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Der Blitz über der Tunguska

143 Beiträge, Schlüsselwörter: Russland, Objekt, Blitz, Sibirien, Tunguska, Tunguska-ereignis, Russische Taiga, 1908
303truth
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Der Blitz über der Tunguska

17.01.2005 um 17:56
das freut mich.. ich sagte ja was ich für wahrscheinlicher halte.

www.303storm.com


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Septa
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Der Blitz über der Tunguska

15.11.2007 um 21:34
hier mal was neues von Tunguska

http://news.nationalgeographic.com/news/2007/11/071107-russia-crater_2.html

Koordinaten NationalGeo:
http://plasma.nationalgeographic.com/mapmachine/index.html#theme=Street&sf=144285.936802176&c=90.150002%7C61.599999

und habs mal bei Google Earth rausgesucht für alle interessierten :-)

Breite: 61°35'27.77"N
Länge: 90° 7'34.83"O


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luge
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Der Blitz über der Tunguska

16.11.2007 um 16:01
Guter Link, Septa! Danke.

Hat irgendjemand 'n Bild von diesem Lake Cheko (hab Google Earth nicht mehr drauf)?

Gemäss diesem neuen Bericht, hätte man also ein wichtiges "missing link" endlich entdeckt: den Krater(see) dieses Meteors.


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Der Blitz über der Tunguska

17.11.2007 um 18:18
uf9824,1195319897,Lake Cheko
Hi Luge

Lake Cheko Bild im Anhang.

Hier die Koordinaten für GoogleEarth:
http://www.alder-digital.de/earth.php?long=101.86&lat=60.964


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luge
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Der Blitz über der Tunguska

17.11.2007 um 20:50
Herzlichen Dank simo67!


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 16:30
Ein Wissenschaftlerteam von der Universität Bologna hat vom 14. bis zum 30. Juli 1999 die bisher aufwendigste Expedition in die Tunguska-Region in Sibirien unternommen. Dabei haben die Forscher die Überreste dieser gewaltigen natürlichen Explosion unter die Lupe genommen. Während des strapaziösen Unternehmens konnten sie übers Internet via Satellitenverbindung ständig Kontakt zur restlichen Welt halten und Berichte sowie Fotos schicken.

Die Wissenschaftler erkundeten vor allem den Tscheko-See, der der größte Wasserkörper in der Nähe des Explosionsortes ist. Indem sie ein Echolot und andere Sensoren hinter einem Katamaran herzogen, erstellten sie eine Karte vom Seebett: Demnach ist der Tscheko-See trichterförmig und etwa 55 Meter tief. Eine Unterwasserkamera zeigte, das der Seeboden zu einem großen Teil mit umgeknickten Bäumen bedeckt ist. Es wurde ein Radar-Relief des Sees aufgenommen, das Aufschluss darüber geben soll, wie das Seebett in den obersten 100 Metern aufgebaut ist.

Mit einer neuen Methode haben die Forscher auch einige andere Land- und See-Reliefs gewonnen. Um diese Messungen zu ereichen, zogen sie insgesamt 28 Bohrkerne des Seebodens, die nun in italienischen Labors analysiert werden.
Eines der Hauptziele der Expedition bestand darin, Messungen genau an der Stelle direkt unter der Explosion durchzuführen - wozu ein Zwölf-Kilometer-Marsch durch Sumpf-Gelände und dichten Wald nötig war.

Ich finde es etwas merkwürdig, dass auch der Seeboden teils mit umgeknickten Bäumen bedeckt ist, wenn dort doch ein Komet oder die Überreste davon den früheren Krater erzeugt haben sollen.

Wissenschaftliche Zusammenfassung


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luge
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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 17:11
xpression schrieb:Ich finde es etwas merkwürdig, dass auch der Seeboden teils mit umgeknickten Bäumen bedeckt ist, wenn dort doch ein Komet oder die Überreste davon den früheren Krater erzeugt haben sollen.
Aber das würde dich Sinn machen. Die sagen doch, dass der heutige See (der eben nicht so alt ist, wie bisher vermutet, der eigentliche Krater sei.
Dann wären da ja früher Bäume (wie überall im dortigen Umfeld) gestanden.
Die Bäume, wenn ich das richtig verstehe, wären doch grad ein zusätzlicher Hinweis auf die Meteor- Einschlag- Theorie, erst recht, wenn die noch geknickt sind (wohl nur die am Rand des Sees und kaum im richtigen Zentrum). Oder seh' ich das falsch?


