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"System" Schule - Diskussion

85 Beiträge, Schlüsselwörter: Schule, Lehrer, Schüler, Schulsystem
collectivist
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"System" Schule - Diskussion

07.01.2014 um 15:01
Laborant schrieb:es gibt verdammt viele sogenannte Working Poor - solche welche drei Jobs auf einmal ausüben ohne auf einen Grünen Zweig zu kommen.
Das ist in einer freien Marktwirtschaft doch völlig normal


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"System" Schule - Diskussion

07.01.2014 um 15:03
Wenn man Bildung als überflüssig erachtet, wird man eher arm sein und man wird eher bildungsferne Kinder haben. Aber nicht weil man arm ist, sondern weil man keinen Bock auf Bildung hat und weil man das seinen Kindern vermittelt.

Armut ist nicht die (hauptsächliche) Ursache für schlechte Bildungschancen. Sondern Bildungsunwillen ist die Ursache für Armut UND die Bildungsferne der Kinder.

eckhart schrieb:
Bildungsferne Einstellung - was immer das ist?
Ist das der BWL mit null Ahmung von Technik und Naturwissenschaft ?

Es ist die Einstellung, dass man nicht unbedingt viel Ressourcen (Zeit, Lernen etc.) auf das Erlangen von Bildung verschwenden braucht.
Mit einer derartigen Häufung von -für mich Vorurteilen- hast Du ja überdeutlich gemacht, dass Du noch dem prärationalen Bewusstseinsstand entsprechend dem Paradigma des American Dream "Vom Tellerwäscher zum Millionär" anhängst.
Lange schon niemanden mehr getroffen, der daran noch glaubt.
Obwohl wissend, dass es noch genug davon gibt. :)

Precht muss doch wie ein Ausserirdischer wirken ?


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07.01.2014 um 15:04
Laborant schrieb:Mit Wohlstand kommt auch eine gewisse Freiheit, in ein besseres Viertel zu ziehen.
"Bessere Viertel" gibt es nur, weil es auch "schlechtere Viertel" gibt. Ohne Leute, die in "schlechteren Vierteln" wohnen, gäbe es keine besseren.
Laborant schrieb:Ein Arbeitsverweigerer wird sind natürlich immer noch seinen Assi-TV reinziehen und seine Kinder vermodern lassen - aber von solchen ist nicht die Rede.
Nicht? Warum nicht? Was können dessen Kinder dafür, dass er ein "Assi" ist? Gerade denen muss geholfen werden.
Laborant schrieb:Nein, es gibt verdammt viele sogenannte Working Poor - solche welche drei Jobs auf einmal ausüben ohne auf einen Grünen Zweig zu kommen. Jene würden von einem allgemeinen Aufschwung als erstes Profitieren und könnten ihren Kindern dann vielleicht sogar bei den Hausaufgaben helfen und schauen, was die Balgen sonst so in der Freizeit anstellen.
Ist das geraten? Oder gibt es mehr minderprivilegierte Kinder bei den "Working Poor" als bei den "Assis"?
Vor allem: Betrifft das Problem nicht im selben Maße die "Working rich"? Diejenigen, die zwar 100.000 verdienen, aber fern der Familie sind? Und wenn nein, warum nicht?
Laborant schrieb:Aber solange die Eltern der Kinder am Rad drehen und kaum noch die Miete bezahlen können, dauernd im roten Bereich sind und schon ein Funke das Fass zum explodieren bringt... da muss man sich dann nicht wundern, dass die Jugend Probleme bekommt.
Auch das ist nur der Versuch, eine Kausalität zu raten. Das geht aber in jede beliebige andere Richtung.
Reiche haben es nicht nötig, allzu viel Wert auf Bildung zu legen, sie haben ja Geld. Auch Reiche arbeiten mitunter viel


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07.01.2014 um 15:05
es gibt verdammt viele sogenannte Working Poor - solche welche drei Jobs auf einmal ausüben ohne auf einen Grünen Zweig zu kommen.

Das ist in einer freien Marktwirtschaft doch völlig normal
Unheimlich segensreich für die Chancen der Kinder !


