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Ewige Dunkelheit

81 Beiträge, Schlüsselwörter: Ewige Nichts

Ewige Dunkelheit

20.01.2015 um 17:37
@rbrkrd
rbrkrd schrieb am 29.12.2014:also ich war schon auf der anderen Seite und kann euch versichern dass nach dem Tod nichts kommt
Wie konntest du ins "nichts" SEIN um zu erkennen das es nichts ist ? :)


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Ewige Dunkelheit

20.01.2015 um 17:58
pika schrieb:Ich habe mir auch viele Gedanken über das Leben, über die verschiedenen Erwartungen der verschiedenen Religionen und Menschen gemacht und kann trotzdem meine "Erwartungshaltung" über das Afterlife nicht verlieren.
Darum geht es mir auch nicht, denn der Glaube ist etwas wichtiges im Leben, er gibt erst eine Perspektive und eine Orientierung im Sein. Selbst ich als sanfter Nihilist kann dies bestätigen, nur klammere ich mich daran nicht mehr :)
pika schrieb:Ich möchte meine Erwartung ja nicht runter dramatisieren oder relativieren, aber nicht mehr zu "Sein" ist für mich als Gedanke ziemlich erschreckend.
Wenn du einen traumlosen Schlaf hast, bist du denn dann da? :)
pika schrieb:Manchmal kommt in mir auch der Gedanke, wieso ich mich nicht direkt erlöse, wenn das Ende sowieso irgendwann bevorsteht. Aber dazu bin ich dann trotz allen Schienen des Lebens zu ängstlich.
Daher bin ich für mich zu dem Entschluss gereift diese Achterbahn noch zu genießen, auch wenn ich mir ihrer Illusionen bewusst bin. Die Erlösung ist nicht Sinn des Seins, sondern des Loslassens. Also genieße die Fahrt, lass dich einfach von den Wogen des Lebens treiben.
pika schrieb:Als Gefängnis würde ich es erst bezeichnen, wenn ich darin leiden würde. Im Leben sind wir demnach auch gefangen, weil wir nur achtzig Jahre in einer kleinen Welt mit gesetzten Möglichkeiten sind. Ich bin in meinem Körper gefangen und kann nicht mehr tun, als das, was ich aus meinem Leben anfangen kann. Soll kein negativer Gedanke sein, aber wenn man es mit richtigen Blicken sieht, sind wir immer gefangen, egal wo wir uns befinden.
Es ist ja auch nur ein Gefängnis für und vom Verstand, lebt man bewusst und hat Respekt vor seinen Gefühlen und seiner Intuition, wird sich dieses Gefängnis auflösen, denn man bringt Herz und Verstand in Einklang. Diese seltenen Momente der Harmonie, sie sind es die dem Leben eine Bedeutung geben und einen für diese Momente aus dem Gefängnis ausbrechen lassen.

Hast du dir mal die Frage gestellt das vielleicht alles Leben auf einem großen "Trip" ist? Alles ist "Droge" alles was einen fühlen lässt alles was einen etwas Euphorie schenkt. Da zitiere ich gern mal den guten alten Albert Hofmann:

Die höchste Stufe des Sehens, der Beziehung ganz allgemein zu einem Objekt und zur Außenwelt überhaupt, ist dann erreicht, wenn die Grenze zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Betrachter und Betrachtetem, zwischen mir und der Außenwelt bewusstseinsmäßig aufgehoben ist, wenn ich mit der Welt und ihrem geistigen Urgrund eins geworden bin. Das ist der Zustand der Liebe. Die höchste Stufe des Sehens ist Liebe. Umgekehrt kann Liebe definiert werden als die höchste Stufe des Sehens.

Es ist eine weitverbreitete Meinung, das objektive, materielle Weltbild der Naturwissenschaften und die mystisch-religiöse Welterfahrung würden sich widersprechen. Das Gegenteil ist wahr. Sie ergänzen sich zu einer umfassenden Einsicht in ein und dieselbe geistig-materielle Wirklichkeit.


Wikipedia: Albert_Hofmann

Und der gute Mann und Erfinder des LSDs wurde über 100 Jahre alt :)

Übrigens es gibt keine negativen Gedanken, sondern nur negative Gefühle die mit ihnen verknüpft sein können und sie negativ erscheinen lassen. Gedanken in ihrer Reinheit sind immer nur analytisch und versuchen alles zu verstehen, dabei drehen sie sich im Kreis. Wenn man sie mit Gefühlen in Einklang bringt, kann man mit ihnen auf weite Erkenntnisreisen gehen.
pika schrieb:Das denke ich mir auch, aber aus persönlicher Sicht kann ich mir nicht vorstellen, noch zu ein Sein zu haben, wenn ich als freie Energie unterwegs bin. Ist ein schöner Gedanke und habe mir damit auch oft schon einen Fantasiegedanken gesetzt, aber so mit normaler Brille, die ich im Leben trage, fällt es mir schwerer, mich damit zufrieden zu geben.
Das Sein, also die Persönlichkeit die man hat ist am Ende ja nur eine Form von Information, Information braucht ein Medium um existieren zu können, jedoch kann Information durchaus auch das Medium wechseln. Ist ähnlich wie wenn man Daten durchs Netz schickt, oder zwei Menschen durch das Netz miteinander über Server, Computer und Datenströme kommunizieren. Selbst wenn man einfach nur Daten von Festplatte A nach Festplatte B verschiebt.

In der Hinsicht finde ich die Kymatik immer interessant:

j sandkreisfein

Wikipedia: Kymatik

Zudem ist es auch interessant sich mit der Frage zu befassen was Materie überhaupt ist. Im Prinzip ist sie ja nichts anderes als geronnene Energie in einer spezifischen Manifestation:

http://www.drillingsraum.de/room-emc2/emc2.html

Was ist wenn Information und Schwingung auch gänzlich ohne Medium existieren kann? Was ist wenn wir alle eigentlich Eins sind und uns nur auf unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Formen selbst erleben? Tja dann wäre man Gott oder zumindest dem wahren Selbst in seiner Ganzheitlichkeit ganz nahe. Der Teufel aber steckt wie immer im Detail und steht man vor einem Gemälde kann man sich in dessen Details verlieren. Ich rate dann immer einfach einen Schritt zurück zugehen um das ganze Bild sehen zu können ;)

Today a young man on acid realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration, that we are all one consciousness experiencing itself subjectively, there is no such thing as death, life is only a dream, and we are the imagination of ourselves. Heres Tom with the Weather. ~Bill Hicks


