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Alternative zur LL-Demo

43 Beiträge, Schlüsselwörter: Berlin, Demo, Luxemburg, Liebknecht

Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 00:13
Hallo allerseits,

vielleicht hat's ja schon der eine oder andere mitbekommen, aber die traditionelle LL-Demo (Wikipedia: Liebknecht-Luxemburg-Demonstration) bekommt bald mit diesem Jahr eine "Konkurrenz".

Ein Bündnis aus Jusos, Falken, Solid, DGB-Jugend uvm. wollen nämlich eine neue Alternative etablieren: die Rosa & Karl-Demo. (http://rosaundkarl.blogsport.de)

Derzeit gibt's natürlich ordentlich Zoff. Dieses Thema scheint jetzt der Gipfel einer jahrzehntelangen Auseinandersetzung innerhalb der Linken bzw. Radikalen Linken. Hier mehr dazu:
http://www.scharf-links.de/90.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=31544&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=53ff2bf082

http://rosaundkarl.blogsport.de/faq/


Was haltet ihr davon? Beteiligt ihr euch an einer der Demos? Ich finde das Thema prinzipiell interessant, auch wenn man vielleicht nicht links ist.

solidarische Grüße


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Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 00:45
@dan3
Natürlich geh ich auf die LL-Demo,aber garantiert nicht mit den Reformisten und Arbeiterverrätern von den Sozen die immer noch glauben es gäbe einen netten,humanen Kapitalismus ohne Klassenkampf.
Und natürlich lauf ich im antikapitalistischen Block



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Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 01:06
Hallo Warhead,

ich bin zu dem Thema relativ unvoreingenommen, weil ich noch nie auf der LL-Demo war. Wenn ich dort allerdings Deutschland- oder gar DDR-Fahnen sehe, bekomme ich richtig Antibock. ;)

Ich verstehe zwar deine Ansicht sehr gut, aber findest du es nicht auch ziemlich nervig, wenn auf der LL-Demo Stalin- oder Mao-Bilder/Fahnen gezeigt werden. Ist es da nicht verständlich, dass man sich davon nicht abgrenzen will?

Ich werde es wohl nur auf Magdeburg schaffen, hoffentlich. ;)

Grüße


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Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 01:31
@dan3
@Warhead

ich sag mal nur soviel, die Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien führte bisher in den Ländern auch immer zu einer Verbesserung der Menschenrechtssituation in den Ländern. Was man von der Einführung sozialistischer Prinzipien nun nicht gerade behaupten kann.


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Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 01:32
@McMurdo

aber darum geht es in diesem Fred doch nicht ;)

Ganz davon abgesehen, dass das so auch nicht stimmt.


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05.01.2013 um 01:37
@dan3
Ach da laufen noch ganz andere Gestalten mit,Sektierer von der RCP,oder der RIM,die brüllten einem ihre Parolen ins Ohr und liessen Präsidente Gonzalo hochleben,einen antisemitischen Massenmörder der sich als Maoist verstand aber Mao anscheinend nie gelesen hat.
Und was ist an Mao so falsch,bist du etwa ein Freund der Kuomintang??


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05.01.2013 um 01:43
Fur was oder gegen was wird denn da demonstriert? Das Video hat ja nicht soviel gezeigt leider.


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05.01.2013 um 01:46
Zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht und gegen die "Klassenfeinde".


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05.01.2013 um 01:52
@dan3

Welche Klassenfeinde?


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05.01.2013 um 02:44
Was soll man dazu für ne Meinung haben? - Jeder soll dafür demonstrieren wofür er sich einsetzt.
Wenn sich ne Gruppe sich mit der einen Demo nicht mehr identifizieren kann ist es lobenswert wenn sie was eigenes auf die Beine stellt.

Das einzige was anzumerken wäre ist, das eine große Demo vielleicht mehr Medienecho hervorbringt als 2 kleine. Aber was wollen sie damit schon erreichen? Es gibt ja derzeit nicht mal ne richtige Linke Volkspartei für die man den Wähler überzeugen könnte.

Die SPD ist lange nicht mehr besonders links und die LINKE dem Großteil der Wählerschaft zu extrem.


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Hansi
ehemaliges Mitglied

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Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 12:12
@McMurdo

Die LL-Demo ist ein Marsch der Ewiggestrigen, ein kommunistischer Folkloreumzug mit Proletenkult.