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07.01.2014 um 15:08
kleinundgrün schrieb:Reiche haben es nicht nötig, allzu viel Wert auf Bildung zu legen, sie haben ja Geld.
Kaufen auch Arme manchmal Doktortitel ?
Warum tun das dann Reiche(Wohlhabende) ?
Sie haben es doch nicht nötig.


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07.01.2014 um 15:08
eckhart schrieb:hast Du ja überdeutlich gemacht, dass Du noch dem prärationalen Bewusstseinsstand entsprechend dem Paradigma des American Dream "Vom Tellerwäscher zum Millionär" anhängst.
Das tue ich nicht. Deine Unterstellungen langweilen mich langsam. Sie werden nämlich nicht besser. Ist das alles, was Du kannst?


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07.01.2014 um 15:09
Man geht in Deutschland in die Schule um Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. Darunter sollte man Prozentrechnung, Dreisatz, Bruchrechnung etc. können. Der Rest ist für über 90% der späteren Berufe der Schüler unwichtig. Später geht man nur in die Schule um Zeugnisse mit guten Noten zu bekommen und nichts anderes.


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07.01.2014 um 15:11
Verzerrer schrieb:Der Rest ist für über 90% der späteren Berufe der Schüler unwichtig.
Das ist ein Fehlschluss.
Es ist zwar richtig, dass man das erlernte zu einem hohen Prozentsatz nicht mehr aktiv benötigt - aber man benötigt das Wissen, wie man an Probleme heran geht. Und das erlernt man dadurch, dass man höhere Mathematik erlernt, oder Sprachen oder Geschichte.


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charms
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07.01.2014 um 15:19
kleinundgrün schrieb:Dazu muss man erst mal klar stellen, dass nicht die Armut der Eltern das Problem ist, sondern deren Desinteresse an der Bildung der Kinder. Auch ein armer Mensch kann seinen Kindern - mit Ausnahme teurer privater Förderung - nahezu die selben Chancen eröffnen, die jeder andere hat.
Wenn man konsequent ist, müsste man hier allerdings noch weiter zurückgehen und sich anschauen, warum denn das Desinteresse der Eltern da ist. Eben genau weil diese auch schon schlechte Erfahrungen mit der Schule gemacht haben und vermutlich ebenso desinteressierte Eltern hatten. Es ist ein Mehrgenerationenproblem und die Kinder können ja letztlich auch nichts dafür in welche Familie sie hineingeboren werden.
Letztlich ist es aber auch das System Schule, das die Eltern mitunter desinteressiert werden lässt. Die Schule hier völlig aus der Verantwortung herauszunehmen, wäre auch falsch.


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07.01.2014 um 15:23
@kleinundgrün
Es klingt nun ein bisschen Grausam von mir: Aber der Staat kann nicht für alle Probleme aufkommen, welche die Eltern verkacheln.
Der Staat kann aber dafür sorgen, dass eine gewisse Soziale Kontrolle herrscht. Ein Assi hätte es bei uns im Dorf ziemlich Schwer gehabt... jemand, der nur Sozialhilfe bezieht und nicht Arbeitet, der ist bei uns ziemlich schnell Dorfbekannt und wenn das ganze Kaff über einem lästert, ist das auch nicht ganz so tollig.

Mutet nun vielleicht etwas Steinzeitlich an - aber in der Hochglobten Anonymität geht es eben auch nicht.
Ein Working-Rich hat es auch in der Hand, was seine Balgen machen. Auch wenn er nie zuhause ist, kann er sich eine Nanny leisten oder den Kindern ein Internat bezahlen. Ist zwar auch nicht die Lösung, aber er hat immerhin diese Möglichkeiten, welche bei WorkingPoor nicht vorhanden sind.

Allerdings sollte ein Erfolgreicher Geschäftsmann wissen, worauf es im Leben ankommt, daher erachte ich die "Nie für die Kinder Dasein"-Reichen für Herzlose Typen, welche nur mehr Arbeiten, damit man den Swimming Pool auch sorgenfrei auf 22°C temperieren kann.

Solch Dekadente Typen sind allerdings die Minderheit.

