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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

32 Beiträge, Schlüsselwörter: Wissenschaft, Anthroposophie
spooky_mulder
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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

23.11.2005 um 13:00
Hallo, liebe Allmy-Gemeinde!

Nach nunmehr knappen 2 Jahren auf dieser Seite, in denen ich viel gelesen (und auch ein wenig) geschrieben habe, eröffne ich nun zum ersten Mal einen "eigenen" Thread. Ich bin während meinen Studien vor kurzem über die Anthroposophie gestolpert und würde sie hier gerne vorstellen, da ihr Themenbereich vieles abdeckt, das in allmy immer wieder diskutiert wird.

Die Anthroposophie ist eine (von der Scientific Community nicht anerkannte) Weltanschauung, die von Rudolf Steiner anno 1912 begründet wurde und "die den Anspruch auf wissenschaftliche Erforschung der übersinnlichen Welt erhebt." Sie sieht die "Wirklichkeit" als etwas, das man durch verschiedene Methoden (der stufenweisen Selbstoffenbarung des Geistes) selbst erfahren kann und nicht als rein philosophisches Abstraktum.

Die Anthroposophie behandelt Themen wie die Reinkarnation auf wissenschaftlichem Niveau. Ihr Begründer galt als Hellsichtiger, der bereits im Alter von sieben Jahren den Selbstmord seiner Tante vorausgesehen haben soll.

Mehr Informationen findet ihr u.a. unter folgendem Link:

http://www.anthroposophen.de/

Es würde mich interessieren, ob ihr von dieser Disziplin schon gehört habt, was ihr davon haltet, etc. Ich persönlich bin von dieser Denkrichtung fasziniert, da sie auf ernstzunehmender Ebene Fragen stellt, die mich immer schon fasziniert haben.

Also dann: die Diskussion ist eröffnet! :-)

so long, spooky




Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden. (Heraklit)



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

23.11.2005 um 13:07
Mich interessiert Kryptozoologie mehr, aber Anthroposophie klingt sehr interessant, allerdings höre ich es zum ersten mal.
Ich werde mich mal auf der Seite ein wenig umsehen.
Obwohl es natürlich auch ein Thema ist, dass manchmal sehr unglaubwürdig scheint.

Lautes Stöhnen und Klagen gehören heutzutage in Deutschland zum guten Ton.

"Die Bürger, die nicht hier gelebt haben, sollten uns nicht sagen, wie sie hier gelebt hätten."
Gregor Gysi



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

23.11.2005 um 19:27
Das ist mir zu hoch *g* *scherz*

Geister, Spuk und Mystery... alles tummelt sich in meinem Profil *g*



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DieSache
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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

23.11.2005 um 19:28
Bin ein antroprosophiegeschädigtes Wesen *ggg*

Allerdings ist es lange her, dass ich mich wirklich intensiv mit dieser Lehre befasst habe...gute 20 Jahre bestimmt !

Ist aber wirklich interessant, was da doch noch so hängen geblieben sein muss !

Gruss Sis

Gegensätze müssen sich nicht abstossen, vielmehr gewinnt man, wenn man andere Ansichten zulässt, sich selbst erkennt und wertfrei überlegt ob nicht beide Seiten ihre Berechtigung haben...


Das weitaus grösste Glück der Menschen ist, dass Gott ihnen die Fähigkeit der Emotionen gab, leider verlernte der Mensch sie im Alltag zu seinem Vorteil im Umgang mit seinem Gegenüber zu nutzen...



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sophist
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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

06.07.2007 um 22:52
Bei der physischen Geburt stirbt der Geist,
bem physischen Tod wird der Geist geboren.


Die Tatsache, dass der Mensch wiederholte Erdenleben durchmacht, ist nur füreine bestimmte Zeitspanne der irdischen Entwicklung gültig. Die Folge der Reinkarnationenhat in der lemurischen Zeit begonnen und wird am Beginn der sechsten Wurzelrasse wiederaufhören. Der Mensch wird dann in ein geistigeres Dasein übertreten und nicht mehrunmittelbar an einen physischen Körper gebunden sein. (Rudolf Steiner)
(Quelle:http://wiki.anthroposophie.net/Reinkarnation)

Erläuterung: die lemurische Rasse(3) war vor der atlantischen (4),
die momentane Menschheit ist die fünfteWurzelrasse.



