Chris Rea ist vor sieben Tagen von uns gegangen und seine heiser-rauchige Stimme wird nun leider nie mehr zu hören sein.
:( 😢
Der am 4. März 1951 in Middlesbrough/England geborene Christopher 'Chris' Anton Rea war ein britischer Rock- und Bluessänger, Komponist, Pianist und Gitarrist und bekannt war er auch für seine Bottleneck-Technik auf der Gitarre.
SpoilerChris arbeitete seit seinem 13. Lebensjahr im Familienbetrieb mit (seine irische Mutter und sein italienischer Vater betrieben zusammen mit seinem Onkel 21 Cafés in der Region Teesside) und kaufte sich mit dem verdienten Geld seine erste Gitarre - eine gebrauchte 1961 Höfner V3.
Mit 21 Jahren begann er vergleichsweise spät als Autodidakt Gitarre zu lernen.
Dabei nutzte er jede freie Minute während seiner Arbeit, um im Lagerraum der Eisfabrik Gitarre zu üben.
Seine Vorbilder waren der Delta-Blues-Musiker Charley Patton (1891–1934), den er einmal im Radio hörte, wobei er von dem Sound dessen Slide-Gitarre angetan war, sowie die Gitarristen Ry Cooder und Joe Walsh.
Und obwohl Chris Rea Linkshänder war, entschied er sich – anders als Linkshänder wie Jimi Hendrix – die Gitarre rechts zu spielen (wie auch Gary Moore).
Chris Rea veröffentlichte 26 Studioalben und verkaufte über 40 Millionen Tonträger.
Bekannte Songs mit starker Radiopräsenz sind 'Fool (If you think it’s over)' (1978), 'I can hear your heartbeat' (1983), 'Josephine' (1985), 'On the beach' (1986)
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Chris Rea - On the Beach (Official Music Video)
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'Driving home for Christmas' (1986)
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DRIVING HOME FOR CHRISTMAS - Chris Rea - Merry Christmas
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Diesen mMn wunderschönen Weihnachts-Song hatte ich nun bereits zum zweiten Mal im Allmy-Thread 'Eure schönsten Weihnachtslieder' gepostet und – wie es der Zufall oder eine 'höhere Macht' es wollte – als letzten Song meiner long playlist vor neun Tagen.
-VOLLSTRECKER- schrieb am 22.12.2025:In Gedenken an…
SomertonMan schrieb am 22.12.2025:Da passt ja der Song zum Sterbetag…
Das habe ich auch gedacht …
Auch ich habe das gedacht, als ich von seinem Tod erfuhr.
Und ich denke, nicht nur *wir drei* hatten diesen Gedanken.
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'Let’s dance' (1987), 'Road to hell (part 2)' (1989), 'Auberge' (1991), 'Looking for the summer' (1991) und 'Julia' (1993).
Seine Karriere umfasst zwei Perioden – eine Pop-orientierte mit Rock-Blues-Musik in den 1980er und 1990er Jahren und eine mit vorwiegend klassischem Delta- und Gospel-Blues ab 2002.
Chris Rea bezeichnete sich bewusst als Musiker und nicht als Rockstar.
"Die (Rockstars) sorgen sich um ihre Frisur. Die lassen ständig etwas mit ihrem Gesicht machen", so Chris Rea.
"Wie du aussiehst und wie du klingst, ist alles. Es ist narzisstisch. Das bin ich nicht."
Quelle: Wikipedia
In Memoriam:
Chris Rea - Stainsby Girls (Official Music Video)
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Diesen Song hat Chris Rea für seine Ehefrau Joan geschrieben.
SpoilerSingleauskopplung 'Stainsby Girls (peak 26)' war eine Hommage an seine Frau Joan, die an der 'Stainsby Secondary Modern School' zur Schule gegangen war.

Josephine - Chris Rea (Original 1985 Version)
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Diesen Song hat Chris Rea für seine Tochter Josephine (geb. 1983) geschrieben.
SpoilerDer Track entstand aus der Vaterliebe und der Situation, als die Kleine in den Nachrichten einen gewaltsamen Tod in Südafrika sah, worauf ihr Großvater erklärte, der Mann sei 'jetzt im Himmel'.
Hintergrund:
Es handelt sich nicht um ein Lied über eine Geliebte, sondern um eine liebevolle Nachricht an seine Tochter.
Der Text vermittelt, dass er ihr all seine Liebe schickt, wenn er fern ist.

Chris Rea - Julia
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Diesen Song hat Chris Rea für seine jüngsten Tochter Julia Christina (geb. 1989) geschrieben.
SpoilerDabei ist er allerdings über das Ziel hinausgeschossen, wie Chris Rea heute selber sagt.
Die Idee zu diesem Lied kam Chris Rea während eines Strandspaziergangs Anfang der 90er-Jahre.
Der Musiker machte Urlaub mit seiner Familie auf einer Insel im Ärmelkanal.
"Ich war damals total vernarrt in die Kleine. Sie hatte so viel Energie, damit hätte sie ganz New York einen Monat lang zum Leuchten bringen können. Sie war zwei, drei Jahre alt und wollte immer nur laufen, meilenweit. Ich erinnere mich, dass wir auf Jersey an einem weiten Strand spazieren gingen. Und wir beobachteten Julia, wie sie wild herumrannte. Ich filmte sie dabei mit meiner Super-8-Kamera. Und dabei hatte ich das Lied 'Da do run run' von der amerikanischen Mädchenband »The Crystals« in meinem Kopf."
Der Song stammt aus dem Jahr 1963, seinerzeit bombastisch produziert von Phil Spector und inspirierte Chris Rea zu dem Song 'Julia'.
'Julia' – einer der größten Hits von Chris Rea.
Er hat einen ähnlich treibenden Rhythmus, der die ungeheure Lebensfreude und Energie der kleinen Julia beschreiben soll. Nun hatte also auch das jüngste Mitglied der Rea-Familie einen eigenen Song.
"Wenn ich zurückblicke, war das eine Riesen-Dummheit, meine dreijährige Tochter mit diesem Video in die Öffentlichkeit zu zerren. Aber diese ganze Geschichte, die Energie der Kleinen und auch des Liedes, hat mich so gefesselt!"
Quelle: ndr.de
Rest in Peace lovely Chris Rea. ♥️
