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Chachapoyas

57 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geschichte, Südamerika, Einwanderer ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Chachapoyas

02.12.2006 um 15:41
´tschuldigt BITTE wurde aber in einem andere Thread darauf angesprochen dieses Thema zueröffnen!!!!

brauch Informationen über das im Thema genannte Volk (=diegroßgewachsenen, blonden Andenkrieger!!!)

Sie sollen die Nachfahren EUROPÄISCHEREinwanderer nach Südamerika sein (sich von Frankreich oder England nach Südamerikaaufgemacht haben dort einige hundert oder viell. auch 1000 Jahre VOR unserer Zeitrechnunggelandet sein - sich gigantische Schlachten mit den dort ansässigen Inkas geliefert haben- sich den Europäischen Conquistadoren angeschlossen haben um die dort ansässigen Indioszu besiegen). Sonst hätten diese auch nicht (trotz Feuerwaffen) auch nur den Schimmereiner Chance gehabt.

Bitte um weitere Info´s hab´s über GOOGLE probiert aberdort nicht den erhofften Erfolg gehabt!!?!?!?


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Chachapoyas

02.12.2006 um 15:46
Link: de.wikipedia.org (extern)

Chachapoya
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Die Chachapoya sind ein prähistorisches Andenvolk (indigene Völker Südamerikas). DerName wurde ihnen von den Inkas gegeben und bedeutet in Quechua Wolkenmenschen.


Geschichte [Bearbeiten]Ab wann man genau von einer Chachapoya-Kultur sprechen kann,ist nach wie vor ungewiss. Um etwa 800 n. Chr. errichteten sie die Festung von Kuelapwahrscheinlich als Schutz gegen die vordringenden Wari (spanisch: Huari), welche dieChachapoya selbst nie unterwarfen. Vermutlich waren sie in einem losen Staatenverbundorganisiert.
Erst die Inka unterwarfen die Chachapoya um 1475, kurz vor Eintreffender Spanier. Damals müssen sie noch etwa 500.000 Menschen gezählt haben. Ein großer Teilder Bevölkerung wurde deportiert, teilweise bis Cuzco.
60 Jahre später verbündetensich die Reste des Volkes mit den Spaniern gegen die Inkas.
1549, 17 Jahre nachEintreffen der Spanier, war die Gesamtbevölkerung durch Masern und Pocken auf 90.000gesunken. Kurz darauf starben sie gänzlich aus.

Archäologie [Bearbeiten]Inden 1990er Jahren wurde im Nordosten Perus, in der Nähe des Kondorsees eine größereBegräbnisstätte mit mumifizierten Leichen gefunden. In diesen und früher entdecktenGräbern der Chachapoya waren die Toten, die vorher nach Chachapoya-Art begraben waren,ausgegraben und neu, nach Inka-Art bestattet worden - vielleicht um den Widerstand derChachapoya gegen die Inkas zu brechen. Im Jahre 2004 entdeckte ein Forschungsteam unterder Leitung des US-Wissenschaftlers Gene Savoy bei Ocumal in der Provinz Luya eineriesige Stadtanlage, die sich über mindestens 65 Quadratkilometer erstreckt, umgeben voneiner mit Wachttürmen bestückten Mauer. Insgesamt bestehe die Stadt auf den Hügel längsdes Flusses Huabayacu aus mindestens sechs Anlagen, die mit gepflasterten Wegenmiteinander verbunden sind. Die Stadt wurde Gran Saposoa benannt. Eine bedeutende Festungder Kultur ist das in der Nähe der Stadt Chachapoyas liegende Kuelap. Nicht weit davonentfernt wurden vor kurzem die Grabfiguren von Karajia entdeckt. Einige der weitersüdlich im Nationalpark Río Abiseo gelegenen archäologischen Ausgrabungsstätten werdenebenfalls der Chachapoya-Kultur zugerechnet.

