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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

07.11.2019 um 13:22
Dan Gibson behauptet nach jahrelanger Forschung das der Geburtsort des Islams nicht Mekka sei sondern Petra in Jordanien.Die Gebetsrichtungen (Qibla) der früheren Moscheen zeigen alle in Richtung Petra und nicht nach Mekka. Ist da was dran an seinen Behauptungen? Was sind die gegen Argumente?

In seinem Youtube Kanal gibt es die Doku in verschieden Sprachen.

Trailer The Sacred City

Youtube: Trailer for The Sacred City


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

07.11.2019 um 14:09
@Valon
Ist die Theorie auch irgendwo schriftlich nachzulesen?


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

07.11.2019 um 14:18
@Nemon
Das weiß ich leider nicht aber auf seinem Kanal gibt es viele Videos. Du kannst aber Dan Gibson direkt eine E-Mail schreiben vielleicht hat er Bücher darüber geschrieben.

https://www.youtube.com/channel/UCGMLlX59SZU79SW67IDXJfw


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

07.11.2019 um 14:36
@Valon
Das ist ein bisschen dünn, anscheinend überhaupt nur YouTube als Quelle zu kennen. Und als einzige Diskussionsgrundlage entspricht das auch nicht den Forenregeln.

Nich, dass ich jetzt gerade Zeit hätte, mir das reinzuziehen. Aber als kleiner Service schon mal zwei Links:

http://thesacredcity.ca/index.html

https://independent.academia.edu/DanGibson1

Was sagt die Kritik zu Dan Gibson?


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

07.11.2019 um 14:59
Nemon schrieb:Was sagt die Kritik zu Dan Gibson?
Das frage ich mich auch. Interessant ist auch in min.45 das im Felsen ein Halbmond (Hilal) ist.


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

07.11.2019 um 15:08
@Valon
Dan Gibson findet keine einhellige Zustimmung.
Er hat sein Metier anscheinend nie gelernt, ist wohl Autodidakt bzw. familiär beeinflusst.
Dan Gibson ist der Sohn und Enkelsohn zweier britisch-kanadischer Privathistoriker, die sich aus religiösen Gründen für biblische Geschichte begeisterten und dieses Interesse an ihren Sohn und Enkel vererbten.
...
Dan Gibsons Buch wurde von Islamwissenschaftlern nur sehr zögerlich zur Kenntnis genommen. Ein Grund dafür ist Dan Gibsons religiöser Hintergrund und sein Mangel an professionellem wissenschaftlichen Arbeiten. Das hat seine Forschung in der Tat beeinflusst, z. B. in seiner voreiligen Annahme, dass die Bibliothek von Alexandria durch die Araber zerstört worden wäre
Wikipedia: Dan_Gibson
Bleibt nichts als abzuwarten ob weitere Forschungen seine Hypothese bestätigen oder widerlegen werden.


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

07.11.2019 um 15:17
Auf die Schnelle war dies die umfangreichste und differenzierteste Abhandlung zum Thema.
https://understandingislam.today/is-mecca-or-petra-islams-true-birthplace/

Ich komme da, ehrlich gesagt, nicht mehr mit.

Zwei Probleme ergeben sich m. E. mindestens:
- Wenn Gibson Privatgelehrter ist und sich außerhalb der akademischen Welt bewegt, findet auch der übliche wissenschaftliche Dialog nicht statt. Es fühlt sich u. U. niemand bemüßigt, darauf einzugehen.
- Wie schätzen wir Aussagen von islamischer Seite ein? Wenn es nicht in erster Linie archäologisch zugeht, sondern über die Religionsschiene kommt, gute NAcht ....?


Aber es gibt ja hier so ein paar Leute, die sich in den betreffenden Themenfeldern recht gut auskennen und möglicherweise was dazu sagen werden :)


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

07.11.2019 um 15:35
@Zyklotrop
Das er von Islamwissenschaftlern kritisiert wird ist ja wohl normal.Denn wenn er mit seiner Behauptung recht hat würde es die ganze Religion in Frage stellen.Die Muslime glauben seit über tausend Jahren das Mekka in Saudi Arabien ist Pilgern zum Hadsch und jetzt sollen sie erfahren das das gar nicht der Mekka sein soll?.Das kann kein Muslim einfach so akzeptieren.


