Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Philosophie Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung +

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

47 Beiträge, Schlüsselwörter: Spukorte, Niederösterreich
Fena
Diskussionsleiter

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

04.11.2011 um 15:04
Frage steht schon oben ;) ich wohne in der Nähe von Wien ein bisschen weiter nördlich in Niederösterreich, ich kenne eine alte Kaserne in der Nähe von Sierndorf und suche weitere solcher Orte.

melden
Anzeige

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

04.11.2011 um 15:10
@Fena

Eine alte Kaserne...ja und nun? Warum suchst Du Spukorte wenn es Dir doch nur um leerstehende Gebäude geht?

Was willst Du überhaupt? Dich drin umsehen und gucken ob es spukt? Das ist hausfriedensbruch, das weißt du, oder?

melden

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

04.11.2011 um 15:39
Kennst du die schon:

http://www.wahrexakten.at/spukorte/5518-spukorte-wien-umgebung.html

und

http://www.gespensterweb.de/wbb2/thread.php?threadid=1450 ???

melden

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

04.11.2011 um 15:44
Oder nochmal hier:

http://www.wienspuk.net/ ???

Sorry wegen Doppelpost - aber bearbeiten war schon nicht mehr möglich...! ;-(

melden

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

04.11.2011 um 22:06
@Fena
Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?
"spukorte" nicht, häuser schon. da stehen ziemlich viele häuser in wien/österreich und umgebung...
und jetzt?
schau doch einfach mal http://www.maps.google.de - da siehst du jede menge häuser...

melden
Fena
Diskussionsleiter

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

08.11.2011 um 17:18
okay, okay, ich meine spukorte oder häuser in denen es spuuuukt @wobel
die links sind interessant @The_Wolverine ! danke werde mal reinschauen!

melden

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

08.11.2011 um 18:58
@Fena

Bitte schön, keine Ursache! Hab' sie auch mal durchgesehen und es sind einige Interessante dabei!

melden

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

08.11.2011 um 22:32
@Fena
gibt's das denn überhaupt? häuser in denen es erwiesenermaßen spukt?
meines wissens nicht.

melden

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

09.11.2011 um 09:12
Hainburg/Donau:

Das unglücklichste Jahr Österreichs war das Jahr 1683 wegen des verheerenden Türkeneinfalls. Die Stadt Hainburg hatte sich heldenmütig verteidigt, mußte aber der stürmenden Übermacht der Türken unterliegen.

Sämtliche Bewohner, man sagt 8423 an der Zahl, flohen gegen das Fischertor, in der Hoffnung, durch selbes sich retten zu können. Allein auch hier drangen die Barbaren ein, und ermordeten die zusammengedrängte ganze Volksmasse bis auf fünf Personen.

Noch ist an einer Mauer das Denkzeichen zu sehen, wie hoch das Blut dieser Schlachtopfer angeschwollen war. Man nennt es das Blutzeichen zu Hainburg.

Das Fischertor ist das kleinste Hainburger Stadttor. Es dürfte aus dem späten 13. Jahrhundert stammen und war die Verbindung zur Donauufersiedlung außerhalb der Stadtmauer.

Die "Blutgasse" hieß ursprünglich "Fleischergäßl", weil in alter Zeit hier traditionell die Hainburger Fleischhauer ihre Häuser hatten - vermutlich auch deshalb, weil das Schlachtblut durch diese Gasse so praktisch zur Donau hin abfließen konnte (noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es Beanstandungen gegen einen Fleischhauer wegen dieser Praxis!). Das dürfte der Gasse schon früh den volkstümlichen Namen "Blutgasse" eingetragen haben.

Dazu kam später die Erinnerung an ein schreckliches Massaker, das im 17. Jahrhundert in diesem Bereich geschah. Während der 2. Türkenbelagerung im Jahre 1683 wurde Hainburg von der Vorhut des türkischen Heeres belagert. In jener Zeit hatte Hainburg ca. 4000 Einwohner, außerdem befanden sich etwa ebensoviele Flüchtlinge aus der Umgebung in der Stadt. Am Abend des zweiten Belagerungstages, 11. Juli 1683, gelang es einem kleinen Trupp der Türken, im Süden vom Burgberg her in die Stadt einzudringen und das Stadttor zu öffnen. In der Stadt brach daraufhin eine Panik aus, die Menschen flüchteten in die einzig Rettung verheißende Richtung, nämlich hinunter zur Donau. Die Au jenseits der Donau (jetzt Nationalpark) war ein altes Fluchtgebiet der Hainburger, das man vom Fischertor aus u.U. mit Booten erreichen konnte.

Somit stürzten sich Tausende Menschen gleichzeitig in die schmale Gasse zum Fischertor. Das Tor unten war aber nach innen zu öffnen, was durch die hinunterdrängenden Menschen nicht mehr (vollständig) möglich war. Einigen ist vermutlich noch die Flucht durchs Tor gelungen, ehe es durch die Leiber der Nachstürmenden vollständig blockiert war. Die Mehrheit der Flüchtenden war aber in der Todesfälle beim Fischertor gefangen. Wer nicht schon vorher in der engen Gasse zerquetscht oder niedergetrampelt wurde, fiel den Schwertern der nachkommenden Türken zum Opfer. An dieses Massaker erinnert eine Gedenktafel beim Fischertor; auch die kleine Kapelle außerhalb des Tores wurde 1780 zur Erinnerung an die Opfer des Türkensturmes errichtet. (Noch Jahre nach diesem Ereignis legte ein Torwächter des Fischertores sein Amt zurück, weil "es dort umginge" - also aus Angst vor den Geistern dieser vielen Toten..) Von den ca. 8.000 Menschen in Hainburg überstanden nur etwa an die 100 den Türkeneinfall lebend. Nach alter Überlieferung überlebten 7 davon innerhalb der Stadt, indem sie sich in einem großen Selchkamin versteckten.