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05.01.2013 um 13:04
Um beispielsweise das folgende Zitierte ("") ewiggestrig nennen zu können,
müsste man sich selbst die 'Speerspitze der Progressivität' nennen können ...
Einigermaßen lachhaft !
@McMurdo
Beispiel:
" ... Hier kommt es vor allem darauf an, sich gegen den Einfluss der reformistischen Linken zu wenden, die immer noch auf die prokapitalistischen Gewerkschaften als Bündnispartner und auf Parlamentarismus setzt, damit zur Illusionsbildung beiträgt und die Bewegung letztlich in die Sackgasse treibt. Nur ein vollständiger Bruch mit Parlamentarismus, Reformismus, Sozialdemokratie und kapitalhörigen, systemkonformen Gewerkschaften, schafft hier einen Ausweg. In allen Aktionen und Kämpfen ist es daher unabdingbar, für die Selbstorganisation, Eigenaktivität und Autonomie des Proletariats einzutreten. ..."


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Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 13:44
@Warhead
@dan3
Warhead schrieb:Ich seh schon,bei dir sind nichtmal die notdürftigsten Basics vorhanden

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Klassenkampf.html
Ich hoffe ihr habt auch den wichtigsten Satz in dem von @Warhead gelinkten Text gelesen.


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Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 13:51
Gegen die Spaltung der LL(L)-Demonstration!
Der Jugendverband REBELL hat dazu einen Offenen Brief an die Organisatoren des "Rosa&Karl" Bündnisses geschrieben, der es meiner Meinung nach auf den Punkt bringt.

http://rebell.info/index.php?option=com_content&task=view&id=918&Itemid=49

"An die Vorstände der Falken, Jusos, Naturfreunde Berlin, DGB-Jugend, BundessprecherInnenrat der Linksjugend solid


Werte Kolleginnen und Kollegen,

mit Empörung haben wir zur Kenntnis genommen, dass ihr ernsthaft beabsichtigt, die diesjährige LLL-Demonstration zu spalten und eine zweite Demonstration parallel zur traditionellen Bündnisdemonstration zu organisieren.

Dies ist ein Schlag ins Gesicht des Erbes von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.

Wir möchten dringend aufrufen, die lange Tradition der gemeinsamen LL(L)-Demonstration fortzusetzen und das Spaltungsmanöver zurückzuziehen.

Während ihr euch bisher gegen die Schröder’sche Extremismusklausel gewandt habt, wendet ihr sie nun in verkappter Form selbst an, indem ihr zwischen „guten“ und „bösen“ Linken unterscheidet und euch dazu auch gleich selbst das Recht anmaßt, darüber zu urteilen. Nicht nur das: ihr erwägt sogar ernsthaft das Verbot des Tragens von Stalin-, Mao- und Ho-Chi-Minh-Bildern. Im Aufruf der Jusos und der Linksjugend vom 7. April 2012 „Extremismusklausel kassieren!“ heißt es noch völlig zu Recht: „Sie soll(en) die Bewegung in einen ,bürgerlichen‘ und einen ,extremen‘ Teil spalten“ – genau das macht aber ihr hier. Ist euch wirklich soviel daran gelegen, zum „bürgerlichen“ Teil gehören zu dürfen? Dieser Kniefall vor dem modernen Antikommunismus der Herrschenden hat mit dem mutigen, revolutionären Leben Liebknechts und Luxemburgs nichts gemein.

In eurer Rechtfertigung zur Spaltung der LLL-Demo ist die Rede vom Fabelwesen eines ominösen „antiautoritären Sozialismus“, den angeblich „emanzipatorischen Alternativen“, die im unversöhnlichen Gegensatz zu jeder Form der „Repression und Diktatur“ stünden. Mit dieser abstrusen Konstruktion müsstet ihr folgerichtig auch Leben und Werk von Karl und Rosa selbst aus den LL(L)-Feierlichkeiten ausschließen. Denn Liebknecht und Luxemburg waren Revolutionäre, Marxisten, Leninisten und standen für den wissenschaftlichen Sozialismus.

