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24 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Ansichten ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
DieSache Diskussionsleiter
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10.11.2005 um 10:45
Link: de.wikipedia.org (extern)

Hallo Gemeinde *g* !

momentan gehen mir mal wieder viele Themen durch den Kopf, die sich auf den zwischenmenschlichen Umgang beziehen, vorallem unter dem Aspekt der sogenannten "Psychohigiene", die jetzt bitte nicht missverstanden werden soll, ich meine damit in keinster Weise irgendwelche neonazistische oder gar rassistische Auslegungen dieses Begriffes, sondern mich würde interessieren, wie ihr - vorallem die jüngeren unter uns - die Notwendigkeit dieser Lehre für euch selbst einstuft und ob es vom Ideal her wirklich umsetzbar wäre, diese wieder vermehrt auch in die Bildung miteinfliessen zu lassen. Mich interessieren eure Ansichten dazu, selbstverständlich will ich auch von den älteren unter uns wissen wie sie diesen Aspekt sehen !

Anbei ein Link, der verdeutlicht womit sich die Psychohigiene befasst...

Lg Sis

Gegensätze müssen sich nicht abstossen, vielmehr gewinnt man, wenn man andere Ansichten zulässt, sich selbst erkennt und wertfrei überlegt ob nicht beide Seiten ihre Berechtigung haben...


Das weitaus grösste Glück der Menschen ist, dass Gott ihnen die Fähigkeit der Emotionen gab, leider verlernte der Mensch sie im Alltag zu seinem Vorteil im Umgang mit seinem Gegenüber zu nutzen...



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10.11.2005 um 10:49
@Sis

Ich weis nicht, es kann sein das ich alles bisschen anders Auffasse. Aber ich kenn mich ehrlichgesagt nicht so wirklich aus.

>Sorge für die Erhaltung der geistigen Gesundheit, Verhütung von Geistes- und Nervenkrankheiten und Defektzuständen; <

Ist doch klar das ich Gesund sein will ^^ ..

>>Vervollkommnung der Behandlung und Pflege der psychisch Kranken; <

Für das wird ja auch gesorgt (jedenfalls in Wien)

>>Aufklärung über die Bedeutung der psychischen Anomalien für die Probleme der Erziehung, des Wirtschaftslebens, der Kriminalität und überhaupt der menschlichen Verhaltensweisen. <<

Gut, ich denke da muss man sich wohl heutzutage alles selbst raussuchen


Vєяℓїєвт їn đїє vєяℓōяєnє ℓїєвє ..


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DieSache Diskussionsleiter
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10.11.2005 um 11:07
(sorry, für die Schreibfehler...mann da buxiere ich mich ja regelmässig selbst in´s "nicht ernstzunhemen AUS"...)

Ich dachte eigendlich eher daran, ob es nicht an der Zeit wäre intensiver auf solche Dinge auch im Schulunterricht einzugehen. Früher also vor einigen Jahrzehnten war es ja mit Aufgabe des Religionsunterrichtes bestimmte Werte zu vermitteln, dann später war es Ethik, die sich dieser Thematik annahm (allerdings meiner Ansicht nach ging die Bereitschaft sich damit auseinanderzusetzen langsam den Bach herunter...eventuell gerade weil sich der Begriff so negativ anhört, wenn man an gewisse geschichtliche Ereignisse im "dritten Reich" denkt ?).

Ob Familien immer dem gerecht werden können was man seinen Kindern an Werten mitgeben sollte um ihnen eine einigermassen vernünftige Weltanschauung zu vermitteln...nun wie es damit bestellt ist wissen wir denke ich mal Alle !

Deswegen meine Frage, ob diese Lehre ein Weg wäre auch mehr Toleranz und Aktzeptanz zu erlangen, wenn sie in den Schulunterricht als "Unterrichtsfach" intergriert würde. Dass es über Religion nicht wirklich geht, haben wir ja gesehen und selbst der Ethikunterricht wurde von Lehrern wie auch von Schülern mehr oder weniger nur als "Lückenfüller" von Stunden gesehen, die man laut Gesetz ableisten muss. Gut es mag Unterschiede und Schüler wie Lehrer geben, die es nicht so sahen, aber an den meisten Schulen (vorallem an Grund und Hauptschulen) ist das Interesse an ethischen und moralischen Aspekten nicht sonderlich gross.

