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Raumstationen

46 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: UFO, USA, Aliens ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Raumstationen

21.12.2025 um 17:14
Da in Zukunft immer mehr neue Raumstationen entstehen werden, auch von unterschiedlichen Ländern, habe ich einen neuen Thread gestartet. Hier soll es nicht nur um eine einzelne Station gehen, sondern sowohl um die bisherigen als auch um die zukünftigen Raumstationen in unserem Erdorbit sowie um jene, die eines Tages um andere Planeten unseres Sonnensystems gebaut werden. Aus meiner Sicht wird sich daraus später eine echte Weltraumwirtschaft entwickeln, die auch Forschung, den Abbau von Ressourcen auf Kometen und Weltraumtourismus umfasst.

Warum eine Raumstation im Erdorbit bauen?

Forschung und Technologieentwicklung
Eine Raumstation dient als Labor für Experimente in Schwerelosigkeit, die auf der Erde nicht möglich sind. Das fördert Fortschritte in Medizin, Materialwissenschaft und Energie.

Testumgebung für Mond- und Marsmissionen
Bevor wir Menschen sicher zum Mond oder Mars schicken, brauchen wir eine Plattform, um Lebenserhaltungssysteme, Langzeitaufenthalte und neue Antriebstechnologien zu testen.

Internationale Zusammenarbeit
Raumstationen sind ein Symbol globaler Kooperation. Sie ermöglichen gemeinsame Projekte, Wissenstransfer und stärken die diplomatischen Beziehungen.

Wirtschaftliche Chancen
Kommerzielle Forschung, Weltraumtourismus und die Entwicklung neuer Industrien im Orbit könnten enorme wirtschaftliche Impulse geben.

Sicherheit und Infrastruktur
Eine Station im Orbit kann als „Zwischenstopp“ für tiefergehende Missionen dienen, als Reparaturbasis für Satelliten und als Plattform für Weltraumbeobachtung.

Vielleicht seid ihr anderer Meinung, freue mich darüber.
Viel spass beim Diskutieren.


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Zuerst Orbit Raumstationen und dann Mond, danach Mars und dann weiter
19 Stimmen (44%)
Zuerst direkt Mond und dann Mars
7 Stimmen (16%)
Direkt Mars und dann weiter
2 Stimmen (5%)
direkt Saturn/Jupiter Monde
1 Stimme (2%)
Auf der Erde verbleiben
14 Stimmen (33%)

Raumstationen

21.12.2025 um 18:12
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Warum eine Raumstation im Erdorbit bauen?

Forschung und Technologieentwicklung
Eine Raumstation dient als Labor für Experimente in Schwerelosigkeit, die auf der Erde nicht möglich sind. Das fördert Fortschritte in Medizin, Materialwissenschaft und Energie.
Solange kein Mehrwert auf der Erde nachweisbar ist , bleibt es spekulativ.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Testumgebung für Mond- und Marsmissionen
Bevor wir Menschen sicher zum Mond oder Mars schicken, brauchen wir eine Plattform, um Lebenserhaltungssysteme, Langzeitaufenthalte und neue Antriebstechnologien zu testen.
Eine Raumstation im Orbit ist nicht zwingend nötig , um Mondlandungen zu realisieren. Für Flüge zum Mars wäre es sicher sinnvoll
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Internationale Zusammenarbeit
Raumstationen sind ein Symbol globaler Kooperation. Sie ermöglichen gemeinsame Projekte, Wissenstransfer und stärken die diplomatischen Beziehungen
Dazu bedarf es keiner Raumstationen . Probleme sollten auf der Erde gelöst werden.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Wirtschaftliche Chancen
Kommerzielle Forschung, Weltraumtourismus und die Entwicklung neuer Industrien im Orbit könnten enorme wirtschaftliche Impulse geben.
Solange die Raumfahrt in Privathänden liegen würde , könnte man alles machen. Wenn allerdings hunderte Milliarden an Steuergeldern aufgewendet werden müssten , würden die Vorteile nur in den Händen weniger Personen liegen.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Sicherheit und Infrastruktur
Eine Station im Orbit kann als „Zwischenstopp“ für tiefergehende Missionen dienen, als Reparaturbasis für Satelliten und als Plattform für Weltraumbeobachtung.
Das wäre vernünftig. Auch Werner von Braun konzipierte schon in 1950ern seine " Von Braun Wheel".


