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Profiling

105 Beiträge, Schlüsselwörter: Profiling, Forensische Rhodontologie
Zeo
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Profiling

10.07.2013 um 09:44
@LivingElvis

In den Landeskriminalämtern der Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland arbeiten derzeit (Stand Oktober 2012) etwa 80 Fallanalytiker, beim Bundeskriminalamt acht.

So gering dann auch wieder nicht.


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DieSache
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10.07.2013 um 09:47
Denke auch dass man als Fallanalytiker eine mentale Stärke und stabile Psyche braucht, wenn ich bedenke wie weit die sich in Verhalten, Motivation und Taten einarbeiten müssen. Leicht ist diese Tätigkeit sicherlich nicht und nicht jeder kommt damit klar, wenns darum geht Schauplätze und Umstände der jeweiligen Taten zu begutachten!


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Zeo
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10.07.2013 um 09:48
DieSache schrieb:und nicht jeder kommt damit klar, wenns darum geht Schauplätze und Umstände der jeweiligen Taten zu begutachten!
Fallanalytiker sind immer Mitarbeiter der Polizei. Die kommen damit schon klar. Sonst hätten sie keine Bullen werden dürfen.


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DieSache
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10.07.2013 um 09:49
Es müssen ja schon normale Kriminalbeamte teils aufwendig psychologisch betreut werden, wenn sie in ihrer Laufbahn dementsprechendes erlebt haben!


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Zeo
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10.07.2013 um 09:49
@DieSache
Ob Täter auch betreut werden, nachdem sie im Knast gelandet sind? ^^


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DieSache
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10.07.2013 um 09:50
@Zeo

wollte damit nur sagen, dass es gewisse Kriterien gibt um dieser Aufgabe überhaupt gewachsen zu sein und nicht jeder zum Fallanalytiker taugt!


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10.07.2013 um 09:50
@Zeo
In der gesamten Bundesrepublik. Viel ist das nicht, wenn man bedenkt, dass es fast dreimal so viele Rechtsmediziner gibt.

Also es ist nicht so selten, wie das hier dargestellt wurde, aber wirklich viele Plätze gibt es nicht.


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Zeo
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Profiling

10.07.2013 um 09:54
@DieSache
Das trifft ja wohl auf alle Jobs zu.

In meiner Ex-Firma hat ein Lagermitarbeiter einen LKW-Fahrer einer anderen Firma in Fahrlässigkeit getötet, weil die Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten wurden. (Wurde von Arbeitsmaterial, das er transportierte, erschlagen.) Der ging danach auch zum Seelenklempner. War aber erstaunlich schnell wieder darüber hinweg. Frage mich manchmal, ob er das vielleicht nur getan hat, wegen Strafmilderung beim Verfahren. Er war eigentlich niemand, der sich groß um Gefühle geschissen hat. Weder seine eigenen, noch die eines Anderen.


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10.07.2013 um 09:55
DieSache schrieb:Es müssen ja schon normale Kriminalbeamte teils aufwendig psychologisch betreut werden, wenn sie in ihrer Laufbahn dementsprechendes erlebt haben!
Was nichts damit zu tun hat, dass die sich soweit in die Psyche des Täters "eindenken" müssten. So erschreckend ist das meist gar nicht.

Häufigste Ursache ist n schlichtes Burnout, weils oft einfach n sehr undankbarer Job ist. Dann gibt´s noch einige wenige Fälle, in denen gewisse Bilder nicht mehr aus dem Kopf wollen. Damit hat ein Fallanalytiker in der Regel viel weniger Berührungspunkte.

Der gemeine Streifenpolizist, der wie neulich passiert, irgendeinen völlig durchgeknallten in Notwehr erschießen muss und sich dann einer öffentlichen Hetzkampagne ausgesetzt sieht, dürfte da das weit größere Päckchen mit sich rumschleppen.


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DieSache
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10.07.2013 um 09:55
Zwischen Theorie und Praxis liegen Welten und wenn Fallanalytiker zum Einsatz kommen handelt es sich ja nicht um "Alltagsdelikte", sondern sie werden dort beratend tätig wo es um "Serien" geht um ein Profil des/der möglichen Täter zu erstellen, damit die Kollegen wissen wonach sie suchen und worauf achten müssen!


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10.07.2013 um 09:56
Zeo schrieb:Ob Täter auch betreut werden, nachdem sie im Knast gelandet sind?
Ja.
Zeo schrieb: Frage mich manchmal, ob er das vielleicht nur getan hat, wegen Strafmilderung beim Verfahren.
Möglich. Allerdings ist es auch für einen ansonsten hartgesottenen Menschen meist problematisch, den Tod eines anderen Menschen direkt verursacht zu haben.