Sis


Gegensätze müssen sich nicht abstossen, vielmehr gewinnt man, wenn man andere Ansichten zulässt, sich selbst erkennt und wertfrei überlegt ob nicht beide Seiten ihre Berechtigung haben...


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DieSache Diskussionsleiter
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10.11.2005 um 11:52
Link: www.pharmacie.de (extern) (Archiv-Version vom 17.10.2005)

Manchmal denke ich, dass bei mir doch viel der Einfluss der anthroprosophischen Lehre der Waldorfschule hängen geblieben ist, als es mir manchmal lieb sein könnte...

Hab euch mal noch nen Link, der etwas erklärt, womit ich wertemässig "gefüttert" wurde. Auf den anderen Schulen auf denen ich war erkannte ich dann doch recht schnell, dass solche Ansichten und Prägungen der Interessen nicht verstanden wurden, weil sie nicht wussten wie diese Anthroprosophie wirklich aussieht. Noch heute treage ich Anteile der Weltanschauung in mir, ob ich dadurch einen Vorteil habe und vielleicht deswegen vieles anderst sehe als die, die diese Form der "Erziehung" nicht hatten...wer weiss ?

Lg Sis



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10.11.2005 um 12:10
@ sisterhyde

Du hast Recht - die Gefahr bei diesem Thema, gleich in eine gewisse Ecke geschoben zu werden, besteht durchaus.

Das mag an bestimmten "Erfahrungen" mit dem sogenannten 1000jährigen Reich liegen und sehr schlechten Erfahrungen.

Grundsätzlich wäre es bestimmt gut, gerade in der Schule, den Anfängen des politischen und logischen Denkens eine bessere Aufklärung in dieser Hinsicht zu praktizieren.

Familien solten Werte vermitteln und daran hapert es in letzter Zeit gewaltig.


Keine Werte, keine Achtung, kein Respekt, woran mag das wohl liegen...

Die Leichtigkeit des Seins wird beeinflusst durch die Bürde des Vergangenen und das Joch des Zukünftigen...


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DieSache Diskussionsleiter
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10.11.2005 um 12:22
@ Maccabros,

nun diese Frage beantwortet sich doch schon fast von selbst, wenn man etwas genauer die Zusammenhänge unseres gesellschaftlichen und beruflichen Alltags beleuchtet !

Zeit ist heute kostbarer denn je und dennoch verschwenden wir sie mit allerlei unnützen Dingen, weil wir Angst davor haben nicht schritthalten zu können im Konkurrenzkampf mit unserer eigenen, uns umgebenden Umwelt...und gerade dieses Höher, Schneller und Besser sein wollen lässt und den Blick für´s Wesendliche verlernen. Klar hat unsere Technologie Vorteile, aber alles vom Menschen erdachte hat auch seine Shattenseiten, wenn es als Instrument in den falschen Händen liegt.

Wenn schon soviel an den Bildungsständen kritiseirt wird, wäre es nicht auch an der Zeit unseren heutigen Begriff von Bildung neu zu deffinieren und wirklich an den Schulen wieder zu Lehren ?

Gruss Sis

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10.11.2005 um 12:25
Trotzdem ist Vorsicht geboten..

"Aufklärung über die Bedeutung der psychischen Anomalien für die Probleme der Erziehung, des Wirtschaftslebens, der Kriminalität und überhaupt der menschlichen Verhaltensweisen.

Diese Aufgaben sollen erfüllt werden durch Förderung der sozialen Fürsorge und Zusammenwirken mit öffentlichen und privaten Wohlfahrtseinrichtungen."


Wer legt fest, was eine Wohlfahrtseinrichtung ist und was nicht?
In Amerika sind Militärcamps für jugendliche auch Wohlfahrtseinrichtungen.

An der UNI Wien z.B. obliegt der Ethik Bereich den katholischen Theologen..

..ich zitiere wieder: "Sorge für die Erhaltung der geistigen Gesundheit, Verhütung von Geistes- und Nervenkrankheiten und Defektzuständen" ...

Wenn man sich dann mal vor Augen hält wie die katholische Kirche mit ihrer Glanzethik zur Homosexualität steht, dann möchte ich nicht wissen wie Zitat die "Vervollkommnung der Behandlung und Pflege der psychisch Kranken" mit "Defektzuständen" (denn so sieht die RK Kirche Homosexualität nun mal) umgeht...