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Ewige Dunkelheit

20.01.2015 um 18:11
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Wenn du einen traumlosen Schlaf hast, bist du denn dann da? :)
Es gibt keinen traumlosen Schlaf. Es gibt die Möglichkeit, dass man sich nicht an seinen Traum erinnert. Aber diesen "Traumlosen Schlaf" bezeichne ich trotzdem als Vorgeschmack, was der Tod für mich darstellen könnte. Wenn ich nicht irgendwann aufwache, dann bin ich nicht mehr.
cRAwler23 schrieb:Daher bin ich für mich zu dem Entschluss gereift diese Achterbahn noch zu genießen, auch wenn ich mir ihrer Illusionen bewusst bin.
Ich bin gleicher Einstellung. Zwar ist mein Leben in vielen Zügen noch nicht im schönen Teil der Achterbahn, aber wenn man fällt, steht man auch wieder auf. Deswegen bin ich noch hier und schreibe mit dir. :)
cRAwler23 schrieb:Es ist ja auch nur ein Gefängnis für und vom Verstand, lebt man bewusst und hat Respekt vor seinen Gefühlen und seiner Intuition, wird sich dieses Gefängnis auflösen, denn man bringt Herz und Verstand in Einklang.
Für mich ist einzig der beschränkte Verstand das Gefängnis. Ich kann noch im Gefängnis sein, in der Schule oder im Wartezimmer der Praxis. Solange mein Verstand mich nicht verlässt, wird es auch nicht ein Gefängnis für mich darstellen.
cRAwler23 schrieb:Hast du dir mal die Frage gestellt das vielleicht alles Leben auf einem großen "Trip" ist?
Ja, das habe ich tatsächlich. :D Wie es dazu kam, kannst du dir sicher aus deinem Kontext selbst erkennen. :vv:

Ich sehe das Leben oft als großen Trip. Wie du selbst sagst, wir fühlen, spüren das Leben und jedes einzelne Ereignis. Wenn mir ein tolles Ereignis wiederfährt, dann genieße ich jeden Moment, als wäre man gerade auf einem Trip.
cRAwler23 schrieb:die Persönlichkeit die man hat ist am Ende ja nur eine Form von Information, Information braucht ein Medium um existieren zu können, jedoch kann Information durchaus auch das Medium wechseln.
Ja, darüber habe ich mir auch Gedanken gemacht. Dass das ganze nur ein Aggregatzustand ist und wir nach unserem materiellen Zerfall vielleicht als reine Energie weiterleben, die uns auch das Leben und das Bewusstsein in dem Sinne geschenkt haben könnte. Dazu habe ich hier in Philosophie auch mal einen ziemlich guten Beitrag verfasst, aber ich finde ihn gerade nicht. :|

Die entgültige Antwort erfahren wir, wenn wir dieses Level überstanden haben. Aber vielleicht gibt es gar keine einzige Antwort..das wäre wieder eine Diskussion wert.. :D


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Ewige Dunkelheit

20.01.2015 um 18:49
pika schrieb:Es gibt keinen traumlosen Schlaf.
Doch den gibt es, außerhalb der REM-phase oder während der Bewusstlosigkeit. Da befindet sich das Gehirn tatsächlich in einer Art "Stand-by Modus". In dieser Phase ist der Mensch völlig ohne Bewusstsein.
pika schrieb:Es gibt die Möglichkeit, dass man sich nicht an seinen Traum erinnert. Aber diesen "Traumlosen Schlaf" bezeichne ich trotzdem als Vorgeschmack, was der Tod für mich darstellen könnte. Wenn ich nicht irgendwann aufwache, dann bin ich nicht mehr.
Ja man kann Träume vergessen schon unmittelbar beim Verlassen des REM-Zyklus, tatsächlich ist dies zu 90% der Fall bei den meisten Menschen. Doch Träume an die man sich erinnern kann deuten meist auf einen unabgeschlossenen REM-Zyklus hin. Was aber auch einen Einblick geben kann was unser Gehirn alles so "simulieren" kann. Da sind besonders luzide Klarträume interessant.

Wenn ich jedoch nach einem traumlosen Schlaf aufwache und keine REM-Phase hatte, fühl ich mich meist leer und will einfach weiterpennen, nen Psychologe könnte da auch eine "Todessehnsucht" diagnostizieren, Schlafes Bruder eben :D
pika schrieb:Ich bin gleicher Einstellung. Zwar ist mein Leben in vielen Zügen noch nicht im schönen Teil der Achterbahn, aber wenn man fällt, steht man auch wieder auf. Deswegen bin ich noch hier und schreibe mit dir.
Und das ist auch schön, da wir in einigen Dingen recht ähnlich denken. Ja auch ich lebe in ziemlicher Ungewissheit und diese Sinuskurve die wir Leben nennen ist manchmal sehr willkürlicher Natur und hat dann und wann auch störende Interferenzen, die jedoch auch lehrreiche Erfahrungen sein können. (manchmal aber einfach nur nervig sind)
pika schrieb:Für mich ist einzig der beschränkte Verstand das Gefängnis. Ich kann noch im Gefängnis sein, in der Schule oder im Wartezimmer der Praxis. Solange mein Verstand mich nicht verlässt, wird es auch nicht ein Gefängnis für mich darstellen.
Wenn ich in nem Wartezimmer sitze versuche ich meinen Verstand in den Pausemodus zu bewegen und schwirre in Fantasiewelten umher die spannender sind als die Hintergrundgeräusche sich räuspernder und rumhustender Wartegenossen. Oder ich meditiere einfach (funktioniert immer)

Nein der Verstand ist etwas was man nicht verlieren will (aus angst man könnte irre werden), dabei ist der Verstand nur nützlich bei der Analyse von Problemsituationen. Doch man kann sich in ihm verlieren und Dinge zu Tode analysieren ohne zur Tat zu schreiten. Ich denke man muss einfach die goldene Mitte zwischen Verstand und Herz finden. Rein nach Gefühl zu handeln erscheint irrational, rein nach verstand zu handeln mutet an als wäre man ein Psychopath. Eben Empathie und Intelligenz in Einklang bringen.
pika schrieb:Ja, das habe ich tatsächlich. :D Wie es dazu kam, kannst du dir sicher aus deinem Kontext selbst erkennen. :vv:
Hehe :D
pika schrieb:Ich sehe das Leben oft als großen Trip. Wie du selbst sagst, wir fühlen, spüren das Leben und jedes einzelne Ereignis. Wenn mir ein tolles Ereignis wiederfährt, dann genieße ich jeden Moment, als wäre man gerade auf einem Trip.
Und genau das gibt dem Leben auch die nötige Würze. Stell dir mal nen Essen ohne Würze vor. Aus dem Grund denke ich bei konservativen Konformisten auch immer, die haben einfach nicht genügend Würze im Leben erlebt :)
pika schrieb:Ja, darüber habe ich mir auch Gedanken gemacht. Dass das ganze nur ein Aggregatzustand ist und wir nach unserem materiellen Zerfall vielleicht als reine Energie weiterleben, die uns auch das Leben und das Bewusstsein in dem Sinne geschenkt haben könnte.
Daher ja auch das schöne Zitat von Bill Hicks. Ich kann in der Hinsicht auch einige Vorträge von Vera F. Birkenbihl and Herz legen, die Gute hat es auch sehr schön erfasst. Wir leben (also unser Verstand) mit Filtern und in manchen Momenten sind diese Filter mal weg und sieht wie es wirklich ist. Manche haben dabei ihren Verstand verloren, manche aber bezeichnen dies auch als eine spirituelle Erfahrung.
pika schrieb:Die entgültige Antwort erfahren wir, wenn wir dieses Level überstanden haben. Aber vielleicht gibt es gar keine einzige Antwort..das wäre wieder eine Diskussion wert..
Dabei gibt es keine Level, sondern nur das Hier und Jetzt und die gefilterte Wahrnehmung dieser. Was uns nach dem physischen Leben erwartet ist ungewiss, da unser Verstand davon keine Vorstellung hat. Manche meinen aber der Schlüssel um das erfahren zu können liegt in einem Erlebnis mit DMT:

DMT - Harmonie zwischen Wissenschaft und Spiritualität?(Blog von cRAwler23)


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Ewige Dunkelheit

20.01.2015 um 20:07
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:In dieser Phase ist der Mensch völlig ohne Bewusstsein.
Gruselig, davon war ich mir gar nicht bewusst. :| :D
cRAwler23 schrieb:Wenn ich jedoch nach einem traumlosen Schlaf aufwache und keine REM-Phase hatte, fühl ich mich meist leer und will einfach weiterpennen, nen Psychologe könnte da auch eine "Todessehnsucht" diagnostizieren, Schlafes Bruder eben :D
Das kenne ich!! :D Wer weiß, vielleicht ist das ja wirklich eine Todessehnsucht. :D Ich bleib dann meistens einfach liegen, auch wenn ich mir im Klaren bin, dass ich nicht mehr schlafen werde..und komischerweise dauert es ewig, bis die Zeit vergeht. :|
cRAwler23 schrieb: und diese Sinuskurve die wir Leben nennen ist manchmal sehr willkürlicher Natur und hat dann und wann auch störende Interferenzen, die jedoch auch lehrreiche Erfahrungen sein können.
Eben. Man sollte sich nicht an den negativen Teilen des Lebens festbeissen. Sie dauern nicht ewig an. Und ich finde es viel zu interessant, wie sich die Dinge wenden können, als z.b. einfach Suizid zu begehen.
cRAwler23 schrieb:versuche ich meinen Verstand in den Pausemodus zu bewegen und schwirre in Fantasiewelten umher
Das mache ich auch wirklich oft. Wenn ich irgendwo zu Fuß unterwegs bin, im Wartezimmer oder gelangweilt im Unterricht bzw. in meiner Einrichtung bin, fantasiere ich mir die komischten Dinge an. Das ist wirklich interessant, weil meine Fantasie wirklich sehr ausgereift ist. :)
cRAwler23 schrieb:Eben Empathie und Intelligenz in Einklang bringen.
Das ist es, was mir häufig Schwierigkeiten bereitet. Ich arbeite mit Kindern zusammen, ich habe viel mit der Ausbildung zutun und es ist schwer, diese zwei Paar Schuhe unter einem Hut zu bringen, wenn ich die Theorie beherrsche, aber aufgrund meiner empathischen Fähigkeiten nicht dazu komme, sie anzuwenden. Erst neulich, als mir ein Junge erzählt hat, dass sein Großvater gestorben ist, seine Mutter saß dazu am Tisch mit den Erziehern..das war wirklich schwer für mich und ich muss öfter in solche Situationen, um daraus zu lernen.
cRAwler23 schrieb:Was uns nach dem physischen Leben erwartet ist ungewiss, da unser Verstand davon keine Vorstellung hat.
Das nervt mich ja so sehr an dem Gedanken..


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Ewige Dunkelheit

20.01.2015 um 22:43
pika schrieb:Gruselig, davon war ich mir gar nicht bewusst.
Das "Ich-Bewusstsein" braucht eben dann und wann mal ne Pause, denn es unterliegt dem Fluss so vieler Informationen und Reize das es manchmal etwas Zeit braucht um diese zu verarbeiten. Der REM-Zyklus dient dann der Verarbeitung, jedoch die ganz interessante Frage ist, wenn man nicht luzid träumt, ist man sich des Traumes bewusst während man träumt? Man weiß ja auch nicht wann der Traum angefangen hat. Wenn man luzid träumt, erhält das Bewusstsein Zugriff auf das Unterbewusstsein und lernt dieses zu "steuern", eine Form der Selbsthypnose.