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

03.04.2014 um 08:20
Weiß jemand eigentlich in wie weit Waldorf und Anthroposophie mit einander verknüpft sind? Ich hab nämlich beides gehört, zu einem das die Lehren Rudolf Steiners immer die Basis sind un auch gelehrt werden (gibt da ja so ein schulfach...) und halt das Steiner nur der Gründer ist und die heutigen Waldorfschulen eine große Entwicklung genommen haben



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

12.04.2019 um 21:35
@doertystoerty

Es ist schon so, dass Steiners Lehren weiterhin eine Rolle spielen.

Ich war gerade auf einem Vortrag in einer Waldorfschule.

Steiner hatte sicher einige gute Ideen, aber ich halte seine Gedankenwelt für zu esoterisch.



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

16.07.2019 um 11:07
Weiss jemand hier inwiefern Anthrosophosie, Rosenkreuzertum und Freimaurerei zusammenhängen?

Ich bin da im persönlichen Umfeld auf einen Fall gestoßen



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

16.07.2019 um 12:06
Momjul
schrieb am 12.04.2019:
Es ist schon so, dass Steiners Lehren weiterhin eine Rolle spielen.
Leider, leider!
Waldorfschulen als Hort des Impfgegnertums, Antroposophische Alternativmedizin, biodynamische Landwirtschaft Demeter, Weleda und Alnatura ("Globilu für die Kuh") ... und noch viel mehr an geistiger Irrung und Wirrung.

Steiner wird wohl intelligent gewesen sein, hoch talentiert auf seien Weise, wenn man das positiv betrachten will. Oder "manischer Redner", wie im verlinkten Artikel. Auf jeden Fall ein eitler Schwätzer, der ungekrönte Schwurbelkönig des frühen 20. Jahrhunderts. Wissenschaftlich, in der Philosophie, nicht anerkannt und ein Autodidakt und Außenseiter, was ihn andererseits als Alternativ-Heilsbringer geradezu prädestiniert.

Hier mal ein Artikel mit weiterführenden Links

Vor allem aber habe ich Kurt Tucholskys Rezension ewig in Erinnerung. Ich habe es im eigenen Archiv, Originalquelle war mal die Zeitschrift Weltbühne:
„Rudolf Steiner, der Jesus Christus des kleinen Mannes, ist in Paris gewesen und hat einen Vortrag gehalten. […] Ich habe so etwas von einem unüberzeugten Menschen überhaupt noch nicht gesehen. Die ganze Dauer des Vortrages hindurch ging mir das nicht aus dem Kopf:

Aber der glaubt sich ja kein Wort von dem, was er da spricht! (Und da tut er auch recht daran.) […] Wenns mulmig wurde, rettete sich Steiner in diese unendlichen Kopula, über die schon Schopenhauer so wettern konnte: das Fühlen, das Denken, das Wollen – das ‚Seelisch-Geistige‘, das Sein. Je größer der Begriff, desto kleiner bekanntlich sein Inhalt – und er hantierte mit Riesenbegriffen.

