein Rundumservice dann angemessen?



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 09:49
Nein, Rundumservice ist nie angemessen.

Der Junge ist volljährig und kann sich entsprechend an Hausarbeit/einkaufen etc. beteiligen.

Das würde ich per se erwarten, wenn ich die TE wäre.

Die 150 Euro von ihm scheinen aber so oder so nicht auszureichen...und dass die TE nicht draufzahlen möchte, kann ich sehr gut nachvollziehen.

Die Kosten, die der Junge verursacht, sollten zumindest gedeckt sein.



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 10:18
Zitat von Cassandra71
Cassandra71
schrieb:
kann sich entsprechend an Hausarbeit/einkaufen etc. beteiligen.
Wenn er mehr helfen würde, wären 150 angemessen?



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 10:21
Zitat von EinElch
EinElch
schrieb:
Wenn er mehr helfen würde, wären 150 angemessen?
Vielleicht einfach mal den ganzen Beitrag lesen?
Zitat von Cassandra71
Cassandra71
schrieb:
Die 150 Euro von ihm scheinen aber so oder so nicht auszureichen...und dass die TE nicht draufzahlen möchte, kann ich sehr gut nachvollziehen.



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 10:26
@Cassandra71

Die TE hat bereits eingeräumt, dass sie ihre Ausgaben reduzieren könnte und das wollte. Also nehmen wir an, sie muss ohnehin nicht draufzahlen. Sind dann 150 Euro eine angemessene Vergütung, wenn dazu Hilfe erfolgt.

Nehmen wir das nicht an, so lass mich die Frage überspitzen: Wieviel des Haushalts, meinetwegen in Prozent, müsste der junge Mann erledigen, dass deiner Meinung nach 150 Euro ausreichend sind.

Ich bin hier ja nicht der, der Miete und Mithilfe aneinander koppelt. Deinerseits kam ja die Beschwerde, 150 seien zu wenig und er hilft ja nicht mal.



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 10:46
Zitat von EinElch
EinElch
schrieb:
Ich bin hier ja nicht der, der Miete und Mithilfe aneinander koppelt. Deinerseits kam ja die Beschwerde, 150 seien zu wenig und er hilft ja nicht mal.
Ich kopple das nicht.

Ich würde eine angemessene Kostenbeteiligung (sprich; Kostendeckung) + eine angemessene Beteiligung an der Hausarbeit erwarten...was angemessen ist, darüber werden die beteiligten Personen sich hoffentlich einigen können.

Er lebt da nicht im Hotel Mama, in jeder Wohngemeinschaft würde man dem jungen Mann einen völlig berechtigten Tritt in den Hintern verpassen.



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 10:47
Zitat von EinElch
EinElch
schrieb:
Die TE hat bereits eingeräumt, dass sie ihre Ausgaben reduzieren könnte und das wollte.
Das würde ich z.B. nicht machen, aber ich bin ja auch nicht betroffen.



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 10:50
Zitat von Cassandra71
Cassandra71
schrieb:
Ich würde eine angemessene Kostenbeteiligung (sprich; Kostendeckung) + eine angemessene Beteiligung an der Hausarbeit erwarten...
Und das wäre für dich was?

Mein Punkt, auf den hinaus will, ist:
Wenn der Mitbewohner alle ihn betreffende Mehrbelastung selbst erledigen würde (im Haushalt), die TE also keine Mehrarbeit durch ihn hätte, sind dann 150 Euro erstmal ausreichend?



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 10:54
Zitat von EinElch
EinElch
schrieb:
Wenn der Mitbewohner alle ihn betreffende Mehrbelastung selbst erledigen würde (im Haushalt), die TE also keine Mehrarbeit durch ihn hätte, sind dann 150 Euro erstmal ausreichend?
Drücke ich mich so missverständlich aus?

Lass doch die Mehrarbeit mal außen vor, die berechne ich gar nicht.

Mir geht es um die Kosten für z.B. Lebensmittel, Getränke, Strom und Wasser.

Also das, was tatsächlich durch den Jungen an Mehrkosten verursacht wird und wo die TE befürchtete, dass sie draufzahlt, weil seine Beteiligung nicht ausreicht.