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22.12.2025 um 03:59
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Forschung und Technologieentwicklung
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Testumgebung für Mond- und Marsmissionen
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Sicherheit und Infrastruktur
Für diese drei Punkte habe ich schon mal in anderen Diskussionen ein wenig beigetragen.
Interstellare Reisen nüchtern betrachtet (Seite 32) (Beitrag von m.A.o)
Interstellare Reisen nüchtern betrachtet (Seite 27) (Beitrag von m.A.o)
Interstellare Reisen nüchtern betrachtet (Seite 24) (Beitrag von m.A.o)

Einer der Hauptgründe weshalb eine Raumstation in einem (nahen) Orbit um ein Objekt wie Mond, Mars usw. beinahe zwingend notwendig wäre, will ich hier nochmals betonen.

Gesundheit und Regeneration der Besatzung:

Wenn eine Mannschaft länger auf einem fremden Objekt wie Mars, Mond oder ähnlichem "werkeln" soll, dann ist es unumstritten, dass die dortigen Lebensbedingungen extrem eingeschränkt sind. Es fehlen neben der richtigen Gravitation auch Schutzmechanismen gegen aggressive Strahlungen sowie Atmosphäre. Atmosphäre sowie Strahlenschutz ist in den örtlichen Bodenstation bedingt realisierbar. Ebenso fehlt der natürliche Tag/Nachtrythmus.

Die Gravitation lässt sich jedoch (noch) nicht gezielt beeinflussen. Daher ist bei einem längeren Aufenthalt auf dem Zielobjekt mit gravierenden Gesundheitsschäden zu rechnen.

  • Skelett & Muskulatur:
    Massiver Knochenabbau (Verlust an Knochendichte).
    Spoiler

    Schön im Film WALL.E (2008) dargestellt.
    Frm 028



    Starker Muskelschwund (Atrophie), besonders in Beinen und Rücken.
    Veränderungen und Degeneration von Gelenkknorpeln (Risiko für Osteoarthritis).
    Verkrümmung oder Dehnung der Wirbelsäule.
  • Herz-Kreislauf-System:
    Flüssigkeitsverschiebung in die obere Körperhälfte (geschwollenes Gesicht, dünne Beine).
    Abnahme des Blutvolumens.
    Herzmuskelverkümmerung und Risiko für Herzrhythmusstörungen.
  • Strahlenschäden (Kosmische Strahlung):
    Deutlich erhöhtes Krebsrisiko.
    Schädigung des Zentralnervensystems (neurologische Probleme, kognitive Einbußen).
    Trübung der Augenlinse (Grauer Star / Katarakte).
    Schäden an inneren Organen (z. B. Nierenversagen, Lungenfibrose, Magen-Darm-Gewebe).
  • Gehirn & Sinnesorgane:
    Veränderungen der Gehirnstruktur.
    Beeinträchtigung des Sehvermögens durch erhöhten Hirndruck.
    Störung des Gleichgewichtssinns und Orientierungslosigkeit.
  • und sonst noch so einiges...


Vom Mond aus könnte die Besatzung natürlich relativ schnell (~3Tage) wieder zur "Repartur" zurückbefördert werden, was aber bei weiter entfernten Objekten nicht mehr der Fall ist. Für den Fall einer schwerwiegenden Verletzung noch problematischer.

Daher wäre eine Raumstation (siehe meine anderen Beiträge oben) auf lange Sicht zweckmäßiger, wenn auf dieser eine Infrastruktur einer Großstadt und eventuell auch selbst versorgende Landwirtschaft vorhanden ist. Bei weiteren Objekten fast schon zwingend notwendig.


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23.12.2025 um 11:56
@m.A.o Eine derartige Raumstation benötigt aber künstliche Schwerkraft, ist also nicht was man so einfach am Mars oder irgendwo anders aufbauen kann. Um eine größere Raumstation am Mars zu bauen braucht man selbst am Mars größere Infrastruktur. Strahlenschutz ist am Boden deutlich einfacher als im All, du musst nur tief genug in die Erde gehen.

