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I LOVE SUOMI 💙 🤍 🇫🇮

5.332 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Finnland, Suomi ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

I LOVE SUOMI 💙 🤍 🇫🇮

29.10.2026 um 16:40
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Die EU und Deutschland haben noch immer nicht gelernt, daß sie ihre Rolle in der Welt selbst ausgestalten müssen.
Stimmt. Leider haben sie das noch nicht gelernt. Vllt. würde es helfen, vom "mykkäkoulu" (Stummenschule) in die Sprachenschule zu wechseln ;) ...

Na ja, aus Fehlern dürfte man ja auch lernen ...
"Epäonnistumisen päivä" oder: Die glücklichsten Versager feiern ihr Scheitern sogar
Am vergangenen Dienstag war "Tag des Versagens". Bei mir auf jeden Fall, weil ich mal wieder nicht alles erledigt hatte, was auf meiner Liste stand. Ich wollte so viel schaffen: Diverse Texte schreiben, Keller aufräumen, dringende Korrespondenz beantworten, Sport machen - wenn ich das jetzt lese, weiß ich selbst, wie lächerlich das ist. Ich stehe schließlich nicht um fünf Uhr auf, dann ginge das vielleicht. Als ich nach Hause kam, fragte das Kind, was wir essen wollen (es kocht) und ob wir einen Film zusammen sehen (wie lange werden wird das noch gemeinsam tun?). Also warf ich den Keller über Bord, redete mir ein, dass meine Radtour in die Redaktion auch als Sport gilt, ein guter Text besser ist als drei halbgute und machte es mir auf dem Sofa gemütlich. Ich schob alles Unerledigte auf den nächsten Tag.

Da standen natürlich schon andere Dinge auf der To-do-Liste, die dringend erledigt werden mussten. Hatte ich nun ein schlechtes Gewissen, dass ich das alles nicht geschafft habe, so wie ich es mir vorgenommen hatte? Mitnichten. Denn ich wusste mittlerweile, dass ein ganzes Volk damit bestens klarkommt, zu scheitern. Ein Volk übrigens, das im Ranking der glücklichsten Länder der Welt regelmäßig auf Platz eins landet, während Deutschland nicht mal in den Top Ten vertreten ist. Die Rede ist von Finnland.

In Finnland gibt es tatsächlich den Internationalen Tag des Scheiterns (auf Finnisch "Epäonnistumisen päivä"), er wird seit 2010 alljährlich am 13. Oktober begangen. Wie darf man sich das vorstellen? Es ist ein wenig wie katholisch sein, glaube ich, und wie oft habe ich mir gewünscht, katholisch zu sein: Bekreuzigen, Bekenntnis der Sünden, geistlicher Rat durch den Priester, Buße tun, also Gebet oder gute Tat, Absolution, und zack, dann kann es wieder von vorn losgehen. Man macht Fehler, sagt sorry, macht wieder Fehler, Schwamm drüber.
Aus dem finnischen way of life könnte man allerdings noch etwas lernen: Erstens vielleicht, wie man ein und denselben Fehler nicht ständig wiederholt, oder auch, wenn man es größer angeht, wie man zum Beispiel mit der Nazivergangenheit des eigenen Landes und dementsprechend mit dem Wiederaufflammen des Naziwesens im eigenen Land besser umgeht? Also verleugnen? Bekämpfen? Aussitzen? Was würde ein Finne tun? Nun, die Finnen gelten als relativ schweigsames Volk. Das unterscheidet sie vielleicht von den Deutschen, die immer alles ausdiskutieren müssen. Das fängt am Gartenzaun an: Wie Streitigkeiten darüber, ob ein Blatt vom Baum des Nachbarn aufs eigene Grundstück gefallen ist und von ihm nun in den dafür eigens erworbenen Laubsack getan und kostenpflichtig entsorgt werden müsste, bis zum Obersten Gericht gehen können. Und es hört nicht auf im Bundes- oder Landtag, wo lautes Stören der Redenden zu einem probaten Mittel im Demokratiealltag geworden zu sein scheint.
https://www.n-tv.de/panorama/Epaeonnistumisen-paeivae-oder-Die-gluecklichsten-Versager-feiern-ihr-Scheitern-sogar-id31417173.html


