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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

94 Beiträge, Schlüsselwörter: Definitionen, Wittgenstein, Ungenauigkeit Der Sprache

Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

16.01.2016 um 11:35
Was meinst du mit "deiner und meiner Welt"? Was ist deine Welt?


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

16.01.2016 um 15:52
Zusammenfassung:
Es gibt keine metaphysische Wahrheit, daher alles subjektiv.

Fazit:
Philosophische Probleme sind nicht zu lösen.

Widerspruch:
Verschiebung der Letztbegründung ins transzendente, obwohl diese Transzendenz verneint wird.

Lösung:
Akzeptanz des Menschen als sinngebende Instanz. Bewertungskriterien für gutes Leben an der Praxis anlegen.


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

16.01.2016 um 16:50
paranomal schrieb:Lösung:
Akzeptanz des Menschen als sinngebende Instanz. Bewertungskriterien für gutes Leben an der Praxis anlegen.
Nur weil man erkennt, dass wahrscheinlich alles subjektiv ist und man sich in einen Widerspruch begeben muss, wenn man diese Begebenheit absolut setzt, heißt das nicht, dass plötzlich alles gut ist. Bewertungskriterien für gutes Leben? Man war doch schon so weit, dass man die alle auseinander dividieren kann und daran hat sich auch nichts geändert. Wie soll man einer Wertsetzung vertrauen, von der man im Hinterkopf hat, dass sie nicht absolut, sondern subjektiv und voreingenommen ist?

Der Punkt von Werten ist ja gerade der, dass wir wollen, dass sie nicht aus einer persönlichen und beschränkten Perspektive heraus entstehen bzw., dass für sowohl für uns selbst, als auch für andere Gültigkeit besitzten sollen.


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

16.01.2016 um 17:48
@shionoro

Ich gebe dir Recht, dass Worte wie "Sinn", "Gut" oder "Böse" nicht für alle die gleiche Definition haben und somt eine Diskussion ins Leere laufen kann da ja ein jeder etwas anderes darunter verstehen kann.

Aber für einen selbst sind diese Worte definiert.
Daher müsste ein jeder für sich selbst Problemlos eine Antwort z.B. auf die Frage "Was ist der Sinn des Lebens?" geben können.
Können aber (die meisten) nicht.

Von daher denke ich ist z.B. diese philosopische Frage kein Problem (nur) der Wortdefinition.


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

16.01.2016 um 18:52
Voro schrieb:Wie soll man einer Wertsetzung vertrauen, von der man im Hinterkopf hat, dass sie nicht absolut, sondern subjektiv und voreingenommen ist?
Vielleicht indem man dies als Chance zur Mündigkeit sieht?
Voro schrieb:Der Punkt von Werten ist ja gerade der, dass wir wollen, dass sie nicht aus einer persönlichen und beschränkten Perspektive heraus entstehen bzw., dass für sowohl für uns selbst, als auch für andere Gültigkeit besitzten sollen.
Und wo ist da das Problem? Wenn ich begründen kann, warum Feudalismus besser ist als Sklaverei und Lohnarbeit wiederum besser als Feudalismus, dann braucht man keine metaphysische Entität, die das absegnet. Ein universell gesetzter Humanismus ist besser als ethnopluralistische Willkür und ein "negativer" Humanismus wiederum geeignet um den affirmativen Charakter des Humanismus zu überwinden.
Der Mensch ist nicht willkürlich und daher darf auch Ethik es nicht sein.


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

16.01.2016 um 19:09
paranomal schrieb:Vielleicht indem man dies als Chance zur Mündigkeit sieht?
Das ist ein Grund zu vertrauen. Aber ich bezweifle ja, dass es überhaupt Möglich ist, zu vertrauen, wenn man an keine Objektivität oder absoluten Werte wie Wahrheit glaubt. Da helfen alle Gründe nichts, wie schön es doch wäre, wenn wir so tun würden, als gäbe es diese Dinge.
paranomal schrieb:Und wo ist da das Problem? Wenn ich begründen kann, warum Feudalismus besser ist als Sklaverei und Lohnarbeit wiederum besser als Feudalismus, dann braucht man keine metaphysische Entität, die das absegnet. Ein universell gesetzter Humanismus ist besser als ethnopluralistische Willkür und ein "negativer" Humanismus wiederum geeignet um den affirmativen Charakter des Humanismus zu überwinden.
Im gesetzten Kontext, dass so empfunden wird, ja, hast du bei deinem Beispiel recht. Es ist ja auch ein äußerst einfaches Beispiel. Würde es überall so einfach sein, gäbe es kein Problem. Aber Menschen sind sich uneinig, in Fragen in denen es nicht um rationale und damit diskutierbare Dinge geht und die dennoch äußerst wichtig sind. Wenn Menschen die Gesetze ihrer Religion oder Ideologie denen des Landes in dem sie Leben vorziehen und ihnen größere Bedeutung beimessen, oder sie deinem Universell gesetzten Humanismus vorziehen, was dann?