Das ganze bezieht sich jetzt vor allem auf deine Idde der Einbindung in den Unterricht. Wie groß der Einfluss der Kirche auf die Thematik allgemein ist, weiß ich nicht :)

Auch die Kirche ist nur ein Beispiel, stellvertretend für alle konservativen Schwachköpfe, die es möglicherweise als abnormal ansehen, wenn jemand in zerrissenen Jeans rumrennt, obwohl er sich ganze leisten könnte, wenn ihr versteht was ich meine.

In Zukunft wird man vermutlich behandelt, wenn man auf Werbung nicht mit Kaufen reagiert. "Der Junge hat eine Konsumhemmung! Muss mit einem Kindestrauma in Verbindung stehn!"

muahahaha.

Mit einer Weisheit, die keine Tränen kennt, mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht, und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt, will ich nichts zu tun haben (Khalil Gibran)


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10.11.2005 um 12:28
Liebe sis, also ich denke nicht, dass es an der Zeit wäre intensiver auf solche Dinge auch im Schulunterricht einzugehen, sondern es ist allerhöchste Eisenbahn, dass sich alle Beteiligten einer gesamten Gesellschaft, sich der Pflege eines klaren Geistes und damit gesunden Psyche, sich bewusst damit auseinandersetzen. Am allerwichtigsten so erscheint mir hier nicht irgendwelche Theorien die auf trockenste Art und Weise gepriesen werden sollen, sondern ganz klar das Praktizieren, respektive das Vorleben einer gesunden Psyche, gepaart mit konkreten Handlungen und Umsetzungen, wo eben das Resultat eines gesund handelnden Menschen zum Vorschein kommen kann.

Dieses Vorleben müsste sich in allen Gesellschaftlichen Teilen zeigen, sei es jetzt auf Regierungsebene, am Arbeitsplatz, im Verein, auf der Strasse, in den Verkaufsläden und natürlich an den Schulen…

Ein Kind wird nie eine trockene Theorie, die durchaus einem Ideal entsprechen kann, so verinnerlichen können, das eben diese auch in die Tat und damit als Teil seines praktischen Lebens, seinen Wirkung zeitigt!

Wer sich wirklich aufrichtig mit Kindern sich einlässt, sie zu verstehen versucht, so wird er unmissverständlich feststellen müssen, das ein Kind nur das adaptiert, was auch [b]tatsächlich vorgelebt wird. Man kann einem sich in Entwicklung befindenden Kind, noch die hehrsten Ideale vom Sockel herunter preisen, wenn der Verkünder selbst tatsächlich sich selbst anders verhält im „normalen“ Leben, so wird dies [b]minutiös von den Kindern registriert (was die Erwachsenen meistens in ihrer Lebenshaltung völlig ausser Acht lassen..) und mit ihren Möglichkeiten, des Standes ihrer Entwicklung entsprechend, verarbeitet und zu einer entsprechenden Verhaltensweise umfunktioniert.

Leider haben diesen Umstand viele Mitmenschen noch nicht wirklich verstanden, so ist es denn auch einfach zu erklären, wieso die Menschheit in diesem Gesichtspunkt, noch keinen Millimeter weiter voran geschritten ist und deshalb Generation um Generation, die selben „Fehler“ sich ständig wiederholen…

Wenn wir die heutigen Schulen uns betrachten, so können wir unschwer das Schwergewicht der Ausbildung darin erkennen, dass der Schüler, an welcher Schule auch immer (na gut, vielleicht gibt es da ein paar Ausnahmen..), darauf „getrimmt“ wird, sich zukünftig in einem Wirtschaftssystem sich behaupten zu können, ferner als guter Konsument und Steuerzahler dem System zu dienen. Auf eine persönliche Entwicklung, die auf den jeweiligen Menschen zugeschnitten wäre, oder die Möglichkeit der Entfaltung der eigenen Fähigkeiten, da wird kein sonderliches Auge darauf gelegt, denn es muss ja nach Plan gehen. Und genau hier an diesem Punkt, finden wir die Ursache, der Unmöglichkeit eine selbstbewussten Pflege seines Geistes in die Entwicklung mit ein zu beziehen. Der Plan sieht derartiges [b]nicht vor, weil es wäre vom Plan ausgesehen, kontraproduktiv…

Der Punkt der Verantwortung der geistigen Entwicklung, der Entfaltung der persönlichen Fähigkeiten (die so verschieden sein können, wie es Sandkörner an einem Strand gibt..), die Achtsamkeit eines klaren Geistes, die Pflege der eigenen Psyche, wird von den zuständigen „Erwachsenen“ immer auf die „anderen“ geschoben. Von den Eltern zu der Schule, zum Ausbildungsplatz, zur Gesellschaft, von der Schule zu den Eltern, der Gesellschaft, zum Ausbildungsplatz, dann wiederum vom Ausbildungsplatz zu den Eltern usw. usf.