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 11:02
Zitat von Cassandra71
Cassandra71
schrieb:
was tatsächlich durch den Jungen an Mehrkosten verursacht wird
Da hab ich bislang keine echte Aufstellung gesehen, wie im Verlauf des Threads mehrfach moniert wurde.
(Man kann den beiden ja empfehlen, zusammen zu duschen, um den Wasserverbrauch zu reduzieren :D
Bei uns hats geklappt :D)



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 11:07
Zitat von EinElch
EinElch
schrieb:
Da hab ich bislang keine echte Aufstellung gesehen, wie im Verlauf des Threads mehrfach moniert wurde.
Eine Aufstellung hab ich auch nicht gesehen, aber die TE schrieb hier irgendwo, dass sie für 4 Personen im Monat ca. 700 bis 800 Euro für Lebensmittel und Hygieneartikel ausgibt.

700 : 4 = 175

800 : 4 = 200

Ergo liegt es doch auf der Hand, dass 150 Euro nicht kostendeckend sein können, zumal die Kosten für Strom und Wasser da noch nicht mal enthalten sind.



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 11:18
@Cassandra71

Da stellt sich mir erstens die Frage, wie hoch die Kosten bei der vorherigen Konstellation waren, denn die Frage muss ja sein, wieviel mehr ist durch den Einzug dazu gekommen und deckt der Betrag DIESE Kosten.
Zweitens die Frage, wie man dann davon ausgehen konnte, die ursprünglichen 100 wären ausreichend.

Man darf mich hier nicht missverstehen. Ich verstehe sowohl das Interesse der TE als auch alle deine Argumente. Ich sehe es aber auch aus Sicht des Jungen und der Tochter, die, als eine Einheit betrachtet, doch verarscht vorkommen müssen:

"Mama, kann Bernd hier wohnen?"
"Ja gegen Kostgeld."
"Wieviel denn?"
"Ja, machen wir 100."
"Cool, danke"
- einige Zeit später -
"Hey ihr zwei, ich habe nachgerechnet, und hundert ist ein bisschen knapp."
"Ja, das ist verständlich, kann man vorher nicht wissen. Wieviel wäre besser?"
"Machen wir 150."
"Alles klar, kein Problem."
- jetzt, wieder etwas später -
"Es reicht immer noch nicht!"
"Ich denke, du hast nachgerechnet..?"
[...]

Ich finde halt, die TE hat ihre Gelegenheit der Mieterhöhung verpasst und kann nur mehr Mithilfe einfordern, ohne ihre Glaubwürdigkeit zu verspielen.

Ist auch nur meine Meinung, das ist mir klar.



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 11:36
Zitat von EinElch
EinElch
schrieb:
Da stellt sich mir erstens die Frage, wie hoch die Kosten bei der vorherigen Konstellation waren, denn die Frage muss ja sein, wieviel mehr ist durch den Einzug dazu gekommen und deckt der Betrag DIESE Kosten.
Zitat von EinElch
EinElch
schrieb:
Man darf mich hier nicht missverstehen. Ich verstehe sowohl das Interesse der TE als auch alle deine Argumente. Ich sehe es aber auch aus Sicht des Jungen und der Tochter, die, als eine Einheit betrachtet, doch verarscht vorkommen müssen:
Ja, gut, es ist suboptimal gelaufen...aber das steht einer weiteren Nachverhandlung ja nicht grundsätzlich im Weg.

Ich würde mich schämen, um ein paar Euro zu feilschen, wenn die Eltern meines Freundes mich praktisch unentgeltlich bei sich wohnen lassen (und mir auch noch der Arsch nachgetragen würde).

Der Junge hat 400 Euro im Monat zur freien Verfügung, ich denke, das kann nicht jeder von sich behaupten...und wenn er davon jetzt noch mal 50 bis 100 Euro mehr im Monat an die TE abgibt, ist immer noch genug zum Verprassen übrig.
Zitat von EinElch
EinElch
schrieb:
Ich finde halt, die TE hat ihre Gelegenheit der Mieterhöhung verpasst und kann nur mehr Mithilfe einfordern, ohne ihre Glaubwürdigkeit zu verspielen.
Nö, das sehe ich nicht so.

Wenn ihm das alles nicht passt, kann er doch ausziehen...ich schätze, die TE wäre nicht böse drum. :D



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 11:41
Zitat von Cassandra71
Cassandra71
schrieb:
Der Junge hat 400 Euro im Monat zur freien Verfügung
Ich hab ja auch schon gesagt, würde er sich seine Genussmittel selbst kaufen, statt der TE mehr Geld zu geben, wäre genauso viel gewonnen.