Bei jedem Problem gleich den Staat rufen, er soll doch bitte Aspirin geben, kann nicht die Lösung sein. Man kann den Leuten noch eine gewisse Eigenverantwortung geben. Sei es bei Schwangerschaft oder Erziehung.
Allerdings muss man dafür sorgen, dass die Leute ihre Eigenverantwortung auch erfüllen können. Ein Working Rich kann es. Ein Working Poor nicht. Sowas geht mit Aufschwung.

Gewisse Soziale Kontrolle führt dazu, dass man sich nicht einfach gehen lassen kann. Wer keine Eigenverantwortung tragen will, bekommt es dann von den Nachbarn zu hören. Aber bei den Anonymen Grossüberbauungen wird selbiges schwierig.


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07.01.2014 um 15:24
kleinundgrün schrieb:Das tue ich nicht. Deine Unterstellungen langweilen mich langsam. Sie werden nämlich nicht besser. Ist das alles, was Du kannst?
Ich kann noch meine Meinung äussern und äussern, warum Änderungen am "System" Schule so große Widerstände entgegenstehen:
Konservative(conservativus – erhaltend, bewahrend) sehen die Ursache für Probleme und den Ansatz für Verbesserungen im Individuum und dessen Einstellungen, Haltungen, Werten, seinem Leistungswillen und seinen Handlungsimpulsen.

Mehrere Untersuchungen bestätigen, dass Schulunterricht, wie er derzeit stattfindet, Wissen nicht dauerhaft vermittelt. Selbst einfachster Stoff, wie beispielsweise Dreisatz-Rechnen, wird nach wenigen Jahren nicht mehr beherrscht. Wir wissen aus der Psychologie und Neurologie längst, wie man Wissen erfolgreich vermittelt, nur werden in der Schulpraxis diese Erkenntnisse weitgehend ignoriert.

http://www.focus.de/schule/schule/unterricht/paedagogik/wir-brauchen-eine-bildungs-revolution-viel-wissen-geht-verloren_...


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07.01.2014 um 15:27
charms schrieb:Wenn man konsequent ist, müsste man hier allerdings noch weiter zurückgehen und sich anschauen, warum denn das Desinteresse der Eltern da ist
Genau. Desinteresse "vererbt" sich zu einem gewissen Grad.
charms schrieb:Eben genau weil diese auch schon schlechte Erfahrungen mit der Schule gemacht haben und vermutlich ebenso desinteressierte Eltern hatten.
Oder weil ihnen Bildung einfach nicht liegt.
charms schrieb:Es ist ein Mehrgenerationenproblem und die Kinder können ja letztlich auch nichts dafür in welche Familie sie hineingeboren werden.
Genau das ist der Punkt. Aber wie kommt man da heraus? Wenn das Elternhaus sagt: "Bildung ist überflüssig", wie "rette ich das Kind? Mir fällt da nur eine Art Internat ein, aber vielleicht gibt es da bessere Ideen.
Laborant schrieb:Auch wenn er nie zuhause ist, kann er sich eine Nanny leisten oder den Kindern ein Internat bezahlen.
Wenn er sehr reich ist, OK. Aber so reich sind nicht viele.
eckhart schrieb:Ich kann noch meine Meinung äussern
Es ist nur ein selten dämlicher Argumentationsstil, wenn Du mir Gedanken unterstellst und auf diesen Unterstellungen dann Deine Beweisführung aufbaust.
Das wäre so, als würde ich Dir unterstellen, geistig minderbemittelt zu sein und daraus schlussfolgern, Du kannst eh nichts dazu sagen. Fändest Du das eine gute Art der Argumentation?


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07.01.2014 um 15:33
@eckhart
eckhart schrieb:Wir wissen aus der Psychologie und Neurologie längst, wie man Wissen erfolgreich vermittelt, nur werden in der Schulpraxis diese Erkenntnisse weitgehend ignoriert.
Aber bis jetzt war noch niemand fähig, aufzuzeigen, wie das außerhalb einer Modell-Schule flächendecken umgesetzt werden kann.