Die Chachapoya müssen im 16.Jahrhundert die Gegend verlassen haben, zu einem Teil wurden sie vermutlich von den Inkasin andere Teile ihres Reiches umgesiedelt, einige sogar nach Cusco. Die überbleibendenstarben vermutlich an den Folgen von Krankheiten, die durch die Konquistadoreneingeschleppt wurden.


Beschreibung [Bearbeiten]Die Chachapoyas wurden vonden Inkas als "große, hellhäutige Krieger mit hellem Haar" beschrieben, was von einigenForschern und vielen Laien als "blond und weißhäutig" interpretiert und dann als Beweisfür eine europäische Herkunft herangezogen wurde. Tatsächlich ist aber in den Berichtender spanischen Eroberer, die sich mit den Chachapoyas im Kampf gegen die Inkasverbündeten, nie von "blonden Indianern" die Rede. Diese Interpretation der Quellentauchte erst später auf, als die Chachapoyas bereits als ausgestorben galten.Wahrscheinlicher ist, dass sie sich in ihrem Äußeren nur soweit von den übrigenAndenvölkern dieser Gegend unterschieden, dass die Inkas das als Unterscheidungsmerkmalheranzogen. Ähnliches kann man auch in Europa selbst beobachten, wo die von derarabischen Halbinsel stammenden islamischen Eroberer Spaniens, die Mauren, allgemein alsdunkelhäutig bezeichnet wurden. Heute bezeichnet der davon abgeleitete Begriff "Mohr"einen Schwarzafrikaner, obwohl das die Mauren mitnichten waren.

Quelle: das gutealte Wikipedia


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Chachapoyas

02.12.2006 um 16:09
Das ist ein IRRTUM es gibt in Südamerika WIRKLICH BLONDE Ureinwohner - hab 1x im TV eineSendung über die Chachapoyas gesehen in der sie ein kleines Mädchen (so in etwa 5 oder 6Jahre alt gezeigt haben das BLOND & BLAUÄUGIG war und dessen Vorfahren schon seitGenerationen (= Jahrhunderten??!?!) in diesem Dorf gelebt haben??

Außerdem warenbei den Conquistadoren Chachapoyafrauen SEHR begehrt WEGEN deren weißer Haut & hellenHaaren.

im übrigen galt die westliche Himmelsrichtung schon seit Jahrhunderten(od -tausenden) in Europa als "heilig" (schon mal Tolkien gelesen??

für michgibt es 1fach zuviele Indizien die frühere Auswanderungen von Europäern RichtungSüdamerika (= von der ständig Anhaltenden Strömung die man von der Küste Frankreichs biszum Quellgebiet des Amazonas nachverfolgen kann begünstigt)

Gab es Außerdem beiden Inkas nicht eine Sage von einem aus Osten kommenden Gottes???


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Chachapoyas

02.12.2006 um 16:14
mag sein.. wer weiss?? ich nicht..

aber das du 1x im tv ein mädel mit blondenaugen gesehen hast, ist nicht zwingend ein beweis für deine theorie..


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Chachapoyas

02.12.2006 um 16:22
hey in mexico und latein america leben viele arten von menschen die ur einwohner dievornemlich die unterschicht ist, die ein typisches indio ausehen haben und etwas dunklersind, und die aus der ober schicht die europaeische nach fahren haben protugeschis inbarzil und spnisch in mexico oder restlichen leandern, zum teil sind sie auch blond, wieportugesen und spanier auch zum teil sind,

latein america wa ja einwanderungsland der spanier und portugessen und der latein leander europas da ist alles gemixt.

werend dessen der norden americkas der englaeder, holander und zum teil der franzosenwar und irren war und spaeter der asiaten.

auch sogar arabische enwanderer gabes damals in barzilien.