Wenn wir nun diese Dinge sachlich betrachten, so ersehen wir die enorme Wichtigkeit, wie es also um die Umwelt, die ein Kind umgibt, von elementarster Bedeutung ist! Weiterhin sollten wir uns vor Augen halten, dass ein Kind [b]pur das aufnimmt, was auch tatsächlich ein Kind umgibt und wie bereits erwähnt, da helfen auch keine schön klingende Märchen von einer Vorstellung, wie es sein sollte, zu gebetener Stunde usw.

Eines was mir auch sehr wichtig scheint in diesem Zusammenhang ist, dass die Erwachsenen gerne mal das [b]Potential eines Kindes sehr stark unterschätzen. Allzu schnell vergessen wir, dass ein Kind sich in einer [b]Entwicklung befindet, dass dies für ein Kind von enormer Bedeutung ist und dass bei diesem Entwicklungsprozess die elementarsten Weichen für sein zukünftiges Leben gestellt werden. Es ist demnach klar ersichtlich, würde das Kind in einer Umwelt aufwachsen, in der die Erwachsenen selber über einen klaren Geist Verfügung, der sich auf breiter Ebene im Gesellschaftsleben sich auch augenscheinlich in die Tat umgesetzt hat und damit für ein Kind, dies zum tatsächlichen Vorbild wird, so wäre es ein leichtes für dieses Kind, das was es vor sich hat zu adaptieren. Wieso sollte es sich hier plötzlich anders Verhalten, als es ohnehin schon tut, dies aber mit [b]den Vorbildern, die es eben heut zu Tage alle vor sich hat…

Soll nun ein Kind in seiner Entwicklung lernen, seinen eigenen Geist klar zu halten, so muss es sich selbst erfahren können und dies ist sehr individuell (Sandkörner..), solange wie wir unsere Kinder in vorgedachte Rahmen pressen wollen, weil es eben der Bildungskatalog, die Kinderwerbesendungen oder was auch immer, es so vorschreibt, so lange wird dies leider ein Wunschtraum bleiben.

In diesem Sinne sollten die Erwachsenen zuerst, den eigenen Schritt vollbringen, den Prozess nachzuholen, der auch bei ihnen versäumt wurde und den Kindern ein leuchtendes Vorbild sein, der ihre Worte und Taten in einem Einklang sich ergeben, sei es jetzt in der Schule, an der Arbeit, Institution oder wo auch immer in unserer Gesellschaft.


Ich weiss, dass ich nichts weiss (sokrates)[/b2][/b1][/b0][/b][/b][/b][/b]



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10.11.2005 um 12:29
Korrektur: statt "umgeht" (mittlerer Absatz) "aussieht"

und natürlich Idee nicht idde.

Zitat:

"Wenn schon soviel an den Bildungsständen kritiseirt wird, wäre es nicht auch an der Zeit unseren heutigen Begriff von Bildung neu zu deffinieren und wirklich an den Schulen wieder zu Lehren ?"

WIEDER? Wieder = wieder so wie früher? Auswendig lernen und Dresche?

NEU LEHREN.

Mit einer Weisheit, die keine Tränen kennt, mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht, und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt, will ich nichts zu tun haben (Khalil Gibran)


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10.11.2005 um 12:35
We don´t need no education,
we don´t need no thought´s control...

All in all, we´re just another brick in the WA L L ...


"Verhütung von Geistes- und Nervenkrankheiten und Defektzuständen" ... "

Hoch lebe die Einfachheit des Geistes und die Vielfältigkeit des Kreativen Gleichen.


Die Leichtigkeit des Seins wird beeinflusst durch die Bürde des Vergangenen und das Joch des Zukünftigen...


