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Die zweite Wohlfühl-Lounge

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26.11.2012 um 23:10
@trollinger
Mir ist grad eher nach sowas... :-)

Youtube: Alanis Morissette - Ironic


Gelle?!
@NoSleep


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trollinger
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26.11.2012 um 23:11
a death row pardon-a minute too late,schlecht drauf?


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26.11.2012 um 23:13
@trollinger
Ich? Nö. Höchstens etwas melancholisch, weil mein Solitamäusl weg ist...


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26.11.2012 um 23:14
@trollinger
Aber ich mag das Lied einfach. Gott, einfach mal wieder ins Auto setzen und einfach drauf los fahren...


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trollinger
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26.11.2012 um 23:15
@trollinger
Alanis rockt! :-)


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trollinger
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26.11.2012 um 23:16
ja!Youtube: Sheryl Crow - "If It Makes You Happy" acoustic 2008


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26.11.2012 um 23:17
Ach @Solita mi Sol... Ich vermiss dir so... :-)

http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=3YcNzHOBmk8&feature=endscreen


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26.11.2012 um 23:20
Youtube: Carlos Santana & Sarah Mclachlan - Angel (live)


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26.11.2012 um 23:20
@trollinger
A@trollinger
ja, auch cool. :-)


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26.11.2012 um 23:25
@trollinger

Youtube: Katie Melua - The Flood - HQ


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trollinger
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26.11.2012 um 23:34
glaubste das,die laden immer noch rüben auf...


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26.11.2012 um 23:39
@trollinger
Die spinnen, die Römer...
Ich mach los, bye!


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trollinger
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26.11.2012 um 23:41
@PrivateEye
yo.ich geh auch ins bett.wenn ich bei dem krach und gewackel schlafen kann.bis denn,gute nacht !


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27.11.2012 um 03:44
@Funzl
@trollinger
@PrivateEye
@Solita
@alasdair
@alasdair
@zett
@Chefheizer
und alle anderen :)

plitsch-peng-boing-paff. Miuuuuunzl! Verschlafen öffnete ich die augen. oh, flederfunzl ist heimgekommen. und natürlich wieder direkt auf meinem selig schlafenden kater gelandet. paul, der eigentlich nicht sonderlich nachtragend ist, schaut aber merkwürdig vorwurfsvoll. Ich kann bei dem dämmerlicht nicht erkennen, warum. "Was denn los?" frage ich müde und greife nach dem kleinen fledertier. "Igitt! Flederchen was hast du gemacht?"

Flederfunzl schaut mich an, er sieht sehr erschöpft aus, total müde. Wie ein bedröppeltes etwas sitzt er da. Über und Über voller Matsch und Staub. Ich ziehe eine einzelne kleine Blüte aus seinem Fell und betrachte ihn mitleidig. "Bist du wieder irgendwo gegengeflogen?" frage ich ihn. Aber er scheint viel zu Müde zu sein, um überhaupt eine Regung von sich geben zu können. Kurzentschlossen nehme ich mein geliebtes Fledertier vorsichtig auf den Arm und wanke im Dunkeln ins Badezimmer. Paul folgt mir mit einem Gurren, das wohl heißen soll. Na wenn ich schon mal wach bin, kann ich auch im Weg rumstehen.
Ich setze das kleine Flederfunzlchen in das Waschbecken Jetzt bei hellem Licht kann ich erst recht sehen, wie schmutzig sich das Tier gemacht hat. Und wie erschöpft es ist. Aber mir fällt noch etwas auf. "Flederchen! Dein Bauch!" Ich sehe Flederfunzl fragend an. Dieser saß ziemlich in sich zusammengesunken in dem Becken und hob müde den Kopf. "Rüf Eaf" flüstert er leise. "Oh du süßer! Du sollst doch nicht für mich abnehmen! Sondern damit du wieder unters Sofa passt!" Ich lasse langsam warmes Wasser in das Waschbecken und seife das kleine Fledertier zärtlich ein. Paul war derzeit auf den Beckenrand gesprungen und betrachtete versunken das immer noch völlig verdreckte Fledertier.
Auch ihm scheint aufgefallen zu sein, dass Flederfunzl enorm abgenommen hatte. "Gehört das zu deinen Superflederfähigkeiten? Dass du so schnell abnehmen kannst?" fragte ich, aber seine Antwort bestand nur wieder aus einem geflüsterten "Rüf Eaf"
Ich schrubbte zärtlich sein Fell, spülte ihn vorsichtig ab und entfernte auch noch den letzten Rest klebriger Erde von seinen zarten, ledrigen Flügeln.
"Komm her mein kleiner" sagte ich und hob ihn aus dem mittlerweile klar ablaufenden Wasser. Ich wickele ihn in eines der Flederfunzlhandtücher, welche ich ihm an einem langweiligen Sonntag extra angefertigt hatte. Mit Auslassungen für die Flügel und sogar einer kleinen Gravur. Dann setzte ich ihm einen kleinen Mini-Handtuchturban auf das süße Köpfchen und stubste ihn liebevoll auf die Nase. "Hast du Hunger?" Bei dem Gedanken an Essen wurde das kleine Fledertier gleich wieder etwas munterer "Eaf!" rief es aufgeregt. "nessorg regnuh" Ich setzte das Tier auf meine Schulter und mit Paul im Schlepptau marschierten wir in die Küche.

