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Die zweite Wohlfühl-Lounge

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25.02.2013 um 22:29
Das muß mal jemand toppen.^^


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trollinger
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25.02.2013 um 22:31
@Funzl
Youtube: The Who Baba O'Riley


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Die zweite Wohlfühl-Lounge

25.02.2013 um 22:33
@trollinger

Den Godzilla-Kopp hatten sie 1983 auch in Nbrg mit dabei -

Youtube: godzilla by blue oyster cult NY 1980


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Die zweite Wohlfühl-Lounge

25.02.2013 um 22:36
@trollinger


....Das größte technische Problem des perfekt organisierten Spektakels ergab sich durch das fünf Meter hohe Monster der US-Rocker Blue Öyster Cult: für ihren hölzernen Godzilla, der rauchschnaubend bei dem gleichnamigen Stück auf die Bühne kam, mußten erst umfangreiche feuerschutztechnische Auflagen erfüllt werden. Die Feuerwehr half aus; damit war man für einen eventuellen Ernstfall gerüstet.




1983 - MoR

So urteilte die örtliche Presse über das Ereignis

Was die Atmosphäre anbelangte, war das Nürnberger Rockfestival Monsters of Rock 1983 das bisher beste. Auch hinter der Bühne kam bald Partystimmung unter den Musikern der beteiligten Gruppen auf. Im Gegensatz zu ähnlichen Veranstaltungen dieser Art herrschte kaum Rivalität zwischen den auftretenden Gruppen. An Diät-Getränke hielt sich der auf etwa 130 Kilo abgemagerte "Fleischberg" Meat Loaf.

Phil Lynott, dunkelhäutiger Sänger und Bassist der Gruppe Thin Lizzy, die in Nürnberg ihren allerletzten Auftritt gab, war vielumschwärmter Liebling bei den hübschen Mädchen hinter der Bühne. An den Geldspielautomaten einer Spielstube wurde Lemmy Kilminster, Sänger und Bassist von Motörhead, gesichtet.

Das größte technische Problem des perfekt organisierten Spektakels ergab sich durch das fünf Meter hohe Monster der US-Rocker Blue Öyster Cult: für ihren hölzernen Godzilla, der rauchschnaubend bei dem gleichnamigen Stück auf die Bühne kam, mußten erst umfangreiche feuerschutztechnische Auflagen erfüllt werden. Die Feuerwehr half aus; damit war man für einen eventuellen Ernstfall gerüstet.

Viele vermeintliche Fachleute aus der Musikbranche sagten diesem Festival ein Besucherfiasko voraus. Von wegen: die Monsters of Rock, die gestern auf dem Nürnberger Zeppelinfeld immerhin 25.000 Schwermetall-Fans auf die Beine brachten, liegen gut im Rennen. Rock'n'Roll will never die!

Das gilt insbesondere für den Rock der harten Sorte. Whitesnake mit ihrem Sänger und vollendeten Schürzenjäger David Coverdale als Abschluß und Höhepunkt des Festivals beherrschen das Metier perfekt. Die Band, die seit Deep Purple-Tagen viel Auf und Ab erlebt hat, bot bluesbetonten Hardrock der Spitzenklasse.

Die Musik der amerikanischen Band Blue Öyster Cult gab sich aggressiv und bissig wie eh und je, und Meat Loaf schließlich, der Fleischkloß, führte jedem mit Leichtigkeit vor Augen, was man unter einem wahren Monster of Rock zu verstehen hat. Mit seiner versierten Begleitband verteidigte er seinen Ruf mit Massigkeit und mächtiger Stimme. Die eingeschworene Fangemeinde, von Qualitätsmerkmalen ohnehin kaum beeindruckt, hielt ihren Musikern die Stange.

Um den alljährlichen, obligatorischen Proteststürmen einiger Anwohner gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: in den kritischen Straßenzügen fühlte man sich zwar nicht im Hochschwarzwald, aber der Lärmpegel lag höchstens bei den Dezibeln einer gedämpften Gartenparty. Dank der hervorragenden Aussteuerung wüteten die elektronischen Naturgewalten allein auf dem Zeppelinfeld. Whitesnake schließlich beendeten die imponierende und glänzend organisierte Leistungsschau des Schwermetallgewerbes zu überaus christlicher Stunde.

