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Ich denke, also bin ich.

25 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Realität, Denken, Descartes
TimesNewRoman
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Ich denke, also bin ich.

22.02.2015 um 00:34
Woran können Menschen merken, dass sie sich in der Realität befinden, dass nicht alles unreell ist? Was ist eigentlich Realität? Durch Sinnesorgane können wir Dinge aufnehmen, deuten und interpretieren. Tag ein, Tag aus leben wir und nehmen alles hin, was wir sehen, fühlen, hören, schmecken oder denken. Was wäre aber, wenn wir uns das alles einbilden würden? Was wäre wiederum dann?

„Cogito ergo sum“ (Ich denke, also bin ich) ist eine der Grundsätze von Rene Descartes, die aber zu heutiger Sicht umstritten ist, die aber eine Antwort auf die oben genannten Fragen wäre - Was denkt ihr?


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petronius
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Ich denke, also bin ich.

22.02.2015 um 01:56
"Ich denke,also bin ich!",war immer falsch!
"ICH TRÄUME,ALSO BIN ICH!",beschreibt die Realität jenseits der Vernichtung in endgültiger,
omnipräsenter Weise.
Das ist der Tod der tödlichen Philosophie.


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RoseHunter
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Ich denke, also bin ich.

22.02.2015 um 07:54
@TimesNewRoman

Realität ist die Welt, die uns qua unserer Sinne, unserer in Sprachspielen und anderen Normen tradierter Gepflogenheiten und unseres Erkenntisvermögens zugänglich ist.
Dass wir exisiteren, kann - sobald wir uns als Ich empfinden - nicht mehr ohne Selbstwiderspruch bestritten werden.

Die Welt dahinter ist immer spekulativ.


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TimesNewRoman
Diskussionsleiter
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Ich denke, also bin ich.

27.02.2015 um 22:44
Aber wie soll ein Mensch dank seiner Sinnesorgane dazu fähig sein, dies einzuschätzen?


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RoseHunter
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Ich denke, also bin ich.

28.02.2015 um 08:44
@TimesNewRoman

Durch sein Denkvermögen.


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Ich denke, also bin ich.

28.02.2015 um 12:33
Beziehung - im Sinne von Relation, Verhältnis (mit der Welt).


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Ich denke, also bin ich.

01.03.2015 um 01:54
@TimesNewRoman
Hast du schonmal luzid geträumt?
Oder hast du schon einmal hyperrealistische (so nenne ich sie jetzt mal) Träume erlebt, bei denen deine Sinne noch stärker zur Geltung kamen, als in der "Wach-Realität"?
Oder hattest du schonmal einen Traum, bei dem du träumst, dann erwachst und glaubst erwacht zu sein, aber in "Wirklichkeit" noch träumst?


Spielt es denn überhaupt eine Rolle, zu erkennen was real ist? Bzw. ist es NICHT real, wenn dein Bewusstsein in einem Traum erwacht? Du durchlebst doch trotzdem, was auch immer dir dann im Traum widerfährt.

Welchen Zweck soll es erfüllen, zu erkennen was real ist?
Was ist denn, wenn das was wir als Realität bezeichnen, auch eigentlich nur ein Traum ist, aus dem wir irgendwann erwachen? War dann alles unecht, was vorher war?

Ich würde sagen, alles was wir in jeglicher Form Wahrnehmen ist real!


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baalzebul
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Ich denke, also bin ich.

01.03.2015 um 02:29
@TimesNewRoman

Falls noch nicht gelesen, würde ich dir das Buch "Die Entstehung der Realität" von Jörg Starkmuth empfehlen.

Ansonsten fande ich immer schon Eckhart Tolle´s Aussage gut, da er der Meinung ist es müsste wie folgt lauten:
"ich bin, also denke ich" : )


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Ich denke, also bin ich.

01.03.2015 um 05:21
@baalzebul
baalzebul schrieb:ich bin, also denke ich
gefällt mir. :)


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Orbiter...
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Ich denke, also bin ich.

01.03.2015 um 05:52
Funktioniert alles nach den Regeln der Naturwissenschaften.
Die Betrachtungsweisen der Individuen variieren aber.
Aus dem Durchschnitt der verschiedenen Wahrnehmungen
werden die "Gesetze" ermittelt.


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Dr.Thrax
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Ich denke, also bin ich.

01.03.2015 um 10:02
Es müsste lauten: Ich bin, also bin ich.


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Ich denke, also bin ich.

06.03.2015 um 05:02
Existenz ist ein definierter Zustand. Definitionen benötigten ein Datenmedium. Das Gehirn welches nicht existiert hat nicht minus eine definition von Existenz, sondern null.

Ich dachte, also hab ich getan was ich wollte und denke nun, dass wollen und sein näher liegen als denken und sein.


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Ich denke, also bin ich.

20.03.2015 um 15:48
Ich denke wenn man die Frage des Eröffnungspostes dreht und wendet, dann kann man auch fragen:
Träumen wir oder werden wir geträumt, was allerdings wieder ganz andere Fragen aufwirft.


