emz schrieb:Es geht darum, dass der Stiefvater sich als Elternteil in der Öffentlichkeit darstellt und so den Eindruck erweckt, er würde im Namen des Vaters sprechen.
Ich meine, hier wäre Zurückhaltung geboten und abzuwarten.
Eigentlich wollte ich hier nix mehr schreiben. Ich verstehe nicht, wozu unnötig jetzt dieses Fass aufmachen?
Ich weiß gerade echt nicht, wie ich das finden soll - es ist ein unnötiges shithole.
Da haben Menschen bei diesem sinnlosen Attentat ihre Liebsten verloren. In diesem Fall eine Familie ihr 9-jähriges Kind. Ich weiß gerade echt nicht, ob sich hier - die Tastenhelden (mich eingeschlossen) - überhaupt anmaßen sollten, von Zurückhaltung oder dergleichen zu sprechen, wenn man das selbst u.U. gar nicht nachempfinden kann, was das in echt so bedeutet?
Ich kapier nicht so recht, warum es ein Thema für dich ist, ob der Stiefvater sich hier zu Wort meldet, weil es die Mutter nicht vermag. Auch, dass es sich möglicherweise um eher einfache Menschen handeln könnte, die das Prozedere um den Identitätsnachweis nicht wissen. Auch, dass im Königreich der Bürokratie gewisse Formalien eingehalten werden müssen. Dass es für die Mutter unfassbar ist, den DNA Abgleich abzuwarten/abzugeben. In ihrer Welt ergibt das mitunter keinen Sinn, denn sie hat ja ihr Kind verloren. Die Behörden allerdings müssen schon sicherstellen, dass diese sensiblen Daten gesichert werden und auch, das Opfer der richtigen Familie zuzuführen.
Nur, weil sie sich über die Abläufe im Unklaren sind, spricht es doch dem Stiefvater nicht das Recht ab, seiner Partnerin zur Seite zu stehen.
Und welche Beweggründe (Trauma, Trauer) den leiblichen Vater abhalten, öffentlich dazu Bekenntnis abzulegen- echt mal, geht's eigentlich noch? Da haben Eltern ihr Kind verloren, Geschwister ihren Bruder und hier echauffiert man sich, ob denn der neue Partner nicht mal lieber die Klappe halten sollte?
Leute!
Vielleicht müssen Behörden bei solchen Fällen mal ihr Behördendeutsch vergessen und jemanden schicken, anrufen lassen, der mit einfachen, normalen Menschen, verständlich die Abläufe (er)klärt. Ich denke nämlich, dass es sich hier um ein echt großes Missverständnis seitens der Opferfamilie handelt. Die einfach nicht verstehen, dass gewisse Dingen ihren Gang gehen müssen, um...