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

09.11.2019 um 03:40
@Valon

Wenn er Recht hätte, würden die Islam Wissenschaftler doch ebenfalls die Wahrheit erkennen oder nicht? Wieso sollten sie krampfhaft Ihren Glauben verteidigen wenn er Ihnen widerlegt wird? Zudem ist Islamwissenschaftler nicht gleich Muslim das sollte man eigentlich wissen.

Man sieht hier sehr oft, wie du nach Bestätigungen deiner Meinung suchst mit einem äußerst sturen Diskussionsverhalten.
Auf YouTube findet man allerlei, mich würde interessieren auf welchen Fakten dieses "Wissen" fundiert und nicht zu letzt deine penetrante Abneigung zum Islam, die du hier nicht selten an den Tag legst.
Deine Intention mit deinen Threads ist nicht eine Diskussion anzufangen, sondern dass man dir Recht gibt - Dies ist jedoch nur meine Meinung und ich denke nicht, dass ich mit dieser allein stehe. Fragt sich nur was hinter all dem steckt.


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

09.11.2019 um 10:38
@lllusion
Mich regt es einfach nur auf das Muslime sich bewusst anders ausgeben als sie sind, das ist in meinen Augen nur Heuchlerei. Natürlich sind es nicht alle Muslime aber eben ein sehr großer Teil. Ein nicht Muslim hat eben keine Ahnung vom Islam und sieht es auch als einfach nur eine weitere Religion wie das Christentum. So ist es aber nicht der Koran ist das direkte Befehlsbuch von Allah. Die Sunniten und die Schiiten machen den größten Teil von Muslimen aus. Die Randgruppen wie die Aleviten oder die Ahmadiyya werden von denen nicht Mal als Muslime angesehen. Die liberalen und modern eingestellten Muslime sind eben nur diese und noch ein paar wenige. Die nicht Muslime denken halt ganz einfach es gibt radikale Muslime und die die nicht radikal sind und die gibt es ja in jeder Religion.

So einfach ist es im Islam leider nicht. Macht euch doch Mal die Mühe und fragt die Muslime in eurer Umgebung oder auf der Arbeit von denen ihr annimmt das sie doch niemals radikal wären diese einfache Frage. "Was ist für dich wichtiger die Demokratie oder die sharia?"ihr werdet sofort sehen wie sie zögern werden. Der so liebe Muslim wird auf einmal ganz anders werden. Glaubt mir nicht sondern macht selber den Test.

Wie ich schon bereits geschrieben hatte Muslime also Sunniten und Schiiten mögen keine Juden, Christen, Ungläubige usw. Der User Jareth hat es ja schon mehrfach geschrieben.habe jetzt gerade keine Lust das raus zusuchen. Das Problem ist nur das nicht alle das zugeben wie Jareth.


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09.11.2019 um 12:45
@Valon

Wer gibt sich denn bitte anders aus?
Die meisten Christen oder Juden werden auch Gräueltaten in Ihren Büchern verneinen, ich verstehe nicht wieso das bei Muslimen Heuchelei sein soll beziehungsweise wieso dich das bei Muslimen so besonders trifft - Scheint mir sehr fragwürdig..
Die meisten muslime in Europa kennen sich meiner Auffassung nach auch nicht so gut aus mit dem Islam wie jemand der im Osten aufwächst und es gibt Menschen, die machen Religion nicht zum Bestandteil ihres Lebens, schließlich verlangt Allah immerhin ja auch den eigenen Verstand zu nutzen, weswegen du nicht nach dem Motto sagen kannst "Dort wird sowas gemacht, nun sind diese Leute hier genauso"

Ich habe mal ein Zitat vom Propheten Mohammed gelesen, wo er gesagt haben soll, dass der, der sich zu tief in die Religion hineinbegibt, nicht mehr raus kommt. Und Muslime lieben nun mal ihren Glauben und sind auch öfter religiöser als andere Religionsgemeinschaften wie es scheint.
(Das Zitat finde ich leider nicht mehr, vielleicht kennt es jemand und kann es zitieren.)

