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Mensch-Tier wieso dieser Unterschied

32 Beiträge, Schlüsselwörter: Mensch, Evolution, Tier

Mensch-Tier wieso dieser Unterschied

18.07.2014 um 09:22
Ich habe mir des öfteren die Frage gestellt, wieso wir sind wie wird sind.

Vergleicht man die Intelligenz eines Hundes mit der einer Katze, fallen einem nicht auf Anhieb große Unterschiede auf.
Auch der Unterschied zu anderen (besonders zu) Säugetieren, scheint immer recht minimal zu sein.
Die etwas größere Spanne sehe ich zwischen den Menschenaffen und sonstigen Säugetieren, dennoch ist dieser Unterschied nicht ansatzweise so riesig, wie der Unterschied zwischen Menschenaffen und modernen Menschen.



Intelligenz zu messen oder wirklich zu sagen welches Tier intelligenter ist, ist meiner Meinung nach gar nicht möglich aber alleine das logische Denken ist bei den meisten Tieren (so scheint es mir) zumindest recht ähnlich, bis auf den Menschen, dieser überragt alles was man kennt um längen.

Wieso ist das so?
Natürlich sind wir nicht gerade die schnellsten und stärksten Tiere, wir sind auch nicht sonderlich gut im klettern oder schwimmen und haben keine besonderen natürlichen Waffen.

Der Mensch konnte nur überleben indem er intelligent wurde.
Aber wieso so enorm?
Wieso musste die Evolution uns so viel intelligenter machen?(ich benutze einfach dieses Wort, welches man nur schwer definieren kann, ich könnte anstatt Intelligenz auch Logik nehmen)

Eine größere Intelligenz hätte bestimmt vielen ausgestorbenen Arten geholfen zu überleben und auch diese Arten die es momentan gib, würde eine größere Intelligenz bestimmt helfen eher zu überleben (außer vielleicht die im Kollektiv lebenden Ameisen)

Den Homo Sapiens gibt es (laut Wiki) seit 100.000 - 200.000 Jahren, eigentlich eine recht kurze Zeit.
In der Zeit haben wir uns vom Jäger und Sammler zu einer Spezies entwickelt, die ins Weltall fliegen kann.

Ich weiß nicht seit wann es Tiere gibt, die wir als "intelligentes Leben" bewerten aber ich nehme zum Beispiel einfach mal die Dinosaurier, diese lebten schon (auch laut Wiki) 235 Millionen Jahre vor unserer Zeit.
Säugetiere entwickelten sich (laut Nationalgeographic) vor ca. 195 Millionen Jahren.
Wieso hat es die Evolution nicht geschafft (oder für nötig gehalten) in dieser Zeit eine intelligente Spezies hervorzubringen?
Es gab bestimmt unzählige verschiedene Spezies auf Erden, wieso sind ausgerechnet wir mit solchen gaben (nennen wir sie Intelligenz) "gesegnet" ?

Ich vermute mal, wenn es bereits eine Spezies gegeben hätte die dem modernen Menschen entspricht, hätte man wahrscheinlich irgendwelche Hinweise gefunden, welche auch immer.

Wenn es seit 60 Sekunden Dinosaurier gibt, gibt es den modernen Menschen (Homo Sapiens) seit 51 Millisekunden.


Noch was anderes was mir komisch erscheint:
Bis ein Mensch selbständig bzw geistig und körperlich als ausgewachsen gilt, vergehen (grob) ca 16 Jahre, in dieser Zeit sind viele Spezies bereits sehr alt oder sogar tot.
Auch da ist der Unterschied zu den anderen Spezies enorm groß, besonders was das geistige angeht.


Ich will hier nicht behaupten, dass wir durch Gott oder Außerirdische zu dem gemacht wurden, was wir sind
Ich will gar nichts behaupten, ich will aber liebend gern eure Meinung zu dem ganzen Thema hören.

Mich wundert es nicht, dass es außer uns keine intelligente Spezies zur gleichen Zeit gibt (eine Biologin sagte mir mal, dass es nicht möglich ist, dass sich 2 Spezies den gleichen Lebensraum, die gleiche Nahrung und alles andere teilen, eine Spezies wird nach einer Zeit aussterben)

Mich wundert es nur, dass wir so einen enormen Abstand (auch wenn man dies durch RTL hin und wieder anzweifeln darf) zu anderen Spezies haben und wieso es nicht vor uns bereits ähnliche Anläufe der Natur gab.