Im Gründungsprogramm der KPD von 1918, maßgeblich von Liebknecht und Luxemburg formuliert, heißt es nämlich: „Eine solche Ausrüstung der kompakten arbeitenden Volksmasse mit der ganzen politischen Macht für die Aufgaben der Revolution, das ist die Diktatur des Proletariats und deshalb die wahre Demokratie. Nicht wo der Lohnsklave neben dem Kapitalisten, der Landproletarier neben dem Junker in verlogener Gleichheit sitzen, um über ihre Lebensfragen parlamentarisch zu debattieren: dort, wo die millionenköpfige Proletariermasse die ganze Staatsgewalt mit ihrer schwieligen Faust ergreift, um sie … den herrschenden Klassen aufs Haupt zu schmettern: dort allein ist die Demokratie, die kein Volksbetrug ist.“

Stalin, Mao und Ho-Chi-Minh standen für eben diese Art von Sozialismus, haben ihn praktiziert und weiterentwickelt. Unter ihrer Führung wurden dem Imperialismus einige seiner größten Niederlagen beigebracht. Wir können von uns sagen, dass wir eine sehr differenzierte Meinung von ihnen haben, auch Kritik üben. Wer sich jedoch wie ihr in dieser Art und Weise gegen sie richtet, sie nicht einmal mehr als Linke zählt, dem muss bewusst sein, dass er damit ebenso Liebknecht und Luxemburg angreift.

Natürlich kann und soll man über die Beurteilung des Erbes von Karl und Rosa in der Jugendbewegung kontrovers diskutieren – ihr rechtfertigt aber mit eurer verzerrten Darstellung ihres Lebens und Wirkens den Ausschluss all jener, die den revolutionären Kern ihres Lebenswerks als richtungsweisend ansehen.

Ausdrücklich bekräftigen möchten wir auch, die alljährliche Demonstration nicht nur zu Ehren von Rosa und Karl, sondern auch zu Ehren von Lenin durchzuführen. Er war nicht nur enger Berater und kritischer Freund der beiden, sondern auch Führer der ersten erfolgreichen sozialistischen Oktoberrevolution.

Zweifelsohne vertreten wir – und viele Beteiligte – unterschiedliche weltanschauliche Standpunkte. Und gerade deshalb ist die LLL-Demo ein hohes Gut und in dieser Form einmalig, weil sie die wohl bedeutendste Demonstration für den Sozialismus in Europa ist – übrigens mit Jahr für Jahr wachsender jugendlicher Beteiligung. Wir stehen auch verschiedenen Aussagen aus dem von uns unterzeichneten Aufruf des LL-Bündnisses kritisch gegenüber; es gibt in unseren Augen auch einige kritikwürdige linkssektiererische Verhaltensweisen auf der Demo usw. Die Teilnehmer der Demo eint jedoch, dass wir für eine Alternative des Sozialismus jenseits des Kapitalismus stehen. Darüber lässt sich diskutieren und streiten, was man auch muss! Absolutes „No go“ ist es jedoch, dass wir in der linken, fortschrittlichen Jugendbewegung antikommunistische Spaltung zulassen.

Wir richten an euch den dringenden Appell, die Einheit der Jugendbewegung auf Grundlage des Kampfes zu wahren und weiterzuentwickeln. Die tiefste Weltwirtschafts- und Finanzkrise in der Geschichte des Kapitalismus verschärft sich. Die besondere Ausbeutung und Unterdrückung der Masse der Jugend wird sich erheblich verschärfen. Das fordert den gemeinsamen Kampf – über weltanschauliche Grenzen hinweg – heraus: Gegen die Jugendarbeitslosigkeit, Hartz IV und massenhafte Verarmung vor allem unter Kindern und Jugendlichen, für die Rettung der Umwelt, die die Herrschenden sehenden Auges auf dem Altar ihrer Profitgier opfern (siehe Doha …), gegen die wachsende Kriegsgefahr und jede Form kapitalistischer Ausbeutung und Unterdrückung. Sollte das nicht wichtiger sein als die Anbiederung an die Führung der heutigen Sozialdemokratie, die doch auch nichts sehnlicher wünscht, als wieder an die Futtertröge der Macht zu kommen und die Geschäfte des allein herrschenden internationalen Finanzkapitals zu führen? Statt sich zum Werkzeug antikommunistischer Spaltung zu machen, ist dies die Aufgabe aller ehrlichen Erben von Lenin, Liebknecht und Luxemburg.

Wir fordern euch im Interesse der Jugend, im Gedenken an Karl und Rosa auf, die Spaltung zurückzunehmen!