Doch in den Phasen wo man nicht träumt, ist weder ein Unterbewusstsein, noch ein klares Ich-Bewusstsein anwesend, es ist einfach "weg". Was auch immer "dann" ist, wir wissen es nicht.
pika schrieb:Das kenne ich!! :D Wer weiß, vielleicht ist das ja wirklich eine Todessehnsucht. :D Ich bleib dann meistens einfach liegen, auch wenn ich mir im Klaren bin, dass ich nicht mehr schlafen werde..und komischerweise dauert es ewig, bis die Zeit vergeht. :|
Ich nutze diese Zeit immer für eine "liegende Meditation", das geht am besten wenn man einfach nur an die Decke starrt oder die Augen geschlossen hält. Doch wenn man denkend rumliegt, dann kommt einem die Zeit zäh wie Kaugummi vor und wenn sich die Gedanken im Kreise drehen kann man meist auch nicht wieder einschlafen. Ist interessant das der Mensch unterbewusst die Produktion von bestimmten Hormonen regelt, wenn man also denkend im Bett liegt aber eigentlich total müde ist, behindern tatsächlich die Gedanken selbst die Produktion von Melatonin (dem Schlafhormon).
pika schrieb:Eben. Man sollte sich nicht an den negativen Teilen des Lebens festbeissen. Sie dauern nicht ewig an. Und ich finde es viel zu interessant, wie sich die Dinge wenden können, als z.b. einfach Suizid zu begehen.
Suizid ist immer Flucht vor dem "Feind" und der eigentliche Feind eines jeden Menschen ist einem näher als einem lieb ist, es ist das eigene Ego. Ich Ich Ich ist sein Fluch, selbst wenn es sich umbringen will weil der Mensch nicht seine Selbsterkenntnis erlebt hat und das Ego noch zu mächtig war. Jedoch kann der Freitod für Menschen legitim sein die wirklich nur noch leiden, sei es psychisches oder physisches Leid. Denn erfährt man nur noch Leid kann man aus dem Leid auch nichts mehr fürs Leben lernen. Daher bin ich auch für Sterbehilfe. Aber wenn man gesund ist und nur eine kritische Phase im Leben durchlebt, wäre der Suizid einfach nur schlecht und schwach, denn vielleicht gibt es ja doch Mitmenschen die einen dann schmerzlich vermissen könnten. Dann fügt man damit anderen wieder Leid zu.
pika schrieb:Das mache ich auch wirklich oft. Wenn ich irgendwo zu Fuß unterwegs bin, im Wartezimmer oder gelangweilt im Unterricht bzw. in meiner Einrichtung bin, fantasiere ich mir die komischten Dinge an. Das ist wirklich interessant, weil meine Fantasie wirklich sehr ausgereift ist. :)
Ich habe durch meine Fantasie sehr viel über mich selbst gelernt, da gibt es komplexe Situationen die sich über die Jahr gebildet haben (ich reise darin viel in der Galaxie umher) und manche davon wollte ich schon in Buchform verfassen, leider bin ich noch etwas zu faul dafür. Fantasie ist das beste Mittel gegen Langeweile oder zur Überbrückung lästiger Wartezeiten. Ohne Fantasie hastet der Mensch nur von Moment zu Moment und vergisst das es nur einen einzigen Moment gibt und der streckt sich über das ganze Leben.
pika schrieb:Das ist es, was mir häufig Schwierigkeiten bereitet. Ich arbeite mit Kindern zusammen, ich habe viel mit der Ausbildung zutun und es ist schwer, diese zwei Paar Schuhe unter einem Hut zu bringen, wenn ich die Theorie beherrsche, aber aufgrund meiner empathischen Fähigkeiten nicht dazu komme, sie anzuwenden.
Man muss sich einfach selbst daran erinnern, ich empfehle da die Philosophie vom Weg der Mitte:

Der Mittlere Weg wird unter anderem mit dem Gleichnis einer Saite eines Musikinstrumentes beschrieben. Ist sie zu wenig gespannt, entsteht kein schöner Klang. Ist sie zu stark gespannt, kann sie reißen. Nur wenn eine Saite die geeignete Spannung hat (zwischen den Extremen) kann sie einen schönen Klang erzeugen.

Wikipedia: Mittlerer_Weg
pika schrieb:Erst neulich, als mir ein Junge erzählt hat, dass sein Großvater gestorben ist, seine Mutter saß dazu am Tisch mit den Erziehern..das war wirklich schwer für mich und ich muss öfter in solche Situationen, um daraus zu lernen.
Wichtig ist es aus diesen Situationen etwas für das eigene Leben mitzunehmen und in entscheidenden Momenten weiterzugeben. Die Trauer und der Schmerz anderer können abfärben, zeigen aber wer Empathie hat und wer nicht. Ich kann sogar bei mancher Musik weinen, weil ich scheinbar ein vertontes Gefühl des Komponisten nachgefühlt habe. Das ist ganz faszinierend, ich betrachte dies auch als nonverbale, übermediale Kommunikation.

Der Umgang mit dem Tod ist in unserer Kultur sehr schwer, das liegt daran das man sich vom Tod entfremdet hat und ihn versucht auszusperren. Geburt und Tod sind am Ende ja einfach nur Transformationsprozesse. Dabei erlebt der Mensch viel mehr Tode als ihm bewusst ist, jede Veränderung geht mit dem Tod eines vorherigen Zustandes einher, jeder Abschied, ja selbst jeder Umzug und jeder Schlaf ist ein kleiner Tod im Leben. Alles was sich außerhalb des "Momentes" den wir bewusst wahrnehmen können, ist prinzipiell der "Tod". Weder hell noch dunkel, es ist gänzlich substanzlos da es außerhalb unserer Wahrnehmung liegt.

Da ist diese Frage immer interessant im Bezug auf das Thema hier. Ist alles was außerhalb des Blickfeldes liegt hell oder dunkel? Nur im Blickfeld wenn man im dunkeln sitzt oder die Augen schließt ist es "dunkel", doch versucht man zu "erkennen" was außerhalb des Sichtfeldes liegt zu erfassen, kann man nicht wissen ob es hell oder dunkel ist. Nur im Bereich des Blickfeldes erscheint etwas hell oder dunkel. So kann man sich das "Nichts" vorstellbarer machen. Wie sieht die Welt hinter einem aus wenn die Augen in eine andere Richtung "schauen". Das ist ein ziemlicher Mindfuck :D
pika schrieb:Das nervt mich ja so sehr an dem Gedanken..
Ich finde diesen Gedanken interessant, denn es ist vielleicht der größte Quell an Inspiration überhaupt. Ich finde in der Hinsicht und dem Umgang mit dem Tod selbst diese Religion ganz interessant:

Diskussion: Santa Muerte - Schwarze Mutter Gottes


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EL
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Ewige Dunkelheit

21.01.2015 um 02:45
Kleiner Fehler
der Begriff Schwarze Mutter Gottes gibt es in Verschiedenen Ländern Europas ..
(bis nach Mexiko und Südamerika durch die Kolonialisierung)
daher hat diese Diskussion einen Gravierenden Beschreibungsfehler

es sind Alte Heidnische Kult- Plätze, die von den Christen übernommen wurden -
dazugehörig auch eine besondere Form von Nonnen ( oder Beschützerinnen )


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Xyrnsystr
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Ewige Dunkelheit

21.01.2015 um 03:36
Was nach dem Tod kommt, bedarf ein bißchen Logik.

Es gibt 4 verschiedene Logiken die darauf Hinweisen dass es ein Leben nach dem Tod gibt:


1. Logischer Hinweis

Widerspruchslehre
[Wenn Tod = Nicht-existent]
Wenn es kein Leben nach dem Tod (nicht-existent) gibt, dann wäre dein jetziges Leben auch nicht existent. Denn vor der Geburt warst du nicht-existent (tot).


2. Weiterer Hinweis

Nehmen wir an: Vor der Geburt warst du Nichts.
Fakt ist: Aus dem Nichts geht ein Leben hervor. Der Beweis ist dass du jetzt lebst.
Folglich: Tritt nach dem Tod wieder das Nichts ein, so geht aus dem Nichts wieder ein Leben hervor. Andersfalls wäre dieses Nichts nach dem Tod nicht dasselbe Nichts wie vor der Geburt, da dieses Nichts nach dem Tod die Ewigkeit wäre. Das Nichts vor der Geburt war nicht die Ewigkeit, denn sonst wärst Du niemals geboren. Mit höchster Wahrscheinlichkeit ist das Nichts nach dem Tod auch nicht die Ewigkeit und setzt ausserdem die Linearität vorraus, welche nicht existiert.