Die Neurologen und Psychologen haben ihre Erkenntnisse allesamt aus Laborbedingungen, von echtem Unterricht mit den unterschiedlichsten Schültertypen und der ganz eigenen Klassendynamik haben sie überhaupt keine Ahnung.


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07.01.2014 um 15:33
kleinundgrün schrieb:"Wenn er sehr reich ist, OK. Aber so reich sind nicht viele."
--kleinundgrün

Dann ist er kein Working Rich :) Ab einem gewissen Punkt sollte man vielleicht aufhören für reinen Materialismus zu arbeiten.

Der Ideale Haushalt hat ohnehin zwei Erwachsene... bei den Dekadentesten der Dekadenten arbeiten beide Vollzeit, die können sich ohne Probleme eine Nanny leisten. Dass Frau aktiv im Job bleiben will, ist verständlich - doch dann müssten vielleicht beide ihr Pensum reduzieren. Vielleicht auf 2x60% oder 100 und 20%?

Das Ziel sollte doch sein, dass man mit dem Lohn einer Person aus einem Job eine Familie durchbringen kann.

Edit: @tris und @eckhart: Zum einen sind es die Laborbedingungen und zum anderen ist der didaktische Stil eines Lehrers nicht unbedingt vom Lehrplan abhängig. Vernetzter Unterricht konnten meine Lehrer bis auf einige wenige, recht gut. Die Mathelehrerin hat hart versagt... aber die konnte auch nur Rechnen... alles andere (wie etwa ein Flexibler unterricht) lag ihr Fern.


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07.01.2014 um 15:38
eckhart schrieb:Mit einer derartigen Häufung von -für mich Vorurteilen- hast Du ja überdeutlich gemacht, dass Du noch dem prärationalen Bewusstseinsstand entsprechend dem Paradigma des American Dream "Vom Tellerwäscher zum Millionär" anhängst.
Eine Einschätzung ist keine Unterstellung !
Konservative(conservativus – erhaltend, bewahrend) sehen die Ursache für Probleme und den Ansatz für Verbesserungen im Individuum und dessen Einstellungen, Haltungen, Werten, seinem Leistungswillen und seinen Handlungsimpulsen.
Und das ist ein allgemeingültiger Fakt.
tris schrieb:Aber bis jetzt war noch niemand fähig, aufzuzeigen, wie das außerhalb einer Modell-Schule flächendecken umgesetzt werden kann.
Und nun ?


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07.01.2014 um 15:41
Laborant schrieb:Dann ist er kein Working Rich :) Ab einem gewissen Punkt sollte man vielleicht aufhören für reinen Materialismus zu arbeiten.
Ich habe hier so ein bisschen die Selbständigen und Freiberufler im Kopf, die zwar ganz gut verdienen, die aber sich weder Internat noch Nanny leisten können. Und die manchmal in Arbeit "versinken".
Laborant schrieb:bei den Dekadentesten der Dekadenten arbeiten beide Vollzeit
Das ist eher der Normalfall. Oder?
Laborant schrieb:Das Ziel sollte doch sein, dass man mit dem Lohn einer Person aus einem Job eine Familie durchbringen kann.
Ob es da so viele Jobs gibt? Vor allem: Was ist bei einer Trennung? Dann hat der "Zuhausegebliebene" schlechte Karten, dann wieder einen ordentlichen Job zu finden.
eckhart schrieb:Eine Einschätzung ist keine Unterstellung
Ach, wenn ich also sagen würde, dass Du mit Deiner Häufung von - aus meiner Sicht - unsinnigen Textruinen, bestimmt geistig etwas zurückgebliebn bist - dann wäre das kein Problem aus Deiner Sicht und keine Unterstellung meinerseits? OK.
Aber ich fände das schon, dass das ein Problem wäre.

Anderen eine Gesinnung zu unterstellen und das dann als Argumentationsbasis zu nehmen, ist arg schwach.


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07.01.2014 um 15:42
Ach, wenn ich also sage, dass Du mit Deiner Häufung von - aus meiner Sicht - unsinnigen Textruinen, bestimmt geistig etwas zurückgebliebn bist - dann wäre das kein Problem aus Deiner Sicht und keine Unterstellung meinerseits? OK.
Genauso ist es !