Der wirtschaftliche Schaden dieses Krieges war gar nicht zu beziffern. Die ganze Stadt lag in Schutt und Asche, Handel und Gewerbe mußten erst wieder neu aufgebaut werden. Auch das Stadtarchiv mit fast allen Unterlagen aus der Zeit vor 1683 verbrannte am 12. Juli 1683.

Tatsache ist weiters, daß nach dem Türkeneinfall eindeutig mehr als 7 überlebende Hainburger nachzuweisen sind. Diese Überlieferung wurzelt in einem Bettelbrief des Rates der Stadt Hainburg, in dem die Regierung um Steuerbefreiung aufgrund der Kriegsschäden gebeten wird – dementsprechend wird die Situation besonders krass beschrieben. Sicher aber ist einigen noch die Flucht über die Donau gelungen, einige haben sich vielleicht schon vorher in den Wäldern versteckt. (Der Großvater Joseph Haydns, Thomas Hayden, zählte zu den Überlebenden: er war als Wagnermeister vielleicht zu diesem Zeitpunkt auswärts unterwegs und gar nicht in Hainburg). Bei 100 Überlebenden von 8.000 bleibt jedoch die Bilanz dieses Krieges schrecklich genug.

Quelle: Handout für Führer durch Hainburg, Fremdernverkehrsverein Hainburg. Mit freundlicher Genehmigung von Martin Hanus, Stadtgemeinde Hainburg a.d. Donau, 31. Juli 2006.



melden

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

09.11.2011 um 09:15
ich kann dir einige orte nennen, wo ich selbst schon gewesen bin. wie alt bist du denn? bin auch aus der nähe von wien.

melden
Fena
Diskussionsleiter

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

09.11.2011 um 15:07
@wobel es muss ja nicht offiziell und erwiesenerwaßen spuken, es genügt wenn es zeugen gibt ;) du verstehst schon...
@seraphir ich bin fast sechzehn und würde mich sehr freuen!
@Doors danke! ich war schon einmal in hainburg aber so genau habe ich noch nicht um mich geblickt...

melden
melden

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

09.11.2011 um 18:09
@Fena
Fena schrieb:
@wobel es muss ja nicht offiziell und erwiesenerwaßen spuken, es genügt wenn es zeugen gibt ;) du verstehst schon...
öhm nö, versteh ich nicht.
dann müsste man ja jeden mist glauben, den irgendwer erfindet.
und erfunden wird in diesem zusammenhang mehr als genug.
gelegentlich sogar böswilligerweise, um anderen zu schaden...

melden
Fena
Diskussionsleiter

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

09.11.2011 um 18:11
nicht so negativ @wobel man kann ja dem "Mist" auf den grund gehen

melden

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

09.11.2011 um 18:16
@Fena
Fena schrieb:
man kann ja dem "Mist" auf den grund gehen
wie willst du das denn machen?
wenn ich z.b. behaupte dass es in deinem haus spukt, wie willst du denn das gegenteil beweisen?
da müssen doch erst ganze horden von selbsternannten "geisterjägern" reingehen, und die finden dann ganz sicher was (auch wenn sie nichts beweisen können), denn irgendwelche geräusche, irgendwelche temperaturunterschiede und irgendwelche elektromagnetischen felder gibt's nun mal überall... ruckzuck wohnste in 'nem spukhaus und das ganze internet weiss es...

melden
Fena
Diskussionsleiter

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

09.11.2011 um 18:18
@wobel okay, okay...man kann alles schön kompliziert machen aber alleine das Gefühl, wenn man sich in einem gruuuseeelligen haus befindet ist doch unbeschreiblich...

melden

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

09.11.2011 um 18:22
@Fena
wann ist denn ein haus für dich gruselig?

und: so kompliziert ist das garnicht.
die meisten spuk-häuser werden zu ebensolchen, weil irgendwer irgendwann 'ne geschichte über sie erfindet und sich die dann rumspricht.

beispiel: ich hab mir jahrelang anhören dürfen dass meine omi bestialisch umgebracht worden wäre. sogar schon als sie noch lebte. ich weiss nicht wem meine familie dieses gerücht zu verdanken hat, aber eins kannste mir glauben: der darf mir lieber nicht übern weg laufen...

melden
Fena
Diskussionsleiter

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

09.11.2011 um 18:26
@wobel, für mich ist ein Haus gruselig wenn es zerfallen und alt ist, wenn eine geschichte dahinter steckt der man auf den grund gehen will, wenn es rätselhaft ist und noch vieles mehr...googles es doch mal was andere leute davon halten ;)

melden

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

09.11.2011 um 18:30
@Fena
naja - eigentlich hat jedes haus geschichte.
aber der kann man nicht auf den grund gehen, indem man einfach nur reingeht und sich umschaut, dazu muss man schon ein bisschen mehr recherchieren. am meisten erfährt man eigentlich immer von den eigentümern, vor allem dann wenn das haus schon immer in familienbesitz war.
ansonsten hilft das stadtarchiv weiter.

wenn's wirklich zerfallen ist, sollte man eher fernbleiben, denn dann besteht lebensgefahr.

und ansonsten weisst du ja sicher dass du 'ne erlaubnis brauchst, oder?

melden
Anzeige
Fena
Diskussionsleiter

Kennt jemand Spukorte/Häuser in Wien/Österreich und Umgebung?

09.11.2011 um 18:33
@wobel, gibt es denn keine häuser mehr, die keinem gehören und einfach so unentdeckt irgendwo stehen und wofür man keine blöde erlaubnis braucht?

melden


Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Anzeigen ausblenden