Meines Erachtens ist daher der direkte weg zum Mond am sinnvollstes, man hat dort sofort Ressourcen verfügbar um dies weiter zu verarbeiten. Jede Rakete kann sofort in die weitgehend automatisierte und von der Erde gesteuerte Produktion gehen. Die Verzögerungen sind gering man kann alles von Bedienplätzen auf der Erde steuern. Astronauten können sporadisch und schnell zwischen Erde und Mond reisen, kein Zeitfenster, kein großer Aufwand ist nötig, wenn die Initiale Infrastruktur vorhanden ist. Man kann deutlich einfacher Güter zwischen Erde und Mond transferieren. Man kann so gesehen auch künstliche Schwerkraft auf dem Mond simulieren. Dazu musst du nur einen z.B. Zug auf eine Kreisbahn schicken und die leichte Mondgravitation ausgleichen. Mit einer Maglev und schon vorhandenem Vakuum, sollten auch die nötigen Geschwindigkeiten machbar sein aber das wäre wohl auch erst später möglich.


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23.12.2025 um 12:06
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Raumstationen sind ein Symbol globaler Kooperation
nur leider nicht dort wo wir es benötigen würden? oder wieso hat China jetzt eine eigene Raumstation anstatt auf eine nächste gemeinsame ISS hinzuarbeiten nachdem die jetzige ausrangiert wird?

beim Mond sieht es ja auch so aus als würden einige Staaten lieber allein dahin als zusammenzuarbeiten?

also für mich ist das alles nicht so richtig das wahre..

Asteroiden-Mining ist meiner Ansicht nach lediglich ein Thema um Forschungsgelder abzugreifen und wird niemals umgesetzt werden.

Orbit-Tourismus ist meiner Ansicht nach verschwendetes Geld und verschwendete Ressourcen und kann nicht verstehen wie so etwas wünschenswert aus globaler Sicht ist, für die Einzelnen vielleicht als Erlebnis und als Jobmaschinerie für diejenigen die es ermöglichen. aber eigentlich wäre das Geld anderswo besser investiert finde ich..


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23.12.2025 um 12:37
Zitat von tarentaren schrieb:Eine derartige Raumstation benötigt aber künstliche Schwerkraft
Hab ja diesbezüglich in einem meiner Beiträge auch ein rotierendes Habitat beschrieben.
Schwerkraft ist eines der wichtigsten Eigenschaften um den Menschen vor dauerhaft gesundheitliche Schäden zu schützen.
Siehe Interstellare Reisen nüchtern betrachtet (Seite 29) (Beitrag von m.A.o)
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:wieso hat China jetzt eine eigene Raumstation anstatt auf eine nächste gemeinsame ISS hinzuarbeite
Da das MHD der ISS schon seit längerem bekannt ist, werden die Chinesen kaum dort mitmischen wollen. Ein Nachfolger ist zwar schon geplant, u.A. eine im Mondorbit (Lunar Gateway). Ob da die Chinesen mitmachen wissen wir heute noch nicht.
Der zweite Grund ist nach wie vor dieses politische Geplänkel.
Erst wenn der Mensch kapiert hat, das er ein Terraner, also ein Bürger der Erde ist..... aber das werden wir wohl nicht mehr erleben.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Asteroiden-Mining ist meiner Ansicht nach lediglich ein Thema um Forschungsgelder abzugreifen und wird niemals umgesetzt werden.
Zumindest nicht in diesem Jhdt.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Orbit-Tourismus ist meiner Ansicht nach verschwendetes Geld
Aber verschwendetes Geld von den Besuchern... 😁
Ich könnte mir den Tourismus sogar vorstellen, aber erst in 100 Jahren.


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23.12.2025 um 13:50
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Zumindest nicht in diesem Jhdt.
mich verwundert ja immer noch, dass ich mal gelesen habe, als man die äußeren Planeten mit Sonden ansteuerte, dass man da Tausende Kilometer daneben lag beim Kurs, aber bei Rosetta soll alles klar gegangen sein und man konnte sogar landen.. aber da drifte ich schon in in eine VT ab..


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23.12.2025 um 14:38
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:aber da drifte ich schon in in eine VT ab..
Jain... hat ja schon bedingt etwas damit zu tun.

Die mir bekannten "Fehlflüge"
1) Mariner 1 (1962) Abschreibfehler eine handgeschriebenen Formel
2) Ranger-Programm (1962) Mond verfehlt wegen Hardwareausfall bzw. Softwarefehler
3) Mars Climate Orbiter (1999) Berechnungsfehler durch falsche Messysteme (metrisch vs angloamerikanisch)
da gibt's noch mehr solche Fehlflüge.

Aber die Menge der erfolgreichen Flüge ist deutlich größer.