3. Logischer Hinweis

Die Bestimmung der Eltern, Ort und Zeitraum:
Haben deine Eltern deine Geburt bestimmt ? Es hätten genauso andere Eltern sein können und du die andere Person. Da andere Eltern genauso physkalisch sind wie deine Eltern, war deshalb die Bestimmung jenseits Deiner Geburt. Also ist deine Bewußtwerdung unabhängig von der Bestimmung der Eltern. Diese Unabhängigkeit ermöglicht ein weiteres Leben nach dem Tod.


4. Logischer Hinweis

Bewußtwerdung durch die Konstellation der Atome:
Bewußtsein kann nicht aus Atomen bestehen. Denn alle 7 Jahre ist der Körper komplett durch neue Atome ersetzt. Hast Du nach 7 Jahren diesselbe Egoperspektive so waren die Konstellationen der Atome die Bewußtwerdung. Da die Existenz unendlich ist, kommen solche Konstellationen unendlich wieder vor, also kannst du nicht für immer weg sein.


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Xyrnsystr
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Ewige Dunkelheit

21.01.2015 um 04:01
Bewußtsein entsteht nicht durch Samenzellen oder in der Schwangerschaft. Das Gehirn reflexiert die Wahrnehmung für das Bewußtsein welches schon immer da war. Gleichzeitig absorbiert das Gehirn die Wahrnehmungen von anderen Menschen. Um in die Egoperspektive der anderen Person wahrnehmbar zu machen, muss man die auszuwählende Person beobachten. Ist die Person langweilig, so passiert nichts. Ist die Person umso interessanter, umso mehr richtet du dich nach dieser Person aus. Liegt die Ausrichtung bei 100% so bist du diese Person.


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Ewige Dunkelheit

21.01.2015 um 22:38
EL schrieb:der Begriff Schwarze Mutter Gottes gibt es in Verschiedenen Ländern Europas ..
(bis nach Mexiko und Südamerika durch die Kolonialisierung)
daher hat diese Diskussion einen Gravierenden Beschreibungsfehler
Du solltest mal das Thema lesen, dann sollte klar werden das es in diesem primär um Santa Muerte geht und diese ist eine Vorstellung die ihre Wurzeln bei den Indigenas hat. Also wie gesagt, erst lesen, dann urteilen. Hab mich mit der Thematik schon etwas genauer befasst. Das mit "Schwarze Mutter Gottes" ist nur ein Zusatz und hat einen Bezug auch zu Santa Muerte. Ist prinzipiell eine Kombination beider Aspekte.
EL schrieb:es sind Alte Heidnische Kult- Plätze, die von den Christen übernommen wurden -
dazugehörig auch eine besondere Form von Nonnen ( oder Beschützerinnen )
Das ist richtig, jedoch haben die Christen diese auch meist zerstört oder gar assimiliert. Die alten Gebräuche entstammen natürlich den Ureinwohnern dieser Länder, welche eben Polytheisten waren (und zum Teil noch immer sind). Inzwischen blüht diese alte Kultur wieder etwas auf. Aber weiteres bitte dann in diesem Thema und nicht hier, auch wenn beides recht nahe liegt :)

@Xyrnsystr interessanter Denkansatz, zu einer ähnlichen Denkweise bin auch ich da gekommen, besonders dieser Punkt ist da zu erwähnen:
Xyrnsystr schrieb:Bewußtwerdung durch die Konstellation der Atome:
Bewußtsein kann nicht aus Atomen bestehen. Denn alle 7 Jahre ist der Körper komplett durch neue Atome ersetzt. Hast Du nach 7 Jahren diesselbe Egoperspektive so waren die Konstellationen der Atome die Bewußtwerdung. Da die Existenz unendlich ist, kommen solche Konstellationen unendlich wieder vor, also kannst du nicht für immer weg sein.
Da stellt man sich natürlich die Frage, kann Information auch ohne Medium existieren? Oder unterliegt das Bewusstsein und seine Erinnerungen dieser Egoperspektive einer zellularen und neuronalen Selbstreplikation? Da wird es interessant und da könnte vielleicht auch eine Brücke zwischen Neurowissenschaften und Spiritualität gebaut werden.


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Ewige Dunkelheit

22.01.2015 um 01:53
@cRAwler23
cRAwler23 schrieb:Wenn du einen traumlosen Schlaf hast, bist du denn dann da? :)
Das mit dem Schlaf habe ich auch schon als Beispiel herangezogen, z.b. wird ein Mensch der noch nie geschlafen hat und man ihm sagt, Du wirst in einem Art Traum sein aber dort nicht handeln können aber auch nicht wirklich denken können, angst davor haben. Da man ja einfach weg ist, nicht handelt. (Wie einige angst vor dem Tod haben)

Denn da ist man ja nicht wirklich da, es gibt z.b. auch eine Art Zustand vor dem Schlaf in der man die Zeit nicht wirklich wahrnimmt und man nicht wirklich DA ist, da denkt man z.b. über etliche Dinge nach und es vergeht eine Stunde.


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Ewige Dunkelheit

22.01.2015 um 02:17
Holdings schrieb:Das mit dem Schlaf habe ich auch schon als Beispiel herangezogen, z.b. wird ein Mensch der noch nie geschlafen hat und man ihm sagt, Du wirst in einem Art Traum sein aber dort nicht handeln können aber auch nicht wirklich denken können, angst davor haben. Da man ja einfach weg ist, nicht handelt. (Wie einige angst vor dem Tod haben)
Ich meinte jedoch mehr wirklich den völlig traumlosen Schlaf ohne jedes Bewusstsein, ohne jede Handlung und ohne jede Wahrnehmung, so auch völlig gedankenlos. Das ist die Stille und Nichtexistenz. Wir erfahren sie jede Nacht wenn wir nicht träumen. Während dieser Zeit kann man weder Rückschlüsse geben wann es anfing und wann es endete, denn in dieser Zeit war man nicht da.
Holdings schrieb:Denn da ist man ja nicht wirklich da, es gibt z.b. auch eine Art Zustand vor dem Schlaf in der man die Zeit nicht wirklich wahrnimmt und man nicht wirklich DA ist, da denkt man z.b. über etliche Dinge nach und es vergeht eine Stunde.
Solange man noch nachdenkt, ist das Ich-Bewusstsein noch immer da. Damit man besser einschlafen kann, muss man eben diesen Gedankenfluss beruhigen und gänzlich zur Ruhe bringen, das ist schon eine Form der Meditation und wir erleben sie immer vor dem Einschlafen, den meisten ist das einfach nur nicht bewusst, da ab diesem Zeitpunkt das Unterbewusstsein die "Kontrolle" übernimmt und dieses ist außerhalb des "Ich-Bewusstseins".