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Mensch-Tier wieso dieser Unterschied

18.07.2014 um 09:46
Erbgut - der Mensch ist zur Hälfte eine Banane :D
Von Klonschaf "Dolly" übver "CSI" bis "Jurassic Park": Eine neue Sonderausstellung erinnert im Berliner Museum für Naturkunde in Mitte an die Entdeckung der DNA-Struktur vor 60 Jahren.
http://www.morgenpost.de/kultur/berlin-kultur/article115517396/Erbgut-der-Mensch-ist-zur-Haelfte-eine-Banane.html


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18.07.2014 um 09:58
@wavesmaxx
Haben wir wirklich einen großen abstand? In meinen augen haben wir lediglich eine ausgeklügelte informationsweitergabe, die anderen spezien überlegen ist. Ohne bücher und internet müssten wir uns unser wissen immer wieder von neuem aneignen. Vieles würde wieder und wieder verloren gehen und müsste von neuem erlernt werden. Letzlich sind wir nicht intelligenter, wir haben nur eine möglichkeit gefunden informationen und wissen effektiver zu speichern. Der rest ist nur neugierde.

Daran müssen andere tiere noch arbeiten.


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18.07.2014 um 11:20
Was ist mit dem logischen denken und dem Bewusstsein?
Dem schnellen lernen und dem speichern von Informationen im Gehirn?
Fragen Tiere sich woher sie kommen?

Gibt meiner Meinung nach viele Dinge die sich stark unterscheiden.


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18.07.2014 um 11:25
@wavesmaxx

Speichern Tiere keine Infos ab?

Woher weißt du denn, worüber Tiere nachdenken?


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18.07.2014 um 12:01
@wavesmaxx
Da mensch = tier, fragt sich zumindest eine tierart mit absouluter sichherheit, woher sie kommt. Ob sich das ein delphin fragt, weiß ich allerdings nicht... bin ja keiner und spreche auch nicht deren sprache. Allerdings weiß ich bei delphinen, dass sie sich in ihrer sprache beim namen nennen. Damit haben btw auch delphine schonmal ein bewusstsein, denn wer zwischen karl und udo unterscheidet, muss sich letzlich auch seiner selbst bewusst sein.

Und ja auch tiere lernen schnell und speichern informationen ab. Das merkt man vor allem dann, wenn man einem tier die eigene sprache beibringt. Affen sind in der lage gebärdensprache zu erlernen und auch in einem logischen kontext anzuwenden (bei lautsprache klappt dies nicht, da sie dazu anatomisch nicht in der lage sind). Kakadus sind in der lage ganze sätze zu sprechen, allerdings weiß ich grad nicht, inwieweit sie diese verstehen bzw inwieweit ihnen die dazugehörige bedeutung überhaupt beigebracht wurde.

Es sollte aber durchaus klar sein, dass die intelligenz bei den meisten tierarten vollkommen falsch eingeschäzt wird aus mangel einer gemeinsamen verständigung. Nur, weil ich ein lebewesen nicht verstehe, ist es nicht weniger intelligent als ich.


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18.07.2014 um 12:01
wavesmaxx schrieb: wieso es nicht vor uns bereits ähnliche Anläufe der Natur gab.
kannst du es denn ausschließen?


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18.07.2014 um 12:09
@gastric
Soweit ich weiß, wissen Papageien etc. nicht, was sie da reden.


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18.07.2014 um 12:11
@Akkordeonistin
Ist aber wie gesagt auch die frage, ob ihnen die bedeutung überhaupt beigebracht wurde. Muss das mal googlen in ner ruhigen minute :D


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18.07.2014 um 12:17
Meiner Meinung nach entscheiden wir uns in sofern von den anderen Tieren, dass diese sich auf etwas spezialisiert haben, sie haben sich Nischen in der Natur gesucht. Maulwurf hat große Forderfüße zum Budden, sieht schlecht, weil er das ja nicht braucht, Fledermäuse haben hervorragende Ohren usw. Wir können (fast) alles, aber eben nicht perfekt.
Wir können ausdauerend laufen, aber ein Wolf würde es länger schaffen (bei gleicher Fitness). Wir können gucken, ein Rotmilan hat bessere Augen, wir können riechen, aber die Hundenase schlägt uns um längen...


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18.07.2014 um 12:26
Akkordeonistin schrieb:Wir können (fast) alles, aber eben nicht perfekt.
Dafür hat der Mensch etwas perfektioniert was ihn Dinge bauen lässt womit er sämtliche defizite ausgleichen kann: Seine Intelligenz.