Rosetta war ein sehr guter Erfolg um auf einen kleinen Brocken anzudocken. Wenn irgendwann in vll. 200 Jahren mal am Asteroidengürtel geschürft werden soll, wird wohl die notwendige Technik auch weit perfekter sein.


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23.12.2025 um 19:31
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:nur leider nicht dort wo wir es benötigen würden? oder wieso hat China jetzt eine eigene Raumstation anstatt auf eine nächste gemeinsame ISS hinzuarbeiten nachdem die jetzige ausrangiert wird?
Wir sind nicht mehr so schnell wie die Chinesen, zudem geht es dort um Wirtschaftsvorteil, Militärischer Vorteil.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:beim Mond sieht es ja auch so aus als würden einige Staaten lieber allein dahin als zusammenzuarbeiten?
Hier genau das gleiche, irgendwann will jeder den eigenen Vorteil und den Fortschritt in diese richtung pressen, die ihrer Nation zu dieser Zeit am meisten bringt.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:also für mich ist das alles nicht so richtig das wahre..
Ja, aber das haltet diese auch nicht auf. Nichts machen fördert nur deine Nation nicht. Aber den Nachteil wirst du dann in einigen Jahren zu spüren bekommen und das gewaltig. :)
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Asteroiden-Mining ist meiner Ansicht nach lediglich ein Thema um Forschungsgelder abzugreifen und wird niemals umgesetzt werden.
Da liegst du mit "niemals" meiner Meinung nach voll daneben. Denn weder du noch ich können das mit Sicherheit wissen. Es reicht, wenn eine einzige Nation ernsthaft damit beginnt und sie könnte sich eine gewaltige wirtschaftliche Macht sichern.

Rohstoffe aus dem All würden die globale Geldwirtschaft massiv verändern. Wer hier die Nase vorn hat, könnte die Weltwirtschaft massgeblich steuern und auch die Weltherrschaft übernehmen und das sind sich die meisten Player bewusst und arbeiten unter dem Radar. Wenn mehrere Nationen gleichzeitig einsteigen, wäre es ausgeglichener, aber die Mächtigen, die das kontrollieren, würden die Spielregeln bestimmen, so wie jetzt im kleinen Rahmen.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Orbit-Tourismus ist meiner Ansicht nach verschwendetes Geld und verschwendete Ressourcen und kann nicht verstehen wie so etwas wünschenswert aus globaler Sicht ist, für die Einzelnen vielleicht als Erlebnis und als Jobmaschinerie für diejenigen die es ermöglichen. aber eigentlich wäre das Geld anderswo besser investiert finde ich..
Gibt ja noch viele andere Sachen die eigentlich noch viel mehr verschwendetes Geld sind, aber keinen interessierts. Mir kommt da gerade Fussball in den Sinn, gibt sicher noch mehr Beispiele. ;)


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23.12.2025 um 22:11
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Rohstoffe aus dem All würden die globale Geldwirtschaft massiv verändern.
Wenn es so weit kommen sollte, dass Rohstoffe im All gewonnen werden, dann wird es wohl kaum mehr eine "Geldwirtschaft" geben, die wie heute praktiziert wird.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Asteroiden-Mining
Da liegst du mit "niemals" meiner Meinung nach voll daneben.
Wenn irgendwann ein Großobjekt im All gebaut werden soll, kann ich mir sehr wohl vorstellen, dass im Asteroidengürtel die notwendigen Rohstoffe Verwendung finden.


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23.12.2025 um 23:30
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Wenn es so weit kommen sollte, dass Rohstoffe im All gewonnen werden, dann wird es wohl kaum mehr eine "Geldwirtschaft" geben, die wie heute praktiziert wird
Doch wieso nicht?

Aufwand bleibt


Nur bei allem was man vorhat sollte man möglichst ohne Menschen auskommen.

Menschen im All sind aufwendig, deshalb gab es damals schon Pläne für eine automatisierte Raumstation, wo Menschen nicht dauerhaft sind sondern nur bei benötigter Anwesenheit hi geschickt werden sollten


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24.12.2025 um 04:02
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:sollte man möglichst ohne Menschen auskommen
Was hat dann eine Raumstation für einen Sinn; So ganz ohne Menschen?

Was kann so eine Raumstation autark erledigen?