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29.10.2026 um 16:42
Die To-do-Liste lang wie eine Rolle Klopapier, der Zeitrahmen winzig, die folgenden Projekte lauern bereits hinter der nächsten Ecke. Man kann nur scheitern. Das ist aber nicht schlimm, machen Sie's wie die Kolumnistin - finnisch.
https://www.n-tv.de/panorama/Epaeonnistumisen-paeivae-oder-Die-gluecklichsten-Versager-feiern-ihr-Scheitern-sogar-id31417173.html

... oder halt wie Wagner ...

a5de523afe924c53865e92e692e83006
https://www.hs.fi/sarjakuvat/viivijawagner/

1. To-do-Liste für heute
2. ...
3. Was für'n Wahnsinn!


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31.10.2026 um 10:40
🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 Happy Halloween 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾 🐾


Bild 31.10.26 um 09.25

PEPE, Lagotto romagnolo, drei Wochen alt
Aus dem Fotoalbum der Züchterin
https://yle.fi/t/18-332106/fi


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01.11.2026 um 18:07
Oh my gosh die sind aber schon allerputzigst 😍Das einzige Tier, was mir Rätsel aufgibt, ist grau und hat einen kahlen Schwanz ... ich glaub das ist neu dazu gekommen! Das liegt ein bissel eintönig herum und bewegt sich gar nicht ...


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02.11.2026 um 10:34
Zitat von Uhudlerin2.0Uhudlerin2.0 schrieb:grau und hat einen kahlen Schwanz ... ich glaub das ist neu dazu gekommen!
Das ist "rotta" (die Ratte). Dem lutschen die Welpies leidenschaftlich die Ohren ... ab.

Ja, sie lernen jetzt täglich Neues dazu, wie z.B. das Hundeklo zu benutzen :D

Bild 02.11.26 um 10.23

Gestern gab's die erste Wurmkur, und nach dem bitteren Zeugs - zum Trost - bissi rohes Rinderhackfleisch.


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02.11.2026 um 11:11
Präsident Stubb: Wir werden die Unterstützung für die Ukraine nicht aufgeben, auch wenn Russland kriegerische Maßnahmen gegen Europa ergreift



Der Präsident der Republik, Alexander Stubb, erklärt, dass die hybriden Maßnahmen Russlands keinen Einfluss auf die europäische Unterstützung für die Ukraine haben.

– Russland führt einen Angriffskrieg in der Ukraine und hat infolgedessen auch anderswo in Europa seine kriegerischen Aktivitäten verstärkt. Es testet Grenzen aus und versucht, Einfluss auf europäische Länder auszuüben, damit diese ihre Unterstützung für die Ukraine einstellen. Das wird nicht geschehen“, so Stubb.

Stubb sprach am Montagmorgen bei der Eröffnung eines Kurses zur Landesverteidigung im Säätytalo.


Stubb fordert Finnland auf, Abschreckung aufzubauen

Finnland hat letzte Woche erste Gespräche mit Frankreich über die nukleare Abschreckung geführt. Frankreich führt bereits Gespräche mit einigen europäischen Ländern über den Ausbau seiner nuklearen Abschreckung, beispielsweise durch die Planung gemeinsamer Übungen. Stubb sagt, Finnland nehme diese Angelegenheit ernst.

Stubb ist der Ansicht, dass Finnland als Mitglied der NATO und der Europäischen Union die Möglichkeit hat, aktiv auf seine eigene Lage Einfluss zu nehmen.

Er sieht die Lage anders als früher, da sich die europäische Sicherheitsordnung verändert hat.

Zu diesen Situationen gehörten der Finnische Krieg, der Krieg um Öland, die Ereignisse von 1918 sowie der Winterkrieg, der Fortsetzungskrieg und der Krieg in Lappland.

Stubb erinnert daran, dass diese Kriege keine isolierten Ereignisse waren, sondern beispielsweise mit den Napoleonischen Kriegen, dem Krimkrieg und den Weltkriegen zusammenhingen.

– An diesen historischen Wendepunkten hatten wir kaum Möglichkeiten, Einfluss auf die übergreifende europäische Entwicklung zu nehmen. Wir konnten versuchen, uns aus den Konflikten herauszuhalten, in der – meist vergeblichen – Hoffnung, dass sie sich nicht auf Finnland ausweiten würden.

Jetzt hat Finnland als Mitglied der NATO und der Europäischen Union die Möglichkeit, Einfluss auf die Lage zu nehmen. Passivität hilft nicht weiter, sagt Stubb.
Hybride Bedrohungen machen die Lage komplex

Damit sich der Krieg nicht ausweitet, muss Finnland nicht nur Signale senden, sondern auch handeln.

