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Ständig selber Traum

9 Beiträge, Schlüsselwörter: Nacht, Schatten, Küche, Flur
Seite 1 von 1

Ständig selber Traum

23.06.2016 um 12:10
Seit ein paar Tagen habe ich komische Träume. Besser gesagt einen seltsamen Traum, nach dem ich nicht mehr einschlafen kann oder nur sehr schwer.

In diesem Traum stehe ich in der Küche neben dem Herd, mitten im Raum, meine 3-jährige Tochter steht ebenfalls bei mir. Es ist Nacht, das Licht in Küche und Flur ist an und ich telefoniere mit dem Vater meiner Tochter. Er fragt mich ob ernsthaft unser Kind nachts um 3 noch auf ist. Ich versuche ihm etwas zu erklären. Komisches Wirr Warr er soll zuhören und das Ernst nehmen. Dann wirft das Türschutzgitter einen langen Schatten (wie wenn ein Auto an einem Fenster vorbei fährt) und ich nehme mein Kind auf den Arm und schreie in den Flur. Hört auf. Lasst mich in Ruhe. Macht das das aufhört.

Dann wache ich auf, fühle mich ängstlich und verwirrt und traue mich nicht mehr in den Flur.

Ich würde gern wissen was mir dieser Traum sagen will. Ich trinke keinen Alkohol und nehme keine Drogen. Auch schaue ich keine Horrorfilme zumindest ist das Jahre her. Der Vater meines Kindes und ich hegen ein freundschaftliches Verhältnis. Der Traum ist für viele sicherlich nur blöd aber für mich ist er beinahe schon verstörend.


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Ständig selber Traum

23.06.2016 um 12:45
Hmm das hört sich nach keinem schönen Traum an. Vielleicht fühlst du dich von dem Vater deiner Tochter alleine gelassen? Lebt er nicht bei euch oder hat er euch gar verlassen? Das kann ein Gefühl von Hilflosigkeit und Ungerechtigkeit auslösen, welches dann solch einen Träum erklären könnte.
LG Materianer


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Ständig selber Traum

23.06.2016 um 13:03
Der Vater lebt in der Nachbarschaft, aber allein gelassen hat er uns nicht wirklich. Die Trennung war von uns beiden aus.


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kavinsky
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Ständig selber Traum

23.06.2016 um 14:01
Bin jetzt kein Experte und soll auch nur als Denkanstoß gedacht sein, aber ich würde einfach mal sagen, dass du dich auf das Wesentliche in diesem Traum konzentrieren solltest und das wären: Küche, Flur, Schatten und die Zahl 3.

Jedenfalls nach meiner bescheidenen Meinung.

Okay. Machen wirs mal in vereinfachter Form, ohne großen esoterisch angehauchten Schnickschnack:

Die Küche symbolisiert das familiäre Zentrum. Zusammen mit dem Herd dann Nahrung und Wärme. Doch stehst du dort mit deinem Kind zu ungewöhnlicher Zeit, sprich in der Finsternis (3 Uhr ist die Stunde der Dämonen) bei künstlichem Licht.

Du führst ein Gespräch mit dem von dir distanzierten Mann und Vater deines Kindes (ich hoffe, dass man das so sagen kann).

Fühlst dich von ihm scheinbar missverstanden und nicht ernst genommen.

Daraufhin zieht ein Schatten durch den Raum, welcher das familiäre Zentrum symbolisiert, was dich unmittelbar dazu bringt, dein Kind schützend auf den Arm zu nehmen.

Du bist fortan verwirrt und verängstigt und schreist in den Flur, welcher - Achtung!! - den Lebensweg symbolisiert.

Das bringt dich zum Erwachen und so musst du feststellen, dass du dich nicht mehr in den Flur getraust.


Die Zahl Drei symbolisiert weiterhin die Urform der Familie (Mutter, Vater, Kind). Sie ist die Zahl der Seele und Inbegriff der Vollkommenheit.

Du musst in den Flur gehen, meine Kleine. Du musst in den Flur gehen. Nur dort kannst du erkennen, wen du dort anschreist (wer dir Angst machen will) und wo sich die Tür zum Licht befindet.

Mehr kann ich dir nicht sagen. Versuch am besten, nicht mehr darüber nachzudenken, dann kommt die Antwort meist von allein. Oder nimm dir fest vor, im nächsten Traum mutig den Flur zu betreten. Die Lösung kannst nur du allein finden und dann hören auch diese Träume wieder auf.


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kavinsky
ehemaliges Mitglied

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Ständig selber Traum

23.06.2016 um 14:50
Vielleicht noch wichtig anzumerken, dass der Schatten, welcher dann durch den Raum zieht, der eines Gitters ist (Gefängnis, Käfig) und dass du im Plural in den Flur schreist..

ja?!^^ - du sprichst also das, was dich scheinbar hindern will, in den Flur zu treten, in der Mehrzahl an und möglicherweise hast du deine Tochter nicht nur zum Schutze instinktiv auf den Arm genommen, sondern auch, weil du eigentlich vorhattest, mit ihr in den erleuchteten Flur zu gehen.

Lies deinen Text am besten selber nochmals aufmerksam durch. Meist ergibt sich aus der Unbewussheit die wahre Erklärung.


