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Die peinlichen Republikaner

175 Beiträge, Schlüsselwörter: Republikaner
Goneril
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Die peinlichen Republikaner

03.12.2011 um 15:55
@individualist: SDI war eigentlich eine reine Propaganda-Aktion. Und die Sowjets sind ja auch drauf reingefallen.


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Die peinlichen Republikaner

03.12.2011 um 16:11
@Goneril
In der zeit hatten die Russen mehrere Attrappen hergestellt um ein Waffenarsenal vorgaukeln, darauf sind die Amerikaner anfangs reingefallen, später aber nicht mehr. Das man SDI als Propaganda seitens der USA verwendet macht keinen Sinn, weil sie in den 80er Jahren bereits besser als die Russen bewaffnet waren. Reagan hatte das ausgesprochen weil er tatsächlich daran glaubte, das war allerdings nicht der einzigste Fehlschuss den er sich geleistet hatte. Da kommen noch seine Reagannomics wo er den Spitzensteuersatz für die Reichen gesenkt hatte und den für die Mittelschicht erhöht hatte, mit der Begründung dass es die Wirtschaft ankurbeln würde, was aber nie geschehen ist stattdessen brach das Verhältnis zwischen arm und reich weiter auseinander. Dann kam seine Agressionspolitik gegenüber der Sowjetunion, wo er Friedensverhandlungen abbrach und Unmengen an Steuergeldern verpulvern lies um Waffen zu kaufen. Unterstützung verschiedener Diktatoren wie zB Saddam Hussein, Ceausescu, Noriega usw (okay das machen andere Präsidenten auch)


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libertarian
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Die peinlichen Republikaner

03.12.2011 um 16:17
@individualist
Hachja. Reagan war Dumm, Reagan hat die Wirtschaft ruiniert, Reagan war ein Kriegstreiber. Alles schon zu Dutzenden widerlegt. Aber immer wieder gut. Man wird ihm wohl nie verzeihen, dass er der Präsident war, als die Sowjetunion zu Fall ging und die USA aus der Stagflation löste.

Hast du sonst noch ein paar antiamerikanische Mythen parat?


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03.12.2011 um 16:35
@libertarian
Den kalten Krieg hatte er nicht beendet, der war nur am Tag zufällig Präsident, wenn es nach ihm ginge hätten wir noch heute die Sowjetunion. Und es wurde auch nie widerlegt dass er dumm, ein Kriegstreiber und schlechter Ökonom war. Der Kerl hatte Alzheimer :D


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we5
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Die peinlichen Republikaner

03.12.2011 um 16:41
libertarian schrieb:Hast du sonst noch ein paar antiamerikanische Mythen parat?
Seit wann hat eine (berechtigte) Kritik an Ronald Reagan etwas mit "antiamerikanischen Mythen" zu tun? :D

Es gibt genügend Amerikaner, die die Meinung von @individualist bezüglich diesen Präsidenten vollkommen teilen und sogar noch an Kritik nachlegen können.


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Goneril
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03.12.2011 um 16:43
@individualist: Ich denke SDI hat da seinen Zweck durchaus erfüllt, denn es hat die Sowjets dazu gezwungen, noch mehr Geld in die Rüstung zu pumpen, obwohl das Land damals schon praktisch pleite war und sich das nicht mehr leisten konnte. Die USA wusstendas ja genau. Dadurch gings dann im Schweinsgalopp zum Staatsbankrott.

War jetzt eigentlich OT, nur mal zur Erläuterung.


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libertarian
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Die peinlichen Republikaner

03.12.2011 um 16:56
individualist schrieb:Und es wurde auch nie widerlegt dass er dumm, ein Kriegstreiber und schlechter Ökonom war.
Von ganz Unten, nach ganz Oben. Vom Niemand, zum mächtigsten Mann der Welt.
Ronald Reagan stammte aus ärmlichen Verhältnissen, sein Vater war Nachkomme irischer Immigranten. Ronald wurde im Haus 111 Main Street in Tampico geboren. Er besuchte High School und College und studierte neben Wirtschaftswissenschaften und Soziologie auch Theaterwissenschaften.
Wikipedia: Ronald_Reagan#Leben