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10.11.2005 um 13:01
@wolfspirit,

huch, so leicht kann es zu Missverständnissen führen, mit Lehren meinte ich das Lehren von Weltanschauungen, das öffnen des Bewusstseins...wie gesagt ich denke bei mir ist zuviel der Zeit hängen geblieben in der ich phylosophischen Einflüssen ausgesetzt war, die viele als "abgehoben" einschätzen würden. Ich selbst wurde mit anthroprosophischer Antiautorität erzogen...zumindest teilweise. Ich denke kaum, dass sich diese Aussage "WIEDER? Wieder = wieder so wie früher? Auswendig lernen und Dresche?
" mit dem deckt was ich meinte.

Lehren im Sinne von vorbildlich vorleben, so wie es auch coelus in seinem Text zum Ausdruck brachte.

Und auch ihm muss ich mal wieder zustimmen, das hinundher aufeinander Abwälzen der Verantwortlichkeit der Erziehung ist sicherlich nicht der richtige Weg, aber es muss doch auch Nieschen geben, in denen selbst denen Vorbilder zuteil werden, die in ihren Familien keine haben....schwer zu sagen wie ich´s mein !


Gegensätze müssen sich nicht abstossen, vielmehr gewinnt man, wenn man andere Ansichten zulässt, sich selbst erkennt und wertfrei überlegt ob nicht beide Seiten ihre Berechtigung haben...


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10.11.2005 um 13:17
Ja sis, durchaus ist deine Intension sehr verständlich, wirklich! Nur wie bereits erwähnt, so denke ich, eben auf Grund der Dinge wie sie nun mal liegen (die Art und Weise, wie sich ein Kind entwickelt, ist a pro pos „naturgegeben“, und der unausweichliche Einfluss der tatsächlich vorhandenen Umwelt…), dass diese Nische, die du zu suchen scheinst, wir selbst sind.

Wir sind diese Nische, jeder Einzelne von uns und alles andere (Schule, Gesellschaft, Arbeit usw.) ergibt sich von alleine, es wäre so quasi die unabdingbare Konsequenz aus unserem Verhalten…


Ich weiss, dass ich nichts weiss (sokrates)


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10.11.2005 um 13:26
Du meinst dass man es nicht als Schicksal hinnehmen soll, dass jemand in "chaotische Umstände" hineingeboren wird, man also dafür sorgen sollte, dass diese Menschen die Möglichkeit haben sich anderweitig zu orientieren?

Bzw. nicht nur die Möglichkeit haben, sondern dass sie von diesem "Anderweitigen" direkt angesprungen werden ; )

Mit einer Weisheit, die keine Tränen kennt, mit einer Philosophie, die nicht zu lachen versteht, und einer Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt, will ich nichts zu tun haben (Khalil Gibran)


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10.11.2005 um 13:27
@Sis

Religionsunterricht ist noch immer damit beschäftigt :) ..
So wahr ich schon mein ganzes Leben in den Religionsunterricht gehe .. sie vermitteln doch auch diese Werte

Vєяℓїєвт їn đїє vєяℓōяєnє ℓїєвє ..


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DieSache Diskussionsleiter
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10.11.2005 um 13:47
@Chiby,

nun, aber nicht alle Eltern lassen/liessen ihre Kinder in den Religionsunterricht gehen. Vorallem wurde ja selbst unter christlichen Konfessionen unterschieden, aber die, die eine andere Art von Religion praktizierten waren von diesen Unterrichtsstunden in den staatlichen Schulen befreit (kam zumindest in meiner Kindheit und Jugend viel vor und liegt nun etwas um die 20 Jahre zurück).

@wolfspirit,

es müsste eine Art "Ganzheitslehre" geben, die es sich zum Ziel macht, dass genau dies erkannt werden kann...(sowas verstehe ich z.B. auch unter reinkarniertes Bewusstsein *g*)...zumindest denke ich so, also ja !

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10.11.2005 um 13:50
@Sis

In der Volkschule ist Religionsunterricht pflicht ^^ ..

Vєяℓїєвт їn đїє vєяℓōяєnє ℓїєвє ..


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10.11.2005 um 14:09
sorry, kleiner Zeitfilmriss ! Das was ich meinte war bei mir die Zeit der Hauptschule und später noch die Zeit in der Sonderschule f. Lernbehinderte (waren auch viele "Schwererziehbare-Fälle" darunter).