Ah hör mir auf damit. Frag doch erstmal die Muslime hier was die Scharia ist, die meisten - womöglich auch die, die du fragst - wissen nicht was Sie ist oder beinhaltet. Mein Freund du kannst nicht zu einem Muslim gehen und seine Meinung auf alle übertragen, denn das ist was du tust.
Genauso wenig kannst du zu einem rechtsradikalen gehen und seine Meinung auf alle Deutschen übertragen, dasselbe mit Juden, Christen, etc.
Du denkst sehr engstirnig, verstehe nicht was dein Denken von dem eines "Radikalen Muslimen" unterscheiden soll. Die sind doch für dich, wie die Götzendiener für die damaligen Muslime, so wie es mir scheint. Was für ein virtueller Irrsinn.

Und ich finde es gibt viel mehr liberal eingestellte Muslime als du erwähnst, denn das ist der Großteil, denn wären die Nicht-liberalen die Mehrheit, so würden sie sich deiner Meinung nach doch zusammenschließen? Was soll denn bitte deine Panikmache.

Weil es vielleicht in einem Hadith steht das Muslime keine Ungläubigen mögen(?) (einer Tausendjährigen Überlieferungskette von anderen Leuten über den Propheten Mohammed), welche sowieso in ihrer Authentizität nicht einschätzbar sind, sei es von Gelehrten oder sonst wem es sind 1400 Jahre und es gibt 200.000 Hadithe, du kannst einen Hadith nicht nehmen um den Islam anzufeinden, denn es ist nicht glaubwürdig.


Meines Erachtens nach ist deine Intention, das Christen, Juden, etc, Muslime meiden sollten. Zudem sähst Zwietracht zwischen die Menschen, deine Sätze haben weder Hand noch Fuß und sind wirklich leicht zu beantworten.
Wenn du das, was du über Muslime schreibst wirklich so glaubst, so musst du ja in ewiger Paranoia leben. Welch ein freudiges leben, wa? -
Schwachsinn.


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

09.11.2019 um 12:47
@Valon
Zudem fällt mir auf, du gehst gar nicht auf meinen Text ein. Sag doch mal "Du hast Recht, mit der Islamwissenschaft" oder Verneine meine Sätze, bringe Quellenangaben, jenseits von YouTube. Das war doch das Thema?


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

06.12.2019 um 07:28
@lllusion
Lenk nicht vom Thema ab sondern Beweise du erst das Gegenteil was Dan Gibson behauptet.


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

06.12.2019 um 14:20
Würde mich auch extrem interessieren was Dan Gibsons Behauptungen bei Gläubigen auslösen. Ich denke taube Ohren und Ablehnung. Genauso würde ich gerne wissen, was andere Wissenschaftler zu seinen Theorien sagen.


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

06.12.2019 um 15:26
Eine andere Theorie sagt, daß die allerersten Moscheen Richtung Jerusalem ausgerichtet waren. Das würde zumindest von der "Heiligkeit" des Ortes her mehr Sinn machen als bei Petra. Und ist in Sachen Himmelsrichtung - nördlich gelegen - auch nicht so weit ab vom Schuß.


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

06.12.2019 um 15:33
@Valon
Nemon schrieb am 07.11.2019:- Wie schätzen wir Aussagen von islamischer Seite ein? Wenn es nicht in erster Linie archäologisch zugeht, sondern über die Religionsschiene kommt, gute NAcht ....?
Nemon schrieb am 07.11.2019:Zwei Probleme ergeben sich m. E. mindestens:
- Wenn Gibson Privatgelehrter ist und sich außerhalb der akademischen Welt bewegt, findet auch der übliche wissenschaftliche Dialog nicht statt. Es fühlt sich u. U. niemand bemüßigt, darauf einzugehen.
- Wie schätzen wir Aussagen von islamischer Seite ein? Wenn es nicht in erster Linie archäologisch zugeht, sondern über die Religionsschiene kommt, gute NAcht ....?
Im August 2017 hat David King, Fachforscher u.a. im Feld "astronomy – mathematical astronomy and folk astronomy" (nach seiner Emeritierung 2007) in einem Artikel mit dem Titel From Petra back to Makka – From “Pibla” back to Qibla über MuslimHeritage - Foundation for Sciende and Technology u.a. Folgendes zur These Gibsons veröffentlicht:

"Gibson wishes to ingratiate himself with Muslim readers by showing by means of a survey of early mosque orientations that these early mosques are correctly aligned, but the catch is that they are correctly aligned toward Petra. But they are not. The quoted passage asserts that “the qibla of the Companions of the Prophet (who built the first mosque in Egypt)” was toward winter sunrise, not Petra. Gibson errs in thinking that the qibla is toward the Black Stone, rather than toward the Kaaba itself.[1]

Gibson completely misunderstands my findings on the determination of the qibla and mosque orientations. Essentially I found that the Muslims for the first two centuries used folk astronomy, particularly astronomical horizon phenomena, the cardinal directions and solar risings and settings at the solstices. Thereafter they also used qiblas based on geographical coordinates and mathematical procedures. I claim that all mosques face the qibla in ways most of which we can only now understand. I also say that early mosques do not always face the directions we moderns think they should. Now comes Gibson to claim that they face Petra – and accurately at that.

Gibson’s book is not a scholarly work, for its text is of the kind one would expect from a first-year college student. Where my works are quoted and misquoted it is unclear who is the author. Gibson is not competent to write on early Islamic history, and often misinterprets the few serious sources he does consult. He writes (p. 127) that: [...]."
Weiterlesen.
Valon schrieb am 07.11.2019:Das er von Islamwissenschaftlern kritisiert wird ist ja wohl normal.Denn wenn er mit seiner Behauptung recht hat würde es die ganze Religion in Frage stellen.Die Muslime glauben seit über tausend Jahren das Mekka in Saudi Arabien ist Pilgern zum Hadsch und jetzt sollen sie erfahren das das gar nicht der Mekka sein soll?.Das kann kein Muslim einfach so akzeptieren.
lllusion schrieb am 09.11.2019:Zudem ist Islamwissenschaftler nicht gleich Muslim das sollte man eigentlich wissen.
@Valon
Es werden innerhalb der Islamforschung mehrere Traditionen unterschieden, die diverse Vorgehensweisen nutzen.

Jene, auf die du dich vermutlich beschränkst, werden in konventionellen Fachkreisen hinsichtlich der Gütekriterien der "westlichen" Wissenschaftstrationen auch als islamische Theologen oder Apologeten gekennzeichnet.
In solch islam-theologischen Kreisen der Gelehrsamkeit werden z.B. nicht-theoligsch-motivierte Islamforscher, die sich rein historisch-archäologisch mit der Rekonstruktion des Phänomens auseinandersetzen auch mit dem Begriff "Orientalisten" abgewertet.

So gibt es nach der "westlichen" Wissenschaftstradition diverse Schwerpunkte auf dem Feld der Islamforschung, die üblicherweise z.B. als Orientalisten (spekulativ, historische Rekonstruktion), Kulturwissenschaftler/Anthropologen (Rekonstruktion der Traditionhistorie / individuell-kollektive
Weltanschauung) oder Historiker (rein-archäologisch-historisch-kritische Rekonstruktion) gelabelt werden. Hierbei handelt es sich nur um eine grobe Skizze.

Was für dich vermutlich auch interessant sein könnte, sind die zT stark christlich-theologisch motivierten Ausprägungen und steilen Thesen der revisionistschen Islamforschung nach Lüling oder Ohlig.


Meiner Erfahrung nach werden solche waghalsigen Vermutungen (z.B. auch die Lülingthesen) eher von missionarischen Theologiestudenten oder u.a. Studienbeginner, die sich verlaufen haben, geteilt; zumindest in der Abteilung der religionsw. Ethnologie oder Anthropologie wird so ein Diskussionsbedarf vermutlich eher als Missionierungseifer stillschweigend festgehalten.