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DieSache
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10.07.2013 um 10:02
Ok, nicht nur Serien, sondern eben aussergewöhnliche Gewaltdelikte, war etwas zu pauschalisiert formuliert!


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Zeo
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10.07.2013 um 10:02
kleinundgrün schrieb:Allerdings ist es auch für einen ansonsten hartgesottenen Menschen meist problematisch, den Tod eines anderen Menschen direkt verursacht zu haben.
Vor allem, wenn man weiß, dass man schuld ist. Es war nicht einfach nur ein Unfall. Es war Leichtsinn. Ein unnötiges Risiko, das vermieden hätte werden können, wenn er sich nur nicht die Arbeit erleichtert hätte, indem er einige Vorschriften missachtet. Da war sicher auch primär die Angst um seine Zukunft im Spiel. Das hat ihm wahrscheinlich mehr Sorgen bereitet, als der Tote.

Hab grad noch was gelesen:

Der Begriff „Profiler“ oder „Profiling“ für seine Tätigkeit wird, weil inhaltlich unzutreffend, vermieden.


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Profiling

10.07.2013 um 19:02
DieSache schrieb:Zwischen Theorie und Praxis liegen Welten und wenn Fallanalytiker zum Einsatz kommen handelt es sich ja nicht um "Alltagsdelikte", sondern sie werden dort beratend tätig wo es um "Serien" geht um ein Profil des/der möglichen Täter zu erstellen, damit die Kollegen wissen wonach sie suchen und worauf achten müssen!
....da klingt mir ehrlich gesagt zu viel CSI raus. Fallanalytiker kommen weitaus öfter mit "Alltagsdelikten" in Berührung, als das im TV gern propagiert wird. Die geschändete Leiche, die mit gespreizten Beinen und dem Herzen dazwischen bei aufgeritztem Abdomen und dem drappierten Rosenkranz in der Hand aufgefunden wird, ist der absolut seltene Ausnahmefall, zu dem ein Fallanalytiker hinzugezogen wird - ganz einfach weil derlei Morde absolut selten geschehen. Weitaus häufiger sind sie eingebunden bei Erpressungen, aktuell z.B. auch bei einer Serie gewaltfreier Banküberfälle eines Täters, der noch nicht identifiziert werden konnte sowie schlichtweg bei der Beratung von Ermittlern, was z.B. Öffentlichkeitsfahndung anbelangt oder Vernehmungen/ Beurteilung von Vernehmungsaussagen. Wobei man der Ehrlichkeit halber auch sagen muss, dass Fallanalytik berechtigterweise i.d.R. lediglich einen marginalen Stellenwert bei jedweder Ermittlung hat, zu der sie hinzugezogen wird. Ausnahme dürften dabei Cold Cases darstellen oder Fälle, in denen sich alle vorhandenen Ermittlungsansätze erschöpft haben.


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DieSache
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10.07.2013 um 20:25
@traces

touchee, habs echt zu pauschalisiert formuliert, gerade bei Erpressung, Entführungen, oder auch Raubdelikten...wollte ich eigentlich nicht, denn gerade diese einseitige Sicht a la CSI ist völlig falsch und verzerrt!

Hätte ich etwas genauer formulieren können wozu Fallanalytiker eingesetzt werden stimmt schon!


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10.07.2013 um 21:07
@DieSache

no prob


@LivingElvis
LivingElvis schrieb:In der gesamten Bundesrepublik. Viel ist das nicht, wenn man bedenkt, dass es fast dreimal so viele Rechtsmediziner gibt.
...njoar... das sind ja immerhin 5 pro Land. Wenn man bedenkt, dass die Fälle, in denen OFA wirklich mal "dringend" nötig ist, recht dünn gesät sind und man sich die BKA-OFAs ordern kann oder im Bedarfsfall auf die hauseigenen Polizeipsychologen zurückgegriffen wird, dann ist das ja eigentlich ausreichend. Bezeichnender ist, dass es "nur" dreimal soviele Rechtsmediziner gibt. Da wundert dieses berühmte Zitat mit dem hell erleuchteten Friedhof nicht ;)
Ich fänds zumindest nett, wenn die LKA wenigstens einen mickrigen OFA-Quotenplatz für Quereinsteiger zur Verfügung stellen würden... :D


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10.07.2013 um 21:17
LKÄ - jetzt isses richtig :)


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10.07.2013 um 21:25
@traces
Warum sollten sie? OFAs sind nunmal Kriminalbeamte mit entsprechender Zusatzausbildung.
Wer Polizist sein will muss eben ein Polizeistudium absolvieren.


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10.07.2013 um 21:26
@Balliste

I know. Mein Posting war ein nicht ernst gemeinter Insider, den ich nicht an dich gerichtet habe^^


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10.07.2013 um 21:36
@traces
Mist :D


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