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18.07.2014 um 12:27
@Nerok
Ja, das stimmt natürlich. Wobei Tiere das im gewissen Maße auch tun


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18.07.2014 um 12:27
Perfektioniert würde ich dazu noch nicht sagen. Da ist noch ordentlich luft nach oben :D @Nerok


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18.07.2014 um 12:31
Ich habe nicht behauptet, dass Tiere keine Informationen speichern.
Nur bin ich der Meinung, dass Menschen dies weit aus besser machen als Tiere.

Einem ausgewachsenen Hund kann man beispielsweise nicht so viel lehren wie einen Menschen, darüberhinaus braucht ein Hund länger.

So in etwa war das gemeint :)

Mit dem Thread wollte ich erfahren ob ihr es ähnlich seht wie ich, dass der Mensch sich enorm vom Rest der Tierwelt unterscheidet was die Logik bzw Intelligenz angeht.

Wenn ihr es nicht so seht, ist es ja völlig ok :) Da gibt es kein richtig oder falsch.

Und natürlich weiß ich nicht ob ein anderes Tier als der Mensch ein Bewusstsein hat, genauso wenig weiß ich, ob wir nicht in einer Matrix leben, beides schließe ich zumindest teilweise aus.
Ich glaube schon dass zB mein Hund ein gewissen Bewusstsein besitzt und weiß wer er ist.
Ich denke auch wenn ich die Namen der anderen Hunde (mit denen er zu tun hat) rufe, er diese Namen zuordnen kann.


Das eine spricht für ein Bewusstsein, das andere dafür, dass er sich Dinge merken und verknüpfen kann (wie gesagt, auch nur Vermutungen)
Zweifel aber stark dran, dass beides so ausgeprägt ist wie bei uns Menschen.

Natürlich weiß man auch nicht 100% ob es keine Spezies vor uns gab, die ebenfalls höher entwickelt war.
Es ist unmöglich zu beweisen, dass etwas nicht da war.

Es gibt zumindest (bis jetzt) keinerlei Anzeichen, dass es eine andere höher entwickelte Lebensform gab.


Versteht mich nicht falsch, ich sehe uns nicht als herscher der Welt oder als was besseres.
Wir haben das gleiche Recht hier zu sein und zu leben wie jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten.

Mit fehlen einfach einige Bindeglieder da mir der Abstand zum Rest der Tierwelt enorm scheint.
(damit meine ich keinen Qualitätsabstand weil (wie gesagt) ich uns nicht für besser halte)


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18.07.2014 um 12:46
@wavesmaxx
Ich würde dabei aber nicht von weniger stark ausgeprägt sprechen, sondern viel mehr von anders. Ein hund bspw arbeitet viel mehr mit der nase und verknüpft seine kontakte eher über gerüche. Das wir uns diesbezüglich unterscheiden ist wohl klar, das hat aber eben anatomische gründe und nichts mit der intelligenz als solches zutun. Wir erkennen uns untereinander vorwiegend am aussehen, danach noch stimme. Mensch und hund haben was das angeht einfach nur unterschiedliche strategien entwickelt, letzlich zählt aber das ergebnis und nicht der weg dorthin.


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18.07.2014 um 12:54
@wavesmaxx

Im Tierreich gibt es enorme Intelligenzunterschiede. Krokodile spielen nicht, haben keine Sozialstruktur, fressen selbst ihre eigenen Nachkommen. Unter den Säugetieren und Vögeln hingegen, den sogenannten höheren Wirbeltieren gibt es Brutpflege, Spieltrieb und Gruppenstruktur. Und während die Pflanzenfresser unter den Säugern kaum über ein Minenspiel verfügen, können manche rudellebende Raubtiere ein beeindruckendes Spektrum an "Gesichtsausdrücken" und Verhaltensmuster aufweisen, um ihre Stimmungen auszudrücken. Die großen Menschenaffen sind in der Tat am weitesten entwickelt, was die tierische Intelligenz betrifft. Bei allen drei Gattungen ist Werkzeuggebrauch nachweisbar, ja sogar verschiedene Werkzeugkulturen, die also nicht genetisch weitergegeben werden, sondern kulturell, also durch Erlernen innerhalb der Gruppe, der "Kultur". Aus sämtlichen drei Gruppen sind Vertreter bekannt, denen "Menschensprache" beigebracht werden konnte.

Menschensprache. Ich meine nicht, daß die Menschenaffen Sprache imitieren wie Papageien, sondern ich meine den Unterschied jeglicher menschlicher SPrache zur tierischen Kommunikation. Tiere haben auch eine "Sprache", doch hat diese zwei wesentliche Unterschiede zur Sprache eines intelligenten Wesens wie des Menschen. Das eine sind die Sprachelemente, das andere die Kommunikationsinhalte.