Man sagt, Herr Steiner sei Autodidakt. Als man dem sehr witzigen Professor Bonhoeffer in Berlin das einmal von einem Kollegen berichtete, sagte er: ‚Dann hat er einen sehr schlechten Lehrer gehabt -!‘ Und der Dreigegliederte redete und redete. Und [der bekannte Journalist Jules] Sauerwein übersetzte und übersetzte. Aber es half ihnen nichts. Dieses wolkige Zeug ist nun gar nichts für die raisonablen Franzosen. […] Die Zuhörer schliefen reihenweise ein; dass sie nicht an Langeweile zugrunde gingen, lag wohl an den wohltätigen Folgen weißer Magie. Immer wenn übersetzt wurde, dachte ich über diesen Menschen nach. Was für eine Zeit -! Ein Kerl etwa wie ein armer Schauspieler […], Alles aus zweiter Hand, ärmlich, schlecht stilisiert … Und das hat Anhänger -! […] Der Redner eilte zum Schluss und schwoll mächtig an. Wenns auf der Operettenbühne laut wird, weiß man: Das Finale naht. Auch hier nahte es mit gar mächtigem Getön und einer falsch psalmodierenden Predigerstimme, die keinen Komödianten lehren konnte. Man war versucht zu rufen: Danke – ich kaufe nichts.“
Und @ponco
Leider keine Ahnung. Aber vom Steiner kann sich jeder was Passendes nehmen, der esoterischen Schwurbelkram braucht.



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

16.07.2019 um 14:52
https://www.psiram.com/de/index.php/Anthroposophische_Ernährungslehre

Lest Euch doch nur mal diese Ansammlung von Scheinwahrheiten durch, die durch die Brille des ausgehenden 19. Jahrhunderts noch halbwegs entschuldbar sind, nicht jedoch durch naturwissenschaftliche Augen.

Wenn jemand so einen Flickenteppich von Halb- und Unwahrheiten zum Thema Ernährung für absolut gültig hält, wie wahrscheinlich ist dann, dass seine Vorstellungen zu anderen Themen relevanter sind?



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

16.07.2019 um 16:12
Man hat etwas das nennt sich Körper und Gefühle.
Legenden sagen man kann es Verbinden.
Zu einem Körpergefühl.
Einmal in dieser Einheit, am besten zu einem Partner, soll man sogar spirituelle Erfahrungen machen können.
Erfahrungen die es nicht mal die Energie Wert sind diese technisch oder wissenschaftlich zu dokumentieren oder zu messen.
Den mit strahlenden Augen, ruhigen Körper und Geist, verliert die Welt seine physische Bedeutung.
Raum und Zeit sind nichtig.
Ja hm oder man verschwendet seine Zeit um anderen Menschen zu zeigen wie Doof sie sind (hallo Psiram) :D



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

07.12.2019 um 14:44
ponco
schrieb am 16.07.2019:
Weiss jemand hier inwiefern Anthrosophosie, Rosenkreuzertum und Freimaurerei zusammenhängen?

Ich bin da im persönlichen Umfeld auf einen Fall gestoßen
Steiner hat eigentlich bei den Theosophen gelernt und irgendwann gemerkt, dass die zu abgedreht waren.

Im Jahr 1906 hat er sich bei Karl Reuß Patente zur Gründung einer OTO Loge in Berlin, in der Wohl auch der Memphis-Misram Ritus bearbeitet wurde.

Abschnitt Wiki Artikel MemphisMisram Ritus

Die Rosenkreuzlerei ist auch Bestandteil dieses Ritus.

Im Jahr 1909 wurde der Vater von Jiddu Krishnamurti bei der Theosophischen Gesellschaft angestellt und 1911 gründete George Arundale mit Zustimmung Besants den Order of the Star in the East, zu dessen Oberhaupt Krishnamurti ernannt und als "kommender Weltenlehrer" inthronisiert wurde. So etwas ist natürlich auf dem Hintergrund des Hinduismus eine ganz normale Sache, aber mit der abendländischen Geisteswelt halt nicht vereinbar.

Der Fall des Krishna Murti war auf jeden Fall mit ein Grund dass es zu eine Zerwürfnis zwischen den deuteschen und Angloindischen Theosophen kam, weshalb Rudolf Steiner 1912 die Anthroposophische Gesellschaft gründete.

Rudolf Steiner hat wie im Rausch in seinen Vorträgen alle möglichen okkulten Strömungen mit Christentum, Hinduismus und den europäischen heidnischen Religionen gemixt und so eine synkretistische, total irrationale Schwurbelsekte geschaffen.