Für stilistische Analysten bot der Tag einen interessanten Vergleich zwischen amerikanischen und britischen Vertretern des ultraharten Rocks. Whitesnake präsentierten ihre Musik wie alle stilverwandten Gruppen jenseits des Kanals als ein Stück Lebensgefühl. Pur und schnörkellos rollte ihr Rock von der Bühne. David Coverdales so mächtige und doch so melodiöse Stimme schuf eine dichte Club-Atmosphäre in der Weite des Zeppelinfeldes.

Amerikanische Bands fassen diesen in den grimmigen nordenglischen Industriestädten entstandenen Musikstil viel spielerischer auf. Blue Öyster Cult lockerten ihre Songs mit erdnahen Schunkelliedern zum Bierfrühstück auf, ließen ihren alten Pappdrachen Feuer und Schwefel speien und ein schweres Motorrad auf der Bühne donnern.

Meat Loafs Auftritte sind parodistische Szenen einer Rock-Oper. Der Drei-Zentner-Koloß hat zwar erheblich abgespeckt, kann aber nach wie vor sein Image als schwitzender, geifernder Fettsack einsetzen. Als solcher umwirbt und umgeilt er eine Rocknymphe in wechselnder Reizwäsche, die ihm kräftig widerhält. In diesen Momenten nimmt Meat Loaf das oftmals macho-sexistische Gebaren der Heavy-Rocker kräftig auf den Arm.







Desweiteren sind solche Szenen Parodien auf die zahllosen Nashville-Duette, wobei Meat Loafs rüde, gemeine Art die Szenen amerikanischer Ehen wohl realistischer darstellt als der Country & Western-Schnulz. Ein weiterer, origineller Akzent an diesem Tag.

Mit Thin Lizzy kam endgültig die Wende; sie kam mit Donner und Doria "Marke Eigenbau". Wer bis dahin gefürchtet hatte, daß sich die musikalischen Stahlkocher womöglich gerade mitten in einer Ideenkrise befinden könnten, wurde spätestens jetzt eines besseren belehrt.

Da steht dann Phil Lynott mit seinen beiden Gitarristen Scott Gorham und John Sykes breitbeinig auf den Monitorboxen und zeigt, daß Heavy Rock auch anders klingen kann: kraftvoll, aber nicht plump, vertraut, aber nicht abgedroschen. Umso bedauerlicher, daß für die Formation, die nie ganz den Durchbruch schaffte, die Auflösung beschlossene Sache ist.

Andere sind da offenbar viel zäher. Das englische Trio Motörhead ist immer noch hinter dem Geschwindigkeitsrekord im Teppichklopfen her. Lemmy muß sich ganz schön strecken, um ins Mikrofon krächzen zu können.

Das traditionelle Rockfestival war bislang noch nie ein finanzieller oder organisatorischer Fehlschlag. Auch das diesjährige Monsters of Rock klappte wie am Schnürchen. Obwohl die absoluten Weltstars wohl lieber in ihren Luxusvillen blieben, kamen die Fans der Schwermetallkultur selbst bei schlechtem Wetter wieder aus allen Ecken des Landes nach Nürnberg. Gruppen wie Whitesnake, Blue Öyster Cult und Thin Lizzy zumindest konnten beweisen, daß entgegen allen Unkenrufen Heavy-Rock-Musik nach wie vor massenpopulär ist und - trotz massiver Phonstärke - mit Intelligenz in Einklang zu bringen sein kann.

Bombenstimmung bei Motörhead, Bombenstimmung aber auch bei Saxon. Bei letzteren setzten sich die "helfenden Hände" der Zuschauer bis in die obersten Ränge in Bewegung. Erst hatten die fünf Freunde nur die nötige Power, jetzt beginnt sich bei ihnen auch der Ruhm einzustellen.







Ihr neues Werk The Power and the Glory ist in die deutschen LP-Charts eingezogen. Sänger Biff Byford und seine traditionell besetzte Mannschaft lassen keine Metal-Wünsche offen. Die Wheels of Steel drehen sich präzise und unerbittlich.

Vor den Monsters of Rock haben anscheinend auch eingefleischte Musikfans Muffensausen. Vielleicht war es auch ganz einfach die Angst vor Ohrensausen, daß sich gestern zur Leistungsschau der Heavy-Metal-Gruppen auf dem Zeppelinfeld lediglich 25.000 Besucher einfanden. Altstars wie Bob Dylan oder The Who konnten in Nürnberg schon vor einer Kulisse von etwa 70.000 Menschen spielen.