....


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27.11.2012 um 04:03
Dort bereitete ich dem Fledertier ein Blutwurstbrot und einen heißen Blutorangetee zu. Und zum Nachtisch hatte ich noch Kirschkuchen für den kleinen zurückgelegt. Paul bekam ebenfalls ein paar Scheibchen Wurst und schnurrte glücklich.
Ich trug, Flederfunzl immer noch auf der Schulter sitzend, alles ins Wohnzimmer. Ich schaltete den Fernseher an und machte die Lieblingsdvd meines geflügelten Mitbewohners an: Dracula.
Die Version mit Leslie Nielson.

Wir kuschelten uns zu dritt aufs Sofa und Flederfunzl saß, in seine Handtücher gewickelt, glücklich neben mir und kaute mit vollen Backen sein Brot.

Nachdem Flederfunzl aufgegessen hatte, wickelte ich ihn wieder aus seinen Handtüchern aus und schubberte sein Fell trocken. Der kleine Genießer schloss dabei die Augen und gab ein Geräusch von sich, welches mich wieder vermuten ließ, dass Paul ihm versucht hatte das Schnurren beizubringen.
Anschließend kuschelten wir uns wieder alle drei unter die große Sofadecke, Paul direkt drunter, Flederfunzl in die Kuhle meines Halses gekuschelt. Es dauerte nicht lange, bis ich von meinen beiden felligen Mitbewohnern nur noch Schnarchen vernahm.

Am nächsten Morgen wurde ich durch das Rufen und Staunen vieler Leute auf der Straße wach. Auch einige sehr ärgerliche Stimmen waren darunter. Außerdem ein merkwürdiges Plätschern, welches ich nicht zuordnen konnte.
Ich wunderte mich doch sehr, wer hier morgens um halb sieben schon einen Menschenauflauf bestellt hatte. Verschlafen rieb ich mir die Augen, Flederfunzl schlief noch immer tief und fest. Ich versuchte herauszuhören, was die Leute da unten wollten. Hier auf dem Dorf war normalerweise um die Uhrzeit nicht viel los. Das Fenster neben dem Sofa war auf, ich hatte immer einige Fenster auf, falls Flederfunzl, wie letzte Nacht, nach Hause kam, ohne dass ich es merkte.
Ich wurde nicht schlau daraus, was die Menschen auf der Straße sagten:

"Kannst du dir das vorstellen?"
"Oh, ist das schön!"
"Wie kann denn das sein?"

Aber auch:
"Das ist ne Sauerei! Das hier ist ne Straße, kein Freizeitpark"
und
"Wie stellen sie sich das denn vor? Wo sollen wir denn jetzt fahren?"