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Chachapoyas

02.12.2006 um 17:38
Es ging mir ja nicht um das "mädel mit blonden augen" das ich im TV gesehen habe sondernum "BLONDE GROßGEWACHSENE" (= das ist eine Bestätigung meiner Theorie) Krieger die sichvor ca. 1000 - ca. 500 Jahren blutige Kriege mit den Inkas lieferten und wollte nurwissen WOHER ich infos über dieses Volk bekommen kann, da mir Google zuwenig hergibt!!!


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Chachapoyas

02.12.2006 um 17:41
DIe Frage ist wie sollen sie über den Atlantik gekommen sein?


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Chachapoyas

02.12.2006 um 20:35
>(= von der ständig Anhaltenden Strömung die man von der Küste Frankreichs bis zumQuellgebiet des Amazonas nachverfolgen kann begünstigt) <

Meeresströmungen biszum Mündungsgebiet wäre ja noch ok,aber selbst die gibt es von Europa aus nicht.
Vorkolumbische europäische Transatlantikfahrten erfolgten im wesentlichen über dieRoute der Wikinger ,die um 1ooo bis nach Neufundland kamen, das wäre dieMöglichkeit,die mir dazu einfällt.
Das erste geschichtliche Auftreten der Chachapoyasfällt jedoch in den Zeitraum vor der Entdeckung Amerikas durch die Wikinger. Auch hättees im Falle eines europäischen Ursprungs mit Sicherheit kulturelle, stilistische undhandwerkliche Fragmente gegeben, die in den europäischen Raum verweisen. Dies istzweifelsfrei nicht der Fall.
Es zeigen sich vielmehr die typischen Fragmente derindigenen Völker Südamerikas in diesem Raum auch bei den Chachapoya.

Es hätte imübrigen eine ziehmlich große Gruppe,etwa ein ganzes Volk auswandern müssen, um deneigenen Genpool zu erhalten und Inzuchtprobleme auszuschließen.Darüber ist jedoch nichtsin Europa bekannt, nicht mal als Sage oder Märchen.

Einen europäischen Ursprungwürde ich daher ausschließen

Was die blonden Haare betrifft gibt es dieMöglichkeit des Bleichens oder Färbens,die ggf. ein Stammesbrauch hätte sein können.


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Chachapoyas

02.12.2006 um 21:05
Der Raucher
<"Die Chachapoya sind ein prähistorisches Andenvolk (indigene VölkerSüdamerikas).">

DAS eben wird derzeit durch gen-technische Untersuchungenfestgestellt oder ist bereits festgestellt worden. Es leben noch rotblonde Menschen mitblauen augen in dieser Gegend, die als Nachfahren der Chachapoyas gelten.

Wiediese Mensch nach dort gekommen sein sollen? Als keltische Hilfsvölker der Kathager dieunter Umständen zusmmen mit Hilfstruppen vor den Römern flohen und im Amazonasgebietlandeten. Vielleich sind auch die "Olmekenköpfe" auf diese Weise erklärbar, denn zu denkarthagischen Hilfstruppen gehörten immer auch Nubier (Afrikaner). In Jahrhundertenwanderten diese Menschen flussaufwärts.

In einigen n eueren Dokus ist von diesenZusammenhängen die Rede. Und wie ich finde - das wäre jedenfalls mal wieder ein hübschesRätsel der Geschichte. Musik, Kunstwerke und Befestigungsanlagen der Chachapoyas findenjedenfalls Entsprechungen in Südeuropa..
Jedenfalls ist dieses Volk das einige Volkbeider Amerika das die Steinschleuder verwendete und zwar JENES Modell das in Vorderasienund von den Balearen benutzt worden war.

Auch spanische Chronisten berichtetenvon den blonden und hellhäutigen Frauen, die sie von den Inkas geschenkt bekommen hätten.Ausserdem gibt es alte Inka-Bilder mit diesen Frauen, den Spaniern und Inkas. Auf denBildern ist das helle Haar eindeutig zu erkennen.

Also nix von wg. "spätererMythos"!