Den etwas mageren Besuch allein auf das unsichere Wetter zu schieben, würde den Monstern und Veranstaltern schon schmeicheln, aber die Wahrheit ist wohl eher, daß diese Art von Musik nur einen kleinen Kreis von Begeisterten anspricht. Wenn es die Geschichte nicht so gefügt hätte, daß die Bundesrepublik auch von amerikanischen Soldaten bewohnt wird, dann hätten die Monsters ganz schön geschaut. GIs nämlich stellten das Hauptkontingent an Fans.

Saxon kamen noch mit den üblichen Headbanger-Attributen ins Rennen. Twisted Sister, die den Rock-Marathon einläuteten, hatten da offenbar schon ganz andere Probleme, auf sich aufmerksam zu machen. Doch solche Schwierigkeiten haben die Amerikaner inzwischen radikal gelöst. Wenn man schon nicht originell klingt, muß man wenigstens originell aussehen.







Manch einer wird wohl gemutmaßt haben, daß sich einige Geisterbahnfiguren vom benachbarten Nürnberger Volksfest im Tatort geirrt haben. Sänger Dee Snider sieht aus wie eine Mutantenausgabe von Marilyn Monroe und übertrifft damit mühelos seine Mitstreiter im Transvestitenlook. Die Konkurrenzkämpfe im Rock sind nicht die leichtesten. So geschlossen jedenfalls wurde die Spielart des harten Rock wohl selten vorgeführt wie an diesem Tag, und so animalisch, wie Gegner der Heavy-Rock-Kultur immer behaupten, gebärdeten sich die Monsters of Rock denn nun auch wieder nicht.

Langeweile kam bei Polizei und Sanitätern auf. Der Dienst der 70 Mann starken Helfertruppe verlief ruhig. Die Polizei hatte sich damit zu begnügen, Fluchtwege freizuhalten. Für Ruhe im Lärm sorgte indes eine private Kampfsportschule, deren Mitglieder alles andere als ungefährlich aussahen und Eingang sowie die Backstage vehement verteidigten.

Keine wesentliche Qualitätssteigerung ergab sich durch Motörhead. Der danach im Programm vorgesehene Auftritt von Ozzy Osbourne fiel aus. Dadurch ergab sich mehr Spielzeit für Saxon, die für erste Hochstimmung sorgten. Danach Thin Lizzy. Ihr Abschiedsauftritt - die Band sah sich nach zehn Jahren wohl am Ende ihrer Schaffenskraft - wurde noch einmal zu einem wohlverdienten Triumph.


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25.02.2013 um 22:37
Alles durchgelesen.

https://www.youtube.com/watch?v=0mxkPyQuPBM


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25.02.2013 um 22:40
@NoSleep

wer´s glaubt...^^

http://www.hpbnet.de/noframes/german/monsters/index.htm


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25.02.2013 um 22:41
@Funzl

Ich bin ein Schnellleser.


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25.02.2013 um 22:43
@Funzl
ja,1993 war ein ding....


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25.02.2013 um 22:43
Wünsch euch noch nen schönen musikalischen Abend. Ich geh in mein warmes Bett. Gute Nacht.


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25.02.2013 um 22:44
@fr.trollinger
guts nächtle,waldesel gut....biba...


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25.02.2013 um 22:45
@trollinger
Ich geb dir gleich.... Waldesel. Na wart bis morgen früh....☺


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25.02.2013 um 22:50
NoSleep schrieb:Ich bin ein Schnellleser.
..und ich ein Sschnellesser......als hätte ich es nicht gewusst - habe schon wieder Hunger....^^

@fr.trollinger
@trollinger


Man merkts´echt - ihr liebt euch *grins*


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25.02.2013 um 22:51
@Funzl
......jaaaaa....


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25.02.2013 um 22:53
@NoSleep

...und wie beide? ^^

hmmmm?


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25.02.2013 um 22:54
Das liest sich wie 100 Liter Motoröl, die auf Ex die Kehle runterlaufen:


Da steht dann Phil Lynott mit seinen beiden Gitarristen Scott Gorham und John Sykes breitbeinig auf den Monitorboxen und zeigt, daß Heavy Rock auch anders klingen kann: kraftvoll, aber nicht plump, vertraut, aber nicht abgedroschen.


*SEUFZ*


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25.02.2013 um 22:57
@Funzl
damasl war ne band auch 10-30 jahre erfolgreich.heut sechs monate....


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25.02.2013 um 22:59
Youtube: Saxon - Princess of the night (live)


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25.02.2013 um 23:03
@Funzl
Youtube: Stevie Nicks - Edge of Seventeen


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