Ich beschloss, auf den Balkon zu gehen und mir das ganze mal anzuschauen. Ich legte Flederfunzl zärtlich zu Paul, welcher sofort ein Pfötchen um seinen besten Kumpel schlang und ihn an sich heranzog.
dann huschte ich ins Bad, um mir etwas überzuziehen.
Auf dem Balkon dann, erlebte ich eine Überraschung, die mich beinahe aus den Socken haute.

Die Straße war verschwunden. Rechts und links standen Menschen, etwas weiter entfernt stauten sich die Autos, der Bäckereibesitzer von unten stand vor seinem Laden und raufte sich die wenigen verbliebenen Haare
Dort, wo sich gestern abend noch die Straße und der Bürgersteig befunden hatten, war ein Park angelegt worden
"Flederfunzl" hauchte ich ungläubig


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27.11.2012 um 04:21
Der kleine Kerl hatte letzte Nacht still und heimlich auf etwa 70 Metern die Straße und den Bürgersteig weggerissen, stattdessen befand sich nun eine herrlich schöne Parkanlage vor meinem Balkon. Rechts und links abgegrenzt durch diese rot-weißen Pömpel, von denen ich gar nicht wirklich wissen wollte, wo Flederfunzl sie her hatte.
Quer durch den kleinen Park zog sich ein sich windender Weg, mit dunklem Kies angelegt und mit weißen Steinen begrenzt. Rechts von meinem Balkon fand sich ein wunderschön anzusehender Springbrunnen. Daher also das Plätschern. Er hatte drei Ebenen und ganz oben spuckte nicht etwa ein kleiner dicker Engel das Wasser in einer kleinen Fontäne gen Himmel, sondern eine Fledermaus! Ich grinste fröhlich. Dieser Schelm, dachte ich.
Flederfunzl hatte auch ein kleines Mini-Labyrinth angelegt. Nur dass die Wände des Labyrinths nicht aus schnödem Buschwerk bestand, sondern aus Johannisbeersträuchern, Stachelbeerbüschen, Himbeerpflanzen und mittendrin entdeckte ich auch ein paar Erdbeergewächse. Außerdem sah ich mindestens einen Orangen- und Zitronenbaum.
Der kleine Kerl wusste, wie sehr ich frisches Obst liebte, jetzt hatte ich im Sommer immer Nachschub direkt vor der Tür.
Aber das, was mich am meisten beeindruckte und mir die Tränen in die Augen trieb, war das Blumenfeld.
Flederfunzl hatte direkt unter unserem Balkon ein Blumenbeet angelegt. Die schönsten Pflanzen fanden sich dort: wilde Rosen, Lavendel, Anemonen, Immergrün, Veilchen, Stiefmütterchen, Hibiskus, zwei Fliedersträuche, Tulpen, Sonnenblumen, Gerbera und noch einige mehr, deren Namen ich gar nicht kannte. Wo hatte er nur alle diese Blumen her? Ich starrte völlig fasziniert auf die wahre Blumenpracht.
Jetzt konnte ich verstehen, warum die Menschen sich vor meinem Fenster gesammelt hatten.
Kinder spielten bereits in dem Park, spritzten sich mit dem Wasser des Sprinbrunnens naß oder liefen durch das kleine Labyrinth. Ein älteres Ehepaar, das ich vom Sehen her kannte, hatte sich auf eine der schönen Bänke am Wegesrand gesetzt und betrachtete genauso staunend wie ich das Blumenparadies.
Das besondere für mich waren allerdings nicht die vielen wundervollen Blumen, sondern einzig allein die weißen Lilien.
Die weißen Lilien, Flederfunzl wusste, dass das meine Lieblingsblumen sind. Und eben diese weißen Lilien hatte sich der kleine Kerl zum Werkzeug gemacht. Er hatte geschrieben.
Mitten in dem bunten Blütenteppich stand, ganz in weiß:
"Für Fea"


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27.11.2012 um 04:22
@Funzl
also, du brauchst dir keine sorgen zu machen. flederfunzl ist hier schwer beschäftigt gewesen und deshalb nicht nach hause gekommen :)


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