1) Wenn Tiere einen Laut von sich geben oder eine Lautfolge, dann handelt es sich dabei um eine einzelne Aussage. Der Balzgesang eines Vogelmännchens ist eine einzige Aussage. Der Warnruf eines Tieres an die Gruppe besagt "Achtung Feind im Anmarsch". Ein Laut, eine Aussage. Manche Tiergruppen, etwa baumlebende Affen, haben verschiedene Warnrufe. Etwa "Achtung, Raubvogel", sodaß die Gruppe sich vor oben in Acht nimmt, anders als bei "Achtung, Schlange" oder "Achtung, Vierbeiner". Aber das Wächtertier ruft dabei nicht einen Laut für "Achtung" und dann einen Laut für die Art des Feindes, sondern der ganze Warnlaut bedeutet sowohl das Achtung als auch das Tier. Die einzelnen "Wörter" tierischer Kommunikation sind also ganze Aussagen, nicht nur einzelne "Objekte". Auch wenn wir solche Einwortaussagen kennen wie "Achtung!", "Hilfe!", "Aua!", "Huch!", "Mjam!", "Igitt!", "Whow!", "Bitte!" "Flieh!"... - trotzdem besteht unsere Kommunikation grundsätzlich und hauptsächlich aus zusammengesetzten Aussagen, aus neu kombinierten Elementen, die erst in der Kombination eine Aussage ergeben.

2) Tiere unterhalten sich nicht, sie teilen mit. Und sie reden nicht über etwas, sie kündigen es an. Ein Tier, das vor einer Gefahr warnt, das spricht nicht von gestriger Gefahr oder morgiger oder von einer Waswärewenn oder Ichmußtegeradedarandenken. Wenn "Gefahr" gesagt wird, dann ist Gefahr. Wenn gedroht wird, dann wird gerade gedroht. Wenn Hunger mitgeteilt wird, dann, weil der Rednde gerade hungrig ist. Oder paarungsbereit, angriffslustig, wasauchimmer. Tiere bekunden ihre Situation, aber nicht, sie reden darüber wie der Patient auf Freuds Couch, sondern wie der, der sich mit dem Hammer auf den Finger haut und Aua ruft". Der Ruf ist der Schmerz. Sprache, menschliche Sprache, ist etwas wesentlich anderes.

Und das können die großen Menschenaffen, und zwar alle drei Gattungen: Schimpansen, Gorillas, Orang Utans. Damit verfügen sie über abstraktes, analytisches Denken.

Menschenaffen sind den niedrigen Säugern mindestens eben so weit intellektuell voraus wie wir den Menschenaffen. Wahrscheinlich sogar mehr.

http://www.spiegel.de/video/rodelvogel-kraehe-auf-schlittenfahrt-video-1172025.html


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18.07.2014 um 12:59
@ gastric

Ja da hast du definitiv recht.

Natürlich haben sich der "Mensch" und der Rest der Tiere komplett in andere Richtungen entwickelt.
Wie @Akkordeonistin bereits schrieb, haben andere Tiere enorme Fähigkeiten die wir nicht besitzen.

Mir geht es um unsere Intelligenz und Logik, ein Bär zB hat auch eine tolle Nase, eine Katze auch.
Die des Hundes ist (nicht steinigen wenn ich falsch liege :) ) die beste von allen.

Aber es gibt viele Tiere mit einer echt super Nase, mit super Ohren und super Augen.
Nur bei der Intelligenz/Logik sehe ich kein Lebewesen, welches zB nur "etwas weniger" Intelligent ist, bzw logisch denken kann.


Ich weiß nicht ob ich mich so ausdrücke, damit ihr mich versteht :-/

In meinen Augen ist es mit der Intelligenz u Logik etwa so:

Nicht sonderlich Intelligent-------------------------------------------------->Intelligent

Muschel--->Fisch--->Hamster--->Hund---->Delphin--->Affe--->nix--->nix--->nix--->nix--->Mensch

(Bitte jetzt nicht schreiben wieso ich einem Hamster als intelligenter sehe als einen Fisch, es soll nur ein Beispiel sein)

Es ließt sich für euch bestimmt Arrogant aber so ist es nicht gemeint.
Ich kann es nur noch mal beteuern, ich sehe uns nicht als Krönung der Schöpfung.