Sagen wir so: für mich ist 150 eine gute Grenze, an Geld, das an mich geht. Alles was es an Mehrkosten bspw. durch Cola und Süßkram gibt, ist selbst zu erwerben. Kasten Wasser steht aber da.
So wars bei meiner Mama auch. Wurde da nicht bezahlte Cola getrunken, war das ein Kapitaldelikt. Wir lebten aber auch unter dem Existenzminimum.



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 12:26
Zitat von Cassandra71
Cassandra71
schrieb:
Das kannste doch mal machen für deine Tochter. ;)
Joa...kann man machen, müssen halt alle anderen Familienmitglieder zurückstecken, damit das eine Kind glücklich ist.

Wahrscheinlich würde ich nach ner Woche mrine Tasche packen und mir ne neue Wohnung suchen. ^^



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Wieviel Kostgeld vom Freund der Tochter

13.09.2020 um 13:28
Zitat von sowiesofrau
sowiesofrau
schrieb am 20.07.2020:
Es wäre interessant, wenn ich andere Meinungen und Ideen zu den Thema mit euch diskutieren könnte!
1. Wie schon öfters ausgeführt, rechne die Mehrkosten aus. Ich persönlich habe für mich zum Essen bereits mindestes 200,- veranschlagt.
2. Vergiss dabei nicht, Deine Mehrarbeit zu berechnen, Du scheinst ja zusätzlich völlig unentgeltlich viel für ihn zu machen (einkaufen, Wäsche waschen).
3. Ich weiß nicht, ob Du es bereits tust, aber Du solltest auch von beiden eine anteilsmäßige Beteiligung an den Haushaltsarbeiten einfordern. Ich sehe keinen Grund,, warum erwachsene Kinder nicht auch einkaufen gehen, Wäsche waschen und staubsaugen/putzen sollten.
4. Letzter Punkt: eventuell etwas Miete. Allerdings sollte man dabei die Rechtslage erkunden. Wer Miete kassiert, muss schließlich auch Steuern zahlen. Hinzu kommt, dass ein Mieter Rechte erwirbt, an die Du Dich dann halten müsstest.

Was hat er eigentlich von sich aus angeboten? Am besten setzt ihr euch alle mal zusammen und rechnet gemeinsam alles aus. Nicht nur Geld, sondern auch Leistungen. Und immer mal durchblicken lassen dass Du zu diesem Deal null verpflichtet bist.
Zitat von sowiesofrau
sowiesofrau
schrieb am 20.07.2020:
Seine Eltern sind der Meinung, dass das Geld ausreichend ist, was ich erhalte.
Was Du möchtest, bestimmen nicht seine Eltern. Würde er in einem Wohnheim wohnen, könnten sie den Preis ja auch nicht diktieren.

Und wie wär´s? Lade doch mal Deine Tochter bei ihnen um nur 150,- ab.
Zitat von sowiesofrau
sowiesofrau
schrieb am 20.07.2020:
Es ist schwierig, da diplomatisch zu verhandeln. Meine Tochter ist dann gleich immer angesäuert, wenn ich das Thema anspreche.
Du musst hier gar nicht diplomatisch sein, sondern sie. Schließlich wollen sie etwas von Dir und nicht umgekehrt. Das solltest Du allen Beteiligten ruhig einmal klar machen.
Zitat von Ldex97
Ldex97
schrieb am 20.07.2020:
Nur muss man sowas vorsichtig kommunizieren
Man muss nicht gleich aggressiv werden, aber deutlich schon. Es ist ihre Wohnung, er hat keinerlei Rechte. Sie ist nicht verpflichtet, den Freund der Tochter mit zu versorgen. Da muss man nicht mehr kommunikativ lieblich auftreten.
Schadet nie, wenn andere wissen, wo es bei Einem lang geht.
Zitat von Ldex97
Ldex97
schrieb am 20.07.2020:
damit nicht gleich ein Streit entsteht.
Na, dann gibt es eben Streit. Er kann immer noch ausziehen und sich auf eigene Beine stellen oder zurück zu Muttern gehen. Hotel Mama für Fremde ist keine Pflicht für andere Eltern.
Zitat von pinkpony
pinkpony
schrieb am 20.07.2020:
Ich verstehe aber, dass die Situation nicht ganz einfach ist.
Sie wird nur durch zu viel Güte schwierig. Im Grunde genommen ist es sehr einfach. Ab mit ihm nach Hause. Tochter und Freund müssen nicht unbedingt Tag und Nacht auf Kosten der TE gemeinsam leben.
Wer ein eigenes Leben möchte, sollte lernen, es selbst zu gestalten.
Wenn ihm wer dabei hilft, dann wird es Zeit, zu lernen, dankbar zu sein.
Zitat von pinkpony
pinkpony
schrieb am 20.07.2020:
Angenommen das Kindergeld würde zukünftig an sie gehen, und seine Kleidung zahlt er selber, wäre das doch ne gute Lösung oder nicht?
Das klingt vernünftig.
Zitat von pinkpony
pinkpony
schrieb am 20.07.2020:
Ich würde auch gerne für 150€ irgendwo wohnen, wo auch noch für mich gekocht und die Wäsche gewaschen wird.
Und durchgefüttert wirst Du auch noch.
Zitat von borabora
borabora
schrieb am 20.07.2020:
aber da dürfte er mit seinem Gehalt nicht auskommen.
Er hat Eltern, die noch in der Pflicht sind.
Zitat von borabora
borabora
schrieb am 20.07.2020:
Kochen u. waschen tut man doch sowieso u. einkaufen auch.
Aber doch nicht permanent für eine Person mehr, die, so wie es scheint, sich noch nicht einmal an diesen Arbeiten beteiligt.