Der Schlaf ist ein kurzer Tod, der Tod ein langer Schlaf. ~Platon

Schlafende und Tote sind nur Gemälde. ~Schiller


Die ewige "Dunkelheit" also der Tod, ist weder dunkel noch hell, sie ist die Nichtexistenz, das Nichtsein, formlos, farblos, lichtlos, zustandslos, nicht wahrnehmbar.


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Ewige Dunkelheit

22.01.2015 um 02:54
@cRAwler23

Ja da gib ich dir recht


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Ewige Dunkelheit

23.01.2015 um 01:23
@Holdings Wobei ich mich da natürlich auch gerne irren würde, denn meine Gedanken sind in der Hinsicht leider sehr endgültiger Natur, das macht manchen Angst oder führt zu einer Ernüchterung und Desillusionierung :)


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EL
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Ewige Dunkelheit

23.01.2015 um 02:42
cRAwler23
Betreffend
cRAwler23 schrieb:Santa Muerte geht und diese ist eine Vorstellung die ihre Wurzeln bei den Indigenas hat. Also wie gesagt, erst lesen, dann urteilen.
Ich Urteile nicht, - es war mein Kommentar
cRAwler23 schrieb:Das ist richtig, jedoch haben die Christen diese auch meist zerstört oder gar assimiliert. Die alten Gebräuche entstammen natürlich den Ureinwohnern dieser Länder, welche eben Polytheisten waren (und zum Teil noch immer sind). Inzwischen blüht diese alte Kultur wieder etwas auf. Aber weiteres bitte dann in diesem Thema und nicht hier, auch wenn beides recht nahe liegt :)
Gut - das ist eigentlich eine gleichwertige Sache , es hätte "Keinem" kommentar bedurft - wenn es nicht hier her gehört ...
Andererseits wenn Alte Kulturen ... und Recht nahe Liegt , dann wäre das Christentum mit seiner absolut unvollkommenen Beschreibung der Seele, in Enger Verwandtschaft mit dem Alten Russischen Wedismus, der Asiatischen Veden und den LichtMenschen / Lichtkörpern usw. auch gleichzusetzen.

cRAwler23 schrieb:Ich meinte jedoch mehr wirklich den völlig traumlosen Schlaf ohne jedes Bewusstsein, ohne jede Handlung und ohne jede Wahrnehmung, so auch völlig gedankenlos. Das ist die Stille und Nichtexistenz. Wir erfahren sie jede Nacht wenn wir nicht träumen. Während dieser Zeit kann man weder Rückschlüsse geben wann es anfing und wann es endete, denn in dieser Zeit war man nicht da.

dieses Dürfte auch recht einfach zu erklären sein, natürlich ist es Jedermann eigene Ansichtssache;
Der Freie Wille ist das Gehirn mit seinem Bewusstsein
die Seele ist das Unterbewusstsein
wenn also die Seele Übernimmt und den Körper völlig Traumlos im Schlaf der Regeneration überlässt, hat das Bewusstsein einen Schwarzen Traumlosen Schlaf.
Die Modernere Jungsteinzeit seit Erfindung der Psychologie lässt natürlich Alte Tatsachen welche auch Plato richtig bezeichnet hatte - nicht mehr zu.

Diese Ewige Dunkelheit hatte ich schon mit der Auflösung oder Strafe "Für mmer und Ewig Asche zu Asche" kommentiert.
Die Alten Sprüche wie : des Menschen Wille ist sein Himmelreich - Stimmen und Funktionieren,
unsere gesamte "Angebliche" Westliche Kultur hat als Basis eine Alte Geschichte = das Alte Testament .... und Einen Menschen - dessen Geschichte Extrem Verdreht wurde
Dieser Eine Mensch war Jesus - gebohren als Mensch von Eltern und sein Geistiger Vater ist Gott der schöpfer und Vater oder der Grosse Geist des Universums.
in Diese Richtungen und Bedeutungen Greift dieses Thema "Ewige Dunkelheit"

Wo stehen wir nun?
Wäre ich ein direkter Erz-Engel von Gott und würde hier mit Ansoluter Korrektheit und Wahrheit - alles Richtig Beschreiben ....
was wäre das Ergebnis ?
es gibt Tausende oder Millionen andere Meinungen
wo wäre der Filter
Ich muss Echt sagen - das klingt Blöde - bei den 10 Geboten.

Bei dieser Einfachen Sache - 10 Dinge zu Verstehen - würde Automatisch auch vieles Andere Besser Verstanden werden.

Die Christenheit - oder Besser Gesagt die Kirchen = Religionsgruppen sind eigentliche Jung-Juden ... der Jüdisch Christliche Glaube als Kopie einer immer wieder Kopierten Kopie.

Der Jüdische Jesus Lehrte das - über das Unterbewusstsein - die Seele und Reincarnation ..
nun gehe ich auf die Letzte - Modernere Zeit
Den Genetischen Fingerabdruck -
dieser Liegt in Jeder Körperzelle
es gibt auch den Seelischen Fingerabdruck
Jesus hatte es damit Beschrieben :
Was Du dem Geringsten Deiner Brüder getan - hast Du mir getan.

es sind Wichtige Punkte zum schwarzen Nichts nach dem Tode -
es gibt viele Diskussionsmöglichkeiten, es würde aber vielen helfen sich über Grundlagen des Eigenen "Seins" zu Informieren.
selbst die Wissenschaftler bestätigen mittlerweile Ohne Gott wäre Leben Unmöglich -
jetzt leben wir alle und zerbrechen und den kopf über Schwarz nach dem Tod

Ich sage Liebe Grüsse
EL
Mein Name Bedeutet
Freund des Heeres + Führer + Richter-- bzw. Überbringer und Ausführender
ich glaube schon dass dieser Name der Unaussprechliche ist
(Das steht auch Irgendwo als Prophezeihung)