Bei den Sprach- und Geschichtsforschern mag es vllt auch ein paar Gläubige geben, die sich dazu genötigt fühlen könnten, das Wort einzulegen. Ansonsten überlässt man solche Aufgaben den Experten der Fachdisziplin dafür. Auf Anhieb gibt es einen Beitrag (siehe oben) eines emeritierten Fachwissenschaftlers dazu.
Valon schrieb am 09.11.2019:Mich regt es einfach nur auf das Muslime sich bewusst anders ausgeben als sie sind, das ist in meinen Augen nur Heuchlerei. Natürlich sind es nicht alle Muslime aber eben ein sehr großer Teil.
Was meinst du genau damit, dass sich Muslime bewusst anders ausgeben, als sie seien?
Was für Großteil? Kannst du Statistiken dazu teilen?
Valon schrieb am 09.11.2019:Ein nicht Muslim hat eben keine Ahnung vom Islam und sieht es auch als einfach nur eine weitere Religion wie das Christentum.
Wer hat denn deiner Meinung nach Ahnung vom Islam? Kennst du Muslime, die in Richtung Petra beten oder Petra als den "Ursprungsort" der Kaaba halten?
Valon schrieb am 09.11.2019:So ist es aber nicht der Koran ist das direkte Befehlsbuch von Allah. Die Sunniten und die Schiiten machen den größten Teil von Muslimen aus. Die Randgruppen wie die Aleviten oder die Ahmadiyya werden von denen nicht Mal als Muslime angesehen. Die liberalen und modern eingestellten Muslime sind eben nur diese und noch ein paar wenige. Die nicht Muslime denken halt ganz einfach es gibt radikale Muslime und die die nicht radikal sind und die gibt es ja in jeder Religion.
"Radikal" und "Liberal" nach Ansicht und Definition eines theoligschen Verständnisses deinerseits? Du würdest aber schon angeben, dass du nicht unvoreingenommen vorgehst, oder?
Valon schrieb am 09.11.2019:So einfach ist es im Islam leider nicht. Macht euch doch Mal die Mühe und fragt die Muslime in eurer Umgebung oder auf der Arbeit von denen ihr annimmt das sie doch niemals radikal wären diese einfache Frage. "Was ist für dich wichtiger die Demokratie oder die sharia?"ihr werdet sofort sehen wie sie zögern werden. Der so liebe Muslim wird auf einmal ganz anders werden. Glaubt mir nicht sondern macht selber den Test.
Worum geht es dir jetzt eigentlich? Möchtest du herausfinden, was ein Muslim über die Sharia denkt bzw. wie er sie definiert oder.. ?

Aus deinen Aussagen lese ich zT stark heraus, dass es dir um eine Art subtilen Verteidigung deiner normativen Ansprüche gehen könnte... oder täusche ich mich? Ich wüsste auch nicht, was es primär bei einer solchen Untersuchung für eine Rolle spielt, was du jetzt magst, für richtig hältst oder nicht.
...Ist es für dich bzgl. der Forschung auch .... nach von mir aus ästhetischen Aspekten nicht völlig egal, ob der Muslim Vanille-, Schokoladeneis, Scharia xy oder fliegende Pferde, sprechende Ameisen... was auch immer bevorzugt?
Valon schrieb am 09.11.2019:Wie ich schon bereits geschrieben hatte Muslime also Sunniten und Schiiten mögen keine Juden, Christen, Ungläubige usw. Der User Jareth hat es ja schon mehrfach geschrieben.habe jetzt gerade keine Lust das raus zusuchen. Das Problem ist nur das nicht alle das zugeben wie Jareth.
Wie würdest du denn seine Aqida/Manhaj bzw. "~Denomination" kategorial innerhalb der Ahlus Sunnah wa Ajamaha zuordnen?
lllusion schrieb am 09.11.2019:Ich habe mal ein Zitat vom Propheten Mohammed gelesen, wo er gesagt haben soll, dass der, der sich zu tief in die Religion hineinbegibt, nicht mehr raus kommt. Und Muslime lieben nun mal ihren Glauben und sind auch öfter religiöser als andere Religionsgemeinschaften wie es scheint.
(Das Zitat finde ich leider nicht mehr, vielleicht kennt es jemand und kann es zitieren.)
Interessant. Wo hast du das denn aufgeschnappt?
lllusion schrieb am 09.11.2019:Zudem fällt mir auf, du gehst gar nicht auf meinen Text ein. Sag doch mal "Du hast Recht, mit der Islamwissenschaft" oder Verneine meine Sätze, bringe Quellenangaben, jenseits von YouTube. Das war doch das Thema?
Die Stellungnahme wäre hilfreich, um deine Methodik näher kennenzulernen, @Valon .