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Chachapoyas

02.12.2006 um 21:17

Hier mal ein Paar Bilder von Chachapoya-Bauten


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Chachapoyas

02.12.2006 um 21:18

und noch eins


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Chachapoyas

02.12.2006 um 21:40
>Als keltische Hilfsvölker der Kathager die unter Umständen zusmmen mit Hilfstruppen vorden Römern flohen und im Amazonasgebiet landeten<

Scheint mir etwas weithergeholt.
Die Steinschleudern in ähnlicher Form wurden auch in Nordamerika und sogarbei den Inuit verwendet.
Die Bauten,insbespondere auch die Rundbauten erinnern micheher an die der Anazazi in Mesa Verde.
Und wie gesagt, um den Genpool überJahrhunderte zu erhalten müßte ein ganzes Volk und nicht nur ein-,zweihundert Krieger mitSack und Pack ausgewandert sein. Das würde eine gigantische hochseetüchtige Flotte underhebliche nautische und navigatorische Kenntnisse vorausgesetzt haben.
Wenn die abervorhanden war, warum etablierte man sich dann nicht an der Küste sondern weit imLandesinneren,im Gebirge.
Warum gab es keine typisch europäischen Waffen wieSchwerter und Techniken wie Eisenbearbeitung,Pflug und Rad ? Und wieso lag eine so starkeAnfälligkeit gegen europäische Infektionskrankheiten vor, daß es (fast) zum Aussterbenkam ?
Das alles spricht m.E.gegen einen Ursprung im eurasischen Raum.


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Chachapoyas

03.12.2006 um 14:22
Zitat von Zaphod B.:
"Meeresströmungen bis zum Mündungsgebiet wäre ja noch ok,aberselbst die gibt es von Europa aus nicht."

http://www.starfish.ch/Zeichnung/Karten/Stroemungen.GIF

Es gibt also eineStrömung die von der Spanischen Küste bis in die Gegend der Mündung des Amazonas geht(denke sogar mal im TV gehört zu haben, daß man ein z. B. an der Atlantikküste Spaniensins Meer geworfenes Faß in Südamerika (=NICHT an der Mündung des Amazonas sonder EHER imQuellgebiet) wieder finden könnte.
Der Amazonas hat eine Fließgeschwindigkeit (zumindest an der Mündung bis weit in´s Landesinnere)- zumindest zu gewißen Jahreszeitengen 0.

Zitat von Zaphod B.:

Warum gab es keine typisch europäischenWaffen wie Schwerter und Techniken wie Eisenbearbeitung,Pflug und Rad ? Und wieso lageine so starke Anfälligkeit gegen europäische Infektionskrankheiten vor, daß es (fast)zum Aussterben kam ?
Das alles spricht m.E.gegen einen Ursprung im eurasischen Raum.

Außerdem was Denkst DU wie lange z. B. nach einem Schiffbruch dieSchiffbrüchigen Eisenbearbeitung ooder ähnliche Dinge noch beherrschen würden??

Ich spreche ja nicht von einer Auswanderung in den letzten 1000 Jahren Jahren sondernein klein bißchen weiter zurück!!
Wiki Zitat:
Geschichte [Bearbeiten]Ab wann mangenau von einer Chachapoya-Kultur sprechen kann, ist nach wie vor ungewiss. Um etwa 800n. Chr. errichteten sie die Festung von Kuelap wahrscheinlich als Schutz gegen dievordringenden Wari (spanisch: Huari), welche die Chachapoya selbst nie unterwarfen.Vermutlich waren sie in einem losen Staatenverbund organisiert.

UND WARUMsollte ansonsten der Westen in den Europäischen Mythologie eine derartig goße Rollegespielt haben???