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

07.12.2019 um 16:41
sacredheart
schrieb am 16.07.2019:
Lest Euch doch nur mal diese Ansammlung von Scheinwahrheiten durch, die durch die Brille des ausgehenden 19. Jahrhunderts noch halbwegs entschuldbar sind, nicht jedoch durch naturwissenschaftliche Augen.
Alles was Steiner seinen Jüngern diktiert hat, ist eigentlich für normale kritisch denkende Menschen unverständlich, weil Steiner diese Dinge nur mit seinen hellsichtigen Visionen begründet.



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

09.12.2019 um 23:21
Sind die denn auch gefährlich? Darüber findet man im Internet nicht viel. Hier in Hamburg gibt's auch eine Loge davon. Was haben die mit Freimaurerei zutun?



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

10.12.2019 um 16:52
ponco
schrieb:
Sind die denn auch gefährlich? Darüber findet man im Internet nicht viel. Hier in Hamburg gibt's auch eine Loge davon. Was haben die mit Freimaurerei zutun?
Rosenkreuzlerei ist in bestimmten Ausprägungen der Freimaurerei auch nur ein Stein aus dem esoterischen Baukasten.Wiki Artikel
Das Rosenkreuzertum trat erstmals im 17. Jahrhundert als Reformbewegung in Tübingen innerhalb des deutschen Protestantismus mit zwei anonymen gesellschaftskritischen, politischen Programmschriften (Fama Fraternitatis und Confessio Fraternitatis) und einer romanhaften Allegorie, der Chymischen Hochzeit, an die Öffentlichkeit. Die Manifeste erschienen in einer Zeit, in der die wissenschaftlich-technische Naturbeherrschung zu einer Entfremdung zwischen Wissenschaft und christlicher Kultur führte. Das Hauptanliegen und Ziel der drei Schriften war es, dieser Entwicklung durch eine Kultivierung der Erde mittels einer kontinuierlichen Reformierung von Wissenschaft, Ethik und Religion gegenzusteuern. In der Fama Fraternitatis (kurz Fama) werden die Rosenkreuzer zudem nicht als Bruderschaft bezeichnet, die zur Geheimhaltung verpflichtet ist. Ihr Selbstverständnis baut auf einer vorurteilsfreien Verbreitung und Nutzbarmachung von Erkenntnissen und noch unbekanntem, unentdecktem Wissen aus anderen Kulturkreisen auf. Organisierte Gruppen von Rosenkreuzern gab es zu dieser Zeit noch nicht.

Erst mehr als 140 Jahre nach Erscheinen der Manifeste wurde um 1760 mit dem Orden der Gold- und Rosenkreuzer die erste Rosenkreuzerorganisation im Umfeld der Freimaurerei gegründet. Dieser Orden bildete mit seiner Form des mystischen Irrationalismus und Illuminismus einen Gegenpol zu den rationalen und modernistischen Kräften der Aufklärung. Der Orden erlangte kurze Zeit Macht und Einfluss in Preußen unter König Friedrich Wilhelm II. und stellte mit dem Religionsedikt von 1788 Kritik an den drei Hauptkonfessionen Preußens unter Strafe.

Nach dem Ende des Ordens der Gold- und Rosenkreuzer 1787 lebte der Rosenkreuzer-Mythos ab 1865 in der freimaurerischen Societas Rosicruciana in Anglia (S. R. i. A.) fort. Ferner fand der Mythos Eingang im Umfeld theosophischer und hermetischer Gruppen ab 1875, die auch als „Neue Rosenkreuzer“ bezeichnet werden.
[\quote]