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Warmduscher
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Ich denke, also bin ich.

20.03.2015 um 16:21
Ich weiss, das ich nichts gibt von dem ich Wissen behaupten kann.
Jedes weitere Nachdenken macht mich Irre.


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Warmduscher
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Ich denke, also bin ich.

20.03.2015 um 16:29
Scheiss Tastatur
Meinte: Ich weiss, dass es nichts gibt von dem ich Wissen behaupten kann.


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Ich denke, also bin ich.

21.03.2015 um 08:14
Wow @TimesNewRoman, äußerst intelligenzträchtig. Grüß Dich :->)
TimesNewRoman schrieb am 22.02.2015:Woran können Menschen merken, dass sie sich in der Realität befinden, dass nicht alles unreell ist? Was ist eigentlich Realität? Durch Sinnesorgane können wir Dinge aufnehmen, deuten und interpretieren. Tag ein, Tag aus leben wir und nehmen alles hin, was wir sehen, fühlen, hören, schmecken oder denken. Was wäre aber, wenn wir uns das alles einbilden würden? Was wäre wiederum dann?

„Cogito ergo sum“ (Ich denke, also bin ich) ist eine der Grundsätze von Rene Descartes, die aber zu heutiger Sicht umstritten ist, die aber eine Antwort auf die oben genannten Fragen wäre - Was denkt ihr?
Es gibt keine Möglichkeit etwas Definitives darüber auszusagen. Das heißt :->)) definieren können wir viel - haben wir ja auch - die ganze Encyclopædia Britannica ... beantwortet die Frage nach unserem Leben nicht. (leben wir? träumen wir? was ist real? Was ist Realität? Was ist Leben/leben?)
no way



und die Sinnesorgane, siehst du ganz klar, reichen schon mal gar nicht:
TimesNewRoman schrieb am 27.02.2015:Aber wie soll ein Mensch dank seiner Sinnesorgane dazu fähig sein, dies einzuschätzen?
und,
no way out


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Ich denke, also bin ich.

21.03.2015 um 21:43
Ich befasse mich schon seit einiger Zeit mit Realtät und Bewusstsein bzw. bewusster Wahrnehmung. Vielleicht können meine "Erkenntnisse" etwas weiter helfen:

Laut meinem Wissensstand besteht das, was der Mensch als Realität definiert aus einem Raster von drei Sekunden, der dazu noch die Gegenwart darstellt, die als einziges bewusst wahrgenommen werden kann. Alles, was sich außerhalb dieses Flusses befindet ( also sowohl Zukunft als auch Vergangenheit, sprich vor und nach diesen drei Sekunden ) ist nicht dort inbegriffen.
Und es fällt mir denkbar schwer zu glauben, dass man innerhalb dieser drei Sekunden festlegen kann, dass man sich in der Realität befindet. Dieser Zustand ist womöglich als Realität für jeden selbst zu bezeichnen, aber im Prinzip ist die allgemein gültige Definition von " Realität " mit diesen drei Sekunden nicht zu beweisen.
Immerhin kann das, was man als vergangen empfindet auch nur erfunden haben, oder das Gehirn lässt das als Sinnbilder entstehen. Man kann es ja nicht als " wahr " belegen.
Klar, es kommt einem als real und echt vor, weil man keinen anderen Zustand kennt, aber woher will man über die Tatsächlichkeit denn urteilen, wenn man nichts, außer seine Auffassung und die Annahmen der anderen hat, die in meinen Augen vielleicht auf irgendwelche Gegebenheiten auch anzuwenden sind, aber nichts daran ändern, dass die Thematik sehr fragwürdig ist.

Es gibt, was sicher bekannt ist, auch Theorien laut denen die gesamte Welt ein riesiges Computerprogramm ist oder alles nur ein versinnbildlichter Kanister ist, in dem alle Gehirne schweben und diese gesamte Atmosphäre schaffen.

Denn eines bekräftigt für mich diese Annahme... Nämlich die, dass man noch lange nicht genau erforscht hat, wozu das menschliche Gehirn in der Lage ist.


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boki
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Ich denke, also bin ich.

29.03.2015 um 07:40
TimesNewRoman schrieb am 22.02.2015:„Cogito ergo sum“
Dises 'bin' ist die unschärfe in dieser gleichung, da die definition kaum möglich ist.

Die realität ist der messbare raum mit all seinen eigenschaften. Materie Raum und Zeit.


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wichtelprinz
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Ich denke, also bin ich.

29.03.2015 um 07:50
@boki
Das "sein" ist mMn noch um einiges "schärfer" als das "ich". Das etwas ist wird wahrgehnommen. Ob dann daraus ein "Ich" folgt ist sehr fraglich.


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boki
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Ich denke, also bin ich.

29.03.2015 um 08:37
@wichtelprinz
G-nau.
Das 'bin' ist in diesem fall das 'sein'. 'Bin' voll bei dir, bruder :D


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