Man kann nicht einfach sagen, gut, es gibt nicht absolutes, aber wir Empfinden Bedürfnisse, also formen wir die Welt nach usneren Bedürfnissen. Das funktioniert nicht, wenn es sich entgegen stehende Bedürfnisse gibt.


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

16.01.2016 um 20:03
Philosophische Probleme sind mehr als Sprachverwirrung.

Bei einer Frage von gut und böse, ist der wichtigere Teil festzustellen ob etwas gut oder böse ist.

Wenn man Philosophie als Wissenschaft sieht, wird sie sich wohl auf die menschliche Logik beziehen. Und so kannst du eine Diskussion führen, welche Definition besser passen würde.

"Darfst du einen Mörder töten?"

Das ist eine normale Frage die nichts mit anderen Wissenschaften zu tuen hat, also geht man mit Logik an die Sache. Der Mensch wird von den meisten wahrscheinlich als minderwertig angesehen, weil er scheinbar keinen Respekt vor Menschenleben hat. Viele würden also schnell antworten "ja". Wenn man aber mit Logik (also gewissermaßen Philosophie) an die Sache rangeht, sieht man, dass es viel mehr bringen würde, wenn man den Mörder dazu bringen würde die schwere seiner Taten zu verstehen und ihn zur "Wiedergutmachung" zu verpflichten. Denn so ist er wieder ein normales Mitglied der Gesellschaft.

Nun könnte jemand anderes mit einem Rückfall in alte (mörderische) Muster ankommen. Dann geht die Diskussion weiter; wie berücksichtigen wir das. Und so kann man mit einer "gut oder böse" Frage vernünftig umgehen.

Von Sprachverwirrung rede ich bei Fragen wie "Wie definierst du sein?" bzw. "Was ist nicht?". Das aber nur weil man dann mit einem oft gebrauchten Verb (sein) aufpassen muss. :)

persönliches Fazit: Man muss die Definition abgleichen und das ist ein Hauptteil der Philosophie.


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

17.01.2016 um 06:52
Voro schrieb:Das ist ein Grund zu vertrauen. Aber ich bezweifle ja, dass es überhaupt Möglich ist, zu vertrauen, wenn man an keine Objektivität oder absoluten Werte wie Wahrheit glaubt. Da helfen alle Gründe nichts, wie schön es doch wäre, wenn wir so tun würden, als gäbe es diese Dinge.
Sorry aber dann ist die praktische Philosophie nix für dich.
Voro schrieb:Aber Menschen sind sich uneinig, in Fragen in denen es nicht um rationale und damit diskutierbare Dinge geht und die dennoch äußerst wichtig sind.
Trotzdem ist alles auf eine rationale Ebene reduzierbar. Das schlimme ist, das ich genau an dieser Stelle von widerlichen Idioten vereinnahmt werde, aber ich eig. eine dialektische Sichtweise anstrebe. (Ich schreib morgen/heute zurück). Ganz im Sinne des Threadtitels: Wittgenstein war wirklich der reflektierteste der Positivisten.


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

17.01.2016 um 09:03
paranomal schrieb:Sorry aber dann ist die praktische Philosophie nix für dich.
Leider, scheint's... :/


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

19.01.2016 um 01:55
5okrates schrieb am 12.01.2016:Nun gut wenn Sprache alles ist, dann muss auch die Philosophie nichts anderes sein.
Dann ist es aber keine Reduzierung sprachliche Verwirrung zu sein,
sondern vielmehr das meiste, was sein kann.
Naja... Humboldt erwähnt ja nur die Materie der Erscheinungswelt!
Radix schrieb am 12.01.2016:"Das Wesen der Sprache besteht darin, die Materie der Erscheinungswelt in die Form der Gedanken zu giessen;
ihr ganzes Streben ist formal, und da die Wörter die Stelle der Gegenstände vertreten,
so muss auch ihnen, als Materie, eine Form entgegenstehen, welcher sie unterworfen werden."
(Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues)
Es gibt ja aber in der Erscheinungswelt (Phänomenon), noch deutlich mehr, bsplw. die Begriffe "Zeit", Kausalität usw...
Diese hoch subjektiven, nicht fassbaren Begriffe, sind ja mehr aus einer sukzessiven, kontextual empirischen Beobachtung heraus "entstanden", zu erklären.
Und dies scheint mir doch das ganze Problem zu sein.

Ich meine man hätte als Überschrift auch wählen können: " Alles ist subjektiv!" (Und dadurch paradoxerweise schon wieder objektiv.)