Dauerhaft auf eine Mondbasis bei grob 16% Schwerkraft im vgl. zur Erde? Auf Dauer nicht gerade gesund für den menschlichen Körper (Siehe paar Beiträge davor). Naja, so alle 2 Monate die Besatzung wechseln und zur Erde bringen geht ja hier noch. Sind ja nur knapp 3 Tage für die Reise notwendig.
Anlangen per Fernsteuerung von der Erde aus nur noch bedingt möglich, denn Funksignale unterliegen c und benötigen schon mal mehr als eine Sekunde.
.... und nochmals so lange für die Antwort.

Beim Mars sieht es ähnlich aus. Dort hat man ja die doppelte Anziehungskraft im vgl. zum Mond. Aber auf alle Fälle noch immer zu wenig (0,38G) für die Gesundheit. Ein Personalwechsel dauert aber mind. 6 Monate oder länger. Da wäre ein Habitat mit erdähnlichen Verhältnissen wie Tag/Nachtgleiche, Schwerkraft u.v.a.m. zwingend notwendig.
Fernsteuerung nicht wirklich sinnvoll verwendbar, da die Funksignale, je nach Entfernung Erde / Mars zwischen 3 und über 20 Minuten brauchen.

Asteroidengürtel noch schwieriger per Fernsteuerung eingreifen zu können. Erreichbarkeit zwischen 10 und 40 Minuten, je nach Entfernung zur Erde.

Mars und Mond für Rohstoffabbau bedarf es wieder Unmengen an Treibstoff, um die (auf nur geringe) Schwerkraft zu überwinden.

Bei den Asteroiden schürfen? Da ist die Frage offen, ob es sinnvoll ist dort, vor Ort die Materialien vom Abraum zu trennen, oder das geschürfte material mit dem Abraum zusammen auf die Reise zu schicken. Sicherlich lässt sich da viel Automatisieren. Aber im Fehlerfall etwas schwierig von hier aus mal 'nen Servicetechniker hinzusenden, der dann eine Lichtschranke wieder gerade biegt.

Aber solche Projekte sind halt nicht "ad hoc" realisierbar, sondern man muss dann schon über Generationen hin planen. (Das ist das, was die Chinesen zur Zeit machen.... 50 (oder mehr) Jahresplan)


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24.12.2025 um 08:02
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Asteroiden-Mining ist meiner Ansicht nach lediglich ein Thema um Forschungsgelder abzugreifen und wird niemals umgesetzt werden.
Ja, sehe ich genau so, ebenso wird es nie Generationenraumschiffe geben, mMn.
Diese ganzen Phantasien haben mehr mit Star Trek zu tun, als mit der Realität.


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Raumstationen

24.12.2025 um 08:13
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Was hat dann eine Raumstation für einen Sinn; So ganz ohne Menschen?
Wissenschaft, Materialforschung etc

Alle Experimente die nicht auf den Mensch in der Schwerelosigkeit zu tun haben


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24.12.2025 um 08:15
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Asteroidengürtel
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Asteroidengürtel noch schwieriger per Fernsteuerung eingreifen zu können. Erreichbarkeit zwischen 10 und 40 Minuten, je nach Entfernung zur Erde.
Wir sind im Zeitalter von KI, Robotern und Quantencomputern

Wo sind wir in 59 Jahren damit


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Raumstationen

24.12.2025 um 12:31
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Diese ganzen Phantasien haben mehr mit Star Trek zu tun, als mit der Realität.
so gesehen schon ganz richtig, dass der Thread in Ufologie und nicht in Technologie ist?

aber vielleicht werden wir eines besseren belehrt und in 30 Jahren wird auf AllMy der Thread verschoben dahin? :)


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Raumstationen

24.12.2025 um 15:55
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Zum Verweis
Ja, genau.
Das war 2008, krass wie die Zeit vergeht. Naja ist auch eine möglichkeit in der heutigen (Ki, Robotechnik, usw) oder nochmals in 20 jahren umbemannte Raumstationen ins Sonnensystem zu verteilen oder ähnliches. Können diese dann später auch als Menschen besucht werden(Gentechnik, usw ) Im Orbit bringt es aus meiner Sicht zurzeit mehr, bis wir uns arg technisch verbessert haben.


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24.12.2025 um 16:59
Zitat von continuumcontinuum schrieb:diese dann später auch als Menschen besucht werden(Gentechnik, usw ) Im Orbit bringt es aus meiner Sicht zurzeit mehr, bis wir uns arg technisch verbessert haben.
Du verstehst es nicht, der Mensch hat keinen Nutzen im. Weltall

Lol Gentechnik, wie sind nicht im Fernsehen


Es geht um sowas wie Asteroidenbergbau und co..