Es gibt auch Rosenkreuzler Logen wie AMORC, die sind zwar merkwürdig aber prinzipiell nicht offiziell gefährlich, wenn da einzelne abdrehen, dann ist das Bestandteil des allgemeinen Wahnsinnspotentials.
Wiki Abschnitt AMORC#Kontroversen
[qoute]
1999 wurde von der französischen Untersuchungskommission MILS (Interministerielle Mission des Kampfes gegen die Sekten) unter dem Vorsitz des Parlamentariers Jacques Guyard das Dossier „Die Sekten und das Geld“ veröffentlicht, das eine Liste mit 30 Gruppen enthielt, die als Hauptakteure („major players“) in Bezug auf ihren finanziellen Einfluss beurteilt wurden; darin wurden gegenüber einer früheren Sektenberichts-Liste Guyards die Anthroposophie und der AMORC ergänzt.[77][78]

Die MILS benannte sich 2002 in MIVILUDES um und nahm in ihren Sektenbericht aus dem Jahr 2006 den AMORC erneut auf.[79][80] Als Reaktion schrieb die ehemalige Vorsitzende der Antikult-Organisation UNADFI Janine Tavernier im Vorwort zu einem Buch des französischen AMORC-Großmeisters Serge Toussaint, dass der AMORC keine Sekte, sondern ein „Opfer der Ungerechtigkeit“ sei.[80][81] Die nachfolgende UNADFI-Vorsitzende Catherine Picard und das MILS-Mitglied Anne Fournier wurden vom AMORC wegen Diffamierung verklagt, nachdem sie den AMORC als „nichts anderes als andere sektiererische Bewegungen“ bezeichnet hatten. Der oberste Gerichtshof Frankreichs gab dem AMORC mit Urteil vom 3. April 2007 recht und hob deshalb ein vorheriges Urteil des Berufungsgerichts auf. Daraufhin einigten sich die Parteien außergerichtlich: Die UNADFI gab im Namen der beiden Beklagten eine eidesstattliche Versicherung ab, dass „der AMORC keine Sekte ist“ und der AMORC nahm im Gegenzug seine Klage zurück.[82]

Auch gegen die Inhalte des deutschsprachigen Wikipedia-Artikels zu AMORC wurde von einem Mitglied der deutschen AMORC-Zentrale in der Zeitschrift Tattva Viveka 2013 im Zusammenhang mit der Klassifizierung als Sekte Einwände erhoben
[\quote]


Böse aufgefallen sind in den 1990er Jahren die Sonnentempler, ein Amorc Ableger
Die haben sich zu einer Endzeitsekte entwickelt.
Wiki Abschnitt Sonnentempler#Vier_Massaker_1994,_1995_und_1997
Ermordung des „Antichristen“ (Massaker 1 am 30. September 1994)

Auslöser des Dramas war eine Lappalie: der Vorname eines Neugeborenen. Das Ehepaar Nicky und Antoine Dutoit, das sich in Kanada um die beiden Häuser von Jouret und Di Mambro kümmerte, taufte im Juli 1994 seinen Sohn auf den Namen Christopher Emmanuel. Das erzürnte den Kultführer Di Mambro, dessen mit seiner Geliebten Dominique Bellaton (36) angeblich mystisch gezeugte Tochter Emmanuelle als kosmisches Kind galt, dem sich Außenstehende, außer Nicky, maximal auf 10 Meter nähern durften, um ihre Aura nicht zu stören. Zuvor kamen die Dutoits den Hochstapler-Tricks und heimlichen Lichteffekten der spirituellen Superwelt Di Mambros auf die Schliche. Daraufhin verkündete Di Mambro, das Baby Christopher Emmanuel sei der Antichrist, der die spirituelle Zukunft des Ordens gefährde, und schickte den Schweizer Joel Eggers (35) zusammen mit Dominique Bellaton am 29. September 1994 von Zürich nach Montreal, um die Familie Dutoit zu ermorden.