Das wirklich Erstaunliche an diesen Argumentation finde ich, ist aber, wie selbstverständlich einige hier davon ausgehen, dass die TE sich einfach ausnützen lassen und auf ihre eigenen Befindlichkeiten verzichten soll. An ihr bleibt die Arbeit hängen, und obendrein soll sie noch eigenes Geld dazu buttern. Für etwas, von dem sie nichts hat.
Ja, es wird ihr sogar indirekt unterstellt, dass sie sich nicht genug Mühe gebe, so zB soll sie einfach nur sparsamer planen, damit sie alle mit weniger Geld durchfüttert, @wanagi.

Schon mal daran gedacht, das sie NICHTS, rein GAR NICHTS dergleichen tun muss? Wenn sie es tut, dann darf sie auch Dankbarkeit, mindestens aber erwarten, dass es nicht zu ihren Lasten geht.


@sowiesofrau

Kurz und bündig: Lass Dich nicht mit moralisch bedenklichen Sprüchen manipulieren und Dir Deiner berechtigten Forderungen wegen ein schlechtes Gewissen machen. Wenn andere ihre Kinder ein Leben lang pampern, für unentgeltlich die Putze machen und ihnen die Kohle in den Allerwertesten schieben, ist das deren Sache. Ich halte es prinzipiell ohnedies für falsch, und bin auch nie auf die Idee verfallen, meine Eltern dermaßen auszunutzen.
Ich würde auch als Millionär etwas von Kindern verlangen, einfach, weil das ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstständigkeit ist.
Schon gar nicht würde ich anderen Eltern die Verantwortung abnehmen oder/und mein Geld für ihr Kind ausgeben, derweil sie das Kindergeld einstreichen.

Du bist nicht verpflichtet, lieb zu sein. Schon gar nicht, wenn diejenigen, denen Deine Liebe zugute kommt, sie nicht zurück geben.
Die Tochter ist sauer, weil sie etwas nicht bekommt, das ihr nicht zusteht?
Der arme Mann will Wohnen, Essen und Bedienung für lau?
Seine Eltern brausen sich ab, wenn es um ihre Verpflichtung geht?
Du machst alles, musst Dich aber fürchten, dass die Kommunikation leidet, wenn Du Dich mal zu Worte meldest und etwas für Dich haben möchtest, das Dir sogar zusteht?
Stimmt. Diese Sorge hatten früher Sklaven auch.

Klar, wollen wir alle. Nur sollte man dieses unverschämte Spiel nicht auf seine Kosten mitmachen.

Wie auch immer: Wenn Du Dich in dieser Situation nicht wohl fühlst, ändere sie.
Und wenn die, die es jetzt sehr bequem haben, sauer sind, na, dann sind sie es eben.
Glaube mir, sie lieben Dich nicht mehr, nur weil Du Dich ausnützen lässt. Im Gegenteil. Zieh Deine Grenzen und zumindestens der Respekt wird wachsen.
Du hast nichts zu verlieren, sie alles.



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