Hybride Bedrohungen machen es laut dem Präsidenten außerordentlich schwierig, eine Eskalation unter Kontrolle zu halten. Stubb bezeichnet Russlands Vorgehen in Europa als kriegerische Handlungen.

Stubb zufolge muss Finnland weiterhin in Verteidigung, Vorsorge und Sicherheit investieren und Unsicherheiten in Kauf nehmen.

– Als Finnland handeln wir stets im Einklang mit den Grundpfeilern unserer Gesellschaft, unter den Bedingungen der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit.

Der Präsident hält ein- bis zweimal im Jahr eine Rede vor den Kursteilnehmern. In seiner Rede geht der Präsident auf die künftigen Leitlinien der Verteidigungspolitik ein. Der Präsident der Republik ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
Auszüge https://yle.fi/a/74-20254519

Bild 02.11.26 um 10.45
Präsident Stubb hält eine Rede bei der Eröffnung des Kurses zur Landesverteidigung.
Die Zielgruppe dieses Kurses ist die finnische Elite. Eingeladen werden CEOs von Banken und Energiekonzernen, Chefredakteure, Spitzenpolitiker, Bischöfe, Gewerkschaftschefs und Generäle. Die Teilnehmer verbringen mehrere Wochen intensiv zusammen, um zu lernen, wie sie das Land bei einem russischen Angriff oder anderen massiven Krisen gemeinsam am Laufen halten. Es geht um die Verzahnung von Wirtschaft, Medien, Politik und Militär.  Kern ist ein großes, reales Planspiel. Was passiert, wenn der Strom ausfällt, das Internet gekappt wird oder die Lieferketten einbrechen? Wer ruft wen an? Wer trifft welche Entscheidungen?


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02.11.2026 um 11:11
Bild 16.08.26 um 11.37


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gestern um 08:30
Das Internationale Sportschiedsgericht CAS hatte letzten Freitag entschieden, dass Russland an den Eishockey-Weltmeisterschaften teilnehmen darf. Russland war zuvor aufgrund des Krieges in der Ukraine von den großen Turnieren ausgeschlossen worden. Die jüngste Entscheidung ermöglicht Russlands Rückkehr bereits bei den Weltmeisterschaften 2027. Das wird in Finnland einstimmig abgelehnt.

Die Rückkehr Russlands zur Eishockey-WM hat auch unter finnischen Politikern für Diskussionen gesorgt.

Der Parlamentspräsident Jussi Halla-aho (PS) schreibt auf Facebook, dass Finnland unverzüglich beschließen könnte, keine Nationalmannschaft zu den Eishockey-Weltmeisterschaften zu entsenden, sollte Russland zur Teilnahme zugelassen werden. Laut Halla-aho würde eine solche Entscheidung wahrscheinlich auch andere wichtige Eishockeynationen dazu ermutigen, ebenso zu handeln.

– Ich halte es für sehr problematisch, wenn die Botschaft lautet: Wenn man einen Eroberungs- und Vernichtungskrieg beginnt, wird man von internationalen Veranstaltungen ausgeschlossen, aber wenn man es schafft, den Krieg lange genug fortzusetzen, darf man wieder daran teilnehmen. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Normalisierung der Beziehungen zu Russland in allen Bereichen, einschließlich des Handels.

– Hier gibt es für Finnland und auch für andere Länder nur einen vernünftigen Weg. Sollen Russland und Weißrussland doch zu zweit bei den Wettkämpfen antreten, wenn es dazu kommt, schreibt Halla-aho.

Außenministerin Elina Valtonen (Kok.) erklärte am Sonntag auf der Plattform X, dass russische Sportler im nächsten Jahr in Finnland nichts zu suchen hätten, sollte Russland seinen Angriffskrieg in der Ukraine fortsetzen.

– Ich werde die notwendigen Maßnahmen in den kommenden Tagen vorantreiben.

Valtonen hatte bereits Anfang Oktober erklärt, sie fordere ein vollständiges Visumverbot für russische Touristen in der EU. Auch fünf finnische Europaabgeordnete unterzeichneten am Freitag eine Forderung, in der neue Sanktionen und Visabeschränkungen gegen Russland vorgeschlagen wurden.
https://yle.fi/a/74-20254471


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