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

19.01.2016 um 17:47
@Radix

Aber das Ding an sich lässt sich nicht einmal positiv postulieren


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

19.01.2016 um 18:33
@Radix
Radix schrieb: " Alles ist subjektiv!" (Und dadurch paradoxerweise schon wieder objektiv.)
Wieso das? Ich denke, die Ableitung ist eher: Alles ist objektiv, kann aber nur subjektiv wahrgenommen werden. Es gibt zwar Objektivität, nur wird sie nie ein Mensch wahrnehmen.


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

19.01.2016 um 20:38
@shionoro
shionoro schrieb am 07.01.2016:Allein schon das wort 'sinn' ist absolut undefiniert.
sprache ist ja auch nur da um sich auszudrücken.
was jeder empfindet oder empfinden sollte muss auch jeder für sich entscheiden.


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

20.01.2016 um 06:17
5okrates schrieb:Aber das Ding an sich lässt sich nicht einmal positiv postulieren
Das mag sein, aber es ist wichtig! (Homo Noumenon, Würde, Freiheit)
All das wäre ohne die intelligibele Welt...in der ja das Ding an sich zuhause ist, schwachsinn!
stereotyp schrieb:Wieso das? Ich denke, die Ableitung ist eher: Alles ist objektiv, kann aber nur subjektiv wahrgenommen werden. Es gibt zwar Objektivität, nur wird sie nie ein Mensch wahrnehmen.
Das ist absolut richtig! Mein Gedanke dabei war eher:
ALLES ist subjektiv! Und daher - von dieser Warte aus gedacht- objektiv!

Im Endeffekt ist es ja auch so, deine Welt ist für dich objektiv (Das ist die Eigenart des Gehirns, deine Welt ist für dich wahr! P.Krause). Es sei denn, Du weisst wie deine Sinne, bzw. dein Gehirn funktioniert, dann wird das Ding an sich -ganz plötzlich- ganz wichtig! Wie sollen die Phänomene denn sonst erklärt werden?


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

20.01.2016 um 06:30
Oder den Gedanken anders formuliert:

Bsplw.: Der Homo Noumenon ist so etwas wie für den Dackel der Hund!
Also in dieser Entität stecken alle Menschen drinne, Frauen, Männer Kinder, alles was es da so gibt!
Und betrachten wir jene Entität noch als Behälter.

Was wäre denn dann so ein Behälter, in dem die ganze (aller Menschen) Subjektivität drinne wäre?
Also ich meine in der intelligibelen Welt. (Kein Solipsist!)


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5okrates
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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

20.01.2016 um 20:15
@Radix

Da wage ich dir zu widersprechen ... es ist zwar richtig, dass Kant Freiheit theoretisch ohne dieses Ding an sich nicht denken konnte, dennoch aber eben auch deswegen nicht erkennen, mithin nichts von ihr wissen konnte ... jedoch moralisch ist das
Wissen um die Freiheit notwendig und aus dem Wissen um die Moral postuliert ... das Sittengesetz nun kann bei Kant kein
Ding an sich sein, da es sich vollständig einsehen lässt ... und aus diesem allein leitet er Würde und Freiheit moralisch ab ...
In der Theorie ist es nur deshalb wichtig, weil es für dasjenige steht, was nicht erkennbar ist ...


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

20.01.2016 um 21:26
@5okrates

Freiheit ist ja nichts anderes, als sich dem Sittengesetz zu bedienen und das bedeutet,
exakt so zu handeln, wie der Homo Noumenon!
Mehr noch, der Wille des Homo Noumenon ist Kausalität!
Natürlich ist dies alles nur ein Idee aber!, eine befreiende Idee, eine Idee die frei macht!
Und das ist erkennbar, ist das Erwachen aus dem dogmatischen Schlummer.
Der Homo Noumenon ist ja nun nichts Anderes, als der Mensch an sich!

Moral ist ja nicht mehr, als eben aus Pflicht* zu handeln.
*http://www.textlog.de/32796.html

Das GG als Beispiel der Sprachverwirrung, ist ohne die Transzendental Philosophie gar nicht richtig verständlich!
Es gilt als modern (Dogma), dass Staat und Gesellschaft getrennt wären, dass das GG Abwehrrechte bereit stellen würde, was komplett an der Würde bzw. der Freiheit vorbei geht. Der Wille ist Gesetzgebend, genau dann, wenn ich frei bin!!!


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

20.01.2016 um 21:43
@Radix

So gesehen stimme ich dir zu ... das Ding an sich lässt Freiheit widerspruchsfrei denken ...
Wobei meines Erachtens die Erscheinungswelt dann nicht hinreichend kausal bestimmt sein kann ...
Aber gut jedenfalls löst Kant die Antinomie durch den transzendentalen Idealismus mithin das Ding an sich auf ...