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07.01.2014 um 15:43
@Laborant
Laborant schrieb:Zum einen sind es die Laborbedingungen und zum anderen ist der didaktische Stil eines Lehrers nicht unbedingt vom Lehrplan abhängig. Vernetzter Unterricht konnten meine Lehrer bis auf einige wenige, recht gut. Die Mathelehrerin hat hart versagt... aber die konnte auch nur Rechnen... alles andere (wie etwa ein Flexibler unterricht) lag ihr Fern.
Es hängt auch viel ganz einfach vom einzelnen Lehrer ab. Manche Lehrer erreichen (manche) Schüler auch mit dem bestausgetüfteltsten Unterrichtskonzept nicht, während andere Lehrer auch Frontalunterricht halten könnten und die Schüler würden was daraus mitnehmen.

@eckhart
tris schrieb:Aber bis jetzt war noch niemand fähig, aufzuzeigen, wie das außerhalb einer Modell-Schule flächendecken umgesetzt werden kann.
Solange sie nicht dazu fähig sind, sind ihre Theorien nicht umsetzbar sprich: Nur weil Neurologen und Psychologen zu wissen glauben, wie sich besser lernen lässt, rechtfertigt das keine Änderung eines ganzen Schulsystems.


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07.01.2014 um 15:50
eckhart schrieb:Genauso ist es !
Dann habe ich jetzt freie Bahn bei Dir. Auch recht. Ich werde Dir also einfach Dinge andichten und darauf meine Beweisführung aufbauen.
Ich hoffe, dass Du das den Mods gegenüber genau so siehst ;)

@eckhart
Du bist nicht in der Lage, Texte inhaltlich richtig zu erfassen. Du glaubst, wenn zwei Erhebungen neben einander stehen, dann müssten diese auch kausal zueinander sein. Also wenn es heißt "Mehr Arme bei den Ungebildeten" würde das bedeuten, Armut ist eine (relevante) Ursache gegen Bildung.
Wenn es also eine Studie gibt, in der steht: "Indianer besitzen in Deutschland nur wenige Restaurants", dann schlussfolgerst Du messerscharf, dass Indianer in Deutschland bestimmt übermäßig benachteiligt werden. Auf die Idee, dass es einfach nur wenige Indianer hier gibt, kommst Du dann bestimmt nicht.


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07.01.2014 um 15:51
@kleinundgrün
kleinundgrün schrieb:Ob es da so viele Jobs gibt? Vor allem: Was ist bei einer Trennung? Dann hat der "Zuhausegebliebene" schlechte Karten, dann wieder einen ordentlichen Job zu finden.
Ich habe möglicherweise eine Schrecklich Konservative Kopfform - und das im Zarten Alter von 25 Jahren. Vielleicht würde vielen Paaren etwas Kritikfähigkeit, Konfliktfähigkeit und etwas Reife nicht schaden. Viele Scheidungen liessen sich vermeiden.
Was die Jobs betrifft: Da wären wir wieder beim Wohlstand. ;)
Laborant schrieb:
bei den Dekadentesten der Dekadenten arbeiten beide Vollzeit

Das ist eher der Normalfall. Oder?
Ist der Normalfall das Erstrebenswerte? Also meinereiner stellt erst Kinder in die Welt, wenn Wohneigentum gesichert ist und ich guten gewissens alleine eine Familie durchbringen kann. So handhabe ich das. Ein bisschen Lebensplanung gehört eben dazu. :)
kleinundgrün schrieb:Ich habe hier so ein bisschen die Selbständigen und Freiberufler im Kopf, die zwar ganz gut verdienen, die aber sich weder Internat noch Nanny leisten können. Und die manchmal in Arbeit "versinken".
Ich kann mir schlecht vorstellen, dass beide Elternteile Freiberufler sind... wenn dem so ist, muss man sich auch die Frage stellen: Entweder Job oder Karriere.

Man kann eben auch nicht immer den Fünfer und das Brötchen haben. Kind und Karriere passen nicht immer zusammen.


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