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Ewige Dunkelheit

23.01.2015 um 03:38
EL schrieb:dieses Dürfte auch recht einfach zu erklären sein, natürlich ist es Jedermann eigene Ansichtssache;
Der Freie Wille ist das Gehirn mit seinem Bewusstsein
In der Kausalität besteht kein freier Wille, wir sind alle das Produkt kausaler Ketten und Ereignisse die uns zu dem machen was wir sind. Jedoch können wir Einfluss auf Entscheidungen nehmen und den Verlauf gewisser Entscheidungen verändern. Am Ende ist jedoch der "freie" Wille nur eine Illusion, denn eines führt immer zum anderen, unser Einfluss und scheinbare Freiheit ist da sehr begrenzt ;)
EL schrieb:wenn also die Seele Übernimmt und den Körper völlig Traumlos im Schlaf der Regeneration überlässt, hat das Bewusstsein einen Schwarzen Traumlosen Schlaf.
Dieser Schlaf ist weder schwarz noch weiß, völlig eigenschaftslos und wahrnehmungslos eben.
EL schrieb:Diese Ewige Dunkelheit hatte ich schon mit der Auflösung oder Strafe "Für mmer und Ewig Asche zu Asche" kommentiert.
Die ewige Dunkelheit ist ja mehr nur als Metapher zu verstehen, die Ewigkeit ist ja nur ein zeitloser Zustand, also auch frei von jeder Eigenschaft. Somit auch keine "Strafe", wenn da nichts ist was etwas wahrnehmen könnte. Sollte man allerdings noch denkend und fühlend da sein und nicht handeln können und gänzlich ohne Sinneswahrnehmung sein, dann wäre dies sicherlich eine Qual. Da gab es mal eine kleine Horrorgeschichte (Creepypasta):

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Im Jahre 1983 führte ein Team aus stark gläubigen Wissenschaftlern ein radikales Experiment in einer geheimen Einrichtung durch. Die Wissenschaftler glaubten, dass ein Mensch ohne Zugriff auf seine Sinne oder Wege der Stimulation die Anwesenheit Gottes wahrnehmen könne.

Sie glaubten, dass die fünf Sinne unser Bewusstsein über die Ewigkeit trübten und ein Mensch ohne sie in Kontakt mit Gott treten könnte. Ein älterer Mann, der behauptete er hätte: "nichts mehr, wofür es sich zu leben lohnt," war das einzige Testsubjekt das sich bewarb. Um ihn von seinen Sinnen zu trennen, führten die Wissenschaftler eine komplexe Operation durch, in der jede Sinnesnervenverbindung zum Gehirn chirurgisch durchtrennt wurde. Obwohl die Testperson seine kompletten Muskelfunktionen behielt, konnte er nicht sehen, hören, schmecken, oder fühlen. Ohne eine Möglichkeit mit der Welt zu kommunizieren oder sie auch nur zu spüren, war er mit seinen Gedanken alleine.

Wissenschaftler überwachten ihn, während der Mann in wirren, undeutlichen Sätzen, die er nicht einmal hören konnte, über seinen Geisteszustand sprach. Nach vier Tagen behauptete er, er könne leise, unverständliche Stimmen in seinem Kopf hören. Annehmend, dass dies der Beginn einer Psychose sei, zeigten die Wissenschaftler wenig Interesse für die Beschwerden des Mannes.
http://de.creepypasta.wikia.com/wiki/Pforte_der_Seele


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Ewige Dunkelheit

23.01.2015 um 03:39
@Lordbendtner
Was ist wenn unsere Seele nach dem Tot in die ewige Dunkelheit kommt und wir nicht fliehen können? Also unser Bewusstsein in einer ewigen Dunkelheit ohne Körper das ewige nichts.

Ewige Dunkelheit? Schwarzer Tod?! Hört sich ein wenig an wie die Spanische Grippe.

@rbrkrd
also ich war schon auf der anderen Seite und kann euch versichern dass nach dem Tod nichts kommt.

Ich meine es wurde kein Blick erlaubt, die Zeit war noch nicht reif. Ich weiß es geht weiter. Ich hab's erlebt. Es gibt kein Stillstand. Ruhezeiten, vielleicht ein paar Leben lang, die an den Winter erinnern aber der nächste Frühling kommt bestimmt.

Der Schlaf? Ein täglicher Tod. Der tägliche Winter. Und doch erwachst du am nächsten Morgen. Hast geträumt, ohne Erinnerung, hast dich „erneuert“ und beginnst von vorne. Im kleinen wie im großen. Alles ist gleich bei aller ungleichheit.

Der Glaube, NICHT die Religion, gibt die Kraft.
Die Geschichte ist unser Wegweiser.


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Ewige Dunkelheit

23.01.2015 um 04:00
Lordbendtner schrieb am 29.12.2014:Was ist wenn unsere Seele nach dem Tot in die ewige Dunkelheit kommt und wir nicht fliehen können? Also unser Bewusstsein in einer ewigen Dunkelheit ohne Körper das ewige nichts.
Es gibt eine theosophische Vorstellung von der "Hölle" und dem "Himmel", im Falle der Hölle geht es um die Abwesenheit Gottes, um die Angst und die völlige Isolation, eine Anspannung. Beim Himmel geht es um die Anwesenheit Gottes, Liebe, Zuversicht und Entspannung. Dies sind alles Zustände die eigentlich nur zu Lebzeiten erfahrbar sein können. Nach dem Leben besteht Ungewissheit was folgt. Zudem ist fraglich ob es ohne Körper ein Bewusstsein geben kann. Ich sag da immer ewiger traumloser Schlaf und dieser ist dann auch die "Erlösung" nach dem Leben. Jedoch ist dann nichts mehr da was eine Erlösung erfahren, spüren oder wahrnehmen könnte, also ein Paradoxon.

Ich mag aus diesem Grund das Kredo der alten Assassinen:

Nichts ist wahr, alles ist erlaubt.


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Xyrnsystr
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Ewige Dunkelheit

23.01.2015 um 05:26
@cRAwler23

Medium - Information - Interpretationssache

Das Medium selbst ist eine Information. Und auf dieses Medium ist eine Teilinformation. Deshalb ist alles Information.

Alles ist Medium und jedes Medium zeigt Informationen. Eine Information kann durch ein anderes Medium verstellt werden.

Medium wird in der Materie oft als etwas Schweres verstanden, als "Träger". Und die Informationen sind eigentlich auch etwas Vorhandenes, ob Atome oder quantenmechanisch die sich auf diesem Träger befinden.

Bewußtsein - Geist und Materie sind ineinander verwoben, wobei der letztendliche Träger das Bewußtsein ist. Das Bewußtsein so wie die meisten Menschen kennen, ist stark verfärbt. Deswegen denkt man: Bewußtsein ist nicht immer da. z.b. Im Schlaf. Vor der Geburt...