Obama - der Möchtegern Reagan. Der es mit seinen "ökonomischen Künsten" wohl nie schaffen wird. Aber man kann es ihm verzeihen, oder? Ich meine, im Gegenteil zu Reagan hat er auch keine Wirtschaftswissenschaften studiert. ;)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/reagans-100-geburtstag-obama-versucht-ein-klein-wenig-reaganomics-1591617.html

Generell hat selbst Reagan seine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik nie ganz ausreizen können, so wurde die Bürokratie bei ihm nie abgebaut. Desweiteren hat zu seiner ersten Amtsperiode seine gigantische Militär-Politik verdammt viel Geld verschleudert. Aber das, im Verbund mit anderen Maßnahmen, hat den Kommunisten weltweit ziemlich zugesetzt. Wie auch seine Radio-Ansprachen ;)
Die Beurteilung, in welchem Umfang die Reagansche Rüstungspolitik zum Ende des realen Sozialismus in Osteuropa beitrug, hängt vom erkenntnisleitenden Interesse der Forschenden ab. Sicher ist jedenfalls, dass zum Beispiel seine im Ostblock durch Radio Free Europe bekannt gewordenen Reden Menschen mit einer neuen Hoffnung auf Änderung erfüllten. Reagan wird dort bis heute von vielen verehrt.
Reagan - sogar ein Held im Ostblock.

Zur Kriegstreiberei:
Reagan stand den meisten seiner Vorgänger und Nachgänger in Nichts nach. Im Gegenteil aber kann ich mich nicht daran erinnern, dass er einen Vietnam oder Korea-Krieg vom Zaun brach. ;)

Ebenso hat er die damals aufkommenden, und in der Bush junior zu Macht gekommenen, Neocons stets bei der kurzen Leine gehalten. Seine Außenpolitik war eher von strategischem Kalkül geprägt, die Sowjets endlich zu Fall zu bringen.

Einen offenen Krieg aber hat er stets zu verhindern gesucht.

Desweiteren rüstete er gar in seiner zweiten Amtsperiode wieder ab:
Nachdem Reagan in seiner ersten Amtszeit eine neue Runde des Rüstungswettlaufs eingeläutet hatte, der die Sowjetunion aufgrund ihrer wirtschaftlichen Schwierigkeiten letztlich nicht mehr folgen konnte, startete er in seiner zweiten Amtszeit mehrere Abrüstungsinitiativen. Mit Gorbatschow kam er 1987 im INF-Vertrag überein, die besonders gefährlichen nuklearen Mittelstreckenraketen abzurüsten.


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Die peinlichen Republikaner

03.12.2011 um 16:57
@Goneril
Wo Reagan Milliarden an Steuergeldern verpulvert hatte war eine SDI Lüge gar nicht notwendig *g* die Rüstungsausgaben überstiegen über das 10 fache der Sowjetunion. Die USA geriet selber durch eine Wirtschaftskrise.


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Goneril
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03.12.2011 um 16:58
@individualist: Klar, aber die USA konnten sich das ja viel besser leisten als die Sowjetunion. Die Sowjetunion hatte ja schon große Probleme infolge der staatlichen Planwirtschaft.


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03.12.2011 um 17:01
@libertarian
libertarian schrieb:Von ganz Unten, nach ganz Oben. Vom Niemand, zum mächtigsten Mann der Welt.
Was soll mir das sagen? Das trifft auf Hitler und Stalin genauso zu.
libertarian schrieb:Generell hat selbst Reagan seine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik nie ganz ausreizen können, so wurde die Bürokratie bei ihm nie abgebaut.
Ja das war immer die gute alte Reagan Logik. Dadurch beschrieb er auch das Scheitern des Vietnamkriegs, immer waren die Bürokraten schuld.
Das konnte man am besten in Rambo 2 sehen *g*. Ein Film der ein paar gute Sichtweisen der Reagan Ära erleuchtet.


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libertarian
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03.12.2011 um 17:09
@individualist
Die beiden haben nicht mal studiert. Gesamt ist es gar nicht vergleichbar.
individualist schrieb:Ja das war immer die gute alte Reagan Logik. Dadurch beschrieb er auch das Scheitern des Vietnamkriegs, immer waren die Bürokraten schuld.
Nö. Er gab keinen Bürokraten in der Hinsicht schuld. Er hat die Bürokratie einfach nie abgebaut. So einfach ist das.