Für die gemeinsame LL(L)-Demo!

Mit revolutionären Grüßen

Lisa Gärtner

Vorsitzende des

Jugendverbands REBELL"


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Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 14:34
Belafonte schrieb:Das einzige was anzumerken wäre ist, das eine große Demo vielleicht mehr Medienecho hervorbringt als 2 kleine. Aber was wollen sie damit schon erreichen? Es gibt ja derzeit nicht mal ne richtige Linke Volkspartei für die man den Wähler überzeugen könnte.
Für gewöhnlich kommen 40-50000 wenn das Wetter gut ist,ist es scheisskalt oder regnerisch kommen nur 20-30000.
Und schliesslich latschen wir nicht für Wähler oder gute Sendeplätze raus nach Friedrichsfelde,wir latschen um Rosa und Karl zu gedenken,das für was sie eintraten ist im Zeitalter des ressourcenraubenden Casinokapitalismus ja wohl aktueller denn je

@Hansi
Du willst doch wohl nicht für dich in Anspruch nehmen Avantgarde zu sein


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Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 14:36
Beachtliche Steigerung vom Nichtvorhandensein einfachster Basics, bis zu:
McMurdo schrieb:Ich hoffe ihr habt auch den wichtigsten Satz in dem von @Warhead gelinkten Text gelesen.
Welches ist nun der wichtigste Satz?
Der hier?:

"(Zur Steigerung der Mehrwertrate wird der Arbeitslohn im Verhältnis zum Ertrag der Arbeitsleistung gesenkt.)
Die einfachste Form ist dabei die Verlängerung des Arbeitstages bei gleichbleibendem Lohn."

Sicher der ! Denn den kann ich mit eigenen Erfahrungen unterlegen:

Von der 40-Stunden-Woche ausgehend:
*wegen drohendem Arbeitsplatzabbau =>
Zustimmung der Gewerkschaft zur 35-Stunden-Woche
*wegen daraufhin geringerem Lohn =>
Zustimmung der Gewerkschaft zur Verteilung von Weihnachts- und Urlaubsgeld auf alle Arbeitstage (dadurch Abmilderung der monatlichenLohneinbußen)
*wegen weiterhin drohendem Arbeitsplatzabbau =>
Zustimmung der Gewerkschaft zur 32-Stunden-Woche
Daraufhin:
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Arbeitsplatzabbau durch Abfindungsprogramm --- ratlose Gewerkschaft
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------*nicht mehr zu schaffender Arbeit =>
Wiedereinführung der 40-Stundenwoche (auf Basis der für 32 Stunden gezahlten Löhne.)

In Aussicht steht die Einführung der 45-Stundenwoche (auf Lohnbasis der 35-Stunden-Woche) ohne Weihnachts-und Urlaubsgeld.
Das alles, während über die Gesamtzeit "dieser Operation" eine konstant wachsende Arbeitsbelastung unter Gleitzeitarbeitsbedingungen in einer Profitcenterstruktur aufrechterhalten wurde.

Wenn Du, @McMurdo etwas anderes als wichtiger erachtest, bitte:


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Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 14:37
eckhart schrieb:Nur ein vollständiger Bruch mit Parlamentarismus, Reformismus, Sozialdemokratie und kapitalhörigen, systemkonformen Gewerkschaften, schafft hier einen Ausweg.
Du hast die Aufhebung der Besitzverhältnisse vergessen,die machen die Ausbeutung erst möglich


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Alternative zur LL-Demo

05.01.2013 um 14:39
@Warhead
Nicht vergessen.
aber manchmal kann mans vergessen ;)


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05.01.2013 um 14:41
@eckhart
eckhart schrieb:Wenn Du, @McMurdo etwas anderes als wichtiger erachtest, bitte:
Genaugenommen sind es zwei Sätze:
Solche Konflikte sind sicherlich nicht von der Hand zu weisen nichtsdestoweniger ist die marxsche Sichtweise in Anbetracht der Komplexität sozialer Vorgänge als (zu) stark vereinfachend zu bezeichnen. Sein selbst formulierter Anspruch eine globale Theorie geschrieben zu haben d.h. eine die sämtliche Vorgänge in einer Gesellschaft erklärt ist in dem Sinne vermessen als er ganz bewusst wichtige Aspekte des menschlichen Zusammenlebens beiseite gelassen hat.


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