Das Problem an der ISS das 75% der Zeit schon draufgehen für Instandhaltung etc

Und warum ist das so aufwendig? Weil da Menschen sind.


Fragen wie mal anders

Du suchst die großen Wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der ganzen Lebenszeit der ISS


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Raumstationen

24.12.2025 um 17:27
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Du suchst die großen Wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der ganzen Lebenszeit der ISS
Auf der einen Seite wurden ja auch wissenschaftliche Experimente auf der ISS durchgeführt.
Frage an Tante Google schrieb:nenne mir einige wissenschaftliche Experimente der ISS
Auf der Internationalen Raumstation (ISS) werden kontinuierlich hunderte Experimente in den Bereichen Biologie, Physik, Medizin und Technologie durchgeführt. Im Jahr 2025 markiert die Station 25 Jahre durchgehende menschliche Präsenz und dient verstärkt als Testfeld für zukünftige Missionen zum Mond und Mars.
Hier sind einige aktuelle wissenschaftliche Experimente der ISS im Jahr 2025:

1. Biologie und Pflanzenforschung
Hydroponik & Aeroponik: Fortlaufende Studien zum Anbau von Nutzpflanzen wie Salat, Tomaten und Paprika ohne Erde, um Methoden für die langfristige Selbstversorgung bei Mars-Missionen zu entwickeln.
Protein-Kristallisation: Untersuchungen zur Verklumpung von Proteinen in der Schwerelosigkeit, um die Qualität und Herstellung von Medikamenten auf der Erde zu verbessern.
Gewebe-Modelle (Tissue Chips): Erforschung von Krankheiten (wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen) mithilfe von menschlichen Zellmodellen, da sich Alterungsprozesse im All beschleunigen.

2. Medizin und Humanphysiologie
Diabetes-Management: Tests zur Genauigkeit von Blutzuckermessungen und zur Stabilität von Insulin unter Weltraumbedingungen.
E4D (Enhanced European Exploration Exercise Device): Ein neues ESA-Trainingssystem (Fahrradfahren, Rudern, Kraftsport), das auf der ISS getestet wird, um den Muskelschwund bei zukünftigen Deep-Space-Missionen zu verhindern.
Wearable Tech: Einsatz von tragbarer Technologie (z.B. Kooperation von Oura und Axiom) zur Echtzeitanalyse von Schlafdaten und biometrischen Werten der Astronauten.
SANS-Forschung: Fortlaufende Studien zum "Weltraumflug-assoziierten neuro-okulären Syndrom", das Sehstörungen bei Astronauten verursacht.

3. Materialwissenschaften und Physik
CODEX (Coronal Diagnostic Experiment): Ein neues Koronagraph-Experiment zur Untersuchung der Sonnenkorona und des Sonnenwinds, das 2025 seinen Betrieb aufnimmt.
Flammenausbreitung: Experimente zur Geschwindigkeit und Art der Brandausbreitung in Raumfahrzeugen zur Erhöhung der Sicherheit künftiger Missionen.
Fluidphysik: Studien zu Strömungen in rotierenden Systemen (GeoFlow/AtmoFlow), die geophysikalische Prozesse wie die Kernströmung der Erde simulieren.
Plasmakristalle: Langzeitforschung (z.B. PK-4) an komplexen Plasmen, die nur in Schwerelosigkeit in dieser Form beobachtet werden können.

4. Technologie-Demonstrationen
Pulsar-Navigation: Tests zur Nutzung von Pulsaren als "Weltraum-GPS" zur Navigation von Raumfahrzeugen im tiefen Weltraum.
Reparatur von Weltraumteleskopen: Geplante Außeneinsätze (Spacewalks), um beispielsweise das Röntgenteleskop NICER zu reparieren.
Materialtest im Außenbereich: Untersuchung, wie terrestrische Organismen oder neue Materialien extremen Bedingungen (Vakuum, Strahlung) standhalten.
Quelle: Tante Google
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Das Problem an der ISS das 75% der Zeit schon draufgehen für Instandhaltung etc
Und warum ist das so aufwendig? Weil da Menschen sind.
Und genau das muss auch erst einmal "live" getestet und trainiert werden, wenn der Mensch mal aus irgend einem Grund längerfristig sich außerhalb der Erde aufhalten soll.
Z.Bsp. Den Spiegel vom Hubble zu reinigen.


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