Bewußtsein und ohne Bewußtsein sind Vergänglichkeiten und deshalb nur Teilinformation. Alles Seins und Nicht-Seins münden in ein Zyklus der Ewigkeit. Die beiden Zustände sind wechselhaft.
Du hast gegenwärtig immer Zugriff auf das Bewußte und Nicht-Bewußte, man erkennt es so: Dir ist nicht bewußt warum Du Farben und Texte siehst, gleichzeitig ist Dir aber bewußt dass du sie überhaupt siehst. Du bist dieses Bewußtsein und auf eine mystische Art und Weise sind dir gleichzeitig Dinge nicht bewußt. Also bist du die Ewigkeit. Tatsächlich ist diese Ewigkeit in der alles mündet: farblos, geruchlos, formlos... wo du die Ewigkeit schon richtig erkannt hast.
Ich nenne es gerne "Mystik"

Allerdings bleibt dieser Zustand nicht in diesem Zustand. Es ist immer eine Art Manifestationsprozess, ein Brechungsprozess so dass Kontraste daraus entstehen. Das ist so weil dieser Urzustand immer die Ungleichheit ist. Gleichheit setzt Zweiheit voraus, sonst kann das eine nicht mit dem anderen gleichen, deshalb ist "Gleichheit" ein sinnloser Begriff. Da am Anfang aller Dinge keine Zweiheit gegeben hat, gibt es deshalb auch kein Gleichgewicht - deshalb ist es immer die Ungleichheit und bringt alles aus dem Gleichgewicht. Zwar ist Ungleichheit auch nur ein Begriff, aber es geht darum, das Wesentliche zu verstehen.

Es besteht weiterhin die große Frage: Was passiert nach dem Tod? Wie sieht diese Dimension aus ? Welche Person bin ich dann? Welches Leben ?
Weil es jedenfalls auszuschließen ist, dass nachdem Tod nichts mehr gibt.

Kymatik ist eine sehr gute Grundlage etwas besser zu verstehen. Irgendwo zwischen Kymatik und Mandelbrot-Muster. ;-)


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Ewige Dunkelheit

30.01.2015 um 01:39
Xyrnsystr schrieb am 23.01.2015:Das Medium selbst ist eine Information. Und auf dieses Medium ist eine Teilinformation. Deshalb ist alles Information.
Prinzipiell ja, jedoch ohne Funktionalität des Mediums kann keine Information in kommunikativer Form bestehen. Also ist die Trennung zwischen Medium und Information in dessen Funktionalität zu sehen. Daher ist nach dem physischen Tod eines Menschen keine kommunikative Information mehr vorhanden. (es sei denn man glaubt an übersinnliches)

Medium trägt Informationen, ist jedoch eben nur ein Träger, nicht die Information selbst. Denn Wissen, Erfahrungen, Erinnerungen und Wahrnehmung sind eben physische und dynamische Prozesse die ein Medium erfahren kann. Nach dessen Tod sterben alle diese Aspekte. Die Frage ist, was bleibt dann noch übrig? Eine außersinnliche Information, eine vom Medium unabhängige Information die damit auch über alles physische erhaben sein kann? Da muss ich gestehen bin ich unwissend, lass mich aber gern überraschen :)
Xyrnsystr schrieb am 23.01.2015:Bewußtsein - Geist und Materie sind ineinander verwoben, wobei der letztendliche Träger das Bewußtsein ist. Das Bewußtsein so wie die meisten Menschen kennen, ist stark verfärbt. Deswegen denkt man: Bewußtsein ist nicht immer da. z.b. Im Schlaf. Vor der Geburt...
Eben und da wird es spannend, ist man im Schlaf "anwesend", ist da ein Bewusstsein das nicht aus Erinnerungen und physischen Wahrnehmungen besteht? Was ist denn da? Ich würde sagen, eine neuronale Verbindung ist im Gehirn temporär "unterbrochen" und dies ist eben die Aufhebung des physischen Bewusstseins. Ob es dann auch ein physisch unabhängiges Bewusstsein gibt ist ungewiss und nur Teil von Spekulationen und Vorstellungskraft von Menschen.

Die Buddhisten sprechen vom Nirwana als den Zustand reinen Glücks, weil er im Prinzip gänzlich zustandslos ist, man ist unabhängig vom Wechselspiel der Kausalität im Samsara. (jedenfalls mental)

Somit ist also das Ende des Bewusstseins, so auch sein nicht mehr spürbares Glück, seine Erlösung von den Wirren der Existenz im Diesseits.
Xyrnsystr schrieb am 23.01.2015:Da am Anfang aller Dinge keine Zweiheit gegeben hat, gibt es deshalb auch kein Gleichgewicht - deshalb ist es immer die Ungleichheit und bringt alles aus dem Gleichgewicht. Zwar ist Ungleichheit auch nur ein Begriff, aber es geht darum, das Wesentliche zu verstehen.
Daher nutze ich den Begriff der Ganzheitlichkeit. Zudem zweifle ich an Anfängen, ich sehe alles nur im fraktalen Fluss ohne Anfang und Ende, nur mit temporären Zuständen des Seins. Geht man von der Anfänglichkeit aus gab es da durchaus eine "Zweiheit" in Form von Materie und Antimaterie welche in einem Ungleichgewicht vorhanden waren (etwas mehr Materie als Antimaterie). Nach dessen Annihilation wurde Energie freigesetzt und ein kleiner "Rest" an Materie blieb, welcher das uns bekannte Universum bildet. Ich gehe jedoch von einem fraktalen Multiversum aus, welches aus pulsierenden und verwobenen "Blasen" besteht.
Xyrnsystr schrieb am 23.01.2015:Es besteht weiterhin die große Frage: Was passiert nach dem Tod? Wie sieht diese Dimension aus ? Welche Person bin ich dann? Welches Leben ?
Weil es jedenfalls auszuschließen ist, dass nachdem Tod nichts mehr gibt.
Ich "glaube", jedenfalls, unser Ich-Bewusstsein stirbt auch mit dem Körper und geht in die Nichtexistenz über. Doch es kann sein das sich aus einem ganzheitlichen Gottesbewusstsein, wieder einzelne Ichs bilden, in Form unterschiedlichster denkender Wesen welche in Egoperspektive leben und denken. Das Abenteuer der Trennung vom ganzheitlichen Geist eben. In der Hinsicht ist das Spiel Beyond: Two Souls interessant:

Wikipedia: Beyond:_Two_Souls
Xyrnsystr schrieb am 23.01.2015:Kymatik ist eine sehr gute Grundlage etwas besser zu verstehen. Irgendwo zwischen Kymatik und Mandelbrot-Muster.
Kymatik ist ja auch das Stichwort in Sachen Information die das Medium scheinbar durch spezifische Frequenzen zu formen vermag. Muster die bei bestimmten Impulsen und deren Rhythmen
entstehen, sind schon faszinierend:

cymatics water sound image 01-500x376

Interessant ist es wenn man Mandelbrot-Muster und Kymatik vor Augen hat, wird man bei bestimmten Triperfahrungen denken Bingo! Oder Heureka! Daher wieder mein Hinweis auf das Zitat von Bill Hicks weiter oben auf dieser Seite :)


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