@ Chiby,

damals bekam ich´s häufig mit, dass manche Eltern ihre Kinder gerade wegen anderen religiösen Ansichten (Angst vor schlechtem Einfluss der fremden Kultur !) ihre Kinder troz Schulpflicht nicht in die Schule liessen, also sie davon abhielten an diesen Stunden teilzunehmen...schon wieder fällt mir auf dass nie wirkliche Integration erfolgt ist !

Hm...Anderstartigkeit, erst verstehen lernen durch erlebtes ?





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10.11.2005 um 14:20
Gut sis, wir verstehen uns.

Der Wikipedia Link und die Fixierung auf die Psychohygiene haben mich was deine eigentliche Kernaussage angeht in die Irre geleitet.

(Ich bezweifle dass Psychohygiene, wie auf Wiki beschrieben, viel mit dem zu tun hat was bzw. wie du es meinst... natürlich könnte man es in diese Richtung interpretieren, aber ob das im Sinn des "Erfinders" bzw. des allgemeinen Verständnisses dieses Begriffes ist?)

Allerdings würde das eine grundlegende Umwälzung bedeuten.

Vor allem ist Ganzheitlichkeit ein schöner Begriff, mit umfassenden Ansprüchen.

Interdisziplinarität in der Wissenschaft
Geist, Materie, Gedanken
"Versöhnung" der Interessen (Sozial, wirtschaftlich, ökologisch)
Erkenntnis dass es grundlegende allen gemeine, menschliche, tierische usw., Interessen "des Lebens" gibt, die vereinbar sind...

Dass Ungereimtheiten u.a. auf Egoismus basieren, und nicht darauf, dass einer Recht, der andere Unrecht hat..

Das würde weiters dahin führen, dass man weniger Gesetze und Richtlinien, keine Autoritäten (auch nicht gewählt..), weniger Bürokratie bräuchte, aber mehr ehrliche, aktuelle Information und daraus Selbstorganisation.

Ganzheitliche Sicht eröffnet neue Wege, der materiellen Mäßigung, des Vertrauens, freier Strukturen. Ordnung ohne Herrschaft, und eine Gesellschaft ohne Herrschaft durch Kapital.

Tja.. es ist im Keimen begriffen, soweit ich das beurteilen kann, aber junge Pflanzen sind zart und empfindlich, und die Umwelt ist verschmutzt (in sarkastischen Bildern gesprochen ; )

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10.11.2005 um 19:56
Aber die Menschen werden es nie begreifen.

Was ist schon der Sinn?


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10.11.2005 um 20:28
mastermind, aber du gehörst doch auch zu den Menschen?

Wenn du es begreifen kannst, davon können wir ja auch ausgehen, wieso sollten es denn die Menschen nicht auch begreifen können?

Nehmen wir an, du bist jetzt ein Vorbild für unsere Kinder. Wenn ein Kind, dich als Vorbild erfährt, ja dann wäre dies für ein Kind wie; ja der mastermind, ein prima Junge, er meint jedoch, dass die Menschen es nie begreifen werden, na gut, denkt sich das Kind... wenn es denn so ist… wer begreift den nun wirklich? hat er begriffen oder nicht?… was begreife ich, aber ich begreife doch!? … ein komischer Kauz, dieser mastermind…

Wenn ein Mensch begreift, warum weiss derselbe, dass andere Menschen nie begreifen werden?

Kann ein Mensch der denkt, dass es andere Menschen nie begreifen werden, sicher sein, dass er selbst begriffen hat?

Du siehst mastermind, ich denke wir dürfen getrost die Dinge ein gewaltiges bisschen Optimistischer betrachten, oder nicht? :-)


..und Wolfspirit schön gesprochen… die zart und empfindlich jungen Pflanzen, haben aber durchaus einen willenstarken Kern, ihre Bewegung ist das Leben, sich entfalten zu wollen zu einer prächtigen Pflanze, an der man sich sehr erfreuen kann, dazu trägt man gerne Sorge... ;-)


Ich weiss, dass ich nichts weiss (sokrates)



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10.11.2005 um 20:56
@coelus:

Damit du es besser verstehst:
Der Großteil der GESELLSCHAFT hat nicht den nötigen IQ, so zu denken.
Hier im Allmystery-Forum sind schon manche, die der Elite angehören(wir wahrscheinlich auch).


Was ist schon der Sinn?


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