Im kanadischen Sektenzentrum von Morin Heights wurde dann von Joel Eggers am 30. September 1994 der Hausmeister Antoine Dutoit mit 50 Messerstichen ermordet – die 50 Sektenanhänger symbolisierend, die auf Geheiß Di Mambros sterben sollten. Mit acht Messerstichen – Symbol für die acht Gesetze der Sonnentempler – brachte Dominique Bellaton Dutoits Ehefrau Nicky um. Anschließend erstach sie den zum „Antichrist“ erklärten drei Monate alten Sohn Christopher Emmanuel der Dutoits mit sechs Messerstichen und durchbohrte sein Herz mehrfach. Eggers und Bellaton flogen zurück in die Schweiz und zwei andere in Kanada lebende Sonnentempler beseitigten alle Spuren des Ritualmordes und versteckten die Leichen in einem Schrank. In der Nacht zum 4. Oktober 1994 nahmen diese beiden Helfer das Medikament Benzodiazepin ein und setzten das Anwesen mit einem Zeitzünder in Brand. Beide kamen in den Flammen um.
@ponco
Du siehst also es gibt da alles mögliche von harmlosen Spinnern, die von Alchemie und der Cymischen Hochzeit träumen, bis zu Totalitären Sektenführern, die meinen den Antichristen ermorden zu müssen.

Der Rosenkreuzlerische Einweihungsweg wurde von Rudolf Steiner als der für Biodeutsche bevorzugte empfolen.



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

10.12.2019 um 21:58
Erleuchtungsprofis, Judith von Halle, Lichtnahrung und Inderwahnsinn

Ist Anthroposophie in fundamentalistischen Ausprägungen gefährlich

Michel Eggert bezeichnet die Erleuchtungsprofis als destruktiven Kult
SACRED HUMAN KULT. DIE WELT DER DESTRUKTIVEN KULTE UND IHR ANTHROPOSOPHISCHER REPRÄSENTANT,
SEBASTIAN GRONBACH
Die sind zwar ziemlich verpeilt, sind aber anscheinend nur für Mitglieder gefährlich, hoffentlich gibt es genug Aufklärung, damit denen nicht zu viele junge Leute in die Fänge geraten.

Ein ganz anderes Kaliber ist Judith von Halle, die ist zwar auch in der Anthroposophie umstritten findet aber auch seit dem Tod Sergej O. Prokffieffs Anerkennung im antrhoposophischen Esteblishment.
Sie hat sogar ein Buch über Demenz zusammen mit Michaela Glöcker geschrieben.

Psiram Judith von Halle
Judith von Halle (geb. 1972) ist eine Berliner Architektin, Autorin und Anthroposophin, die behauptet dass seit April 2004 auf ihrer Haut Stigmata zu beobachten seien. Sie behauptet, die Ereignisse um die Kreuzigung Christi, wie bei einer Zeitreise, körperlich zu erleben. Ferner kommt sie seit 2004 angeblich ohne jede Nahrung aus, genauso wie es der Anthroposoph Michael Werner ebenfalls behauptet. Von Halle behauptet auch - analog zum Hellseher Rudolf Steiner -, "Schauungen" zu erleben.

Von Halle hält regelmäßig Vorträge vor Mitgliedern der anthroposophischen Gesellschaft, wobei sie dabei mit verbundenen Handgelenken auftritt, als Zeichen ihrer vermeintlichen Stigmata.

Werke von Halles erscheinen im anthroposophischen "Verlag am Goetheanum". Am Goetheanum in Dornach hielt sie auch Vorträge im "Großen Saal".[1][2] Sie gilt in Teilen der Anthroposophieszene als eine "Neue Eingeweihte".

Anhänger von Judith von Halle sehen in ihr die Reinkarnation von Ita Wegman.[3] In ihren Werken gibt sie stattdessen versteckte Hinweise auf ihre letzte Inkarnation als Edith Maryon.
Ihre Ihre Nahrungslosigkeit und Stigmata sind frommer Beschiss, wer daran glauben will, kann das ja tun, sollte es aber tunlichst nicht nachmachen, das kann tödlich enden.