(& das nicht nur bei Tolkien :-)


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Chachapoyas

05.12.2006 um 00:16
nee,also das mit der Meeresströmung haut nicht hin.Eine Strömung geht von den Azorenrüber in die Karibik.Direkt von Europa aus müßte man gegen den Golfstrom schwimmen.Undflußaufwärts treibt garnix,auch ken Fass.

Solch zentrale Techniken wie dieEisenbearbeitung und das Rad oder der Pflug gehen nicht verloren.
Und es kann sichübrigens eigentlich nicht nur um ein paar Schiffbrüchige sondern muß sich um die geplanteAuswanderung eines ganzen Volkes handeln,wenn der Genpool über so lange Zeit erhaltenbleiben soll.

Und wenn um 800 die Festung erbaut wurde, dann war das 400 Jahrenach dem Ende der Römerzeit, 800 Jahre nach Augustus und zu diesen Zeiten gab es diesezentralen Kulturtechniken in Europa schon lange.


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Chachapoyas

05.12.2006 um 08:46
Ja da ham sich eben ein paar verirrt aus Skandinavien, als sie nach Afrikawollten....kann ja gut sein... ;)
ich hab in Equador mal einen Albino-Indio gesehen,sah krass aus mit den strohblonden Haaren...


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Chachapoyas

05.12.2006 um 18:45
@ zaphod B.: weißt Du wie schnell der Amazonas AUßERHALB der Regenzeit fließt (= gleich0!!)

im übrigen hab ich grad was auf ZDF.de gefunden:

"Die Unterschiedezu den anderen Gruppen des Kontinents führten zu verschiedenen Spekulationen über dierätselhafte Herkunft des Bergvolkes. Einer Theorie zufolge stammen die Chachapoya von denKarthagern ab. Das Seefahrervolk war von ähnlicher Statur und Hautfarbe und es gibtParallelen zu Grabstätten, Baustil und den Verzierungen an manchen Gebäuden. Allerdingshatten die von den Phöniziern abstammenden Karthager dunkle Haare. Auch die Kelten werdenals mögliche Vorfahren angesehen. Ähnlich kriegerisch, weisen die Europäer eine helleHautfarbe und helle Haare auf. Auch ähneln sich Behausungen und die Waffen beiderVölker."

und weiter:

"Karthager und Kelten?
Nach einer drittenTheorie handelt es sich sowohl um Kelten, als auch um Karthager. Nachdem die beidenVerbündeten Völker von den Römern um 200 vor Christus besiegt worden waren, könnten siegemeinsam ausgezogen sein, um ein "römerfreies" Land zu finden. Vor allem einheimischeForscher bestreiten die drei Theorien. Es gebe keinerlei Beweise für eine Eroberung überden Atlantik. Sie sehen darin sogar eine Beleidigung der Peruaner.

Weitere Beweise für eine der Theorien zu finden, ist schwer. Die Städte der Chachapoyaliegen in extrem feuchtem Gelände. Sämtliche Überreste ihrer Kultur sind in kürzesterZeit verrottet. So müssen sich Forscher weiterhin auf die Gräber konzentrieren, um zuerfahren, wo die Andenindianer eigentlich hergekommen sind. Genetische Tests stehen nochaus."

AN SICH hatte ich diesen Thread nur eröffnet um z. B. über dieseGentischen Tests etwas zu erfahren (= WER führt sie durch oder werden diese Testsüberhaupt durchgeführt??)


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Chachapoyas

05.12.2006 um 22:40
"@ zaphod B.: weißt Du wie schnell der Amazonas AUßERHALB der Regenzeit fließt (= gleich0!!) "

Mit Verlaub ,aber mach Dich nicht lächerlich.
Ich war schon inIquitos und Santarem außerhalb der Regenzeit und wenn da im Fluß Null Strömung war, dannmußte man aber ganz schön rudern um Flußauf zu kommen ;)
Im übrigen werden ca.1Millliarde Tonnen Sediment und 5 Billionen m³ Wasser pro Jahr vom Fluß in den Atlantiktransportiert, ohne Strömung geht das wohl kaum.