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 17:30
uf9824,1195403417,sa-r05b
Baumfallstruktur durch Tunguska Explosion

Die Baumfallstruktur im ganzen Verwüstungsbereich ordnet sich gegen den Uhrzeigersinn an, was meines Erachtens zusätzlich auf eine Anomalie hindeutet...

Die zum Zeitpunkt der Explosion stattgefundene Hitzeentwicklung sollte die Bäume nach der Kometen/Asteroiden Hypothese im vermeintlichen Krater/Epizentrum pulverisiert haben.

Desweiteren wurde bei einer Expedition ein veränderter Genkorridor bei Pflanzen und Tieren in Folge von erhöhter Radioaktivität festgestellt.


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 17:39
>>>... Die Baumfallstruktur im ganzen Verwüstungsbereich ordnet sich gegen den Uhrzeigersinn an, was meines Erachtens zusätzlich auf eine Anomalie hindeutet... ...<<<

Häää? Was macht es für einen Unterschied, ob die Bäume von der Mitte aus gesehen nach rechts oder links liegen???


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 17:50
Eindeutig ist, dass die Fallrichtung der Bäume konzentrisch ist und die Explosion somit in der Luft stattgefunden haben müsste... (Also ohne Impact meine ich)

Untermalung der Nuklear Hypothese


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 18:06
Ja. Ebenso wie ein Meteroid der in der Luft auf Grund von zunehmender Hitze und Druck explodiert. Radioaktive Strahlung gibt es überall auf der Erde. Nur weil diese in diesem Gebiet etwas erhöht ist, muss das ja nicht auf eine atomare Explosion hinweisen. Der meteorid konnte ebenso, durch was auch immer, kontaminiert gewesen sein.


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 18:17
Mit der überall registrierten Radioaktiven Strahlung gebe ich Dir recht.

In dem obigen Link ist eine Skala abgebildet, auf der seit dem Explosionszeitpunkt ein anomaler Anstieg der Radioaktivität anhand von Holzproben aus dem Gebiet über Jahrzehnte verzeichnet ist.

Die Messergebnisse sprechen für sich.

Aus dem Link weiter oben sind einige Fotos von deformierter Vegetation zu sehen...


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 18:24
Hmmm... Aber was spricht denn gegen einen "übermäßig" hohen radioaktiv verstrahlen Ball aus dem All?


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 18:32
Anbei noch zusätzlich registrierte Begleiterscheinungen zum Katastrophentag:

Magnetanomalien am Katastrophentag wurden unter anderem von Dr. Weber an der Universität in Kiel festgestellt

Die Polarlichterscheinungen sind unabhängig von den leuchtenden Wolken der hellen Nächte aufgetreten

Nähere Infos im obigen Link


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 18:37
Ich finde, dass alles in Allem eine Menge von Gegebenheiten die Klärung des Tunguska Phänomens erschwert...

Immerhin sind nach 99 Jahren auch mehr als genug Theorien und Hypothesen aufgestellt worden. (Das mit Sicherheit auch von Namhaften Wissenschaftlern)

Aber einen eindeutigen Beweis, was denn da wirklich passiert ist bleibt wohl noch außen vor...


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 18:45
Magnetanomalien? Ich sag nur Wünschelrute... ;)
Also daran würd ich nichts festmachen. Und auch hier stellt sich mir die Frage, warum dies nicht auch von der Explosion eines Meteoriten ausgehen könnte? Schließlich bestehen "ein paar" dieser Dinger aus Metall oder haben einen hohen Metallanteil...

Das nie zu 100% geklärt wird was es war ist klar. Schlielich werden hier auch wieder viele die an ein UFO oder eine atomare Explosion glauben, nichts anderes Zulassen...


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 18:51
Deine Einstellung ist für mich schon nachvollziehbar... Man sollte aber aufgrund der teils ungeklärten Tatsachen im Hinblick auf dieses Thema auch offen für neues sein.


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 19:24
Ich bin offen für Neues. Nur bin ich ebenfalls Realist. Und da kommt für mich nur ein Meteorid in Frage. Denn wie so oft ist die einfachste Lösung auch die richtige...


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 19:25
Das war ein Bolide...auch Feuerkugel genannt,hab erst letzte Woche eine gesehen


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Der Blitz über der Tunguska

18.11.2007 um 21:00
Wenn die Lösung dazu so einfach wäre, frag ich mich warum etliche Wissenschaftler selbst nach 99 Jahren zu keinem konkreten Ergebnis gekommen sind.

Warum hätte zu diesem Vorfall dann nicht eine Wissenschaftliche Expedition gereicht?


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