https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/von-licht-ernaehrt-bis-in-den-tod/story/28039574
Von Licht ernährt – bis in den Tod
Der Dokumentarfilm «Am Anfang war das Licht» animierte eine Ostschweizerin, eine radikale Fastenkur zu absolvieren: Den Lichtnahrungsprozess. Das spirituelle Experiment bezahlte sie mit dem Leben.
Das hatte ganz klar auch anthroposophischen Bezug
Im Film, der 2010 in den Schweizer Kinos lief, traten vor allem zwei Protagonisten auf, die Anna Guts Überzeugung stärkten, wonach spirituell begabte Menschen entgegen der wissenschaftlichen Lehrmeinung ohne Nahrung leben können: der 62-jährige Schweizer Michael Werner, Anthroposoph und Doktor der Chemie, sowie der 83-jährige indische Yogi Prahlad Jani. Beide warteten mit wissenschaftlichen Untersuchungen auf, die angeblich beweisen, dass sie ohne feste Nahrung auskommen. Michael Werner verzichtet laut eigenen Angaben seit 2001 auf Lebensmittel, Prahlad Jani seit 70 Jahren. Ausserdem behauptet der Yogi, auch nicht zu trinken.
Also nicht nachmachen, es sei denn, du hast auch eine "spirituelle Begabung"



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

28.12.2019 um 16:41
@Nemon
Wenn man sich den aktuellen Kurs von Teilen des anthroposophischen Mainstreams ansieht, wie er z.B. bei Eggert dargestellt wird, kann man dann sagen, dass Teile der Anthroposophie ein destruktiver Kult sind ?



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

08.09.2020 um 13:14
Viele Esoteriker, die auf den Corona Demos aber auch auf Youtube oder in den einchlägigen Medien hanebüchenden Unfug über Corona verbreiten haben anthroposophischen Background und berufen sich auch auf Rudolf Steiner.

Steiner war schon zu seiner Theosophenzeit ein Witwentröster, der sich in der Organisation hochgeschafen hat und auch der alternde Steiner hat es immer wieder geschafft reiche Gönnerinnen abzuziehen.
Rudolf Steiner – Unfehlbar oder Unzurechnungsfähig?

Rudolf Steiner. Begründer der Anthroposophie, der Waldorfpädagogik, der biologisch-dynamischen Landwirtschaft, der anthroposophischen Medizin. Tausende Einrichtungen berufen sich auf ihn. Die von ihm initiierte Esoterik-Branche macht Umsätze in Milliardenhöhe.

Muss dieser Mensch, der Erfinder des anthroposophischen Glaubens, nicht unweigerlich ein Genie gewesen sein? Ein charismatischer Guru mit übermenschlichen, ja vielleicht sogar göttlichen Kräften? Oder war er einfach nur geisteskrank?

In seiner Selbstbeschreibung war Steiner jedenfalls nicht weniger als der Wahrer des geheimen Wissens, ein Okkultist, ja ein „Hellseher, Hellhörer und Hellschmecker„. Manchen seiner Anhänger gilt der verehrte „Doktor“ als leibhaftige Reinkarnation von Jesus Christus.
Betrüger oder Bekloppter?

Es kann im Grunde nur zwei Deutungen geben: Entweder war Steiner ein genialer Betrüger, der die von ihm postulierten „höheren Welten“, all die Auren und Fabelwesen und Ätherleibe nur aus Geltungs- und Profitsucht erfunden hat.

Oder Steiner glaubte selbst an seinen hanebüchenen Esoterik-Mix, den er aus Buddhismus, Christentum, Theosophie, Goethes Lehren, Freimaurertum, Science-Fiction-Romanen und vielem anderen zusammenrührte.

Angereichert mit seinen Erkenntnissen aus dem legendären, aber leider unsichtbaren Buch aller Weltengeheimnisse, der „Akasha-Chronik“, kam dabei am Ende die Anthroposophie heraus. Diese krude, überwürzte Melange ist für seine Anhänger nicht weniger als die wirklich echte Wahrheit (™) , an der sie noch heute unverrückbar festhalten.

Einmal alles mit allem, bitte

Wer von Steiner gehört – oder, schlimmer noch, – gelesen hat, merkt schnell: Der Prophet war ein Großmeister im Vermischen. Alles wird bei ihm mit allem vermengt, und alles hat immer mit allem zu tun. Der Mensch ist ein Kosmos, der Kosmos ist ein Mensch; die Entwicklungsgeschichte eines Kindes entspricht der Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Alles ist mit allen verwoben, mit allem verbunden.