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Ständig selber Traum

23.06.2016 um 18:21
Kein Experte aber dafür beinahe schon Psychologe :) deine Theorie klingt interessant und nachvollziehbar, bis auf den Punkt das ich den Zusammenhang der Zahl 3 mit Dämonen erstmal ergoogeln muss.


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kavinsky
ehemaliges Mitglied

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Ständig selber Traum

23.06.2016 um 19:40
Okay, pass auf .. ich bin jetzt ein kleines bisschen abgefüllt, aber mit deiner Hilfe, könnten wirs trotzdem schaffen ..

ursprünglich steht die Zahl Drei für das Gute. Das mit der Stunde der Dämonen habe ich im Grunde aus einem Zitat ..

es ist eines von Francis Scott Fitzgerald (.. wart mal, mal gucken .. richtig geschrieben .. ?^^ - jes :)). Das Zitat geht so:

In der dunklen Nacht der Seele ist es immer drei Uhr morgens.

Zu meinem Bedauern bin ich momentan nicht so ganz in der Lage den Zusammenhang zu erkennen, aber da ist einer, da bin ich sicher. Also streng du dein hübsches Köpfchen bisschen an.

Erinner dich dabei daran, dass ich kurz zuvor gesagt habe, dass die Zahl Drei die Zahl der Seele ist.

So. Schönes kleines Rätsel das. :) Viel Spaß.


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Ständig selber Traum

23.06.2016 um 21:01
Zahl 3 Inbegriff der Familie (Vater, Mutter, Kind) + (dunkle Nacht der Seele » vielleicht innerer Dämon/das böse im Menschen?¿)

Flur (der Lebensweg durch den der Schatten kam)

der Schatten (Gefängnis / Hindernis zum Lebensweg) also mal als Interpretation zusammengefasst von deiner Interpretation wäre das fast schon perfekt als Metapher für einen Ratgeber.

Demnach würde mir mein Unterbewusstsein ja sagen wollen: “schön jetzt bist du allein, und nun? Lässt du dir auch noch von einem oder mehreren die Zukunft verbauen...“

Würde ich den Flur gehen würde nach den oben genannten Beispielen eigentlich ich vor mir selbst stehen, aber da die Mehrzahl angesprochen wird ist das eher unwahrscheinlich.

Im echten Leben würde ich mich in dieser Situation an die wand lehnen und Augen zu machen bis der Wecker klingelt (dann ist es hell und fast alle Nachbarn wach). Über private Probleme kann ich nicht klagen die so eine Theorie unterstützen und bestätigen würden (für jedes negative gibt es etwas ausgleichendes positives). Wobei deine Interpretationen viel Spielraum für vielzählige Theorien geben. Da braucht man ja erstmal ein Studium in Philosophie und Psychologie. ^^

Aber aufjedenfall hast du dem Dilemma dieses gruselige genommen, ich hatte die Befürchtung das etwas schreckliches, grauenhaftes im nächsten Traum aus dem Flur treten könnte, wenn ich nicht rechtzeig und wie gewohnt vor dem schlimmsten aufwache. Also war das bis jetzt schon sehr hilfreich =)


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kavinsky
ehemaliges Mitglied

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Ständig selber Traum

24.06.2016 um 08:40
Mit deinem letzten Absatz hast du meinen ursprünglichen Verdacht eigentlich bestätigt; doch kann man hier ja nicht immer gleich mit "Dem Böösen" kommen, wenn man um die näheren Lebensumstände imgrunde gar nichts weiß.

Ich glaube, der eigentliche Zweck dieses Traumes ist weniger der tiefere Sinn. Primär zielt er vielmehr auf deine Emotionen.

Bilder, Gedanken und Emotionen sind eine starke Waffe.

Du selbst siehst ja, was er mit dir gemacht hat .. er hat dich verwirrt und verängstigt; raubt dir für den Rest der Nacht den Schlaf, will dich somit indirekt daran hindern, in den Flur zu gehen.

Genau DAS ist eine der Wirkungsweisen des Bösen.

Sie (die Dämonen) schleichen sich in deine Träume (und gut möglich, dass SIE es sind, die du unbewusst anschreist), um dich zu verstören und zu verfolgen. Mit den dazugehörigen negativen Emotionen gelingt ihnen das in der Regel auch recht gut. Es gibt Menschen, die sich Jahre daran zu schaffen machen und somit dem Bösen quasi die Tür öffnen, es nahezu hereinbitten. So lösen sie unbewusst eine Art Dominoeffekt aus und so mancher von ihnen findet sich irgendwann später beim Psychiater auf der Couch.

Und die Tatsache, dass du die Verantwortung für ein Kind trägst (im wahrsten Sinne des Wortes),
macht dich obendrein noch verwundbarer, als du es als unwissender Mensch (denn nichts anderes sind wir) ohnehin schon bist.

Darum ist es gut zu wissen, wie sie funktionieren. Wissen ersetzt die Angst. Und Angst ist ja bekanntlich ein Gefühl, von welchem sie sich ernähren - was ihnen Stärke und Macht verleiht.

Du kannst es natürlich auch wie die meisten hier machen - einfach ignorieren. Soll im Allgemeinen auch ganz gut klappen. Manchmal sogar ein ganzes kleines Menschenleben lang ..

Okay. Viel Text. Hoffe, ich hab dich nicht genervt. :) Alles Gute. :) :)


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