Auf was Du dich beziehst ,istvermutlich das Phänomen der Pororoca.
Das ist eine bis zu vier Meter hohe Welle ,die ab und an im Frühjahr bei Vollmond mit der einsetzenden Flut vom Meer aus mehrereKilometer flussaufwärts rollt, wenn hoher Wasserstand des Amazonas und dieVollmondspringflut zusammentreffen.Aber die reicht keines Falls weit über dasMündungsgebiet hinaus.

´Zur Kelten/Karthager-Teorie

"Auch ähneln sichBehausungen und die Waffen beider Völker."
Da bin ich ja mal gespannt, das ersteChachapoya-Schwert zu sehen.:D
Kelten und Karthager kannten die von mir o.a.zentralen Kulturtechniken , Warum wendeten sie sie dann nicht an ?.
Zudem hätte eseiner navigatorisch-nautischen Meisterleistung bedurft, eine zu einer Massenauswanderungbenötigte relativ große Flotte einfacher Schiffe bei einer Atlantiküberquerung zusammenzu halten.
Und wenn man das tatsächlich geschafft hätte,warum siedelte man dann nichtim Küstenbereich,wo man die Flotte weiterhin hätte nutzen und dadurch militärische undökonomische Vormachtstellung hätte erlangen können?

Zu den hellen Haaren hatmich Stizza auf eine Idee gebracht:
vielleicht sollte man an überproportionalauftretenden, genetisch bedingten Albinismus bei diesem Volk denken.


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Chachapoyas

09.12.2006 um 17:11
@zaphod B.:

Zitat von ZDF.de:


"Die Herkunft der Chachapoya liegtim Dunklen, auffällig ist ihre Andersartigkeit. Sie waren sehr viel größer als dieanderen Volksgruppen des südamerikanischen Kontinents, manche der Chachapoya-Mumienerreichen Größen von 1,80 Meter. Auch hatte die Menschen helle Haut und eine blonde bisrötlicher Haarfarbe, so die Berichte einiger Quellen. Sie hatten rasierte Schädel undschmückten ihre Nasen mit Ringen."

und weiter:

"Die Unterschiede zu denanderen Gruppen des Kontinents führten zu verschiedenen Spekulationen über dierätselhafte Herkunft des Bergvolkes. Einer Theorie zufolge stammen die Chachapoya von denKarthagern ab. Das Seefahrervolk war von ähnlicher Statur und Hautfarbe und es gibtParallelen zu Grabstätten, Baustil und den Verzierungen an manchen Gebäuden. Allerdingshatten die von den Phöniziern abstammenden Karthager dunkle Haare. Auch die Kelten werdenals mögliche Vorfahren angesehen. Ähnlich kriegerisch, weisen die Europäer eine helleHautfarbe und helle Haare auf. Auch ähneln sich Behausungen und die Waffen beiderVölker."

Karthager und Kelten?
Nach einer dritten Theorie handelt essich sowohl um Kelten, als auch um Karthager. Nachdem die beiden Verbündeten Völker vonden Römern um 200 vor Christus besiegt worden waren, könnten sie gemeinsam ausgezogensein, um ein "römerfreies" Land zu finden."


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Chachapoyas

09.12.2006 um 21:20
Interessantes Volk. Hier ein Link mit schönen bunten Fotos...

Das waren dochAtlanter. Als ihr Reich abgesoffen war, konnten sich ein paar hundert mit Booten rettenund sind in den Amazonas rein gepaddelt.
Da sie ja verständlicherweise nun dieSchnauze voll hatten vom Wasser, sind sie einfach bergaufgelatscht auf nen hohen Bergund haben sich dort niedergelassen.
Haben sich gedacht: "Lassen wirs mal lockerangehen und lassen den Prunk und Technikschnickschnack mal beiseite"...

So inetwa muss es sich zugetragen haben (+-).


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