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Ist Mekka in Wirklichkeit Petra? Dan Gibson

06.12.2019 um 15:45
darkyyo schrieb:Würde mich auch extrem interessieren was Dan Gibsons Behauptungen bei Gläubigen auslösen. Ich denke taube Ohren und Ablehnung. Genauso würde ich gerne wissen, was andere Wissenschaftler zu seinen Theorien sagen.
Wird allgemein abgelehnt.
Die Argumente, wenn ich sie mir durchlese, sind ziemlich beliebig.

Gehen wir es mal einzeln durch:
1.Die Behauptung, dass die frühesten Moscheen nicht Richtung Mekka gewesen sind und gen Petra ausgerichtet waren, kann man damit erklären, dass die Methode der Ausrichtung ungenau gewesen ist.

2. Die Behauptung, dass die Feldzüge die man gemacht, nicht aus der Richtung stammen, wo es hätte sein sollen, ist beliebig as fuck, da man ein Idiot wäre, wenn man von der Richtung angreifen würde, wo einem der Gegner erwartet. So blöd waren die Araber sicher nicht.

3. dass der Kaaba stein, der heute in Mekka steht, von Petra dorthin gebracht wurde, ergibt welchen sinn?

Um inkonsistenten im Islam aufzuzeigen, bedarf es nicht so einer offensichtlichen und eindimensionalen Betrachtungsweise, wie es der Threadersteller versucht. Er legt dasselbe Narrativ zur Tage, wie alle Moslems, die den Islam dogmatisch auslegen.

Die wichtigere frage wäre, wie die Kanonisierung des Islam geschehen ist und wie willkürlich festgelegt wurde, wann ein überlieferte Text authentisch ist oder nicht und wie einzelne sehr wichtige gelehrte wie Imam Ghazali die islamische Jurisprudenz geprägt haben und Elemente wie die aristotelischen Logik eingeführt hat und gleichzeigt fast alle anderen philophischen Richtungen negiert hat.

Du musst also nicht einen Dogmatiker damit überzeugen, dass du meinst, im buch stellen gefunden zu haben, wo du meinst, dass sie früher anders gewesen ist, du musst nur aufzeigen dass die Bedeutungen, der Schwerpunkt sich dem historischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst haben und die daraus Synthesen entstanden sind, damit sich der gläubige damit identifizieren kann.

Es geht zb nicht darum, ob im Koran der Alkoholverbot verkommt, sondern darum wie häufig darauf hingewiesen wird, woraus man erschließen kann, wie wichtig diese Thematik damals gewesen ist. So streng wird das nicht gewesen sein, wenn der Prophet nach gewissen Überlieferungen nachts sein Wasser in Trauben eingelegt hat und er diese dann getrunken hat.

Viele Aspekte die heute für Moslems wichtig erscheinen, waren früher nicht einmal der rede wert, da es selbstverständlich war und zwar für die menschen von damals und nicht nur für die Moslems.


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06.12.2019 um 18:16
Sungmin_Sunbae schrieb:Um inkonsistenten im Islam aufzuzeigen, bedarf es nicht so einer offensichtlichen und eindimensionalen Betrachtungsweise, wie es der Threadersteller versucht. Er legt dasselbe Narrativ zur Tage, wie alle Moslems, die den Islam dogmatisch auslegen.