Die Idee der Freiheit macht frei ... da stimme ich dir auch zu ... doch meine ich Kant beweist Freiheit in der KpV auch
alleine aus der Moral im Sinne des Sein-Sollen Prinzips, da ein determinierter Mensch nicht sollen könnte ...
Ich denke Kant spricht von der Freiheit in der Moral als einem Wissen um diese in moralischer Hinsicht ...


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

21.01.2016 um 15:14
@5okrates
5okrates schrieb:Wobei meines Erachtens die Erscheinungswelt dann nicht hinreichend kausal bestimmt sein kann ...
Was ist Kausalität? Was ist Zeit? Es ist der innere Sinn...ergo ist die Kausalität und somit die Erscheinungswelt
-das Phänomen schlecht hin- ohne den Mensch sinnlos! (Tiere will ich nicht ausschliessen.)

Oder um mal einen kleinen Abstecher zu riskieren, "In jedem Universum welches sich mittels der Relativitätstheorie beschreiben lässt, gibt es keine Zeit!" Kurt Gödel


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Philosophische Probleme sind nichts als Sprachverwirrungen

21.01.2016 um 19:12
Was heisst denn hier überhaupt im Titel "Probleme"?!

Wem die Philosophie keinen Spaß macht, wer sie nicht als gewinnbringende, abenteuerliche oder
die eigene Psyche angenehm stimulierende Betätigung sieht, soll doch bitte was anderes machen.

Es geht um Erkenntnis und dafür werden die dafür benötigten "Zutaten des Daseins" benannt und bewertet.

Je klarer und genauer die Definition - auch was die Qualität einer Sache betrifft - desto besser.

Eine Mutter die gut haushalten kann, weiß wieviel Geld sie zum ausgeben hat, was gesund ist und
was sich wie lange hält, ist auch schon philosophisch drauf.

Bescheuert wird es erst dann, wenn von gewissen Philosophen aber auch von Natur-Wissenschaftlern
Begriffe und Werte nur noch für vermeintlich geil und weise klingende Sätze missbraucht werden die
mit der Realität oder den "Grundzutaten" überhaupt nichts mehr zu tun haben.

"Ich liebe dich" kann übr. auch: "ich finde etwas egoistischerweise lukrativ" bedeuten!
Mit letzterem Spruch kriegt man aber keine Frau ins Bett!

Ganz einfach:
1 + 1 = 2

Dieses Rechnung beinhaltet 5 verschiedene sprachliche Begriffe in ihrer Abkürzungsform.
Gib einem Kind erst eine und dann noch eine Banane und es hat 2 davon.
Das war früher höchste Philosophie! Überhaupt schon weil fast keiner schreiben und lesen,
es also als Formel bzw. als Erinnerung aufschreiben konnte.

Und das läuft über Sprache ab, wobei die Zahlen und mathematischen Symbole weltweit zum
Glück fast überall identisch sind.

Sprache ist ausserdem Mittel zum Zweck der Verständigung zwischen Lebewesen.
Egal ob ein Hund bellt oder ein Taubstummer per Gebärden-Sprache kommuniziert.
Das dient dem besserem und somit erfolgreicherem (Zusammen-) Leben.

Philosophie ist dann von Wert, wenn sie auf einem wissenschaftlichen Fundament aufbaut
und nicht wenn sie reim- und interpretations-technisch zur Unterhaltung dient wie bei Goethe
oder ähnlichen Kandidaten!
Sicher stecken aber auch in diesen Texten jede Menge Weisheiten - aber das sind keine genau exakten
Definierungen wie bei einer mathematischen Gleichung oder wie bei einer technischen Bau-Anleitung.

Für manche bergen auch diverse Songs oder Kino-Filme "höchste Erkenntnisse", während sie für
andere komplett wertloser Müll sind.

Die Philosophie hat aber der Wahrheit und Realität nahezustehen und daher haben ihre Erkenntnisse
allgemein-gültig und eindeutig definiert zu werden. Sind sie es nicht, brauchen Philosophen "showtechnisch"
gar nicht erst eine große Sensation daraus zu machen um sich damit selbst zu profilieren, um damit ihr Publikum
zu beeindrucken oder nur damit für ihren Lebens-Unterhalt weiterhin gut gesorgt ist.

Oder irgenwas völlig belangloses groß aufbauschen wie den Sinn des Lebens! Lächerlich!
Der Sinn des Lebens ist ein erfreuliches, gedeihliches und langes Leben! Was soll er denn sonst sein?
Und da das Leben nunmal endlich ist, kümmern sich auch viele sehr gern um die Fortpflanzung inkl. Sex!

In diesem Sinne - viel Spaß! :)


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