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03.12.2011 um 17:15
@libertarian
Wir sprechen hier von einer Billionen Staatsschulden, der bürokratische Aufwand dürfte da weniger als 1% sein, der Grund ist ganz einfach, er war ein schlechter Politiker, konnte sich aber mit solchen Sprüchen wie "tear this wall down" gut verkaufen, das war seine schauspielerische Leistung.


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we5
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03.12.2011 um 17:16
libertarian schrieb:Aber das, im Verbund mit anderen Maßnahmen, hat den Kommunisten weltweit ziemlich zugesetzt. Wie auch seine Radio-Ansprachen ;)
Ja genau, lasst uns Pest mit Cholera bekämpfen. :D

Seine genialen "Maßnahmen gegen die Kommunisten" bestanden hauptsächlich daraus Faschistische Diktaturen militärisch zu unterstützen und gegen die Zivilisten gerichteten Terrorakte zu finanzieren.

Man braucht sich nur mal die Geschichte mit Nicaragua anzuschauen um zu erkennen wie Reagan die US-Außenpolitik gestaltete. "Paranoia", "Almachtphantasien" und "Wunschdenken" sind die drei Wörter mit denen sich seine Regierungszeit ganz gut zusammenfassen lässt.


Das, was Reagan wirklich gut konnte war trotz aller Misserfolge und Skandale gut in der Öffentlichkeit dastehen zu können. Er war eben ein guter Redner und Schauspieler.


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libertarian
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03.12.2011 um 17:21
@we5
Die Sowjets taten ihr gleiches. Es war damals halt kalter Krieg. Reagan musste Entscheidungen treffen.


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we5
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03.12.2011 um 17:37
@libertarian
libertarian schrieb:Die Sowjets taten ihr gleiches.
Die USA waren also (deiner Meinung nach) nicht besser als die Sowjets? :D Eine sehr grenzwertige Behauptung würde ich sagen. Aber gut, vielleicht magst du damit sogar recht haben.
libertarian schrieb:Reagan musste Entscheidungen treffen.
Ganz recht - Und die Entscheidungen die traf waren unüberlegt, brachen das Völkerrecht und führten zu schlimmen Konsequenzen, die auch heute noch zu spüren sind.

Unfähigkeit lässt sich durch Entschlossenheit und Rücksichtslosigkeit eben nicht wettmachen.


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Warhead
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03.12.2011 um 17:45
Goneril schrieb:Die letzten Republikaner vor dem man Repekt haben konnte war Ronald Reagan
Nunja,vielleicht sollte man vor Mitgliedern des Ku-Klux Clan keinen Respekt haben,eher gebotene Vorsicht und Misstrauen,Reagan war ein ultrareligiöser Irrer der am Ende an Alzheimer litt,aber mir scheint die Symptome von Alzheimer traten schon in der Amtszeit auf.Reagan und seine Reaganomics hinterliessen ein epochales Haushaltsdefizit,Rekordschulden und Rekordarmut
Und wie gesagt,man musste nur Reagan reden hören

http://www.heise.de/tp/artikel/23/23322/1.html

http://www.manfred-gebhard.de/M.113973.htm

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13519351.html


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Goneril
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Die peinlichen Republikaner

03.12.2011 um 18:22
@Warhead: Immerhin hat er auch, zusammen mit Gorbatschow und Thatcher, eine Entspannungspolitik, eingeleitet. Und damit auch ein Ende des kalten Krieges. Mit Reagans politischen Überzeugungen stimme ich nicht überein, aber er war immerhin eine Persönlichkeit.


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Warhead
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03.12.2011 um 18:50
@Goneril
Jaja...ohne Frage...und Charles Manson,Joseph Goebbels und Gilles de Rais hatten erst Charisma,whow


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Goneril
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03.12.2011 um 18:51
@Warhead: Reagan kann man in diese Reihe nicht stellen, er wurde demokratisch gewählt und war kein Diktator und Massenmörder. Selbst wenn man ihn nicht leiden kann ist es höchst unfair ihn in eine Reihe mit solchen Leuten zu stellen.


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Warhead
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03.12.2011 um 19:01
@Goneril
Ach nee stimmt...Sandinisten sind keine Menschen,so lausige Chicos,Leute die auf Grenada leben kann man ebenfalls nicht ernst nehmen,die von ihm gemästeten Renamo und Unita veranstalteten ihre regelmässigen Massaker nur an schwarzen Afrikanern,nicht an Weissen,an weissen Amerikanern schon gar nicht


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