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18.07.2014 um 13:26
@wavesmaxx
wavesmaxx schrieb:Die des Hundes ist (nicht steinigen wenn ich falsch liege :) ) die beste von allen.
Ich tipp mal auf Eisbären, die riechen ihre Beute aus dutzenden Kilometern Entfernung. Aber wichtig an Deiner Aussage: Irgendeiner ist halt der beste, geht ja gar nicht anders. Also muß es halt auch einen intelligentesten geben, und das ist dann eben der Mensch. Nichts Besonderes. Besonders wäre, und das sagtest Du ja auch, wenn alle anderen quasi in einem eng begrenzten Mittelfeld spielen und der beste denen allen um Meilen voraus wäre, ohne daß es noch ein paar dazwischen gibt. Und wenn dieser Vorsprung innerhalb kürzester Zeit zustande gekommen wäre.

Das aber ist nicht der Fall.

Nicht den Menschen gibt es seit 200.000 Jahren, sondern die konkrete Menschenart Homo sapiens. Den Homo heidelbergensis gab es davor, seit 700.000 bis 1 Million Jahren, den Homo erectus seit 2 Millionen Jahren, davor Homo habilis und Homo rudolfensis seit 2 1/2 Millionen Jahren. Den Vorläufer Australopithecus seit mehr als 3 Millionen, davor den Ardipithecus seit mehr als 4 Millionen... Von der Schimpansenlinie haben sich unsere Vorläufer vor vielleicht 6...8 Millionen Jahren getrennt. Das ist schon mal das 30- bis 40-fache der Existenz des Homo sapiens als des letzten und intelligentesten dieser Linie. Und vor 6...8 Millionen Jahren fingen unsere Vorfahren ja nicht bei Null an, sondern bei der Intelligenz der Großen Menschenaffen, die, ich sagte es bereits, schon sehr weit fortgeschritten war, weit vom übrigen Tierreich entfernt. Von den kleinen Menschenaffen (Gibbon & co.) trennte sich die Gruppe vor 15...18 Millionen Jahren, als Gruppe mit den ebenfalls recht intelligenten Gibbons u.a. zusammen schauen sie schon auf ca. 20 Millionen Jahre zurück. Affen überhaupt sind recht intelligent, fossil sind sie bis nicht ganz 60 Millionen Jahre belegt, doch die frühesten Fossilien sind schon recht ausgeprägt, sodaß die Primaten ihren wirklichen Ursprung vor um die 80 Millionen Jahren gehabt haben müssen. Ne Menge Zeit für den Primatenintellekt, sich von dem der anderen Säuger zu entfernen. Und auch hier gilt: die Vorfahren der Primaten stammen nicht aus einer vergleichsweise unintelligenten Säugergruppe wie der Zahnarmen (z.B. Faultiere), der Beutler (z.B. Känguruh) oder der Kloakentiere (z.B. Schnabeltier), sondern aus der fortgeschrittensten, intelligentesten Säugergruppe, den Euarchontoglires, welche Primaten, Hörnchen und Nager umfaßt. Und daß Ratten (Nager) ebenfalls mit zu den intelligentesten Tieren gehören, wissen wir ja. Ratten kennen sogar artübergreifendes Mitgefühl.

Pertti


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19.07.2014 um 01:11
@wavesmaxx
wavesmaxx schrieb:Wieso ist das so?
Natürlich sind wir nicht gerade die schnellsten und stärksten Tiere, wir sind auch nicht sonderlich gut im klettern oder schwimmen und haben keine besonderen natürlichen Waffen.
Warum sollten wir auch sonderlich gut klettern oder schwimmen können,bzw.besondere Waffen besitzen? Das brauchen wir nicht,wir sind so wie wir sind,weil wir an unsere Lebensweise und Lebensart diese "Super-Eigenschaften" nicht brauchen,das hat uns die Evolution nicht geschenkt,da wir es nicht nötig haben.
Wir sind dafür im Gegensatz zu andere Säugetiere die Intelligentesten und wir sind eine die Species,die am aufrechtesten laufen können.Damit können wir laufen,rennen,klettern,...
Es gibt viele Arten,die können zwar sonderlich gut klettern,aber wenn sie auf zwei Beinen stehen und am Boden laufen,laufen sie geduckt und langsam,einige brauchen einen Schwanz,um aufrecht sein zu können um sich abzustützen..Andere können gut schwimmen,bewegen sich dafür an Land schwerfällig und super Waffen brauchen wir nicht,für was?
Jedes Lebewesen ist auf sein Gebiet,in der es lebt angepasst und auch eingeschränkt,das hat die Evolution so ergeben.
Wir haben dafür von allen etwas,nur etwas weniger davon,aber das reicht uns vollkommen aus.


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22.05.2015 um 23:42
Wir Menschen sind Menschen und haben nix mit Tieren zutun.


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