Die wichtigere frage wäre, wie die Kanonisierung des Islam geschehen ist und wie willkürlich festgelegt wurde, wann ein überlieferte Text authentisch ist oder nicht und wie einzelne sehr wichtige gelehrte wie Imam Ghazali die islamische Jurisprudenz geprägt haben und Elemente wie die aristotelischen Logik eingeführt hat und gleichzeigt fast alle anderen philophischen Richtungen negiert hat.

Du musst also nicht einen Dogmatiker damit überzeugen, dass du meinst, im buch stellen gefunden zu haben, wo du meinst, dass sie früher anders gewesen ist, du musst nur aufzeigen dass die Bedeutungen, der Schwerpunkt sich dem historischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst haben und die daraus Synthesen entstanden sind, damit sich der gläubige damit identifizieren kann.
Hallo @Sungmin_Sunbae,

unabhängig der Tatsache welche Motivation @Valon oder @darkyyo mit seiner Fragestellung begleitet, finde ich deine Herangehensweise gewissermaßen interessant. :) Ich verstehe nur nicht so ganz, auf was für ein Ziel hinausgearbeitet werden möchte.

Geht es darum, dem Dogmatiker über eine Befragung seiner eigenen Traditions - und Dogmengeschichte in Konzepte von sozialpsychologischen Interkationsmuster eintauchen zu lassen, um die Dogmatik in etwa durch evolutionsstrategische Mechanismen oder Erklärungsansätze überdenken zu lassen?

Was verstehst du im Kontext unter Dogmatikern?
Sungmin_Sunbae schrieb:Es geht zb nicht darum, ob im Koran der Alkoholverbot verkommt, sondern darum wie häufig darauf hingewiesen wird, woraus man erschließen kann, wie wichtig diese Thematik damals gewesen ist. So streng wird das nicht gewesen sein, wenn der Prophet nach gewissen Überlieferungen nachts sein Wasser in Trauben eingelegt hat und er diese dann getrunken hat.
Sungmin_Sunbae schrieb:Viele Aspekte die heute für Moslems wichtig erscheinen, waren früher nicht einmal der rede wert, da es selbstverständlich war und zwar für die menschen von damals und nicht nur für die Moslems.
Ich vermute mal, dass du gern auch ein passenderes Beispiel ausgesucht haben wolltest, als die Wertvorstellungen von Muslimen über den Alkoholgenuss ihres Propheten umzudrehen ... aber wozu sollte man dem Muslim oder Religiösen seinem Glauben an z.B. auch "fliegende Reittiere, Weihnachtsmänner oder Zahnfeen" wegnehmen, wenn sie sich darin erfüllt fühlen, oder wie du angibst, ihnen wichtig ist - u.a. für ihre Identität?

Na, gut, ich vermute, dass du dich hier weniger auf die Folklore beziehst, sondern auf eine bestimmte Gattung des Dogmatikers in Hinsicht eines Jihadisten oder zumindest Islamisten, nicht wahr? Hast du mit solchen denn schon mal diskutiert?

Liebe Grüße


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06.12.2019 um 19:00
RayStantz schrieb:Was für dich vermutlich auch interessant sein könnte, sind die zT stark christlich-theologisch motivierten Ausprägungen und steilen Thesen der revisionistschen Islamforschung nach Lüling oder Ohlig.
Ich meinte übrigens natürlich Luxenberg statt Lüling/...Warnsbrough. @Valon


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06.12.2019 um 21:28
Vielleicht wurden die frühen Moscheen alle zum Halbmond ausgerichtet was eventuell zufällig mehr oder weniger die gleiche Richtung zu diesem komischen Petra wäre - nur mal so.

Dann kam später die Regelung sich nach Mekka auszurichten.


Eine VT lässt sich auch von hinten aufzäumen. Mir ist das zu suspekt: Dan Gibson behauptet nach jahrelanger Forschung ... hahaha.


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