Steiners Spezialität: Salbaderndes Schwurbeln

In seinen Vorträgen war Steiner oft nicht in der Lage, eine prägnante Aussage zu treffen. Seine Argumentation mäandert in endlosen Bandwurmsätzen von Thema zu Thema, von Assoziation zu Assoziation. So schwurbelt und salbadert Steiner, bis der letzte Zuhörer benebelt abdriftet oder die eigene geistige Verwirrung als mangelnde Spiritualität missinterpretiert. Denn: Wer es nicht versteht, so Steiner, dem fehlt ein wichtiges Organ, der hat seine Hellseherorgane noch nicht genügend weit entwickelt.

Ähnliches stellte Kurt Tucholsky fest, nachdem er einen Vortrag Rudolf Steiners besuchte:

„Rudolf Steiner, der Jesus Christus des kleinen Mannes, ist in Paris gewesen und hat einen Vortrag gehalten. Ich habe so etwas von einem unüberzeugten Menschen überhaupt noch nicht gesehen. Die ganze Dauer des Vortrages hindurch ging mir das nicht aus dem Kopf: Aber der glaubt sich ja kein Wort von dem, was er da spricht! (Und da tut er auch recht daran.) (…)

Die Zuhörer schliefen reihenweise ein; dass sie nicht an Langeweile zugrunde gingen, lag wohl an den wohltätigen Folgen weißer Magie. Immer wenn übersetzt wurde, dachte ich über diesen Menschen nach.

Was für eine Zeit -! Ein Kerl etwa wie ein armer Schauspieler. Alles aus zweiter Hand, ärmlich, schlecht stilisiert … Und das hat Anhänger -!“ (Kurt Tucholsky über Rudolf Steiner, 1924)

Das stellen wir uns mal ganz dumm und fragen: Was ist ein Dreieck?

masoniceyeofprovidence

Vor Mitgliedern der anthroposophischen Gesellschaft hielt Steiner 1921 einen Vortrag mit dem Titel „Das Dreieck“ – eigentlich kein so komplexes Thema. Trotzdem faselte der Prophet weit- bis allumfassend von den Freimaurern und dem allsehenden Auge, vom Buddhismus und Atma, Budhi und den Manas, von den Weiten des Weltenalls und vom Mond, er kam auf den Dämon Ahriman zu sprechen und leitete über zu übersinnlichen Astral- und Ätherleiben, fabulierte über das Gehirn, ja über die Moral an sich – und immer so weiter und immer so fort.

Man kann durchaus davon ausgehen, dass Rudolf Steiner Geisteskrank war.
Quelle: https://anthroposophie.blog/2019/06/13/rudolf-steiner-unfehlbar-oder-unzurechnungsfahig/



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

08.09.2020 um 13:43
Wahnfried
schrieb:
Steiner war schon zu seiner Theosophenzeit ein Witwentröster, der sich in der Organisation hochgeschafen hat
Auch wenn es despektierlich gemeint ist - ausgerechnet das wist du ihm doch nicht übel nehmen? Es gab gewiss größere Geister, die in noch mehr Betten aufgewacht sind ;)



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Anthroposophie - die Wissenschaft des Übersinnlichen

08.09.2020 um 14:09
Nemon
schrieb:
Auch wenn es despektierlich gemeint ist - ausgerechnet das wist du ihm doch nicht übel nehmen? Es gab gewiss größere Geister, die in noch mehr Betten aufgewacht sind ;)
Das war kein lieber Gigolo sondern ein ziemliches Ar***, das Frauen wie Dreck behandelt hat, wenn sie nicht mehr nützlich waren. Deswegen hat ihm wohl eine was auf seiner letzten Weihnachtstagung in den Kaffee getan :D

Find ich nur lustig, bin kein Feminist ;)



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